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Linux-Ausstieg in Niedersachsen - Windows statt Bugfix

Mitglied: StefanKittel

StefanKittel (Level 4) - Jetzt verbinden

20.10.2018 um 12:42 Uhr, 2619 Aufrufe, 65 Kommentare, 5 Danke

https://www.heise.de/ct/ausgabe/2018-22-Linux-Ausstieg-in-Niedersachsen- ...

Sind ja nur Steuergelder....
65 Kommentare
Mitglied: certifiedit.net
20.10.2018 um 13:48 Uhr
Jup,

1. Wie sind die Verträge ausgestalten (wir kennen das doch alle...)?
2. Wer hat die gesourced (wir kennen das doch alle...)?
3. Was war überhaupt gefordert (wir kennen das doch alle...)?

In Summe, was hat damals die Linux /auch Limux/ Umstellung in Summe (inkl allem, tutto) gekostet? Denn das sind de facto auch 'nur' Steuergelder.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
20.10.2018 um 14:34 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

In Summe, was hat damals die Linux /auch Limux/ Umstellung in Summe (inkl allem, tutto) gekostet? Denn das sind de facto auch 'nur' Steuergelder.

Ich sehe das Hauptproblem darin, sich von einem ausländischen Hersteller abhängig zu machen. Der kann dann im Endeffekt jeden ihm genehmen Preise fordern, wenn er Lust hat. Und daß der große Bruder damit jederzeit Zugriff auf die Interna des deuscthen Staates hat, ist auch nur eine Nebeneffekt der Microsoft-Hörigkeit.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
20.10.2018 um 14:41 Uhr
Abhängig macht der Staat sich immer und sei es nur von der Entwicklung der Linux Community bzw der Programmierer.

Und zur Not gibt es auch noch die Cloud. Klar bin ich grundsätzlich bei dir aber auch Niedersachsen ist eben nur 1/16 von Deutschland.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
20.10.2018 um 15:04 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Abhängig macht der Staat sich immer und sei es nur von der Entwicklung der Linux Community bzw der Programmierer.

Im Falle von Linux kann man wenigstens eigenen Programmierer hinsetzen udn die Probleme beheben lassen. Bei Windows ist das aussichtslos.

Und zur Not gibt es auch noch die Cloud.

Jo. Mit freiem Zugriff jeder Dreibuchstabenorganoisation auf die Daten.

Klar bin ich grundsätzlich bei dir aber auch Niedersachsen ist eben nur 1/16 von Deutschland.

Das Problem ist auch im restlichen Teil Deutschlands vorhanden.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
20.10.2018 um 15:13 Uhr
Finde die Mal mit der Bezahlung des öffentlichen. Und der Linux Einsatz macht ein System noch nicht sicher. Im Endeffekt will jeder seine Brötchen bezahlt haben. Ganz unideologisch
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Mitglied: Lochkartenstanzer
20.10.2018 um 16:10 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Finde die Mal mit der Bezahlung des öffentlichen. Und der Linux Einsatz macht ein System noch nicht sicher. Im Endeffekt will jeder seine Brötchen bezahlt haben. Ganz unideologisch

Es geht nicht um Ideologie, sondern um Abhängigkeiten.

es ist schon ein Unterschied, ob Du Deinen Hanf selbst anbauen darfst oder den verarbeiteten Mohn aus Pakisten vom Hoflieferanten zu seinen Bedingungen geliefert bekommst.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
20.10.2018 um 16:15 Uhr
Abhängig ist man in der arbeitsteiligen Gesellschaft immer.

Naja, gleichfalls könnte man behaupten, dass chemische Stoffe dadurch besser werden, dass Sie in Hinterzimmern oder Kellern zusammengebraut werden. Das dem nicht so ist, liegt auf der Hand.

Ferner, ich kenne die Preise für eine Subscriptions in der 'OS' Welt ebenfalls, die fangen auch nicht gerade bei ner Kugel Eis an -> Hoflieferanten zu seinen Bedingungen
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Mitglied: AlFalcone
20.10.2018, aktualisiert um 16:24 Uhr
Tja wer A sagt muss auch B sagen.

Ich kenne es aus der Schweiz auch so, da wurde umgestellt und dann klappte es doch nicht und wieder wurde umgestellt.

Solange in den Schulen, Gymnasien, Unis mit iOS, Mac und Windows gearbeitet wird und die Geräte und Software Kostenlos zur Verfügung gestellt wird von den Konzernen. Wird sich niemals etwas ändern, denn wer mit etwas aufwächst der nutzt es aus Bequemlichkeit immer weiter.

Will niemandem etwas unterstellen, aber wenn man jemanden zu etwas zwingt, so reagiert der zu 99% halt mit trotz.
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Mitglied: n.o.b.o.d.y
21.10.2018 um 12:07 Uhr
Moin,

die Umstellung ist rein politisch gewollt. Es gibt im Koalitionsvertrag der Landesregierung nur die Aussage, dass die Umstellung erfolgen soll. Es werden auch nur die Clients umgestellt. Die Server und Verfahren bleiben linuxbasiert. Nur das reine BS der Client umzustellen, wird also 0,nix an den Fehlern/Unzulänglichkeiten der eingesetzen Softwaren ändern.
Dazu gibt es keinen Wirtschaflichkeitsprüfung, was die Umstellung kosten soll, so wie sie natürlich eigentlich vorgeschrieben ist. Das würde jedes Wirtschaftsunternehmen so machen, natürlich ist die Verwaltung dazu auch verpflichtet. Spricht man nicht mit der Pressestelle des Finanzministerium, sondern mit Leuten die sich auskennen, dann rollen die nicht nur mit den Augen.

Den IT-Betrieb leistet das Finanazministerium bis jetzt mit eigenen IT-Admins. Zukünftig muss diese als DL von landeseigenen IT-Dienstleister IT.Niedersachsen zugekauft werden, in Form des Client-Leasings.

Das gleiche haben wir in Niedersachsen auch schin in der Polizei hinter uns. Die sind auch auf Windows-Clients umgestellt worden. Auch hier bleiben die Verfahren die gleichen. Somit auch hier kein wirklicher "Gewinn". Die Polizei-Verfahren sind übrigends meist java-basiert....

Es liegt also mehr als nahe, dass hier sehr gute Lobbyarbeit geleistet wurde..
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Mitglied: maretz
22.10.2018 um 06:16 Uhr
Naja - es ist nicht nur "Lobbyarbeit" sondern eben auch die Arbeitszeiten nebenbei. Egal ob jetzt im Finanzamt, bei der Polizei oder sonstwo - die meisten der Angestellten haben eben nen Windows zuhause und können damit (mehr oder weniger) umgehen. Das fängt damit an das es eben "anders aussieht" und man nicht sicher ist wo man zu klicken hat oder wie jetzt der Drucker benannt wurde.

Dasselbe auf der Admin-Seite. Sorry, aber wenn ich allein hier lese wieviele "Admins" an grundlegenden Dingen scheitern und/oder eben das Modell darauf basiert den Chef/Kunden was zu versprechen und hier dann die Hilfe abholen zu wollen dann bekomme ich doch etwas Angst. Dieselben Personen findet man aber ja auch im ÖD dann wieder als "Admin". Hier bin ich mir ehrlich nicht sicher ob ein Linux-System besser oder schlechter (aus Sicherheitssicht) als Windows ist. Denn ich traue denen durchaus zu nen root-ssh mit dem Passwort "rootpw" im Betrieb zu haben weils ja grad schnell gemacht war.

Von daher: Meines erachtens war das ganze eh nur ein Schnellschuss um etwas Aufmerksamkeit zu erzeugen. Eine wirklich geplante Umstellung in der Größenordnung würde in jedem "normalen" Betrieb sicher anders geplant und umgesetzt werden. Da gehts eben auch um das "eigene" Geld was erst mal erwirtschaftet werden muss... Beim Staat ist es dagegen einfacher: Irgendwer sagt jetzt halt "ups, war nix" und das wars auch schon... Nen paar Mio in den Sand gesetzt - was solls, kommen ja neue rein...
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Mitglied: StefanKittel
22.10.2018, aktualisiert um 06:58 Uhr
Moin,

ja, aber wäre es auch umgekehrt passiert?

Nehmen wir mal an es würde Windows und nicht Linux landesweit eingesetzt.
Nun wird eine Software von einer Firma entwickelt lassen die unter Windows schlecht und unter Linux gut funktioniert.
Gäbe es einen landesweiten wechsel von Windows zu Linux?

Es scheint, wie immer in diesen Bereichen, mit 2 Dingen zu tun zu haben.
1. Irgendjemand ist der Meinung dass viele Anwender mit Windows besser zurecht kommen
2. Vermutlich Lobby-Arbeit

Solange sich nicht Jemand aktiv darum kümmert dass es unabhängige Untersuchenen und Planungen gibt bleiben die meisten bei Windows hängen.
Kein Ahnung und kein Plan scheint immer zu MS zu führen. Da kann man weniger falsch machen und es gibt weniger Diskussionen.
Mit Verantwortlichen, Anwendern, Planern... na eigentlich allen.

Die Lobby-Arbeit beginnt ja nicht erst hier.
Überall gibt es quasi nur PCs mit Windows. Es ist das vorherschende System
1 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157902/umfrage/marktantei ...

Und wenn mit Windows diese Anwendung um dies es scheinbar ja geht immer noch nicht funktioniert ist das halt Pech. Damit hätte ja keiner rechnen können.

Stefan
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Mitglied: Lochkartenstanzer
22.10.2018 um 06:43 Uhr
Zitat von maretz:

Naja - es ist nicht nur "Lobbyarbeit" sondern eben auch die Arbeitszeiten nebenbei. Egal ob jetzt im Finanzamt, bei der Polizei oder sonstwo - die meisten der Angestellten haben eben nen Windows zuhause und können damit (mehr oder weniger) umgehen.

Das bezweifle ich. Nur weil sie Windows zu hause haben, können sie damt noch lange nciht umgehen. Sieht man an den vielen "Admins" die alle svermurksen, weil sie sich ja mit Windows auskenne.

Das fängt damit an das es eben "anders aussieht" und man nicht sicher ist wo man zu klicken hat oder wie jetzt der Drucker benannt wurde.

Das ist nur eine Ausrede. Die sind nur zu faul um sich dran zu gewöhnen daß der Lichtschalte im Auto links statt rechts sitzt.


Dasselbe auf der Admin-Seite. Sorry, aber wenn ich allein hier lese wieviele "Admins" an grundlegenden Dingen scheitern und/oder eben das Modell darauf basiert den Chef/Kunden was zu versprechen und hier dann die Hilfe abholen zu wollen dann bekomme ich doch etwas Angst. Dieselben Personen findet man aber ja auch im ÖD dann wieder als "Admin".

genau das ist der Punkt,. Die werden zu Admins, weil si wissen, wie man ein windows einschalten kann.

Hier bin ich mir ehrlich nicht sicher ob ein Linux-System besser oder schlechter (aus Sicherheitssicht) als Windows ist. Denn ich traue denen durchaus zu nen root-ssh mit dem Passwort "rootpw" im Betrieb zu haben weils ja grad schnell gemacht war.

Und wie nennst Du die offenen Windows-System auf denen diese Admins mit Adminrechten unterwegs sind?

Von daher: Meines erachtens war das ganze eh nur ein Schnellschuss um etwas Aufmerksamkeit zu erzeugen. Eine wirklich geplante Umstellung in der Größenordnung würde in jedem "normalen" Betrieb sicher anders geplant und umgesetzt werden. Da gehts eben auch um das "eigene" Geld was erst mal erwirtschaftet werden muss... Beim Staat ist es dagegen einfacher: Irgendwer sagt jetzt halt "ups, war nix" und das wars auch schon... Nen paar Mio in den Sand gesetzt - was solls, kommen ja neue rein...

Das ist das Hauptproblem, daß da immer das Geld anderer Leute ausgegeben wird. Man müßte manl endlich durchsetzen, daß die leute auch die verantwortung und die haftung für Ihre "Ideen" übernehmen müssen.

lks
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Mitglied: Lochkartenstanzer
22.10.2018, aktualisiert um 06:47 Uhr
Zitat von StefanKittel:

1. Irgendjemand ist der Meinung dass viele Anwender mit Windows besser zurecht kommen

Das ist einfach nur Ass-Covering:

Früher wurde niemand dafür gefeuert, IBM gekauft zu haben.

Inzwischen ist es so, daß niemand dafür gefeuert wird, SAP und Microsoft zu mieten (ja nicht mal zu kaufen!), auch wenn das mehrstellige Millionenbeträge in den Sand setzt. Wer was anderes kauft, riskiert immer bei einem Fehlschlag gefeuert zu werden.

lks
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Mitglied: StefanKittel
22.10.2018 um 06:55 Uhr
Moin,

das Problem beginnt ja aber nicht bei Landesweit.

Warum gibt es keine Vorgabe des BSI und der Bundesregierung, dass Landesregierungen Linux einsetzen müssen?
Allein der Faktor Unabhängigkeit müßte hier doch ausreichend sein.

Wer möchte denn mit Trump einen Handelskrieg führen wenn der in Europa mit verseuchten Windows Updates alle Verwaltungen lahm legen kann?
Da brauchen wir auch nicht für 7 Mrd Euro Galileo als Alternative zu GPS ins All zu schiessen wenn die PCs nicht mehr funktionieren.

Das ist ungefähr so als wenn die Anwender zu einem kommen und sagen, dass Ihnen Office 2003 und IE6 viel besser gefältt und sie in Zukunft nur noch das einsetzen wollen.

Das sind strategische weitrechende Entscheidungen die aber scheinbar nebenbei nebenbei festgelegt werden.

Stefan
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Mitglied: certifiedit.net
22.10.2018 um 08:33 Uhr
Ist schon alles Recht, aber kennst du dir Grundregel des Projektmanagements? Nimm die User mit. Wenn dir revoltieren hast du am Ende statt einer Demokratie den Kommunismus -oder bist wieder in der Monarchie.

Übrigens, Lidl macht es vor. SAP? Ist schiebt gelaufen.

Auf der anderen Seite, glaubst du Linux wäre wesentlich günstiger? Wie gesagt, mir fehlen immernoch die schwarz auf weiß Daten zur Limux Umstellung in München, gibt es die total?
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Mitglied: Th0mKa
22.10.2018 um 08:47 Uhr
Zitat von n.o.b.o.d.y:
Es liegt also mehr als nahe, dass hier sehr gute Lobbyarbeit geleistet wurde..

Du solltest wenigstens den vom TO verlinkten Artikel lesen, dort gibt es einen ganzen Absatz darüber warum die Umstellung auf Windows das Programm stabiler macht. Nur weil Software javabasiert ist heißt das nicht das sie plattformunabhängig ist.

/Thomas
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Mitglied: Th0mKa
22.10.2018 um 08:48 Uhr
Zitat von StefanKittel:

Warum gibt es keine Vorgabe des BSI und der Bundesregierung, dass Landesregierungen Linux einsetzen müssen?
Weil es nicht in der Entscheidungskompetenz des Bundes liegt was ein Bundesland einsetzt.

/Thomas
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Mitglied: StefanKittel
22.10.2018 um 08:50 Uhr
Hallo,

ja, klar. Aber die User dürfen ja nun nicht alles bestimmen.
Wo kämen wir denn da hin

Deshalb hatte ich im letzten Post die Kosten und praktischen Effekte von Linux gar nicht erwähnt.
Ob Linux effektiv günstiger ist oder überhaupt eingesetzt werden kann hängt von sehr vielen Faktoren ab.

Aber in diesem Fall in Niedersachsen gab es diese Erwägungen gar nicht.
Software XY läuft nicht gut unter Linux? Dann stellen wir doch mal alles auf Windows um. Fertig.

Kosten? Egal
Abhängigkeiten von Herstellern? Egal
Kompatibilitäten mit vorhandener Software? Egal, muss halt neu programmiert werden
Kompatibilitäten mit vorhandenen Geräten? Egal, müssen halt neu beschafft werden

"Das sind strategische weitrechende Entscheidungen die aber scheinbar nebenbei nebenbei festgelegt werden."

Stefan
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Mitglied: StefanKittel
22.10.2018 um 08:52 Uhr
Zitat von Th0mKa:
Zitat von StefanKittel:
Warum gibt es keine Vorgabe des BSI und der Bundesregierung, dass Landesregierungen Linux einsetzen müssen?
Weil es nicht in der Entscheidungskompetenz des Bundes liegt was ein Bundesland einsetzt.
Es gibt ja nicht einmal eine Empfehlung in diese Richtung.
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Mitglied: certifiedit.net
22.10.2018 um 09:26 Uhr
Stefan, darf ich einen Schritt auf ein anderes Thema zurück gehen?

1. 30 er Zone auf Ausfallstraße: Kosten (Zeit, Sprit, Bremsen) egal, Abgase (wenn es sich durchgehend staut wesentlich höher), egal Stress egal.

2. überall Kreisel, obwohl im Prinzip nur eine Querung zu 98% genutzt wird.

Das sind öffentliche Entscheidungen. Wenn dir das nicht passt, wähle ander(e)s oder lass dich ausstellen. Grundsätzlich hast du Recht.
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Mitglied: StefanKittel
22.10.2018 um 09:32 Uhr
Ich würde ja lieber Themen und nicht Parteien wählen...
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Mitglied: Th0mKa
22.10.2018 um 09:57 Uhr
Zitat von StefanKittel:
Es gibt ja nicht einmal eine Empfehlung in diese Richtung.
Natürlich nicht, es ist ja auch nicht Aufgabe des BSI Produkte zu empfehlen.

/Thomas
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Mitglied: certifiedit.net
22.10.2018 um 10:00 Uhr
Ist im Prinzip kein schlechter Ansatz, aber solange "Ein-Themen-Partei" ein Schimpfwort ist...

Auf der anderen Seite müsste man dann den kompletten Aufbau radikal Neuerstellen.
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Mitglied: StefanKittel
22.10.2018 um 10:49 Uhr
Zitat von Th0mKa:
Zitat von StefanKittel:
Es gibt ja nicht einmal eine Empfehlung in diese Richtung.
Natürlich nicht, es ist ja auch nicht Aufgabe des BSI Produkte zu empfehlen.
Das denke ich schon.
BSI steht ja nun für Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Und zur "Sicherheit in der Informationstechnik" gehören meiner Meinung auch strategische Abhängigkeiten.
Nicht dass noch Jemand auf die Idee kommen würde das Handy unserer Kanzlerin abzuhören....
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Mitglied: certifiedit.net
22.10.2018 um 10:57 Uhr
Solange Microsoft allerdings nicht Nordkorea ist und die USA per se hier "Hausmacht" ist, ist das keine problematische strategische Abhängigkeit.
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Mitglied: Th0mKa
22.10.2018 um 11:31 Uhr
Zitat von StefanKittel:
Und zur "Sicherheit in der Informationstechnik" gehören meiner Meinung auch strategische Abhängigkeiten.
Das ist ja nun eher deine gefühlte Wahrnehmung, dafür kann Microsoft ja nichts. Strategisch abhängig sind wir auch von Gas aus Russland und Kohle aus Australien.
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Mitglied: certifiedit.net
22.10.2018 um 11:32 Uhr
..und Atomstrom aus Frankreich...
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Mitglied: Lochkartenstanzer
22.10.2018 um 11:40 Uhr
Zitat von Th0mKa:

Zitat von StefanKittel:
Und zur "Sicherheit in der Informationstechnik" gehören meiner Meinung auch strategische Abhängigkeiten.
Das ist ja nun eher deine gefühlte Wahrnehmung, dafür kann Microsoft ja nichts.

Doch. MS intrigiert gezielt, um eine Abhängigkeit von MS herzustellen, so wie ein Dealer dafür sorgt, daß seine Kudne immer wiederkommen.

>Strategisch abhängig sind wir auch von Gas aus Russland und Kohle aus Australien.

Der Russ' ist schon ein Problem aber die Australier nicht. Notfalls müssen halt die Bagge rin Jänschwalde, Welzow, Garzweiler, Inden, Nochten, Reichwalde, Schleenhain, Amsdorf und Poofen Überstunden schieben.

Ich finde es sowieso ein Unding, Zeug um die habe Welt zu karren, das es auch hier gibt.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
22.10.2018 um 11:46 Uhr
Ich finde es sowieso ein Unding, Zeug um die habe Welt zu karren, das es auch hier gibt.

Kennst du die Walddiskussion, während ansonsten Naturschutzgebiete für Windenergie geplättet werden?

Puh, ich bin auch immer genervt davon, dass das Lenkrad von Hersteller X mit dem Navi von Hersteller X interagiert und dementsprechend integriert ist. Phöse!

..aber eigentlich bin ich genervt, davon, wenn ich Daten dreimal in unterschiedliche Systeme einbetten muss

Ist halt immer die Frage von welcher Seite man es sieht.
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Mitglied: Th0mKa
22.10.2018 um 11:46 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:
Doch. MS intrigiert gezielt, um eine Abhängigkeit von MS herzustellen, so wie ein Dealer dafür sorgt, daß seine Kudne immer wiederkommen.
Da scheinen wir unterschiedliche Wahrnehmungen zu haben, aus meiner Sicht macht Microsoft seit gefühlt mehr als 10 Jahren einfach gut integrierte Produkte.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
22.10.2018 um 12:12 Uhr
Zitat von Th0mKa:

Da scheinen wir unterschiedliche Wahrnehmungen zu haben, aus meiner Sicht macht Microsoft seit gefühlt mehr als 10 Jahren einfach gut integrierte Produkte.

MS integriert nur die eigenen Produkte und erschwert jeglichen Ineraktion mit externen Systemen, indem es sich nicht an Standards hält, oder die Standards so uminterpretiert, daß andere "dumm dastehen". Solange man also in dem MS-Ökosystem bleibt funktioniert alles mehr oder weniger recht. eine Interaktion mit anderen Ökosystemen ist nciht vorgesehen. Dabei zeigt MS eigentlich schon seit Xenix-Zeiten daß sie es besser könnten.

Bei Strategischen Projekten wo sich eine erfolgreiche Abkehr von Windows abzeichnet, werden alle möglichen Hebel wie z.B. auch hörige Politiker eingesetzt, um das abzuwenden.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
22.10.2018 um 12:19 Uhr
Von welcher Kombi sprechen wir denn hierbei?

Ich hab bereits zig Systeme, seien es freie CRM, LDAP o.ä an MS LDAP angebunden. Selbst mit PHP ist das kein Problem, also von was sprichst du genau?
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Mitglied: Th0mKa
22.10.2018 um 13:24 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

MS integriert nur die eigenen Produkte und erschwert jeglichen Ineraktion mit externen Systemen, indem es sich nicht an Standards hält, oder die Standards so uminterpretiert, daß andere "dumm dastehen". Solange man also in dem MS-Ökosystem bleibt funktioniert alles mehr oder weniger recht. eine Interaktion mit anderen Ökosystemen ist nciht vorgesehen. Dabei zeigt MS eigentlich schon seit Xenix-Zeiten daß sie es besser könnten.

Da würde mich auch mal interessieren was genau gemeint ist, ich erinnere da z. B. mal an Samba - hier funktioniert die Integration schon seit ewigen Zeiten.
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Mitglied: maretz
22.10.2018 um 18:38 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von maretz:

Naja - es ist nicht nur "Lobbyarbeit" sondern eben auch die Arbeitszeiten nebenbei. Egal ob jetzt im Finanzamt, bei der Polizei oder sonstwo - die meisten der Angestellten haben eben nen Windows zuhause und können damit (mehr oder weniger) umgehen.

Das bezweifle ich. Nur weil sie Windows zu hause haben, können sie damt noch lange nciht umgehen. Sieht man an den vielen "Admins" die alle svermurksen, weil sie sich ja mit Windows auskenne.

Deshalb ja auch (mehr oder weniger).


Das fängt damit an das es eben "anders aussieht" und man nicht sicher ist wo man zu klicken hat oder wie jetzt der Drucker benannt wurde.

Das ist nur eine Ausrede. Die sind nur zu faul um sich dran zu gewöhnen daß der Lichtschalte im Auto links statt rechts sitzt.


Nein, das ist keine Ausrede. Das sind Leute die sich für IT einfach nicht interessieren und es als nötiges Werkzeug sehen um den Job zu machen. Genauso wie ich eben ein Auto (ok, ein Motorrad) nutze OHNE genau zu wissen wie da jetzt was funktioniert. Es interessiert mich nicht, ich will fahren und wenns nich fährt gehts zur Werkstatt... Bei Rechnern ist es ähnlich - da kann man nicht erwarten das jeder davor sitzt und aus Interesse damit spielt. Es soll das Programm X laufen und fertig. Wenn man zuhause ist möchte man eben ggf. einfach nur abschalten, Zeit mit der Familie oder Freunden verbringen usw... Und da kann es eben schon einen Unterschied machen wenns alles anders aussieht. Das es TECHNISCH einfach ist - keine Frage. Aber es sind eben MENSCHEN vorm Rechner und die müssen abgeholt werden. Macht man das nicht (so wie eben hier) dann braucht man sich nicht wundern wenn die Umstellung schief läuft. Und ich denke jeder in nem grösseren Betrieb kennt es - der Informatiker hat ggf. kein Problem wenns von Win auf Linux geht. Aber warum man jetzt für die Bestellung einer Maus 5 Unterschriften braucht und in 3 Stellen die Seriennummer eintragen muss wo es vorher auch einfach kurz auf Reisekosten ging wird da eher auf Kopfschütteln stossen wo jeder Buchhalter / Controller eben sagt das es einfach so sein muss...


Dasselbe auf der Admin-Seite. Sorry, aber wenn ich allein hier lese wieviele "Admins" an grundlegenden Dingen scheitern und/oder eben das Modell darauf basiert den Chef/Kunden was zu versprechen und hier dann die Hilfe abholen zu wollen dann bekomme ich doch etwas Angst. Dieselben Personen findet man aber ja auch im ÖD dann wieder als "Admin".

genau das ist der Punkt,. Die werden zu Admins, weil si wissen, wie man ein windows einschalten kann.

Auch das habe ich nicht anders behauptet - und es scheint das man damit auch ganz gut durchkommen kann.


Hier bin ich mir ehrlich nicht sicher ob ein Linux-System besser oder schlechter (aus Sicherheitssicht) als Windows ist. Denn ich traue denen durchaus zu nen root-ssh mit dem Passwort "rootpw" im Betrieb zu haben weils ja grad schnell gemacht war.

Und wie nennst Du die offenen Windows-System auf denen diese Admins mit Adminrechten unterwegs sind?

Ich will ebenfalls auch hier nicht wissen wieviele (offene) Windows-Systeme als Passwort die Klassiker haben (dontask, password,...)


Von daher: Meines erachtens war das ganze eh nur ein Schnellschuss um etwas Aufmerksamkeit zu erzeugen. Eine wirklich geplante Umstellung in der Größenordnung würde in jedem "normalen" Betrieb sicher anders geplant und umgesetzt werden. Da gehts eben auch um das "eigene" Geld was erst mal erwirtschaftet werden muss... Beim Staat ist es dagegen einfacher: Irgendwer sagt jetzt halt "ups, war nix" und das wars auch schon... Nen paar Mio in den Sand gesetzt - was solls, kommen ja neue rein...

Das ist das Hauptproblem, daß da immer das Geld anderer Leute ausgegeben wird. Man müßte manl endlich durchsetzen, daß die leute auch die verantwortung und die haftung für Ihre "Ideen" übernehmen müssen.

Würde mich freuen - dann allerdings nicht nur bei solchen Dingen... Sondern bei generellen Planungsfehlern die einfach nur im Vollsuff entstanden sein können... Sei es ne Elbphil -> mit dem vielfachen an eigentlichen Kosten, nen (ggf. irgendwann fertiger) Flughafen oder auch lustige Dinge in meiner alten Heimat Bremen... Nur: Ich befürchte man wird keinen Politiker finden der dafür stimmt das Politiker haftbar sein sollten... ich bin mir nicht ganz sicher warum ich da zweifel habe...


lks
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Mitglied: Gentooist
22.10.2018, aktualisiert um 21:19 Uhr
Solch eine Umstellung steht und fällt mit den Anwendern. Anwendern, die inzwischen seit mindestens zwei Jahrzehnten Microsoft Outlook, Word und Excel gewohnt sind, und da kaum eine Alternative kennen.

Wenn man also auf Linux umstellt, dann benötigt man da Clients, die diesen Programmen ebenbürtig sind, und vor allem zu 100% mit Microsoft Office kompatibel, sonst machen die meisten Anwender das nicht mit. In Office sind die Programme stark miteinander verzahnt, bei der Konkurrenz ist das mal so, mal so.

Wie man so etwas richtig macht, das zeigt emClient unter Windows, oder Softmaker Office. Es wundert mich sowieso, wieso die Politik nicht Softmaker forciert, das hat mit die beste Kompatibilität zu MS Office am Markt, läuft unter Windows, Mac und Linux, und ist von den Lizenzpreisen her günstig, dazu kommt es aus Nürnberg, ist also deutsche Software.

Jedenfalls reden wir von Linux: ein Programm, das Outlook in allen Belangen ebenbürtig ist, gibt es da einfach nicht. Am Nächsten kommt dem noch Evolution, aber das ist so naja. Und Thunderbird kann man komplett vergessen, denn das ist ein guter IMAP-Client, aber als Outlookersatz nicht der Rede wert, es hat ja nach wie vor nicht mal eine gescheite Three Pane Anzeige.

Dann wird Libreoffice genutzt, und dessen Kompatibilität zu MS Office ist einfach nur unbrauchbar, und vor allem in Libreoffice Calc fehlen viele Funktionen, die Excel eben so hat und sehr häufig eingesetzt werden. Microsoft hat da auch einen ungeheuren Vorsprung, das lässt sich nicht so einfach weg diskutieren.

Hätte Linux einen brauchbaren Outlookersatz, und würde man gleich Softmaker Office nutzen, ja dann vielleicht könnte das gehen - aber so, nein. Zu unterschiedlich eben, und inkompatibel.
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Mitglied: Dilbert-MD
23.10.2018 um 13:18 Uhr
Zitat von Gentooist:
Dann wird Libreoffice genutzt, und dessen Kompatibilität zu MS Office ist einfach nur unbrauchbar, und vor allem in Libreoffice Calc fehlen viele Funktionen, die Excel eben so hat und sehr häufig eingesetzt werden. Microsoft hat da auch einen ungeheuren Vorsprung, das lässt sich nicht so einfach weg diskutieren.

Wie viele Mitarbeiter in öffentlichen Verwaltungen nutzen denn so intensiv Excel, dass sie Funktionen benötigen, die LibreOffice oder Softmaker Office nicht abbilden können? Und wie oft arbeiten mehrere Mitarbeiter an einer Excel-Datei so dass das Format kompatibel sein muss? Für diese seltenen Fälle hätte es sicher Einzelplatzlöungen gegeben, deren User die fertigen Ergebnisse als PDF dann weitergegeben oder verteilt hätten. Aber "Speichern und Senden" ist ja in Excel auch mit 1 Click weniger getan, als das Ergebnis in einem Portablen Dokument-Format zu versenden.

Gruß
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Mitglied: certifiedit.net
23.10.2018 um 13:20 Uhr
Zitat von Dilbert-MD:

Zitat von Gentooist:
Dann wird Libreoffice genutzt, und dessen Kompatibilität zu MS Office ist einfach nur unbrauchbar, und vor allem in Libreoffice Calc fehlen viele Funktionen, die Excel eben so hat und sehr häufig eingesetzt werden. Microsoft hat da auch einen ungeheuren Vorsprung, das lässt sich nicht so einfach weg diskutieren.

Wie viele Mitarbeiter in öffentlichen Verwaltungen nutzen denn so intensiv Excel, dass sie Funktionen benötigen, die LibreOffice oder Softmaker Office nicht abbilden können? Und wie oft arbeiten mehrere Mitarbeiter an einer Excel-Datei so dass das Format kompatibel sein muss? Für diese seltenen Fälle hätte es sicher Einzelplatzlöungen gegeben, deren User die fertigen Ergebnisse als PDF dann weitergegeben oder verteilt hätten. Aber "Speichern und Senden" ist ja in Excel auch mit 1 Click weniger getan, als das Ergebnis in einem Portablen Dokument-Format zu versenden.

Gruß


Schön, wenn du auf das abzielst, was nur ein Nebenpunkt ist.

mit
Solch eine Umstellung steht und fällt mit den Anwendern. Anwendern, die inzwischen seit mindestens zwei Jahrzehnten Microsoft Outlook, Word und Excel gewohnt sind, und da kaum eine Alternative kennen.

sagt er das elementare.
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Mitglied: Gentooist
23.10.2018, aktualisiert um 20:25 Uhr
Zitat von Dilbert-MD:
Wie viele Mitarbeiter in öffentlichen Verwaltungen nutzen denn so intensiv Excel, dass sie Funktionen benötigen, die LibreOffice oder Softmaker Office nicht abbilden können? Und wie oft arbeiten mehrere Mitarbeiter an einer Excel-Datei so dass das Format kompatibel sein muss? Für diese seltenen Fälle hätte es sicher Einzelplatzlöungen gegeben, deren User die fertigen Ergebnisse als PDF dann weitergegeben oder verteilt hätten. Aber "Speichern und Senden" ist ja in Excel auch mit 1 Click weniger getan, als das Ergebnis in einem Portablen Dokument-Format zu versenden.

Das ist nun wahrlich nicht der Punkt!

Ein Beispiel: in Excel gibt es die Funktion SUMMENPRODUKT(), damit lassen sich schon bis zu einer gewissen Größe der Arbeitsmappen interessante Analysen fahren. Die Funktion gibt es in Libreoffice Calc zwar auch, aber mit anderen Aufrufen und Umfang. Für Leute, die das ständig benutzen, schon mal also ein kompletter Tiefschlag, wenn sie deswegen die bisherigen Dokumente umbauen müssten.

Oder aber etwas ganz banales: Multithreading bei der Berechnung von Tabellen. Dies kann MS Excel unter Windows seit 2007 (!), Libreoffice Calc beherrscht das seit November 2017, und damit gibt es da sicher noch ordentlich Optimierungsbedarf. Das ist etwas so fundamentales, was man einfach bei großen Mappen dringend benötigt, und das kann man nunmal den Anwendern nicht vermitteln, wieso bei einer modernen CPU dann eine Berechnung unter Linux nur auf einem Kern rechnet, während Windows das mit allen vieren seit Jahren schaffte.

Softmaker Office ist da was anderes, das versucht eben das zu erleichtern und ist kompatibler. Dann darf man aber auch nicht vergessen, dass Office durch Addons eine Plattform ist, und manche brauchen eben diese.

Das Problem ist nur, dass bisher bei all diesen Linuxumstellungen Open/Libreoffice benutzt wurde. Hätte man Softmaker Office benutzt, dann wäre manche wohl sanfter verlaufen.
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Mitglied: profos
23.10.2018 um 22:36 Uhr
Ist das nicht etwas übertrieben. Mag ja sein das es User gibt die so intensiv mit Excel arbeiten aber in % ist das eine Minderheit.

Eine sehr große Anzahl der User nutzen Excel nur um Daten tabellarisch darzustellen ohne überhaupt eine Berechnung damit auszuführen.

Viele lehnen die Nutzung z.B. von LibreOffice ab, nur weil sie gehört haben, dass es schlechter sein soll. Was daran wirklich schlechter ist, wissen sie nicht und würden sie auch nicht merken. Hier greift dann natürlich Marketing - wer will denn freiwillig ein schlechteres Produkt nutzen.

Übrigens zum Anfangsthema wg. Umstellung von Linux auf MS gab es letztes Jahr bereits gute Berichte im Fernsehen. Dort wurde aufgedeckt wie ehemalige MS Mitarbeiter in die Politik geschleust worden sind, die dann für diese Art von Umstellungen mit verantwortlich waren. Beispiel Bundeswehr. Das geht bei Weitem über Lobiarbeit hinaus!

Das das Programm nicht so plattformunabhängig wie erwartet ist, liegt zweifelsfrei daran, dass zu 100% auf nur Windows entwickelt wurde.

Ich sehe das sehr kritisch sich so einem Monopolisten zu ergeben.
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Mitglied: maretz
24.10.2018 um 05:13 Uhr
Ich befürchte ihr geht da zu sehr auf die Technik. Dies ist den meisten Anwendern aber völlig egal - die nutzen ggf. die Formeln nicht mal. ABER: Auch ein Sachbearbeiter hat idR. ja irgendwelche Kunden oder Kollegen die Kunden haben. Und DA kommen wir dann zum Punkt "Kompatibilität": ICH schicke dann von aussen die Datei ans Amt weil es gefordert ist. Schon MÜSSEN die diese Datei öffnen und ggf. sogar zurückschicken. Da hat aber keine Lust drauf das sich dann z.B. die Tabelle zerlegt und sämtliche Spaltenbreiten usw. erst mal neu angepasst werden dürfen.

PDF ist da ein netter Workaround - dumm nur wenn die Datei sogar bearbeitet werden muss (z.B. fehlen noch Einträge). Dann fällt das Weg.

Und natürlich sind das alles lösbare Probleme. Und wenn man sich etwas für IT interessiert ist das idR. nicht mal was wildes. Man muss aber eben auch davon ausgehen das es Personen gibt die IT eben nur als Werkzeug sehen. So wie mein Mechaniker vermutlich auch bei der ein oder anderen Frage sagen würde "Warum macht der das nich in 2 Min selbst" und nicht auf die Idee kommt das ich das nicht mal machen WILL weil das Auto/Motorrad/Fahrrad eben bei mir nur nen Nutz-Gegendstand ist, nix bei dem ich mich mit dem Kram dahinter beschäftigen will... Jeder Koch würde vermutlich bei diversen Personen fragen warum die Essen bestellen oder Fertiggerichtet kaufen wenn man die doch in wenigen Minuten besser und günstiger selbst machen kann. Dumm nur das es Personen gibt die schon froh sind wenns Wasser nicht anbrennt. Bei ITlern ist aber leider eher die Meinung das sich jeder der mit nem Rechner arbeitet auch dafür interessieren muss....
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Mitglied: profos
24.10.2018 um 10:54 Uhr
Bleibt die Streitfrage wer für die Inkompatibilitäten veranwortlich ist?

Microsoft kann sich da zurücklehnen, wenn es User gibt die daran verzweifeln, irgendwelche MS Office Dokumente mit OpenSource zu öffnen. Meist ist die Formatierung völlig zerschossen. Holt die OpenSoucre Gemeinde auf, kommt mit der nächsten MS Office Version der nächste Schnick Schnack hinzu der Probleme macht. Man könnte auch sagen "Microsoft setzt Standards die keiner braucht".

Die umgedrehte Portation klappt hingegen sehr gut. Damit liegt eigentlich auf der Hand, das seitens Microsoft ein fehlerfreier Austauch nur in eine Richtung gewünscht ist. Dem Normaluser wird dann schnell klar ohne Probleme geht es nur mit MS Produkten!

Adobe ist im Prinzip in Sachen PDF das gleiche mit dem Unterschied, das hier die User aus kostengründen doch eher bereit sind auf kostengünstige Alternativen zurück greifen.
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Mitglied: certifiedit.net
24.10.2018 um 11:03 Uhr
"Microsoft setzt Standards die keiner braucht".

Erzähl das mal einem, der statt auf MS Exchange nun auf Imap plus extra Kalender plus Extra Kontaktesync wechselt. (klar gibts da Lösungen, aber bspw Google ist da noch propritärer).

Viele Grüße

PS: Was wohl dein Autohändler der Marke A sagen würde, wenn du nun den Motor von Marke B drin verbaut haben wollen würdest?
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Mitglied: maretz
24.10.2018 um 11:17 Uhr
Du brauchst nicht mal mehr den Motor wechseln... Versuche doch mal bei nem Auto nur das Radio zu wechseln... Da das Display idR. nicht mehr beim Radio sitzt (natürlich nur aus optischen Gründen, nich damit man das 1000 Euro Radio vom Hersteller nehmen muss...) und das ganze auch am CAN-Bus hängt (weil es Sinn macht das mein Radio mitm Auto kommunizieren kann) ist das oft schon unmöglich. Merkwürdigerweise wundert sich bei Software jeder darüber, bei anderen Bereichen ist das völlig normal und keinen störts.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
24.10.2018, aktualisiert um 11:24 Uhr
Zitat von maretz:

Du brauchst nicht mal mehr den Motor wechseln... Versuche doch mal bei nem Auto nur das Radio zu wechseln

oder die Scheinwerferbirne.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
24.10.2018 um 11:24 Uhr
Secheinwerferbirne
?
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Mitglied: Lochkartenstanzer
24.10.2018 um 11:25 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Secheinwerferbirne
?

Schon korrigiert. Danke.
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Mitglied: Th0mKa
24.10.2018 um 11:41 Uhr
Zitat von Gentooist:

Das Problem ist nur, dass bisher bei all diesen Linuxumstellungen Open/Libreoffice benutzt wurde. Hätte man Softmaker Office benutzt, dann wäre manche wohl sanfter verlaufen.
Unseren Nutzern ist das völlig wurst ob die Software Müller oder Meier heißt, die benutzen keine fancy Summenfunktionen. Die bekommen aber einen Hals wenn sie von der Kommune nebenan eine Datei bekommen die sie nicht öffnen können. Die meisten Fachverfahren haben nunmal Schnittstellen in die MS Office Welt und nein, die löst man nicht so einfach durch was anderes ab. Meist gibt es nicht mal was anderes, und wenn doch dann nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

/Thomas
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Mitglied: Lochkartenstanzer
24.10.2018 um 11:47 Uhr
Zitat von Th0mKa:

Die bekommen aber einen Hals wenn sie von der Kommune nebenan eine Datei bekommen die sie nicht öffnen können. Die meisten Fachverfahren haben nunmal Schnittstellen in die MS Office Welt und nein, die löst man nicht so einfach durch was anderes ab.

Genau das ist der Knackpunkt. Es wird einfach MS-Office gesagt, aber selbst das ist Murks. Denn wer mal versionsübergreifende Probleme (Version X zeigt Dokument ganz anders an als version Y oder Makro Z funktioniert nicht unter einer anderen Office-Variante) von Office-Dokumenten debuggen mußte, weiß wovon ich rede.

Man muß einfach feste Schnittstellen defineiren die da nicht "MS_Word" heißen, sondern ISO-Norm XYZ, RFC-blaba, ISO-0815 usw.!

lks

PS: Die Ironie ist, daß die meisten Probleme mit zueinander inkompatiblem MS-Office-Dokumenten ich übrigens mit OpenOffice als Konverter lösen konnte.
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Mitglied: profos
24.10.2018 um 12:41 Uhr
Ja eine Norm muss her!

Und wie läuft das dann ab?

Da sitzen dann welche von Microsoft mit am Tisch und es wird Jahre dauern bis dann ein Ungetüm geschaffen wird, welches allen Ansprüchen gerecht wird aber eigentlich Mist ist.

Man muss ja nur an die Internet Explodierer der Vergangenheit denken.


Im Prinzip müsste das abgelichen werden was bereits jetzt gut im Austausch funktioniert. Also alles auf einen gemeinsamen Nenner bringen dann man das Basisaustauschformat welches verlässlich wäre. Für MS könnte der Modus ja Office 2000 heißen oder ähnlich.

Wer mehr will muss dann eben die Standardformate der jeweiligen Applikationen nutzen. Bleibt nur das Problem welche Funktionen darf der User nutzen? Man müsste dazu z.B. in Excel alles ausblenden können was nicht allgemein im Austausch geht. Vielleicht ein Spezielles Ribbon?
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Mitglied: Th0mKa
24.10.2018 um 13:11 Uhr
Zitat von profos:
Für MS könnte der Modus ja Office 2000 heißen oder ähnlich.
Warum sollte man ein Binärformat als Standard haben wollen? Da hat Microsoft besseres im Angebot.
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Mitglied: profos
24.10.2018 um 13:16 Uhr
Es war in dem Sinn nicht das Format sondern der Funktionsumfang gemeint.
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Mitglied: Th0mKa
24.10.2018 um 13:32 Uhr
Zitat von profos:

Es war in dem Sinn nicht das Format sondern der Funktionsumfang gemeint.
Und wenn der Entwickler dann eine Funktionalität braucht die es erst ab O2010 gibt soll er sie selbst entwickeln oder wie ist da dein Gedankengang?
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Mitglied: profos
24.10.2018 um 13:50 Uhr
Juhu!!!

Genauso klappt es mit dem Zerreden!!

Die Antwort stand doch schon drin

Es steht doch jedem frei die Applikation zu nutzen die seinen Ansprüchen gerecht wird. Wenn man aber ein Austausch wünscht müsste das auf Basis der verwendeten Funktionen statt finden und nicht nur vom Datenformat abhängen.

Natürlich bietet MS auch die umfangreichsten XML Formate an aber leider sind die nur vollends in der MS Welt nutzbar.
Was nützt es, wenn da in XML sauberst und haarklein Eigenschaften beschrieben werden die keine andere Anwendung bedienen kann außer die MS Anwendung selbst die das erstellt hat?

Das gleiche gilt für ADOBE mit z.B. Indesign und dem IDML Format.
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Mitglied: Th0mKa
24.10.2018 um 14:14 Uhr
Zitat von profos:
Es steht doch jedem frei die Applikation zu nutzen die seinen Ansprüchen gerecht wird. Wenn man aber ein Austausch wünscht müsste das auf Basis der verwendeten Funktionen statt finden und nicht nur vom Datenformat abhängen.
Aber genau das ist doch das was jetzt schon passiert und hier aus großer Flughöhe kritisiert wird. Klümpchenbildung ist ja auch kein neues Phänomen, siehe Verlage und Apple.
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Mitglied: Gentooist
24.10.2018, aktualisiert um 22:27 Uhr
Zitat von Th0mKa:

Unseren Nutzern ist das völlig wurst ob die Software Müller oder Meier heißt, die benutzen keine fancy Summenfunktionen. Die bekommen aber einen Hals wenn sie von der Kommune nebenan eine Datei bekommen die sie nicht öffnen können. Die meisten Fachverfahren haben nunmal Schnittstellen in die MS Office Welt und nein, die löst man nicht so einfach durch was anderes ab. Meist gibt es nicht mal was anderes, und wenn doch dann nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Und genau deswegen schrieb ich bereits im Zusammenhang dieses:

"Softmaker Office ist da was anderes, das versucht eben das zu erleichtern und ist kompatibler. Dann darf man aber auch nicht vergessen, dass Office durch Addons eine Plattform ist, und manche brauchen eben diese."

Richtig lesen bildet also ungemein!
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Mitglied: Dilbert-MD
25.10.2018 um 14:33 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Man muß einfach feste Schnittstellen definieren die da nicht "MS_Word" heißen, sondern ISO-Norm XYZ, RFC-blaba, ISO-0815 usw.!


ISO 26300-1:2015
ISO/IEC 26300-1:2015
Information technology -- Open Document Format for Office Applications (OpenDocument) v1.2 -- Part 1: OpenDocument Schema

Da sitzen dann welche von Microsoft mit am Tisch und es wird Jahre dauern bis...
Das Kommitee: https://www.iso.org/committee/45374.html

Am besten ein Format, bei dem jeder nachlesen kann, wie es aufgebaut und definiert ist - offener Quellcode quasi.

So hat man auch keine nationale Vorschrift - wie DIN-Normen, oder Produkte mit dem Ü-Zeichen) sondern eine Europa- und weltweit gültige Norm.

Dann muss der Admin bei der Installation von Word (wenn es denn im Einsatz ist) nur einstellen: Standardspeicherformat = ODT

Aber schon aus gründen des Schutzes vor Schadsoftware sollte der Austausch von bearbeitbaren Formaten auf das notwendige Minimum beschränkt werden.

Gruß
Bitte warten ..
Mitglied: Th0mKa
25.10.2018 um 16:06 Uhr
Zitat von Gentooist:
Und genau deswegen schrieb ich bereits im Zusammenhang dieses:

"Softmaker Office ist da was anderes, das versucht eben das zu erleichtern und ist kompatibler. Dann darf man aber auch nicht vergessen, dass Office durch Addons eine Plattform ist, und manche brauchen eben diese."
Ich habe schon verstanden das du deine aufgestellte These im nächsten Satz wieder kassiert hast.
Richtig lesen bildet also ungemein!
Überheblichkeiten dieser Art kannst du dir gerne sparen.
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Mitglied: AlFalcone
26.10.2018, aktualisiert um 08:20 Uhr
Zitat von Dilbert-MD:

Zitat von Lochkartenstanzer:

Man muß einfach feste Schnittstellen definieren die da nicht "MS_Word" heißen, sondern ISO-Norm XYZ, RFC-blaba, ISO-0815 usw.!


ISO 26300-1:2015
ISO/IEC 26300-1:2015
Information technology -- Open Document Format for Office Applications (OpenDocument) v1.2 -- Part 1: OpenDocument Schema

Da sitzen dann welche von Microsoft mit am Tisch und es wird Jahre dauern bis...
Das Kommitee: https://www.iso.org/committee/45374.html

Am besten ein Format, bei dem jeder nachlesen kann, wie es aufgebaut und definiert ist - offener Quellcode quasi.

So hat man auch keine nationale Vorschrift - wie DIN-Normen, oder Produkte mit dem Ü-Zeichen) sondern eine Europa- und weltweit gültige Norm.

Dann muss der Admin bei der Installation von Word (wenn es denn im Einsatz ist) nur einstellen: Standardspeicherformat = ODT

Aber schon aus gründen des Schutzes vor Schadsoftware sollte der Austausch von bearbeitbaren Formaten auf das notwendige Minimum beschränkt werden.

Gruß


Kannste knicken, wenn Du international, sprich Weltweit tätig bist hast Du schon Glück wenn Du nur eine Sprache hast. Aber die ist zu 100% nicht europäisch oder gar Deutsch.
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Mitglied: it-fraggle
26.10.2018 um 08:19 Uhr
Schaut mal in der Mediathek der ARD nach "Das Microsoft-Dilemma". Dort lief vor Monaten mal ein Beitrag genau zu diesem Thema. Sehr interessante Sache.
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Mitglied: certifiedit.net
26.10.2018 um 09:39 Uhr
Zitat von it-fraggle:

Schaut mal in der Mediathek der ARD nach "Das Microsoft-Dilemma". Dort lief vor Monaten mal ein Beitrag genau zu diesem Thema. Sehr interessante Sache.

Ich hab gestern nebenbei eine Doku über Trump gesehen, dann kamen die kleinen Ausschnitte, in denen Clinton erst als Heilige eingestrahlt wurde und dann kamen die Frauen, die Sie anscheinend für Ihren Mann erpresst und genötigt hat.

Vermutlich könnte man einen ähnlichen Film (wie das MS Dilemma) auch um das OpenSource bzw darum liegende Universum schreiben/drehen, denn die Schnittstellen sind darin auch nicht immer optimal. Im Gegenteil.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
26.10.2018 um 10:32 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Vermutlich könnte man einen ähnlichen Film (wie das MS Dilemma) auch um das OpenSource bzw darum liegende Universum schreiben/drehen, denn die Schnittstellen sind darin auch nicht immer optimal. Im Gegenteil.

Dann wird es Zeit, die Schnittstellen zu optimieren. Man könnte z.B. wie die Chinesen auch, einfach ein Behördenlinux (-BSD, -Solaris, etc.) entwickeln, und dafür sorgen, daß Abhängigkeiten von ausländischen Herstellern begrenzt werden. Wenn jemand wie Klaus Knopper es schafft eine ordentliche Distribution auf die beine zu stellen, ohne Milliarden zu verbraten, sollte es einem BSI & Co. doch ein leichtes sein.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
26.10.2018, aktualisiert um 10:39 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von certifiedit.net:

Vermutlich könnte man einen ähnlichen Film (wie das MS Dilemma) auch um das OpenSource bzw darum liegende Universum schreiben/drehen, denn die Schnittstellen sind darin auch nicht immer optimal. Im Gegenteil.

Dann wird es Zeit, die Schnittstellen zu optimieren. Man könnte z.B. wie die Chinesen auch, einfach ein Behördenlinux (-BSD, -Solaris, etc.) entwickeln, und dafür sorgen, daß Abhängigkeiten von ausländischen Herstellern begrenzt werden. Wenn jemand wie Klaus Knopper es schafft eine ordentliche Distribution auf die beine zu stellen, ohne Milliarden zu verbraten, sollte es einem BSI & Co. doch ein leichtes sein.

weil wir das bei Kernaufgaben des Staates (Straßenbau, Stadtplanung und Co) ja so gut hinbekommen.

Übrigens geht's da ja nicht nur ums OS, es geht um Büroanwendungen, Email, Groupware etc und so verbittert (kommt mir manchmal so vor), wie viele gegen Windows kämpfen, so verbittert kämpfen die eben auch gegen Anwendung X,y,Z unter *nix ggf. sogar auf Paketlevel. Das muss ich dir aber sicher nicht sagen.

PS: China ist in manchen Punkten von Staats wegen eben manchmal Kapitalistischer aufgebaut als manche durchdemokratisierte Firma. Da wird das Ziel festgelegt und fertig.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
26.10.2018, aktualisiert um 10:45 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Da wird das Ziel festgelegt und fertig.

Ich dachte Merkel macht das auch so, unabhängig von Volkes Stimme.

lks
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Mitglied: certifiedit.net
26.10.2018 um 10:59 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von certifiedit.net:

Da wird das Ziel festgelegt und fertig.

Ich dachte Merkel macht das auch so, unabhängig von Volkes Stimme.

lks

Das klappt aber anscheinend nur bei außerdeutschen "Stellen" .
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Mitglied: holli.zimmi
13.11.2018 um 12:40 Uhr
Hi,

sollte es einem BSI & Co. doch ein leichtes sein.

Du meinst bestimmt zu verbraten.

PS Duck und wech
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