Hyper-V-Umzug auf QEMU-KVM - Datenträger nicht erkannt
Hallo,
ich hatte heute bereits ein Problem mit der Einbindung von TPM 2.0 in QEMU/KVM, welches aber gelöst wurde: Hyper-V-Maschinen mit Windows 11 Pro auf QEMU-KVM portieren
Meine Aufgabenstellung besteht darin, drei virtuelle PCs mit Windows 11, die bisher unter Hyper-V laufen, auf QEMU/KVM unter Ubuntu Server 24.04 zu portieren.
Folgende Schritte habe ich bisher unternommen:
1. Virtuelle Festplatte komprimiert und als feste Disk eingestellt (da unter QEMU/KVM aus Geschwindigkeitsgründen das RAW-Format genutzt werden soll).
2. Konvertierung der virtuellen Festplatte in das RAW-Format:
3. UEFI-Daten speichern:
4. Virtuelle Maschine erstellen und die konvertierte Festplatte einbinden:
Danach habe ich ein paar Einstellungen vorgenommen, um das TPM 2.0 einzustellen.
Im UEFI-BIOS sehe ich, dass sowohl TPM 2.0 als auch Secureboot aktiv sind.
Beim Start der VM startet Windows 11 nicht – stattdessen lande ich in der Reparaturkonsole oder im BIOS, aber Windows selbst bootet nicht.
Ich kann im Reparaturmodus in die Konsole wechseln und diskpart ausführen – es wird nichts gefunden.
Jetzt stehe ich auf dem Schlauch und bin mir gar nicht mehr sicher, wie vorgehen. Jeder Hinweis von euch würde mich sehr freuen.
Danke und lG
René
ich hatte heute bereits ein Problem mit der Einbindung von TPM 2.0 in QEMU/KVM, welches aber gelöst wurde: Hyper-V-Maschinen mit Windows 11 Pro auf QEMU-KVM portieren
Meine Aufgabenstellung besteht darin, drei virtuelle PCs mit Windows 11, die bisher unter Hyper-V laufen, auf QEMU/KVM unter Ubuntu Server 24.04 zu portieren.
Folgende Schritte habe ich bisher unternommen:
1. Virtuelle Festplatte komprimiert und als feste Disk eingestellt (da unter QEMU/KVM aus Geschwindigkeitsgründen das RAW-Format genutzt werden soll).
2. Konvertierung der virtuellen Festplatte in das RAW-Format:
qemu-img convert -O raw BUERO4_fix.vhdx /mnt/data/vms/buero4/buero4.raw -p
3. UEFI-Daten speichern:
cp /usr/share/OVMF/OVMF_VARS_4M.ms.fd /mnt/data/vms/buero4/buero4_VARS.fd
4. Virtuelle Maschine erstellen und die konvertierte Festplatte einbinden:
virt-install \
--name buero4 \
--memory 8192 \
--vcpus 8 \
--cpu host \
--machine q35 \
--boot loader=/usr/share/OVMF/OVMF_CODE_4M.secboot.fd,loader.readonly=yes,loader.type=pflash,loader.secure=yes,nvram=/mnt/data/vms/buero4/buero4_VARS.fd \
--disk path=/mnt/data/vms/buero4/buero4.raw,format=raw,bus=virtio \
--network bridge=br0,model=virtio \
--graphics spice,listen=0.0.0.0 \
--video qxl \
--channel unix,target.type=virtio,name=org.qemu.guest_agent.0 \
--virt-type kvm \
--os-variant=win11 \
--memorybacking hugepages=on \
--import \
--boot hd \
--noautoconsole
Danach habe ich ein paar Einstellungen vorgenommen, um das TPM 2.0 einzustellen.
Im UEFI-BIOS sehe ich, dass sowohl TPM 2.0 als auch Secureboot aktiv sind.
Beim Start der VM startet Windows 11 nicht – stattdessen lande ich in der Reparaturkonsole oder im BIOS, aber Windows selbst bootet nicht.
Ich kann im Reparaturmodus in die Konsole wechseln und diskpart ausführen – es wird nichts gefunden.
Jetzt stehe ich auf dem Schlauch und bin mir gar nicht mehr sicher, wie vorgehen. Jeder Hinweis von euch würde mich sehr freuen.
Danke und lG
René
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2 Kommentare
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Moin,
Hast Du mal einfach mal versucht, mit einer "Notfall-ISO" wie z.B. knoppix, ct-notfallwindows, HBCD, etc., direkt aus der Kommandozeile zu booten und nachzuschauen?
Ungefähr so:
Dann sieht man zumindest, ob das Notafllsystem die "HD" sieht und ob man darauf zugreifen kann.
Wenn ja, dann mit passenden parametern in der Kommandozeile mit der Widn11-Setup-ISO aufrufen, um zu schauen, ob dann das Image gesehen wird.
Generell würde ich raten, zum debugen erst alles in der shell auszuprobieren und dann erst in die Konfigdatei z uschreiben, wenn es funktioniert.
lks
Hast Du mal einfach mal versucht, mit einer "Notfall-ISO" wie z.B. knoppix, ct-notfallwindows, HBCD, etc., direkt aus der Kommandozeile zu booten und nachzuschauen?
Ungefähr so:
kvm -hda -/mnt/data/vms/buero4/buero4.raw -cdrom /pfad/zur/notfall.iso -boot order=dc
Dann sieht man zumindest, ob das Notafllsystem die "HD" sieht und ob man darauf zugreifen kann.
Wenn ja, dann mit passenden parametern in der Kommandozeile mit der Widn11-Setup-ISO aufrufen, um zu schauen, ob dann das Image gesehen wird.
Generell würde ich raten, zum debugen erst alles in der shell auszuprobieren und dann erst in die Konfigdatei z uschreiben, wenn es funktioniert.
lks