Windows 10: Teamviewer-Zugang nach großen Updates erst nach Reboot wieder möglich

stefanmuc
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Hallo,

ein Windows 10 Rechner befindet sich an einem entfernten Standort mit NAT-Router, der nicht konfiguriert werden kann/darf (für Portweiterleitung). Der gelegentlich notwendige Zugriff auf den Rechner wird deshalb per Teamviewer erledigt (Version 12 mit Lizenz).

Nach den großen, halbjährlichen Windows-Updates ist der Zugang per Teamviewer nicht möglich, erst wenn der Rechner zusätzlich manuell rebootet wurde.

Was könnte man machen, damit der entfernte Rechner stets ohne manuelle Hilfe wieder per remote erreichbar ist?

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Mitglied: falscher-sperrstatus
falscher-sperrstatus 01.05.2019 um 18:06:49 Uhr
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Mhh..automatischer Neustart? Wenn es sonst keine Möglichkeit gibt...
Mitglied: spec1re
spec1re 01.05.2019 um 19:13:00 Uhr
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In der Aufgabenplanung, vor dem Update, eine Task erstellen der alle paar Stunden einen Reboot ausführt.

Oder z.B.: VNC Connect nehmen, funktioniert immer auch nach einem Feature Update.

Gruß Spec.
Mitglied: Pjordorf
Pjordorf 01.05.2019 um 19:52:22 Uhr
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Hallo,

Zitat von @StefanMUC:
Nach den großen, halbjährlichen Windows-Updates ist der Zugang per Teamviewer nicht möglich, erst wenn der Rechner zusätzlich manuell rebootet wurde.
Nicht bei jedem 1/2 Jährlichen Update, oder? Vorher sicherstellen das nach dieser Aktion Teamvier noch geht oder Tasks einschalten die einen gezielten Reboot anstoßen oder ander Fernwartungswerkzeuge ebenfalls nutzen z.B. RDP, Anydesk, VNC usw. Manchmak ist ein reserver Remote Zugang erforderlich wenn z.B. sich Teamviewer eine Neue ID selbst verpasst oder man einfach nicht zum Kunden hin will.

Was könnte man machen, damit der entfernte Rechner stets ohne manuelle Hilfe wieder per remote erreichbar ist?
Es kommt drauf an welche Remote Lösung wie auf unvorhergesehene Verbindungsprobleme eingestellt bzw. damit umgehen könne. Bendenke, der Halbjährliche Windows 10 Update (Neuer Release) ist am Rechner ja eine komplette Neu-installation. Da kann vorhergehend Installierte Software laufen, muss aber nicht.

Gruß,
Peter
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 01.05.2019 um 20:47:36 Uhr
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Hallo,

vor Ort noch einen 2. kleinen PC hinstellen.
Auf den mit TV zugreifen und von dort per RDP auf den PC.

Alternativ/Zusätzlich Hardware IMPI und/oder eine Netzwerkstromdose.

Stefan
Mitglied: StefanMUC
StefanMUC 01.05.2019 um 21:08:34 Uhr
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Danke für die Tipps.

Ein zweiter Windows-Rechner scheidet aus, der nächste Rechner wird mit IPMI ausgestattet, die wir per VPN nach außen tunneln.
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 01.05.2019 um 21:13:51 Uhr
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Zitat von @StefanMUC:
Ein zweiter Windows-Rechner scheidet aus
Ein Mini-WIndows-10-PC für 150 Euro und KVM-Umschalter reicht doch
Mitglied: Th0mKa
Th0mKa 02.05.2019 um 07:50:39 Uhr
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Zitat von @StefanMUC:
[...], der nächste Rechner wird mit IPMI ausgestattet, die wir per VPN nach außen tunneln.

Und warum bindet ihr die Standorte nicht jetzt schon per VPN an? Dann könnte man ja simpel per RDP auf die Rechner.

/Thomas
Mitglied: StefanMUC
StefanMUC 02.05.2019 um 08:48:40 Uhr
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Weil der entfernte Standort ein fremdes Firmennetzwerk ist, das aktuell keine Portweiterleitungen zulässt und nur 1 Gerät vereinbart ist. VPN direkt auf dem Windows-Rechner würde in dem Neustart-Szenario nach einem großen Update ja auch nicht funktionieren ...
Mitglied: falscher-sperrstatus
falscher-sperrstatus 02.05.2019 um 08:51:25 Uhr
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Dann solltet Ihr euch überlegen, wie ihr das besser realisiert. Man kann auch eine VPN nur auf einen Endpoint routen/zulassen.

Um was für ein Gerät geht es denn?
Mitglied: StefanMUC
StefanMUC 02.05.2019 um 21:51:15 Uhr
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Ein Windows-Rechner, der Signale über die interne Karte aufnimmt und die Werte weiterleitet. VPN ist schon klar. Aber es kann eigentlich nicht sein, dass ich wegen diesen Windowsupdates mit zusätzlicher Hardware aufrüsten muss. IPMI oder externer KVM mit Powerreset wären halt das Ideale.
Oder weg von Windows und auf Linux umstelln.
Mitglied: falscher-sperrstatus
falscher-sperrstatus 02.05.2019 um 21:56:05 Uhr
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Was und wie übertragt Ihr die Daten?
Mitglied: StefanMUC
StefanMUC 02.05.2019 um 22:21:13 Uhr
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Zwei Videosignale werden nach außen gestreamt, die Rebootzeit des Rechners sollte deshalb möglichst minimal sein und keinen Vor-Ort-Einsatz verursachen. Alternative wäre auch eine (teure) Appliance-Box, die genau nur das macht und nach einem Strom-Aus in ein paar Sekunden wieder da ist.
Mitglied: falscher-sperrstatus
falscher-sperrstatus 02.05.2019 um 22:29:49 Uhr
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dann geh doch auf linux, wenn das besser rennt. ;)