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Nach erfolgreichem IT-Support Quereinstieg weiterbilden

Moin zusammen,

Da mich meine Currybude etwas überstrapaziert hatte habe ich vor 8 Monaten auf eine Stelle als IT Support bei einem internationalem Recruiter beworben und arbeite dort auch erfolgreich(meiste Tickets/Monat, Mitarbeiter des Monats 1x WOW ich weiß), hauptsächlich auf Englisch. Bin Lifelong Nerd aber leider nie eine Ausbildung/Studium angefangen und mitte 30.

Nach etwas magerer Gehaltserhöhung ist mir leider jetzt erst klar geworden das es schwierig werden wird in diesem Unternehmen sich weiterzuentwickeln. Nun schaut man sich um und AI ist in aller Munde und alle sind sich unsicher wie es weitergehen wird. Mein Take dazu ist aber das Systemadmins weiterhin nichts zu befürchten haben da diese Aufgaben weiterhin schwierig von einer AI reproduzierbar sind(jedenfalls noch).

Welche Richtung sollte ich nun Einschlagen? Neben der Vollzeit, Zertifikate(AZ-104, VMWare) sammeln oder gleich zu einem Mittelständler wechseln und dort als "Allrounder" meine Erfahrungen zu sammeln und dann weitersehen. IHK- IT Admin Lehrgang mit Bildungsurlaub(haha?) oder andere Bootcamps?

Oder gleich in Richtung Junior SAP Admin schielen und sich dorthin umsehen?

Bin für jeden Tipp dankbar und hoffe Ihr habt einen gemütlichen Feierabend.

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Printed on: May 18, 2024 at 16:05 o'clock

Member: Vision2015
Vision2015 May 22, 2023 at 17:49:39 (UTC)
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Moin...
Da mich meine Currybude etwas überstrapaziert hatte habe ich vor 8 Monaten auf eine Stelle als IT Support bei einem internationalem Recruiter beworben und arbeite dort auch erfolgreich(meiste Tickets/Monat, Mitarbeiter des Monats 1x WOW ich weiß), hauptsächlich auf Englisch.

oha... Mitarbeiter des Monats also... fein, aber was genau kannst du?
kann ich dich vor einen desolaten MS Exchange setzen, ohne das du Google befragen musst, kann du ein AD geraderücken, kannst du VLANs anlegen... bist du mit GPOs auf Du und DU?
oder ist das ein zu 99% bitte starten sie den PC neu, und der Fehler ist wech Job?
nur mit Zertifikaten kommst du nirgendwo weiter, was du brauchst ist erfahrung und ein fachgebiet, und werde darin gut!

Frank
Member: AnAus3000
AnAus3000 May 22, 2023 at 17:58:34 (UTC)
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Sorry wenn das nicht deutlich rüberkam aber das mir ist schon bewusst das ich jetzt nicht übermäßig viel kann sondern um Rat suche in welche Richtung ich mich Zukunftssicher weiterbilden sollte. Der Job ist neben dem üblichen AnAus , oberflächlich MS365, Azure und interne Datenbanksysteme und deren UI Troubleshooten.
Member: Cloudrakete
Cloudrakete May 22, 2023 updated at 18:12:22 (UTC)
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Servus,

bewirb dich einfach mal bei nem kleinen KMU und lauf einfach mit.
Mit deinem Wissen (das was man hier bewerten kann) würde ich dich nicht als vollständigen Admin ansehen.

Bei den kleinen KMUs gibts aber idr. auch kleine IT-Abteilungen, wo jeder irgendwie alles macht. Dort könntest Du beginn die helfende Hand spielen und geräts idr. dann auch an "höherwertige" Themen.

Bzgl. deiner Zertifikate:
Ich selbst bin kein großer Fan von Zertifikaten, schon gar nicht von Microsoft Zertifikaten. Diese haben absolut keinen Wert (Für dich selbst) da diese Zertifizierungen praxisferner nicht sein könnten. Ich persönlich nutze die Zertifikate nur um bereits erlerntes Wissen "bestätigen" zu lassen, da viele Entscheider großen wert auf solch ein Blödsinn legen.

Zum Lernen oder gar persönlicher Weiterentwicklung sind diese nicht geeignet. Insbesondere die AZ-104 würde ich an deiner Stelle aktuell nicht machen. Diese setzt IT-Basiswissen vorraus (Servervirutalisierung, Netzwerke etc.) da wirst du also schnell aussteigen. In Azure werden nämlich IT-Basics mit Microsoft-Wudu gekreuzt, wenn da schon die Basics unbekannt sind, wirft dich spätestens der MS-Wudu aus der Bahn.
Member: maretz
maretz May 22, 2023 at 18:11:27 (UTC)
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Moin, ich versuche es mal anders...

Gehen wir mal rund 20-30 Jahre zurück. Du wolltest was in der IT machen - soweit du "Novell" aufm Zettel hattest durftest du dir praktisch überlegen: Ferrari oder Porsche (und wenn du gut warst - warum oder?). Zu der Zeit hätte dir jeder gesagt "Mach Novell, dann bist sicher". Danach kam Microsoft mit Windows NT4 - und mehr und mehr konntest du dir mit deinem Novell-Schein ggf. noch die Badezimmertür verschönern. Mehr als "Notfall-Papier aufm WC" wars plötzlich nicht mehr...

Rund 20 Jahre zurück. Du hattest dich jetzt auf Windows eingeschossen. NT4, Windows 2000 - deine Welt. Du wolltest dir neben deinem Porsche jetzt endlich den Ferrari kaufen. Plötzlich: Da bringt doch so nen Knilch nen Unix-Ableger auf den Tisch - genannt "Linux". Der neue "heisse Sch...". Jeder sagt: Hey, DIE werden es jetzt. Du willst nen Kredit für Selbstständigkeit? Erwähne das du irgendwas mit "IT" und "Linux" machst, die Banken werfen dir die Geldscheine Bündelweise nach... Plötzlich... ne sog. "Dot-Com-Blase" platzt... Huch, bisserl doof, der Ferrari muss doch noch warten...

Also gehts weiter... Da kommt so ne komsiche Idee "Internet" mit der ersten 77 Euro-Flat (ISDN, 1 Kanal). Und natürlich - jeder der was auf sich hält hat ne Webseite, wenn du bei HTML mehr als 2 Tags fehlerfrei hinbekommst geht der Ferrari ja auch wieder auf die "Must-Have-Liste". Und natürlich - jeder empfiehlt dir: Am besten machst was mit HTML, will jetzt jeder haben... Ein bisserl Später: Huch, jetzt kommen "aktive" Sprachen (PHP, JS,...) dazu und dein HTML ist zwar toll, aber dank CMS fast schon egal geworden. Deine zig Seiten mit MS-IE Optimierung sind leider nur noch schrott, Netscape Navigator & AOL sind eigentlich nur noch Randerscheinungen... Aber: Dafür sind jetzt eben JS & Co. "der Trend".

So - nachdem du dich jetzt in den JS-Kram eingearbeitet hast stellst du fest - plötzlich kommen Cloud-Krams & Application-Server auf den Markt... Dazu noch (etwas später) der ganze "as a service" kram - Network aaS, Software aaS,... Dein Netware vom Anfang kannst du heute höchstens als Buch noch nutzen um Fliegen totzuschlagen. Mit deinen NT4, Win2000-Kenntnissen kannst du so nahezu nix mehr anfangen (ok, du weisst das es irgendwas mit Benutzern gibt...). Dafür will dein Chef halt heute alles "in the Cloud" haben weils ja da viel sicherer liegt. Deine 77 Euro Flatrate? Die Grundschüler von nebenan lachen dich aus als du von 64 kBit sprichst während die mit ihrem Mobiltelefon und 5G das aktuelle Tiktok-Video mit 100mBit+ hochladen (und sich über die Wartezeit beschweren).

Jetzt kommt dann ChatGPT u.Co. Und jeder springt auf diesen "neuen heissen Sch..." wieder auf. Und während wir grad von der "hochsicheren 2FA" zum "Password-Less" rutschen (und es technisch völlig egal ist wie sicher das ist - solang Chef den Kram will ...) muss jetzt KI in jeden Kram gebaut werden. So das demnächst deine Klospülung dir anhand dessen was du runtergespült hast dir nen neuen Diätplan vorschlägt...

Und jetzt willst DU wissen was du jetzt lernen solltest um "Zukunftssicher" zu sein? Ehrlich gesagt - das einzige was ich da sehen würde: Breit aufstellen und versuchen zu verstehen wie die Systeme funktionieren. Denn ich würde aktuell schätzen was du heute als "Cloud" hast wirst du in 5-10 Jahren nicht mehr finden. Im BESTEN Fall unter dem nächsten Marketing-Namen. Wahrscheinlicher jedoch in einer anderen Ausprägung (zB. Wegfall des Laptops und Nutzung von Tablets, Smartphones,.... weil die Rechenleistung dafür locker reicht - und du dann eben dein externes Display einfach ans Tel hängst zum arbeiten...).

Weiterhin würde ich NICHT davon ausgehen das "1st Level Support" wegfallen wird. Denn man sollte nicht vergessen das es auch genug Menschen gibt die sich eben auch Beruflich nicht mit dem Kram beschäftigen wollen. Die wollen eben nur auf den Button "Drucken" klicken und dann soll das Papier irgendwo rauskommen. Warum, Wie und Weshalb - who cares? Und hier spielt dem Support sogar noch in die Hände das (zumindest in MEINER Erfahrung) es immer mehr dahin geht das jeder nur noch Managen will aber bloss nicht selbst ausführen. Und ist ja schön wenn Dr. Dr. Prof. Ing. Sonstwas da steht - der mag auch nen wichtigen Job und Titel haben. Wenn der/die/das aber nicht weiss wie man den Toner beim Drucker wechselt weils schon daran scheitert das Gerät selbst einzuschalten hilft das wenig .... (Man könnte von Dummheit sprechen - aber sagen wir einfach das deren Zeit doch einfach zur zu Wertvoll ist um sich mit sowas banalen wie Tonerwechsel zu beschäftigen...)
Member: Vision2015
Vision2015 May 22, 2023 at 18:41:37 (UTC)
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Moin...
Zitat von @AnAus3000:

Sorry wenn das nicht deutlich rüberkam aber das mir ist schon bewusst das ich jetzt nicht übermäßig viel kann sondern um Rat suche in welche Richtung ich mich Zukunftssicher weiterbilden sollte. Der Job ist neben dem üblichen AnAus , oberflächlich MS365, Azure und interne Datenbanksysteme und deren UI Troubleshooten.

Deswegen meine Frage.... was kannst du, wo liegen deine Stärken!
was nützt es, wenn du SAP Junior Senior wirst und bleibst, weil du keinen Bock auf SAP hast!
mach was, waran du auch spass hast und gut bist... und wirst!
das Problem was ich sehe, fängst du jetzt bei einem KMU oder kleinen Betrieb an- was glaubst du bekommst du da so im Monat. ich würde dich als mitläufer für 1500 euro Brutto max. einsetzen.
Frank
Member: maretz
maretz May 22, 2023 at 18:46:05 (UTC)
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naja - was meinst du mit 1500 euro? Das hängt ja eher vom Gebiet ab - hier in meiner Umgebung würdest du dafür vermutlich nich mal nen Praktikaten bekommen ;).

Aber es ist natürlich richtig - man muss sich klar sein das man als Quereinsteiger eben auch nicht so bezahlt wird wie diejenigen mit Ausbildung oder Studium und das man oft trotzdem der erste auf der Abschussliste ist. Auch das sollte man sich überlegen wenn man mit 30 dabei ist. Es MUSS nicht so laufen (ich kenne selbst auch einige Quereinsteiger), aber das Risiko ist halt da... Ob man sich das für 35+ Jahre antun will muss jeder selbst entscheiden...
Member: Cloudrakete
Cloudrakete May 22, 2023 at 19:45:18 (UTC)
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ich würde dich als mitläufer für 1500 euro Brutto max. einsetzen.

Das ist etwas arg dünn, selbst im Osten, wo noch mal eine Ecke weniger gezahlt wird.
Also mit mind. 2500EUR Monatsbrutto kann man aus meiner Sicht schon rechnen, auch als Quereinsteiger.


Ob man sich das für 35+ Jahre antun will muss jeder selbst entscheiden...

Wenn keine Hausfinanzierung, Kinder und / oder Frauen dranhängen, würde ich immer solch einen Schritt wagen. Klar wird der TE jetzt keine steile IT-Karriere mehr hinlegen, aber auf 5 Jahre gesehen wird sich finanziell aufjedenfall etwas tun, und wenn das ganze dann auch noch mehr Spaß macht, hat es sich aufjedenfall gelohnt face-smile
Member: Drohnald
Drohnald May 22, 2023 at 20:17:56 (UTC)
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Klar wird der TE jetzt keine steile IT-Karriere mehr hinlegen
Wieso das denn, er ist Mitte 30, nicht Mitte 50.
Die Hälfte des Arbeitslebens ist bei weit über 40 erreicht. Wer würde im ersten Drittel von IRGENDWAS sagen: "Ja jetzt nochmal was anderes lohnt sich nicht mehr"?

Zukunftssicher in Richtung Sysadmin ist ne solide Ausbildung/Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration. Netzwerkgrundlagen über OSI-Schichten, Routing usw. sind beim Troubleshooting enorm hilfreich. Und vor allem extrem lästig, wenn das jemand NICHT kann (was ich mit Kollegen und irgendwelche Dienstleistern häufig diskutieren muss was jeder Azubi im 2. Lehrjahr weiß, ist echt traurig).

Die dauert mit 2 Jahren auch nicht ewig und bringt definitiv mehr als irgendwelche Zertifikate ohne Erfahrung.
Member: nachgefragt
nachgefragt May 23, 2023 updated at 05:27:06 (UTC)
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Zitat von @AnAus3000:
Welche Richtung sollte ich nun Einschlagen?
Wenn du einen Job findest kannst du nach 4,5 Jahren darin die IHK Prüfung nachholen, in DE wichtig, denn du bist und kannst nur das was auf dem Papier steht /Ironie-Ende.
Zertifikate(AZ-104, VMWare) sammeln
Ich kenne "durchzertifizierte Experten mit jahrelanger Berufserfahrung", aus denen kommt selbst unter Druck kein Saft mehr raus.
einem Mittelständler wechseln und dort als "Allrounder" meine Erfahrungen zu sammeln und dann weitersehen.
Warum nicht, dann nach 4,5 Jahren die IHK Prüfung machen (2 Wochen Vorbereitungskurz, Vorkenntnisse unnötig) und du bist ein "offizieller IT'ler".
IHK- IT Admin Lehrgang mit Bildungsurlaub(haha?)
Bringt dich fachlich nicht wirklich voran, die Personalabteilung steht vielleicht drauf (wenn du dich nicht direkt in der IT bewerben kannst).
Oder gleich in Richtung Junior SAP Admin schielen und sich dorthin umsehen?
Ich drück dir die Daumen! - oder SBS Programmierer face-wink

Lass dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen! Such dir ein Unternehmen welches stets nach Leistung bezahlt, deinen Enthusiasmus fördert und dein Engagement belohnt und würdigt (Spoiler: ÖD wäre damit raus, siehe DE-Digitalisierung).
Member: geraldxx
geraldxx May 23, 2023 at 05:58:05 (UTC)
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Lass dich nicht verunsichern, Zertifikate sind eine gute Sache und für viele Stellen auch Voraussetzung bzw steigen deine Chancen gegenüber Bewerbern, die keine Zertifikate vorweisen können. Die Sache ist, man muss die Dinge immer wiederholen am besten beruflich damit zutun haben, sonst vergisst man vieles recht schnell wieder. Natürlich laufen Zertifikate ab bzw werden irgendwann wertlos aber so ist es nunmal in der IT, die Entwicklung geht schnell und man muss immer wieder neues lernen, dies ist allerdings kein Grund Zertifizierungen als sinnlos abzustufen, im Gegenteil man beweist, dass man Interesse hat und sich mit den Dingen beschäftigt.
Member: kpunkt
kpunkt May 23, 2023 at 06:26:22 (UTC)
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Persönliche Einschätzung:
Vergiss den ganzen Zertifikats-Kram. Der hilft dir nur, wenn du dich mit Ausbildung auf eine Stelle bewirbst, die eben explizit einen ITler (was auch immer) mit Ausbildung suchen. Da kannst du dann bei den Personalern auffallen.
Ohne Ausbildung kommst du da eher nur rein, wenn du die durch deine Fähigkeiten überzeugen kannst. Und die, die auf die Fähigkeiten schauen, die ignorieren in der Regel alle Zertifikate.
Wichtiger können die bei Gehaltsforderungen sein.

Da du die magere Gehaltserhöhung angesprochen hast, würde ich dann auch fast von einer Ausbildung absehen. Muss man ja auch mögen, mit Mitte 30. Eher da den § 45 (2) BBiG, den auch @nachgefragt angesprochen hat. Ist eben Zulassung zur Abschlussprüfung auch ohne Ausbildung.

Da kannst du auch versuchen, bei einem Mittelständler unterzukommen. Die müssen aber den Bedarf sehen. So als Bindeglied zwischen Systemhaus und Anwender. Die werden dann aber auch eher mit Bürokauf-Gehalt daherkommen. Schätze ich zumindest.
Aber mit Systemintegration wirst du immer ein guutes Standbein haben. Spezialisieren kannst du dich immer. Kann man aber auch leicht aufs falsche Pferd setzen. Aber du hast dann immer noch die Systemintegration.
Member: Cytage
Cytage May 23, 2023 at 08:34:00 (UTC)
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Mach dir bitte auch Gedanken darüber, ob die nächste Stelle eher eine IT-Inhouse oder wieder ein IT Dienstleister wird. Der Unterschied ist, bei der IT-Dienstleistung sitzt du wie jetzt hinter einem Ticketsystem und arbeitest die Tickets stur ab, bei der Inhouse Stelle bist du meist der Allrounder und beschäftigst dich von PCs Installieren bis zu Server Virtualisieren meines Erachtens lernt man hier am meisten.
Member: MrHeisenberg
MrHeisenberg May 23, 2023 at 10:24:03 (UTC)
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Moin,

erstmal chapeau! den Weg vom Curry-Stand zum ITler zu machen, gewagt, aber hat scheinbar geklapp ;)

ich muss sagen den Beitrag welchen @maretz gepostet hat triffts eigtl. ganz gut, du wirst nie wissen wo die Reise hingeht, ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen dass du als Quereinsteiger in einer Inhouse-IT sicherlich die besten Chancen hast, hier wirst du viel Input bekommen, und auch eine Steile Lernkurve hinlegen, so war es bei mir, losgegangen ist´s im 1st Lvl Support, dann kamen nach 6 - 7 Monaten die ersten "kleinen" Projekte und danach gings richtig los, da ich mich dort Beweisen konnte.
Zum Thema Zertifikate: Ich hab bei meinen Bewerbungsgesprächen immer folgenden Satz abgelassen: "Jeder was Zertifikate macht, gut für Ihn, aber ein Zertifikat sagt aus meiner Sicht nichts über die Arbeitsleistung oder Wissen aus, da ich hier nur ein kleines Spektrum abbilde" und eines sei versichert, keiner Nahm es Übel, und bis dato wurde ich bei jeder Stelle genommen, auch wenn Zertifikate als Pflicht angegeben wurden...

Mein Tipp, geh deinen Weg, stell dich breit auf, Sammle Erfahrung und dann wenn du diese hast, geh in ein Spezialgebiet was dir Spaß macht, und wo du dann der Beste werden kannst, egal ob Cloud, klassischer Sysadmin, SAP, Navision oder what ever!, du musst Spaß haben weil es bringt dir nix wennst 8h mit einer Fresse im Büro bist und du keine Freude hast an dem was du machst.
Kurzum: Sammle Erfahrung, und spezialisiere dich erst danach ;)

Grüße