ISP Wechsel auf Vodefone Koax, Gebäudeverkabelung nur per Cat 7
Hallo Zusammen,
ich bin momentan bei Mnet als Glasfaser Kunde und möchte Preis/Leistungs-Technisch zu Kabel Deutschland / Vodafone wechseln.
Folgendes Problem ist allerdings bei mir vorhanden.
Ich werde vom Nachbarhaus versorgt. Heißt im Nachbarhaus sind alle möglichen Anschlüsse vorhanden. Telekom, Mnet, Kabel.
Beim Bau ist allerdings nur ein Cat 7 verlegt worden von dem ich versorgt werde.
Da beide Häuser auf einem Grundstück stehen, hätte es mich 3500€ gekostet, eine separate Leitung zu legen, da das Grundstück ja bereits im Nachbarhaus versorgt ist.
Aufbau bildlich:
Momentaner Zustand:
Glasfaser kommt im Haus A im ONT an. Von dort aus wird per Glasfaser in eine Huawei Box (Name habe ich leider nicht parat) gegangen und auf RJ45 gewandelt.
Somit habe ich die Möglichkeit, dass ganze über das Netzwerkkabel ins Haus B zu bekommen. Im Haus B ist dann eine Fritzbox angeschlossen.
Läuft bisher auch wunderbar.
Jetzt würde ich meine Kosten gerne reduzieren und zu Kabel Deutschland / Vodafone wechseln.
Hier sehe ich allerdings 2 Probleme. Da die Fritzbox im Haus B ist, ist auch ein Dect Telefon vorhanden. Ein Festnetztelefon wird auch wieder benötigt.
Würde ich das Telefon nicht benötigen, könnte ich die Kabel Fritzbox in Haus A stellen und dann wieder per Netzwerkkabel in Haus B gehen.
Nächstes Problem: Da Dect im Haus B vorhanden sein sollte, müsste ich irgendwie die Koas Leitung ins Haus B bringen. Ein Kabel einziehen ist allerdings nicht mehr möglich.
Jetzt habe ich schon überlegt, dass ich 4 Adern von dem Netzwerkkabel für Internet verwende und noch 2 übrige um eine TAE Dose im Haus B aufzustellen. Dann eine Basisstaion kaufen und diese für Telefonie verwenden.
Vielleicht hättet ihr noch einen ganz anderen Vorschlag?
Ich hoffe ich konnte die Problemstellung einigermaßen verständlich erklären.
Danke im voraus!
ich bin momentan bei Mnet als Glasfaser Kunde und möchte Preis/Leistungs-Technisch zu Kabel Deutschland / Vodafone wechseln.
Folgendes Problem ist allerdings bei mir vorhanden.
Ich werde vom Nachbarhaus versorgt. Heißt im Nachbarhaus sind alle möglichen Anschlüsse vorhanden. Telekom, Mnet, Kabel.
Beim Bau ist allerdings nur ein Cat 7 verlegt worden von dem ich versorgt werde.
Da beide Häuser auf einem Grundstück stehen, hätte es mich 3500€ gekostet, eine separate Leitung zu legen, da das Grundstück ja bereits im Nachbarhaus versorgt ist.
Aufbau bildlich:
Momentaner Zustand:
Glasfaser kommt im Haus A im ONT an. Von dort aus wird per Glasfaser in eine Huawei Box (Name habe ich leider nicht parat) gegangen und auf RJ45 gewandelt.
Somit habe ich die Möglichkeit, dass ganze über das Netzwerkkabel ins Haus B zu bekommen. Im Haus B ist dann eine Fritzbox angeschlossen.
Läuft bisher auch wunderbar.
Jetzt würde ich meine Kosten gerne reduzieren und zu Kabel Deutschland / Vodafone wechseln.
Hier sehe ich allerdings 2 Probleme. Da die Fritzbox im Haus B ist, ist auch ein Dect Telefon vorhanden. Ein Festnetztelefon wird auch wieder benötigt.
Würde ich das Telefon nicht benötigen, könnte ich die Kabel Fritzbox in Haus A stellen und dann wieder per Netzwerkkabel in Haus B gehen.
Nächstes Problem: Da Dect im Haus B vorhanden sein sollte, müsste ich irgendwie die Koas Leitung ins Haus B bringen. Ein Kabel einziehen ist allerdings nicht mehr möglich.
Jetzt habe ich schon überlegt, dass ich 4 Adern von dem Netzwerkkabel für Internet verwende und noch 2 übrige um eine TAE Dose im Haus B aufzustellen. Dann eine Basisstaion kaufen und diese für Telefonie verwenden.
Vielleicht hättet ihr noch einen ganz anderen Vorschlag?
Ich hoffe ich konnte die Problemstellung einigermaßen verständlich erklären.
Danke im voraus!
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45 Kommentare
Neuester Kommentar
Moin ...
Najo gibt doch deutlich einfachere Lösungen ....
Entweder schraubst du auf beiden Seiten einen Switch an die Cat7 Leitung und nutzt eine zweite FB für DECT und evtl. IP-Telefonie
.. oder auch nur eine FB an die andere Seite und die Verbindung wie hier aufgezeigt:
Zwei-FRITZ-Boxen-ueber-Netzwerkkabel-miteinander-verbinden/
Happy Day
Najo gibt doch deutlich einfachere Lösungen ....
Entweder schraubst du auf beiden Seiten einen Switch an die Cat7 Leitung und nutzt eine zweite FB für DECT und evtl. IP-Telefonie
.. oder auch nur eine FB an die andere Seite und die Verbindung wie hier aufgezeigt:
Zwei-FRITZ-Boxen-ueber-Netzwerkkabel-miteinander-verbinden/
Happy Day
Zitat von @wusa88:
Das würde ich gern umgehen. Hinter meiner Fritzbox ist nämlich auch noch ein Mikrotik.
Sonst würde ich mir meine Router Kaskade noch mehr aufblähen. Vom Stromverbrauch der Geräte mal abgesehen.
Das würde ich gern umgehen. Hinter meiner Fritzbox ist nämlich auch noch ein Mikrotik.
Sonst würde ich mir meine Router Kaskade noch mehr aufblähen. Vom Stromverbrauch der Geräte mal abgesehen.
Dann schmeiß den Mikrotik raus
Musst du dich halt entscheiden ... mit DECT-Bedarf bist du mit der FB besser dran ....
Kannst dich auch nach einem DECT-IP Telefon umsehen und das in dem passenden Gebäude unterbringen ....
bleibt trotzdem ein Gerät mehr ..
Hallo
Stell das Kabelmodem in Haus A auf und konfiguriere es auf Bridge-Mode. Dann von Haus A nach Haus B über das vorhandene Cat7. In Haus B dann auf einen beliebigen Router deiner Wahl (bspw. deine FritzBox die dann Telefonie usw. macht). Falls deine FritzBox ein integriertes DSL-Modem hat (davon gehe ich mal aus) musst du die FB auf WAN-Betrieb umstellen. Dann ist das DSL-Modem ausgeschaltet und LAN1 (soweit ich mich erinnere) wird zum WAN-Port. Fertig.
Manuel
Stell das Kabelmodem in Haus A auf und konfiguriere es auf Bridge-Mode. Dann von Haus A nach Haus B über das vorhandene Cat7. In Haus B dann auf einen beliebigen Router deiner Wahl (bspw. deine FritzBox die dann Telefonie usw. macht). Falls deine FritzBox ein integriertes DSL-Modem hat (davon gehe ich mal aus) musst du die FB auf WAN-Betrieb umstellen. Dann ist das DSL-Modem ausgeschaltet und LAN1 (soweit ich mich erinnere) wird zum WAN-Port. Fertig.
Manuel
Reicht es nur auf Bridge-Modus zu stellen? Wird dann der gesamte Verkehr auf die Fritzbox geleitet?
Ja.
Dann könnte ich quasi meine Fritzbox wie bisher einsetzen?
Ja. Du musst lediglich auf WAN-Modus umstellen. Natürlich musst du auch die Telefonie auf den neuen Anbieter konfigurieren. Alles andere bleibt wie bisher.
allerdings nur ein Cat 7 verlegt worden
Na und ??Popeliges Cat5e hätte auch allemal ausgereicht für GiG Ethernet !
Das Telefon Problem ist auch nicht wirklich eins.
Du nimmst einen simplen VoIP Adapter wie den Cisco SPA 112
https://www.reichelt.de/Telefone-VoIP/CISCO-SPA112/3/index.html?ACTION=3 ...
klemmst dein Dect Telefon dort an und klemmst das Teil in deinem lokalen Netzwerk im Haus B einfach ins Netz und gut iss.
Einfacher gehts ja nun wirklich nicht !
Ich lese leider nicht das dieser Adapter DECT kann.
Wir sind hier auch davon ausgegangen das du ein simples DECT Telefon hast inkl. Basisstation wie es in Millionen Haushalten werkelt.VoIP Dect Basisstationen gibt es zuhauf von Gigaset z.B. bei Amazon. Da buchst du dann einfach deine Fritz Gurke mit dazu und gut iss.
https://kabel.vodafone.de/hilfe_und_service/geraete/wlan_kabelrouter
Welcher es jetzt genau ist kann ich dir leider nicht sagen, müsste aber in deiner AB stehen.
Welcher es jetzt genau ist kann ich dir leider nicht sagen, müsste aber in deiner AB stehen.
Es liegt Keller die Koax Leitung von Vodafone. Haben die einen Wandler von Koax auf RJ45, damit in die Fritzbox gegangen werden kann?
Ja, das macht das Modem unter anderem.Haben die einen Wandler von Koax auf RJ45
Ja ! Jeder popelige Kabel TV Router macht das. WAN/Internet Port ist Koax F-Stecker und LAN dann RJ-45.Übrigens auch die Kabel TV FritzBox hat natürlich diese Buchsen !!
Guckst du:
https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-6590-cable/technische-daten/
Moin ....
Die ist in zwei Jahren auch überholt und es gibt ein neueres Modell ...
Zitat von @wusa88:
Daher lieber eine normale Fritzbox. Diese kann ich dann bei anderen Providern auch verwenden.
Daher lieber eine normale Fritzbox. Diese kann ich dann bei anderen Providern auch verwenden.
Die ist in zwei Jahren auch überholt und es gibt ein neueres Modell ...
Diese kann ich dann bei anderen Providern auch verwenden.
Nein !Eine Standard FB mit xDSL Port oder Breitband Port kann man an einem Kabel TV Provider Anschluss logischerweise nicht benutzen. Die sind von der Gruppe der "anderen Providern" immer ausgenommen.
Ich möchte allerdings nicht extra eine Kabel Fritzbox kaufen.
So gut wie immer bekommt man bei Kabel TV Anbietern deren billigen Schrott(zwangs)router.So oder so würdes du mit einer FB immer besser fahren wenn du sie nicht eh schon bekommst. Bei Vodafone sind das aber in der Regel irgendwelche gruseligen Billiggurken.
Solche Provider Teile, meist immer mit TR069 Schnüffelprotokoll ausgerüstet, sind eigentlich ein NoGo.
Muss aber natürlich jeder selber wissen was er sich da in seine Leitung klemmt...
Eine Standard FB mit xDSL Port oder Breitband Port kann man an einem Kabel TV Provider Anschluss logischerweise nicht benutzen.
Doch. Man kann die FritzBox so konfigurieren, dass LAN1 zum WAN-Port wird. Dann ist das eingebaute (DSL-)Modem außen vor und die FB spielt nur noch Router. Voraussetzung dafür ist, dass man das Kabelmodem in den Bridge-Mode versetzt. Das funktioniert bei Vodafone über das Kundenmenü.
- https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7390/wissensdatenbank/publicati ...
- https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7390/wissensdatenbank/publicati ...
Vor ziemlich genau sechs Monaten hatte ich das übrigens schon mal geschrieben.
Es war umgekehrt gemeint....
So einen Router OHNE direkten Kabel TV Anschluss kann man dann nicht an einem Kabel-TV Provider betreiben.
Das man das interne xDSL Modem bypassen kann steht außer Frage.
Ist aber ja Blödsinn wenn man einen xDSL Provider hat. Macht dann nur Sinn wenn man einen direkten Glasfaser Port hat mit RJ-45 Wandler.
In D gibt es so gut wie keine reinen Kabel TV Modems meist nur Router und mann muss dann immer 2 Router in einer Router Kaskade betreiben was technisch gesehen immer die schlechteste aller Lösungen ist...
So einen Router OHNE direkten Kabel TV Anschluss kann man dann nicht an einem Kabel-TV Provider betreiben.
Das man das interne xDSL Modem bypassen kann steht außer Frage.
Ist aber ja Blödsinn wenn man einen xDSL Provider hat. Macht dann nur Sinn wenn man einen direkten Glasfaser Port hat mit RJ-45 Wandler.
In D gibt es so gut wie keine reinen Kabel TV Modems meist nur Router und mann muss dann immer 2 Router in einer Router Kaskade betreiben was technisch gesehen immer die schlechteste aller Lösungen ist...
An dem Modem vom Kabel Anbieter werde ich ja nicht drum rum kommen.
Du bekommst heutzutage von keinem der Kabel-TV Provider KEIN reines Modem mehr. Das machen die nicht mehr.Stattdessen sind das immer vollwertige Router. Meistens leider ziemlicher Plastikschrott. Klar, denn die wollen deine monatliche Kohle und dich nicht noch mit Deluxe Hardware beglücken.
Es gibt noch reine Modems aber die musst du dann via Ausland bestellen was aber immer das Risiko einer Hardware Unverträglichkeit birgt. Wenn man weiss was man tut kann man sowas bestellen aber Kabel-TV Provider lassen sich eine Menge Hürden einfallen um ihren Kunden, obwohl Router Wahlfreiheit gesetzlich besteht, dennoch deren billige Zwangssysteme aufzudrücken.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt....
Hier habe ich auch den Glas-RJ45 Wandler, mit der Hardware vom Provider.
Das dürfte dann aber ein passiver Medienwandler sein.Du kannst es immer daran sehen WO die öffentliche IP des Providers ist. OK, DS-Lite Provider mal ausgenommen.
Der Glasfaserwandler ist meist passiv.
Bedeutet also wenn du einen Internet Router mit Breitband Ethernet Port an den Glasfaserwandler anschliesst, dann hast du an dem Port auch eine öffentliche Provider IP.
Genau so verhält sich auch ein Modem.
Medienwandler und Modem sind NICHT am Layer 3 Forwarding beteiligt. Haben folglich auch keine IP Adressen und wenn dann höchstens zum Management.
Das bekannte Grundproblem ist bei Kabel-TV Providern immer die letzte Meile. Klar bekommt man dort oft eine hohe Anschlussrate mit der auch agressiv geworben wird.
Nur was natürlich nicht gesagt wird ist die Tatsache das man sich die letzte Meile meist mit mehreren 100 oder 1000 Usern teilt, die dann zu den klassischen Zeiten allesamt diesen Anschluss nutzen und so die Bandbreite in die Knie geht. Man hat also höchst schwankende Durchsatzzahlen je nach Nutzung.
Von überbuchten Backbone Links dieser Provider mal ganz zu schweigen...
Genau deshalb ist wie Kollege @wuurian schon sagt auch kaum jemand glücklich damit...
Nur was natürlich nicht gesagt wird ist die Tatsache das man sich die letzte Meile meist mit mehreren 100 oder 1000 Usern teilt, die dann zu den klassischen Zeiten allesamt diesen Anschluss nutzen und so die Bandbreite in die Knie geht. Man hat also höchst schwankende Durchsatzzahlen je nach Nutzung.
Von überbuchten Backbone Links dieser Provider mal ganz zu schweigen...
Genau deshalb ist wie Kollege @wuurian schon sagt auch kaum jemand glücklich damit...
Die Unterschiede in den letzen Meilen also den Endkundensegmenten sind so unterschiedlich wie die Fische im Ozean.
Auf einem Dorf hast du dort sicher nur ein paar 100 User, in der Stadt sind es erheblich mehr und in einer Großstadt noch mehr.
Eine goldene Regel gibt es hier logischerweise deshalb nicht. Jemand auf dem Dorf oder kleinem Ort wird sicherlich vergleichsweise zufriedenener sein als jemand aus der Großstadt der sich seinen Anschluss mit 1000 anderen teilen muss. Über die Ausstattung dieser Infrastruktur sagen Kabel-TV Provider ja aus gutem Grund nix.
Weiterer Nachteil bei Unity Media ist das oft verwendete DS-Lite, was Zugriffe von außen (sofern man das nutzt) erheblich einschränkt oder mehr oder minder unmöglich macht.
You get what you pay for...
Auf einem Dorf hast du dort sicher nur ein paar 100 User, in der Stadt sind es erheblich mehr und in einer Großstadt noch mehr.
Eine goldene Regel gibt es hier logischerweise deshalb nicht. Jemand auf dem Dorf oder kleinem Ort wird sicherlich vergleichsweise zufriedenener sein als jemand aus der Großstadt der sich seinen Anschluss mit 1000 anderen teilen muss. Über die Ausstattung dieser Infrastruktur sagen Kabel-TV Provider ja aus gutem Grund nix.
Weiterer Nachteil bei Unity Media ist das oft verwendete DS-Lite, was Zugriffe von außen (sofern man das nutzt) erheblich einschränkt oder mehr oder minder unmöglich macht.
You get what you pay for...