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Empfehlung für Etagenswitche - 48xGbE + 2-4xSFP+

Mitglied: Der-Phil

Der-Phil (Level 3) - Jetzt verbinden

21.02.2020 um 09:26 Uhr, 553 Aufrufe, 20 Kommentare

Hallo!

Ich bräuchte einige, neue Access-Switche. Anforderung ist:
- Ausschließlich Layer-2 Betrieb
- Gute Stabilität
- 48 Gigabit Ports
- Stacking wäre schön
- Redundante Stromversorgung möglich (mit RPS oder zweitem Netzteil)
- Vernünftige CLI - nah an Cisco-Standard
- Netflow + SNMP

Könnt ihr mir irgendwelche Modelle/Hersteller empfehlen, die die Anforderung gut und zu vernünftigen Preisen erfüllen? Da ich sie wirklich ausschließlich im Access-Layer einsetzen möchte, werden ohnehin wenige Funktionen genutzt.

Danke für eure Tipps!
Phil
Mitglied: Luci0815
21.02.2020, aktualisiert um 10:50 Uhr
Weiß zwar nicht, was du unter einem vernünftigen Preis verstehst, aber ich werf mal HPE Aruba Switche in den Raum, z.b. die 3800er Serie. Oder guck hier: https://techlibrary.hpe.com/de/de/networking/products/switches/switch-se ...

Eine lebenslange Garantie könnte auch ein Argument sein... Wie setzen 3800er und 5400er als Etagen- und Gebäudeverteiler ein und haben bis jetzt noch nie Probleme gehabt.
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Mitglied: brammer
21.02.2020, aktualisiert um 11:37 Uhr
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Mitglied: Der-Phil
21.02.2020 um 13:38 Uhr
Hallo!

Danke für die Antworten!

Hat von euch jemand Huawei-Switches im Einsatz? Dieser hier wirkt recht attraktiv:

Huawei S5720-52X-LI-AC

Gruß
Phil
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Mitglied: IT-Prof
21.02.2020 um 15:12 Uhr
Dell Powerconnect 1500er Serie?

Wenige hundert Euro
Bekannte und leistungsfähige CLI
Pro Support für kleines Geld möglich
Lebenslange Garantie
Stromsparsam

Leider nur mit RPS für redundanten Strom.
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Mitglied: tikayevent
21.02.2020 um 21:13 Uhr
Also der Huawei ist weiter von Cisco entfernt, weiter gehts nicht. Es gibt glaube ich nur zwei Befehle, die bei beiden Anwendungen identisch sind.

Wir wechseln demnächst von Avaya ERS4500 (hatten eine Cisco-ähnliche Syntax) zu Netgear M4300 (haben laut Doku ebenfalls was in der Richtung). Die M4300 sollten deine Wünsche erfüllen.
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Mitglied: aqui
22.02.2020, aktualisiert um 09:13 Uhr
Von NetGear würde ich grundsätzlich und besonders bei den Anforderungen RPS und Flow Protokoll lieber die Finger lassen. Letzteres supporten sie so oder so gar nicht. Aber das ist wie immer eine individuelle Entscheidung.
Für deine Anforderungen wären die Ciscos der SoHo Modelle SG-250 oder SG-350
https://www.cisco.com/c/en/us/products/switches/250-series-smart-switche ...
https://www.cisco.com/c/en/us/products/switches/350-series-managed-switc ...
Wenn du Stacking willst musst du die "X" Modelle nehmen, die sind über 10G Full Stacking fähig (SG-250X bzw. SG-350X)
https://www.cisco.com/c/en/us/products/switches/350x-series-stackable-ma ...
Du hast allerdings 2 Killer Features drin:
Redundante Stromversorgung: Laut Datenblatt haben nur die 550er Modelle einen RPS (Redundant Power Supply) Stecker um ein RPS aufzustecken. Die 250er und 350 haben dort keine Angabe ?!
Das 2te Feature was aber ganz klar die Spreu vom Weizen trennt ist die NetFlow Anforderung !!
Damit bist du dann sofort in der Premium Liga und kannst die ganzen SoHo Vertreter als SG oder NetGear und Consorten natürlich sofort vergessen.

Ein klare Empfehlung ist dann hier die Ruckus ICX Switch Serie ! Die deckt komplett alle deinen Anforderungen ab incl. eines Cisco CLI. Deren Command Set ist identisch.
Als Flow Protokoll supporten sie das komplette sFlow (RFC 3176) was so oder so erheblich einfacher zu handhaben ist als das Cisco proprietäre NetFlow und es steht mit sFlow eine Vielzahl von freien und kommerziellen Flow Tools zur Verfügung wie Paessler, MRTG, nTOP, Cacti, Observium, Inmon und Co.
Zudem kann man auch sehr einfach sFlow in NetFlow konvertieren damit.
Die ICX 7150 decken alles ab:
https://www.commscope.com/globalassets/digizuite/61729-ds-icx-7150.pdf
RPS dann aber nur mit einem externen Netzteil über RPS Stecker.
Wenn du ein internes Power Supply haben willst im Switch dann musst du auf das ICX 7450 Modell wechseln:
https://www.commscope.com/globalassets/digizuite/61731-ds-icx-7450.pdf
Ist dann aber dann schon eine etwas anderere Preisrange.
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Mitglied: tikayevent
22.02.2020, aktualisiert um 11:31 Uhr
@aqui: Die Netgear M4300 unterstützen sFlow und beim RPS kannst du entweder zwei Netzteile in den Switch stecken oder ein externes RPS verwenden.

Die Cisco SB SF und SG hab ich in unseren Filialen im Einsatz und, naja, die sind gerade in der Überlegung. Sie können viel, kosten vergleichsweise wenig, aber ich habe arge Probleme mit den Netzteilen. Ich setze die seit 2013 und konnte bereits 2015 ganz genau voraussagen, an welchem Standort sehr zeitnah ein neuer Switch notwendig wird. Und zwar genau dann, wenn wir eine Stromabschaltung gemeldet bekommen haben. Wenn die Switches etwa zwei Jahre liefen und der Strom abgeschaltet wurde, sind die PoE-Netzteile in den Switches gestorben. Die normalen Netzteile liefen, aber der Switch braucht dann etwa zwei Tage zum hochfahren und hat ein PoE-Kontingent von 0W. Bei den SG350X ist es nicht das PoE-Netzteil sondern das normale Netzteil und das bereits nach etwas über einem Jahr.
Und genau bei den Netzteilen hat Cisco die Garantie auf ein Jahr begrenzt, also ab in die Gitterbox und einen neuen aus dem Regal holen.

Sx2x0 und Sx3x0 sehen kein RPS vor, weder als zweites NT noch als externes RPS. Es ist auch kein FRU oder CRU. Jünger als ein Jahr: über Händler einschicken - über ein Jahr: an den lokalen Recyclinghof schicken.
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Mitglied: areanod
22.02.2020 um 11:45 Uhr
Mikrotik CRS354-48G-4S+2Q+RM, lt. offizieller Preisliste: 499 USD

https://mikrotik.com/product/crs354_48g_4splus2qplusrm

Beherrscht via RouterOS sowohl SNMP als auch Netflow, redundantes Power Supply, 2xQSFP (40GBit).

Stacking im klassischen Sinn können die Dinger nicht (man hofft auf ROS7 ), durch die QSFP Slots ist zumindest kein Bandbreitenflaschenhals bei der Verbindung von zwei Switches gegeben.

lG
Areanod
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Mitglied: aqui
22.02.2020, aktualisiert um 14:47 Uhr
an welchem Standort sehr zeitnah ein neuer Switch notwendig wird
Da hast du Recht, das ist aber generell bei Billigprodukten immer der Fall. Die Netzteile kommen fast immer von Billigproduzenten in Bangladesh oder Indien mit entsprechedem Qualitätsniveau. Normal bei Produkten die aus Preis getrimmt sind und da ist es denn auch egal ob vorne Cisco oder NetGear steht.
Da gilt dann das zu Recht von dir erwähne "Recyclinghof" Prinzip. Alles andere macht bei Modellen solcher Kategorie für den Hersteller auch keinen Sinn so schlimm das aus Nachhaltigkeits Sicht auch ist.

Um sich davon frei zu machen sollte der TO dann immer ins gehobene Segment gehen. Die Ruckus ICX Switches inkludieren z.B. 5 Jahre NBD Support. Sprich die ersten 5 Jahre bekommt man kostenfreien RMA Ersatz bei Hardware Fehlern. Damit kann man auf alle Fälle Betriebssicherheit garantieren wenn man die Infrastruktur redundant auslegt.
Gegen die Mikrotiks kann bei deren Featureset natürlich niemand anstinken sollten die wirklich netFlow supporten, keine Frage.
Das wäre, wenn es denn stimmt, natürlich erste Wahl bei Preis Leistung, da besteht kein Zweifel.
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Mitglied: tikayevent
22.02.2020 um 15:41 Uhr
Bei Netgear gibts Lifetime Warranty mit NBD. Und so billig sind die M4300 nun auch nicht. Preislich liegen die wie die günstigsten Cisco Catalysts. Garantie und NBD ist aber schon lange bei Netgear Standard.

Ich würde ja bei unseren Avaya-Switches bleiben, aber Avaya hat sich bei uns unbeliebt gemacht. Extra noch vor fünf Jahren ein Gespräch mit nem Vertriebswichtel auf FfM gehabt, obwohl ich Nortel/Avaya schon seit bestimmt 15 Jahren einsetze, kurz nach der Beschaffung, ohne dass der Vertriebswicht es angedeutet hat "End of Sale" und dann das übliche Prozedere. Die Kisten laufen noch, aber das Webinterface lässt sich nicht mehr bedienen. Mir ist es egal, bei den Kollegen nicht, weil einige der wichtigsten Befehle leider nicht fehlertolerant sind. Wenn man beim VLAN-Befehl einen Wort weglässt, ist die komplette VLAN-Konfiguration kaputt.

Und da Nortel/Avaya und Netgear verwandt sind (entstammen beide Bay Networks), nimmt man halt den Bruder.

Ein Bekannter meinte letztens auch, der so viel und so groß Cisco verbaut, dass für ihn ein ISR 4000 sowas wie für uns ein Speedport ist, dass Netgear gar nicht so schlecht ist.

Beim Mikrotik sehe ich auch irgendwo den Preis als Warnung. Irgendwo her muss der günstige Preis ja kommen. Entwicklung, Forschung und Material kosten Geld. Wenn man bei Entwicklung und Forschung zu viel spart, kommt totaler Mist bei rum, also bleibt nur die Möglichkeit am Material zu sparen. Man kann Glück haben, aber auch totales Pech.
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Mitglied: IT-Prof
22.02.2020 um 15:46 Uhr
Der günstige Preis muss keine Warnung sein.

In der IT gibt es so genannte hochmargige Hardware.

Ein 48 Port Switch mit ein paar SFP+ Uplinks kostet in der Herstellung nicht viel. Man ist aber gewöhnt recht viel bereitwillig zu zahlen. Daher sind auch diese großen Rabatte möglich, wobei man denkt, dass es geschenkt ist. Dennoch verdienen die Hersteller noch genug.

Mikrotik hat nicht diese Mondpreisstrategie.
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Mitglied: aqui
22.02.2020, aktualisiert um 16:05 Uhr
Bei Netgear gibts Lifetime Warranty mit NBD
Aber "Lifetime" ist dann immer 5 Jahre oder weniger. Ist ein beliebter Marketing Trick. Wirkliche Lifetime also das du auch nach 10 Jahren noch tauschen kannst kann sich kein Hersteller am Markt mehr erlauben. Zumal auch die Produktzyklen im Billigbereich kaum länger als 3 Jahre sind.
Ich würde ja bei unseren Avaya-Switches bleiben
Lieber nicht. In Fachkreisen heissen die aus gutem Grund "Auweia" Switches.
Da fährst du mit deinen Nzukünftigen NetGears allemal besser. Das Auweia Schicksal ist nach dem Ausverkauf an Extreme Networks eh besiegelt. Die werden keine 3 Hersteller (Brocade Routing Produkte haben sie auch aufgekauft) in einem Portfolio supporten, davon kannst du bei US Unternehmen sicher ausgehen. Auf Sicht werden die sterben und im Extreme Portfolio aufgehen. Und Extreme will sich sicher keiner antun. Das CLI allein ist schon der Grusel schlechthin...
dass Netgear gar nicht so schlecht ist.
Im Billigsektor stimmt das mehr oder minder auch, da hast du recht. Das sind so oder so alles Massenbarebones auf Marvell Chipsatz Basis (im besseren Segment dann Broadcom) die in der Regel von Accton kommen. Die Hersteller machen wenn überhaupt nur noch Teile der Firmware. Die ganz Billigen haben dann den Standardfeatureset und machen nur noch reines OEM Geschäft mit den Barebones. Die etwas besseren (D-Link, NetGear usw.) dann noch ein paar Features mehr wie der NG oben mit net oder sFlow.
Mikrotik nutzt in der Hauptsache freie Software. Deshalb haben die nicht die hohen Entwicklerkosten die z.B. NetGear für Eigenentwicklungen hat und können so den Preis noch weiter drücken. Menschen und deren Sozialabgaben kosten halt... Deren Barebones kommen aus der gleichen Schmiede wie die anderen auch. Reine HW im Billigsegment kostet heute nix mehr und ist Massenware. Man kann letztlich auch kein Geld mehr damit verdienen. Entsprechend schlecht ist der Support und das Bugfixing. Man muss aber auch sagen das das für dieses rein preislich orientierte Userclientel auch eher zweitrangig ist, denn denen gehts nur rein darum billig Pakete von A nach B zu bringen und das können mehr oder minder alle...mehr oder weniger gut.
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Mitglied: tikayevent
22.02.2020 um 16:01 Uhr
Ich hab selbst Mikrotik-Hardware hier und ich finde zumindest den physikalischen Aufbau sehr matschig und weich.

Klar gibt es viele Hersteller, bei denen man den Namen bezahlt, aber fast jeder Billigswitch, den man in diesen Längengraden erwerben kann, kostet mit einer vergleichbaren Ausstattung mehr.

Entweder will Mikrotik kein Geld verdienen bzw. noch drauflegen oder irgendwo wird gespart.
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Mitglied: aqui
22.02.2020, aktualisiert um 16:09 Uhr
bei denen man den Namen bezahlt
Du bezahlst eher den Service. Alle anderen verdienen ja auch noch. Auch wenn es Billighardware ist
Entweder will Mikrotik kein Geld verdienen
Du weisst ja nicht was deren Hardware in der Produktion kostet. Willst du lieber bei NetGear und Co (und auch allen anderen) besser nicht wissen !!!
Vermutlich aber haben wir den TO nun vergrault, der sagt schon gar nix mehr...?!
Hoffentlich begeht er mit Huawei keine Sünde ?! Das wäre wahrlich ein NoGo !!
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Mitglied: tikayevent
22.02.2020 um 16:13 Uhr
Bei Auweia, Cisco und so mag das mit der Lifetime Warrenty so sein, dass auf fünf Jahre begrenzt ist, bei Auweia waren es fünf Jahre nach EoS. Netgear sagt explizit "Solange der Ersterwerber die Kiste hat". Keine Einschränkung. Gibts das Blech nicht mehr, gibts Ersatz oder Euros.
Ich denke mal, dass die Avaya-Switches ins Portfolio integriert werden, was zum Teil auch passiert ist. Die Farbe hat sich geändert und es wurden neue Geräte herausgebracht. Die Firmware wird auch noch aktiv gepflegt. Sowas wie die VSP-Kisten hat Extreme selbst nicht gehabt.

So große Eigenentwicklungen sind es nicht, sämtliche Switchsoftware basiert irgendwo auf dem SDK von Marvell, Broadcom oder Vitesse. Und auch beim OEM-Blech kann man sparen. Wenn man dem Hersteller sagt, er soll den billigen Kondensator für 4ct statt den für 6ct nehmen, spart man deutlich an Geld und Gerätelebensdauer. Um noch einen Hersteller reinzubringen: LANCOM kauft bei Ruby Tech in Taiwan, lässt diese aber noch verändern. Erhöht den Preis, aber von einem befreundeten Unternehmen weiß ich, dass die Ausfallrate geringer als bei unseren Cisco SB ist.
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Mitglied: aqui
22.02.2020, aktualisiert um 16:22 Uhr
Netgear sagt explizit "Solange der Ersterwerber die Kiste hat".
Entwerder gehts denen mit dem Umsatzzahlen so schlecht das sie das müssen oder sie können sich das leisten. Ein Schelm wer Böses dabei denkt !
Wirtschaftlich ist sowas im Billigsegment der langfristige Untergang. Die anderen (siehe HP) usw. haben das seit Jahren eingestellt. Aber gut, das können die sicher besser beurteilen als ein kleines Forum in D
Die Ausfallrate hängt wie immer von den Komponenten Zulieferern ab. Haben die mal im Netzteil Modul ne falsche Diode oder den billigen Kondensator für eher 0,4 Cent drin ist es auch mal eine ganze Charge. Wieviel dann geplante Obsoleszenz ist, die garantiert auch mit drin ist, sagt dir so oder so keiner.
Bei NetGear sicher weniger wenn die diese Liefetime Aussagen ernst meinen....
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Mitglied: Der-Phil
23.02.2020 um 11:33 Uhr
Wow! Da hab ich gestern nicht mehr geschaut und so viel Beteiligung!!
Vielen Dank.

Ruckus ICX ist definitiv auf der Liste.
Bei Netgear bin ich irgendwie skeptisch. Ich glaube, Netgear hat mit den billigen Serien viel Vertrauen verspielt.

Dann wäre da noch MikroTik. Ich setze viel und gerne Mikrotik ein, aber bei den Switchen bin ich irgendwie noch skeptisch. Setzt sie von euch irgendjemand auch im etwas größeren Segment produktiv ein?
Den CRS354 hatte ich schon in der Hand und auch offen. Die Hardware wirkt vernünftig, aber wenn ich so die Guten Foren mitlese, wirkt das für mich noch so, als würden einige Jahre „Reife“ fehlen. Mikrotik Switche habe ich bisher nur in kleinen Standorten mit 2-3 CRS genutzt, aber da funktioniert eh alles...
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Mitglied: areanod
23.02.2020, aktualisiert um 17:03 Uhr
Zitat von Der-Phil:
Dann wäre da noch MikroTik. Ich setze viel und gerne Mikrotik ein, aber bei den Switchen bin ich irgendwie noch skeptisch. Setzt sie von euch irgendjemand auch im etwas größeren Segment produktiv ein?

Hey Der-Phil,

Definiere "größer"

Den CRS354 hab ich derzeit noch nirgendwo im Einsatz, hab derzeit mal zwei für meine Testbench gekauft, CRS326 setze ich jedoch gerne und oft ein. Meine größte Installation mit Mikrotik bisher waren insgesamt 60 Tiks, davon 40x CRS326.

Die Probleme, die ich mit Switch-Tiks bis dato hatte, waren bis auf eine Ausnahme alle hausgemacht. Die eine Ausnahme war, dass die ersten zwei Firmware Versionen (seit dem damaligen bestehen des CRS326) Probleme gemacht hatten.

Bei ausschließlichem L2-Betrieb gibts IMO auch nicht wirklich viele Fehlerquellen, vorausgesetzt VLANs sind korrekt konfiguriert und FastPath ist aktiviert.

EDIT: Es ist bei dem CRS354 vielleicht auch anzumerken, dass das Modell eigentlich für (Anfang) Q3/19 angekündigt war. Nachdem es erst Q1/20 wirklich in den Verkauf gegangen ist nehme ich an, dass diverse Bugs bereits in der Beta-Test-Phase gefunden und beseitigt wurden.

lG
Areanod
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Mitglied: Der-Phil
23.02.2020 um 20:55 Uhr
Vielen Dank für die Alltagserfahrungen. Das hilft mir sehr!

Mikrotik ist einfach attraktiv über den Preis und die vielen Funktionen, aber im Switchbereich fehlt mir leider gerade Stacking (oder alternativ MLAG). Das macht es schon unflexibel für Etagenswitche. Ich müsste dann ja jeden Switch an den Distribution-Layer anbinden, oder irgendwie kaskadieren. Ist alles machbar, aber auch nicht so richtig schön.
Positiv ist, dass ich im Haus recht viel "Know-How" habe, was Mikrotik angeht, da wir schon ca. 150 Geräte im Einsatz haben. Die CLI ist eben weit weg von allen anderen Switchen, aber da wir die Router kennen...


Im Gegensatz zu dem, was man meist liest, hatte ich wohl auch in mit Dell Switchen in der Vergangenheit viel Glück. Zumindest hatte ich wenige Probleme mit den N4000 und 55xx-Switchen.


@aqui:
Die ICX 7150 sind wirklich sehr attraktiv!
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Mitglied: aqui
24.02.2020 um 08:59 Uhr
Ruckus ICX ist definitiv auf der Liste.
Das ist auch uneingeschränkt eine gute Wahl ! Im Stacking Konzept sind sie im gehobenen Segment derzeit unschlagbar.
Bitte warten ..
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