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Stromausfalllogger

Mitglied: certifiedit.net

certifiedit.net (Level 5) - Jetzt verbinden

26.02.2020 um 17:51 Uhr, 2005 Aufrufe, 21 Kommentare

Guten Nachmittag,

welche Geräte könnt Ihr empfehlen um Stromausfälle, optimalerweise auch Frequenzstörungen zu loggen?

Geht hier um keinen konkreten Fall, mir sterben aber momentan im Umfeld zig Rechner und sogar einige USV mit diesem Grund. Dem will ich nun auf den Grund gehen.

Ich brauche keinen Ton o.ä, sondern einfach ein Gerät in der Steckdose, welches mitschreibt, kleine Batterie und womit ich dann im Nachhinein sehen kann Stromtechnisch alles OK, oder eben nicht .

Nett wäre eine Anbindung an die üblichen Monitoringtools/nagios o.ä, aber ein Log reicht mir auch, optimal natürlich per Netzwerk.

Danke für reine Rege Diskussion.

Christian
certifiedit.net
Mitglied: stefaan
26.02.2020 um 18:09 Uhr
Servus,

ich hatte im Hinterkopf, dass es dazu einmal einen Talk beim CCC gab:
https://gonium.net/blog/2014/07/29/50hz-messung-der-netzfrequenz/

Grüße, Stefan
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Mitglied: certifiedit.net
26.02.2020 um 18:20 Uhr
Danke dafür, in der Theorie soweit klar. Aber über die bin ich schon hinaus ich brauch etwas, was ich verlässlich einsetzen kann um bei Anomalieren nicht mehr lange suchen zu müssen.

Quasi der "Kabeltester" für das Stromnetz.
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Mitglied: kaiand1
26.02.2020, aktualisiert um 18:26 Uhr
Waren die Anfänge wohl
https://media.ccc.de/v/Camp2019-10397-c3power_monitoring_cccamp_19
ist dann das Aktuelle Projekt zur Messung was gut geworden ist.
Mit dem ADE9000 ist vieles Möglich und gibt schon quasi Fertige Sachen dazu.

Aber zum Eigentlichen Problem
Es könnte auch sein das ihr ein Problem mit dem Neutralleiter habt und dieser Überlastet ist bzw wo Abgeraucht ist.
Daher bekommen Teilweise die Geräte ihren Strom aus 2 Phasen (400V) und teilen sich diese wo halt das Schwächere Gerät die Grätsche macht.
Dies ist ein Problem da zuviele Schaltnetzteile an der Verteilung hängen und der Neutralleiter zu klein Ausgelegt ist da viele das Problem mit den vielen Schaltnetzteilen nicht kennen und den Neutralleiter nicht größer Auslegen um das Problem zu Kompensieren.

Meist sieht der Erfahrende Elektriker die Probleme wenn er mal die Verteilungen Nachschaut ob auch alle Schrauben Fest sind sowie die Ströme misst (jede Phase + N).

Dadurch ist es auch schon oft zu nen Brand im Sicherungskasten/Verteiler gekommen da der Neutralleiter durch die ganzen Schaltnetzteile Überlastet wurde und es keiner Gemerkt hat.

Mit einer Wärmebildkamera sollten die Verteiler/Sicherungen auch Kontrolliert werden um Probleme zu erkennen.
Jedoch haben die meisten Betriebe/Elektriker sowas nicht zur Verfügung....

Es gibt Überwachungsgeräte die die Phasen Überwachen sowie auch Ausfall des Neutralleiters Anzeigen/Melden nur sind die Geräte im 4 Stelligen Bereich und für den Festeinbau.

Das Problem hört sich so danach an....
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Mitglied: certifiedit.net
26.02.2020 um 18:27 Uhr
Moin,

danke kaiand1, aber nein, es sind tatsächlich weitläufige Stromausfälle. Unwahrscheinlich, dass o.g Problematik über mehrere Gebäude unterschiedlicher Bauherren und Elektriker auftritt.
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Mitglied: kaiand1
26.02.2020 um 18:33 Uhr
Wenn der Fehler zb am Trafostation ist dann schon..
Aber wenn es eine größere Firma ist könnte diese ggfs in der Elektroanlage schon ein Überwachungsgerät eingebaut haben zb zur Stromverbrauchsmessung.
Dort sind auch die Messwerte alle erfasst was der Betrieb allgemein Verbraucht und kannst die Spannungsschwankungen dort erkennen.

Sonst halt mal dem Energieversorger Anrufen und die Probleme Schildern das einige Gebäude Betroffen sind und ihr ein Versorgungsproblem vermutet das die Rauskommen und Messen.
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Mitglied: certifiedit.net
26.02.2020 um 18:35 Uhr
Gut, das ist natürlich eine Möglichkeit, vermute aber eher Einspeiseprobleme. Problem ist auch, dass es nicht 'immer' der Fall ist.
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Mitglied: wiesi200
26.02.2020 um 18:56 Uhr
Hallo,

such mal eher nach Strommesszangen die gibt's mit Datenlogger. Muss ja nicht gleich was von Fluke sein.

Ich Tippe aber eher das es in's leere läuft. Ein Elektriker mit nem Oszilloskop währ da vermutlich Zielführender.
Selber Auswerten würd ich mich da nicht trauen.
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Mitglied: FA-jka
26.02.2020 um 19:00 Uhr
Hallo,

loggen deine USVs das nicht mit?

Gruß,
Jörg
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Mitglied: kaiand1
26.02.2020, aktualisiert um 19:04 Uhr
Nun das kann schon ein Thermisches Problem sein je nachdem wie viele Verbraucher grad "Strom ziehen" und sich so an zb Klemmstelle die Lose ist erwärmt....

Geräte gibt es zb von Bender
Aber auch andere Hersteller gibt es nur Preislich nicht immer "Günstig" daher die Sache mit dem ADE9000 vom CCC was die Günstigere Lösung wäre.

Habt ihr mal eine "Vorgezogene" DGUV V3/TRBS 1201 Messung der Anlage gemacht ?
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Mitglied: kaiand1
26.02.2020 um 19:07 Uhr
Eine Strommesszangen loggt aber nur den Strom jedoch keine Spannung/Frequenzproblem/Oberwellen.
Daher nicht geeignet.
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Mitglied: certifiedit.net
26.02.2020 um 19:11 Uhr
Zu rudimentär.
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Mitglied: certifiedit.net
26.02.2020 um 19:11 Uhr
Werde ich Mal Anfragen, danke
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Mitglied: wiesi200
26.02.2020 um 19:35 Uhr
Zitat von kaiand1:

Eine Strommesszangen loggt aber nur den Strom jedoch keine Spannung/Frequenzproblem/Oberwellen.
Daher nicht geeignet.
Deswegen schreib ich:"wird aber ins leere laufen, Elektriker mit Oszilloskop messen lassen"

Die Geräte sind nicht mehr so teuer, nur daraus Schlau werden ist nicht so einfach.
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Mitglied: jsysde
26.02.2020 um 22:27 Uhr
N'Abend.

Afaik gibt es im Smart-Home-Segment schaltbare Steckdosen mit integriertem Messgerät, teils können sogar Lichtschalter den Strom messen und an die Smart-Home-Zentrale melden. Die Werte dann dort mitzuloggen ist imho nur Fleissarbeit, das sollte überall gehen. Klar, die brauchen/beziehen den Strom direkt aus dem Netz, aber zumindest die Frequenzstörungen könnte man damit loggen und sollte sogar Spannungsschwankungen/-spitzen sehen können.

Für die reine "Strommessung" gab's unlängst nen Artikel in der c't, in dem diverse Geräte vorgestellt wurden; da waren auch welche bei, die ein Logging ermöglichen und nicht-flüchtigen Speicher haben. Wie genau diese Messungen dann sind und in welchen Intervallen das passieren kann - keine Ahnung. Dürfte aber bugdet-seitig interessant sein?

Cheers,
jsysde
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Mitglied: UweGri
27.02.2020, aktualisiert um 00:34 Uhr
Dein Problem lässt sich nicht einfach und preiswert lösen. Du müsstest über längere Zeit Spannung mit geringer Toleranz und Frequenz messen.

Es gibt Messwandler, allerdings sind diese nicht so empfindlich.

Eine gute USV raucht nicht ab, wenn die Eingangswerte nicht stimmen, dazu ist ja das Ding da. Zumal das Funktionsprinzip anders ist, als beim PC Netzteil.

Die Messung, welche Du brauchst, kann nur der Stromversorger liefern.

Vor etwa 15 Jahren hatten wir den Fall, das eine APC USV in den Abendstunden immer mal angesprungen ist. Der Fehler lag beim Energieversorger einer Kleinstadt. Jetzt kommt es: Dessen Überwachung hat das NICHT geschnallt! Erst unser Hinweis auf am Abend häufig anspringende USV hat dazu geführt, dass bei denen eine Baugruppe gewechselt wurde und der Spuk war vorbei. Kann aber sein, heute 15 Jahre später, können die das besser überwachen.

Speicheroszis sind dafür nicht brauchbar. Messzangen auch nicht. Erstere speichern viel zu kurz und zweitere sind zu grob.
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Mitglied: Stromer
27.02.2020 um 07:27 Uhr
Guten Morgen Christian,

diese "Tötungs-Erscheinungen" sind bekannt (Oberwellenströme) und haben äuserst wenig mit Stromausfällen, noch mit Frequenzstörungen etwas zu tun.

Das Problem liegt in der Netzform der Stromversorgung und in der
Art der Datenverkabelung "geschirmt oder ungeschirmt";
beide Arten der Datenverkabelung sind Normgerecht!

-Untersuchung Stromversorgung-

1. Prüfe deine Netzform in der Stromversorgung;
du must nach der Norm ein "TN-S" Netz haben;
das heißt: ab der "Übergabe" durch den Energieversorger muß ein Fünfleiter-System installiert sein und es darf keine Verbindung mehr zwischen
N und PE-Leiter existieren.
Hast du Überspannungsableiter der Klassen 1 bis 3 in der Anlage?
Bei Stromversorgung über einen eigenen Transformator, muß der Sternpunkt isoliert in die Anlage geführt werden.

Wenn du die "Netzqualität" deines Energieversorgers kontrollieren willst, gibt es Meßgeräte (Datenlogger) die die Netzqualität DIN EN 50160
messen und auswerten können.
Die Messung läuft über einen Zeitraum von 1 Woche und zeigt nach der Auswertung (Auswertesoftware nach DIN 50 160 Bestandteil des Meßgerätes) alle Fehlerquellen an.
Mit den meisten Meßgeräten kann man auch Einzelmessungen in der Anlage durchführen.

Beachte: Die Oberwellenströme suchen sich "zu jeder Zeit" den Weg des geringsten Widerstandes in der Anlage.
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Mitglied: Ex0r2k16
27.02.2020, aktualisiert um 09:03 Uhr
Zitat von UweGri:
Eine gute USV raucht nicht ab, wenn die Eingangswerte nicht stimmen, dazu ist ja das Ding da. Zumal das Funktionsprinzip anders ist, als beim PC Netzteil.

Sagte er während ich in Erinnerung an meine abgefackelte APC USV denke....you had one Job!
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Mitglied: magicteddy
27.02.2020, aktualisiert um 10:01 Uhr
Moin,

wenn Du wirklich sehen willst was im Stromnetz los ist schau die mal Netz- und Stromversorgungsanalysatoren Fluke 434-II und 435-II an.

Kaufen würde ich es aber eher nicht, man braucht es zu selten.
Wir haben es von einem im Umgang damit erfahrenem Elektroinstallateur anschließen und einrichten lassen, haben dann eine Weile mitgeschrieben und uns die Werte zusenden lassen. Das Set liegt bei etwa 4,5k€ netto beim Kauf. Wir haben etwa 350-400€ netto fürs einrichten, abholen und auslesen gezahlt und brauchten uns nicht in das Gerät einarbeiten.

-teddy
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Mitglied: certifiedit.net
27.02.2020 um 10:21 Uhr
Danke für die Antworten, die letzten drei nehme ich mal zum Anlass Energieversorger auf den Fuß zu treten und die Elektriker hin zu ziehen.
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Mitglied: magicteddy
27.02.2020 um 12:28 Uhr
Was mir gerade noch einfällt: sind Großbaustellen ggf. mit Kran in der Umgebung?
Hier gab es mal einen spinnenden Standkopierer. Jemand hatte zufällig mitbekommen das der Kopierer nur durchdrehte wenn große Betonfertigteile am Haken hingen ... letzendlich wurde der Kran repariert und das Problem war gelöst.

-teddy
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Mitglied: Stromer
27.02.2020 um 13:11 Uhr
Nur ein kleiner Hinweis,

beim "Fußtreten" des Energieversorgers wäre ich zurückhaltend!
Erst was sagen, wenn du eine Messung nach DIN EN 50 160 gemacht hast und im Protokoll ein Mangel aufgezeigt wird,
dann hast du Anspruch dass der Versorger nachbessert!

Prüf erst mal, ob deine Anlage "Normgerecht" ist?

TN-S
Datennetz ">beidseitig" an Erde angeschlossen, wenn geschirmt!

Deine Oberwellen können auch im Versorgernetz auftauchen?
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