Umstellung auf Glasfaser-Internet-Kabel ohne Routerkaskade?
Hallo zusammen,
An unserem Hauptstandort wird vielleicht durch die Deutsche Glasfaser ein Kabelanschluss verfügbar werden. An einer Zweigstelle besteht die Möglichkeit von Telekom 16000DSL auf Glasfaser zu wechseln. Unklar ist mir, wie der Übergang zwischen Anbindung und LAN hier erfolgen soll.
Bisher haben wir jeweils einen eigenen Router, der VPN-Endpunkt und Firewall darstellt. Der Router stellt ADSL/VDSL mit integriertem Modem zur Verfügung. Über diese Route habe ich die vollständige Kontrolle, kann sie ggf. auch als Modem/Bridge konfigurieren.
Bei den Kabelroutern bin ich mir da nicht so sicher, wie das läuft. Die werden wohl meist vom Betreiber bereitgestellt. Vodafone schreibt in eine FAQ, das man die Fritzbox
Bei Vodafone scheint es eine fritzbox-6591-cable zu geben, bei Deutsche Glasfaser habe ich dazu noch keine Angaben gefunden.
Wenn ich die nicht als Modem / Bridge konfigurieren kann / darf, endet das ja in einer Routerkaskade mit vielfältigen Problemquellen. Da wir die Standorte über IPSec verbunden haben, würde ich eine Routerkaskade auf jeden Fall vermeiden wollen. Ist das so möglich? Oder muss das ganze dann völlig anders gestrickt werden?
Gibt es noch andere Punkte, die ich beim (zukünfigen) Provider abfragen sollte, damit ich dann keine Überraschung erlebe?
Grüße
lcer
An unserem Hauptstandort wird vielleicht durch die Deutsche Glasfaser ein Kabelanschluss verfügbar werden. An einer Zweigstelle besteht die Möglichkeit von Telekom 16000DSL auf Glasfaser zu wechseln. Unklar ist mir, wie der Übergang zwischen Anbindung und LAN hier erfolgen soll.
Bisher haben wir jeweils einen eigenen Router, der VPN-Endpunkt und Firewall darstellt. Der Router stellt ADSL/VDSL mit integriertem Modem zur Verfügung. Über diese Route habe ich die vollständige Kontrolle, kann sie ggf. auch als Modem/Bridge konfigurieren.
Bei den Kabelroutern bin ich mir da nicht so sicher, wie das läuft. Die werden wohl meist vom Betreiber bereitgestellt. Vodafone schreibt in eine FAQ, das man die Fritzbox
Bei Vodafone scheint es eine fritzbox-6591-cable zu geben, bei Deutsche Glasfaser habe ich dazu noch keine Angaben gefunden.
Wenn ich die nicht als Modem / Bridge konfigurieren kann / darf, endet das ja in einer Routerkaskade mit vielfältigen Problemquellen. Da wir die Standorte über IPSec verbunden haben, würde ich eine Routerkaskade auf jeden Fall vermeiden wollen. Ist das so möglich? Oder muss das ganze dann völlig anders gestrickt werden?
Gibt es noch andere Punkte, die ich beim (zukünfigen) Provider abfragen sollte, damit ich dann keine Überraschung erlebe?
Grüße
lcer
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26 Kommentare
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Am besten beim Provider anrufen, ob die auch reine Modems für den jeweiligen Anschluß bereitstellen. Im Allgemeinen ist das so (auch bei Vodafone kann man ein reines Modem bekommen, ist aber nicht ganz einfach, die zu überzeugen, daß man die Fritte nicht gebrauchen kann).
Wenn Du reine Modems bekommst, oder wenigstens Router, die Du in den Bridge Modus versetzen kannst, sollte Dein Problem gelöst sein.
🖖
Wenn Du reine Modems bekommst, oder wenigstens Router, die Du in den Bridge Modus versetzen kannst, sollte Dein Problem gelöst sein.
🖖
Hallo,
das Zauberwort heißt Glasfaser-Modem. Das wird dir aber sicher vertraut sein, deshalb verstehe ich deine Frage nicht ganz.
Das interne (V)DSL-Modem wird abgeschaltet und an dem WAN-Anschluß des vorhandenen Routers (der jetzt ein Ethernet-Port ist) wird ein externes Glasfaser-Modem angeschlossen.
Je nach Provider wird dieses von ihm gestellt (zB Telekom FTTH-Anschuß) oder du kannst einen eigenes einsetzen (zB FB im Bridge-Mode).
Bei FTTB-Anschüssen hat der End-Kunde - also du - nur einen Cu-Anschluß. Die Umsetzung von LWL auf Cu erfolgt zentral in der Gebäude-Einspeisung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz
https://www.glasfaser-internet.info/hardware/fiber-hardware.html
Du mußt also als erstes klären, was für einen Anschluß - FTTH, FTTB usw. - du konkret bekommst. Dann entscheidet sich, ob du ein externes Glasfaser-Modem brauchst oder nicht.
Jürgen
das Zauberwort heißt Glasfaser-Modem. Das wird dir aber sicher vertraut sein, deshalb verstehe ich deine Frage nicht ganz.
Das interne (V)DSL-Modem wird abgeschaltet und an dem WAN-Anschluß des vorhandenen Routers (der jetzt ein Ethernet-Port ist) wird ein externes Glasfaser-Modem angeschlossen.
Je nach Provider wird dieses von ihm gestellt (zB Telekom FTTH-Anschuß) oder du kannst einen eigenes einsetzen (zB FB im Bridge-Mode).
Bei FTTB-Anschüssen hat der End-Kunde - also du - nur einen Cu-Anschluß. Die Umsetzung von LWL auf Cu erfolgt zentral in der Gebäude-Einspeisung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz
https://www.glasfaser-internet.info/hardware/fiber-hardware.html
Du mußt also als erstes klären, was für einen Anschluß - FTTH, FTTB usw. - du konkret bekommst. Dann entscheidet sich, ob du ein externes Glasfaser-Modem brauchst oder nicht.
Jürgen
Zitat von @chiefteddy:
Hallo,
Das interne (V)DSL-Modem wird abgeschaltet und an dem WAN-Anschluß des vorhandenen Routers (der jetzt ein Ethernet-Port ist) wird ein externes Glasfaser-Modem angeschlossen.
Das muß der vorhanden Router aber auch unterstützen. Wenn ich das richtig verstehe sind beim TO keine Fritten im Einsatz.Hallo,
Das interne (V)DSL-Modem wird abgeschaltet und an dem WAN-Anschluß des vorhandenen Routers (der jetzt ein Ethernet-Port ist) wird ein externes Glasfaser-Modem angeschlossen.
🖖

Hallo,
was spricht dagegen, den Anbieter zu fragen?
Gruß,
Jörg
was spricht dagegen, den Anbieter zu fragen?
Gruß,
Jörg
Bei den Kabelroutern bin ich mir da nicht so sicher, wie das läuft. Die werden wohl meist vom Betreiber bereitgestellt. Vodafone schreibt in eine FAQ, das man die Fritzbox
Bei Vodafone scheint es eine fritzbox-6591-cable zu geben, bei Deutsche Glasfaser habe ich dazu noch keine Angaben gefunden.
Bei Vodafone scheint es eine fritzbox-6591-cable zu geben, bei Deutsche Glasfaser habe ich dazu noch keine Angaben gefunden.
Kabelanschlüsse (Vodafone/KD) und die FB xxxx cable sind Anschlüsse an ein Coax-Kabel-Netz.
Du bekommst einen Glasfaseranschluss. Hier wird Dir ein Medienwandler als Übergabepunkt zur Verfügung gestellt, der das Signal vom Glasfaserkabel in eine Ethernet-Signal umwandelt und Dir an einer RJ45-Dose zur Verfügung stellt.
An diese JR-45-Buchse kann jeder RJ45-WAN-fähige Router und jeder Firewall/UTM mit Ethernetanschluss angeschlossen werden.
Der Medienwandler leitet alle Signale 1:1 durch so dass VPN-Zugänge zum Router / zur Firewall problemlos möglich sind.
Ein "Modem" auf Deiner Seite ist dann nicht mehr nötig. Die Zugangsdaten werden in den Router eingegeben oder der Router wird über den Anschluss selber erkannt.
Zitat von @Dilbert-MD:
Du bekommst einen Glasfaseranschluss. Hier wird Dir ein Medienwandler als Übergabepunkt zur Verfügung gestellt, der das Signal vom Glasfaserkabel in eine Ethernet-Signal umwandelt und Dir an einer RJ45-Dose zur Verfügung stellt.
Da bin ich auch drüber gestolpert, aber kann ja sein, daß die auch Kabelanschlüsse anbieten.Du bekommst einen Glasfaseranschluss. Hier wird Dir ein Medienwandler als Übergabepunkt zur Verfügung gestellt, der das Signal vom Glasfaserkabel in eine Ethernet-Signal umwandelt und Dir an einer RJ45-Dose zur Verfügung stellt.
🖖
Diese Diskussion hatten wir hier schon gefühlt 3mal die letzten Wochen ! 
Der Thread hier sollte eigentlich alles zu dem Thema beantworten:
Mikrotik RB4011iGS+5HacQ2HnD-IN welches SFP Modul für FTTH (Deutsche Glasfaser)
Ob mit oder ohne integrierten Zwangs- und Schnüffelrouter und ob du den weglassen kannst musst du wie immer den Provider fragen. Gesetzlich herrscht Routerfreiheit in der EU und gerade an einem Business Anschluss können sie dich niemals zu einem Router zwingen. Passiert auch so gut wie nie...jedenfalls bei der Telekom. Da hast du die gesetzliche völlige Wahlfreiheit.
Der Thread hier sollte eigentlich alles zu dem Thema beantworten:
Mikrotik RB4011iGS+5HacQ2HnD-IN welches SFP Modul für FTTH (Deutsche Glasfaser)
wie der Übergang zwischen Anbindung und LAN hier erfolgen soll.
In der Regel ist das immer GPON und du bekommst (fast) immer einen GPON auf Kupfer, RJ-45 Medienwandler in den Keller geschraubt.Ob mit oder ohne integrierten Zwangs- und Schnüffelrouter und ob du den weglassen kannst musst du wie immer den Provider fragen. Gesetzlich herrscht Routerfreiheit in der EU und gerade an einem Business Anschluss können sie dich niemals zu einem Router zwingen. Passiert auch so gut wie nie...jedenfalls bei der Telekom. Da hast du die gesetzliche völlige Wahlfreiheit.

Bei der deutschen Glasfaser werden die Zugangsdaten direkt in den Netzabschlusspunkt eingespeichert, sodass du dahinter direkt deine Firewall anschließen kannst. Zumindest ist das bei meinem Arbeitskollegen so, daher würde ich davon ausgehen, dass die Firma das überall so macht.
Im Zweifelsfall musst du halt mal dort anrufen.
:wq
Im Zweifelsfall musst du halt mal dort anrufen.
:wq

Hallo,
hättest Du gestern schon, wenn Du meinen Beitrag ebenfalls gelesen hättest
Gruß,
Jörg
hättest Du gestern schon, wenn Du meinen Beitrag ebenfalls gelesen hättest
Gruß,
Jörg
Das mußt Du auch nicht kennen, um zu fragen ob die Dir ein reines Modem zur Verfügung stellen. Der Rest, sprich wie Dein Provider die Internetanbindung technisch realisiert, kann Dir völlig egal sein. Du sollst es ja nicht anschließen und supporten. Du hast nach dem Übergabepunkt doch nur Dein Netzwerk um das Du Dich kümmern mußt.
🖖
🖖
Wenn man bis dahin nix damit zu tun hatte ist das eine Fremdsprache.
Wikipedia ist wie immer dein bester Freund:https://de.wikipedia.org/wiki/Passive_Optical_Network
https://community.fs.com/de/blog/an-overview-of-gpon-ftth-access-network ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasfasernetz
Zum Rest hat Kollege @Dr.Bit ja schon alles gesagt.
Zitat von @lcer00:
Sorry.
1) Vodafon: Coax-kabel (ehemals Kabel Deutschland)
2) Glasfaser Deutschland: Glasfaser
Wegen der Geschwindigkeit würde ich gerne beide Anschlüsse umstellen, den einen auf Kabel, den anderen auf Glasfaser. Dumm wäre halt, wenn dann die Standortverbindung wegfällt, weil das VPN nicht "durchkommt".
Ich hatte das nicht richtig differenziert.
Also: Coax mit Modem und Glasfaser direkt an den Router ?
Bei Vodafone bekommst du als Business-Kabel-Kunde auch zwangsweise einen Router (jetzt entweder Vodafone Station inkl. WLAN oder FRITZ!Box 6591), die du aber nicht zwangsweise benutzen musst.Sorry.
1) Vodafon: Coax-kabel (ehemals Kabel Deutschland)
2) Glasfaser Deutschland: Glasfaser
Wegen der Geschwindigkeit würde ich gerne beide Anschlüsse umstellen, den einen auf Kabel, den anderen auf Glasfaser. Dumm wäre halt, wenn dann die Standortverbindung wegfällt, weil das VPN nicht "durchkommt".
Ich hatte das nicht richtig differenziert.
Also: Coax mit Modem und Glasfaser direkt an den Router ?
Du kannst dir auch zusätzlich einen eigenen Router zulegen (gibt sehr wenig Auswahl an DOCSIS 3.1 Geräten, die genutzt werden können) oder aber du versuchst dein Glück mit dem einzig nutzbaren Kabel-Modem.
Allerdings habe ich gelesen, dass das TC4400 im Upstream nur einen Kanal benutzen kann (an Stelle von 4). Das würde die Upstream-Geschwindigkeit arg reduzieren.
Zitat von @goscho:
Bei Vodafone bekommst du als Business-Kabel-Kunde auch zwangsweise einen Router (jetzt entweder Vodafone Station inkl. WLAN oder FRITZ!Box 6591), die du aber nicht zwangsweise benutzen musst.
Ich hatte als Privatkunde auch das Business Modem (weiß allerdings nicht mehr wie das hieß). Die Fritte wollte ich explizit nicht haben. War zwar etwas Aufwand das Ding zu bekommen, ging aber. Ich hätte auch einen Eigenen nehmen können, zwang gab´s bei mir nicht. Nichts desto trotz habe ich storniert, weil die Dep... bei Vodafone den Anschluß nicht zum Laufen bekommen haben und, behaupte ich mal, es gar nicht erst versucht haben. Und schon gar nicht nachdem ich denen gesagt habe woran es liegt. Der Techniker vor Ort hat mir das sogar bestätigt und an Vodafone gemeldet. Hat Vodafone keinen Deut interessiert. Meine Kündigung haben die dann zum Vertragsende akzeptiert, WAAASSS???. Ihr bekommt den Anschluß nicht zum Laufen und ich soll noch zwei Jahre zahlen? Wohl kaum. Nachdem Vodafone dann von sich aus gemerkt hat, daß der Anschluß niemals funktionieren wird, haben die dann fristlos gekündigt. Aha, die dürfen das und ich nicht? Saftladen! Ich kann jedem nur von Vodafone abraten, schlechter und langsamer ( teilweise inkompetenter) Support und ein mieserables Geschäftsgebaren (meine Meinung). Ich spreche da nicht nur für meinen Anschluß, die Meisten meiner Kunden hatten ähnliche Probleme. Schön fand ich dann auch, daß die behauptet haben, das Koaxkabel zum Haus wäre defekt. Ich wohne in einem Block, einige meiner Nachbarn haben die Probleme nicht. Ein Schelm wer dahinter Methode sieht. Das mußte ich zum WE noch einmal loswerden.Bei Vodafone bekommst du als Business-Kabel-Kunde auch zwangsweise einen Router (jetzt entweder Vodafone Station inkl. WLAN oder FRITZ!Box 6591), die du aber nicht zwangsweise benutzen musst.
Sonniges WE
🖖
ch hatte als Privatkunde auch das Business Modem
Wirklich Modem ?? Es ist sehr selten das Provider reine Modems verteilen. Meist sind das bekanntlich immer billigste Router allerunterster Kategorie.Oder wieder laienhaft Router und Modem verwechselt ? Technisch besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen einem reinen Modem (Passiver Medienwandler) und einem Router (mit integriertem Modem !)
Leider führen solche Oberflächlichkeiten hier immer und immer wieder zu technischen Missverständnissen.
Man tut also im Businessbereich immer gut daran solche "Dreingaben" umgehend zu tauschen oder dankend abzulehnen. Und...
Tröste dich es gibt auch noch Schlimmeres als Vodafone...

Hallo,
Erfahrungsgemäß hilft es, sich dumm zu stellen. Je weniger die Anderen einen zutrauen, desto weniger Verantwortung...
Gruß,
Jörg
Erfahrungsgemäß hilft es, sich dumm zu stellen. Je weniger die Anderen einen zutrauen, desto weniger Verantwortung...
Gruß,
Jörg
Zitat von @aqui:
Oder wieder laienhaft Router und Modem verwechselt ? Technisch besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen einem reinen Modem (Passiver Medienwandler) und einem Router (mit integriertem Modem !)
ch hatte als Privatkunde auch das Business Modem
Wirklich Modem ?? Es ist sehr selten das Provider reine Modems verteilen. Meist sind das bekanntlich immer billigste Router allerunterster Kategorie.Oder wieder laienhaft Router und Modem verwechselt ? Technisch besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen einem reinen Modem (Passiver Medienwandler) und einem Router (mit integriertem Modem !)
Laienhaft vertauscht!
Tröste dich es gibt auch noch Schlimmeres als Vodafone... 
Kann ich mir fast gar nicht vorstellen.
🖖
Zitat von @lcer00:
Also wenn ich gewusst hätte, dass die spannendsten Beiträge kommen, wenn ich das Thread als gelöst markiere, hätte ich das schon eher gemacht.
Grüße
lcer
Normal oder was?Also wenn ich gewusst hätte, dass die spannendsten Beiträge kommen, wenn ich das Thread als gelöst markiere, hätte ich das schon eher gemacht.
Grüße
lcer
🖖