Datenverbrauch loggen
Hallo liebe Experten!
Ich bräuchte euren Rat zu meiner Idee:
Ich würde gerne meinen Internet-Datenverbrauch messen und loggen. (z.B. Monatlich gemessener Verbrauch). Eine grafische Darstellung wäre auch von Vorteil.
Das ISP-Modem hat dazu leider keine integrierte Funktion. Auch vom ISP selbst ist nichts vorgesehen.
Meine Konfiguration derzeit:
Modem (ZTE H288A) --> Router (Cisco SG350X) -->Div. VLans zu PCS´s und div. andere Clients.
Einen Server der andauernd läuft gibt es nicht im Netwerk, nur eine NAS von QNAP (TS-431xeu) die anscheinend leider nicht VM-Tauglich ist. (Hatte bereits die Idee, Zabbix auf einer VM laufen zu lassen.)
Mich würde nur die verbrauchte Datenmenge am Port, wo das Modem angeschlossen ist, interessieren. Der interne Datenverkehr kann außer Acht gelassen werden.
Ich habe mich bereits mit SNMP und dazugehöriger Software beschäftigt, jedoch schaffe ich es immer nur den aktuellen Traffic darzustellen, jedoch nicht eine art Zähler zu installieren.
Nun meine Frage(n): Gibt es hierzu eine passende Software ohne nun selbst mit vielen Datenbanken etc. spielen zu müssen?
Meine andere Idee: Zwischen Modem und dem Router eine Hardware (z.B. Firewall oder Ähnliches) zu installieren, die den Datenverkehr aufzeichnet?
Hätte da z.B. eine Cisco ASA 5500 "herumliegen". Eine Watchguard XTM wäre auch aufzutreiben.
Oder gibt es eine Art Datenlogger, die über Port-Mirroring dies mitloggen könnte?
Vielen Dank für eure Ideen und Unterstützung zu dieser Sache
Liebe Grüße
Klaus
Ich bräuchte euren Rat zu meiner Idee:
Ich würde gerne meinen Internet-Datenverbrauch messen und loggen. (z.B. Monatlich gemessener Verbrauch). Eine grafische Darstellung wäre auch von Vorteil.
Das ISP-Modem hat dazu leider keine integrierte Funktion. Auch vom ISP selbst ist nichts vorgesehen.
Meine Konfiguration derzeit:
Modem (ZTE H288A) --> Router (Cisco SG350X) -->Div. VLans zu PCS´s und div. andere Clients.
Einen Server der andauernd läuft gibt es nicht im Netwerk, nur eine NAS von QNAP (TS-431xeu) die anscheinend leider nicht VM-Tauglich ist. (Hatte bereits die Idee, Zabbix auf einer VM laufen zu lassen.)
Mich würde nur die verbrauchte Datenmenge am Port, wo das Modem angeschlossen ist, interessieren. Der interne Datenverkehr kann außer Acht gelassen werden.
Ich habe mich bereits mit SNMP und dazugehöriger Software beschäftigt, jedoch schaffe ich es immer nur den aktuellen Traffic darzustellen, jedoch nicht eine art Zähler zu installieren.
Nun meine Frage(n): Gibt es hierzu eine passende Software ohne nun selbst mit vielen Datenbanken etc. spielen zu müssen?
Meine andere Idee: Zwischen Modem und dem Router eine Hardware (z.B. Firewall oder Ähnliches) zu installieren, die den Datenverkehr aufzeichnet?
Hätte da z.B. eine Cisco ASA 5500 "herumliegen". Eine Watchguard XTM wäre auch aufzutreiben.
Oder gibt es eine Art Datenlogger, die über Port-Mirroring dies mitloggen könnte?
Vielen Dank für eure Ideen und Unterstützung zu dieser Sache
Liebe Grüße
Klaus
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19 Kommentare
Neuester Kommentar
Moin,
mal unabhängig des Dataloggings:
Euer Router ist ja ein Consumer-Gerät, welches außer NAT und einer rudimentären Firewall nicht viel an Sicherheitsmaßnahmen mitbringt.
Zum Datenlogging
Gruß
em-pie
mal unabhängig des Dataloggings:
Hätte da z.B. eine Cisco ASA 5500 "herumliegen". Eine Watchguard XTM wäre auch aufzutreiben.
Das wäre bei eurem Konstrukt in jedem Fall umzusetzen.Euer Router ist ja ein Consumer-Gerät, welches außer NAT und einer rudimentären Firewall nicht viel an Sicherheitsmaßnahmen mitbringt.
Zum Datenlogging
Mich würde nur die verbrauchte Datenmenge am Port, wo das Modem angeschlossen ist, interessieren. Der interne Datenverkehr kann außer Acht gelassen werden.
Habt ihr hier ein explizites Transfernetz zwischen ZTE und SG350X?Gruß
em-pie
Hallo,
FYI: ZTE H288A = Modem+(NAT)Router, SG350X = Layer 3 Switch.
Ich sehe ein paar einfachere Möglichkeiten den Trafficverbrauch über einen längeren Zeitraum mitzuloggen:
1. einen PI mit z.B. Zabbix an den SG350X anschließen und dann den Port zum ZTE H288A überwachen.
2. nimm die ASA als Bridge und setze sie zwischen das H288A und den SG350X.
3. nimm eine pfSense als Bridge und installier z.B das Paket RRD_Summary.
ob es mit der Watchguard geht weiß ich nicht, sollte aber auch funktionieren.
Du kannst natürlich die ASA/pfSense/Watchguard auch als routende Firewall oder NAT Firewall installieren, macht das richtige Routen etwas schwieriger.
Gruß
CH
FYI: ZTE H288A = Modem+(NAT)Router, SG350X = Layer 3 Switch.
Ich sehe ein paar einfachere Möglichkeiten den Trafficverbrauch über einen längeren Zeitraum mitzuloggen:
1. einen PI mit z.B. Zabbix an den SG350X anschließen und dann den Port zum ZTE H288A überwachen.
2. nimm die ASA als Bridge und setze sie zwischen das H288A und den SG350X.
3. nimm eine pfSense als Bridge und installier z.B das Paket RRD_Summary.
ob es mit der Watchguard geht weiß ich nicht, sollte aber auch funktionieren.
Du kannst natürlich die ASA/pfSense/Watchguard auch als routende Firewall oder NAT Firewall installieren, macht das richtige Routen etwas schwieriger.
Gruß
CH
Kommt drauf an WIE der ZTE Router mit dem Cisco Switch zusammenarbeitet ?
Bei einem klassischen Layer 3 Design wie hier beschrieben:
Verständnissproblem Routing mit SG300-28
wäre es ja ein Kinderspiel. Das dortge Transfer Netz (VLAN 99) transportiert ja rein nur den Internet Traffic. Es ist dann ein Leichtes per SNMP den VLAN 99 Switchport per SNMP abzufragen um die Datenvoluminas zu bekommen.
Idealerweise macht man das mit einem freine SNMP Toll wie z.B. Observium
https://www.observium.org/
Was sich in 10 Minuten einfach auf einem Raspberry Pi installieren lässt und gleich eine grafische Auswertung der Datenvoluminas mIt an Bord hat wie man HIER sehen kann.
Alternativ andere Auswerte Tools wie hier beschrieben mit einer Probe an einem Mirrorport mit einem Raspberry Pi usw. usw.
Netzwerk Management Server mit Raspberry Pi
Oder auf die Schnelle unter Windows sowas wie STG um mal mit SNMP rumzuspielen:
http://leonidvm.chat.ru/
Bei einem klassischen Layer 3 Design wie hier beschrieben:
Verständnissproblem Routing mit SG300-28
wäre es ja ein Kinderspiel. Das dortge Transfer Netz (VLAN 99) transportiert ja rein nur den Internet Traffic. Es ist dann ein Leichtes per SNMP den VLAN 99 Switchport per SNMP abzufragen um die Datenvoluminas zu bekommen.
Idealerweise macht man das mit einem freine SNMP Toll wie z.B. Observium
https://www.observium.org/
Was sich in 10 Minuten einfach auf einem Raspberry Pi installieren lässt und gleich eine grafische Auswertung der Datenvoluminas mIt an Bord hat wie man HIER sehen kann.
Alternativ andere Auswerte Tools wie hier beschrieben mit einer Probe an einem Mirrorport mit einem Raspberry Pi usw. usw.
Netzwerk Management Server mit Raspberry Pi
Oder auf die Schnelle unter Windows sowas wie STG um mal mit SNMP rumzuspielen:
http://leonidvm.chat.ru/
Gibt es wirklich beim SNMP einen Sensor für Datenvolumen der mir als eine Art Zählstand
Du hast vermutlich recht wenig Kenntnisse im Bereich SNMP, kann das sein ?!Jeder managebare Switch hat das gleich mit an Bord, zumindestens immer die Standard Ethernet MIB ! Sieh dir die Standard Ethernet MIB an, da kannst du es doch selber schwarz auf weiss sehen !
Der RasPi per se hat damit gar nix zu tun. Ob du diese Daten mit einem RasPi einem NUC oder einem Mörder AMD Server abholst und auswertest spielt dOch keinerlei Rolle.
Installier dir Observium auf dem RasPi mit der automatisierten Installation
https://docs.observium.org/install_debian/
Und spiel einfach mal damit rum. Versuch macht klug....
Du betreibst dort kein Modem sondern einen Router. Zw. Modem und Router besteht ein technischer Unterschied und man sollte diese Termini nicht verwechseln in einem Administrator Forum was generell immer zu Verwirrungen führt !
Du fragst vermutlich fälschlicherweise die SNMP Traffic Daten des physischen Ports 18 ab, was natürlich nicht richtig ist, denn der enthält zusätzlich noch die gesamte Broad- und Multicast Last des gesamten IP Segments.
Oben wurde schon darauf hingewiesen das du ja routest mit deinem Layer 3 Switch und du rein nur den gerouteten Traffic des VLAN IP Interfaces im Switch per SNMP abfragen musst NICHT aber die Daten des physischen Ports !
Dann bekommst du auch realistische Werte.
Du fragst vermutlich fälschlicherweise die SNMP Traffic Daten des physischen Ports 18 ab, was natürlich nicht richtig ist, denn der enthält zusätzlich noch die gesamte Broad- und Multicast Last des gesamten IP Segments.
Oben wurde schon darauf hingewiesen das du ja routest mit deinem Layer 3 Switch und du rein nur den gerouteten Traffic des VLAN IP Interfaces im Switch per SNMP abfragen musst NICHT aber die Daten des physischen Ports !
Dann bekommst du auch realistische Werte.
Das ist sehr verwunderlich. Bist du dir sicher das du mit deinem Switch auch routest, sprich wirklich im Layer 3 Mode arbeitest ??
Jedes VLAN hat dann ein virtuelles IP Interface das komplett SNMP fähig ist wie die physischen Interfaces und dort auch den kumulierten Traffic dieser VLANs anzeigen sollte. Zumindestens ist das bei den SoHo Switches von Cisco, TP-Link, Netgear, Zyxel so.
Wie ein Layer 3 Switch Design aussieht kannst du hier sehen:
Verständnissproblem Routing mit SG300-28
Solltest du deinen Switch doch in einem Layer 2 Design betreiben kannst du die rein gerouteten Traffic Werte so natürlich nicht sehen. Das muss immer auf dem L3 Device passieren.
Alles zum Thema Mirror Ports und einer Trafficanalyse damit erfährst du z. B. hier:
https://www.heise.de/select/ct/2020/4/2000808565231407370
Jedes VLAN hat dann ein virtuelles IP Interface das komplett SNMP fähig ist wie die physischen Interfaces und dort auch den kumulierten Traffic dieser VLANs anzeigen sollte. Zumindestens ist das bei den SoHo Switches von Cisco, TP-Link, Netgear, Zyxel so.
Wie ein Layer 3 Switch Design aussieht kannst du hier sehen:
Verständnissproblem Routing mit SG300-28
Solltest du deinen Switch doch in einem Layer 2 Design betreiben kannst du die rein gerouteten Traffic Werte so natürlich nicht sehen. Das muss immer auf dem L3 Device passieren.
Alles zum Thema Mirror Ports und einer Trafficanalyse damit erfährst du z. B. hier:
https://www.heise.de/select/ct/2020/4/2000808565231407370
Allerdings sobald ich diesen auf Layer 3 setze
Das ist Unsinn und darfst du nicht machen ! Dann wird der Port zu einem dedizierten Routerport der eine IP Adresse direkt auf dem physischen Port erzwingt. Der Port kann dann natürlich nicht mehr gleichzeitig ein Memberport des Layer 2 VLANs sein. Deshalb verlierst du dann sofort die IP Connectivity dort. Vergiss das also...WO du nachsehen musst (Screenshot) ist unter "IP Configuration" und dann "IPv4 Interfaces" ! Nur dort sind die virtuellen IP Interfaces für das v4 Routing zw. den VLANs zu sehen.
Ich mache hier mal einen Test Setup auf einem SG300 und checke ob die Switch IP Interfaces int vlan x via SNMP accountbar sind.
Kurze Verständnis-Zwischenfrage:
Das kommt drauf an WO du dann misst. Klar wenn du weiterhin auf dem Switch Interface misst dann hast du natürlich auch dort diese Broad- und Multicast Frames.Wenn du allerdings direkt den WAN Port des davor kaskadierten Routers abfragst, dann hast du ja den direkten Netto Traffic ins Internet.
Das bringt dir aber rein gar nix, denn genau das Design hast du ja auch jetzt ! Der ZTE Router den du jetzt betreibst macht ja genau das gleiche. Wenn der ZTE Router SNMP supporten würde könnte man die Daten ja auch dort direkt abfragen.
Eigentlich sollte die Messung sehr genau sein wenn du den Internet Traffic in ein separates Koppel VLAN getrennt hast wie auch im o.a. Layer 3 Tutorial beschrieben und empfohlen:
Wenn du am Switchport zum ZTE Router (blauer Kreis) misst dann hast du dort ja keinerlei Broad- oder Multicast Traffic mehr ! Dieser Port ist ein reiner Point to Point Link auf den Router, sprich hier fliesst ausschliesslich Internet Traffic rüber ohne jegliche weitere Broad- oder Multicast Last.
Wenn du das also genau so umgesetzt hast dann wirst du auch direkt an diesem physischen Switchport recht präzise SNMP Traffic Daten messen die rein nur die Internet Last betreffen. Durch die Layer 3 Trennung des Switches kann ja dort keinerlei weiterer Traffic der nicht Internet bezogen ist auftreten.
Dachte der Fehler liegt daran, das ich VLAN 1 statt 99 genommen habe
Nein, das ist vollkommen egal welche VLAN ID du für das Koppelnetz verwendest und hat nur kosmetischen Wert.Wichtig ist lediglich das diese Koppel VLAN rein nur ein Punkt zu Punkt Netzwerk ist. Sprich es dürfen dort lediglich der Switchport und der Routerport enthalten sein.
Damit ergibt sich ja zwangsläufig das an den beiden Ports ausschliesslich nur Internet Traffic accounted werden kann. Anderer Traffic kann dort Prinzip bedingt durchs Routing ja niemals auftauchen.
Folglich ist der Traffic den Observium dann am physischen Switchport und NICHT am virtuellen L3 Interface misst genau der Internet Traffic. Voluminas sollten also immer mit denen des Routers 1:1 korrespondieren.
Du hast das oben also missverstanden und solltest den physischen Koppelport am Switch zum ZTE ansehen und NICHT den L3 Port.
Hier kannst du das einmal anschaulich an einem identischen Setup sehen mit einem Cisco SG350 (Port 1/0/48) und einer pfSense Firewall (Port re1) mit einem Point to Point Link:
Switchport (1/0/48):
Firewallport (re1):
Du kannst deutlich an den Zahlen und auch der Grafik sehen das die Internet Traffic Volumina an diesem Punkt zu Punkt Koppelport annähernd identisch sind. Outbound Traffic des Switchports ist Inbound an der Firewall und vice versa.Works as designed...! 😉
Mir kommen die Werte trotzdem etwas hoch vor, aber nun gut
Das kannst du ja sehr genau querchecken wenn du den Router Port einmal ganz exakt mit dem Wireshark ansiehst.Die konfigurierst dem einen Mirror Port und den Router Traffic zu spiegeln und lässt dort einen Wireshark mitlaufen. Der protokolliert dir dann aufs Bit genau was über den Port geht.
Der Datenexport ist mit rein nur SNMP etwas tricky. Kann man sicher Script gesteuert machen, denn du müsstest ja bei z.B. einer monatlichen Sicherung die Port Counter wieder auf 0 resetten oder die Monats Volumina immer vom Gesamtvolumen abziehen um z.B. monatliche Statistiken zu bekommen.
Da ist es dann erheblich besser mit Flow Protokollen zu arbeiten wie NetFlow oder sFlow. Mit denen bekommst du nicht nur die Voluminas an sich sondern diese auch noch detailiert aufgeteilt in Dienste (TCP UDP Ports) und auch Absender und Empfänger IP Adressen bzw. Portnummer. Also sehr viel detailierter aufgeschlossen.
NetFlow und sFlow sind im Featureset vieler Switches enthalten wie z.B. Mikrotik, Ruckus ICX usw.
https://inmon.com/products/sFlowTrend.php
https://inmon.com/technology/sflowTools.php
https://blog.paessler.com/monitoring-mikrotik-routeros-with-prtg
https://mum.mikrotik.com/presentations/LB19/presentation_6352_1548734037 ...
Netzwerk Management Server mit Raspberry Pi
Oder wenn es auf eigener HW nicht supportet sein sollte gibt es freie Probes mit nTop usw. z.B. auf einem Raspberry Pi.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Spurensicherung-Live-Diagnose-im ...
https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-Raspion-Projektseite-4606645.html