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WLAN-Reichweite verstärken

Mitglied: f3nrIs

f3nrIs (Level 1) - Jetzt verbinden

25.05.2020, aktualisiert 10:22 Uhr, 1130 Aufrufe, 21 Kommentare, 2 Danke

Hallo,

ich habe von einem Bekannten den Auftrag bekommen, mich ein bisschen schlau zu machen, wie man auf seinem Grundstück das WLAN möglichst so weit verstärken kann das man auch im Garten halbwegs vernünftig surfen kann. In erster Linie geht es nur um Smartphones und ein Internetradio.

Das größte Problem ist das Grundstück selbst, es ist einfach riesig. Etwa 3000m². Das Wohnhaus, wo der Router für die 200Mbit Telekom-Leitung steht, hat leider dicke Granitwände. Hier habe ich mal versucht das irgendwie schematisch darzustellen:

grundstück - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Das kleine rote Kästchen ist dabei der Standort des Telekom Smart Home 3 Routers. Der Grüne Kreis seine Reichweite. Der Rote Bereich, ist der Bereich wohin das WLAN mindestens reichen sollte. Vom Router bis zur äußersten nördlichen Kante, sind etwa 20 Meter.

Bevor die 200Mbit Leitung dahin kam, war dort ein Router für Mobilfunk-Hybrid und da war gerade so Empfang im Haus. Bisschen verstärken konnte man es mit Netgear WLAN-Repeatern (3 Stück) aber der Datendurchsatz war furchtbar und das WLAN brach immer wieder zusammen. Der neue Smart Home 3 dagegen, läuft sehr stabil und hat auch durch die Granitwände eine sehr gute Reichweite und Durchsatz. Selbst wenn man an der Kante des Empfangs steht, hat man teilweise 140Mbit über 2,4Ghz. Ein Schritt raus und WLAN ist weg.

Nun ist mir durchaus bekannt, das man von Repeater-Technik sogut wie nichts erwarten kann. Der Durchsatz halbiert sich mindestens um die Hälfte und kann auch sonst ziemlich hakelig sein.

Leider sind meine Optionen beschränkt:

  • CAT-Netzwerkkabel verlegen - zu aufwendig, es müssten Leerrohre zwischen den Gebäuden verlegt werden und dann Kabel durch.
  • Freiluft-Installation wäre möglich, also an Stromkabelverbindungen für die Nebengebäude mit dran - eigentlich nicht zeitgemäß und zu aufwendig
  • Devolo dLan und dort dann AP dran - geht vermutlich nicht weil weil die Nebengebäude separat an das Stromnetz angebunden sind (ungetestet)

Jetzt habe ich einige Tests mit dem Mikrotik cAP ac gemacht. Wenn man den im Nördlichen Gebäude hinhängt, kann man zumindest mit 2,4Ghz den Versorgungsbereich schon erweitern, aber der Durchsatz als Repeater ist katastrophal. Installation Wifi>Setup Repeater.

Dann habe ich gelesen, das man den Mikrotik AP als Router konfigurieren sollte und diesen als Station mit dem WLAN vom Smart Home 3 verbindet. Das funktioniert prinzipiell. Man hat dann ein eigenes NAT und DHCP-Server drauf laufen. Problem ist: Man hat zwar relativ stabile 30Mbit, aber dafür nicht signifikant höhere Reichweite... so macht das dann wenig Sinn. Wenn ein Smartphone sich zwischen beiden SSIDs entscheiden muss und man genau an der Kante steht, dann ist es sinnfrei in das Netz des Mikrotik mit einem Drittel der Bandbreite zu wechseln.

Von dem Gedanken flächendeckend 5Ghz bereitzustellen, habe ich mich schon verabschiedet. Es geht in erster Linie darum mal 2,4Ghz rauszubringen. Alle Messungen habe ich mit Iperf3 und einem Huawei Mate 10 Pro gemacht.

Aber generell erstmal: Was sind meine Optionen?

Mesh? Aber ohne Netzwerkleitung zu den APs auch sinnfrei.

Budget: 150€

Würde mich über eure Gedanken und Tipps sehr freuen.

Gruß
Mitglied: Lochkartenstanzer
25.05.2020, aktualisiert um 10:31 Uhr
Zitat von f3nrIs:

Budget: 150€

Würde mich über eure Gedanken und Tipps sehr freuen.

Tipp: Budget erhöhen.

Dann reicht es z.B. für ein Mikrotik "wireless Wire", um einen AP in oder hinter der Scheune mit dem Haus zu verbinden.

lks
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Mitglied: OSelbeck
25.05.2020 um 10:30 Uhr
Bei dem Budget

Ich habe etwas ähnliches vor ... mache das ganze über LWL, und dann Outdoor Access Points ...

Aber nicht für 150€
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Mitglied: sabines
25.05.2020 um 10:35 Uhr
Moin,

mit 150,00 Euro Budget wird das nichts.
Häng eine Null dran (und mulipliziere das ggfs. mit einem beliebigen Faktor) und dann verkabelst Du die Nebengebäube und setzt dort APs ein und/oder setzt irgendwo im Gelände einen oder mehrere Outoor APs hin.

Gruss
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Mitglied: f3nrIs
25.05.2020 um 10:49 Uhr
Zitat von OSelbeck:

Bei dem Budget

Ich habe etwas ähnliches vor ... mache das ganze über LWL, und dann Outdoor Access Points ...

Aber nicht für 150€

Nur mal aus Interesse: Spleißt du die Glasfaser selber oder verwendest du vorkonfektioniertes Kabel?

@Lochkartenstanzer: Das sieht schonmal interessant aus. Das werde ich mir näher ansehen. Danke.

Budget in Richtung 1000€ ist definitiv nicht vorhanden. Bin auch keiner der was verkauft oder etwas daran verdient, sondern das ist nur ein "privater Gefallen".

Bisschen nach oben justieren geht. Aber schon bei 250€ wird da definitiv eine endgültige Schmerzgrenze erreicht.

Was ich mich aber frage ist - Es werden oft in letzter Zeit "WLAN Mesh Repeater" getestet und den werden teilweise mir utopisch vorkommende Werte attestiert... Was ist hier von zu halten?

https://www.amazon.de/Telekom-Speed-Home-WiFi-Solo-wei%C3%9F/dp/B07N6JKS ...

https://www.haus.de/smart-home/wlan-mesh-repeater

Das Telekom Modell und auch vom zweiten Link der Netgear würde definitiv im Budget liegen. Letztendlich die Frage, ob die auch taugen oder zumindest annähernd Ihre Leistung abrufen können?
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Mitglied: aqui
25.05.2020, aktualisiert um 10:58 Uhr
Outdoor Access Points mit Sektor Antennen an den Gebäuden außen anbringen:
https://www.varia-store.com/de/produkt/31881-mikrotik-rbsxtg-2hnd-2-ghz- ...
Damit kannst du dediziert große Areale ausleuchten.
Alternativ wenn APs vorhanden sind die externe Antennenanschlüsse haben kannst du auch externe Sektorantennne besorgen und diese dort anschliessen:
https://www.wimo.com/de/wlan/richtantennen
Die APs sollten wenn möglich IMMER per Kabelinfrastruktur verbunden sein.Minimum Power LAN um das instabile Medium Funk in der Backbone Infrastruktur immer auszuschliessen. In der Beziehung solltest du auf Mesh Lösungen die Funk basierend sind komplett verzichten. Das verbrennt nur Geld hilft dir aber nicht. Ein simples strukturiertes WLAN mit mehreren APs ist deine Lösung.

Grundlagen zur störungsfreien WLAN Einrichtung wie immer hier:
https://www.administrator.de/contentid/239551#comment-926324
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Mitglied: erikro
25.05.2020 um 10:59 Uhr
Moin,

ich würde so ansetzen:

Richtfunk auf das Dach des Wohnhauses und der Scheune. Auf das Dach der Scheune einen AP, der in Richtung Garten strahlt. Ob das für 250 € umsetzbar ist, kann ich Dir aber nicht sagen, da ich nicht weiß, was an Kabeln vorhanden ist.

hth

Erik
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Mitglied: f3nrIs
25.05.2020, aktualisiert um 11:19 Uhr
Interessant. Eine Frage zu dem MikroTik RBSXTG-2HnD:

Das Wohnhaus und die nördliche Scheune sind auf fast gleicher Höhe. Ich könnte eine Kabelverbindung bis auf das Dach des Wohnhauses realisieren, müsste dann aber durch die nördliche Scheune durchleuchten. Da wird es sicherlich ein paar Einbußen geben, aber kann es ausreichen damit man den Garten erreicht oder ist das eher dann wieder Utopie?

Es kann sein das ich nicht über das Dach der nördlichen Scheune drüber komme.

Kabelgebundene Verbindungen in die Nebengebäude, ist wie bereits geschrieben, nur schwer zu realisieren. Dort habe ich nur Strom zu Verfügung. Nicht nur das man einmal quer durch das Wohnhaus müsste, man muss noch versuchen den Boden aufzuhacken um dort über eine Anbindung zu realisieren.

dLan habe ich bisher nicht probiert, aber kann mir vorstellen das dies nicht funktioniert: 1. Altes Stromkabel-Netz von Anno dazumal und 2. sind die Nebengebäude über einen extra Stromzähler angebunden.
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Mitglied: Visucius
25.05.2020, aktualisiert um 11:28 Uhr
Zitat von aqui:

Outdoor Access Points mit Sektor Antennen an den Gebäuden außen anbringen:
https://www.varia-store.com/de/produkt/31881-mikrotik-rbsxtg-2hnd-2-ghz- ...

Ist das nicht so, dass die Outdoor-Wifis in Deutschland gedrosselte dbm haben (müssen)?!
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Mitglied: f3nrIs
25.05.2020, aktualisiert um 12:20 Uhr
Zitat von Visucius:

Zitat von aqui:

Outdoor Access Points mit Sektor Antennen an den Gebäuden außen anbringen:
https://www.varia-store.com/de/produkt/31881-mikrotik-rbsxtg-2hnd-2-ghz- ...

Ist das nicht so, dass die Outdoor-Wifis in Deutschland gedrosselte dbm haben (müssen)?!

Na offensichtlich nicht. Mein Mikrotik cAP ac hat bei 2,4Ghz nur 2dBi, während dieser hier bei 10 liegt.

In Deutschland darf wohl im 2,4Ghz Bereich nur bis maximal 20dBm liegen. Diese hier kann wohl bis 29dBm bei 54MBits, wenn ich das richtig verstanden habe. Da wird wohl in der Firmware länderspezifisch der Riegel vorgeschoben sein.
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Mitglied: Visucius
25.05.2020 um 12:21 Uhr
Sorry,

Na offensichtlich nicht. Mein Mikrotik cAP ac hat bei 2,4Ghz nur 2dBi, während dieser hier bei 10 liegt.
dbm ist nicht dbi

Die dbi erreicht er offenbar durch die Fokussierung der Abstrahlrichtung ... die Abstrahlstärke (dbm) kann trotzdem reduziert sein. Aber es ist natürlich gut möglich, dass das eine, das andere problemlos kompensiert.
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Mitglied: f3nrIs
25.05.2020 um 12:24 Uhr
Zitat von Visucius:

Sorry,

Na offensichtlich nicht. Mein Mikrotik cAP ac hat bei 2,4Ghz nur 2dBi, während dieser hier bei 10 liegt.
dbm ist nicht dbi

Die dbi erreicht er offenbar durch die Fokussierung der Abstrahlrichtung ... die Abstrahlstärke (dbm) kann trotzdem reduziert sein. Aber es ist natürlich gut möglich, dass das eine, das andere problemlos kompensiert.

Habe ich überlesen. Habe deshalb nochmal ergänzt.
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Mitglied: aqui
25.05.2020, aktualisiert um 12:37 Uhr
hat bei 2,4Ghz nur 2dBi, während dieser hier bei 10 liegt.
Das ist bei Rundstrahlantennen auch normal. Der höhere Wert liegt daran das dort eine Richtantenne (Sektorantenne) verbaut ist. Dafür ist die HF Leistung dann geringer.
Die Sendeleistung ist in der EU strikt reglementiert und gilt immer für einen ISO Rundstrahler also einem fiktiven Rundstrahler mit kugelförmiger Charakteristik ohne Gewinn !
Ein bisschen Grundlagen von HF Technik sollte man schon kennen wenn man sich mit WLAN beschäftigt !
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Mitglied: f3nrIs
25.05.2020 um 12:46 Uhr
Habe ich jetzt auch gerade geschnallert.

Ich sehe dann jetzt zwei mögliche Lösungen:

  • Mikrotik Wireless Wire RBwAPG-60adkit jeweils an die Außenwand vom Wohnhaus und nördliche Scheune, dann Kabel bis zum vorhandenen cAP AC
  • AP mit Rundstrahlantenne auf das Dach vom Wohnhaus und hoffen das genug durch die nördliche Scheune an Sendeleistung durchkommt.

Richtig?

Das kann ich ja mal vorschlagen. Zur Not muss ich es auf einen Versuch ankommen lassen.
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Mitglied: Visucius
25.05.2020, aktualisiert um 12:56 Uhr
"... oder, aufgrund des weiten Öffnungswinkels der Antenne, auch als AP/Sektor eingesetzt werden." (Zitat Varia-Store)

Wenn Du Punkt zu Punkt machst ... und dann am Ende noch einen AP dahinterklemmst, benötigst Du schon mal 2 davon.

Versuche doch erstmal nur vom Wohnhaus mit einer dieser Antennen Richtung Garten zu strahlen. Natürlich möglichst hoch gelegen. So habe ich aqui zumindest verstanden.
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Mitglied: f3nrIs
25.05.2020 um 12:58 Uhr
Zitat von Visucius:

"... oder, aufgrund des weiten Öffnungswinkels der Antenne, auch als AP/Sektor eingesetzt werden." (Zitat Varia-Store)

Wenn Du Punkt zu Punkt machst ... und dann am Ende noch einen AP dahinterklemmst, benötigst Du schon mal 2 davon.

Versuche doch erstmal nur vom Wohnhaus mit einer dieser Antennen Richtung Garten zu strahlen. Natürlich möglichst hoch gelegen. So habe ich aqui zumindest verstanden.

Es handelt sich bereits um ein Kit aus zwei Geräten die im 60Ghz Band funken. Das Kit kostet um die 200€.
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Mitglied: OSelbeck
25.05.2020 um 13:23 Uhr
Wir kennen jemanden, der spleißt ... macht das ganze bezahlbarer

Ich denke aber auch über Richtfunk nach ... Aber ich denke Glas ist einfach die stabilere Sache..
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Mitglied: f3nrIs
25.05.2020 um 13:31 Uhr
Zitat von OSelbeck:

Wir kennen jemanden, der spleißt ... macht das ganze bezahlbarer

Ich denke aber auch über Richtfunk nach ... Aber ich denke Glas ist einfach die stabilere Sache..

Prinzipiell schon. Aber Leuten den Sinn und Zweck zu erklären, die überhaupt nicht technikaffin sind, und denen dann noch sagen das das mal locker 1000€ kosten kann aber dann eben ordentlich ist, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Zumindest für mich.

"Ich will ja nur ein bisschen WLAN!"

Sich aber dennoch über die Repeater beschweren. Wat will man da noch sagen.
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Mitglied: Visucius
25.05.2020 um 14:09 Uhr
Reden wir vom selben?
bildschirmfoto 2020-05-25 um 14.09.17 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
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Mitglied: f3nrIs
25.05.2020 um 14:19 Uhr
Ne, tatsächlich nicht. Ich dachte du redest vom Mikrotik Wireless Wire. Dies würde ich bei der Punkt-zu-Punkt-Verbindung dann eher bevorzugen, als zwei 2,4Ghz-Rundstrahler-APs zu nehmen.
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Mitglied: hildefeuer
25.05.2020, aktualisiert um 17:03 Uhr
Wenn Du in der Garage guten Empfang und Strom hast, bietet es sich doch an dort einen Repeater hin zu stellen.
Wenn die Datenrate dann zu wenig ist, muss man halt einen Router/Repeater zum Empfang (Client Mode) verwenden und einen 2. Router/Repeater als AP mit LAN anschießen. Ich würde ich 2 St. AVM 1750E nehmen. Oder Du nimmst 2 St billig Router mit Gigabit LAN Port. So was kriegt man auch für unter 50€. Wichtig sind der Gigabit LAN Port und die Datenrate des WLANs.
Da es 2 Geräte sind, kann man eines an der Außenwand im Gebäude oder hinter Fenster positionieren zum Hof hin und den 2. mit LAN Kabel an der gegenüber liegenden Außenwand im Gebäude oder hinter Fensterscheibe. Klar dazu müste man in der Garage ein LAN Kabel verlegen von der Hofseite zur Seite wo kein Empfang ist. Man kann also für den Empfangs-Teil und den Sende-Teil den optimalen Platz finden. LAN Kabel im Gebäude lässt sich ja einfach realisieren.

Das ganze sieht dann so aus:

Repeater/Router Client Mode (Empfänger) - LAN Kabel - Repeater/Router AP (Sendet aus).

Das ganze kann man noch einfacher haben mit dem Repeater AVM3000 Repeater. Der hat einen separaten Empfangsteil für 5Ghz und sendet mit 2,4 und 5 Ghz aus mit voller Datenrate. Aber es ist ja fraglich, ob 5Ghz WLAN bis dort hin reicht. Weis im Moment gar nicht, ob die Telekom Router bei K100 die Sendeleistung erhöhen. Die Fritzboxen senden dann mit 1 Watt statt 200mW. Dort ist die Kanal-Wahl im 5 GHZ Bereich entscheidend für die Reichweite.

"Selbst wenn man an der Kante des Empfangs steht, hat man teilweise 140Mbit über 2,4Ghz."

das glaube ich jetzt nicht. Das sind keine Messwerte, sondern Brutto Anzeigen von Windows. Die sollte man nicht glauben.
Ich wette das da keine 10-20Mbit mehr kommen. Deshalb hast Du mit Repeatern auch keinen Erfolg. Wenn10Mbit/s halbiert werden bleibt nix.
Lade Dir mal FritzWLAN App runter und messe den Empfangsbereich aus, welche Datenrate wo kommt.
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Mitglied: FreeTimeWorker
01.06.2020 um 20:44 Uhr
Hi.

Ich würde das wie auf der Grafik lösen: Eine Nanostation neben den T-Kom Router an die Aussenwand, einen gegenüber an die Scheune. Von der zweiten Nanostation an der Scheune ein Kabel zum Accesspoint an der Gartenseite.

https://administrator.de/images/c/1/6/0e44813dc91f3b9616bc7b064ea94471.j ...
Voila, alles gelöst. Kosten:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ubiquiti-nanostation-m5-mit- ...">https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ubiquiti-nanostation-m5-mit- ...

drei Stück Nanostation M5 (75 Euro, ev. weniger bei guter Verhandlung)
x Meter Cat5 Kabel ca. ? Euro
Accesspoint zwischen 30 und 50 Euro.

Arbeitszeit nicht gerechnet.
Warum drei Nanostations? eine auf Reserve, geht immer mal was kaputt.
Hab das selbe Setup zur Anbindung eines 1 km entfernten Büros quer über die Hinterhöfe im Einsatz. Läuft super mit 54 MBps synchron stabil.
gartenanbindung - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
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