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W-LAN am Campingplatz

Mitglied: Markowitsch

Markowitsch (Level 2) - Jetzt verbinden

21.10.2019, aktualisiert 08:46 Uhr, 814 Aufrufe, 13 Kommentare, 3 Danke

Hallo Zusammen,

ich habe auf einem Campingplatz auf dem Haupthaus einen Zyxel WAC6553D-E mit 6 Rundstrahlantennen hängen.
Der Accesspoint strahlt aber nicht über den gesamten Campingplatz - um ehrlich zu sein ist der Empfang direkt vor dem Gerät schon nicht besonders gut.
Der Accesspoint hängt in einer Höhe von ca. 11 Meter am Haupthaus, wenn man unmittalbar vor dem Haus steht (also Sichtverbindung von ca. 20 Meter) habe ich laut Wifi Analyser nur ca. 40 -50% Empfang.
Kann es sein, dass der Accesspoint defekt ist?

Wir haben links mittig am Campingplatz auch einen Stahlmasten mit Strom, aber leider ohne Netzwerkverkabelung - Entfernung vom Haupthaus ca. 100 Meter Sichtverbindung.
Mein Plan wäre nun am Haupthaus einen Accesspoint mit z.B. 2 - 3 Sektorantennen zu montieren welcher den rechten Teil des Campingplatzes mit W-LAN versorgt und den vorhandenen Accesspoint vom Haupthaus am Mast zu montieren und diesen als Repeater zu konfigurieren.
Eine der Sektorantennen vom Haupthaus würde ich Richtung Mast zum Zyxel Repeater Accesspoint drehen.

Nun sind meine Fragen folgende :

Welchen Outdoor Accesspoint inkl. Sekrtorantennen könnt ihr mir für das Haupthaus empfehlen?
Benötige ich für die ca. 100 Meter eine Richtfunkantenne oder werden die Sektroantennen ausreichend sein? (ich weiß, dass der Accesspoint am Mast auch zurückfunken können muss)
Muss ich den Zyxel Accesspoint am Mast als Repeater oder als W-LAN Bridge konfigurieren?

Oder habt Ihr überhaupt eine andere bessere Idee für das Vorhaben.

Vielen Dank für Eure Hilfe

LG Marko
Mitglied: certifiedit.net
21.10.2019 um 08:50 Uhr
Hi Marko,

du hast jetzt schon Probleme mit Zyxel und willst wieder auf diesen setzen? Warum?
Bitte warten ..
Mitglied: Markowitsch
21.10.2019 um 09:04 Uhr
Weil der teure Zyxel Accesspoint bereits vorhanden ist und wenn möglich dieser weiter verwendet werden soll.
Bei dem neuen Accesspoint für das Haupthaus bin ich offen für andere Hersteller.
Falls der Zyxel wirklich spinnt kommt dieser auch weg.
Bitte warten ..
Mitglied: erikro
21.10.2019 um 09:45 Uhr
Moin,

Zitat von Markowitsch:

Hallo Zusammen,

ich habe auf einem Campingplatz auf dem Haupthaus einen Zyxel WAC6553D-E mit 6 Rundstrahlantennen hängen.
Der Accesspoint strahlt aber nicht über den gesamten Campingplatz - um ehrlich zu sein ist der Empfang direkt vor dem Gerät schon nicht besonders gut.
Der Accesspoint hängt in einer Höhe von ca. 11 Meter am Haupthaus, wenn man unmittalbar vor dem Haus steht (also Sichtverbindung von ca. 20 Meter) habe ich laut Wifi Analyser nur ca. 40 -50% Empfang.

Das wundert mich nicht. Guck Dir mal dieses Bild an:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/20/Vpol_dual_band_blade ...
Dann wundert es Dich auch nicht mehr.

Liebe Grüße

Erik
Bitte warten ..
Mitglied: aqui
21.10.2019, aktualisiert um 09:51 Uhr
Wenn überhaupt dann solltest du am Haupthaus drei Sektorantennen montieren. Idealerweise gleich mit integriertem WLAN Access Point im 4 Kanal Abstand.
So hast du einerseits eine optimale Ausleuchtung und verteilst gleichzeitig granular die User auf die APs. Solche Billig APs supporten in der Regel nicht mehr als 15-20 User performant.
Dein 2ter Kardinalsfehler den du begangen hast ist vermutlich eine lange Koax Zuleitung vom AP zur Antenne und wenn du nur einen AP hast dann sicher noch mit einem passiven Antennensplitter. Sowas ist dann tödlich in Bezug auf Dämpfung. Die ist bei 2,4Ghz und 5 Ghz sehr hoch und bei 20cm Koax Kabel kommt keine HF mehr an der Antenne an. Mit genau den Symptomem wie du sie auch siehst.
Deshalb nimmt man immer Outdoor APs die direkt in die Antenne integriert sind. Natürlich gleich Dual Radio APs die beide WLAN Bänder 2,4 und 5 Ghz gleichzeitig bedienen um zusätzlich noch die Useranzahlen zu entzerren.
So umgehst du das User Skalierungsproblem und auch das Dämpfungproblem.
Mikrotik wAP ac ist z.B. so ein Kandidat:
https://www.varia-store.com/de/produkt/2532-mikrotik-rbwapg-5hact2hnd-wa ...
ebenso Ubiquity UAP
https://www.varia-store.com/de/produkt/31922-ubiquiti-uap-ac-m-802-11ac- ...
Wie immer natürlich gleich mit einem Captive Portal und Einmalpasswörtern wie es übloich ist bei öffentlichen WLANs um sich rechtlich abzusichern !
https://administrator.de/wissen/wlan-lan-gastnetz-einrichten-captive-por ...
https://administrator.de/contentid/193763
Das hätte dann Hand und Fuss statt deine Bastelei die schon von Grund auch der völlig falsche Weg war ein sauber installiertes WLAN dort aufzubauen. Was aber vermutlich wohl eher dem nicht oder nur sehr rudimentär vorhandenem WLAN und HF KnowHow geschuldet ist.

Den abgesetzten Mast kannst du entweder mit einem Mesh AP versorgen der das 5 Ghz Band als Backbone benutzt.
Besser ist aber zu Elektriker zu gehen und dir 120 Meter OM3 Multimode Glasfaser zu besorgen. Das steckst du in einen billigen Gartenschlauch und vergräbst den zu Mast. So hast du den Mast auch mit Ethernet vernetzt und kannst dort einen Kabel basierten AP oder 2 installieren.
Grundlagen zur fehlerfreien Installation von WLANs immer hier:
https://www.administrator.de/contentid/239551#comment-926324
Bitte warten ..
Mitglied: Markowitsch
21.10.2019, aktualisiert um 14:00 Uhr
Danke erstmal für Eure Hilfe.

@Erik - was soll mir das Bild nun genau erklären?

@aqui - Danke für die Tipps, aber danke auch dafür, dass du weißt wie der AP konfiguriert ist.
Die Antennen sind nämlich ganz ohne Koax Kabel direkt am AP angeschlossen - immer noch ein Kardinalsfehler???
Des Weiteren finde ich es ganz toll von Dir, dass du ohne zu wissen was dort schon verbaut ist, die Arbeit eine Bastelei die schon von Grund auf falsch ist zu beschreiben. Da ist wohl jemand bissl deprimiert.
Ich bin es aber eh schon gewohnt, dass man hier im Forum eher niedergemacht wird anstatt echte Hilfe zu bekommen.
Und ja, besser ist es eine Verkabelung zum Mast zu haben, diese haben wir aber nicht und gegraben wird derzeit auch sicher nicht.

Also, hat sonst bitte noch jemand konstruktive Hilfe für mich?
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
21.10.2019 um 14:08 Uhr
Wenn es dir nicht passt, dann hol dir doch jemanden mit Kompetenz. Den musst du aber bezahlen und deine Reputation leidet darunter...
Bitte warten ..
Mitglied: KowaKowalski
21.10.2019, aktualisiert um 14:18 Uhr
Zitat von aqui:
Den abgesetzten Mast kannst du entweder mit einem Mesh AP versorgen der das 5 Ghz Band als Backbone benutzt.
Besser ist aber zu Elektriker zu gehen und dir 120 Meter OM3 Multimode Glasfaser zu besorgen. Das steckst du in einen billigen Gartenschlauch und vergräbst den zu Mast. So hast du den Mast auch mit Ethernet vernetzt und kannst dort einen Kabel basierten AP oder 2 installieren.
Grundlagen zur fehlerfreien Installation von WLANs immer hier:
https://www.administrator.de/contentid/239551#comment-926324


Hi Marko,

als (naja so billig ist es nicht) Alternative zu aqui´s weitaus besseren Lösungvorlag zur Mastanbindung geht dann noch sowas:
https://mikrotik.com/product/wireless_wire_dish (außerhalb von 2,4 und 5 GHz und flink)

mfg
kowa
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Mitglied: aqui
21.10.2019, aktualisiert um 14:24 Uhr
Die Antennen sind nämlich ganz ohne Koax Kabel direkt am AP angeschlossen
Sektorantennen oder externe Outdoor Antennen ??
https://www.wimo.com/uebersicht-wlan-antennen_2_d.html
Das wäre dann mal spannend wie man sowas mechanisch löst. Klingt auf alle Fälle nicht sehr professionell sondern nach einer Bastelllösung...aber egal.
Da ist wohl jemand bissl deprimiert.
Nöö...jemand kann nur zwischen den Zeilen lesen und sich diesen Teil denken...
Aber egal...RMA das Ding doch einfach statt zu heulen und rumzuraten in einem Administrator Forum dann weisst du ob er kaputt war oder nicht.
Oder...beschaffe dir einen 25 Euro Test AP https://www.varia-store.com/de/produkt/10133-mikrotik-cap-lite-mit-ar953 ...
klemme den statt des anderen testweise ans Dach oder wo auch immer und laufe mit einem WLAN Scanner mal rum und messe den RSSID Wert.
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.farproc.wifi.analyzer& ...
https://www.nirsoft.net/utils/wifi_information_view.html
https://www.netspotapp.com/de/
usw.
Ist zwar etwas Äpfel mit Birnen vergleichen da die APs etwas unterschiedlich sind aber wenn du mit dem Testteil mit einmal doppelte RSSID Werte hast statt mit dem Zyxel dann weisst du ganz sicher ob der hinüber ist oder nicht.
Oder ob ggf. nur die Schraubantennen abgesoffen sind oder oxidiert.
Da 2,5 Ghz das Absorptionsspektrum von Wasserdampf ist bewirkt schon leichte Feuchte in den Antennen Böses. Der Fluch der schraubbaren Antennen die nie ganz wasserdicht sind. Besser wären vollständig gekapselte APs.
Hoffentlich war das jetzt kein Niedermachen. Denk dir einfach etwas Rosenduft und leise Harfenklänge dazu...
Was erwartest du denn auch sonst soll man dir hier raten. Im Grunde kennst du deine Antworten doch schon, oder ?
Sorry für diese wenig konstruktiven Vorschläge...
Bitte warten ..
Mitglied: erikro
21.10.2019 um 15:36 Uhr
Moin,

Zitat von Markowitsch:

Danke erstmal für Eure Hilfe.

@Erik - was soll mir das Bild nun genau erklären?

Das ist die Funkwolke eines Rundstrahlers. Wenn das Ding in 11m Höhe hängt und Du direkt darunter stehst, kommt in einem Meter Höhe nicht wirklich was an. Weiter weg wird es dann wieder besser, weil die Wolke eben keine Kugel ist, sondern eher die Form eines Donuts hat.

Liebe Grüße

Erik
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Mitglied: sk
22.10.2019, aktualisiert um 10:16 Uhr
Hallo Marko,


Zitat von Markowitsch:
ich habe auf einem Campingplatz auf dem Haupthaus einen Zyxel WAC6553D-E mit 6 Rundstrahlantennen hängen.

Der WAC6553D-E ist grds. ein hochwertiger Accesspoint und für Deinen Anwendungsfall keine schlechte Wahl.


Zitat von Markowitsch:
Der Accesspoint strahlt aber nicht über den gesamten Campingplatz...

Nachdem wir keinerlei Infos über die Dimensionen des Campingplatzes und ggf. weitere relevante Gegebenheiten vorliegen haben, lässt sich nicht seriös einschätzen, ob dies normal oder ungewöhnlich ist. Nachdem der Abstand von Mast zu Haupthaus aber schon 100m beträgt, wundert mich nicht, dass ein AP nicht ausreicht.


Zitat von Markowitsch:
... um ehrlich zu sein ist der Empfang direkt vor dem Gerät schon nicht besonders gut.
Der Accesspoint hängt in einer Höhe von ca. 11 Meter am Haupthaus, wenn man unmittalbar vor dem Haus steht (also Sichtverbindung von ca. 20 Meter) habe ich laut Wifi Analyser nur ca. 40 -50% Empfang.

Wie kommst Du auf einen Prozentualwert? Was sind bei Dir 100%? Das kann ja nur ein Schätzwert Deinerseits bezogen auf eine grafische Darstellung sein. Oder ist das ein abgelesener Wert? Wenn letzteres, dann ist das sehr wahrscheinlich keine Angabe in Prozent, sondern die empfangene Leistung in dBm. Und da wären -40 bis -50 dBm auf 2,4Ghz zu erwartende und ziemlich optimale Werte!
Bei 2,4Ghz hast Du bei 20 Metern einen FSPL ("Free Space Path Loss") von über 66dB! 20 dBm darfst Du in Deutschland maximal als Sendeleistung an der Antenne haben. Abzüglich 66dB FSPL und zzgl. optimistisch angenommenem 1dB Antennengewinn auf Empfängerseite käme ich auf theoretische -45dBm Empfangspegel am Endgerät.


Zitat von Markowitsch:
Kann es sein, dass der Accesspoint defekt ist?

Darauf deutet vorerst noch nichts hin.


Gruß
Steffen
Bitte warten ..
Mitglied: Markowitsch
23.10.2019, aktualisiert um 15:25 Uhr
Hallo Steffen,

danke erstmal für Deine Hilfe.
Ja, Du hast natütlich recht - meine Werte beziehen sich nicht auf Prozent sonder auf die dBm.
Wie gesagt, hängt der (nagelneue) Zyxel Accesspoint mit 6 Stück Rundstrahlantennen die direkt am AP angeschlossen sind (ohne Koaxkabel) am Haupthaus auf ca. 11 Meter Höhe. (hab mal 2 Bilder angehängt)
Wenn ich nun vor dem Haus in ca. 10 Meter entfernung stehe, also lt. Pythagoras eine Luftlinie von ca. 15 Meter, messe ich einen Wert von -70dBm mit dem WifiAnalyzer für Android.
Mir kommt der Wert nicht besonders hoch vor.

Ich weiß, dass die beste Lösung eine Verkabelung zum Mast hin wäre, aber das ist derzeit nicht möglich.
Ich habe am Haupthaus ein einziges KAT Kabel (inkl. PoE) aus der Fasade rausstehen und auch keinen Strom dorthin.
Wie bekomme ich es hin, einerseits ein halbwegs vernünftiges W-LAN Signal vom Haupthaus für den Campingplatz herzustellen und andererseits eine Richtfunkverbindung vom Haupthaus zum Mast herzustellen?
Und wie müsste die Konfiguration am Mast (Empfänger Richtfung und Accesspoints) aussehen?
Das W-LAN läuft ja sonst inkl. CaptivePortal einwandfrei - nur der Empfang ist für so einen teuren AP von Zyxel wirklich schlecht.

Ich habe mir nun mal zum Testen einen billig AP von TP-Link (Pharos CPE210) besorgt um die Leisung mit dem vorhandenen Zyxel zu vergleichen.
Werde dies am Freitag mal testen.

Über weiter Hilfe freue ich mich natürlich sehr.

LG Marko
1 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
2 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
Bitte warten ..
Mitglied: sk
23.10.2019, aktualisiert um 19:25 Uhr
Hallo Marko,


Zitat von Markowitsch:
Ja, Du hast natütlich recht - meine Werte beziehen sich nicht auf Prozent sonder auf die dBm.
Wie gesagt, hängt der (nagelneue) Zyxel Accesspoint mit 6 Stück Rundstrahlantennen die direkt am AP angeschlossen sind (ohne Koaxkabel) am Haupthaus auf ca. 11 Meter Höhe. (hab mal 2 Bilder angehängt)
Wenn ich nun vor dem Haus in ca. 10 Meter entfernung stehe, also lt. Pythagoras eine Luftlinie von ca. 15 Meter, messe ich einen Wert von -70dBm mit dem WifiAnalyzer für Android.
Mir kommt der Wert nicht besonders hoch vor.

Optisch sieht es auf den Fotos weiter als 15m aus, aber kurz validiert erscheint mir das plausibel: vier Vollgeschosse jeweils 2,5 bis 3m hoch - das passt.
-70dBm auf diese Entfernung erscheinen auch mir überraschend niedrig. Damit ich hier keinen Blödsinn erzähle, hab zur Kontrolle gerade mal unser Sitesurvey-Set auf den Gang vor mein Büro gestellt, 15m abgeschritten und mit dem Wifi-Analyser gemessen: das waren erwartungsgemäße -43dBm (bei 2,4GHz)!
Wenn wir auf Deine -70dBm einen FSPL von 63,5dB draufrechnen (15m bei 2,4GHz) dann läge die abgestrahlte Leistung an der Senderantenne bei ca. -6,5dBm - also ca. 0,25 mW statt maximal erlaubten 100mW bei 2,4GHz. So weit lässt sich die Sendeleistung am AP per Konfig vermutlich nicht mal reduzieren. Es scheint also wirklich etwas faul zu sein.

Kann es sein, dass der AP nicht mit genügend Strom versorgt wird? Laut Datenblatt benötigt er 25W - also PoE+.
Bedenke auch, dass die nutzbare PoE-Leistung durch die Kabellänge reduziert wird. Wie lang ist das Patchkabel?


Zitat von Markowitsch:
Ich habe mir nun mal zum Testen einen billig AP von TP-Link (Pharos CPE210) besorgt um die Leisung mit dem vorhandenen Zyxel zu vergleichen. Werde dies am Freitag mal testen.

Sehr gut. Bin gespannt auf die Ergebnisse. Man muss natürlich im Hinterkopf behalten, dass der TP-Link eine stark gerichtete Antenne besitzt, während am Zyxel derzeit Rundstrahler montiert sind. Die vermutlich verwendeten Originalantennen Zyxel ANT2105 haben bei 2,4GHz einen Antennengewinn von 4,5dBi - der TP-Link hingegen 9dBi. Ein Unterschied in den Empfangspegeln von ca. 5dB wäre demnach bereits aus der Antennencharakteristik erklärlich (bei gleicher Sendeleistung).

Denke beim testen bitte daran, dass der TP-Link anders als der Zyxel kein Standard-PoE(+) macht, sondern passives PoE erfordert...


Zitat von Markowitsch:
Ich weiß, dass die beste Lösung eine Verkabelung zum Mast hin wäre, aber das ist derzeit nicht möglich.
Ich habe am Haupthaus ein einziges KAT Kabel (inkl. PoE) aus der Fasade rausstehen und auch keinen Strom dorthin.
Wie bekomme ich es hin, einerseits ein halbwegs vernünftiges W-LAN Signal vom Haupthaus für den Campingplatz herzustellen und andererseits eine Richtfunkverbindung vom Haupthaus zum Mast herzustellen?

Bevor wir uns über praktische Probleme der Implementierung eines Backbones per WLAN Gedanken machen noch kurz ein anderer Gedanke:
Strom hast Du ja am Mast. Geht diese Leitung zum gleichen Verteiler, wie das Haupthaus? Vielleicht könnte man den Backbone ja per Powerline realisieren...


Gruß
Steffen
Bitte warten ..
Mitglied: KowaKowalski
27.10.2019 um 21:02 Uhr
Zitat von Markowitsch:
Ich weiß, dass die beste Lösung eine Verkabelung zum Mast hin wäre, aber das ist derzeit nicht möglich.
Ich habe am Haupthaus ein einziges KAT Kabel (inkl. PoE) aus der Fasade rausstehen und auch keinen Strom dorthin.
Wie bekomme ich es hin, einerseits ein halbwegs vernünftiges W-LAN Signal vom Haupthaus für den Campingplatz herzustellen und andererseits eine Richtfunkverbindung vom Haupthaus zum Mast herzustellen?
Und wie müsste die Konfiguration am Mast (Empfänger Richtfung und Accesspoints) aussehen?


Hi Marko,

meine Hinweis von weiter oben hattest Du gelesen?
https://mikrotik.com/product/wireless_wire_dish

mfg
kowa

PS. ohne Konfiguration > Link out of the Box
Bitte warten ..
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