China Cloud- Einladung zum Abgreifen der Daten
Die Schweiz lagert künftig staatliche Daten bei Alibaba in China
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Hui, warum nur nicht die EU?
... und jetzt?
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Ausgedruckt am: 06.04.2025 um 10:04 Uhr
14 Kommentare
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Naja, steht doch dran: kostengründen. Eine eigene vergleichbare Cloud aufzubauen wie AWS oder Azure ist halt nun mal nicht so leicht. Mal vom finanziellen abgesehen fehlt halt vermutlich auch hier das Know How und die Erfahrung.

Zitat von @Nebellicht:
Daher... geben sie die Daten an beide Seiten preis... und haben somit keine Cyber Auseinandersetzungen (-Kriege) zu befürchten.
Daher... geben sie die Daten an beide Seiten preis... und haben somit keine Cyber Auseinandersetzungen (-Kriege) zu befürchten.
Echt? Und was ist mit Russland?
https://taz.de/Hacker-Angriff-auf-Labor/!5534469/
Mal abgesehen davon steht auch im Artikel folgendes:
Die Bundeskanzlei selbst versuchte gegenüber den Journalisten der Tamedia-Zeitung zu beschwichtigen. «Ob und welche Daten in den Public Clouds gehalten und bearbeitet werden, hängt vom jeweiligen Vorhaben ab», sagte ein Sprecher. Bevor Daten jedoch ausgelagert werden, müsse zwingend eine Risikobeurteilung vorgenommen werden – «auch bezogen auf den Public-Cloud-Anbieter».
Daten kann man an der Quelle verschlüsseln. Lt einem AWS Chief architect ist das bei Verwendung starker Kryptographie so sicher (wenn die Schlüssel on premise liegen) daß sich die NSA oder einer der 30 anderen Geheimdienste eher um eine Quellen-TKÜ bemühen werden.
Mit China derartige Geschäfte abzuschließen ist aus ganz anderen Gründen höchst fragwürdig... denn auch wenn die Daten super verschlüsselt sind, sind sie nicht sicher gegen Geiselnahme aus politischen Gründen. Das sind dann so Dinger wie "ups ihre Daten sind weg", woraufhin die chinesische Seite sagen würde "Wir waren's nicht".
Wir alle wissen daß Chinesen eher selten eherlich heraus die Wahrheit sagen... und wenn einer offensichtlich die Schuld hat, dann ist der plötzlich nicht mehr greifbar. Mir schuldet z.B. eine Firma in <Provinz mit unaussprechlichen Namen> noch 2600 Euro, und mein Kontaktmann in Shanghai war mit einem Mal wie vom Erdboden verschwunden als es drum ging, den Geschäftsführer höflich zur Begleichung seiner Schuld zu bitten.
Und wenn bei Alibaba jemand was abschaltet, was der Schweiz gehört, weil z.B. ein schweizer Politiker mehr Menschenrechte in <andere Provinz mit uaussprechlichem Namen> einfordert... "ups wir waren es nicht". Und nach drei Jahren: 学中文 wars, aber sorry seine ID haben wir nicht, und es gibt 50.000 Chinesen mit dem Namen.
Recht in China durchzusetzen ist quasi unmöglich
Mit China derartige Geschäfte abzuschließen ist aus ganz anderen Gründen höchst fragwürdig... denn auch wenn die Daten super verschlüsselt sind, sind sie nicht sicher gegen Geiselnahme aus politischen Gründen. Das sind dann so Dinger wie "ups ihre Daten sind weg", woraufhin die chinesische Seite sagen würde "Wir waren's nicht".
Wir alle wissen daß Chinesen eher selten eherlich heraus die Wahrheit sagen... und wenn einer offensichtlich die Schuld hat, dann ist der plötzlich nicht mehr greifbar. Mir schuldet z.B. eine Firma in <Provinz mit unaussprechlichen Namen> noch 2600 Euro, und mein Kontaktmann in Shanghai war mit einem Mal wie vom Erdboden verschwunden als es drum ging, den Geschäftsführer höflich zur Begleichung seiner Schuld zu bitten.
Und wenn bei Alibaba jemand was abschaltet, was der Schweiz gehört, weil z.B. ein schweizer Politiker mehr Menschenrechte in <andere Provinz mit uaussprechlichem Namen> einfordert... "ups wir waren es nicht". Und nach drei Jahren: 学中文 wars, aber sorry seine ID haben wir nicht, und es gibt 50.000 Chinesen mit dem Namen.
Recht in China durchzusetzen ist quasi unmöglich
Oh Gott,
wenn ich sowas schon lese, denke ich: Wir gehören wirklich ausgelöscht.
Ich wäre wirklich für ein Reverse-VPN.
Hat Ägypten das nicht schon mal so gemacht? Einfach alle BGP-Server abgeschaltet und das Land war weg vom Internet?
Vielleicht würde das auch gut bei uns sein.
Deutschlandweites Netz und wer ins Internet will, muss sich über eine Art VPN nach außen wählen.
Paranoide Grüße
bdmvg
wenn ich sowas schon lese, denke ich: Wir gehören wirklich ausgelöscht.
Ich wäre wirklich für ein Reverse-VPN.
Hat Ägypten das nicht schon mal so gemacht? Einfach alle BGP-Server abgeschaltet und das Land war weg vom Internet?
Vielleicht würde das auch gut bei uns sein.
Deutschlandweites Netz und wer ins Internet will, muss sich über eine Art VPN nach außen wählen.
Paranoide Grüße
bdmvg
nein Ägypten und ein paar andere Schurkenstaaten haben sich bei Symantec Wildcard-Zertifikate für bekannte Domains besorgt, so daß die ganz ungestört eine Man in the Middle Attacke mit gültiger Verschlüsselung machen konnten.
https://de.godaddy.com/blog/google-chrome-66-entwertet-symantec-zertifik ...
alle aktuellen Browser verwerfen deshalb die Symantec Root CA bzw. stufen diese als nicht vetrauenswürdig ein
https://de.godaddy.com/blog/google-chrome-66-entwertet-symantec-zertifik ...
alle aktuellen Browser verwerfen deshalb die Symantec Root CA bzw. stufen diese als nicht vetrauenswürdig ein
Dafür hat er einen Auftrag ausgeschrieben, welchen fünf Unternehmen gewonnen haben: Amazon, IBM, Oracle, Microsoft und der Alibaba-Konzern.
Somit sind die Daten sicher 😂 Jeder dieser Konzerne bekommt 1/5 der Daten, also Bit1 bekommt Amazon, Bit2 IBM ..... 🤣 ..... mit 20% der Datenbits kann man halt keine Daten wiederherstellen.
.... keine andere Wahl hatte. Es gebe in Europa und in der Schweiz keinen Cloud-Anbieter, «der den amerikanischen und chinesischen Firmen auch nur annähernd das Wasser reichen kann». ....
Genau das ist das Problem ..... und wir wollen es auch gar nicht ändern ..... man muß im Leben und in der Politik Prioritäten setzen .... die Gurkenkrümmungen sind eben wichtiger 🤣