Lte bzw. 5G "Kamin-Montage"

Mitglied: Visucius
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Hallo in die Runde,

nach nem Kellerbrand, damit verbunden einer neuen Heizung, muss jetzt "der Kamin angefasst" werden. Da kam – recht spontan – die Idee auf, als Fallback oder Upload-"Booster" eine LTE (gerne mit 5G) "Lösung" oben zu montieren, mit nem Fallrohr bis in den Keller.

Bisherige Gedanken:

  • Antenne am Kamin aber (natürlich) unterhalb des Blitzschutzes
  • Rundstrahlantenne mit 5G Option wie z.B. die oder die
  • Möglichst kurzes Antennenkabel (ca. 3 bis 5m) in "begehbare Räume" (DG bzw. OG2)
...

Tja, jetzt kommt die Frage:

Für 5G benötige ich dann vermutlich(?) auch nen 5G fähiges Modem? Oder ist da nur die Antenne entscheidend?! Aus dem Bauch raus würde ich gerne zu Mikrotik greifen, weil im Keller ein CRS "Dienst tuen soll". Aber dort finde ich dazu nix, zumindest keine "mini-pci-e Karten (für z.B. nen WAP-Kit)

Ist das grundsätzlich richtig vom Vorgehen oder gibts da prinzipielle Kritik a la ...

  • Verluste bei 10 Metern egal, besser Antennenkabel bis in den Keller
  • (moderner) Kamin für Kabelkanal und CAT7-Verlegekabel zu warm
  • 5G zu teuer und bringt nix
  • Mikrotik dafür falsche Ansatz
  • extra Blitzschutz oder Potenzialausgleich nötig
  • alternativie 5G-Module
  • usw.

VG
kamin

Content-Key: 1544750161

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Ausgedruckt am: 26.11.2021 um 19:11 Uhr

Mitglied: sabines
Lösung sabines 23.11.2021 um 22:51:22 Uhr
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Moin,

verstehe ich das richtig, und du willst eine Leitung durch den Kamin führen?
Sofern der noch aktiv ist, wird das der Schornsteinfeger nicht erlauben

Grüße
Mitglied: erikro
Lösung erikro 23.11.2021 um 23:19:31 Uhr
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Moin,

Zitat von @sabines:
verstehe ich das richtig, und du willst eine Leitung durch den Kamin führen?
Sofern der noch aktiv ist, wird das der Schornsteinfeger nicht erlauben

Das sehe ich genauso. Ein Kamin ist ein Kamin, ist ein Kamin. ;-) face-wink

Liebe Grüße

Erik
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lösung Lochkartenstanzer 24.11.2021 aktualisiert um 00:18:12 Uhr
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Zitat von @erikro:

Das sehe ich genauso. Ein Kamin ist ein Kamin, ist ein Kamin. ;-) face-wink


Stimmt so nicht ganz.

wenn der Kamin "dick" genug ist ubd die neue Heizung mit weniger Querschnitt zurectkommt, oder gar der Querschnitt verkleinert werden muß, kann es sogar sinnvoll sein, den Kamin baulich zu teilen, so daß man zwei "Röhren" hat.


Das kann man z.B. dadurch erreichen, daß man ein Isoliertes Rohr in den Kamin fúr die Abgase einfúhrt und der Rest vom Kamin nicht mehr heiß wird und dort Kabel oder Wasserleitungen laufen können.

Das muß natürlich alles durch den zustàndigen Schornsteinfeger abgenommen werden,ist aber durchaus üblich.

lks
Mitglied: sabines
Lösung sabines 24.11.2021 um 07:53:14 Uhr
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Zitat von @Lochkartenstanzer:

wenn der Kamin "dick" genug ist ubd die neue Heizung mit weniger Querschnitt zurectkommt, oder gar der Querschnitt verkleinert werden muß, kann es sogar sinnvoll sein, den Kamin baulich zu teilen, so daß man zwei "Röhren" hat.


Ok, das kenne ich so nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass diese bauliche Trennung nicht ganz einfach erreicht werden kann, immerhin muss in einem Kamin gearbeitet werden.
Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass der ein oder andere Schornsteinfeger sich da querstellt.
Mitglied: Visucius
Visucius 24.11.2021 aktualisiert um 09:32:37 Uhr
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Oh Ihr Kleingläubigen, haltet ein 😂

Nein, nein, soweit sind wir durchaus im Bilde. Schließlich sind Elektriker und Baumenschen "involviert". Es muss offenbar für die neue Heizung in den Bestandskamin ein dünneres Kunstoffrohr(!) eingeführt werden. D.h. wir reden angeblich von um die 60 Grad, die da aufsteigen.
In dem Kontext könnte man entweder ein Verlegerohr (besser) oder 1-2 Cat7 (billiger) durchziehen, so wurde mir das zugetragen. Natürlich zwischen dem alten und dem neuen Kaminrohr.

Und das ist bei nem Haus aus den 20er ohne explizite Fallrohre eine sehr attraktive Möglichkeit Netzwerkverkabelung durch alle Stockwerke zu bekommen - noch dazu mittig im Grundriss.
Mitglied: beidermachtvongreyscull
Lösung beidermachtvongreyscull 24.11.2021 aktualisiert um 09:32:21 Uhr
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Moin,

ich kann dazu aus Erfahrung folgendes sagen:

Wenn Du einen doppelzügigen Kamin hast und ein Zug davon keinesfalls für eine Feuerstätte erforderlich ist, kannst Du ihn für die Kabelführung verwenden, wenn der Zug intakt ist.

Das tue ich bei uns für Solarthermie, Strom und Daten- und Antennenkabel.

Der Zug, der für Feuerstätten verwendet wird -egal wie-, darf nur dafür verwendet werden und für nichts anderes.

Gruß
bdmvg
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lösung Lochkartenstanzer 24.11.2021 um 09:36:51 Uhr
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Zitat von @beidermachtvongreyscull:

Der Zug, der für Feuerstätten verwendet wird -egal wie-, darf nur dafür verwendet werden und für nichts anderes.


Bei modernen Heizungsanlagen, deren Abgastemperaturen so niedrig sind, daß man dafür Plastikrohre aus dem Baumarkt nehmen kann, ist das mit der Trennung nicht so strikt. Genau genommen hat man durch das einziehen der Rihre für Abgas, Kabel und ggf. Wasser mehrere "Züge" geschaffen.

lks
Mitglied: Visucius
Visucius 24.11.2021 aktualisiert um 09:44:48 Uhr
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Wie gesagt – da halte ich mich raus. Ich bin nicht vor Ort.

Für mich ist nur entscheidend, was bestellt werden soll für die Antenne und wo bzw. wie ich die "Verbindung" zwischen LTE-Antenne und Mikrotik-CRS im Keller gestalten möchte.

Viele Grüße

PS: @Lochkartenstanzer
Danke für die Erläuterung! Aber der Rest meiner Ideen würde passen bzw. ist plausibel?!

Gstell mich gerade ein 300er LTE-Modem mit POE UND externem Kabelanschluss zu nen praktikablen Preis (bis ca. 100/150 EUR) zu finden. Any ideas?
Mitglied: aqui
Lösung aqui 24.11.2021 aktualisiert um 10:11:12 Uhr
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Warum setzt du denn nicht ganz einfach einen Mikrotik wAP LTE oben mit an den bestehenden TV Antennenmast und legst nur ein RJ45 Patchkabel nach unten. Die Box ist nichtmal so groß wie 2 Zigarettenschachteln und PoE für die Box kommt aus deinem vorhandenen CRS.
https://mikrotik.com/product/wap_lte_kit
Damit hast du keinerlei Probleme mit der HF Dämpfung und ersparst dir die überflüssige und damit unnötige Frickelei mit externen Antennen.
Einfacher gehts doch nun wirklich nicht ?!
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lösung Lochkartenstanzer 24.11.2021 um 10:11:36 Uhr
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Zitat von @Visucius:
Bisherige Gedanken:

  • Antenne am Kamin aber (natürlich) unterhalb des Blitzschutzes

Bitte Beachten, daß Blitze manchmal eine eigene Ansicht darüber haben, welches Ziel attraktiver ist. :-) face-smile

Auch wenn ein Blitz nah genug einschlâgt kann allein durch Induktion einiges kaputtgehen. Am besten einen Spezialisten zu Rate ziehen, ob zusätzliche Maßnahmen notwendig sind.

* Rundstrahlantenne mit 5G Option wie z.B. die oder die

Sehen Imho o.k. aus.


* Möglichst kurzes Antennenkabel (ca. 3 bis 5m) in "begehbare Räume" (DG bzw. OG2)


ich hätte das Kabel bis direkt zum Technikraum genommen, weil dann alles an einem Ort ist und man nicht alles im Haus verteilt hat.


Tja, jetzt kommt die Frage:

Für 5G benötige ich dann vermutlich(?) auch nen 5G fähiges Modem?

Ja.

Oder ist da nur die Antenne entscheidend?!

Nicht nur.

Aus dem Bauch raus würde ich gerne zu Mikrotik greifen, weil im Keller ein CRS "Dienst tuen soll". Aber dort finde ich dazu nix, zumindest keine "mini-pci-e Karten (für z.B. nen WAP-Kit)

Notfalls tut es auch eine passende Fritzbox.


Ist das grundsätzlich richtig vom Vorgehen oder gibts da prinzipielle Kritik a la ...

  • Verluste bei 10 Metern egal, besser Antennenkabel bis in den Keller

Kann ich nicht beurteilen, aber in den Keller sollte besser als unter dem Dach sein.

* (moderner) Kamin für Kabelkanal und CAT7-Verlegekabel zu warm

60° machen dem Kabel nix.


* 5G zu teuer und bringt nix

İrgendwann wird LTE abgeschaltet. Daher lieber jetzt 100 Euro mehr investieren als in 20 Jahren für 10.000€ nachrüsten. :-) face-smile

* Mikrotik dafür falsche Ansatz

Mikrofon finde ich immer den richtigen Ansatz, nur manchmal bekommt man das gewünschte nicht.

* extra Blitzschutz oder Potenzialausgleich nötig

Das würde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

* alternativie 5G-Module

https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-6850-5g/

lks
Mitglied: Visucius
Visucius 24.11.2021 um 10:35:28 Uhr
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@Lochkartenstanzer:
Danke Dir ...
Antenne bis Keller: Wird mir abgeraten wegen Antennenverlusten
Fritzbox: Fehlt leider POE um die im DG mit Strom zu versorgen

@aqui:
Danke Dir. Ach ja, in einer idealen Welt habe ich daran auch schon gedacht (hab ja selber nen LTE-WAP hier) ... Ich weiß aber auch, wie häufig ich den schon resettet habe ... und nein, ich will da und dafür nie aufs Dach klettern müssen!

Zudem hoffe ich, dass so ne Antenne den Naturgewalten länger stand hält als so ein elektronisches "Gimmick" in nem Plastikgehäuse (nutzbarer Temperaturbereich, Hagel, usw.). Aber er ist trotzdem noch im Rennen fürs unters Dach. Ich muss nur mal sehen, wie ich da die Außenantenne anschließen kann.
Mitglied: aqui
Lösung aqui 24.11.2021 aktualisiert um 10:46:44 Uhr
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und nein, ich will da und dafür nie aufs Dach klettern müssen!
Musst du auch nicht. Es reicht wenn du das Injector Steckernetzteil ziehst ;-) face-wink
Die Problematik bei externen Antennen ist die horrende Dämpfung bei der Leitungslänge und den LTE Frequenzen. Zusätzlich die wetterfeste Dichtung der HF Steckverbinder. Nur etwas Feuchtigkeit bedeutet bei den SHF Frequenzen das sofortige Aus.
Wenn du da Kabel von der Stange nimmst kommt nichts mehr an oben weder RX noch TX.
Aircell oder Hyperflex ist dann ein Muss für dich.
https://www.wimo.com/de/kabel-stecker/kabel
Ebenso selbstverschweissendes Silikon für die HF Steckverbinder:
https://www.amazon.de/Selbstverschweißendes-Dichtungsband-Universa ...
Mitglied: Looser27
Lösung Looser27 24.11.2021 um 11:09:31 Uhr
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Moin,

ich würde an den Antennenmast nen 5G Outddor-Router hängen, wie von @aqui vorgeschlagen mit PoE versorgen und ein (ggf. feuerfestes, wegen Brandübertragung über mehrere Etagen) Kabel durch den freien Kaminzug nach unten. Ich würde aber eher zu einer flachen Richtantenne, denn zu einer Rundstrahlantenne tendieren.

Wenn Dein Schornsteinfeger das deckelt, ist alles gut.

Gruß

Looser
Mitglied: Visucius
Lösung Visucius 24.11.2021 um 11:14:01 Uhr
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Musst du auch nicht. Es reicht wenn du das Injector Steckernetzteil ziehst

Damit wird er neu gestartet – für den Reset benötige ich das kleine Knöpfchen innen drinn ...

Wenn du da Kabel von der Stange nimmst kommt nichts mehr an oben weder RX noch TX.

Wlanshop24 will mir die eigentlich vorkonfektionieren. Dafür soll ich ich nur auf nen Router (und dessen Anschluss) festlegen. Der Punkt ist aber, dass der Mikrotik-Karten mit "U.FL" arbeiten und alle anderen Hersteller bzw. Router, die mir so untergekommen sind, mit SMAs.
Mitglied: aqui
Lösung aqui 24.11.2021 aktualisiert um 11:24:54 Uhr
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Wlanshop24 will mir die eigentlich vorkonfektionieren.
Was ist denn "die" ?? Ohne Kabelspezifikation (Hersteller) in dem wichtigen Bereich kaufst du doch die Katze im Sack.
Für U-FL gibt es doch auch alle möglichen fertigen PigTails. Wo ist dein Problem ?
Mitglied: Visucius
Lösung Visucius 24.11.2021 aktualisiert um 11:40:25 Uhr
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Nehmen wir an, ich nehme diese Antenne hier, wird diese in der Werkstatt mit - wenn gewünscht - 5m Antennenkabel ausgestattet.

https://www.wlan-shop24.de/proscan-con1-3g-4g-lte-5g-outdoor-antenne-wet ...

Alternativ auch diese Antenne:
https://www.wlan-shop24.de/batlink-multiband-lte-5g-antenne-aussenantenn ...

Bei der ist aber zwangsläufig der Öffnungswinkel kleiner und damit mache ich mir vermutlich nur unnötig Stress. Die Provider haben Ihre Sendemasten im 1-2 km Abstand.

Ich bin eher am Überlegen ob es überhaupt nötig ist, externe Antennen zu nutzen. Den WAP kann ich auch im DG an den Kamin dübeln und dort mit PoE versorgen. Kein Stress mit Witterung, Blitz, nur ein Kabel zu führen, ...
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