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Sichere Distribution gesucht

Mitglied: alex-fischer-70

alex-fischer-70 (Level 1) - Jetzt verbinden

30.11.2013 um 18:23 Uhr, 7582 Aufrufe, 10 Kommentare, 2 Danke

Hallo zusammen,
ich möchte gerne von Windows auf Linux umsteigen und suche daher eine Distribution. Da ich bereit bin auch etwas Arbeit in die Einarbeitung zu investieren, deshalb möchte ich nicht mit einer Distribtion wie Ubuntu anfangen.
Ich hätte folgende Distributionen mal im Auge:

1. Debian
2. openSuse

Die wichtigsten Kriterien für mich sind Sicherheit gegenüber Angriffen und die ordentliche und starke Implementierung von Kryptografie. Welche Distribtution würdet Ihr mir für den Desktop empfehlen? Welche der beiden genannten ist sicherer?

Viele Grüße

Alex
Mitglied: certifiedit.net
30.11.2013 um 18:29 Uhr
Hallo Alex,

dann geh direkt auf Debian.

Sicherheit und Krypto hängt ganz an dir. Du kannst jedes System wie ein Scheunentor nur über ein password à la "123" öffnen. Gleichzeitig kannst du aber auch jedes aktuelle System gut absichern (auch Windows). Es kommt eben nur auf Aufwand und Einsatz an. Da du dich aber Einarbeiten willst: Debian. Sonst zahlst du die Sicherheit eben an $Anbieter oder $Dienstleister.

LG,

Christian
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Mitglied: Alchimedes
01.12.2013 um 01:00 Uhr
Hallo alex,

etwas Arbeit in die Einarbeitung zu investieren

mit etwas Arbeit kommst Du nicht weit.

Auch wenn Du unter den Linux Distries einen Desktop hast, ist es definitiv nicht mit Win(bloed) zu vergleichen.
Ich würde Dir zum ausprobieren Livelinux empfehlen, da machst Du nichts falsch.

http://www.debian.org/CD/live/

http://wiki.ubuntuusers.de/Desktop-CD

http://fedoraproject.org/en/get-fedora

es gibt im Grunde noch wesentlich mehr.

Es gibt keine sichere Distribution !!

Du als Anwender bist für die Aktualisierung, die Sicherheit Deines Netzwerkes verantwortlich.
Falls Du glaubst das Du mit Linux auf der sicheren Seite bist, muss ich Dich enttäuschen.
Linux/Unix gab es vor Windows und damit gab es die ersten Viren/Trojaner/Würmer für Linux/Unix.
Jedoch sind die Developer, Paketmanager von Linux-Distries sehr viel schneller am prompt und aktualisieren Ihre Pakete sehr, sehr schnell.
Microsoft hat diese "Problematik der Sicherheit" erkannt und sich führende Linux/Unix Experten eingekauft.

Vorteile von Linux:

1) Der User ist nicht als Admin angemeldet.

2) unter Linux ist sämtlicher eingehender Netzwerkverkehr untersagt. (Spielt jetzt im Grunde keine Rolle mehr, da der Router das ja für uns erledigt)

3) Hervorragende Dokumentation

4) Linux ist jetzt nicht mehr für shellgurus reserviert , sondern für alle benutzbar !


Gruss
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Mitglied: LordGurke
01.12.2013, aktualisiert um 01:47 Uhr
Ich kann dir CentOS empfehlen - da wird durchgängig SELinux verwendet. Außerdem stammt es vom RedHat-Zweig ab, der kommerziell an Firmen vertrieben wird.
Es sind zwar nicht die aktuellsten Software-Versionen integriert, aber dafür ist es stabile Software und du erhältst die nächsten 5-6 Jahre Updates für das System.
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Mitglied: broecker
01.12.2013 um 10:19 Uhr
Moin,

"SELinux" ist bereits das Stichwort, auch Linux in diversen Distributionen läßt sich noch härten, bei Debian/Ubuntu vielleicht üblicherweise mit "AppArmor",
dann ist aber die Lernkurve recht steil.
Daher würde ich empfehlen, erst das klassische Linux/UNIX anhand einer beliebigen Linux-Distribution zu lernen, auch erstmal grafisch und mit umfassender Community; bei der Erstinstallation nicht zu viel Zeit hineinzugeben und erst ein halbes Jahr später sich für eine Distribution zu entscheiden.
HG
Mark
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Mitglied: Lochkartenstanzer
01.12.2013 um 12:08 Uhr
Moin,

Wenn Du den Aufwand einer Einarbeitung treiben willst, würde ich Dir zu eienr BSD-Variante, z.B. NetBSD raten.

Ansonsten hängt die Sicherheit des Systems, wie die Kollegen schon sagten im wesentlichen von dem Admin ab und nicht (nur) von dem OS. netBSD und debian haben daher die defalt meist auf "sicher" statt "bequem". Bei aktuellem openSUSE weiß ich es nicht, aber zumindest früher war das eine Klickibunti-Variante, die auch eher Wert auf "bequem" gelegt hat.

lks
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Mitglied: funnysandmann
01.12.2013, aktualisiert um 14:09 Uhr
Hi, alternativ wäre da auch linux mint.

Aber wie Alchimedes schon sagte. Hol dir mit YUMI oder anderen Programmen diverse Live Linux Systeme auf einen USB Stick. Boote davon und teste es einfach aus.

Gruß

PS: ich werde jetzt erst einmal auf mint umsteigen. Debian und CentOS sind eher etwas für den Serverbetrieb, sehr stabil aber nicht aktuellste software.
PPS: verwende IPTABLES, damit kann man Netzwerktechnisch sein system schon etwas sicherer machen.
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Mitglied: wiesi200
01.12.2013 um 14:37 Uhr
Zitat von funnysandmann:

Hi, alternativ wäre da auch linux mint.

Aber wie Alchimedes schon sagte. Hol dir mit YUMI oder anderen Programmen diverse Live Linux Systeme auf einen USB Stick. Boote
davon und teste es einfach aus.

Auch wenn ich's noch nicht angesehen hab fällt mir da gerade zu Mint ein netter kleiner Beitrag ein.
http://www.golem.de/news/sicherheit-mit-linux-mint-wuerde-ich-kein-onli ...
Aber eigentlich geben ich meinen Kollegen recht gebe das es eigentlich keinen großen unterschied macht welche Distribution man wählt.


Wenn's sicher sein soll dann würd ich auf jeden Fall zu BDS tendieren, wobei ich der Meinung bin das es für Privat Personen spielt es keinerlei Rolle.
Das bisschen mehr was man sich dann an Sicherheit holt ist eher was für die Statistik als das man wirklich nen Vorteil draus zieht.
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Mitglied: funnysandmann
01.12.2013 um 14:42 Uhr
@wiesi200:
danke dir. Saucool.

man sollte sich einfach das System rausziehen was einem gefällt und die Updates kann man dann auch direkt beziehen und selbst kompilieren. Falls das OS zu langsam ist.
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Mitglied: aqui
01.12.2013 um 15:34 Uhr
Oder man übt vorher mal im "kleinen" mit Debian um etwas Look and Feel Gefühl zu bekommen:
https://www.administrator.de/wissen/netzwerk-management-server-mit-raspb ...
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Mitglied: orcape
01.12.2013 um 19:27 Uhr
Hi alex-fischer-70,

du hast anfangs zwei ganz unterschiedliche Linux-OS genannt, die Du in Deine engere Wahl einbeziehen wolltest.
Nachdem ich vor Jahren mit SUSE meine ersten Schritte weg von Windows98 gegangen bin, da war SUSE noch bei
Version 5.2.
Mit dem Einstieg von NOVELL und den späteren Versionen von Open-SUSE, hatte ich zumindest den Eindruck das die Stabilität stark nachliess.
Die Umstellung von KDE3 auf KDE4 zeigte hier wohl auch seine Wirkung, zumindest war von Stabilität wenig zu merken.
Der Wechsel auf Debian-Etch als Stable-Version, brachte mir zwar lange Zeit noch KDE3, dafür war Debian aber stabil.
Mittlerweile laufen bei mir einige Debian-Desktops, teilweise sogar als Debian-testing stabil genug, auch wenn hier etwas mehr Arbeit in Sachen Aktualisierung angesagt ist.
Auf dem Server ist allerdings nur ein Stable sinnvoll.
Sicher gibt es jede Menge andere "Linuxe", wovon viele auch Ihren Ursprung in Debian haben.
Du machst aber keinen Fehler, wenn Du Deine Zeit gleich in Debian investierst, auch wenn die Softwareversionen nicht die neuesten sind.
Was die Sicherheit betrifft, so steht und fällt diese wohl auch mit dem Admin, der das System pflegt.
Gruß orcape
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