Umschulung? FiSi, Anwendungsentwickler? Welche Programmiersprache lernen? Wo?

esionix
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Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken einer Umschulung zum FiSi.

Ich schiebe das schon länger vor mir her, einfach weil Programmierung einen Teil der Prüfungen einnimmt und ich bisher absolut keinen Zugang dazu gefunden habe.

Allerdings habe ich das Gefühl, ich werde wohl in den sauren Apfel beißen müssen - will aber auch nicht während der Umschulung damit einsteigen müssen, sondern schon vorher dafür lernen.

Was genau brauche ich? Java, PHP, Javascript, SQL oder was kommt vor?

Wenn ich den ganzen Kram lerne, macht FiSi dann überhaupt Sinn?
Dann kann ich doch gleich als Anwendungsentwickler eine Umschulung starten oder welche Programmiersprachen werden da verlangt?

Was wären gute Quellen um mir das selbst beizubringen? Aus Büchern lernen ist für mich nicht effektiv.

Ich habe theodinproject.com - da könnte ich HTML, CSS und Javascript, etwas nodeJS oder auch Ruby on Rails lernen?
Oder auch codecademy.com - größere Auswahl, weiß aber nicht wie gut das dort ist.
freecodecamp.org - bisher nur gutes gehört.

Gibt es bessere Alternativen? Können auch kostenpflichtig sein. Sprache (deutsch, englisch) egal.

Eilt jetzt auch nicht unbedingt, also muss nicht gleich von heute auf morgen alles können.

Danke und Grüße

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Ausgedruckt am: 27.06.2022 um 16:06 Uhr

Mitglied: Vision2015
Vision2015 19.06.2022 um 19:42:16 Uhr
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Moin...

Allerdings habe ich das Gefühl, ich werde wohl in den sauren Apfel beißen müssen - will aber auch nicht während der Umschulung damit einsteigen müssen, sondern schon vorher dafür lernen.
Was genau brauche ich? Java, PHP, Javascript, SQL oder was kommt vor?
Wenn ich den ganzen Kram lerne, macht FiSi dann überhaupt Sinn?

also wenn ich das so Lese, habe ich den eindruck, du machst das, weil du nix anderes gefunden hast, aber so richtig lust dazu haste auch nicht!

warum fragst du nicht mal an deinem zukünftigen Ausbildungsplatz / FH was gefordert ist.

Frank
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 19.06.2022 aktualisiert um 19:46:27 Uhr
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Programmieren ist immer gut.

Dazu mal mein persönlicher Senf.
Ich verstehe immer noch nicht wie Jemand ohne diese Fähigkeit überlegen kann.

Programmieren gibt es von "Makro in Excel" bis zu KI und alles dazwischen.
Man muss ja nicht mit der KI anfangen :-) face-smile

Es gibt dort 3 Ebenen
- Konzept, wie alle Programmiersprachen im Prinzip funktionieren
- Die Sprache bzw. der Syntax (z.B. c, c++, VBA, Java, PHP, etc)
- Anbindungen und Libraries (Viele Dinge möchte man nicht programmieren (z.B. Mauszeiger darstellen oder S3-Schnittstelle) weshalb man Libraries verwendet. Die geben dem ganzen einen wichtigen "Dreh"

Mehr Senf
Nimm eine Basis-Sprache wie z.B. C++ oder C# mit Visual Studio von MS. Von dort kommt man viel einfache zu z.B. PHP als umgekehrt.

Noch mehr Senf
Man kann eine Sprache (z.B. Polnisch) nicht nur aus Büchern lernen.
Man muss sie auch Sprechen und mit Personen üben, welche die Sprache besser sprechen.

Das gleiche gilt für Programmiersprachen.
Such Dir ein Projekt an dem Du Programmieren ausprobieren willst.

Extra Senf
Computer sind blöd.
Das meiste was KI genannt wird ist einfach nur eine sehr große Datenbank und viel Rechenleistung.
Du musst Dich um jeden Krams selber kümmer.

Extra Senf 2
Programmieren ist auch nicht schnell. Man eben was hinklatschen geht vieleicht mit PHP, hält aber auch nicht lange.
30% Planung, 40% Programmieren, 20% Dokumentieren, 20% Testen

Todessenf
Ich habe mir mal in einem Urlaub vorgenommen eine Basis für mich in Java zu legen.
Fragen: Welche IDE und welches Framework
Nache einer Woche habe ich dann was anderes gemacht :-) face-smile

Todessenf Web MultiMix
Nicht zu viele Dinge kombinieren.
Wenn man gleichzeitg PHP, HTML, Javascript und MySQL programmiert um eine Full-Stack-Web-Software zu schreiben kommt man zwangsläufig durcheinander.

Ganz Kurz
Nimm Visual Studio, überlege Dir ein Projekt und programmiere es mit C#



Stefan
Mitglied: kreuzberger
kreuzberger 19.06.2022 um 19:52:09 Uhr
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Tja, man wird sich wohl mit genau der Programmierumgebung und -sprache auseinandersetzen müssen, die in der Ausbildungsstelle verlangt wird.

Etwas anderes ggf. auf Halde zu lernen macht selten Sinn.

Wenn man zb. Chinesisch gelernt hat, dazu Japanisch und Arabisch, doch dann einem das Leben nach Südamerika spült, wird man eben eher Portugiesisch benötigen.

Also: Sprachen voreilend lernen auf Halde?

Kreuzberger
Mitglied: RJX184
RJX184 19.06.2022 aktualisiert um 20:01:38 Uhr
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Hallo,

Nimm Visual Studio

Für einen Anfänger würde ich von einer vollumfänglichen IDE abraten, da Anfänger in der Regel mit dem sehr großen Umfang einer IDE häufig überfordert sind. Zumal eine IDE einem Entwickler sehr viel Arbeit abnimmt. Für einen Anfänger ist das nicht so gut, da ihm dadurch wichtiges Hintergrundwissen entnommen wird.

Ich schiebe das schon länger vor mir her, einfach weil Programmierung einen Teil der Prüfungen einnimmt und ich bisher absolut keinen Zugang dazu gefunden habe.

Möchtest du eine Umschulung zum Anwendungsentwickler oder zum Systemintegrator machen? Wenn letzteres, dann stimmt das so nicht. In der Prüfung für die FISIs kommt nur ein sehr kleiner Teil was Programmieren angeht dran. In der Regel wird dann eher ein Nassi Shneiderman Diagramm, UML oder ein SQL Befehl verlangt aber nicht irgendwas komplexes und vor allem nicht vertieft, da dies nicht der Schwerpunkt eines FISIs ist.

Grundlagenwissen in der Softwareentwicklung schadet aber definitiv nicht.

MfG
Mitglied: esionix
esionix 19.06.2022 um 20:56:32 Uhr
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Nur kurz: Es geht mir nicht um das was in einer Stelle verlangt wird, sondern rein um den schulischen Stoff der IHK.

Ich habe gehört Java oder HTML nehmen Teile der FiSi Prüfung ein aber das ist schon ein paar Jahre her.

Anwendungsentwickler würde mich ganz klar reizen wegen dem Gehalt.

Ich verdiene derzeit ganz gut, könnte durch FiSi eventuell weniger verdienen, als Entwicklungsentwickler vielleicht sogar mehr. Kommt auch ein bisschen auf die Programmiersprache an(?) und die Chancen später per Remote arbeiten zu können sind höher in der Branche. (wäre ein großer Pluspunkt, wo ich bereit wäre mehr Zeit in die Anwendungsentwicklung zu investieren oder mich nach anderweitigen Programmiersprachen oder Web Development umzuschauen.)

Java soll z.B. in Deutschland besser bezahlt sein als C++ ?
USA bezahlt bei allen Programmiersprachen besser?

Sind alles nur Überlegungen im Moment. Aber wenn es so wäre, dass die Chancen als Full Stack Developer Remote arbeiten zu können, höher sind als z.B. bei C++ wäre meine Entscheidung leichter.

Muss mir noch ein paar Gedanken dazu machen, vielleicht hat ja noch jemand ein paar Infos, Vorschläge oder gute Seiten für den Einstieg.
Mitglied: kreuzberger
kreuzberger 19.06.2022 um 21:01:36 Uhr
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Irgendwie kommt mir das wie Kaffeesatzleserei vor.
Mitglied: wiesi200
wiesi200 19.06.2022 um 21:04:46 Uhr
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Hallo,

Senf von mir:
Such dir eine Ausbildung die dir Spaß macht. Du musst das dann ja im Schlimmsten oder besten Fall bis zur Rente durchziehen.

Geld ist zwar auch wichtig. Aber wenn man sich jeden Tag in die Arbeit quälen muss hilft einem das auch nicht wirklich.
Mitglied: RJX184
RJX184 19.06.2022 um 21:17:12 Uhr
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Anwendungsentwickler würde mich ganz klar reizen wegen dem Gehalt.

Eine richtige Karriere (mit Aufstiegschancen und Gehaltssteigerung) schafft man nur, wenn man ordentlich Leistung zeigt. Leistung erzeugt man nur, wenn man sich mit dem Beruf identifizieren kann (wenn man sich wirklich für die Aufgabenfelder interessiert und Spaß daran hat).

Wenn du dich für den Beruf nur wegen des Geldes entscheidest, wird dir das früher oder später das Genick brechen und das Gegenteil wird eintreten.

Ich habe gehört Java oder HTML nehmen Teile der FiSi Prüfung ein aber das ist schon ein paar Jahre her.

Nope. Wie gesagt, informiere dich mal über die Tätigkeit eines FISIs. Da kommt, wenn überhaupt, nur ein sehr kleiner Teil dran was Softwareentwicklung angeht. Und wenn sowas drankommt, dann ist es was Neutrales, was man unabhängig von einer speziellen Programmiersprache lösen kann.
Mitglied: Drohnald
Drohnald 19.06.2022 aktualisiert um 22:46:37 Uhr
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Hi,

erste Frage: Umschulen wovon? Ist eine gewisse Erfahrung vorhanden oder kommst du aus ner völlig andere Richtung (Hatte in meiner Beruffschule vom Elektroniker bis Altenpfleger alles).
Wenn du bei 0 anfängst, dann kann das im Selbststudium schon hart sein, vor allem, wenn man eigentlich keinen Bock darauf hat.

Meine FiSi Ausbildung ist zwar fast 15 Jahre her, aber Programmierung (damals PHP) war ein winziger Teil und kommt in meiner täglichen Arbeit quasi gar nicht vor.
Ist zwar ab und zu praktisch zu wissen, aber was da in der Schule dran war... Naja im 1. Semester Informatik später haben wir mehr gemacht als in 3 Jahren Schule.

Ganz ehrlich: Was du in der Ausbildung brauchst, das lernst du in der Ausbildung. Deshalb heißt das ja auch Ausbildung und nicht "billige Arbeitskraft die schon alles kennt".

Gruß
Drohnald

P.s.: Was in den jeweiligen Ausbildung verlangt wird steht alles hier.
Mitglied: yoppi1
yoppi1 20.06.2022 um 08:25:10 Uhr
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Ich habe "ein wenig" Erfahrung mit Programmierung, weil ich damit 1981 angefangen habe und auf die Frage, welche Programmiersprachen ich denn so kann, der Einfachheit halber im Chuck-Norris-Modus mit "alle" antworte.
Deshalb erlaube ich mir, meinen Löwensenf dazuzugeben:

Wenn Du keinen Zugang zum Programmieren findest - dann lass es. Such Dir einen anderen Job. Ich habe so viele Menschen kennengelernt, die freiwillig oder unfreiwillig, dafür ohne jegliche Ambitionen, in "Programmierkurse" gingen und meinten, nach ein paar Wochen oder Monaten könnten sie dann programmieren. Nur, weil jemand so tapfer ist und versucht, es ihnen beizubringen. Es hilft aber nichts. Es ist dann wie 5 Jahre Latein in der Schule, wenn man dazu keinen Zugang findet: die Schulzeugnisnote wird immer zwischen 4 und 6 pendeln.

Wer sich dagegen für die Programmierung interessiert, wird Kurse als Denkanstösse oder Schubs in die richtige Richtung interpretieren. Um als "echter Programmierer" durchzustarten, muss man aus meiner Sicht folgende Dinge tun:

- Selber ausprobieren, lesen, machen, Fehler machen, von vorne anfangen,
- Selber ausprobieren, lesen, machen, Fehler machen, von vorne anfangen,
- Selber ausprobieren, lesen, machen, Fehler machen, von vorne anfangen,
- etc...

WIE Du das anstellst, kannst nur Du dir selber beantworten. Manche probieren den Weg der steilen Lernkurve und nehmen eine relative einfache Programmiersprache, um überhaupt mal anzufangen. Da empfiehlt sich momenttan Python.
Andere wählen den Hardcoreweg und suchen sich C++ zum Start raus (ich behaupte dreist, dass wer C++ beherrscht, auch 99% aller anderen Programmiersprachen können wird).
Wenn Du irgendwas kleines selber programmieren möchtest, was auch was auf dem Bildschirm ausgibt und Du unter Windows zu Hause bist, dann schau Dir C# oder VB.net an. C# ist eine Mischung aus Object Pascal und C++.

Was Du NICHT machen solltest: Javascript/PHP/HTML. Das ist zu viel auf einmal. Nicht empfehlen für echte Einsteigerprojekte würde ich auch Java. Die Sprache besteht zwar nur aus ein paar Schlüsselwörtern und der Compiler motzt sofort, wenn man irgendwo ein Semikolon vergessen hat (was ganz gut ist) - aber außer Taschenrechner auf der Kommandozeile wird man als Anfänger damit nicht programmieren können.

Und egal, welchen Job Du in der IT anstrebst: fast immer wirst Du Programmierkenntnisse benötigen. Und sei es nur, um Skripte zu schreiben, die Dir die Arbeit vereinfachen.

Früher wurde in Ausbildungen und Lehre bzw. an Hochschulen meist Assembler und Pascal gelehrt. Heutzutage würde ich Python empfehlen.

Und - wie erwähnt - wenn Du damit überhaupt nicht klarkommst: studier Jura oder BWL oder etwas anderes unnützes, aber mach nichts in der IT. Sonst wirst Du nicht glücklich.
Mitglied: maretz
Lösung maretz 20.06.2022 um 13:23:01 Uhr
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Zitat von @esionix:

Nur kurz: Es geht mir nicht um das was in einer Stelle verlangt wird, sondern rein um den schulischen Stoff der IHK.

Ich habe gehört Java oder HTML nehmen Teile der FiSi Prüfung ein aber das ist schon ein paar Jahre her.

Das hat nur leider mal soviel zu tun wie deine Haussuche mit Sportwagen. BEIDES dient irgendwie der Bewegung, das wars aber auch schon so ziemlich.
Java ist eine Programmiersprache - mit Compiler,... HTML ist eine Beschreibungssprache die nur interpretiert wird. Das hat einfach nix miteinander zu tun ausser das beides "irgendwie" aufm Computer läuft.


Anwendungsentwickler würde mich ganz klar reizen wegen dem Gehalt.

Wenn DAS dein Anreiz ist - lasse es! Du wirst nicht Glücklich. Zum einen muss man unterscheiden zwischen "Entwickler" und "Programmierer". Denn wenn du eine Software entwickelst brauchst du nicht mal zwingend ne spezielle Sprache, da gehört eher zu das man versteht was das Programm machen soll, was die Anforderungen sind,... Der Programmierer setzt das ganze dann um - das KANN dieselbe Person sein, muss aber nicht zwingend. Und wenn du Programmierst und das nur fürs Geld -> dann wirst du rausfinden das es sehr nervig sein kann wenn man TAGE nach einer Idee sucht weil wieder irgendeine API nich sauber dokumentiert ist oder weil man irgendwo nen . vergessen hat.


Ich verdiene derzeit ganz gut, könnte durch FiSi eventuell weniger verdienen, als Entwicklungsentwickler vielleicht sogar mehr. Kommt auch ein bisschen auf die Programmiersprache an(?) und die Chancen später per Remote arbeiten zu können sind höher in der Branche. (wäre ein großer Pluspunkt, wo ich bereit wäre mehr Zeit in die Anwendungsentwicklung zu investieren oder mich nach anderweitigen Programmiersprachen oder Web Development umzuschauen.)

Nun - wenn es dir nur um den Verdienst geht - viel erfolg. Du darfst nicht vergessen: Du bist EINSTEIGER wenn du fertig bist. Klar kann man irgendwann da auch viel Remote machen (was nicht immer ein Vorteil ist! Wirst du merken wenn am Sonntag das Telefon klingelt). Grad zu Anfang aber eher nicht.


Java soll z.B. in Deutschland besser bezahlt sein als C++ ?
USA bezahlt bei allen Programmiersprachen besser?

Nö - es kommt auf die ANWENDUNG an. Und auch in welchem Land du arbeitest, was deine Kenntnisse sind,... Du hast Datenbank-Admins die deutlich höher liegen als nen Programmierer. Und die Sprache selbst ist ziemlich egal am Ende -> ob nu Java oder C++, beides sind reale Programmiersprachen (genauso wie vieles ausm .Net-Bereich). Am ENDE ist die Sprache aber eh nur nen Dialekt - wenn du das Konzept verstehst kannst du da auch schnell rüberwechseln. Es ist also sinnlos zu überlegen für welche Sprache du nu mehr bekommst. Oftmals sind es sogar noch ganz andere Dinge die dazu kommen (irgendwelche Frameworks,...) oder eben auch nur Gelegenheiten (das was ich z.B. Baue gibt es so nicht - weil es dafür auch ausserhalb der Firma in der ich arbeite genau 0 Anwendungsfälle geben würde...). Es ist also eher das Problem was das Gehalt bestimmt...


Sind alles nur Überlegungen im Moment. Aber wenn es so wäre, dass die Chancen als Full Stack Developer Remote arbeiten zu können, höher sind als z.B. bei C++ wäre meine Entscheidung leichter.

Nö - das ist Unsinn. Es hängt von der Firma ab wieviel du Remote machen kannst und darfst. So hast du Firmen die nicht wollen das der Quellcode das Unternehmen verlässt - da hast du als Entwickler auch keinen Laptop weil du den eh nich mitnehmen brauchst. Andere haben kein Problem wenn der Admin zuhause arbeitet - weil auch nen Drucker kann man zB. remote prüfen...


Muss mir noch ein paar Gedanken dazu machen, vielleicht hat ja noch jemand ein paar Infos, Vorschläge oder gute Seiten für den Einstieg.

Ich würde mir grundlegend mal überlegen was ich will... Ich glaube du hast da grad nen sehr rosa-rot gefärbtes Bild eines Entwicklers. Das KANN klappen - klar. In meinem letzten Job war ich zB Entwickler in einem recht grossen Deutschen Unternehmen (-> über 100.000 Mitarbeiter). Da war allerdings dann eben auch mal die Inbetriebnahme angesagt - und ich hatte teils mehr Nächte in Hotels als zuhause (allerdings auch weil ich gerne reisen wollte - sollte man fairerweise dazu sagen). Heute mache ich im selben Bereich auch noch in der IT (nur nen anderes Unternehmen) -> und kann mir aussuchen ob ich remote mache, office oder vor Ort. Alles hat seine Vor-/Nachteile.

Du denkst ausserdem über eine Sprache nach -> was dich nicht weiterbringt. Vor einigen Jahren war "C++" das absolute Ding. Dann war es Java. Heute ist es auch schon viel die Entwicklung für mobile Geräte oder auf Web basierend (PHP, JSP,...). Hier wäre einfach eher zu überlegen ob es das ist was du willst: Willst du Tage, Wochen oder Monate damit verbringen irgendwo im Quellcode was zu suchen? Es gibt Leute deren Erfüllung genau darin liegt - es ist also nicht abwertend gemeint. Dir muss eben klar sein wie nen normales SW-Projekt in der Regel abläuft: Kunde fragt was an, Vertrieb sagt zu das es schon lange fertig ist und du bist am Ende der Nahrungskette noch nicht mal bei Zeile 1 angefangen... Aber der Liefertermin steht natürlich schon...

Es soll auch keinesfalls davon abhalten das zu tun - aber es hängt auch von deinem Alter u. deiner Lernfähigkeit ab ob sich das noch lohnt. Denn dein primäres Ziel - sofern ich es richtig lese - ist das Geld. Und hier vergiß es ganz schnell wieder das du ne Programmiersprache kannst und jeder dir das Geld hinterherwirft. Das kannst du in einigen Jahren sagen wenn du wirklich was aufm Kasten hast - der Grossteil ist eher so im Mittelfeld bei normaler Bezahlung. Wenn DAS dein Ziel ist versuche es lieber bei "Deutschland sucht den Superstar" und lerne ein wenig zu singen. Die Chancen da sind ungleich höher das du Millionär wirst.
Mitglied: LeReseau
LeReseau 20.06.2022, aktualisiert am 21.06.2022 um 08:54:51 Uhr
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wegen dem Gehalt.
Autsch! Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod...
wenn wenn es dir nur um den Verdienst geht...
Dann ist der Ansatz FiSi sowieso ganz falsch.
Mitglied: maretz
maretz 20.06.2022 um 13:26:59 Uhr
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Zitat von @LeReseau:

wegen dem Gehalt.
Autsch! Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod...

Und du weisst wer Klugsch**er mag?
Mitglied: Milord
Milord 20.06.2022 um 23:08:41 Uhr
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Hab meinen fisi Abschluss mit 93% gemacht und ich kann quasi 0,0 programmieren. Das was in den Prüfungen dran kommt, hast du in 4-6 Stunden erlernt, wenn überhaupt, der Unterricht reicht dazu völlig.
Mitglied: yoppi1
yoppi1 21.06.2022 um 11:45:55 Uhr
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Hier mal eine Stellenanzeige zum FiSi von einem Unternehmen, was nicht klein ist:

https://infos.seibert-media.net/display/seibertmedia/Ausbildung+zum+FiSi ....

Alles, was man dort in den Texten finden kann, weist darauf hin, dass man zumindest rudimentär von der Programmierung Ahnung haben sollte.

Letztendlich kommt es darauf an, was beim künftigen Job tatsächlich gefordert wird. Eventuell hat man Glück und es braucht keine Programmiererfahrung. Ich stehe aber dennoch auf dem Standpunkt, dass man sich in einer komplett falschen Ausbildung befindet, wenn man als Fachinformatiker keinen Plan vom Programmieren hat und das auch nicht ändern möchte. Informatik und Programmieren ist irgendwie wie Fisch und Wasser ;-) face-wink
Mitglied: maretz
maretz 21.06.2022 um 12:44:53 Uhr
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Zitat von @yoppi1:

Hier mal eine Stellenanzeige zum FiSi von einem Unternehmen, was nicht klein ist:

https://infos.seibert-media.net/display/seibertmedia/Ausbildung+zum+FiSi ....

Alles, was man dort in den Texten finden kann, weist darauf hin, dass man zumindest rudimentär von der Programmierung Ahnung haben sollte.

Letztendlich kommt es darauf an, was beim künftigen Job tatsächlich gefordert wird. Eventuell hat man Glück und es braucht keine Programmiererfahrung. Ich stehe aber dennoch auf dem Standpunkt, dass man sich in einer komplett falschen Ausbildung befindet, wenn man als Fachinformatiker keinen Plan vom Programmieren hat und das auch nicht ändern möchte. Informatik und Programmieren ist irgendwie wie Fisch und Wasser ;-) face-wink

Nun, jetzt kommt es drauf an.
a) In Stellenanzeigen wirst du meistens finden das ein 20jähriger Ingenieur gesucht wird der min 30 Jahre Erfahrung hat, nen 24/7 job liebt aber am besten nur zum Spass und ohne Gehalt arbeitet ...

b) Es ist auch die Frage was du unter "Programmieren" verstehst. Denn da sehe ich ehrlich gesagt wenige "Programmierer" im IT-Sektor bei den Admins. Programmieren != nen Script in Google suchen und ausführen. Und nur weil man es schafft den Namen einer OU in ner Variable anzupassen ist das nicht programmieren können. Dazu kommt dann noch das es Leute gibt die irgendein Programm hinrotzen - oder wirklich Programmieren können (und sich an einige "Best Practices" halten).

Man sollte das also nicht überbewerten ... denn nen Script bei Google suchen ist für das was die meisten erwarten schon ausreichend, das ist aber nicht "programmieren können".
Mitglied: yoppi1
yoppi1 22.06.2022 um 09:25:32 Uhr
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In meinem Arbeitsleben fürchte ich nichts so sehr, wie die leichtfertige Anwendung von Skripten, die im Internet "gegoogelt" wurden.
Bei Quereinsteigern, z.B. der Bürokraft, die so gut mit Excel umzugehen weiß, dass sie plötzlich "Admin" in der kleinen Firma ist, kann man das verzeihen.
Der Beitragsersteller bezieht sich aber auf eine Ausbildung zum Fachinformatiker. Das Verständnis, wie eine Programmiersprache wie z.B. Python funktioniert, hilft dabei, wenn man andere Skriptvarianten bedienen muss. Wie z.B. die Programmierung einer komplexen Telefonanlage oder umfangreiche "stored procedures" in Datenbanken. Mitunter muss man als Admin auch Installations- oder Wartungsskripte für Bash (oder ähnliches) erstellen. Wer das kann ohne bei Tante Google Copy&Paste machen zu müssen, ist schon nahe dran am "Programmierer".

Natürlich gibt es auch "DIE" Programmierer, die den Webserver nicht konfigurieren, sondern schreiben oder die eine neue Programmiersprache nicht nutzen, sondern selber entwickeln. Ich glaube, um die geht es dem Beitragsersteller nicht ;)

Deshalb noch einmal mein Tipp: nimm Python, das läuft auf fast jedem Betriebssystem, es gibt kostenlose Editoren dafür (VS Code zum Beispiel). Und für den Einstieg kann man z.B. mal versuchen, eine CSV-Datei in eine echte Excel-Datei umzuwandeln. Dann lernt man, wie man Python-Code schreibt, wie man Bibliotheken nutzt, etc. und der entstehende Code ist noch relativ einfach aufgebaut.
Mitglied: AntiSpe
AntiSpe 22.06.2022 um 16:53:27 Uhr
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Hallo!

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit meinen Abschluss als Fachinformatikerin Systemintegration gemacht und hier meine Erfahrungen (die hoffentlich hilfreich sind):

Also Programmieren ist kein großer Teil und noch dazu ein sehr einfacher. Programmieren ist auch nicht so mein Ding, d.h. wollte ich auch nicht Anwendungsentwicklung machen (dort hat man den Fokus auf Programmieren und schreibt theoretisch auch nachher im Job Codes etc.).

Wir haben tatsächlich nur Java "gelernt" und ein paar basic SQL Abfragen. Aber das, was wir in Java gelernt haben, ist eigentlich ein Witz und geht kaum über mehr hinaus als einfache Rechenaufgaben oder das Höchste der Gefühle: eine HTML Seite erstellen ohne jegliche Formartierung oder so.

Ehrlich gesagt habe ich nebenbei mit nichts anderem gelernt als den Skripten der Berufsschule selbst. Das hat vollkommen ausgereicht und alles, was du zusätzlich wissen willst, lernst du am schnellsten auf YouTube :D

Das einzige was man noch ein bisschen behandelt und du auch später tatsächlich oft brauchen kannst, ist eine Skriptsprache (hier im speziellen war es PowerShell). Und dafür habe ich Udemy genutzt und einen Kurs für ein paar Euro gekauft und mit meinem Azubi Kollegen gemeinsam gelernt.

Aber wenn du dich nicht mit Programmieren anfreunden kannst, ist das voll O.K. und sollte dich nicht vor dem Job abschrecken. Die wenigsten Firmen suchen wirklich Programmierer und wenn, dann suchen sie Softwareentwickler und keine Sysadmins dafür. Und wenn du dir nicht seeehr schwer tust mit Lernen, dann ist die Berufsschule wirklich keine Herausforderung (auch nicht der Java-Teil).

LG
Mitglied: maretz
maretz 22.06.2022 um 18:22:34 Uhr
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Ok - beim letzten Teil solltest du ggf. dazu sagen das es DEINE Erfahrung ist das Firmen keine Programmierer suchen. Und wenn du sagst das du deine Ausbildung vor nicht allzulanger Zeit gemacht hast würde ich mal vermuten das deine Erfahrung auch überschaubar ist.

Denn: Auch da ist es eine Frage was die Stellenanzeige sagt und was wirklich gesucht wird. Und natürlich auch eine Frage des Geldes am Ende. So KANN eben ein Sys-Admin sich auch vieles durch Programierung vereinfachen - was wiederrum kein Nachteil ist. Z.B. wirst du in grösseren Firmen oft spezielle Umgebungen vorfinden bei denen du mit Standard-Tools nicht weit kommst und da KANN es eben Sinn machen wenn man sich da auch Hilfsmittel selbst bauen kann. Das kann bei einfachen Scripten losgehen - oder eben komplette Sprachen beinhalten. Oft steht sowas natürlich nicht in den Stellenanzeigen weil grad bei grossen Firmen die Stellenanzeigen idR von ner Perso gemacht werden die nicht zwingend wissen was der einzelne Job so erwartet. Im GESPRÄCH ist es dann aber durchaus von Vorteil.

Von daher würde ich sagen es geht natürlich auch ohne Programmierung. Und wenn das Gehalt das einzige ist was einen Antreibt sollte man m.E. eh von der Ausbildung absehen da man feststellen wird das IT-Leute auch nicht das Geld in den Ar... geschoben bekommen sondern auch dafür Arbeiten müssen. Und je mehr Geld - umso öfters macht man eben auch am WE noch was oder nach Feierabend... WENN man aber die Ausbildung machen will und das ernst meint - dann ist eine Programmierung sicher auch kein falscher Weg...
Mitglied: AntiSpe
AntiSpe 22.06.2022 um 21:28:02 Uhr
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Im ersten Absatz sage ich ja, dass es meine Erfahrungen sind 👍
Ja vermutlich hab ich nicht die meiste Erfahrung hier aber doch schon so einiges gesehen in den Jahren in denen ich jetzt Dienstleister war für alle möglichen Firmen, Behörden und Schulen.

Oh ja, da stimme ich sehr wohl zu, dass man sich vieles und zwar wirklich viel vereinfachen kann, wenn man "programmieren" kann und ich finde PowerShell sollte auf keinen Fall ein Fremdwort sein (oder eben eine Skriptsprache).

Bezüglich des Geldes stimme ich auch zu, das ist kein Job den man nur für's Geld macht, dafür kostet es einen zu viele Nerven.

Aber dennoch finde ich, dass der Programmierteil kein Grund ist, den Job nicht zu lernen auch wenn es Vorteile hat. Und man kann sich ja auch spezialisieren oder eben im Bereich Managed Services arbeiten, in dem es klare Richtlinien und festgelegte Software gibt, bei der man selbst keine Bastellösungen schreiben muss 😊
Mitglied: Shepherd81
Shepherd81 24.06.2022 um 13:53:19 Uhr
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Udemy und Youtube! Mehr brauchst du nicht.
Welche Programmiersprache? Das musst du selber wissen und herausfinden. Das kann keiner für dich entscheiden.
Was is dir wichtig beim Job? Jede Sprache wird andere Kunden und andere Anforderungen an dich binden.
Als IT Recruiter habe ich viele Jahre lang Programmierer vermittelt und da können sich Welten auftun.
Mitglied: wiesi200
wiesi200 24.06.2022 um 15:44:23 Uhr
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@Shepherd81

von YouTube lernt man rein garnichts.
Mitglied: Drohnald
Drohnald 24.06.2022 um 17:11:18 Uhr
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von YouTube lernt man rein garnichts.
Das ist so pauschal vollkommen falsch.
Mitglied: Milord
Milord 24.06.2022 um 19:50:50 Uhr
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Zitat von @wiesi200:

@Shepherd81

von YouTube lernt man rein garnichts.

Dann muss ich YouTube wohl falsch benutzen, dort habe ich schon einiges für meinen Beruf gelernt.
Mitglied: wiesi200
wiesi200 24.06.2022 um 20:15:19 Uhr
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Ne mir ist da die Informationsdichte zu gering.

Bei Texten kann ich diese schnell überfliegen und bei den Punkten stehen bleiben die mich interessiert. Ein Video im Schnellvorlauf bringt dir nix da man nicht mitbekommt was da gerade erzählt wird.

Und wenn ich mir was selbst erarbeite bleibt mehr hängen als wenn ich das vorgebetet bekomme.
So zu lernen muss man jedoch gelernt haben.
Mitglied: Shepherd81
Shepherd81 27.06.2022 aktualisiert um 08:09:34 Uhr
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Zitat von @wiesi200:

@Shepherd81

von YouTube lernt man rein garnichts.

Das ist absoluter Schwachsinn bzw. eine maßlose Übertreibung.
Auf Youtube findet man sehr viel und sehr gute Videos. Man muss nur wissen wie man eine "search" Funktion benutzen muss und wie man "gute" von "schlechten" Videos unterscheidet.
Aber auch bei den "schlechten" lernt man IMMER ein bisschen etwas.
Mitglied: Shepherd81
Shepherd81 27.06.2022 aktualisiert um 08:14:23 Uhr
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Zitat von @wiesi200:

Ne mir ist da die Informationsdichte zu gering.

Bei Texten kann ich diese schnell überfliegen und bei den Punkten stehen bleiben die mich interessiert. Ein Video im Schnellvorlauf bringt dir nix da man nicht mitbekommt was da gerade erzählt wird.

Und wenn ich mir was selbst erarbeite bleibt mehr hängen als wenn ich das vorgebetet bekomme.
So zu lernen muss man jedoch gelernt haben.

Ja aber das hat doch nichts mit dem gesagten zu tun. Du lernt halt auf andere Art und Weise.
Medien sind halt nicht dein Ding. Da kann man dann ja nicht hergehen und sagen auf Youtube lernt man nix.
Dann passe deine stumpfsinnige Aussage an in: "ICH lerne auf Youtube nichts!" Aber um "dich" geht es hier nunmal nicht. OP wollte tips und nicht wissen wie "Du" nicht lernst.
Zudem möchte mal zusehen wie du dir tust wenn dich ein Arbeitgeber auf eine Schulung schickt. Da wird auch im Fluss vorgetragen und man kann nicht Vorspulen sondern muss geduldig dem Redner zuhören! Und es gibt da auch selten ein Skript.
Mitglied: wiesi200
wiesi200 27.06.2022 um 12:37:33 Uhr
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Die Informationsdichte hat weniger mit der Art zu lernen zu tun.
Hat auch wenig mit der Sucherei bei Youtube zu tun. Auch bei kommerziellen Lernplattformen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht.

Eine Schulung wo man nur Geduldig dem Redner zuhört, und das noch ohne Script, finde ich auch selten Produktiv und die daraus folgenden "Zertifikate" meist auch wenig von Wert.
Mitglied: Shepherd81
Shepherd81 27.06.2022 um 13:07:52 Uhr
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Zitat von @wiesi200:

Die Informationsdichte hat weniger mit der Art zu lernen zu tun.
Hat auch wenig mit der Sucherei bei Youtube zu tun. Auch bei kommerziellen Lernplattformen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht.

Eine Schulung wo man nur Geduldig dem Redner zuhört, und das noch ohne Script, finde ich auch selten Produktiv und die daraus folgenden "Zertifikate" meist auch wenig von Wert.

Ist ja gut, wir haben dich schon verstanden. Aber was hilft es dem Thread und OP was du da laberst? Nix!
Mitglied: maretz
maretz 27.06.2022 um 13:51:28 Uhr
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Zitat von @Shepherd81:

Zitat von @wiesi200:

Die Informationsdichte hat weniger mit der Art zu lernen zu tun.
Hat auch wenig mit der Sucherei bei Youtube zu tun. Auch bei kommerziellen Lernplattformen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht.

Eine Schulung wo man nur Geduldig dem Redner zuhört, und das noch ohne Script, finde ich auch selten Produktiv und die daraus folgenden "Zertifikate" meist auch wenig von Wert.

Ist ja gut, wir haben dich schon verstanden. Aber was hilft es dem Thread und OP was du da laberst? Nix!

Nun - in gewissen Grenzen ist es schon korrekt. Denn die Aussage oben war das man eigentlich für die Prüfungen nur Youtube braucht (ggf. etwas überspitzt). Und da HOFFE ich zumindest das es nicht so ist - genausowenig wie fürs Programmieren. Denn ganz ehrlich - wenn jemand meinen Job mit nem bisserl Youtube gucken machen kann bekomme ich entweder deutlich zuviel Geld oder der-/diejenige deutlich zu wenig...

Natürlich gibt es auch Videos bei YT (und anderen) bei denen man lernen kann... Man kann genauso gut eine Pornoseite nehmen um Abends fürs Schlafzimmer was zu lernen. Nur ob es immer so funktioniert ist eine andere Frage - und DAS hängt in beiden Fällen wohl stark von der Person ab. Ich selbst z.B. würde bei 2h YT einschlafen - und sicher nicht viel für ne Prüfung mitnehmen...