NAS Server mit RAID level 5

Arch-Stanton

kaufen oder selber machen?

Hallo liebe Gemeinde,

ich soll in kürze einen Rechner ersetzen, der für ca. 50 Mitarbeiter als Netzwerkfreigabe dient.
Den vorhandenen Rechner habe ich selbst vor zwei Jahren unter Debian mit Samba aufgesetzt, nun wird der
Speicherplatz zu klein. Ein NAS-Server mit Raid 5 soll es nun richten, smb-, ftp-, ssh- und http-Zugriff sind Pflicht.

Zur Wahl stehen:
1. ein Markengerät in 1 HE-Bauweise wie z.B.
http://www.netgear.de/Produkte/Netzwerkspeicher/ReadyNAS1100/index.html
oder
2. ein Eigenbau mit 2 HE-Markenserver und guten Festplatten und 3ware Controller, laufend unter
http://www.freenas.org

Das System soll um die 2 TB netto Plattenplatz anbieten.

Welchem System würdet Ihr den Vorrang geben und warum? Vielleicht hat ja der eine oder der andere schon seine Erfahrungen (im Langzeiteinsatz, also mehr als 6 Monate) gemacht. FreeNAS habe ich schon ein paar Mal eingesetzt, eine Hardware-NAS noch nicht.
Es kommt dabei nicht so sehr auf die maximale Datenrate bei Kopiervorgängen an, sondern auf die 24x7-Verfügbarkeit. Die Kostenobergrenze liegt bei etwa 3000,- EURO, also bitte kein EMC, HP, oder ähnliches in Spiel bringen.

Ich selbst liebäugele mit der FreeNAS-Variante, da ich bislang sehr gute Langzeiterfahrungen mit Opensource (u.a. Monowall, IPCop, FreeNAS (mit kleiner Last)) gemacht habe. Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.

Falls es jemanden interessiert, werde ich ein Feedback geben, wie sich das installierte System so im Feldtest schlägt. Danke für´s Durchhalten bis hierher.

Gruß,
Arch Stanton

Content-Key: 75764

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Ausgedruckt am: 24.01.2022 um 14:01 Uhr

Mitglied: brammer
brammer 11.12.2007 um 19:51:40 Uhr
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Hallo,

ich gehe mal davon aus du das beruflich machst.
Daher würde ich an deiner Stelle immer zu dem fertigen System tendieren.
Ich bin zwar privat eher derjenige der sich sein System selber aufbaut, aber im beruflichen Umfeld würde ich immer wieder zu einem fertigen System gehen. Allein schon um bei etwaigen Garantiefällen, Gewährleistungsansprüchen oder Regressansprüchen nur einen Ansprechpartner zuhaben und mich nicht mit drei oder vier verschiedenen herum ärgern zu müssen.
Außerdem sollen die ReadyNAS ganz okay sein. Freenas an sich ist auch gut aber da kommt es dann darauf an das die Hardware nicht nur gut sondern vor allen auch kompatibel ist....

Was mir allerdings bei dem Netgear fehlt, oder zumindest nicht angegeben ist, hat das Teil zwei Netzteile (Redundanz)?

brammer
Mitglied: Supaman
Supaman 11.12.2007 um 22:42:32 Uhr
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sind beides keine optimalen lösungen. freenas ist ganz nett, dafür fehlen einige features. von den fertigen NAS geräten ist die netzwerkperformance nicht ganz so pralle, bei 50 usern wird das ein wichtiger punkt sein.

lösungsweg #3:
eigene hardware mit open-e nas modul.
Mitglied: Arch-Stanton
Arch-Stanton 12.12.2007 um 00:14:21 Uhr
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Danke erst mal.

Also die Sache mit dem redundanten Netzteil ist zu bedenken, da selbst bei Verwendung einer USV ein defektes Netzteil alles zu Nichte macht.

Ich hatte mir ansonsten das Linksys NSS 6000 Leergehäuse zum selbst bestücken ausgesucht. Die Option mit dem open-e nas modul finde ich recht interessant.

Gruß,

Arch Stanton
Mitglied: Jabba69
Jabba69 19.01.2008 um 10:23:00 Uhr
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Hallo Arch!

Finger weg vom Linksys!

Du hast 50 User! Das Teil bringt noch nicht einmal ein 100 MBit Netzwerk in die Sättigung.

Schau mal in das amerikanische Linksys Forum. Da kommen Probleme auf Dich zu, von denen Du in Deinen kühnsten Albträumen nicht einmal träumen würdest.
Das klingt ein wenig übertrieben, aber es ist so. Ich bin leidgeprüft.

Ein redundantes Netzteil ist ebenfalls nicht vorhanden und was vielleicht noch wichtiger ist:

Lt. Helpdesk gibt es keine Möglichkeit Deine Daten bei einem Hardwarecrash (also Chassis, nicht die Platten) wiederherzustellen.

Ich weiß, die Featureliste ist lang und klingt verlockend. Aber man muß Linksys wohl noch das eine oder andere Jahr geben, bis man es wirklich für unternehmenskritische Daten verwenden kann.

Du kannst mich gerne anschreiben, solltest Du ein paar weitere Details benötigen.

Gruß

Jabba

P.S.: Ein wirklich gutes NAS habe ich noch nicht gefunden (Klasse bis € 1500)
Mitglied: wiesi200
wiesi200 20.01.2008 um 21:02:32 Uhr
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Also wir haben 2 Stück von Maxdata.
Die haben einen brauchbaren durchsatzt.
Mitglied: Arch-Stanton
Arch-Stanton 21.01.2008 um 13:43:20 Uhr
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Moin,

ich habe mich für das Allnet ALL6700 mit 4*750 GB SATAII Festplatten entschieden. Läuft bislang zufriedenstellend und war mit EK 1.570,- netto recht günstig (19"-Format).

Gruß,
Arch Stanton
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