LTSP: PXE Boot funktioniert nicht
Guten Tag,
ich versuche gerade in einer virtuellen Umgebung einen Terminal Server zum laufen zu bekommen, doch es will mir nicht so recht gelingen. Der Client sagt folgendes:
Vorher stand dort "pxelinux.0", das gab es in diesem Pfad aber nicht. Deshalb habe ich es in der DHCP-Config geändert. Würde mich interessieren was da genau stehen muss...
Im Syslog steht folgendes:
Welche Adresse ist hier gemeint? IP? MAC?
Würde mich über Hilfe freuen.
Gruß
ich versuche gerade in einer virtuellen Umgebung einen Terminal Server zum laufen zu bekommen, doch es will mir nicht so recht gelingen. Der Client sagt folgendes:
Vorher stand dort "pxelinux.0", das gab es in diesem Pfad aber nicht. Deshalb habe ich es in der DHCP-Config geändert. Würde mich interessieren was da genau stehen muss...
Im Syslog steht folgendes:
dhcpd: DHCPDISCOVER from 08:00:27:06:64:94 via eth0
dhcpd: DHCPOFFER on 11.0.1.20 to 08:00:27:06:64:94 via eth0
dhcpd: DHCPREQUEST for 11.0.1.20 (11.0.1.10) from 08:00:27:06:64:94 via eth0
dhcpd: DHCPACK on 11.0.1.20 to 08:00:27:06:64:94 via eth0
in.tftpd[2981]: connect: Address family not supported by protocol
in.tftpd[2982]: connect: Address family not supported by protocol
in.tftpd[2983]: connect: Address family not supported by protocol
in.tftpd[2985]: connect: Address family not supported by protocol
in.tftpd[2986]: connect: Address family not supported by protocol
Welche Adresse ist hier gemeint? IP? MAC?
Würde mich über Hilfe freuen.
Gruß
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Content-ID: 322590
Url: https://administrator.de/forum/ltsp-pxe-boot-funktioniert-nicht-322590.html
Ausgedruckt am: 03.04.2025 um 17:04 Uhr
23 Kommentare
Neuester Kommentar
Moin ...
klassischer Fall für eine Google-Suche ,.,,,
die dir in etwa solche Ergebnisse bringt
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/tftp-hpa/+bug/1448500
passende suchen und finden ...
Suchbegriff z.B.: tftpd[2981]: connect: Address family not supported by protocol
klassischer Fall für eine Google-Suche ,.,,,
die dir in etwa solche Ergebnisse bringt
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/tftp-hpa/+bug/1448500
passende suchen und finden ...
Suchbegriff z.B.: tftpd[2981]: connect: Address family not supported by protocol
Aha,
wie auch schon ashnod richtig bemerkt hat:
setz mal "0.0.0.0:69" bzw. die echte Server IP ein, dann sollte es funktionieren.
zum testen ändere TFTP_OPTIONS="--secure" nach TFTP_OPTIONS="--secure -vvv" ; damit solltest du anständige logs erhalten
CH
wie auch schon ashnod richtig bemerkt hat:
TFTP_ADDRESS="[::]:69"
der TFTPD-HA versteht kein IPv4setz mal "0.0.0.0:69" bzw. die echte Server IP ein, dann sollte es funktionieren.
zum testen ändere TFTP_OPTIONS="--secure" nach TFTP_OPTIONS="--secure -vvv" ; damit solltest du anständige logs erhalten
CH
Hi,
jetzt wird es (für mich ) schwierig, da ich kein Ubuntu bzw. LTSP vorliege habe.
Ich interpretiere den Screenshot folgendermaßen:
Das Laden von vmlinuz per TFTP war erfolgreich (tftp://.....ok), aber das Starten bzw. Ausführen im RAM nicht (could not boot image).
Bootest du eine virtuelle Maschine ? Wenn ja: ändere mal die Systemparameter oder boote einen physikalische PC.
oder hat LTSP ein Boot Menü ? ggf. funktioniert eine andere Startkonfiguration.
CH
jetzt wird es (für mich ) schwierig, da ich kein Ubuntu bzw. LTSP vorliege habe.
Ich interpretiere den Screenshot folgendermaßen:
Das Laden von vmlinuz per TFTP war erfolgreich (tftp://.....ok), aber das Starten bzw. Ausführen im RAM nicht (could not boot image).
Bootest du eine virtuelle Maschine ? Wenn ja: ändere mal die Systemparameter oder boote einen physikalische PC.
oder hat LTSP ein Boot Menü ? ggf. funktioniert eine andere Startkonfiguration.
CH
Hi,
Du hast lt. deine ersten Screenshots versucht per lpxe zu booten.
Nun bist du auf das klassische pxeliux umgestiegen.
Da fehlt jetzt das Modul linux.c32.
Google mal nach "linux.c32 pxe" da erhältst du ausreichend Links weiteren Infos.
Gruß
CH
"linuxc32" konnte nicht geladen werden
weißt du was du da tust ?Du hast lt. deine ersten Screenshots versucht per lpxe zu booten.
Nun bist du auf das klassische pxeliux umgestiegen.
Da fehlt jetzt das Modul linux.c32.
Google mal nach "linux.c32 pxe" da erhältst du ausreichend Links weiteren Infos.
Gruß
CH
Zitat von @Fenris14:
Ich bin zwar dankbar für den Versuch mir zu helfen, aber wenn man solche Fragen bekommt wie "weißt du was du da tust ?", in einem Forum wo man fragt wenn man etwas nicht weiß, dann kann schon irgendetwas nicht stimmen.
Ich bin zwar dankbar für den Versuch mir zu helfen, aber wenn man solche Fragen bekommt wie "weißt du was du da tust ?", in einem Forum wo man fragt wenn man etwas nicht weiß, dann kann schon irgendetwas nicht stimmen.
Moin ..
zumeist stimmt die Einstellung der Fragenden nicht
Das ist hier keine Hersteller-HotLine zu einem bestimmten Produkt, sondern es ist ein Forum für Administratoren mit Fragen aus so ziemlich allen Bereichen. Meiner Meinung nach (ich habe nichts mit dem Betreiber der Seite zu tun) sollte hier eine Diskussion auf Augenhöhe beginnen.
und nicht nach dem Motto >> ... ich mach da jetzt mal etwas von dem ich keine Ahnung habe und das ich nicht verstehe.
Ich habe auch keine Lust mich in das Thema einzuarbeiten oder ein Handbuch dazu zu lesen.
Natrürlich erwarte ich von den Menschen in diesem Forum das sie Ihre Freizeit opfern und mir jedes noch so spezielle Problem per Ferndiagnose lösen und wenn das nicht zackig geht oder mir eine Nachfrage nicht gefällt dann bin ich mal eingeschnappt. <<
Wenn du eine schnelle Lösung erwartetst, dann suche dir einen Speziallisten und bezahle diesen für seine Arbeit.
VG
Ashnod
Zitat von @Fenris14:
Sinn des Forums, zumindest bin ich dieser Meinung, ist es doch gegenseitig Wissen auszutauschen. Leider muss ich immer wieder eine Herabwürdigung von Fragestellern beobachten. Die, pardon, Arroganz von einigen ist hier teilweise nicht zu überbieten.
Sinn des Forums, zumindest bin ich dieser Meinung, ist es doch gegenseitig Wissen auszutauschen. Leider muss ich immer wieder eine Herabwürdigung von Fragestellern beobachten. Die, pardon, Arroganz von einigen ist hier teilweise nicht zu überbieten.
Manchmal darf man auf beiden Seiten nicht zu empfindlich sein ....versuche das mal von der anderen Seite zu betrachten.
Es kommt oft Fragen die hier schon hunderte male beantwortet wurden, oder Fragen wo man sich wirklich sagt .. das ist jetzt so Speziell, weiss das Gegenüber wirklich was es da machen will, oder ist das jemand der das dringend für seinen Job braucht oder spielt da nur jemand zuviel am Rechner .... und entsprechend ergibt sich die Antwortbereitschaft ...
Dein Problem ist, wie du bisher selbst festgestellt hast nicht eines, welches man (in dem Fall gerne auch ICH statt man) im vorbeigehen lösen kann.
Im Grunde müsste man dieses Szenario selbst nachstellen oder eine entsprechende Umgebung bereits nutzen.
Für mich ist der Aufwand tiefer einzusteigen zu Hoch. Für die erste Fehlermeldung konnte man noch schnell eine logische Erklärung finden, später wurde das ganze schon undurchsichtiger.
In diesem Fall wäre es tatsächlich so, das du auf Foren oder Seiten die sich speziell mit deiner Konfiguration beschäftigen eindeutig besser aufgehoben bist, weil dort die Wahrscheinlichkeit größer ist Menschen zu finden, die sich genau mit dieser Thematik beschäftigen.
VG
Ashnod
Moin,
sorry, dir muss auch bewusst sein das die meisten hier arbeiten. Und ich habe kein problem damit jemanden zu helfen - ich habe so um die 50 laufenden PXE-Boots bei denen ich jederzeit nachgucken kann. Nur dafür braucht es eben auch mal Zeit. Und 5 Tage sind da nicht viel - wenn ich grad mal auf mein Zeitkonto gucke bin ich momentan sogar ganz froh das ich nicht mehr dem deutschen Arbeitszeit-Gesetzen unterworfen bin. Die hätten da schon wieder nen Aufstand gemacht ;).
Und es ist mir sogar bekannt das die meisten Anleitungen zu PXE immer gerne mal Kleinigkeiten vergessen.
Was du also willst:
a) Dein System zurück auf PXE stellen - dafür lässt du das in der dhcp.config drin wie es ist, prüfst die Pfade deines TFTP-Servers.
b) Wenn das klappt dann kommt aber der nächste Schritt: Du brauchst ja nen NFS oder sonstwas um etwas zu starten. Du möchtest den Kernel laden (deine vmlinuz-File). Danach möchtest du aber mit Sicherheit auch noch mehr (z.B. ne Shell/Bash, ein paar Programme usw.), die zieht man sich da klassischerweise über NFS. Denn das steckt nicht alles da drin.
Und leider wird es natürlich nicht ganz ohne lesen gehen - da hier keiner weiss was du da betreibst. Es können VMs auf x86-Hardware sein, es kann aber auch nen Mac oder ne Solaris-Kiste sein. Die laufen nicht zwingend mit demselben Kernel (die Solaris mit grosser Sicherheit nicht). Es weiss auch keiner was du da als Server hingebaut hast, welche Dienste noch drauf laufen, ob ne Firewall usw. aktiv ist...
sorry, dir muss auch bewusst sein das die meisten hier arbeiten. Und ich habe kein problem damit jemanden zu helfen - ich habe so um die 50 laufenden PXE-Boots bei denen ich jederzeit nachgucken kann. Nur dafür braucht es eben auch mal Zeit. Und 5 Tage sind da nicht viel - wenn ich grad mal auf mein Zeitkonto gucke bin ich momentan sogar ganz froh das ich nicht mehr dem deutschen Arbeitszeit-Gesetzen unterworfen bin. Die hätten da schon wieder nen Aufstand gemacht ;).
Und es ist mir sogar bekannt das die meisten Anleitungen zu PXE immer gerne mal Kleinigkeiten vergessen.
Was du also willst:
a) Dein System zurück auf PXE stellen - dafür lässt du das in der dhcp.config drin wie es ist, prüfst die Pfade deines TFTP-Servers.
b) Wenn das klappt dann kommt aber der nächste Schritt: Du brauchst ja nen NFS oder sonstwas um etwas zu starten. Du möchtest den Kernel laden (deine vmlinuz-File). Danach möchtest du aber mit Sicherheit auch noch mehr (z.B. ne Shell/Bash, ein paar Programme usw.), die zieht man sich da klassischerweise über NFS. Denn das steckt nicht alles da drin.
Und leider wird es natürlich nicht ganz ohne lesen gehen - da hier keiner weiss was du da betreibst. Es können VMs auf x86-Hardware sein, es kann aber auch nen Mac oder ne Solaris-Kiste sein. Die laufen nicht zwingend mit demselben Kernel (die Solaris mit grosser Sicherheit nicht). Es weiss auch keiner was du da als Server hingebaut hast, welche Dienste noch drauf laufen, ob ne Firewall usw. aktiv ist...
Moin,
auch das hängt von deinen Anforderungen ab. Du kannst RDP/VNC nicht mit PXE vergleichen.
RDP/VNC sind remote-konsolen. D.h. du arbeitest auf einem entfernten Rechner hast aber ein lokales OS.
PXE ist umgekehrt: Du arbeitest lokal aber dein ganzes OS wird von einem Server gestartet.
Dann gibt es noch "zwischenlösungen" wie z.B. Auto-Install Umgebungen: Du hast dein lokales OS aber wenn das fehlschlägt gehts als Fallback auf einen PXE der dann dein System neu installiert.
Daher ist die Frage erstmal was du möchtest, was du für eine Umgebung hast usw.. Nehmen wir an du hast eine Schule mit 10.000 Endgeräten die aber möglichst wenig kosten sollen. Dann kannst du Thin-Clients nehmen und die übers Netz booten lassen (so alle identisch genug sind). Dafür musst du aber natürlich ins Netz investieren da die Bandbreite ja auch irgendwo herkommen muss. Oder du hast z.B. eine Firma mit 10.000 bereits bestehenden Plätzen die ggf. sogar natürlich gewachsen sind. Jetzt hast du genau eine Applikation die von allen genutzt werden muss aber eigentlich von nie mehr als 20 Leuten gleichzeitig. Hier wäre es natürlich finanzieller Unsinn 10.000 Lizenzen zu kaufen wenn du nur 20 brauchst (+ Terminal-Server-Lizenzen falls nötig). Da würde man dann eben auf RDP oder sowas gehen (oder wenn du z.B. Anwendungen hast die massive Daten benötigen und deine Anbindung z.B. vom Homeoffice daher eh zu lahm wäre).
Von daher ist die Frage was da besser / best practice ist eher sowas wie: Ist nun nen Auto oder Motorrad besser? Mitm Mopped kann ich natürlich selbst in den Städten problemlos parken (und auch umsonst), möchte ich aber 2 Kisten Cola transportieren fangen die Probleme an...
auch das hängt von deinen Anforderungen ab. Du kannst RDP/VNC nicht mit PXE vergleichen.
RDP/VNC sind remote-konsolen. D.h. du arbeitest auf einem entfernten Rechner hast aber ein lokales OS.
PXE ist umgekehrt: Du arbeitest lokal aber dein ganzes OS wird von einem Server gestartet.
Dann gibt es noch "zwischenlösungen" wie z.B. Auto-Install Umgebungen: Du hast dein lokales OS aber wenn das fehlschlägt gehts als Fallback auf einen PXE der dann dein System neu installiert.
Daher ist die Frage erstmal was du möchtest, was du für eine Umgebung hast usw.. Nehmen wir an du hast eine Schule mit 10.000 Endgeräten die aber möglichst wenig kosten sollen. Dann kannst du Thin-Clients nehmen und die übers Netz booten lassen (so alle identisch genug sind). Dafür musst du aber natürlich ins Netz investieren da die Bandbreite ja auch irgendwo herkommen muss. Oder du hast z.B. eine Firma mit 10.000 bereits bestehenden Plätzen die ggf. sogar natürlich gewachsen sind. Jetzt hast du genau eine Applikation die von allen genutzt werden muss aber eigentlich von nie mehr als 20 Leuten gleichzeitig. Hier wäre es natürlich finanzieller Unsinn 10.000 Lizenzen zu kaufen wenn du nur 20 brauchst (+ Terminal-Server-Lizenzen falls nötig). Da würde man dann eben auf RDP oder sowas gehen (oder wenn du z.B. Anwendungen hast die massive Daten benötigen und deine Anbindung z.B. vom Homeoffice daher eh zu lahm wäre).
Von daher ist die Frage was da besser / best practice ist eher sowas wie: Ist nun nen Auto oder Motorrad besser? Mitm Mopped kann ich natürlich selbst in den Städten problemlos parken (und auch umsonst), möchte ich aber 2 Kisten Cola transportieren fangen die Probleme an...