Netzsperren, Filternet - ab heute blocken 1und1, Vodafone, Telefonica und Telekom

Mitglied: IT-Spezi

IT-Spezi (Level 1) - Jetzt verbinden

30.03.2021, aktualisiert 22:56 Uhr, 3764 Aufrufe, 19 Kommentare, 6 Danke

Hallo liebe Netzgemeinde!

Leider ist es heute soweit. Willkommen in der neuen Internetwelt der großen deutschen Internetprovider. Ab heute wird alles geblockt, was nicht mehr deren Vorstellungen entspricht. Ganz ohne Richter! Ganz ohne Grundrechtsschutz im gerichtlichen Verfahren. Jetzt gilt rein privatwirtschaftliche Willkür. Was gesperrt wird, etscheiden ab sofort nur noch Interessenverbände.

Hier bei der CUII haben sie sich zusammengeschlossen. https://cuii.info/mitglieder/

Die Sperren sind nun aktiv und werden nach Gutdünken ausgeweitet. Mal sehen wer als nächstes dran ist? Vielleicht sogar administrator.de?

Viel Spaß im schönen neuen Filternet!

Gruß

its
Mitglied: Thomas2
31.03.2021 um 07:05 Uhr
Moin,

da freuen sich die VPN Anbieter. Wann ziehst du dagegen vor Gericht?

Gruß,
Thomas
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Mitglied: warranty
31.03.2021, aktualisiert um 07:48 Uhr
So lange ich selbst entscheiden kann welche DNS Server ich nutze sollen sie doch auf ihren eigenen Servern blocken was sie wollen, ist eh wieder so ne
deutsch gemachte Totgeburt erdacht von Leuten die k.A. von Technik haben und Profitgeiern die Ihre Fälle wegschwimmen sehen weil sie das mit dem Internet-Geschäft nicht hinbekommen haben.
... und die Root-Server können sie eh nicht blocken, dann wären wir wieder in der DDR ...
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Mitglied: hannes.hutmacher
31.03.2021 um 08:31 Uhr
Ist es nicht so, dass die Netzanbieter damit nicht mehr ihre Leistungen zu 100 Prozent erbringen? Ich verstehe vor allem darin eine Kürzung der vereinbarten Leistungen. Wäre das nicht ein Fall für den Verbraucherschutz deswegen vor Gericht zu ziehen?

Mal ganz davon ab, dass sowas nicht sein darf. Da spielt es keine Rolle, ob ich als Kunde mir zu helfen weiß oder nicht. Das ist ein Unding.
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Mitglied: IT-Pro
31.03.2021 um 09:08 Uhr
Zitat von @warranty:

So lange ich selbst entscheiden kann welche DNS Server ich nutze sollen sie doch auf ihren eigenen Servern blocken was sie wollen, ist eh wieder so ne
deutsch gemachte Totgeburt erdacht von Leuten die k.A. von Technik haben und Profitgeiern die Ihre Fälle wegschwimmen sehen weil sie das mit dem Internet-Geschäft nicht hinbekommen haben.
... und die Root-Server können sie eh nicht blocken, dann wären wir wieder in der DDR ...
Habe ich mir auch gedacht, aber dann dachte ich an Firewalls, die über das ganze OSI-Modell arbeiten und unabhängig vom DNS blocken!
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Mitglied: Lochkartenstanzer
31.03.2021, aktualisiert um 09:17 Uhr
Zitat von @hannes.hutmacher:

Ist es nicht so, dass die Netzanbieter damit nicht mehr ihre Leistungen zu 100 Prozent erbringen? Ich verstehe vor allem darin eine Kürzung der vereinbarten Leistungen. Wäre das nicht ein Fall für den Verbraucherschutz deswegen vor Gericht zu ziehen?

Mal ganz davon ab, dass sowas nicht sein darf. Da spielt es keine Rolle, ob ich als Kunde mir zu helfen weiß oder nicht. Das ist ein Unding.


Dann sag das Mal der Merkel und ihren Vasallen. Denn die haben das Gesetz gemacht. Die Firmen machen das, damit sie nicht bestraft werden.



lks.
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Mitglied: em-pie
31.03.2021, aktualisiert um 09:21 Uhr
Moin,

ich lese/ deute das aber etwas anders:
Die Clearingstelle Urheberrecht im Internet (CUII) ist eine unabhängige Stelle. Sie wurde von Internetzugangsanbietern und Rechteinhabern gegründet, um nach objektiven Kriterien prüfen zu lassen, ob die Sperrung des Zugangs einer strukturell urheberrechtsverletzenden Webseite rechtmäßig ist. Ein Prüfausschuss prüft auf Antrag der Rechteinhaber und empfiehlt bei Vorliegen der Voraussetzungen eine DNS-Sperre dieser strukturell urheberrechtsverletzenden Webseite.
(Quelle: https://cuii.info/ueber-uns/)

Für mein Verständnis bedeutet das: Hab ich als Rechteinhaber eine Website mit meinen, nicht lizensierten Daten identifiziert, kann ich mich an die CUII wenden (einen Antrag stellen), die prüfen das und wenn die Verletzung legitim ist, sperren die (hoffentlich nur vorübergehend) die Seite, in dem das Ziel von den DNS-Servern "verbannt" wird.

Zunächst einmal nicht mehr und nicht weniger.


Den Ansatz finde ich grundsätzlich erst einmal nicht so daneben. Muss man ja nicht nur an uns Menschen mit gesundem Menschenverstand denken, die in aller Regel auf die Wahrung der Urheber achten (durch Angabe von Quellen), sondern auch auf jene, die das Gut initial erzeugt haben. Wobei es hier sicherlich im die Rechteinhaber, nicht um die Urheber geht, was ja auch nochmal ein riesen Unterschied ist (Vgl. »Jerusalema Challenge« kostet Organisationen nachträglich Geld)
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Mitglied: Lochkartenstanzer
31.03.2021 um 09:19 Uhr
Zitat von @warranty:

So lange ich selbst entscheiden kann welche DNS Server ich nutze sollen sie doch auf ihren eigenen Servern blocken was sie wollen, ist eh wieder so ne
deutsch gemachte Totgeburt erdacht von Leuten die k.A. von Technik haben und Profitgeiern die Ihre Fälle wegschwimmen sehen weil sie das mit dem Internet-Geschäft nicht hinbekommen haben.
... und die Root-Server können sie eh nicht blocken, dann wären wir wieder in der DDR ...


Sie können als Carrier Deine DNS-Anfragen ändern oder unterdrücken.


lks
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Mitglied: warranty
31.03.2021, aktualisiert um 09:26 Uhr
Zitat von @Lochkartenstanzer:
Sie können als Carrier Deine DNS-Anfragen ändern oder unterdrücken.
Nö dafür müssten sie erst mal meinen verschlüsselten Traffic aufbrechen und das würde sofort auffallen und das wäre dann erst recht gegen geltende Gesetze ;-) face-wink.
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Mitglied: maretz
31.03.2021 um 09:29 Uhr
Man kann ja über nen Filter denken was man will - aber mal ernsthaft: Was wird da vermutlich vornehmlich geblockt? Grad da ist ein "privatwirtschaftliches" Vorgehen besser als wenn es staatlich ist. Klar - es fehlt der Richterbeschluss für den nen normaler Richter ca. 0,5 ns überlegt wenns z.B. um illegale Downloads geht. Es würde mir nur dann sorgen machen wenn BISHER die Richter wirklich geprüft hätten - das Gefühl hab ich jedoch nicht. Hilfe von der Politik? Klar, weil die ja auch nie an die persönlichen Daten wollen... Wo ist denn DA bitte der Grundrechtsschutz? Schauen wir doch mal kurz neben die IT - wie es mit der "Impfpflicht" aussieht. Toll, die Politik sagt "gibt keine Impfpflicht" und im selben Satz "Aber wenn die Privatwirtschaft Zugang nur erlaubt wenn man nen Pass hat dann dürfen die das". FORMAL gesehen haben die also schon sich dran gehalten das es keine Impfpflicht geben wird, durch die Hintertür (oder dem Scheunentor) haben die aber schon signalisiert das es eine indirekte geben wird. DIESEN Leuten willst du also den Grundrechtsschutz überlassen?

Ganz ehrlich - da überlasse ich es lieber der Privatwirtschaft. Ein "Grundrecht" auf illegale Downloads gab es eh nie - und in der Privatwirtschaft müssen die Firmen wenigstens für ihr Geld selbst sorgen (nich wie der Politiker wo es eh kommt - egal was die tun oder nicht...). Wenn also morgen die Telekom meint die müssen zu viel sperren - ok, anderer Provider der eben die Filter NICHT mitmacht (auch da: Solang es nur privatwirtschaftlich und nicht gesetzlich is braucht den nich jeder umzusetzen).

Von daher: Am Ende ändert sich da nich viel. Ok, vorher haben dich die "Interessenverbände" halt mitm Anwalt abgemahnt, der Richter hats mal im 1000er Pack blind unterschrieben und du hast ne Rechnung bekommen. Jetzt wirds halt direkt geblockt - was ggf. nen paar Leute wirklich für nen paar Sekunden aufhält, der Rest umgeht halt die Sperren mal ganz locker und lacht sich kaputt (weil damit die Verfolgung ja sogar noch schwerer wird). Aber wenn du wirklich glaubst das aktuell noch nen Grundrechtsschutz existiert dann musst du irgendwie wohl in nem anderem Land leben... Grade aktuell sieht man wie weit es damit wirklich her ist -> und das betrifft nicht nur die IT...
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Mitglied: hannes.hutmacher
31.03.2021 um 10:54 Uhr
Dann sag das Mal der Merkel und ihren Vasallen. Denn die haben das Gesetz gemacht. Die Firmen machen das, damit sie nicht bestraft werden.
Ich dachte die Providerhaftung wäre geklärt und sie haften nicht mehr? Warum sollten sie dann fürchten bestraft zu werden?
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Mitglied: Lochkartenstanzer
31.03.2021 um 10:56 Uhr
Zitat von @hannes.hutmacher:

Dann sag das Mal der Merkel und ihren Vasallen. Denn die haben das Gesetz gemacht. Die Firmen machen das, damit sie nicht bestraft werden.
Ich dachte die Providerhaftung wäre geklärt und sie haften nicht mehr? Warum sollten sie dann fürchten bestraft zu werden?


Weil nach dem Gesetz sie die Sperren durchsetzen müssen, wenn jemand sie dazu auffordert.

Ansonsten setzt es Strafen.

lks
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Mitglied: hannes.hutmacher
31.03.2021 um 11:15 Uhr
Weil nach dem Gesetz sie die Sperren durchsetzen müssen, wenn jemand sie dazu auffordert.
Ansonsten setzt es Strafen.
Okay, das ist schon klar. Dazu muss doch der Urheber zunächst klagen bevor der Provider die Seite sperrt. Zumindest ist das mein letzter Stand. Hier aber passiert das von selbst. Eigenmächtig, wie ich finde.
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Mitglied: Windows10Gegner
31.03.2021 um 19:23 Uhr
Welche Domains sollen da jetzt eigentlich genau gesperrt werden?
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Mitglied: altmetaller
31.03.2021 um 19:44 Uhr
Hallo,

es gibt genügend IOT Geräte, in denen die IP-Adressen der DNS-Server fest eingetragen sind.

Gruß,
Jörg
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Mitglied: Lochkartenstanzer
31.03.2021 um 20:08 Uhr
Zitat von @Windows10Gegner:

Welche Domains sollen da jetzt eigentlich genau gesperrt werden?

Natürlich diejenigen der "pöhsen Purschen", also z.B. Deine.

lks
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Mitglied: Windows10Gegner
31.03.2021, aktualisiert um 20:58 Uhr
Unter anderem die von hier: https://tarnkappe.info/cuii-sperrt-ausweichdomains-von-serienstream-to/
s.to und serienstream.to

Einmal mit HE und einmal mit einem Telekom-DNS.

Hurricane Electric kann übrigens auch DNS over TLS, den kann man per systemd-resolved nutzen und so nutzt jede Applikation (die das nicht umgeht wie bei DNSoHTTPS in Chrome/Firefox) die Transportverschlüsselung.
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Mitglied: maretz
01.04.2021 um 07:12 Uhr
Ok - das sind aber doch interessante Beispiele die du da rausgesucht hast... Also - initial war die Aussage:

---qoute
Ganz ohne Richter! Ganz ohne Grundrechtsschutz im gerichtlichen Verfahren. Jetzt gilt rein privatwirtschaftliche Willkür.
---/qoute---

Jetzt kommst du mit "s.to" und "serienstream.to", die beide vermutlich ja eher Inhalte anbieten bei denen der Urheber so nicht zugestimmt hat, oder? Also - wo ist denn der Grundrechtsschutz da für den Urheber? Klar, der kann gegen .to-Domains klagen, viel Erfolg... IP-Rausgabe ist da auch eher selten... Mit SOLCHEN Gründen sorgt man also eher dafür das diejenigen die die Sperren umsetzen noch bestätigt werden. Man muss schon arg blauäugig sein um zu glauben das der Kram nicht über kurz oder lang unterbunden wird - da auch die Provider ja hier Extrakosten haben (u.a. Vorhalten der Daten, Personen die bei einer Anfrage die Daten raussuchen und rübersenden,...). Ich frage mal andersrum - ist es für dich/euch auch ein Eingriff in die Grundrechte wenn z.B. im Supermarkt der "Ladendetektiv" (was ja auch eine private Person ist!) euch beim Klauen beobachtet und euch dann Hausverbot erteilt? Oder das eben da die Läden auch schon deutlich nachgezogen haben (Diebstahlschutz an der Ware, Kamaras die nahezu jede Ecke überwachen, ...)? Und für diejenigen die es noch nicht begriffen haben: Das Internet war und ist weder ein rechtsfreier Raum noch ist irgendein Provider dazu verpflichtet den Personen das zu schalten. Auch das sind - wie eben der Supermarkt - Unternehmen die eine Ware anbieten und die eben jetzt wg. zu viel Missbrauch auch eine "Warenkontrolle" aufgebaut haben.

Natürlich besteht bei solchen Sperren auch die Gefahr das Inhalte geblockt werden die völlig legitim sind - hier muss man dann eher sich bei den ganzen "Downloadern" bedanken die es ausgelöst haben. Jeder Motorradfahrer kennt das - kacheln div. Deppen mit den Knalltüten durch die Ortschaften wird plötzlich die Strecke gesperrt. Schuld sind dann nicht die Anwohner die ggf. auch mal Ruhe wollen sondern eben die Deppen die meinen es übertreiben zu müssen. Dabei halte ich die Gefahr bei den privatwirtschaftlichen Unternehmen jedoch sogar für geringer als beim Staat weil bei denen eben finanzielle Interessen dahinter stehen (warum sollte z.B. ein privater Laden sich um meine Webseite scheren wo eben sicher keine Serien o.ä. darüber erhältlich sind).

Und was das umgehen angeht: Stimmt, auch DAS ist möglich, gar keine Frage... Zum einen gilt dies aber nicht für alle Personen UND danach fällt die Begründung raus "ich wusste das ja nicht das es illegal war". Es gibt aber sogar eine einfache und sichere Variante sowas zu umgehen: Es gibt genug Streaming-Portale (Netflix, Disney+, Amazon Prime,....) die Content legal anbieten. Mit dem Unterschied das ich dafür nix umgehen brauche UND das wohl kein Provider diese Portale sperren wird (falls doch werden sich die entsprechenden Portale schon drum kümmern).
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Mitglied: Windows10Gegner
01.04.2021 um 12:36 Uhr
In meinen Augen ist das der falsche Ansatz.
In meinen Augen sollte das Ziel sein, den eigentlichen Dienst abzustellen und nicht zu versucehn, den zu blockieren.
Das war von mir nur ein Beispiel, wie das genau umgesetzt wird.
Ich kannte die Seite nicht und nutze die auch in Zukunft nicht.


Zitat von @maretz:
Natürlich besteht bei solchen Sperren auch die Gefahr das Inhalte geblockt werden die völlig legitim sind - hier muss man dann eher sich bei den ganzen "Downloadern" bedanken die es ausgelöst haben.
Dann können wir auch Autos verbieten und die, die sich an die Verkehrsregel halten, können sich bei den Raudys bedanken.
Das Problem ist, dass Seiten wie Netflix sich Klagen leisten können, Privatleute aber eher nicht. Das Internet wird immer mehr zur Veranstaltung der großen Anbieter.

Zum einen gilt dies aber nicht für alle Personen UND danach fällt die Begründung raus "ich wusste das ja nicht das es illegal war"
Es ist auch nicht illegal einen anderen DNS zu nutzen, so wie ich das mache und den auch per DHCp/DHCPv6 an die anderen Rechner im Netz verteile und die davon gar nichts mitbekommen und den nutzen, wenn sie das nicht selbst anpassen.
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Mitglied: maretz
01.04.2021 um 12:50 Uhr
Zitat von @Windows10Gegner:

In meinen Augen ist das der falsche Ansatz.
In meinen Augen sollte das Ziel sein, den eigentlichen Dienst abzustellen und nicht zu versucehn, den zu blockieren.
Das war von mir nur ein Beispiel, wie das genau umgesetzt wird.
Ich kannte die Seite nicht und nutze die auch in Zukunft nicht.

Nun - wie willst du denn international die Seiten sperren? Das Copyright - wie auch andere rechtliche Dinge - zählen ja nur national. So gibt es genügend Länder in denen z.B. das runterladen von Filmen nahezu egal ist (und das auch in der EU!), da interessiert es einfach niemanden. Damit wird das abstellen des Dienstes eher nicht gehen... Oder du müsstest das kleinste gemeinsame als "Vorgabe" nehmen - dann siehts aber richtig düster aus weil ja z.B. Länder wie China usw. es nich ganz so mit der Meinungsfreiheit haben... Dann müsstest du also sozusagen ein nationales Netz bauen in dem nur die lokalen Rechte gelten, das wird aber vermutlich auch eher nix werden (und DAS wäre dann auch eine Einschränkung). Solange es "international" is wird das sonst schwer einen Server abzuschalten welcher ggf. in dessem Standort legal ist (oder schlichtweg geduldet wird) aber im Land des Aufrufers eben illegale Inhalte anbietet (dies muss nich zwingend Video-Content sein... z.B. sind in DE ja div. Filme, Bücher usw. auf dem Index - und in jedem anderem Land bekommst du dasselbe locker im Laden).



Zitat von @maretz:
Natürlich besteht bei solchen Sperren auch die Gefahr das Inhalte geblockt werden die völlig legitim sind - hier muss man dann eher sich bei den ganzen "Downloadern" bedanken die es ausgelöst haben.
Dann können wir auch Autos verbieten und die, die sich an die Verkehrsregel halten, können sich bei den Raudys bedanken.
Das Problem ist, dass Seiten wie Netflix sich Klagen leisten können, Privatleute aber eher nicht. Das Internet wird immer mehr zur Veranstaltung der großen Anbieter.

Warum? Ist es denn verboten das Internet zu nutzen? Somit passt der Vergleich nicht - du darfst das Internet nutzen genauso wie du Autofahren darfst (Führerschein usw. mal angenommen). Wenn aber zu viele Leute Unsinn machen wird diese Freiheit eingeschränkt - z.B. Streckensperrungen für Motorräder bzw. Tempolimits,... für PKWs. Das ist nichts ungewöhnliches. Und bei den ganzen Streaming-Portalen ist halt der Punkt erreicht das die Freiheit durch den Provider eingeschränkt wird.


Zum einen gilt dies aber nicht für alle Personen UND danach fällt die Begründung raus "ich wusste das ja nicht das es illegal war"
Es ist auch nicht illegal einen anderen DNS zu nutzen, so wie ich das mache und den auch per DHCp/DHCPv6 an die anderen Rechner im Netz verteile und die davon gar nichts mitbekommen und den nutzen, wenn sie das nicht selbst anpassen.

Das ein anderer DNS illegal ist sagt auch keiner - aber es wird eben schwerer zu behaupten man hätte das alles nich gewusst. Denn in den meisten Fällen dürfte es privathaushalte treffen, da wirds schon schwer zu begründen. "Ich hab mal nen anderen DNS eingetragen um die Sperren zu umgehen wusste aber nicht das irgendwelche Film-Streaming-Seiten illegal sind" dürfte schwer zu erklären werden, oder?

Was mich auch wundert - jetzt kommt ein Aufschrei das ja Content-Filter was ganz neues sind... Dabei hat das fast jede TV-Station (und auch jeder Streaming-Provider) lange implementiert. Da wird halt die Herkunft der IP rangezogen um zu ermitteln ob man z.B. Content von den öffentlich rechtlichen (oder div. US-Stationen) anzeigen lassen darf und welcher Content überhaupt zur Verfügung steht. Es ist also gar nicht SO neu das Content "angepasst" wird.
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