Fileserver-Migration und DNS
Guten Abend,
ich plane gerade die Migration eines Servers in einer Außenstelle, der Server hat u.a. die Rollen Dateiserver, Printserver, DHCP , Hyper-V (2 VMs) und WSUS. Bisher wird Windows Server 2008 R2 eingesetzt, der neue Server läuft unter Windows Server 2016, beide sind physikalische Maschinen.
DFS wird aktuell nicht genutzt und ist kurzfristig kein Thema, die Drucker werden zurzeit manuell und nicht per GPO gemappt.
Ich hatte ursprünglich beabsichtigt, den neuen Server unter anderem Namen zu installieren und während der Migration dann nach Abschaltung des alten Servers unter IP und Namen des alten Servers in den Livebetrieb zu überführen. Nachteilig hierbei ist, dass ich nicht weiß wie bestimmte bereits vor der DNS/IP-Änderung installierte Anwendungen damit umgehen (z.B. WSUS, aber auch Backup-Lösung). Meine Alternative ist den neuen Server unter dem neuen Namen zu betreiben und für File- und Printerzugriff mit netdom einen alternativen Servernamen einzurichten. Ich halte das für ein nicht ganz so saubere Lösung, spricht denn aus technischer Sicht etwas dagegen?
Viele Grüße
ich plane gerade die Migration eines Servers in einer Außenstelle, der Server hat u.a. die Rollen Dateiserver, Printserver, DHCP , Hyper-V (2 VMs) und WSUS. Bisher wird Windows Server 2008 R2 eingesetzt, der neue Server läuft unter Windows Server 2016, beide sind physikalische Maschinen.
DFS wird aktuell nicht genutzt und ist kurzfristig kein Thema, die Drucker werden zurzeit manuell und nicht per GPO gemappt.
Ich hatte ursprünglich beabsichtigt, den neuen Server unter anderem Namen zu installieren und während der Migration dann nach Abschaltung des alten Servers unter IP und Namen des alten Servers in den Livebetrieb zu überführen. Nachteilig hierbei ist, dass ich nicht weiß wie bestimmte bereits vor der DNS/IP-Änderung installierte Anwendungen damit umgehen (z.B. WSUS, aber auch Backup-Lösung). Meine Alternative ist den neuen Server unter dem neuen Namen zu betreiben und für File- und Printerzugriff mit netdom einen alternativen Servernamen einzurichten. Ich halte das für ein nicht ganz so saubere Lösung, spricht denn aus technischer Sicht etwas dagegen?
Viele Grüße
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8 Kommentare
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Moin...
DFS wird aktuell nicht genutzt und ist kurzfristig kein Thema, die Drucker werden zurzeit manuell und nicht per GPO gemappt.
ok..
Ich hatte ursprünglich beabsichtigt, den neuen Server unter anderem Namen zu installieren und während der Migration dann nach Abschaltung des alten Servers unter IP und Namen des alten Servers in den Livebetrieb zu überführen. Nachteilig hierbei ist, dass ich nicht weiß wie bestimmte bereits vor der DNS/IP-Änderung installierte Anwendungen damit umgehen (z.B. WSUS, aber auch Backup-Lösung). Meine Alternative ist den neuen Server unter dem neuen Namen zu betreiben und für File- und Printerzugriff mit netdom einen alternativen Servernamen einzurichten. Ich halte das für ein nicht ganz so saubere Lösung, spricht denn aus technischer Sicht etwas dagegen?
mit Netdom kannst du einer Windows-Domäne beitreten...

etwas nacharbeit hast du immer, zur not kannst du einen A-Record im DNS mit dem alten Hostnamen anlgen, da wo es gebraucht wird..
auch kannst du zur not einem Server später eine 2te (alte) IP verpassen...
in der regel aber ist das nicht nötig... mit etwas nacharbeit, kannst du login scripte etc.. anpassen... und deine backuplösung auch.
Viele Grüße
von mir auch 
Frank
Zitat von @JoeDevlin:
Guten Abend,
ich plane gerade die Migration eines Servers in einer Außenstelle, der Server hat u.a. die Rollen Dateiserver, Printserver, DHCP , Hyper-V (2 VMs) und WSUS. Bisher wird Windows Server 2008 R2 eingesetzt, der neue Server läuft unter Windows Server 2016, beide sind physikalische Maschinen.
ok..Guten Abend,
ich plane gerade die Migration eines Servers in einer Außenstelle, der Server hat u.a. die Rollen Dateiserver, Printserver, DHCP , Hyper-V (2 VMs) und WSUS. Bisher wird Windows Server 2008 R2 eingesetzt, der neue Server läuft unter Windows Server 2016, beide sind physikalische Maschinen.
DFS wird aktuell nicht genutzt und ist kurzfristig kein Thema, die Drucker werden zurzeit manuell und nicht per GPO gemappt.
Ich hatte ursprünglich beabsichtigt, den neuen Server unter anderem Namen zu installieren und während der Migration dann nach Abschaltung des alten Servers unter IP und Namen des alten Servers in den Livebetrieb zu überführen. Nachteilig hierbei ist, dass ich nicht weiß wie bestimmte bereits vor der DNS/IP-Änderung installierte Anwendungen damit umgehen (z.B. WSUS, aber auch Backup-Lösung). Meine Alternative ist den neuen Server unter dem neuen Namen zu betreiben und für File- und Printerzugriff mit netdom einen alternativen Servernamen einzurichten. Ich halte das für ein nicht ganz so saubere Lösung, spricht denn aus technischer Sicht etwas dagegen?
Nachteilig hierbei ist, dass ich nicht weiß wie bestimmte bereits vor der DNS/IP-Änderung installierte Anwendungen damit umgehen (z.B. WSUS, aber auch Backup-Lösung).
na dann finde es raus etwas nacharbeit hast du immer, zur not kannst du einen A-Record im DNS mit dem alten Hostnamen anlgen, da wo es gebraucht wird..
auch kannst du zur not einem Server später eine 2te (alte) IP verpassen...
in der regel aber ist das nicht nötig... mit etwas nacharbeit, kannst du login scripte etc.. anpassen... und deine backuplösung auch.
Viele Grüße
Frank

Moinsen,
da is ja ordentlich was los auf der Maschine. Die Zusammenstellung klingt sehr gewagt. Ich hoffe das du dort eine zuverlässige Ausfallsicherheit hast. Ich würde mit dem Server erst umziehen und ihn dann auf der neuen Hardware zu 2016 migrieren. Es gibt dazu Haufenweise Anleitungen im Internet und auf dieser Plattform hier wirst du auch fündig:
da is ja ordentlich was los auf der Maschine. Die Zusammenstellung klingt sehr gewagt. Ich hoffe das du dort eine zuverlässige Ausfallsicherheit hast. Ich würde mit dem Server erst umziehen und ihn dann auf der neuen Hardware zu 2016 migrieren. Es gibt dazu Haufenweise Anleitungen im Internet und auf dieser Plattform hier wirst du auch fündig:
Hi,
Ja, das kannst Du so machen und das sollte auch funktionieren.
Zusätzlich beachte:
DisableStrictNameChecking und DnsOnWire
Fehler beim Zugriff auf Freigaben auf SMB-Dateiservern über den DNS-CNAME-Alias
Fehlermeldung beim Verbinden mit einem Drucker mithilfe eines Aliasressourceneintrags (CNAME): "Windows konnte nicht mit dem Drucker verbinden"
Alles andere, ob technisch sinnvoll, sei dahingestellt.
E.
Meine Alternative ist den neuen Server unter dem neuen Namen zu betreiben und für File- und Printerzugriff mit netdom einen alternativen Servernamen einzurichten. Ich halte das für ein nicht ganz so saubere Lösung, spricht denn aus technischer Sicht etwas dagegen?
Um Deine Kernfrage zu beantworten:Ja, das kannst Du so machen und das sollte auch funktionieren.
Zusätzlich beachte:
DisableStrictNameChecking und DnsOnWire
Fehler beim Zugriff auf Freigaben auf SMB-Dateiservern über den DNS-CNAME-Alias
Fehlermeldung beim Verbinden mit einem Drucker mithilfe eines Aliasressourceneintrags (CNAME): "Windows konnte nicht mit dem Drucker verbinden"
Alles andere, ob technisch sinnvoll, sei dahingestellt.
E.