Office 2016-Lizensierung auf Server-Betriebssystem
Guten Morgen,
bei der Installation von Office 2016 Standard auf einem Terminalserver muss die Office-Lizensierung ja pro zugreifendem Device erfolgen. Erfolgt der Zugriff z.B. von 20 verschiedenen Notebooks von 15 verschiedenen Anwendern, dann benötige ich 20 Lizenzen hierfür.
Wie verhält es sich nun mit Servern, auf denen Office 2016 Standard installiert werden soll, jedoch KEINE Terminalserver/RDS-Rolle aktiviert ist. Also beispielsweise auf Servern, auf denen eine installierte Anwendung das lokale Office benötigt (z.B. Veeam für den PST-Export von Postfächern). Ich habe hierzu bisher nichts gefunden, vielleicht hat jemand von euch da Erfahrungen mit? Meine spontane Auffassung ist, dass ich hierfür lediglich eine Office-Lizenz benötige. Rein technisch greifen hierauf dennoch verschiedene Administratoren von unterschiedlichen Devices zu.
Viele Grüße
RH
bei der Installation von Office 2016 Standard auf einem Terminalserver muss die Office-Lizensierung ja pro zugreifendem Device erfolgen. Erfolgt der Zugriff z.B. von 20 verschiedenen Notebooks von 15 verschiedenen Anwendern, dann benötige ich 20 Lizenzen hierfür.
Wie verhält es sich nun mit Servern, auf denen Office 2016 Standard installiert werden soll, jedoch KEINE Terminalserver/RDS-Rolle aktiviert ist. Also beispielsweise auf Servern, auf denen eine installierte Anwendung das lokale Office benötigt (z.B. Veeam für den PST-Export von Postfächern). Ich habe hierzu bisher nichts gefunden, vielleicht hat jemand von euch da Erfahrungen mit? Meine spontane Auffassung ist, dass ich hierfür lediglich eine Office-Lizenz benötige. Rein technisch greifen hierauf dennoch verschiedene Administratoren von unterschiedlichen Devices zu.
Viele Grüße
RH
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8 Kommentare
Neuester Kommentar
Hi,
wenn ich das richtig verstanden habe, dann verhält sich das ungefähr so:
Microsoft schreibt - meines Wissen - generell vor, dass die RDP-Sitzungen für die Administration auch nur für die reine Administration des Servers verwendet werden dürfen. Sobald man dort eine dritte Anwendung (nicht OS-Bestandteil) bereitstellt, mit dem Ziel, dass sich die Admins per RDP auf den Server schalten sollen, um dann dort mit dieser dritten Anwendung interaktiv zu arbeiten (damit ist nicht die reine Administration der installierten Software gemeint), man diesen Server als TS im Anwendungsserver-Modus betreiben muss. Damit werden dann TS-Lizenzen für das OS fällig und es gelten damit für die bereitgestellten Anwendungen die Lizenzbestimmungen für deren Betrieb unter TS.
Möglichweise beantwortet sich damit Deine Frage schon, wenn Du klärst, was die Admins mit dem MS Office anstellen, wenn sie sich per RDP auf den Server schalten. Wenn sie es rein konfigurieren, dann wäre das m.E. kein Fall für den Anwendungsmodus. Wenn Sie jedoch produktiv damit arbeiten, z.B. Dokumente bearbeiten oder drucken, Daten verarbeiten usw., dann schon.
E.
wenn ich das richtig verstanden habe, dann verhält sich das ungefähr so:
Microsoft schreibt - meines Wissen - generell vor, dass die RDP-Sitzungen für die Administration auch nur für die reine Administration des Servers verwendet werden dürfen. Sobald man dort eine dritte Anwendung (nicht OS-Bestandteil) bereitstellt, mit dem Ziel, dass sich die Admins per RDP auf den Server schalten sollen, um dann dort mit dieser dritten Anwendung interaktiv zu arbeiten (damit ist nicht die reine Administration der installierten Software gemeint), man diesen Server als TS im Anwendungsserver-Modus betreiben muss. Damit werden dann TS-Lizenzen für das OS fällig und es gelten damit für die bereitgestellten Anwendungen die Lizenzbestimmungen für deren Betrieb unter TS.
Möglichweise beantwortet sich damit Deine Frage schon, wenn Du klärst, was die Admins mit dem MS Office anstellen, wenn sie sich per RDP auf den Server schalten. Wenn sie es rein konfigurieren, dann wäre das m.E. kein Fall für den Anwendungsmodus. Wenn Sie jedoch produktiv damit arbeiten, z.B. Dokumente bearbeiten oder drucken, Daten verarbeiten usw., dann schon.
E.
bei der Installation von Office 2016 Standard auf einem Terminalserver muss die Office-Lizensierung ja pro zugreifendem Device erfolgen.
Erfolgt der Zugriff z.B. von 20 verschiedenen Notebooks von 15 verschiedenen Anwendern, dann benötige ich 20 Lizenzen hierfür.
Erfolgt der Zugriff z.B. von 20 verschiedenen Notebooks von 15 verschiedenen Anwendern, dann benötige ich 20 Lizenzen hierfür.
Vorsicht, das stimmt auch nicht ganz. Du benötigst die Office ProPlus Version. Die Standard Version dürfte sich mit eier Fehlermeldung verabschieden, sobald eine RDP Rolle erkannt wird. Es wird pro Device + pro Benutzer lizenziert, also bei 4 Benutzern, die abwechselnd von 10 PCs zufreifen, benötigst Du 14 Office ProPlus Lizenzen.
Ohne RDP Rolle kannst Du eine Office Standard Lizenz installieren.
Zitat von @NordicMike:
Es wird pro Device + pro Benutzer lizenziert, also bei 4 Benutzern, die abwechselnd von 10 PCs zugreifen, benötigst Du 14 Office ProPlus Lizenzen.
Nein, es wird pro Device lizenziert, Benutzerlizenzierung gibt es nur bei den O365 Paketen. Es muss übrigens jedes Device lizenziert werden das zugreifen KANN, unabhängig davon ob es das auch tut.Es wird pro Device + pro Benutzer lizenziert, also bei 4 Benutzern, die abwechselnd von 10 PCs zugreifen, benötigst Du 14 Office ProPlus Lizenzen.
/Thomas
Moin,
Gruß,
Dani
Nein, es wird pro Device lizenziert, Benutzerlizenzierung gibt es nur bei den O365 Paketen.
So ist es.Office ProPlus ist nach meiner Ansicht nur bei Office 365 vorhanden, Office Standard ist hingegen eine Volumenlizenz.
Nein, gibt es auch als Volumenlizenz.Lizensiere ich den Terminalserver pro Device und die ermittelte Anzahl an genutzten Device-Lizenzen muss dann auch als Office-Lizenz zugewiesen werden?
Du lizenzierst RDS entweder pro Computer oder Benutzer. Je nachdem was für euch günstiger ist. Die Lizenzierung von Office ist ein separater Vorgang, welcher mit RDS Lizenzen nichts am Hut hat. Wichtig, es wird der nicht RDS Host lizenziert, sondern die zugreifenenden Rechner. Damit muss auch auf den betroffenen Rechner die selbe Microsoft Office Version installiert sein, wie auf dem RDS Host. Wie würde der Nachweis bei User CALs erfolgen? Ein User könnte dann ja ohne Nachverfolgbarkeit von jedem beliebigen Gerät zugreifen.
ie RDS Benutzer-CALs musst du z.B. im RDS Lizenzserver angegeben. Dort werden die ausgestellten CALs mit den dazugehörigen Benutzernamen aufgelistet.Gruß,
Dani
Zitat von @Dani:
Damit muss auch auf den betroffenen Rechner die selbe Microsoft Office Version installiert sein, wie auf dem RDS Host.
Das wäre mir - so formuliert - jetzt neu. Geht ja auch nicht bei z.B. Linux Thin Clients.Damit muss auch auf den betroffenen Rechner die selbe Microsoft Office Version installiert sein, wie auf dem RDS Host.
Aber auch bei Windows PC muss da lokal kein Office drauf sein. Und wenn da ne andere Version läuft, dann brauche ich da eben 2 getrennte Lizenzen. Wobei - meines Wissens - lokal am PC installierte MS Office sowieso immer per Geräte lizenzsiert werden müssen, oder?
Zitat von @emeriks:
Das wäre mir - so formuliert - jetzt neu. Geht ja auch nicht bei z.B. Linux Thin Clients.
Die Lizenz muss dem Client zugewiesen sein, nicht zwingend auch installiert.Das wäre mir - so formuliert - jetzt neu. Geht ja auch nicht bei z.B. Linux Thin Clients.
Wobei - meines Wissens - lokal am PC installierte MS Office sowieso immer per Geräte lizenzsiert werden müssen, oder?
Nein, O365 Lizenzen sind Nutzerlizenzen auch wenn die Software auf dem Client installiert ist./Thomas