Umzug Hyper-V host auf neue HW - Methodik?
Hallo,
ich muß einen Server2016, der als Hyper-V host dient, umziehen auf eine andere HW (Intel -> AMD; on-board-SATA -> Adaptec RAID).
Das Teil hat 3 Festplattenarrays (RAID1), einmal für das OS, einmal für die VMs, einmal HDDs
Backup erfolgt über VEEAM
Hatte zuerst die Hoffnung, VEEAM macht den Umzug incl. driver injection und HAL-Tausch für mich. Ein Ticket bei denen beschrieb dann auch den Weg
1. First we need to take a backup of your old system.
2. Then, we need to install the same OS as the old Intel server has on the AMD server. After that, please install Veeam Agent on there.
3. Also, we need to create a Recovery Media on the AMD server in order to provide hardware compatibility.
4. Then, try to restore using the newly created Recovery Media.
Sehr umständlich, nix mit base metal auf anderer HW
Leider endet das dann mit der beliebten Windows-Meldung beim Booten 'failed to start. A recent hardware change might cause... 0xc000000e'
Repair Funktion gibt es nicht beim Server.
Gut, da bin ich schon so oft für Windows7 und 10 in Desktops durch, dass ich keine Hoffnung habe in endlicher Zeit Erfolg zu haben. (Ich kapier es nicht wo das Problem ist, dass das OS bei differenter Hardware bitte einfach -nach Rückfrage- in einen Recsan geht und gut ist.... Macht O&O seit Jahren vor)
---
Wenn ich nun aber als Neuansatz den Server einfach neu aufsetze, ist das kein großes Ding.
Allein: wie bekomme ich die ganzen Hyper-V Konfigurationen wieder in den Hyper-Manager rein? Muß ich alle VMs vorher exportieren und dann wieder importieren? Oder gar via VEEAM restoren?
Die liegen ja alle unangetastet auf den beiden Arrays....
ich muß einen Server2016, der als Hyper-V host dient, umziehen auf eine andere HW (Intel -> AMD; on-board-SATA -> Adaptec RAID).
Das Teil hat 3 Festplattenarrays (RAID1), einmal für das OS, einmal für die VMs, einmal HDDs
Backup erfolgt über VEEAM
Hatte zuerst die Hoffnung, VEEAM macht den Umzug incl. driver injection und HAL-Tausch für mich. Ein Ticket bei denen beschrieb dann auch den Weg
1. First we need to take a backup of your old system.
2. Then, we need to install the same OS as the old Intel server has on the AMD server. After that, please install Veeam Agent on there.
3. Also, we need to create a Recovery Media on the AMD server in order to provide hardware compatibility.
4. Then, try to restore using the newly created Recovery Media.
Sehr umständlich, nix mit base metal auf anderer HW
Leider endet das dann mit der beliebten Windows-Meldung beim Booten 'failed to start. A recent hardware change might cause... 0xc000000e'
Repair Funktion gibt es nicht beim Server.
Gut, da bin ich schon so oft für Windows7 und 10 in Desktops durch, dass ich keine Hoffnung habe in endlicher Zeit Erfolg zu haben. (Ich kapier es nicht wo das Problem ist, dass das OS bei differenter Hardware bitte einfach -nach Rückfrage- in einen Recsan geht und gut ist.... Macht O&O seit Jahren vor)
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Wenn ich nun aber als Neuansatz den Server einfach neu aufsetze, ist das kein großes Ding.
Allein: wie bekomme ich die ganzen Hyper-V Konfigurationen wieder in den Hyper-Manager rein? Muß ich alle VMs vorher exportieren und dann wieder importieren? Oder gar via VEEAM restoren?
Die liegen ja alle unangetastet auf den beiden Arrays....
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Moin
Wenn ich nun aber als Neuansatz den Server einfach neu aufsetze, ist das kein großes Ding.
Allein: wie bekomme ich die ganzen Hyper-V Konfigurationen wieder in den Hyper-Manager rein? Muß ich alle VMs vorher exportieren und dann wieder importieren? Oder gar via VEEAM restoren?
Die liegen ja alle unangetastet auf den beiden Arrays....
Allein: wie bekomme ich die ganzen Hyper-V Konfigurationen wieder in den Hyper-Manager rein? Muß ich alle VMs vorher exportieren und dann wieder importieren? Oder gar via VEEAM restoren?
Die liegen ja alle unangetastet auf den beiden Arrays....
So oder lässt einfach den alten auf den neuen Replizieren und machst einen Failover . Danach Replikation beenden.
Schöner ist aber in der Tat ein Export / Import. Mit Veeam geht es aber natürlich auch.
Gruss
Das ist ein wichtiges Detail, dass es den alten Server nicht mehr gibt. Es bleibt aber Kindergeburtstag. Du kansnt aber die Hyper-V Konfiguration nicht kopieren/sichern. das macht eigentlich ja auch keinen Sinn, denn der Hyper-V muss ja wissen was für hardware drunter läuft und wenn du einen Export machen würdest, dann würde der Import auf Grund der geänderten Hardware nur Probleme machen. Daher vermutlich eh keine gute Idee sowas zu versuchen.
Sauberste weg wäre einen zweiten HV zu installieren und die daten (via Live-Migration) rüber zu kopieren. Ist dann halt egal wie lange es dauert, weil die User davon so gut wie nichts merken.
Wenn du aber die gleiche Hardware verwenden willst und die VMs wirklich auf anderen Partitionen liegen, dann könntest du rein theoretisch den HV installieren. Du müsstest dann jede VM einzeln konfigurieren und die existierenden Festplatten manuell einhängen. Wenn du das richtig machst, dann passiert da nichts. Ich würde davon allerdings abraten.
Du könntest ansonsten die VMs aus einem Backup wieder herstellen. Das wird aber beim DC kritisch.
Mein Tipp: Mach es sicher und richtig. Besorgt euch einen zweiten Server (nicht ganz so performant wie der erste). Installiere Hyper-V auf den zweiten, migriere die VMs rüber, mach den ersten neu und kopiere es wieder zurück. Du brauchst ja kein High-End gerät mit Hersteller-Support und co. Einfach ein Gerät wo du 4 TB platz hast. Aber auch hier: Raid nicht vergessen. Wenn ihr so viele Daten habt, dann sollte die kleine Investition auch drin sein. Das Gerät kann man später wunderbar als Laborumgebung nutzen
Gruß
Doskias
Sauberste weg wäre einen zweiten HV zu installieren und die daten (via Live-Migration) rüber zu kopieren. Ist dann halt egal wie lange es dauert, weil die User davon so gut wie nichts merken.
Wenn du aber die gleiche Hardware verwenden willst und die VMs wirklich auf anderen Partitionen liegen, dann könntest du rein theoretisch den HV installieren. Du müsstest dann jede VM einzeln konfigurieren und die existierenden Festplatten manuell einhängen. Wenn du das richtig machst, dann passiert da nichts. Ich würde davon allerdings abraten.
Du könntest ansonsten die VMs aus einem Backup wieder herstellen. Das wird aber beim DC kritisch.
Mein Tipp: Mach es sicher und richtig. Besorgt euch einen zweiten Server (nicht ganz so performant wie der erste). Installiere Hyper-V auf den zweiten, migriere die VMs rüber, mach den ersten neu und kopiere es wieder zurück. Du brauchst ja kein High-End gerät mit Hersteller-Support und co. Einfach ein Gerät wo du 4 TB platz hast. Aber auch hier: Raid nicht vergessen. Wenn ihr so viele Daten habt, dann sollte die kleine Investition auch drin sein. Das Gerät kann man später wunderbar als Laborumgebung nutzen
Gruß
Doskias
Zitat von @winacker:
Hallo,
ich muß einen Server2016, der als Hyper-V host dient, umziehen auf eine andere HW (Intel -> AMD; on-board-SATA -> Adaptec RAID).
Hallo,
ich muß einen Server2016, der als Hyper-V host dient, umziehen auf eine andere HW (Intel -> AMD; on-board-SATA -> Adaptec RAID).
Bei sowas habe ich eigentlich meit erfolg gehabt, indem ich einfach mit ddrescue ein Image gemacht habe und das dann auf der neuen Kiste im abgesicherten Modus hochgefahren habe. Da hat sich das System i.d.R. die neuen Treiber zusammengesucht und beim nöchsten regulären Boot "berappelt".
Ist zumindest meistens einen Versuch wert.
Alternativ könntest Du das verfrahen nach "ct-WIMage" versuchen. Das sollte auch funktionieren. das ist im Prinzip wie eine normale Installation, außer das das "Installationsimage" Dein Backup ist.
lks
lks
Moin Winacker,
dein Vorhaben ist eigentlich kein grosser Akt, wenn du vorher ein paar organisatorische Dinge beachtest.
Stelle als erstes bitte sicher, dass alles was zu einer VM gehört (VM-Konfiguration, vDisks & Snapshots) pro VM in einem eigenständigen Verzeichnis liegen und nicht quer Beet über den Server verteilt ist oder alles (alle VMs) gar im selben Verzeichnis liegen.
Als nächstes benötigst du am besten zwei externe HDDs, die von der Kapazität grösser sind als deine VMs, sollte bei 4TB aber kein grosses Problem sein.
Am Umstellungstermin, fährst du alle VMs herunter, und kopiert Anschliessend das entsprechende "Homeverzeichnis" der jeweiligen VMs sowohl auf die eine als auch auf die andere externe HDD.
Zwei deshalb, weil eine davon immer ausfallen könnte.
Wenn die Daten der VMs kopiert sind, kannst du loslegen und den HV-Node wie gewünscht umbauen.
Sobald der Umbau erledigt ist, kopierst du die VMs wieder von einer der externen HDDs zurück auf den Server, importierts diese per Hyper-V Manager, tust der Vollständigkeit halber den Konfigurationslevel der VMs upgraden und evtl. einen neuen vSwitch den vNICs der VMs zuordnen.
Das letztere kannst du dir auch ersparen, wenn du den neuen vSwitch genau so benennst wie auch auch auf dem alten Server.
Das müsste bei deinen Voraussetzungen die schnellste und sicherste Methode sein.
Grüsse aus BaWü
Alex
dein Vorhaben ist eigentlich kein grosser Akt, wenn du vorher ein paar organisatorische Dinge beachtest.
Stelle als erstes bitte sicher, dass alles was zu einer VM gehört (VM-Konfiguration, vDisks & Snapshots) pro VM in einem eigenständigen Verzeichnis liegen und nicht quer Beet über den Server verteilt ist oder alles (alle VMs) gar im selben Verzeichnis liegen.
Als nächstes benötigst du am besten zwei externe HDDs, die von der Kapazität grösser sind als deine VMs, sollte bei 4TB aber kein grosses Problem sein.
Am Umstellungstermin, fährst du alle VMs herunter, und kopiert Anschliessend das entsprechende "Homeverzeichnis" der jeweiligen VMs sowohl auf die eine als auch auf die andere externe HDD.
Zwei deshalb, weil eine davon immer ausfallen könnte.
Wenn die Daten der VMs kopiert sind, kannst du loslegen und den HV-Node wie gewünscht umbauen.
Sobald der Umbau erledigt ist, kopierst du die VMs wieder von einer der externen HDDs zurück auf den Server, importierts diese per Hyper-V Manager, tust der Vollständigkeit halber den Konfigurationslevel der VMs upgraden und evtl. einen neuen vSwitch den vNICs der VMs zuordnen.
Das letztere kannst du dir auch ersparen, wenn du den neuen vSwitch genau so benennst wie auch auch auf dem alten Server.
Das müsste bei deinen Voraussetzungen die schnellste und sicherste Methode sein.
Grüsse aus BaWü
Alex
Weil ich meine produktive Umgebung nicht absichtlich in einen Arbeitsunfähigen Zustand versetzen würde. Mir persönlich wäre das Risiko groß, dass doch was nicht so klappt. eine HDD falsch gemappt, Windows versucht es zu reparieren, setzt Registry Schlüssel ggf. falsch und schon gehen irgendwelche freigaben nicht mehr. Aber dazu kenne ich deine Umgebung zu wenig.
Alternativer Masterplan: Kauft doch einen richtigen Server, setze den neu auf, schiebe alles rüber, mach den jetzigen Server neu und lass beide im Failover-Cluster laufen. dann hast du eine sichere Migration und bist auch künftig für Hardwareausfälle besser gerüstet. Ja, kostet mehr und brauchst auch Lizenzen. Aber es ergeben sich ganz neue Optionen ;)
moin..
VMs kopieren, VMs importieren... gut ist...
ihr könnt natürlich noch einen administrator gedächtnis tanz um den server machen....
Alternativer Masterplan: Kauft doch einen richtigen Server, setze den neu auf, schiebe alles rüber, mach den jetzigen Server neu und lass beide im Failover-Cluster laufen. dann hast du eine sichere Migration und bist auch künftig für Hardwareausfälle besser gerüstet. Ja, kostet mehr und brauchst auch Lizenzen. Aber es ergeben sich ganz neue Optionen ;)
ein ordentlicher server ist immer sinvoll....
Frank
Zitat von @Doskias:
Weil ich meine produktive Umgebung nicht absichtlich in einen Arbeitsunfähigen Zustand versetzen würde. Mir persönlich wäre das Risiko groß, dass doch was nicht so klappt. eine HDD falsch gemappt, Windows versucht es zu reparieren, setzt Registry Schlüssel ggf. falsch und schon gehen irgendwelche freigaben nicht mehr. Aber dazu kenne ich deine Umgebung zu wenig.
hast du kein Backup?Weil ich meine produktive Umgebung nicht absichtlich in einen Arbeitsunfähigen Zustand versetzen würde. Mir persönlich wäre das Risiko groß, dass doch was nicht so klappt. eine HDD falsch gemappt, Windows versucht es zu reparieren, setzt Registry Schlüssel ggf. falsch und schon gehen irgendwelche freigaben nicht mehr. Aber dazu kenne ich deine Umgebung zu wenig.
VMs kopieren, VMs importieren... gut ist...
ihr könnt natürlich noch einen administrator gedächtnis tanz um den server machen....
Alternativer Masterplan: Kauft doch einen richtigen Server, setze den neu auf, schiebe alles rüber, mach den jetzigen Server neu und lass beide im Failover-Cluster laufen. dann hast du eine sichere Migration und bist auch künftig für Hardwareausfälle besser gerüstet. Ja, kostet mehr und brauchst auch Lizenzen. Aber es ergeben sich ganz neue Optionen ;)
Frank
Moin Frank,
👍
"administrator gedächtnis tanz" 😮 wie geht der genau und was bringt das Ganze?
Vielleicht tänzel ich auch noch ne runde um meinen Server ... 🕺🕺
Muss da ein bestimmter Sound dazu laufen?
Wünsche einen entspannten Feierabend und liebe Grüsse aus BaWü
Alex
VMs kopieren, VMs importieren... gut ist...
👍
ihr könnt natürlich noch einen administrator gedächtnis tanz um den server machen....
"administrator gedächtnis tanz" 😮 wie geht der genau und was bringt das Ganze?
Vielleicht tänzel ich auch noch ne runde um meinen Server ... 🕺🕺
Muss da ein bestimmter Sound dazu laufen?
Wünsche einen entspannten Feierabend und liebe Grüsse aus BaWü
Alex
Hallo
so wie ich es heraus lese hast du den alten Hyper-V nicht mehr am Laufen.
Wenn du es mit Veeam versuchst, steht das Ergebnis auch sofort fest. Veeam fährt beim Recover die VM erst einmal mit Offline Daten hoch. das dauert nur Sekunden. Erst wenn das läuft werden die Daten nach einem manuellen Start des eigentlichen Recover wieder eingespielt. Die Funktion heißt "produktiv schalten" Das funktioniert jedoch nur wenn zuvor die VM auf dem alten Server im laufenden Betrieb gesichert worden ist. Solltest du nur die alten VM Daten irgendwo auf den Platten haben wird es schwierig
so long
Yumper
so wie ich es heraus lese hast du den alten Hyper-V nicht mehr am Laufen.
Wenn du es mit Veeam versuchst, steht das Ergebnis auch sofort fest. Veeam fährt beim Recover die VM erst einmal mit Offline Daten hoch. das dauert nur Sekunden. Erst wenn das läuft werden die Daten nach einem manuellen Start des eigentlichen Recover wieder eingespielt. Die Funktion heißt "produktiv schalten" Das funktioniert jedoch nur wenn zuvor die VM auf dem alten Server im laufenden Betrieb gesichert worden ist. Solltest du nur die alten VM Daten irgendwo auf den Platten haben wird es schwierig
so long
Yumper
moin...
👍
"administrator gedächtnis tanz" 😮 wie geht der genau und was bringt das Ganze?
das bringt einigen viel, da sie mehr machen, als es sein muss...
wie der geht, hmmmm... lass dich von deinen gefühlen leiten, versuch mal Stayin' alive.
Vielleicht tänzel ich auch noch ne runde um meinen Server ... 🕺🕺
jo.. mach das.
Muss da ein bestimmter Sound dazu laufen?
jo... das singen von 15K spindeln...
Wünsche einen entspannten Feierabend und liebe Grüsse aus BaWü
wünsch ich auch...
Alex
Frank
👍
ihr könnt natürlich noch einen administrator gedächtnis tanz um den server machen....
"administrator gedächtnis tanz" 😮 wie geht der genau und was bringt das Ganze?
wie der geht, hmmmm... lass dich von deinen gefühlen leiten, versuch mal Stayin' alive.
Vielleicht tänzel ich auch noch ne runde um meinen Server ... 🕺🕺
Muss da ein bestimmter Sound dazu laufen?
Wünsche einen entspannten Feierabend und liebe Grüsse aus BaWü
Alex
Zitat von @Doskias:
Weil ich meine produktive Umgebung nicht absichtlich in einen Arbeitsunfähigen Zustand versetzen würde. Mir persönlich wäre das Risiko groß, dass doch was nicht so klappt. eine HDD falsch gemappt, Windows versucht es zu reparieren, setzt Registry Schlüssel ggf. falsch und schon gehen irgendwelche freigaben nicht mehr. Aber dazu kenne ich deine Umgebung zu wenig.
Alternativer Masterplan: Kauft doch einen richtigen Server, setze den neu auf, schiebe alles rüber, mach den jetzigen Server neu und lass beide im Failover-Cluster laufen. dann hast du eine sichere Migration und bist auch künftig für Hardwareausfälle besser gerüstet. Ja, kostet mehr und brauchst auch Lizenzen. Aber es ergeben sich ganz neue Optionen ;)
Weil ich meine produktive Umgebung nicht absichtlich in einen Arbeitsunfähigen Zustand versetzen würde. Mir persönlich wäre das Risiko groß, dass doch was nicht so klappt. eine HDD falsch gemappt, Windows versucht es zu reparieren, setzt Registry Schlüssel ggf. falsch und schon gehen irgendwelche freigaben nicht mehr. Aber dazu kenne ich deine Umgebung zu wenig.
Alternativer Masterplan: Kauft doch einen richtigen Server, setze den neu auf, schiebe alles rüber, mach den jetzigen Server neu und lass beide im Failover-Cluster laufen. dann hast du eine sichere Migration und bist auch künftig für Hardwareausfälle besser gerüstet. Ja, kostet mehr und brauchst auch Lizenzen. Aber es ergeben sich ganz neue Optionen ;)
Wegen der doch recht großen Architekturunterschiede der Prozessorfamilien kann ich davon nur abraten (Intel/AMD).
Live Migration dürfte da auch entfallen; NUMA hat auch rechte großen Unterschiede in den beiden Architekturen.
Zitat von @winacker:
ich vergaß zu erwähnen, dass der neue Server aus dem alten bervorgeht - > alte Server existiert also nicht mehr wenn der neue Server 'oben' ist.
Also Verschieben geht nicht.
Ausserdem existieren die Nutzdaten (VMs als auch deren Massendaten) ja vollständig auf Partitionen 2 & 3 - die zu verschieben wäre echt mühsam bei 4 TB.
Habe die Hoffnung, man kann in Hyper-V einen Konfigurations-Snapshot der VMs machen und diesen später auf dem neuen nackten Server einspielen...
ich vergaß zu erwähnen, dass der neue Server aus dem alten bervorgeht - > alte Server existiert also nicht mehr wenn der neue Server 'oben' ist.
Also Verschieben geht nicht.
Ausserdem existieren die Nutzdaten (VMs als auch deren Massendaten) ja vollständig auf Partitionen 2 & 3 - die zu verschieben wäre echt mühsam bei 4 TB.
Habe die Hoffnung, man kann in Hyper-V einen Konfigurations-Snapshot der VMs machen und diesen später auf dem neuen nackten Server einspielen...
Die unterschiedliche hardwareseitige RAID Bereitstellung könnte da zu Problemen führen. Meiner Ansicht nach bleibt nur Backup, Neuinstallation, Restore der Hyper-V Maschinen/Import, evtl. Anpassungen wg. des Architekturwechsels.
Die Microsoft Lizenzierung sollte man auch nicht aus den Augen verlieren.
Zitat von @yumper:
Hallo
so wie ich es heraus lese hast du den alten Hyper-V nicht mehr am Laufen.
Wenn du es mit Veeam versuchst, steht das Ergebnis auch sofort fest. Veeam fährt beim Recover die VM erst einmal mit Offline Daten hoch. das dauert nur Sekunden. Erst wenn das läuft werden die Daten nach einem manuellen Start des eigentlichen Recover wieder eingespielt. Die Funktion heißt "produktiv schalten" Das funktioniert jedoch nur wenn zuvor die VM auf dem alten Server im laufenden Betrieb gesichert worden ist. Solltest du nur die alten VM Daten irgendwo auf den Platten haben wird es schwierig
so long
Yumper
Hallo
so wie ich es heraus lese hast du den alten Hyper-V nicht mehr am Laufen.
Wenn du es mit Veeam versuchst, steht das Ergebnis auch sofort fest. Veeam fährt beim Recover die VM erst einmal mit Offline Daten hoch. das dauert nur Sekunden. Erst wenn das läuft werden die Daten nach einem manuellen Start des eigentlichen Recover wieder eingespielt. Die Funktion heißt "produktiv schalten" Das funktioniert jedoch nur wenn zuvor die VM auf dem alten Server im laufenden Betrieb gesichert worden ist. Solltest du nur die alten VM Daten irgendwo auf den Platten haben wird es schwierig
so long
Yumper
Nachtrag
Sichere die VM mit der Mediaedition weg.
Sichere die Daten deiner HDs irgendwo hin
Ändere die Hardware und richte die Raids neu ein.
Installiere auf dem Server deine Windowsserverversion neu. Installiere den Hyper-v service und die Veeam Mediaedition neu.
stelle das Backup der VM und der sonstigen Daten wieder her.
Veeam Windows Agent Version ist dazu nicht so gut geeignet.
so long
Yumper
Zitat von @winacker:
ich vergaß zu erwähnen, dass der neue Server aus dem alten bervorgeht - > alte Server existiert also nicht mehr wenn der neue Server 'oben' ist.
Also Verschieben geht nicht.
Ausserdem existieren die Nutzdaten (VMs als auch deren Massendaten) ja vollständig auf Partitionen 2 & 3 - die zu verschieben wäre echt mühsam bei 4 TB.
Habe die Hoffnung, man kann in Hyper-V einen Konfigurations-Snapshot der VMs machen und diesen später auf dem neuen nackten Server einspielen...
ich vergaß zu erwähnen, dass der neue Server aus dem alten bervorgeht - > alte Server existiert also nicht mehr wenn der neue Server 'oben' ist.
Also Verschieben geht nicht.
Ausserdem existieren die Nutzdaten (VMs als auch deren Massendaten) ja vollständig auf Partitionen 2 & 3 - die zu verschieben wäre echt mühsam bei 4 TB.
Habe die Hoffnung, man kann in Hyper-V einen Konfigurations-Snapshot der VMs machen und diesen später auf dem neuen nackten Server einspielen...
Bei 4 TB würde ich gar nicht überlegen. Im Zweifel eben USB 3.0 PCIe Controller + 6TB externe HDD bestellt und Abfahrt. Selbst wenn man die Konfigdateien nicht mehr hat, ist es kein Beinbruch. Okay sofern man keine Software benutzt die besondere Lizensierungsmodelle nutzt.
Aber vielleicht erstmal genau den Ist-Zustand beschreiben. Weil sofern man sich ein bisschen mit Hyper-V auskennt, ist das wie andere schon beschrieben... Eine einfache Kiste. Und den VMs ist der Unterbau herzlich egal ob da ein AMD oder Intel lungert. ANgepasste Konfig mal vorausgesetzt.
Gruss