Worauf achten bei Server RAM kauf?

puckpulsar
Schönen guten Tag,

wir möchten demnächst einen neuen Server bei Dell bestellen und die RAM Preise bei Dell direkt sind sehr hoch.
Alternativen gibt es ja genug, nur sind die alle genauso gut? Ist ein gewaltiger Preisunterschied.

Zum Beispiel kosten 16GB DDR4 RDIMM 2933MHz bei Dell 559,79€. Das Angebot das ich bei Dell eingeholt habe sieht ebenfalls nicht besser aus.

Wie macht ihr das?
Dieser DELL Arbeitsspeicher kostet nur 130€, ist ebenfalls für Server geeignet ist Registered und hat ECC .
https://www.computeruniverse.net/de/p/90841485

Wie sind eure Empfehlungen / Erfahrungen?

Danke für eure Hilfe!

Edit: Dell PowerEdge R450 wird unser neuer Server

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Mitglied: ChriBo
ChriBo 20.12.2021 um 14:45:47 Uhr
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Hi,
welchen Server wollt ihr euch kaufen ?
Ich habe für den AB070573 keine Kompatibilitätsliste gefunden.
Meine Erfahrung: Kompatibler Speicher von Kingston ( hier kann man einfach suchen, bzw. prüfen) funktioniert problemlos, gleiches wird wahrscheinlich auch für andere Hersteller gelten.
Nicht gelisteter Speicher kann, muß aber nicht funktionieren.
Ich würde den von dir vorgeschlagenen AB070573 nicht nehmen.

Gruß
CH
Mitglied: puckpulsar
puckpulsar 20.12.2021 um 14:48:09 Uhr
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Hallo und danke für deine Antwort!
Ich habe den PowerEdge R450 bestellt.

Danke für die Liste werde ich mir anschauen!
Mitglied: wiesi200
wiesi200 20.12.2021 um 14:51:45 Uhr
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Hallo,

neue Hardware wird so beim Hersteller so gekauft wie ich ihn haben will.
Sollte doch mal nach Jahren eine Aufrüstung geplant sein.
Schauen was das Handbuch hergibt und dann das rein was passt.

Allerdings kaufe ich absichtlich keine HP oder Dell sondern nur von Lieferanten die Intel Bords drinnen haben.
Mitglied: Doskias
Doskias 20.12.2021 um 14:59:32 Uhr
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Moin
Zitat von @puckpulsar:
Schönen guten Tag,
wir möchten demnächst einen neuen Server bei Dell bestellen und die RAM Preise bei Dell direkt sind sehr hoch.
Alternativen gibt es ja genug, nur sind die alle genauso gut? Ist ein gewaltiger Preisunterschied.
Der Preisunterschied kommt dadurch zustande, dass der Ram von Dell auch 100% kompatibel mit der Serverhardware sein wird. Das hast du bei Alternativen nicht zwingend. Der Ram sollte zwingend vom Hersteller unterstützt werden. Gegenfrage:
Was kostet dein neuer Server und was sparst du, wenn du den den Ram woanders kaufst?

Zum Beispiel kosten 16GB DDR4 RDIMM 2933MHz bei Dell 559,79€. Das Angebot das ich bei Dell eingeholt habe sieht ebenfalls nicht besser aus.
Dieser DELL Arbeitsspeicher kostet nur 130€, ist ebenfalls für Server geeignet ist Registered und hat ECC .
https://www.computeruniverse.net/de/p/90841485
Und passt der zu deinem ausgewählten Mainboard und ist von Dell unterstützt? Ansonsten leidet deine Garantie darunter.

Wie macht ihr das?
Wie sind eure Empfehlungen / Erfahrungen?
Wir haben für Hardwarebeschaffung ein Systemhaus. Die haben deutlich günstigere Einkaufskonditionen als wir als Endverbraucher bekommen würden (allerdings keine Dell Server, vielleicht sieht es da anders aus). An der Stelle gehen wir auf Nummer sicher (faul) und sagen, wir brauchen zum Beispiel 24 GB mehr Ram, die machen ein Angebot inkl. Einbau und dann kaufen wir das. Wenn der RAM dann nicht passt, dann muss das Systemhaus es ausbügeln :-) face-smile

Gruß
Doskias
Mitglied: em-pie
em-pie 20.12.2021 um 15:09:17 Uhr
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Moin,

neue Hardware wird so beim Hersteller so gekauft wie ich ihn haben will.
Wir ebenso, und zwar aus folgenden zwei Gründen:

  • Bevor ich mit damit herumschlage, wo ich welche kompatible Speichererweiterung her bekomme, habe ich das recht schnell durch die Info "ich brauche 1TB RAM" beim Lieferanten wieder reingeholt.
  • Wenn es Probleme mit der Kiste gibt, wehrt sich der Hersteller weniger, da "er" die Hardware ja als getestet verkauft hat.
Wenn nach 3 Jahren eine Erweiterung des RAMs ansteht, mag die Sache anders aussehen...

Wenn der RAM dann nicht passt, dann muss das Systemhaus es ausbügeln :-) face-smile
Das kommt dann noch hinzu


Gruß
em-pie
Mitglied: puckpulsar
puckpulsar 20.12.2021 aktualisiert um 15:23:17 Uhr
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@Doskias Danke für deine Antwort!
Ich werde auch mal bei unseren Systemhaus nachfragen!

Bei Dell würde ich für 256GB RAM über 3800€ bezahlen (16x16GB) / Server kostet ca. 6500€ (Alles Netto Preise).
Die selben Menge RAM von Kingston ca. 1440€ (Laut Kingston mit meinen Server kompatibel).
Mitglied: DerWoWusste
DerWoWusste 20.12.2021 um 15:22:37 Uhr
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Es ist ein alter Hut, dass Dell hier unverschämt hinlangt. Ich würde auch den kompatiblen Speicher von Kingston wählen. Wenn Du ganz sicher gehen willst, wartest Du, bis der Server kommt und liest eben ab, was auf dem Modul drauf steht und kaufst den erst dann nach - wird fast eben so eine Ersparnis sein.
Mitglied: themuck
themuck 20.12.2021 um 15:23:04 Uhr
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Wie wir das machen...

Server bekommen die Garantie Verlängerung + später noch mal eine Verlängerung... erst wenn sie da raus sind, wird selbst dran rum gewerkelt. Die kosten, falls es zu Problemen kommen sollte, stehen über die Laufzeit gesehen doch in keinem Verhältnis. Klar geht's zu 98% gut wenn man 3. Hardware verbaut, aber den Schuh ziehe ich mir bei neuen Systemen nicht an. Die sollen laufen, und Dell hat das bei uns in 100% der fälle eigentlich im griff ;). Was wir machen, wir haben unseren Ansprechpartner und teilen die Wünsche mit. So kann ein Modell "größer" schon mal günstiger sein als das "kleine". Gilt aber nicht für Feld, Wald und Wiesen Clients ;)
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 20.12.2021 um 15:36:08 Uhr
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Hallo,

das ist durchaus normal, wenn auch nicht nett, dass Dell, HP, Fujitsu, etc für RAM und Festplatten/SSDs deutlich mehr verlangen. Besonders in Hinblick auf eine vorhandene Garantie sollte man sich das aber gut überlegen ob man das macht.

Was bringt einem ein 4 Stunden-Vor-Ort-Service wenn der Techniker nur sagt "Kein Originalram. Ihre Abstürzte kommen daher" und geht.

Bei den HDDs bekommt man ja nichtmal die Rahmen leer zu kaufen.

Stefan
Mitglied: ukulele-7
ukulele-7 20.12.2021 um 15:46:31 Uhr
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Also bei gültigem Service/Wartungsvertrag würde ich auch auf vom Hersteller gelabelten RAM setzen. Den kann man im Fall von HPE auch im freien (Online-)Handel kaufen, dadurch spart man selbst gegenüber dem Bundle-Super-Super-Angebot vom Systemhaus eigentlich immer. Sofern das original gelabelt ist, deckt jeder Servicevertrag den HPE RAM mit ab. Bei Dell mag es anders sein wenn die so stark auf Direktvertrieb setzen... Aber die Wartung würde ich mir nicht kaputt machen.

Die Wartung lasse ich dann aber sofort auslaufen, dank Virtualisierung würde ich mir lieber um Erstatzhardware als um Wartungsverträge Gedanken machen. Bei einer so günstigen Hardware wie der deinen kann man auch gleich auf die Wartung verzichten, dann muss aber ein Plan her wo die Ersatzhardware steht oder her kommt wenn die Kiste steht. Und natürlich besteht ein Restriskio das der RAM dann doch nicht läuft.

Wenn dir der Hersteller oder dein Systemhaus schon ein Angebot gemacht haben blockiert das häufig andere Systemhäuser, die können dann für den selben Kunden kein besseres Angebot erstellen. Es bringt also i.d.R. wenig mehrere Dell Partner abzuklappern.
Mitglied: Doskias
Doskias 20.12.2021 um 16:03:16 Uhr
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Warte mal. Da kann aber was nicht stimmen:

Zum Beispiel kosten 16GB DDR4 RDIMM 2933MHz bei Dell 559,79€
und
Bei Dell würde ich für 256GB RAM über 3800€ bezahlen (16x16GB)

3800 € für 16 Riegel entspricht aber 237,50 € pro Riegel. Da biste aber von den 559,79 € eine ganze Ecke entfernt. Wo kommt die Differenz plötzlich her?

Gruß
Doskias
Mitglied: NixVerstehen
NixVerstehen 20.12.2021 um 16:06:25 Uhr
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Servus,

ich mach das bei meinen Dell-Servern auch so und kaufe RAM immer bei compuram.de.
Die führen recht gute Kompatibilitätslisten und du kannst dich auf deren Portal einfach über den Servertyp Dell -> PowerEdge -> R-Serie -> Dein Modell durchhangeln.

Gruß NV
Mitglied: StefanKittel
StefanKittel 20.12.2021 um 16:29:16 Uhr
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Zitat von @puckpulsar:
Bei Dell würde ich für 256GB RAM über 3800€ bezahlen (16x16GB) / Server kostet ca. 6500€ (Alles Netto Preise).

3.800 Euro bei einer Laufzeit von 60 Monaten entsprichen 63,33 Euro pro Monat.
Ein Ausfall von 24 Stunden kostet vermutlich deutlich mehr. Vermutlich auch mehr als die 3.800 Euro.

Verstehe mich nicht falsch. 3.800 Euro sind viel Geld.
Aber wenn es zu einer oder mehreren Störungen kommt, war es das Geld nicht wert.
Und daran muss nicht mal der RAM-Hersteller schuld sein. Kann ja auch ein Buggy-BIOS vom Server sein was mit deren RAM nicht auftritt...
Mitglied: WoenK0
WoenK0 21.12.2021 um 07:39:52 Uhr
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Würds auch nicht mach, solche "Einsparungen" sind hinterher teurer.
Zum einen gibts beim Einkauf den RAM billiger von Dell im Gesamtspaket mit den Server.
Zum anderen, wie einige Vorredner erwähnten, hat man mit nicht Dell zertifizierten RAM das Thema, das der Dell Support Techniker nicht viel machen wird, bin mir gerade nicht mal sicher ob da nicht die Garantie flöten gehen kann.
Und schlussendlich....3800 EURO auf 5 Jahre..... das hört sich nur viel an wenn man nicht bedenkt, das die Summe schnell an Stunden fürs Troubleshooting verbraten wird.

Bei neuen Server besser alles von Dell, wenn was ist dann muss der Support von Dell dran und man spart sich selbst irgendwelche PFriemeleien.

Nach der Garantie...CompuRAM :D
Mitglied: maretz
maretz 21.12.2021 um 09:26:42 Uhr
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Naja - zu bedenken wäre aber auch was du für nen Service-Vertrag nimmst. Gerne spielen die Hersteller hier sonst ping-pong. Du meldest ein Problem - die lassen sich das Log zuschicken, stellen fest es passt nich mit deren Daten -> dann war es automatisch der Speicher. Selbst wenn das Netzteil raucht und qualmt - der RAM is schuld...

Wenn du natürlich keinen Support dazu genommen hast (oder nicht brauchst) kein Problem, ansonsten würde ich es überlegen ob der Stress es wert ist.
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