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26.01.2016, aktualisiert am 27.01.2016
ITSE Fachgespräch
Guten Abend,
am diesem Freitag findet meine mündliche Abschlussprüfung zum IT-Systemelektroniker statt.
Leider finde ich im Internet nicht besonders viele Informationen zur Prüfung.
Meine schriftliche Abschlussprüfung habe ich relativ gut bestanden und meine Dokumentation wird wohl auch nicht schlecht sein.
Als Projekt habe ich das Thema WSUS ausgewählt (schön einfach). Dieses kann ich souverän präsentieren und Fragen hier zu beantworten.
Allerdings weiß ich nicht genau was in den nächsten 15 Minuten noch zu anderen Themen gefragt wird. Klar man hört immer wieder VDE, aber was denn genau und wie tief werden Themen abgefragt?
Was könnte außer VDE noch dran kommen? Hab ihr vielleicht Beispielfragen auf Lager?
Wäre für jede Hilfestellung oder Erfahrungsteilung von bereits ausgelernten ITSE dankbar.
Vielen Dank für Eure Antworten. Für Rückmeldungen stehe ich natürlich zur Verfügung.
(Sorry falls der Beitrag im falschem Forum gelandet ist, ist mein erster Beitrag)
am diesem Freitag findet meine mündliche Abschlussprüfung zum IT-Systemelektroniker statt.
Leider finde ich im Internet nicht besonders viele Informationen zur Prüfung.
Meine schriftliche Abschlussprüfung habe ich relativ gut bestanden und meine Dokumentation wird wohl auch nicht schlecht sein.
Als Projekt habe ich das Thema WSUS ausgewählt (schön einfach). Dieses kann ich souverän präsentieren und Fragen hier zu beantworten.
Allerdings weiß ich nicht genau was in den nächsten 15 Minuten noch zu anderen Themen gefragt wird. Klar man hört immer wieder VDE, aber was denn genau und wie tief werden Themen abgefragt?
Was könnte außer VDE noch dran kommen? Hab ihr vielleicht Beispielfragen auf Lager?
Wäre für jede Hilfestellung oder Erfahrungsteilung von bereits ausgelernten ITSE dankbar.
Vielen Dank für Eure Antworten. Für Rückmeldungen stehe ich natürlich zur Verfügung.
(Sorry falls der Beitrag im falschem Forum gelandet ist, ist mein erster Beitrag)
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9 Kommentare
Neuester Kommentar
Hi,
Das kommt natürlich immer auf den Prüfer an welche Spezialitäten sie haben. Ich würde mir mal VDE anschauen ip schutzarten. Alles so im Bereich Kleinspannung, Schutzklassen etc. Dann natürlich bei deiner Präsentation über den Tellerrand schauen. Ein Fachgespräch darf nie in einem Frage Antwort spiel enden weil dann wird es nicht gut bewerten und du musst auch nicht alles wissen du darfst auch mal kurz überlegen. Ein fachgespräch hört sich immer schwerer an als es ist bei mir war es ein lockeres Gespräch und dann waren die 100 Punkte im Sack.
Viel Glück am Freitag
Gruß Niklas
Das kommt natürlich immer auf den Prüfer an welche Spezialitäten sie haben. Ich würde mir mal VDE anschauen ip schutzarten. Alles so im Bereich Kleinspannung, Schutzklassen etc. Dann natürlich bei deiner Präsentation über den Tellerrand schauen. Ein Fachgespräch darf nie in einem Frage Antwort spiel enden weil dann wird es nicht gut bewerten und du musst auch nicht alles wissen du darfst auch mal kurz überlegen. Ein fachgespräch hört sich immer schwerer an als es ist bei mir war es ein lockeres Gespräch und dann waren die 100 Punkte im Sack.
Viel Glück am Freitag
Gruß Niklas
Hallo,
Prüfer (bin selber einer
) fragen gern nach Themen, die in der schriftlichen Prüfung nicht so gut aussahen.
Natürlich muß man das Thema der Projektarbeit aus dem ff beherrschen. Einschließlich der "Randgebiete".
Als Systemelektroniker ist man Elektrofachkraft, dh., man muß Elektroinstallationsarbeiten im Rahmen seines Fachgebietes eintsprechend den geltenden Normen und Vorschriften durchführen können. Da geht es natürlich um Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperdurchströmung, aber auch um Netzformen, Überspannungsschutz, Potentialausgleich, Schutz- und Funktions-Erdung usw. Und das ganze natürlich immer mit Hinblick auf die IT: also 19"-Rack, Serverraum, Rechenzentrum usw.
Viel Erfolg bei der Prüfung.
Jürgen
Prüfer (bin selber einer
Natürlich muß man das Thema der Projektarbeit aus dem ff beherrschen. Einschließlich der "Randgebiete".
Als Systemelektroniker ist man Elektrofachkraft, dh., man muß Elektroinstallationsarbeiten im Rahmen seines Fachgebietes eintsprechend den geltenden Normen und Vorschriften durchführen können. Da geht es natürlich um Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperdurchströmung, aber auch um Netzformen, Überspannungsschutz, Potentialausgleich, Schutz- und Funktions-Erdung usw. Und das ganze natürlich immer mit Hinblick auf die IT: also 19"-Rack, Serverraum, Rechenzentrum usw.
Viel Erfolg bei der Prüfung.
Jürgen
Hallo,
meine ITSE-Prüfung ist schon fast 4 jahre her, mann wie die Zeit vergeht. Ich musste Fragen zu meinem Projekt beantworten, die noch offen waren. Also warum hab ich dieses so gemacht und das andere so und warum ich mich nicht für die (natürlich unzweckmäßigen) Alternativen entschieden habe. Je besser du dein Projekt verständlich rüberbringst, desto weniger Fragen sollten dich dazu erwarten. Ich habe aus diesem Grund ein paar Sachen offen gelassen, wovon bei den meisten nachgehakt wurde. Da ich natürlich darauf vorbereitet war, habe ich diese Fragen glänzend gemeistert.
Abseits vom Projekt hatte ich nur zwei Fragen. Die fünf Sicherheitsregeln, die fast alle an dem Tag beantworten mussten und wieviel Arbeitsspeicher eine 64-Bit Maschine adressieren kann.
Du musst absolut alles zu deinem Projekt wissen, auch die Sachen die indirekt damit zutun haben. Also wie gesagt, warum du gewisse Vorgänge nicht anders gemacht hast; quasi als Ergebnis eines Vergleichs von Vor- und Nachteilen, welche du auch kennen solltest.
Mündliche Prüfung mit 1 bestanden.
Grüße Winary
meine ITSE-Prüfung ist schon fast 4 jahre her, mann wie die Zeit vergeht. Ich musste Fragen zu meinem Projekt beantworten, die noch offen waren. Also warum hab ich dieses so gemacht und das andere so und warum ich mich nicht für die (natürlich unzweckmäßigen) Alternativen entschieden habe. Je besser du dein Projekt verständlich rüberbringst, desto weniger Fragen sollten dich dazu erwarten. Ich habe aus diesem Grund ein paar Sachen offen gelassen, wovon bei den meisten nachgehakt wurde. Da ich natürlich darauf vorbereitet war, habe ich diese Fragen glänzend gemeistert.
Abseits vom Projekt hatte ich nur zwei Fragen. Die fünf Sicherheitsregeln, die fast alle an dem Tag beantworten mussten und wieviel Arbeitsspeicher eine 64-Bit Maschine adressieren kann.
Du musst absolut alles zu deinem Projekt wissen, auch die Sachen die indirekt damit zutun haben. Also wie gesagt, warum du gewisse Vorgänge nicht anders gemacht hast; quasi als Ergebnis eines Vergleichs von Vor- und Nachteilen, welche du auch kennen solltest.
Mündliche Prüfung mit 1 bestanden.
Grüße Winary
Ich habe aus diesem Grund ein paar Sachen offen gelassen, wovon bei den meisten nachgehakt wurde. .....
Hallo,
das "rate" ich meinen Auszubildenden auch immer. Ich gebe ihnen dann noch den Tipp, genau zu diesen Themen noch einige PP-Folien vorzubereiten, die nicht im Vortrag gezeigt werden, aber hier dann zur Unterstützung der Antwort genutzt werden können.
Eine A4-Seite Schreibmaschinen-Text dauert etwa 1 Minute zum Vorlesen; also brauchst Du mindestens 10 Seiten Vortragstext für Deine 15min. Übe das Vortragen vor dem Spiegel und beobachte Deine Körpersprache. Meine Lehrlinge halten den Vortrag immer zur Probe vor internen Publikum.
Lese Deinen Vortrag nicht vom Blatt ab; entweder Du kannst den Vortrag mit Hilfe von Stichpunken und den PP-Folien frei oder lerne den Text (fast) auswendig. Suche Blickkontakt mit den Prüfern während des Vortrages.
Achte darauf, dass die Prüfer während des Vortrages immer wissen, wo Du im zeitlichen Ablauf des Vortrages (Gliederung) gerade bist. Sie müssen abschätzen können, ob Du die Vortragszeit einhalten wirst, bei Überlänge brechen sie sonst ab.
Jürgen
Zitat von @chiefteddy:
Lese Deinen Vortrag nicht vom Blatt ab; entweder Du kannst den Vortrag mit Hilfe von Stichpunken und den PP-Folien frei oder lerne den Text (fast) auswendig. Suche Blickkontakt mit den Prüfern während des Vortrages.
Lese Deinen Vortrag nicht vom Blatt ab; entweder Du kannst den Vortrag mit Hilfe von Stichpunken und den PP-Folien frei oder lerne den Text (fast) auswendig. Suche Blickkontakt mit den Prüfern während des Vortrages.
Parallel dazu gibt es in Powerpoint die Referentenansicht. Dort siehst du auf deinem Anzeigegerät deine Folie UND das Notiz-Fenster sowie ein Paar Marikierungswerkzeuge für die Folie. Die Prüfer sehen auf ihrer Anzeige (Beamerbild an die Leinwand geworfen) nur die Folien. Mit dem Markieren arbeitet man aktiv auf demselben Medium. Das ist insofern gut, dass man nicht so viele Medien in einem Vortrag nutzen sollte; also nicht nur Powerpoint sondern noch Flipboard, Modelle, etc. Handzettel für jeden Prüfer mit den wichtigsten Punkten müssen(?)/sollten schon sein.
Besser ist natürlich auswendig lernen. In der Not rettet dir aber das Notizfenster den Hintern.