Raspberry Pi als Print- und Backup-Server ?

Mitglied: donnyS73lb

donnyS73lb (Level 1) - Jetzt verbinden

28.12.2015, aktualisiert 16:26 Uhr, 2399 Aufrufe, 11 Kommentare

Hallo zusammen,

ich suche derzeit nach einem Mini-PC für mein Heimnetzwerk.

An diesen möchte ich meinen "Bananendrucker" sowie meine diversen externen USB-Festplatten anschließen, um sie dann von mehreren PCs aus nutzen zu können.

Den "Bananendrucker" (das vermutlich billigste und dümmste Druckermodell auf dem Planeten) deshalb, weil ich mir einbilde, dass ich ihn dann im Netzwerk besser nutzen kann. Zur Erklärung: Die im Drucker eingebaute "Netzwerkfähigkeit" ist schlimmer als erbärmlich, aber ich will zum jetzigen Zeitpunkt keinen neuen, teuren Drucker kaufen. Auch deshalb, weil ich wenig drucke.

Außerdem habe ich 'zig externe USB-Festplatten, die ich gerne per USB-Hub an das Compüterchen anschließen möchte. Manche von denen sind schon 10 Jahre alt, haben tw. nur 250 GB Speicherkapazität. Insgesamt sind es ca. 5-6 Platten (Stand jetzt). Weitere USBs sind geplant.

Eignet sich ein "Raspberry Pi" für meine Zwecke? Der läuft aber nur mit Linux, oder? Oder gibt es was vergleichbares mit Standard-Windows oder einer abgespeckten Windows-Version?

Einfach zu konf. sollte er sein, am besten mit grafischer Benutzeroberfläche.

Und dann wäre ja noch mein "Bananendrucker".
Ich weiß gar nicht, für welche Betriebssysteme HP da Treiber anbietet ...

Freue mich auf Ideen.

Euch schon einmal einen angenehmen Jahresausklang und einen guten Start ins Jahr 2016!

Gruß

Donny
Mitglied: maretz
LÖSUNG 28.12.2015, aktualisiert um 16:28 Uhr
Moin,

gehen wird das natürlich (so dein USB-Hub genug Strom hat um die Platten zu versorgen), ob schnell ist eine andere Frage.

Bei den Platten würde ich mir allerdings überlegen ein richiges NAS-System zu kaufen und dann das Backup des NAS auf die USB-Platten zu machen. Ich mache das z.B. zuhause auch - Daten die einer Sicherung wert sind kommen auf die USB-Platte als Backup, die wird dann vom Rechner gezogen und fertig.
Vorteil daran: Selbst aktuelle Verschlüsselungstrojaner können einen kalt lassen - eine USB-Platte die ohne Anschluss im Schrank liegen können auch die nicht verschlüsseln (das durchgehend verbundene NAS oder durchgehend verbundene USB-Platten könnten die natürlich schaffen).

Und die Zugriffsgeschwindigkeit dürfte beim NAS ebenfalls besser sein als bei irgendwelchen USB-Platten die sich den (ebenfalls gemächlichen) USB-Anschluss des Pi teilen dürfen.

Schönen Gruß,

Mike
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Mitglied: fognet
LÖSUNG 28.12.2015, aktualisiert um 16:28 Uhr
Hi

10 Jahre alte HDDs; da hast du aber schon ein Backup davon oder?

Winows fur den PI gibt es so nicht. Da ist nur Winows IoT was eigentlich nicht dafur gedacht war als NAS zu Nuzen.
Zudem hat der Pi nur eine 100mbit Lan schnittstelle die per USB Controller angebunden ist und auch nur usb 2.0.
Der Drucker hat ja eine Lan buchse, was ist denn daran do schlimm? Drucken tut er ja. Was ist denn das fütr ein Modell?

Mein Vorschlag: Ein NAS mit genug USB oder ein NUC pc welcher mehr Leistung hat und auch Windows "kann". Ist immer eine Frage des Preises und was du schlussendlich auch an Leistung haben möchtest.

LG und einen guten Rutsch
PPR

Sorry für die Gros und Kleinschreibung, gesendet von meinem Mobil
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Mitglied: orcape
28.12.2015 um 10:36 Uhr
Hi donnyS73lb,
machbar ist zwar einiges mit dem Raspi. Den aber noch mit grafischer Oberfläche unter Linux betreiben, als Druckserver und "Mädchen für alle Festplatten" zu nutzen ist wohl weniger empfehlenswert.
Wie die Kollegen schon sagen, ein NAS ist da schon angebrachter, verträgt sich mit Deinem Druckoldie und in der Regel sind da auch genug USB-Ports vorhanden.
Wenn Du hier eine ordentliche Lösung suchst, lass die Finger vom Raspi, auch wenn das die billigere Variante ist.
Gruß orcape
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Mitglied: chiefteddy
28.12.2015 um 10:45 Uhr
Hallo,

dass ein netzwerkfähiger Drucker (auch die von HP) nicht "richtig" über das Netzwerk druckt, halte ich für unwarscheinlich! HP liefert unter Garantie entsprechende Druckertreiber für Windows! Oder handelt es sich nicht um einen Drucker sondern um ein Multifunktionsgerät und Du willst im Netzwerk zB. scannen? Das ist dann natürlich etwas ganz anderes und bei Billig-Geräten - Bananendrucker - ist das natürlich nicht immer gegeben. Der Preis muß ja irgendwo herkommen! :-) face-smile Aber das ließt man doch vorher inden Handbüchern oder im Internet.

Wen es um letzteres Problem geht, wirst Du weder mit einem Raspberry Pi noch mit einem Windows-Mini-PC "Wunder" ermöglichen.

Für die reine Druck-(Server-) Funktion schaue mal hier: http://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-14-Mini-PC-als-stromsparender-Print ...

Das "Zauberwort" heißt CUPS; das ist der Printserver unter Linux.

Bezüglich der USB-Platten kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen: kaufe Dir ein NAS.

Oder baue es Dir selber (zB. FreeNAS). Natürlich geht das auch mit einem Raspberry Pi. Allerdings gibt es die Einschränkung mit dem Netzwerkanschluß und der fehlenden SATA-Schnittstelle. Alternativ wäre für ein Selbstbau-NAS a la Raspberry Pi der Banana Pi eine Überlegung wert.
( http://www.reichelt.de/BANANA-PI/3/index.html?&ACTION=3&LA=446& ... )

Jürgen
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Mitglied: aqui
28.12.2015 um 13:10 Uhr
Der läuft aber nur mit Linux, oder?
Da kann man nur sagen: Zum Glück !!!
Weitere Infos auch hier:
https://www.administrator.de/wissen/netzwerk-management-server-raspberry ...
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Mitglied: vossi31
28.12.2015 um 13:23 Uhr
Einfach zu konf. sollte er sein, am besten mit grafischer Benutzeroberfläche.

Und dann wäre ja noch mein "Bananendrucker".
Ich weiß gar nicht, für welche Betriebssysteme HP da Treiber anbietet ...

Wenn du den Drucker unter Windows nicht zum Laufen bringst und auch nicht weißt wie man nach Treibern sucht dann lass es lieber mit dem Pi.

Henning
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Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 28.12.2015, aktualisiert um 16:27 Uhr
Zitat von @aqui:

Der läuft aber nur mit Linux, oder?
Da kann man nur sagen: Zum Glück !!!
Weitere Infos auch hier:
https://www.administrator.de/wissen/netzwerk-management-server-raspberry ...

Der neue Pi läuft übrigens auch mit windows 10. :-) face-smile

lks
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Mitglied: hildefeuer
28.12.2015 um 14:14 Uhr
Zu Deinem "Bananendrucker" von Hp kann ich nur sagen: Print und Sanner Doctor von HP löst die Treiberinstallation und Treiberdownload. Ich bin auch öfters bei HP-Druckern und Scanner Kombis daran gescheitert, diese zum laufen zu kriegen. Lad Dir mal das Tool herunter bei HP. Damit bekommt man die fast immer zum laufen, egal was schon installiert wurde, bzw. das Betriebssystem an Treibern schon gefunden hat. Bei letzterem liegt der Kackepunkt!
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Mitglied: donnyS73lb
28.12.2015 um 16:20 Uhr
Hallole,

oh sorry, dann ist was völlig falsch 'rübergekommen :-) face-smile Mein Drucker läuft aktuell (unter Win 7, 8.1 und 10).
No problem.

Ich habe aber noch nicht geschaut, ob HP Linux-Treiber für das Gerät anbietet.
Deswegen habe ich gefragt, ob der Rasp nur mit Linux läuft ...

Ich suche einfach einen Weg, den Drucker und meine USB-Platten zentral verfügbar zu machen.

OK, dann schaue ich jetzt mal nach NAS-Geräten für den Heimbereich sowie NUC PCs.

Grüße

Donny
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Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 28.12.2015, aktualisiert um 16:26 Uhr
Zitat von @donnyS73lb:

Deswegen habe ich gefragt, ob der Rasp nur mit Linux läuft ...

Nein, Auch diverse BSD-Varianten und Windows 10 laufen drauf, zumindest auf dem neuen Modell.

lks
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Mitglied: Gentooist
LÖSUNG 30.12.2015, aktualisiert 04.01.2016
Also ein Pi lässt sich durchaus als Printserver gebrauchen, aber nicht als performanter Fileserver. Es hat nur USB 2.0, die Leistung hängt stark von der CPU ab und der Ethernetcontroller ist in Wirklichkeit auch nur ein USB-to-Ethernetadapter, der eben auf der Platine fest gelötet worden ist.
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