nordlichtlein
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Windows Terminal Server langsames Internet

Moin,

ich möchte euch um Hilfe bei einer Problemlösung bitten.

Eines gleich vorweg, ich bin Quereinsteiger in das gesamte IT-Thema. Frei nach dem Motto "Wir brauchen jemanden, der sich dem Ganzen mal annimmt. Glückwunsch, dass bist ab sofort DU!". Daher sind mir viele Begriff und Abläufe noch nicht geläufig, so dass ich um etwas Nachsicht bitte.

Worum geht es?
Unser Terminalserver hat einen seeehhhrr langsamen Internetzugriff. Ich nehme an, dass es generell den Netzwerkzugriff betrifft, da (gefühlt) auch der Datev-Datenbank-Server nur langsam antwortet (Programmstart ist wo anders schneller).

Wie habe ich es fest gestellt?
Ganz einfach mal auf dem Host Google aufgerufen und dann den Speedtest gesucht. 40 Mbit/s Down, 7 Mbit/s Up
Auf dem TS hingegen 1.2 Mbit/s Down, 0,3 Mbit/s Up

Was hast du bisher gemacht?
Erst mal gegooglet und dabei unteranderem den Beitrag von Nepomuk00 hier im Forum gefunden, den ich aber nicht kapern wollte. Insbesondere, da es nicht komplett gleich zu sein scheint.
Natürlich konnte ich einiges zum Thema finden, bin jedoch nicht weiter gekommen. Und habe vorsichtshalber erstmal nichts am System geändert oder Änderungen immer wieder zurückgestellt.

Was für Technik setzen wir ein?
Host:
- Windows 2022 Server Datacenter
- Intel Xeon Gold 6354 3.00 GHz 18 Core
- 512 GB Ram
- Netzwerk: Intel I350-T4
- MTU 1500
- VM des TS liegt auf SSD
- VM-Switche sind nach Standard eingerichtet, hier wurde offenbar nicht geändert seit der Einrichtung
aus HyperV-Manger: Externes Netzwerk, VLAN-ID deaktiviert / Erweiterungen: MS Windows-Filterplattform deaktiviert, MS-NDIS-Aufzeichnung aktiviert
- Es laufen auf dem Host noch diverse andere Server, insbesondere auch der für die Datev-Datenbank. Allerdings wird die gesamt CPU Auslastung im Taskmanager nur mit max. 15 % angezeigt.

TS:
- läuft als VM unter HyperV
- Anbindung VM-Switch2 - HPE 1Gb 4Port 0cp3 Adapter - wird vom Host nicht mitbenutzt
Einstellungen im HyperV-Manager: VLAN-ID deaktiviert, Bandbreitenverwaltung deaktiviert
Hardwarebeschleunigung: Warteschlange für virt.Computer aktiviert, IPsec-Taskabladung aktiviert - max Anzahl 512, SR-IOV deaktiviert
Failover-TCP/IP deaktiviert
erweiterte Features: MAC-Adresse dynamisch, Spoofing von MAC deaktiviert, DHCP Wächter deaktiviert, Routerwächter deaktiviert, Geschütztes Netzwerk aktiviert, Portspiegelung keine, NICH-Teamvorgang deaktiviert, Gerätebenennung deaktiviert

- Anbindung VM-Switch3 - HPE 1Gb 4Port 0cp3 Adapter - wird vom Host nicht mitbenutzt
- MTU 1500
- CPU 16 V-Propzessoren, 2 Sockets --> ja, ich habe schon gelesen, dass es wohl zu viele sind und ich dies reduzieren kann
- RAM 64 GB - Nutzung liegt i.d.R. bei 30-36 GB (Datev)

Nutzung / Programme:
- Datev
- MS Office 2019
- Sophos Endpoint Protection
- XPhone
- ca. 8 Benutzer gleichzeitig

Bin für jede Anregung dankbar.

Viele Grüße aus dem hohen Norden

Content-ID: 670910

Url: https://administrator.de/forum/windows-terminal-server-langsames-internet-670910.html

Ausgedruckt am: 28.02.2025 um 04:02 Uhr

Starmanager
Starmanager 23.01.2025 um 12:50:55 Uhr
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Prozessoren auf 4 oder 8 Kerne einstellen

Hast Du mal die Einstellungen zu den virtuellen Netzwerkkarten angeschaut?

Hyper-V Einstellung vom Terminalserver -> Netzwerkkarte -> Bandbreitenverwaltung anschauen ob aktiviert

In der virtuellen Maschine die Energieoptionen auf Hoechstleistung einstellen. (Eventuell auch auf dem Host kontrollieren)

Oder mal den Virenscanner deaktivieren
support-m
support-m 23.01.2025 um 13:16:46 Uhr
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Moin,
ein Geschwindigkeitstest gen Internet ist als Anfangs-Test nicht sehr hilfreich, da auf dem Weg zum Internet viele Variablen greifen. Von Netzwerkkarte über Kabel über Switch über Router über diverse Internetserver.

Hast du daher zunächst mal die lokale Geschwindigkeit getestet? Wie schnell kannst du von deinem Terminalserver auf den Hyper-V Daten kopieren? Wie schnell auf einen anderen Server? Ich würde empfehlen zunächst eine größere ISO kopieren um die sequentiellen Werte zu ermitteln und anschließend einen Ordner mit vielen kleinen Dateien. Der Windows\WinSXS Ordner eigent sich gut für sowas.

Nutzt du einen einzelnen Netzwerkport oder läuft dort ein "bonding"? Also werden die 4 Ports zu 4x1G gebündelt oder laufen die als 4x 1G Einzelports?

Du könntest deine Tests auch mit iperf prüfen um die theoretische Geschwindigkeit zu testen (iperf kopiert Daten vom RAM des einen Servers zum RAM des anderen Servers und ist daher nicht von der echten Festplattengeschwindigkeit abhängig.

MfG
Nordlichtlein
Nordlichtlein 23.01.2025 aktualisiert um 13:19:19 Uhr
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Hallo,
und schonmal danke für deine Antwort, Starmanager.

Ja, die Prozessoranzahl muss ich reduzieren.

Die Einstellungen im HyperV-Manager hatte ich oben gepostet.
Die Bandbreitenverwaltung ist deaktiviert. Ist es sinnvoll die zu aktivieren und wenn ja, was sollte man bei Minimum und Maximum eintragen?

Die Energieoptionen sind auf Höchstleistung gestellt. Sowohl beim Host, wie auch im VM-TS.

Virenscanner habe ich probehalber schon mal deaktiviert. Hatte leider keinen nennenswerten Unterschied gemacht. Bei Sophos fällt mir lediglich auf, dass der gerne mal die CPU-Leistung anknabbert. Aber meist nur kurzfristig.
Nordlichtlein
Nordlichtlein 23.01.2025 aktualisiert um 13:51:26 Uhr
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Hallo,

ich habe mal mit TotalCommander eine 4 GB Datei vom NAS (ausrangierter PC) auf den TS kopiert. TC gibt eine Geschwindigkeit von 110 M/s an. Das Ganze hat dann ca. 45 Sekunden gedauert.

Die gleiche Datei vom TS auf den FileServer zu kopieren dauert nur 24 Sekunden. TC gab bis zu 380 M/s an. FileServer und TS befinden sich auf dem gleichen Host.

Kopieren vom TS auf den DatevServer auf dem gleichen Host dauert ca. 22 Sekunden, wobei TC bis zu 400 M/s angab.

Es laufen 4 x Einzelports. Auf dem VM-Switch3 laufen noch 2 andere Server, eine Datenbank und der FileServer. Auf dem VM-Switch2 läuft aktuell nur der TS.

Nachtrag: beim Test Download von Hetzner komme ich mit einem PC auf 5 MB/s, mit dem Host auf 1,5 MB/s und auf dem TS auf 64 KB/s. Wir haben hier kein Glasfaser und die Leitung bring max 40 / 10. Danoch andere Kollegen arbeiten halte ich 5 MB/s für realistisch.

Gruß
support-m
support-m 23.01.2025 aktualisiert um 14:04:56 Uhr
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Hi,
ok, dann würde ich ein internes Verkabelungs-Problem o.ä. erstmal ausschließen. Das heißt die nächsten Punkte wären AntiViren-Programm und Router-Firewall. Welche Router-Firewall hast du im Einsatz?

Ich nehme an, ihr werdet eine Domäne haben. Ist mit eurem internen DNS / ActiveDirectory alles in Ordnung?

Poste außerdem mal bitte folgende Infos vom TS und eurem Domaincontroller (+Datev-Server):
ipconfig /all
Die DNS Suffix kannst du zensieren, obwohl wichtig sein kann, ob es eine .local oder .de Domäne o.ä. ist.

Ist das AV Programm auf auf den anderen Geräten installiert, die keine Internetgeschwindigkeitsprobleme haben? Identisch genug konfiguriert? Im Zweifen würde ich das AV testweise wirklich deinstallieren, ein deaktivieren reicht oft nicht aus.

Edit:
Zitat von @Nordlichtlein:
Nachtrag: beim Test Download von Hetzner komme ich mit einem PC auf 5 MB/s, mit dem Host auf 1,5 MB/s und auf dem TS auf 64 KB/s. Wir haben hier kein Glasfaser und die Leitung bring max 40 / 10. Danoch andere Kollegen arbeiten halte ich 5 MB/s für realistisch.
Uff, das sind ja alles keine guten Werte und vorallem die Schwankung halte ich für sehr verwunderlich. Wer ist denn euer Internetanbieter? Dort mal eine Störung gemeldet? Und hast du die Möglichkeit, euren Router zu tauschen?

MfG
Starmanager
Starmanager 23.01.2025 um 14:45:44 Uhr
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Mach doch mal einen MTU Test.

https://www.gepanet.com/mtu-probleme.htm

Einfach das Script auf dem TS ausfuehren. Danach auf dem Host und auf einem Client im Netzwerk. Sollte bei allen 3 gleich sein.
aqui
aqui 23.01.2025 aktualisiert um 16:59:28 Uhr
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ich habe mal mit TotalCommander eine 4 GB Datei vom NAS (ausrangierter PC) auf den TS kopiert.
Sinnfrei und ergibt keine belastbare Aussage weil der gesamte SMB/CIFS Overhead, Storage usw. dazwischen ist und es kein realistisches Ergebnis für den Netto Durchsatz gibt. Besonders nicht für unterschiedliche Paketgrößen.
Wenn, dann macht man das bekanntlich immer mit dem üblichen Klassiker iPerf3 auf beiden Seiten!
MTU Check per ICMP (Ping) ist natürlich auch immer sinnvoll wie schon gesagt.
Den Netto Internet Speedwert testest du mit einem Client direkt am Router oder Firewall via https://www.speedtest.net/de
Ist zwar nicht 100% aber zu mindesten 90% Genauigkeit.
ob es eine .local oder .de Domäne o.ä. ist.
.local hoffentlich nicht, denn die ist bekanntlich für jeden guten Admin Tabu! 🧐
https://imatrix.at/schlechter-domain-name/
Hinweise zur Verwendung der Domäne .local in DNS und mDNS
Nordlichtlein
Nordlichtlein 24.01.2025 um 08:26:36 Uhr
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Zitat von @support-m:

Hi,
ok, dann würde ich ein internes Verkabelungs-Problem o.ä. erstmal ausschließen. Das heißt die nächsten Punkte wären AntiViren-Programm und Router-Firewall. Welche Router-Firewall hast du im Einsatz?

Die Firewall ist auch von Sophos. Alle Geräte, mit denen ich getestet hatte, sitzen dahinter.
Das Anti-viren-Programm ist ebenfalls Sophos. Testweise hatte ich dies deaktiviert, nicht dass es alles verlangsamt. Allerdings war das Ergebnis gleich geblieben.

Ich nehme an, ihr werdet eine Domäne haben. Ist mit eurem internen DNS / ActiveDirectory alles in Ordnung?

Ja, wir haben eine Domäne. Das DNS / AD sollte in Ordung sein. Hoffe ich zumindest. face-smile

Poste außerdem mal bitte folgende Infos vom TS und eurem Domaincontroller (+Datev-Server):
ipconfig /all
Die DNS Suffix kannst du zensieren, obwohl wichtig sein kann, ob es eine .local oder .de Domäne o.ä. ist.

host04 - ipconfig all

ts - ipconfig all - teil 1

ts - ipconfig all - teil 2

Ist das AV Programm auf auf den anderen Geräten installiert, die keine Internetgeschwindigkeitsprobleme haben? Identisch genug konfiguriert? Im Zweifen würde ich das AV testweise wirklich deinstallieren, ein deaktivieren reicht oft nicht aus.

Ja, Sophos ist auf allen Geräten installiert und identisch konfiguriert.
Eine Deinstallation ist nicht ohne weiteres möglich, da es über die Cloud verwaltet wird (Sophos Central).

Uff, das sind ja alles keine guten Werte und vorallem die Schwankung halte ich für sehr verwunderlich. Wer ist denn euer Internetanbieter? Dort mal eine Störung gemeldet? Und hast du die Möglichkeit, euren Router zu tauschen?

Internet erhalten wir über Vodafone. Der Router wurde erst im Oktober erneuert, da wir (endlich) auf Vektoring umgestellt wurden. Davor hatten wir 6 MB/s. face-wink
Nordlichtlein
Nordlichtlein 24.01.2025 um 08:40:42 Uhr
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Zitat von @Starmanager:

Einfach das Script auf dem TS ausfuehren. Danach auf dem Host und auf einem Client im Netzwerk. Sollte bei allen 3 gleich sein.

Habe ich gemacht. Der Inhalt sieht gleich aus, jedoch sind die Zeiten unterschiedlich, wie zu erwarten war.
Der PC und der Host liegen bei 14 ms im Durchschnitt. Der TS liegt bei 32ms minimal und maximal bei 283ms. Im Durchschnitt ca. 50 ms.
Starmanager
Starmanager 24.01.2025 um 09:11:38 Uhr
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Ich wuerde testweise mal die Netzwerkkarte am Host auf einen Anschluss reduzieren und dann nochmal testen. mehrere IP Adressen sind eigentlich nicht sinnvoll. Auch die vielen Netzwerkkarten am Terminalserver sind eigenartig.
Nordlichtlein
Nordlichtlein 24.01.2025 um 09:15:20 Uhr
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Zitat von @aqui:

Wenn, dann macht man das bekanntlich immer mit dem üblichen Klassiker iPerf3 auf beiden Seiten!
MTU Check per ICMP (Ping) ist natürlich auch immer sinnvoll wie schon gesagt.

Danke, wieder etwas, dass ich lernen musste. Ich werde mir iPerf mal ansehen und versuchen, sinnvolle Ergebnisse zu ermitteln.

Den Netto Internet Speedwert testest du mit einem Client direkt am Router oder Firewall via https://www.speedtest.net/de
Ist zwar nicht 100% aber zu mindesten 90% Genauigkeit.

Ich hatte heute einmal von der Firewall aus versucht, einen Speedtest auszuführen. Da jedoch aktuell die Kollegen auch arbeiten, ist der wohl wenig aussagekräftig. Sophos Firewall

.local hoffentlich nicht, denn die ist bekanntlich für jeden guten Admin Tabu! 🧐
https://imatrix.at/schlechter-domain-name/
Hinweise zur Verwendung der Domäne .local in DNS und mDNS

Doch, wir haben eine .local Domäne. Werde mir deinen Link mal durchlesen, danke.
Ich hatte mir schon gedacht, dass ich gerade nur an der Spitze des Eisberges gekratzt habe. Aber irgendwo muss man ja anfangen.
Zum Glück bin ich kein guter Admin, da kann ich erstmal mit leben. face-smile
Nordlichtlein
Nordlichtlein 24.01.2025 aktualisiert um 09:31:59 Uhr
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Zitat von @Starmanager:

Ich wuerde testweise mal die Netzwerkkarte am Host auf einen Anschluss reduzieren und dann nochmal testen. mehrere IP Adressen sind eigentlich nicht sinnvoll. Auch die vielen Netzwerkkarten am Terminalserver sind eigenartig.

Du meinst die Netzwerkkarten in Windows zu einem "Team" zusammen zu fassen, richtig?
Kann man im Laufenden Betrieb wohl nicht einfach ändern, oder?

Aktuell sind auf dem Host die Netzwerkadapter einzeln mit IPs belegt. Ich verstehe es so, dass die VSwitche je einen Adapter ansprechen. Jeder vSwitch hat dann wieder eigenen VMs, die über ihn kommunizieren.
Daher war wohl der Gedanke: VM mit eigener IP -> vSwitch -> einzelner Host Adapter

Wenn man das nicht so macht, wie wäre es dann besser?
Nordlichtlein
Nordlichtlein 24.01.2025 um 09:59:28 Uhr
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Zitat von @aqui:

Wenn, dann macht man das bekanntlich immer mit dem üblichen Klassiker iPerf3 auf beiden Seiten!
MTU Check per ICMP (Ping) ist natürlich auch immer sinnvoll wie schon gesagt.

Danke, wieder etwas, dass ich lernen musste. Ich werde mir iPerf mal ansehen und versuchen, sinnvolle Ergebnisse zu ermitteln.

So, gleich mal gemacht.

iPerf Server war der TS

PC als Client = Transfer 918 MBytes Bitrate 768 Mbits/sec
Host als Client = Transfer 1.08 GBytes Bitrate 922 Mbit/sec
DatevServer als Client = Transfer 1.10 GBytes Bitrate 946 Mbits/sec
support-m
support-m 24.01.2025 um 10:03:59 Uhr
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Hi,
Zitat von @Nordlichtlein:
Die Firewall ist auch von Sophos. Alle Geräte, mit denen ich getestet hatte, sitzen dahinter.
Gibt es auf deiner Sophos irgendwelche Webfilter oder Webproxys, die vielleicht bei der IP des Terminalservers stärker prüfen? Kenne Sophos nur vom Hören-Sagen face-smile

host04 - ipconfig all
Hm, zu viele Gateways.
Was sagt "route print" auf dem Host?

ts - ipconfig all - teil 1
Was für Geräte sind die beiden DNS-Server (192.168.1.253+.254)? Habt ihr 2 Domaincontroller?

Internet erhalten wir über Vodafone. Der Router wurde erst im Oktober erneuert, da wir (endlich) auf Vektoring umgestellt wurden. Davor hatten wir 6 MB/s. face-wink
Von 6 MB/s dank Vectoring runter auf 5 MB/s, nice. Bist du dir sicher mit den Werten? :D

MfG
Nordlichtlein
Nordlichtlein 24.01.2025 um 10:26:47 Uhr
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Moin,
Zitat von @support-m:
Gibt es auf deiner Sophos irgendwelche Webfilter oder Webproxys, die vielleicht bei der IP des Terminalservers stärker prüfen? Kenne Sophos nur vom Hören-Sagen face-smile

Prüfe ich. Wird auch über die Cloud verwaltet.

Hm, zu viele Gateways.
Was sagt "route print" auf dem Host?
25-01-24 - host04 route print - teil 1

25-01-24 - host04 route print - teil 2
Was für Geräte sind die beiden DNS-Server (192.168.1.253+.254)? Habt ihr 2 Domaincontroller?
Es gibt einen DC1 (primär) und einen DC2 (sekundär), für den Fall, dass einer ausfällt.

Internet erhalten wir über Vodafone. Der Router wurde erst im Oktober erneuert, da wir (endlich) auf Vektoring umgestellt wurden. Davor hatten wir 6 MB/s. face-wink
Von 6 MB/s dank Vectoring runter auf 5 MB/s, nice. Bist du dir sicher mit den Werten? :D

Also, laut Rechnung sollen wir VDSL mit 50 / 10 haben. Vorher hatten wir eine symetrische Leitung mit 6/6.

Wir haben auch zwei Außenstellen, die mit VPN (Sophos Red60) angebunden sind. Die kommen bei uns auch über diese Leitung an. Wenn dort also viele arbeiten, dann ist die Leitung entsprechend mehr belastet.
Die Kollegen arbeiten auf einem anderen Terminalserver. Aber den will ich im Moment nicht anfassen, so dass ich erstmal den anderen ausgesucht habe, da er mir einfacher erschien. face-big-smile

LG
Nordlichtlein
Nordlichtlein 24.01.2025 um 10:46:35 Uhr
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Moin,

Zitat von @support-m:
Gibt es auf deiner Sophos irgendwelche Webfilter oder Webproxys, die vielleicht bei der IP des Terminalservers stärker prüfen? Kenne Sophos nur vom Hören-Sagen face-smile

In Sophos Central haben die Terminalserver eine eigene Richtlinie, diese ist jedoch identisch mit der Richlinie vom Host.
Sie wurde offenbar mal angelegt, um sich an das Thema heranzutasten, welche Auswirkungen die jeweiligen Änderungen haben. Jetzt sind die Richlinien gleich.

MfG
Starmanager
Starmanager 24.01.2025 aktualisiert um 12:12:05 Uhr
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VDLS 50 / 10 bedeutet 5MB/s Download und 1 MB/s upload. Oder 50Mbit download und 10Mbit Upload.
MysticFoxDE
MysticFoxDE 30.01.2025 aktualisiert um 18:22:40 Uhr
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Moin @Nordlichtlein,

- Netzwerk: Intel I350-T4

OK, eine klassische 1G Server-NIC.

Hardwarebeschleunigung: Warteschlange für virt.Computer aktiviert, IPsec-Taskabladung aktiviert - max Anzahl 512, SR-IOV deaktiviert

Deaktiviere bitte "Warteschlange für virt.Computer" / VQM auf allen VM's, denn die verwendete I350 stellt dafür nicht wirklich ausreichend Ressourcen, ausserdem macht VMQ bei 1G auch nicht wirklich viel Sinn.

Und schalte auf jeden Fall auch das RSC auf dem vSwitch aus.

Get-VMSwitch | Set-VMSwitch -EnableSoftwareRsc $false

Das könnte dir mitunter bei der Datev-Performance übrigens auch einiges bringen ...

Set-NetTCPSetting -SettingName "Datacenter" -CongestionProvider DCTCP -DelayedAckFrequency 1  

... . 😉

Gruss Alex
Nordlichtlein
Nordlichtlein 04.02.2025 um 10:08:01 Uhr
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Hallo @alex,

vielen Dank für deine Empfehlungen.

Ich habe einiges gestern gleich mal umgesetzt. Außer der Einstellung beim Datev-Server. Hier will ich mir erstmal durchlesen, was die Einstellungen bewirken. Ist ja sinnvoll, zumindest grundsätzlich zu verstehen, was man ändert, bevor man es umsetzt. face-wink

Große Änderungen konnte ich gestern im laufenden Betrieb nicht feststellen.
Allerdings gehe ich auch davon aus, dass manches erst nach einem Neustart wirkliche Ergebnisse bringt. Und das wird bei uns erst nach den MS-Updates im Februar sein.

Trotzdem schonmal vielen Dank.

Ich bleibe auf jeden Fall an dem Thema dran.

Gruß
aus dem hohen Norden
aqui
aqui 04.02.2025 um 10:47:53 Uhr
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MysticFoxDE
MysticFoxDE 04.02.2025 um 10:53:45 Uhr
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Ich bleibe auf jeden Fall an dem Thema dran.
😉
aqui
aqui 04.02.2025 aktualisiert um 11:03:09 Uhr
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Gibt ja noch einen Parallelthread zur gleichen Thematik. face-wink
RDP im lokalen Gigabit-Netzwerk: Verfügbare Bandbreite: 510 kbps
Nordlichtlein
Nordlichtlein 04.02.2025 um 11:20:19 Uhr
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Zitat von @aqui:

Gibt ja noch einen Parallelthread zur gleichen Thematik. face-wink
RDP im lokalen Gigabit-Netzwerk: Verfügbare Bandbreite: 510 kbps

Aber der ist ja nicht von mir und mein Thread ist älter. face-big-smile
Da bei mir "Server" steht, fühlte er sich wohl vom Thema nicht direkt angesprochen.
MysticFoxDE
MysticFoxDE 04.02.2025 aktualisiert um 11:36:23 Uhr
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Moin @Nordlichtlein,

Ich habe einiges gestern gleich mal umgesetzt. Außer der Einstellung beim Datev-Server. Hier will ich mir erstmal durchlesen, was die Einstellungen bewirken. Ist ja sinnvoll, zumindest grundsätzlich zu verstehen, was man ändert, bevor man es umsetzt. face-wink

👍

Set-NetTCPSetting -SettingName "Datacenter" -CongestionProvider DCTCP -DelayedAckFrequency 1  

Der Befehl stellt die TCP Überlassteuerung von CUBIC auf DCTCP um.
Denn CUBIC ist eher für breitbandige aber auch hochlatente Netzwerke gedacht, sprich nicht wirklich für LAN sondern eher für WAN Verbindungen. 🙃

Und mit "DelayedAckFrequency 1" schaltest du das bescheuerte DelayedAck aus, was von Haus aus dafür sorgt, dass eine ACK um bis zu 40ms verzöggert wird, was insbesondere bei Transaktionsalstigen Anwendungen wie z.B. auch Datev, extrem die Perfortmance in den Keller befördern kann, weil eben jede Transaktion um bis zu 40ms verzöggert wird. 😭

Ist übrigens auch ein Feature was eher für WAN und nicht LAN entwickelt wurde. 🙃

Und falls du mich jetzt fragen möchtest, warum diese Microsoftianer bei einer LAN Verbindung WAN Features verwenden ... ähm, ganz einfach, weil die meiner Ansicht nach mittlerweile absolut kirre geworden sind. 😔

Mit dem folgenden Befehl ...

Set-NetTCPSetting -SettingName "Datacenter" -CongestionProvider CUBIC -DelayedAckFrequency 2   

... kannst du die entsprechenden optimierungen auch jederzeit wieder rückgängig machen.


Große Änderungen konnte ich gestern im laufenden Betrieb nicht feststellen.

🤔 ... kannst du mal bitte nachschauen, wie hoch die Datenträger-Latenzen auf dem Datev-SQL sind, danke.

Gruss Alex
Nordlichtlein
Nordlichtlein 06.02.2025 um 09:20:30 Uhr
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Moin,
Zitat von @MysticFoxDE:

Vielen Dank für die Erklärung.

🤔 ... kannst du mal bitte nachschauen, wie hoch die Datenträger-Latenzen auf dem Datev-SQL sind, danke.

Wie ermittelt man das am Besten? Gibt es dafür ein sinnvolles Tool?
Sorry, dass ich "Anfängerfragen" stellen muss.

Laufen tun der DatevSRV und der Terminalserver auf folgender Hardware:
HPE NVMe SSD G4 6.4cm (2.5") 1.92TB High Perf RI BC U.3

LG
MysticFoxDE
MysticFoxDE 06.02.2025 um 10:34:18 Uhr
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Moin @Nordlichtlein,

Wie ermittelt man das am Besten? Gibt es dafür ein sinnvolles Tool?

Der schnellste und einfachste Weg bei einem Windows ist ...

Datenträger Latenz:
ressourcenmonitor - datentrÄger - latenz

Netzwerk Latenz:
ressourcenmonitor - netzwerk - latenz n

... sorry für die Kürze, bin gerade etwas im Stress.

Sorry, dass ich "Anfängerfragen" stellen muss.

Mach dir kein Kopf, auch ein erfahreneren ITler wird nicht wirklich gleich als ein solcher geboren. 😉

Gruss Alex
Nordlichtlein
Nordlichtlein 06.02.2025 um 11:53:24 Uhr
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Danke für die Anleitung. Bitte mach dir wegen mir keinen Stress. Die Probleme bestehen hier schon länger, also kann man auch nicht erwarten, dass ich es innerhalb von Tagen lösen kann.

Die Antwortzeiten (ms) liegen meist bei 1 ms.
Ausnahmen sind Sophos (Antivirus) Bestandteile, die liegen auch mal für kurze Zeit bei 9 - 14 ms.

Durch das ganze Rumsuchen und rumspielen ist mir auf dem DatevServer folgendes Aufgefallen.
Die VM hat 64 GB Ram zugewiesen bekommen.
Davon sind laut Task-Manger 58,7 belegt.
Zusätzlich ist der Pagefile auf C bei 9 GB.

Sucht man nun bei Datev, so erklären die, dass es sich um eine SQL-Express Version handelt, die maximal 1,4 GB verwenden kann.
Mit der Datev Anleitunghabe ich mir mal den tasächlichen Speicherbedarf angeschaut.

clipboard-image

Das "schöne" ist, dass ich jetzt noch verwirter bin, als vorher. Fasse ich eins an, so wuseln dadrunter gleich noch mehr Probleme hervor. face-big-smile

Beim ursprünglichen Problem des langsamen Terminalservers habe ich jetzt etwas neues rausgefunden.

Wir haben ja die VDSL Leitung. Weil diese früher eine symetrische 6/6 Leitung war, hatte man einen zusätzlichen LTE-Router angeschafft. Dieser sollte für mehr Internet-Geschwindigkeit sorgen.
VDSL und LTE gehen in die Firewall und sind dort mit 50 zu 50 gewichtet. Das bedeutet, dass die Sophos Firewall aussuchen kann, über welche Verbindung was geht.

Bei Verwendung von speedtest.net (danke aqui Windows Terminal Server langsames Internet) fällt nun auf, dass man auf einigen Geräten über die VDSL geht und bei anderen über die LTE-Verbindung.
Ich kann mir vorstellen, dass es dadurch a) zu unterschiedlichen Messergebnissen kommt und b) die jeweiligen Leitungen unterschiedlich stark genutzt werden. So ist LTE am Mittag langsamer (Handynutzer machen Mittagspause).

Trotzdem erklärt es für mich noch nicht, warum der TS im Vergleich zu den anderen Geräten so langsam im Internet ist.

*seuftz* Naja, immer langsam voran face-smile
ukulele-7
ukulele-7 06.02.2025 aktualisiert um 12:36:33 Uhr
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Sucht man nun bei Datev, so erklären die, dass es sich um eine SQL-Express Version handelt, die maximal 1,4 GB verwenden kann.

Hast du dafür eine Quelle? Welche DATEV-Software läuft bei euch? DATEV schreibt:
https://apps.datev.de/help-center/documents/1033860
Server-Betriebssysteme bei Mandanten mit einer kleinen Anzahl von DATEV-Lizenzen (bis zu 3 PC-Zählern).

Das Verhalten von SQL ist typisch für SQL Standard (wird i.d.R. über DATEV mit lizensiert). Der RAM ist nach einem Neustart komplett frei. SQL nimmt sich dann so lange RAM, bis er voll ist, und fängt dann an, RAM frei zu geben, wenn er gebraucht wird. So sieht das OS eigentlich immer einen nahezu vollen RAM. Das entspricht best practice, der RAM sollte natürlich auch pyhsisch da sein.
Nordlichtlein
Lösung Nordlichtlein 07.02.2025 um 10:14:44 Uhr
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Hallo,

vielen Dank für die vielen Informationen und Hilfen.

Ich habe gestern abend (hoffentlich) die Lösung zum langsamen Internet auf dem Terminalserver gefunden.

Die iperf Test hatten ja ergeben, dass die LAN-Verbidnung im Netzwerk gut ist. Die Verbindungen ins Internet waren aber weiterhin schlecht.

Wie weiter oben beschrieben, gibt es hier zwei Leitungen ins Internet: VDSL und LTE. Diese gehen an die Sophos Firewall. Die Firewall gewichtet selbständig die ausgehende Traffic auf beide Leitungen. Nach einigem Testen hat sich herausgestellt, dass die LTE-Verbindung (entgegen aller Werbung) grotten langsam ist. Leider wird sowas auf der Firewall nicht ermittelt. Somit sind aktuell alle Geräte, die über die LTE gehen langsam.
Ich habe daraufhin testweise auf der Firewall eine SD-WAN-Route für den Terminalserver eingerichtet, dass er primär über VDSL und sekundär über LTE gehen soll. Das Ergebnis war, dass wir dort nun mit 40 Mbit/s surfen. *endlich*
kleine Ursache, große Wirkung und sehr schwer zu finden.

Das DatevSQL Problem lasse ich mal außen vor, da es mit dem eigentlichen Thread nichts zu tun hatte.
Wahrscheinlich ist da eher was für die Datev-Community.
Die hier vorgeschlagenen Änderungen und eine Umstellung in der SQL Einstellungen (siehe Punkt 4) haben eine Verbesserung um ca. 20 Prozent bewirkt. Noch nicht optimal aber schon besser.
@ukulele-7: Ich konnte die Seite nicht mehr finden. Danke für deine Infos. Jetzt verstehe ich dort die RAM-Nutzung schon besser.

Somit ist das Thema erstmal beendet. Aber keine Sorge, die nächsten Fragen kommen bestimmt. face-big-smile
Und nochmal Danke an alle.
ukulele-7
ukulele-7 07.02.2025 um 11:50:57 Uhr
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Wie weiter oben beschrieben, gibt es hier zwei Leitungen ins Internet: VDSL und LTE.
hm habe ich wohl überlesen? Von LTE ist nicht die Rede gewesen.
Diese gehen an die Sophos Firewall. Die Firewall gewichtet selbständig die ausgehende Traffic auf beide Leitungen.
Ja es gibt zwei grundsätzliche Herangehensweisen: Loadbalancing und Failover. In deinem Fall wurde LTE ja aus einem bestimmten Grund angeschafft, ich gehe mal von Failover aus - dabei sollte es dann auch bleiben.
Nach einigem Testen hat sich herausgestellt, dass die LTE-Verbindung (entgegen aller Werbung) grotten langsam ist.
Ja, ist halt LTE und vermutlich auch noch in einer ungünstigen Position.
kleine Ursache, große Wirkung und sehr schwer zu finden.
Naja, hätte hier am Anfang was von dual WAN und LTE gestanden wäre die Diskussion zu 100% sofort in Richtung LTE gegangen.

DATEV-Community oder ggf. auch Teamservice, wenn du hast. 1st-Level Support ist da eher nicht gut aber man kommt weiter wenn es sinnvoll ist face-smile
aqui
aqui 07.02.2025 aktualisiert um 12:31:19 Uhr
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hm habe ich wohl überlesen? Von LTE ist nicht die Rede gewesen.
Korrekt! Damit wurde leider wieder einmal die helfende Community hier in einen Irrweg geleitet. face-sad
Kann man mal sehen wie wichtig es ist wirkjich alle wichtigen Aspekte eines solchen Setups zu schildern. Das LTE bekanntlich grottenlangsam ist wenn die Zelle mit schlechter Feldstärke zu erreichen ist und mit vielen Usern belastet ist liegt auf der Hand. Das weiss auch ein Laie.
Aber nungut. Problem gelöst...
ukulele-7
ukulele-7 07.02.2025 um 13:25:02 Uhr
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Nochmal zum Thema DATEV:
Ich bin etwas verblüfft über deine Aussage "20%", wie hast du die ermittelt? Rechnungswesen-Benchmark?

Welche CPU haust du? Unser SQL nutzt 4 Kerne (OS hat 8). Die Last geht kaum hoch, zwischendurch hatte ich mal 10% das wars.
Nordlichtlein
Nordlichtlein 10.02.2025 aktualisiert um 08:23:20 Uhr
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Zitat von @aqui:

hm habe ich wohl überlesen? Von LTE ist nicht die Rede gewesen.
Korrekt! Damit wurde leider wieder einmal die helfende Community hier in einen Irrweg geleitet. face-sad

Wie ich oben geschildert hatte, habe ich die Tätigkeit erst übernommen. Daher waren und sind mir noch nicht alle Informationen bekannt, die man für die Tätigkeit benötigen wird.

Kann man mal sehen wie wichtig es ist wirkjich alle wichtigen Aspekte eines solchen Setups zu schildern. Das LTE bekanntlich grottenlangsam ist wenn die Zelle mit schlechter Feldstärke zu erreichen ist und mit vielen Usern belastet ist liegt auf der Hand. Das weiss auch ein Laie.

Wie ich bewiesen habe, ist es nicht JEDEM bekannt. Ich gehe grundsätzlich vom dümmsten anzunehmenden User (DAU) aus, und damit meine ich mich und niemand anderen.
Insbesondere hätte ich angenommen, dass man bei Vodafone, wenn man einen Businiess Vertrag für LTE hat, dieser auch priorisiert wird. Jetzt weiß ich es besser. Vertrag wird wohl gekündigt.
Da der Festnetzanschluss für das Gebäude geändert werden soll, werde ich dort auf einen zusätzlichen VDSL drängen, der dann zuzätzlich bzw. als Failover genutzt werden kann.

Aber nungut. Problem gelöst...

Da freue ich mich auch drüber.
Nordlichtlein
Nordlichtlein 10.02.2025 aktualisiert um 08:35:42 Uhr
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Zitat von @ukulele-7:

Nochmal zum Thema DATEV:
Ich bin etwas verblüfft über deine Aussage "20%", wie hast du die ermittelt? Rechnungswesen-Benchmark?

Für mich war der Leistungsindex ein erster Ansatzpunkt. Der war / ist bei unserer Installation offenbar sehr schlecht.
So hatten wir ein Ergebnis von 44 Sekunden. Hier muss man allerdings aufpassen. Wir haben einen virtualisieren Terminalserver mit virtualisiertem Datenbankserver. Wir werden also offenbar nicht das Ergenis erreichen können, wo Anwendung und Datenbank auf einem Gerät liegen. Dabei scheinen 5-9 Sekunden der Durchschnitt zu sein. Siehe Datev-Forum.

Ich habe mich dort durch die diversen Einträge im Forum gehangelt und durch die Hilfe-Themen von Datev, u.a. das hier.
Dadurch sind wir runter von den 44 Sekunden auf 32 Sekunden. Nicht super, aber die Kollegen haben es gemerkt und gefragt, ob ich das war. Über ein Lob freut man sich ja natürlich.

Da ich ja recht wenig Ahnung habe, greife ich halt auch auf die einfachsten Methoden zurück. Also gleiche Uhrzeit, wenn keine Kollegen arbeiten und der Server kein Backup oder so macht. Stoppuhr hinlegen und los geht es.
Dadurch habe ich mir eine Tabelle mit Vergleichszahlen erstellt.

Welche CPU haust du? Unser SQL nutzt 4 Kerne (OS hat 8). Die Last geht kaum hoch, zwischendurch hatte ich mal 10% das wars.

Als CPU wurden zwei Intel Xeon Gold 6354 3.00 GHz 18 Core Prozessoren verbaut.
Der Terminalserver nutzt jetzt 8 virtuelle Prozessoren (war die [Windows Terminal Server langsames Internet Empfehlung]). Hier liegen wir, wenn alle da sind und arbeiten, bei zwischen 30 und 54% Auslastung.
Der Datev-SQL hat ebenfalls 8 virtuelle Prozessoren. Der langweilt sich die meiste Zeit. face-smile Ist also wahrscheinlich auch überdimensioniert und sollte auf 4 oder 6 runtergesetzt werden.

edit: vielleicht wäre ein eigenes Thema dazu sinnvoll, wenn es noch andere gibt, die sich dazu austauschen wollen?

LG
aqui
aqui 10.02.2025 um 11:03:26 Uhr
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noch nicht alle Informationen bekannt, die man für die Tätigkeit benötigen wird.
Aber zu mindestens einfache technische Sachverhalte sollte man doch sachlich und vollständig korrekt schildern können wenn es um zielführenden Lösungssupport von Extern geht?! 🤔
Nordlichtlein
Nordlichtlein 10.02.2025 um 11:29:12 Uhr
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Ich bemühe mich. Wirklich. Ganz echt. face-smile
Aber wie man sieht, ist mir vieles noch nicht bekannt. Ich muss vieles noch lesen und mir Grundlagen erarbeiten.
Und manches habe ich ja erst im Dialog mit euch herausgefunden, erst verstanden bzw. bin überhaupt darauf gekommen, mal dort nachzuschauen.

Von daher waren für mich die Informationen, alle wertvoll (auch wenn sie nicht direkt im dem Problem zu tun hatten) oder haben mich erst der Lösung näher brachten.
Und als Anfänger spreche ich hier wahrscheinlich auch für andere: Bitte, bitte, habt Geduld mit uns. Wir wollen ja erst dahin, wo ihr jetzt schon seid. face-big-smile
aqui
aqui 10.02.2025 aktualisiert um 11:51:44 Uhr
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Grundsätzlich hast du Recht, keine Frage und Geduld haben wir hier alle. Aber wenn du es schon vorab unterlässt wichtige Informationen zu deiner eigenen, vorhandenen Infrastruktur in Erfahrung zu bringen und hier sachlich richtig zu schildern und dann vorschnell einen Thread mal eben raushaust ist das natürlich nicht Admin like. Dann ist es zwangsläufig das du externe Helfende, die dein Umfeld natürlich nicht kennen und auch eine Beschreibung angewiesen sind, in eine Sackgasse führst. Das man das eigene Umfeld kennt ist für fremde Hilfe ja Voraussetzung. Müsste man das mit jedem Thread auch noch anzweifeln wäre Helfen eine wilde Odyssee wie du dir denken kannst.
Es ist fürs Troubleshooting mit Fremden generell wichtig alle diese Sachverhalte zu schildern um solche Missverständnisse zu vermeiden für eine zielführende und schnelle Lösung.
So ein Verständnis braucht auch weder das Erarbeiten von Grundlagen noch ist es forenspezifisch sondern bezieht sich bekanntlich generell aufs Troubleshooting mit remoten Helfenden egal ob Hersteller, Forum usw. Der gesunde Menschen (IT) Verstand also... face-wink
Wenn du ein Auto reparierst, einem Externen am Telefon aber nicht schilderst ob Diesel, Benzin oder Elektro was erwartest du denn für eine Hilfe...?!
Wir decken dann schon mal den Tisch und warten bis ihr angekommen seid. face-wink
Nordlichtlein
Nordlichtlein 10.02.2025 um 11:57:05 Uhr
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Zitat von @aqui:

Es ist fürs Troubleshooting mit Fremden generell wichtig alle diese Sachverhalte zu schildern um solche Missverständnisse zu vermeiden für eine zielführende und schnelle Lösung.
Ja, du hast ja recht.....
Wir decken dann schon mal den Tisch und warten bis ihr angekommen seid. face-wink
Ich freu mich schon drauf. face-big-smile
ukulele-7
ukulele-7 10.02.2025 aktualisiert um 12:31:28 Uhr
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Zitat von @Nordlichtlein:

Zitat von @ukulele-7:

Nochmal zum Thema DATEV:
Ich bin etwas verblüfft über deine Aussage "20%", wie hast du die ermittelt? Rechnungswesen-Benchmark?

Für mich war der Leistungsindex ein erster Ansatzpunkt. Der war / ist bei unserer Installation offenbar sehr schlecht.
Also der "Leistungsindex Rechnungswesen", korrekt?
Wir haben einen virtualisieren Terminalserver mit virtualisiertem Datenbankserver. Wir werden also offenbar nicht das Ergenis erreichen können, wo Anwendung und Datenbank auf einem Gerät liegen.
DATEV und RD-SH auf je einer VM ist völlig normal, man sollte auf keinen Fall beides auf einem OS installieren. Einzig ob die beiden VMs auf dem selben Host liegen und wie das Storage angebunden ist, kann einen Unterschied machen.
Dabei scheinen 5-9 Sekunden der Durchschnitt zu sein. Siehe Datev-Forum.
Also 5 Sekunden wäre ziemlich schnell. Ich habe einen Beitrag aus 2020 gefunden da wird 7,0 als sehr schnell gehandelt, die Aussagekraft aber auch relativiert:
https://www.datev-community.de/t5/Technisches-zu-Software/Leistungsindex ...

Ich komme hier auf 10,5, wobei die Einzelwerte natürlich viel interessanter sind. Rein technisch ist unsere HDD SAN ein großer Schwachpunkt, ich kann leider nicht mit AllFlash testen. Beide VMs liegen auf verschiedenen Hypervisoren.

[StartScore]
Duration=3,708 Sekunden
[DataAccessScore]
Duration=0,543 Sekunden
[ProcessorScore]
Duration=1,003 Sekunden
[HardDiskScore]
Duration=1,254 Sekunden
[GuiScore]
Duration=4,053 Sekunden
[OverallScore]
Duration=10,561 Sekunden

Dadurch sind wir runter von den 44 Sekunden auf 32 Sekunden.

Welche CPU haust du? Unser SQL nutzt 4 Kerne (OS hat 8). Die Last geht kaum hoch, zwischendurch hatte ich mal 10% das wars.

Als CPU wurden zwei Intel Xeon Gold 6354 3.00 GHz 18 Core Prozessoren verbaut.
Guck mal an, das ist doch neu und schnell. Ich habe auf einem Xeon(R) Gold 6154 CPU @ 3.00GHz getestet, also Vorvorgänger von deinem. Alles in allem scheint mir deinen Wert deutlich zu hoch und kann mir das noch nicht erklären.

Der Terminalserver nutzt jetzt 8 virtuelle Prozessoren (war die [Windows Terminal Server langsames Internet Empfehlung]). Hier liegen wir, wenn alle da sind und arbeiten, bei zwischen 30 und 54% Auslastung.
8 ist meist richtig. Auslastung scheint okay. Wie viele Benutzer gleichzeitig?
Der Datev-SQL hat ebenfalls 8 virtuelle Prozessoren. Der langweilt sich die meiste Zeit. face-smile Ist also wahrscheinlich auch überdimensioniert und sollte auf 4 oder 6 runtergesetzt werden.
Meiner hat auch selten mal etwas Last, daher hat mich deine Aussage sehr gewundert. Ich dachte du meintest 20% weniger CPU Last.
edit: vielleicht wäre ein eigenes Thema dazu sinnvoll, wenn es noch andere gibt, die sich dazu austauschen wollen?
Im DATEV Forum kann ja auch gepostet werden. Allerdings findet man dort nur wirklich guten Rat wenn es ein DATEV Problem ist. Bei allgemeinen OS oder Hypervisor-Problemen bist du hier besser aufgehoben.
Nordlichtlein
Nordlichtlein 10.02.2025 um 14:27:13 Uhr
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Also der "Leistungsindex Rechnungswesen", korrekt?
Ja, genau.

DATEV und RD-SH auf je einer VM ist völlig normal, man sollte auf keinen Fall beides auf einem OS installieren. Einzig ob die beiden VMs auf dem selben Host liegen und wie das Storage angebunden ist, kann einen Unterschied machen.
Im Datev-Forum findet man einige Einträge, wo alles auf einer Maschine läuft. Die haben dann in der Regel bessere Zeiten.
Bei uns wurd der TS primär für die Anwendungen genutzt. Datev Rechnungswesen (Fibu) und Peronalverwaltung (LODAS). Der Lizenzserver, der Kommserver und der DFÜ-Sammler laufen auf einem separaten PC im Rack. Laut ehemaligem Dienstleister könnte es sonst Probleme geben mit der Erkennung des Betriebsstätten-Sticks. (War das wieder so eine Information, die am Anfang wichtig gewesen wäre). Wo hängt denn euer Betriebsstätten-Stick dran?

Ich komme hier auf 10,5.
Da wären wir sehr zufrieden mit. face-smile

Beide VMs liegen auf verschiedenen Hypervisoren.
Bei uns liegen beide auf einem Host.
[StartScore]
Duration=3,708 Sekunden
[DataAccessScore]
Duration=0,543 Sekunden
[ProcessorScore]
Duration=1,003 Sekunden
[HardDiskScore]
Duration=1,254 Sekunden
[GuiScore]
Duration=4,053 Sekunden
[OverallScore]
Duration=10,561 Sekunden

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Unser größtes Problem ist für mich der Anwendungsstart. Hier haben wir bestimmt so ein "Anfängerproblem", bei dem ich nur nicht weiß, wonach ich suchen muss. (stichel Richtung aqui face-wink nicht böse sein)
Wenn ich die Festplattenwerte bei dir sehe, erahne ich allerdings schon, woran es liegen könnte. Wobei TS und SQL auf den gleichen NVMe im Host laufen.
Ich werde hier nochmal alle Treiber usw. durch gehen müssen. Es handelt sich um ein HPE-Gerät und mit den Update Möglichkeiten von HPE bin ich noch nicht warm geworden.
Der Contoller ist übergens ein HPE BCM MegaRAID MR416i-a 16L 4GB, falls es dir was sagt. Mir leider noch nicht. face-sad

8 ist meist richtig. Auslastung scheint okay. Wie viele Benutzer gleichzeitig?
Meist sind 10 User auf dem TS. Davon verwenden 6 Datev. Die überigen 4 nutzen meist nur Office usw.
Wir haben in Datev 4 Mandanten. Pro Mandant liegt die RAM-Nutzung bei rund 1,5 GB für die Fibu. LODAS ist etwas geringer.
ukulele-7
ukulele-7 10.02.2025 um 14:45:39 Uhr
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Die Nutzung scheint mir harmlos, die Hardware müsste eigentlich besser sein als bei uns. Wir haben wie gesagt HDDs über iSCSI angeschlossen, das ist definitiv schlechter als internes NVMe.

Welchen Hypervisor nutzt ihr? Hyper-V?
Habt ihr im BIOS des Servers alles auf Höchstleistung eingestellt?
Nordlichtlein
Nordlichtlein 11.02.2025 um 08:04:23 Uhr
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Ja, wir nutzen Hyper-V.
Das Bios kenne ich noch nicht. Die Maschine wird ja produktiv genutzt, daher ist es schwer, sie wirklich mal herunterzufahren, damit man ins Bios kommt.
Da fällt mir ein, bei HPE gibt es doch iLO. Vielleicht kann ich damit in die Einstellungen rein. Muss ich mal testen.
Danke für den Gedankenanstoß. face-smile
Nordlichtlein
Nordlichtlein 11.02.2025 um 08:59:57 Uhr
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Gesagt, getan, was gleich die nächsten Fragen aufwirft. Wer hätte s gedacht. face-big-smile

Sollte man bei Jitter Smoothing etwas auswählen?
Mit dem Zweiten Punkt komme ich zur Einrichtung / Wartung. Dafür werde ich mal ein neues Thema aufmachen. Und vorher erstmal lesen.

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