Windows XP bzw. Servicepack auf Macbook installieren
Hier eine kleine Anleitung bzw. die Problemlösung zur Installation von Windows XP bzw. nachfolgend SP2 (oder höher) auf einem Macbook:
Angefangen hat alles damit, dass mein Chef sich privat ein Macbook zugelegt hat und da Windows XP zusätzlich drauf haben wollte. Das wird ja inzwischen unterstützt.
Er hat also beherzt seine Windows XP CD genommen (mit SP1) und munter installiert sowie telefonisch aktiviert. Danach wollte er die Treiber für das Macbook installieren. Diesen Versuch quittierte das Macbook bzw. das darauf befindliche XP jedoch mit der Fehlermeldung, dass mindestens SP2 Vorraussetzung sei. An dieser Stelle kam ich dann ins Spiel
Ich also nicht faul aus dem WSUS-Offline heraus eine aktuelle Installations-CD für alle aktuellen Updates gebrannt und munter in das Macbook eingelegt. Dummerweise bekam ich immer eine Windows-Fehlermeldung mit folgendem leicht verwirrenden Inhalt. Immerhin waren auf C: mal eben 30GB frei:
dann hab ich aber doch mal etwas recherchiert.
Im Ergebnis ist die Lösung ganz einfach. Man muss lediglich per regedit unter HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\ einen neuen Wert anlegen mit dem Namen BootDir und dem Inhalt C:\ (bzw. das entsprechende Bootlaufwerk). Schon klappt's auch mit dem Servicepack.
Quelle: Microsoft Knowledgebase
Ich hoffe das hilft dem einen oder anderen. Mir jedenfalls kommt so ein angebissener Apfel nicht auf den Schreibtisch. Weder als Computer noch als Telefon
oder Musikabspieler. Und das hat jetzt nichts mit dem o.g. Problem zu tun. Mir gefallen deren Produkte einfach nicht...
Manuel
Angefangen hat alles damit, dass mein Chef sich privat ein Macbook zugelegt hat und da Windows XP zusätzlich drauf haben wollte. Das wird ja inzwischen unterstützt.
Er hat also beherzt seine Windows XP CD genommen (mit SP1) und munter installiert sowie telefonisch aktiviert. Danach wollte er die Treiber für das Macbook installieren. Diesen Versuch quittierte das Macbook bzw. das darauf befindliche XP jedoch mit der Fehlermeldung, dass mindestens SP2 Vorraussetzung sei. An dieser Stelle kam ich dann ins Spiel
Ich also nicht faul aus dem WSUS-Offline heraus eine aktuelle Installations-CD für alle aktuellen Updates gebrannt und munter in das Macbook eingelegt. Dummerweise bekam ich immer eine Windows-Fehlermeldung mit folgendem leicht verwirrenden Inhalt. Immerhin waren auf C: mal eben 30GB frei:
Auf Laufwerk C:Windows NtServicePackUninstall steht nicht genügend Speicherplatz für die Service Pack 3-Installation zur Verfügung. Mindestens 4 MB zusätzlicher Speicherplatz sind erforderlich. Wenn sie ebenfalls Dateien für eine Deinstallation sichern wollen, erfordert die Installation4 MB zusätzlichen freien Speicherplatz. Geben Sie Speicherplatz auf der Festplatte frei und wiederholen Sie den Vorgang.
Zuerst dachte ich schon "Sie" hatten mich in der Nacht heimlich einer Lobotomie unterzogen Im Ergebnis ist die Lösung ganz einfach. Man muss lediglich per regedit unter HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\ einen neuen Wert anlegen mit dem Namen BootDir und dem Inhalt C:\ (bzw. das entsprechende Bootlaufwerk). Schon klappt's auch mit dem Servicepack.
Quelle: Microsoft Knowledgebase
Ich hoffe das hilft dem einen oder anderen. Mir jedenfalls kommt so ein angebissener Apfel nicht auf den Schreibtisch. Weder als Computer noch als Telefon
Manuel
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4 Kommentare
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Meinst du nicht das das besser in die Rubrik Apple Mac OS-X passt ?? Du hast dem Forum ja noch nichtmal mitgeteilt ob das eine Boot Camp Installation ist oder in einer VM mit Parallels oder VmWare Fusion 
Mit dem ct' Offline_update auf einem USB Stick funktioniert es übrigens ganz ohne deine Registry Frickelei !
( Kannst du übrigens selber verschieben wenn du auf "Bearbeiten" klickst !)
Und....du hast als Winblows Knecht vermutlich nie mit OS-X gearbeitet, deshalb hast du auch leider solche Einstellung wie oben...
Du musst ja auch nicht auf deren Hardware arbeiten. Installier dir den Chameleon Installer:
http://chameleon.osx86.hu/
auf deinem Wintel Rechner und installier dir das OS-X von deinem Cheffe ! Dann kannst du mitreden... ganz ohne Apple Hardware...
Mit dem ct' Offline_update auf einem USB Stick funktioniert es übrigens ganz ohne deine Registry Frickelei !
( Kannst du übrigens selber verschieben wenn du auf "Bearbeiten" klickst !)
Und....du hast als Winblows Knecht vermutlich nie mit OS-X gearbeitet, deshalb hast du auch leider solche Einstellung wie oben...
Du musst ja auch nicht auf deren Hardware arbeiten. Installier dir den Chameleon Installer:
http://chameleon.osx86.hu/
auf deinem Wintel Rechner und installier dir das OS-X von deinem Cheffe ! Dann kannst du mitreden... ganz ohne Apple Hardware...
Hi @manuel-r,
das kann ich so nicht stehen lassen. Man darf einen wichtigen Punkt als Firma nie vergessen: Wenn Du einen kostengünstigen Windows-Rechner oder Notebook kaufst, sind in der Regel keine ordentlichen Lizenzen dabei. Windows-Home (Vista oder auch Windows 7) kannst Du nicht in einem Firmennetzwerk benutzen (Domäne!), also musst Du eine höhere Version von Windows kaufen bzw. draufzahlen. Auch Microsoft-Office ist im Gegensatz zu iWorks von Apple um die 150 bis 200 Euro teurer. Rechne mal alle Lizenzkosten zusammen, dann kommst Du ungefähr auf den Preis der aktuellen Macs. Das gleiche Spiel bei MacOS Server: Das ist eine "unlimited"-Lizenz die 499 Euro kostet (E-Mail-Server, Datei-Server etc.). Rechne das mal mit Windows Server aus (z.B. 100 User Lizenzen). Da kommen dann Summen weit über 2000-3000 Euro raus. Man darf einfach nicht nur die Hardware sehen! Wir haben bei uns vor ca. 1,5 Jahren alles auf Mac umgestellt und siehe da, unsere Kosten für Hardware, Administration und Software sind um ein vielfaches gesunken. Auch gibt es keine großen Abstürze mehr und auch keine blauen Bildschirme. Das arbeiten mit dem Rechner ist viel angenehmer geworden. Ich wollte jetzt aber keine "Mac vs Windows Ding daraus machen, aber die Kosten sind wirklich kein gutes Argument für die Windows-Welt. Hängt alles nur vom Betrachtungswinkel ab.
Außerdem sind die Apple-Rechner für MacOS gedachte, alles andere tut ihnen nur weh
Gruß
Frank
Schließlich kann ich bei dem Preis-/Leistungsverhältnis nur lachen
das kann ich so nicht stehen lassen. Man darf einen wichtigen Punkt als Firma nie vergessen: Wenn Du einen kostengünstigen Windows-Rechner oder Notebook kaufst, sind in der Regel keine ordentlichen Lizenzen dabei. Windows-Home (Vista oder auch Windows 7) kannst Du nicht in einem Firmennetzwerk benutzen (Domäne!), also musst Du eine höhere Version von Windows kaufen bzw. draufzahlen. Auch Microsoft-Office ist im Gegensatz zu iWorks von Apple um die 150 bis 200 Euro teurer. Rechne mal alle Lizenzkosten zusammen, dann kommst Du ungefähr auf den Preis der aktuellen Macs. Das gleiche Spiel bei MacOS Server: Das ist eine "unlimited"-Lizenz die 499 Euro kostet (E-Mail-Server, Datei-Server etc.). Rechne das mal mit Windows Server aus (z.B. 100 User Lizenzen). Da kommen dann Summen weit über 2000-3000 Euro raus. Man darf einfach nicht nur die Hardware sehen! Wir haben bei uns vor ca. 1,5 Jahren alles auf Mac umgestellt und siehe da, unsere Kosten für Hardware, Administration und Software sind um ein vielfaches gesunken. Auch gibt es keine großen Abstürze mehr und auch keine blauen Bildschirme. Das arbeiten mit dem Rechner ist viel angenehmer geworden. Ich wollte jetzt aber keine "Mac vs Windows Ding daraus machen, aber die Kosten sind wirklich kein gutes Argument für die Windows-Welt. Hängt alles nur vom Betrachtungswinkel ab.
Außerdem sind die Apple-Rechner für MacOS gedachte, alles andere tut ihnen nur weh
Gruß
Frank