2 baugleiche Switche mit Glasfaser verbinden ?
Frage: Ich habe 2 baugleiche Gigabit Switche der Marke D-Link, Modell DGS-1210-28 (Managed Smart III) angeschafft, beide Switche sind im gleichen Netzwerk, also kein Vlan, oder anderes Netz (zb. DMZ usw..). Anstatt wie bisher die Switche (vorher waren es 2 HP Fastethernet Switche) mit einem Lankabel zu verbinden, dachte ich wenn die beiden Switche je über 2 Einschübe für Mini Glasmodule verfügen, diese mittels Glasfaserkabel zu verbinden.. Was alles muss ich kaufen, damit es sauber klappt, welcher Kabel Typ? Und macht es so Sinn, kann man so die beiden Switche stacken ?
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Ausgedruckt am: 06.04.2025 um 06:04 Uhr
4 Kommentare
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"Stacken" kannst du sie nicht, aber verbinden natürlich trotzdem 
Ob es Sinn macht musst du selbst wissen. Du erhältst mit der LWL-Verkabelung den Vorteil, dass du zwei Kupferports mehr hast, die du belegen kannst (unter der Prämisse, dass die SFP-Slots nicht mit einem Kupferport geshared werden).
Mehr Bandbreite bekommst du damit nicht, da deine Switches nur SFP-Module mit je 1 Gbps unterstützen. Aber natürlich kannst du theoretisch auch da hergehen und mehrere SFP-Slots bündeln um die Bandbreite zu erhöhen.
Wenn du die beiden Switches per Glasfaser verbinden willst brauchst du für beide Switches identische Module, die *zwingend*:
- auf der selben Wellenlänge arbeiten (z.B. 850 nm)
- den selben Standard verwenden (z.B. 1000Base-SX)
- kompatibel mit dem Switch sind
D-Link selbst empfiehlt in seinen Handbüchern entsprechende Module - für dich als Anfänger würde ich empfehlen, dich darüber mal umzusehen.
Für deinen Anwendungsfall würde ich zu 1000BASE-SX ("Multimode") tendieren. Das liefert dir 1 GBit/s Vollduplex, kann ca. 550m lange Kabel verwenden, macht aber auch mit kurzen Kabeln keine Probleme.
Wichtig ist, dass inkompatible Module nicht miteinander reden können. Ein 1000BASE-SX-Modul mit 850nm Wellenlänge kann sich nicht mit einem 1000BASE-LX-Modul mit 1310nm Wellenlänge unterhalten...
Als Kabel benötigst du eines mit LC-LC -Steckern.
Beim Anschließen musst du darauf achten, dass die Empfangs-Seite des einen Moduls mit der Sende-Seite des anderen Moduls verbunden werden muss (also praktisch eine Crossover-Verbindung).
Ob es Sinn macht musst du selbst wissen. Du erhältst mit der LWL-Verkabelung den Vorteil, dass du zwei Kupferports mehr hast, die du belegen kannst (unter der Prämisse, dass die SFP-Slots nicht mit einem Kupferport geshared werden).
Mehr Bandbreite bekommst du damit nicht, da deine Switches nur SFP-Module mit je 1 Gbps unterstützen. Aber natürlich kannst du theoretisch auch da hergehen und mehrere SFP-Slots bündeln um die Bandbreite zu erhöhen.
Wenn du die beiden Switches per Glasfaser verbinden willst brauchst du für beide Switches identische Module, die *zwingend*:
- auf der selben Wellenlänge arbeiten (z.B. 850 nm)
- den selben Standard verwenden (z.B. 1000Base-SX)
- kompatibel mit dem Switch sind
D-Link selbst empfiehlt in seinen Handbüchern entsprechende Module - für dich als Anfänger würde ich empfehlen, dich darüber mal umzusehen.
Für deinen Anwendungsfall würde ich zu 1000BASE-SX ("Multimode") tendieren. Das liefert dir 1 GBit/s Vollduplex, kann ca. 550m lange Kabel verwenden, macht aber auch mit kurzen Kabeln keine Probleme.
Wichtig ist, dass inkompatible Module nicht miteinander reden können. Ein 1000BASE-SX-Modul mit 850nm Wellenlänge kann sich nicht mit einem 1000BASE-LX-Modul mit 1310nm Wellenlänge unterhalten...
Als Kabel benötigst du eines mit LC-LC -Steckern.
Beim Anschließen musst du darauf achten, dass die Empfangs-Seite des einen Moduls mit der Sende-Seite des anderen Moduls verbunden werden muss (also praktisch eine Crossover-Verbindung).
Hallo,
was erwartest Du denn vom Austausch der Cu-Gigabit-Verbindung gegen eine LWL-Verbindung?
Eine LWL-Verbindung macht aus Kosten-Gründen nur Sinn, wenn a) die Verbindung länger als 100m ist oder b) eine Potentialtrennung zw. beiden Endpunkten notwendig ist oder c) eine stark störende Umgebung (Industrie-Vernetzung) durchquert werden soll.
Also, warum willst Du auf LWL umsteigen?
Jürgen
PS: Ansonsten hat @LordGurke alle wichtigen Hinweise gegeben.
was erwartest Du denn vom Austausch der Cu-Gigabit-Verbindung gegen eine LWL-Verbindung?
Eine LWL-Verbindung macht aus Kosten-Gründen nur Sinn, wenn a) die Verbindung länger als 100m ist oder b) eine Potentialtrennung zw. beiden Endpunkten notwendig ist oder c) eine stark störende Umgebung (Industrie-Vernetzung) durchquert werden soll.
Also, warum willst Du auf LWL umsteigen?
Jürgen
PS: Ansonsten hat @LordGurke alle wichtigen Hinweise gegeben.
Wie oben schon gesagt 2 simple 1Gig SFP Optiken musst du kaufen und gut iss:
https://www.reichelt.de/Medienkonverter-GBICs/DELOCK-86186/3/index.html? ...
Oder wenn du etwas Geld sparen willst:
http://www.ebay.de/itm/Agilent-Avago-HFBR-5710LP-H3C-SFP-1000Base-SX-Tr ...
Entsprechendes Kabel mit 2mal LC Stecker brauchst du natürlich noch:
http://www.reichelt.de/LWL-Kabel/LWL-4XLC50-10/3/index.html?&ACTION ...
oder kürzer oder länger wenn du brauchst.
Fertisch....
https://www.reichelt.de/Medienkonverter-GBICs/DELOCK-86186/3/index.html? ...
Oder wenn du etwas Geld sparen willst:
http://www.ebay.de/itm/Agilent-Avago-HFBR-5710LP-H3C-SFP-1000Base-SX-Tr ...
Entsprechendes Kabel mit 2mal LC Stecker brauchst du natürlich noch:
http://www.reichelt.de/LWL-Kabel/LWL-4XLC50-10/3/index.html?&ACTION ...
oder kürzer oder länger wenn du brauchst.
Fertisch....