VM-Ware, Microsoft oder doch was anderes...
Hallo zusammen, ich weiß nicht, ob ich in der richtigen Rubrik bin. Falls ich falsch bin, bitte verschieben.
Also, wir planen bei uns im Betrieb eine komplette Neugestaltung der Serverlandschaft.
Es sollen 2 Server mit jeweils 2 Xeon-Quad-Prozessoren und SAS-Platten sowie jeweils 32 GB Ram beschafft werden.
Soweit so gut, dann wollen wir alles Virtualisieren. Zum Teil sind es Windows Server und 2 Linux-Server sind ebenfalls zur Zeit im Einsatz.
Das ganze soll so groß werden, da wir jetzt richtig investieren wollen und dann erstmal Ruhe haben. Wir rechnen mit 5-8 Jahre, bis weitere größere Investitionen getätigt werden sollen.
Des Weiteren sind wir gerade stark am wachsen, daher wollen wir "Aufrüstsicher" sein. Sprich, auf die Vergrößerung der Firma wollen wir EDV-Technisch vorbereitet sein.
Nun ist die große Frage, welche Virtualisierungssoftware??
Wir tendieren zu VMWare und wollen auch die Server dementsprechend kaufen. Sprich nur zertifizierte.
Allerdings kosten die Lizenzen ja das gleiche wie die 2 Server
Ist ja nicht schlimm. Aber was gibt es noch für
Alternativen? Microsoft mit seinem neuen Hyper-V, aber ist es schon ausgereift, jetzt wo es neu draußen ist?
Also, was meint ihr denn zu der ganzen Geschichte? Was habt ihr für Erfahrungen und zu was würdet ihr tendieren. Und vor allem warum?
Schon mal vielen Dank für eure Hilfe.
Also, wir planen bei uns im Betrieb eine komplette Neugestaltung der Serverlandschaft.
Es sollen 2 Server mit jeweils 2 Xeon-Quad-Prozessoren und SAS-Platten sowie jeweils 32 GB Ram beschafft werden.
Soweit so gut, dann wollen wir alles Virtualisieren. Zum Teil sind es Windows Server und 2 Linux-Server sind ebenfalls zur Zeit im Einsatz.
Das ganze soll so groß werden, da wir jetzt richtig investieren wollen und dann erstmal Ruhe haben. Wir rechnen mit 5-8 Jahre, bis weitere größere Investitionen getätigt werden sollen.
Des Weiteren sind wir gerade stark am wachsen, daher wollen wir "Aufrüstsicher" sein. Sprich, auf die Vergrößerung der Firma wollen wir EDV-Technisch vorbereitet sein.
Nun ist die große Frage, welche Virtualisierungssoftware??
Wir tendieren zu VMWare und wollen auch die Server dementsprechend kaufen. Sprich nur zertifizierte.
Allerdings kosten die Lizenzen ja das gleiche wie die 2 Server
Alternativen? Microsoft mit seinem neuen Hyper-V, aber ist es schon ausgereift, jetzt wo es neu draußen ist?
Also, was meint ihr denn zu der ganzen Geschichte? Was habt ihr für Erfahrungen und zu was würdet ihr tendieren. Und vor allem warum?
Schon mal vielen Dank für eure Hilfe.
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Ausgedruckt am: 03.04.2025 um 00:04 Uhr
11 Kommentare
Neuester Kommentar
Hi,
VMware ESX, was anderes gibt es nicht!
Warum? Weil Markführer mit der größten Erfahrung, ausgereifter Technik und breitem Support
- VMotion (oder willst die 2 Server nicht als Cluster fahren?)
- "haufenweise" Zustzprodukte.
- Backup im laufendem Betrieb
usw.
lg,
Slainte
/EDIT: Was plant ihr denn als Storagelösung einzusetzen?
VMware ESX, was anderes gibt es nicht!
Warum? Weil Markführer mit der größten Erfahrung, ausgereifter Technik und breitem Support
- VMotion (oder willst die 2 Server nicht als Cluster fahren?)
- "haufenweise" Zustzprodukte.
- Backup im laufendem Betrieb
usw.
lg,
Slainte
/EDIT: Was plant ihr denn als Storagelösung einzusetzen?
moin moin,
Die Konfiguration mit ESX 3.5 teile ich, im Moment ist VM Ware einfach der Platzhirsch in diesem Segment und mit allen Features (V-Motion, HA, Consolidated Backup, etc) eine zukunfstorientierte Investition.
In Punkto skalierbarkeit ist VM-Ware ESX3.5 im Moment das non plus Ultra, da dem vorhanden Cluster einfach neue Hosts hinzugefügt werden können. Die virtuellen Maschinen können dann sofort auf die neuen Ressourcen zugreifen.
Datensicherung mit Snapshotmanager ist auch eine feine Sache, benötigt aber ziemlich grosse Plattenkapazität da die VMDK Datei (die virtuelle Festplatte) gespeichert wird.
Jetzt noch ein paar Wehrmutstropfen:
ESX ist stark an die Hardware gebunden, und schreibt ausdrücklich vor, welche Hardware zu benutzen ist. Hier können also nur Server zum Einsatz kommen, die dem Hardwareprofil des ESX entsprechen.
HA und V-Motion funktionieren meines Wissens nur, wenn die virtuellen Platten und die Swapfiles auf einem zentralen Storage (NAS oder SAN) liegen.
Und man sollte auf jedenfall Kenntnisse im Linux bereich haben. Der Virtual Infrastructure Client ist zwar ein nettes Tool um den gesamten Cluster zu administrieren, aber auf der Konsole bieten sich einem doch noch mehr Möglichkeiten...
Eine Schulung in dem Bereich macht sich, meiner Meinung nach, immer bezahlt...
Solltet Ihr über ein Storage Device nachdenken, geht lieber Richtung Fibre Channel Storage, mit normal NAS Storage habe ich ziemlich schlechte Erfahrung in Sachen Performance gemacht (da die Daten ja über das Netzwerk gehen)
EMC Clarion kann ich da als Einstiegslösung empfehlen.
Das war es erstmal, was mir zu diesem Thema eingefallen ist, sollte etwas falsch sein, oder Fehlerhaft, bitte kurz schreiben (Nobody is perfect)
Fazit ist: Wenn man das Geld hat und sich Mühe bei der Planung und Konfiguration macht hat man mit ESX 3.5 eine virtuelle Umgebung, die in Sachen Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit alles bietet, was das Administratorherz möchte.
So long
Die Konfiguration mit ESX 3.5 teile ich, im Moment ist VM Ware einfach der Platzhirsch in diesem Segment und mit allen Features (V-Motion, HA, Consolidated Backup, etc) eine zukunfstorientierte Investition.
In Punkto skalierbarkeit ist VM-Ware ESX3.5 im Moment das non plus Ultra, da dem vorhanden Cluster einfach neue Hosts hinzugefügt werden können. Die virtuellen Maschinen können dann sofort auf die neuen Ressourcen zugreifen.
Datensicherung mit Snapshotmanager ist auch eine feine Sache, benötigt aber ziemlich grosse Plattenkapazität da die VMDK Datei (die virtuelle Festplatte) gespeichert wird.
Jetzt noch ein paar Wehrmutstropfen:
ESX ist stark an die Hardware gebunden, und schreibt ausdrücklich vor, welche Hardware zu benutzen ist. Hier können also nur Server zum Einsatz kommen, die dem Hardwareprofil des ESX entsprechen.
HA und V-Motion funktionieren meines Wissens nur, wenn die virtuellen Platten und die Swapfiles auf einem zentralen Storage (NAS oder SAN) liegen.
Und man sollte auf jedenfall Kenntnisse im Linux bereich haben. Der Virtual Infrastructure Client ist zwar ein nettes Tool um den gesamten Cluster zu administrieren, aber auf der Konsole bieten sich einem doch noch mehr Möglichkeiten...
Eine Schulung in dem Bereich macht sich, meiner Meinung nach, immer bezahlt...
Solltet Ihr über ein Storage Device nachdenken, geht lieber Richtung Fibre Channel Storage, mit normal NAS Storage habe ich ziemlich schlechte Erfahrung in Sachen Performance gemacht (da die Daten ja über das Netzwerk gehen)
EMC Clarion kann ich da als Einstiegslösung empfehlen.
Das war es erstmal, was mir zu diesem Thema eingefallen ist, sollte etwas falsch sein, oder Fehlerhaft, bitte kurz schreiben (Nobody is perfect)
Fazit ist: Wenn man das Geld hat und sich Mühe bei der Planung und Konfiguration macht hat man mit ESX 3.5 eine virtuelle Umgebung, die in Sachen Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit alles bietet, was das Administratorherz möchte.
So long

Hallo Flo985,
SATA als Grundlage für eine solche Virtualisierung ist ganz sicher am falschen Ende gespart. CPU und RAM sind in diesem Szenario leicht zu dimensionieren, der Platten-Durchsatz ist die Variable, welche besonders berücksichtigt werden muß. Selbst ein Raid 10 mit 12 Sata-Platten dürfte nicht an die Performane von 6-8 SAS-Platten im Raid 10 Verbund heranreichen (den richtigen Controller verausgesetzt).
Wenn schon, dann richtig!
Grüße, Steffen
SATA als Grundlage für eine solche Virtualisierung ist ganz sicher am falschen Ende gespart. CPU und RAM sind in diesem Szenario leicht zu dimensionieren, der Platten-Durchsatz ist die Variable, welche besonders berücksichtigt werden muß. Selbst ein Raid 10 mit 12 Sata-Platten dürfte nicht an die Performane von 6-8 SAS-Platten im Raid 10 Verbund heranreichen (den richtigen Controller verausgesetzt).
Wenn schon, dann richtig!
Grüße, Steffen