Netzwerk im Estrich verlegen

Mitglied: errorist

errorist (Level 1) - Jetzt verbinden

04.01.2021, aktualisiert 05.01.2021, 1892 Aufrufe, 36 Kommentare, 4 Danke

Hallo zusammen und ein frohes neues Jahr,

ich plane eine Hausrenovierung und dabei ist mi in den Sinn gekommen, das DLAN auszutauschen und auf ein festinstallierte Netzwerkinfrastruktur zu wechseln.

Da neue im Haus komplett der Boden entfernt wird, kann ich den Estrich auffräßen und dort einen Schlitz durch das Haus (nur eine Etage) ziehen.
Dieser Schlitz darf aber nur 2 cm tief sein. Daher kommt wohl nur ein 20mm Leerrohr in Frage. Ein Strang ist 25 Meter, der andere knapp 20 lang.

Folgendes schwebt mir vor.
In einem Zimmer ist der Internetanschluss (Vodafone Kabel). Dort würde ich das Modem stehen haben und von dort dann in die anderen Räume legen (es müssten nur 2 Räume angesteuert werden).
Von hier würde ich dann ein Cat7 s/ftp Kabel in jeden der beiden Räume legen wollen, die dann jeweils an einer Dose in der Wand aufgelegt werden sollen.
Meine Fragen hierzu.

Muss es unbedingt ein Verlegekabel sein, oder reichen hier dann ein normales Ethernetkabel (es liegt ja im Leerrohr).
Die Verlegekabel, die ich bis jetzt mir angeguckt habe, haben einen Durchmesser von 8,3 mm. Zwei würden dann in ein 20mm (ca 14 mm Innendurchmesser) Rohr nicht passen. Direkt in den Schlitz legen ist nicht empfohlen, oder?
Welches Kabel könnt ihr empfehlen?

Vielen Dank und viele Grüße

errorist
36 Antworten
Mitglied: Visucius
LÖSUNG 04.01.2021, aktualisiert um 13:31 Uhr
Ich war neulich für sowas in Amazonien und meine auch ca. 7mm Durchmesser gesehen zu haben (bzw. nimm gleich nen Duplex - das dürfte doch platzsparender sein.
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Mitglied: aqui
04.01.2021, aktualisiert um 13:59 Uhr
Oder vorausschauend gleich ein Twin Verlegekabel:
https://www.reichelt.de/cat-7-twin-verlegekabel-1000-mhz-100m-4x2x2awg23 ...
Ansonsten hat normales Verlegekabel 5mm Außendurchmesser, da kannst du auch mehrere in deine gefäste Rinne schmeissen:
https://www.kabelscheune.de/Netzwerkkabel-Verlegekabel/Netzwerkkabel-Cat ...
Eine Doppeldose pro Raum ist ja so der Idealzustand.
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Mitglied: NordicMike
04.01.2021 um 15:35 Uhr
Auf jeden Fall auf "Verlege"-Kabel achten. Die etwas dünneren "Patch"-Kabel kannst du in die Netzwerkdose nicht rein pressen, sie sind zu dünn, zu weich und fallen wieder raus.

Anders herum gesehen kannst du auch keine RJ-45 Stecker auf Verlegekabel pressen, sondern nur auf die Patchkabel.
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Mitglied: beidermachtvongreyscull
04.01.2021, aktualisiert um 16:13 Uhr
Zitat von NordicMike:
Anders herum gesehen kannst du auch keine RJ-45 Stecker auf Verlegekabel pressen, sondern nur auf die Patchkabel.

Doch. Es geht mit feldkonfektionierbaren Steckern und Buchsen und nicht mal schlecht. Zumindest ist das meine Erfahrung.
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Mitglied: Visucius
04.01.2021 um 16:21 Uhr
Zitat von beidermachtvongreyscull:
Doch. Es geht mit feldkonfektionierbaren Steckern und Buchsen und nicht mal schlecht. Zumindest ist das meine Erfahrung.

Kommt aufs Umfeld an. ;-) face-wink

Bestimmt keine Lösung wenn ich eh schon schlitzen möchte ...
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Mitglied: Visucius
04.01.2021 um 16:23 Uhr
Mal ne doofe Frage:

Macht es nicht eher Sinn, so ein Verlegerohr (schon mit Inhalt!) vor dem Estricht reinkippen am Boden zu fixieren? Macht doch weniger Arbeit als später mühsam und staubreich rauszufräsen?
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Mitglied: Razer1
04.01.2021 um 16:30 Uhr
Wird in der Regel auch so gemacht.

Rohr mit Kabel rein und Estrich drüber.

Hier wird wahrscheinlich nur der Belag entfernt und nicht der Estrich, deshalb die Schlitze.
Alles andere wäre mehr als unverständlich .. alleine da zuschmieren wäre extrem aufwendig und eine Anschlussnaht sieht man dann auch immer wenn z.B. Teppich drüber kommt.
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Mitglied: NixVerstehen
04.01.2021 um 17:18 Uhr
Zitat von Visucius:

Mal ne doofe Frage:

Macht es nicht eher Sinn, so ein Verlegerohr (schon mit Inhalt!) vor dem Estricht reinkippen am Boden zu fixieren? Macht doch weniger Arbeit als später mühsam und staubreich rauszufräsen?

Würde Sinn machen bei neuem Estrich. Aber bei ihm kommt ja nur neuer Bodenbelag rein und wenn der alte Belag raus ist, dann
kann er Schlitze in den Estrich fräsen.
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Mitglied: mayho33
04.01.2021 um 18:34 Uhr
Mal ne Frage die mit den Kabeln nichts zu tun hat und aus reinem Interesse:

Wie dick ist denn dein Estrich? Selbst der Fließestrich (die Gipsvariante) sollte doch Minimum 6 cm stark sein. Ansonsten bricht der mit der Zeit.

Ja! Ich spreche aus Erfahrung und Info vom Ausführenden Bauunternehmer. Da sollte dann doch auch ein 40er-Schlauch rein gehen. Oder rechnest du da Sicherhwitabstand wegen irgendwelcher Bodeninstallationen ein?

Grüße!
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Mitglied: errorist
04.01.2021 um 22:19 Uhr
Danke für eure Antworten.

Ja, es handelt sich dabei schon um bestehenden Estricht. Mindestens 7 cm dick. Daher kann ich es nicht einfach in ein Rohr legen und neuen drauf gießen (zumindest nicht für angemessene Kosten).
Ganz begeistert bin ich von dem Vorschlag eh nicht, da durch jeden Schlitz der Estricht ja geschwächt wird. Wollte mir nur den Umweg über die Decken und Wände sparen, da diese, Stand heute, nicht renoviert werden müssen. hier handelt es sich um verputzte Decken.
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Mitglied: Visucius
04.01.2021 um 22:40 Uhr
Naja, schlitzen könnte man ja evtl. auch am Rand. Da ist - zumindest bei Neubauten - meine ich nen Schaumstoffrand. Vermutlich als Dehnfuge?! Dann aber wohl ohne Verlegerohr
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Mitglied: StefanKittel
05.01.2021 um 01:33 Uhr
Hallo,

darf ich fragen warum nur 2cm tief?
Estrich ist doch eher 10-20 cm hoch.
Fußbodenheizung?

Alternativ LWL-Kabel. Die passen immer.
Dann aber auch Switche in den Räumen mit SFP-Anschluss.

Wenn Du mutig bist kannst du die Kabel auch ohne Leerrohr verwenden.
Dann aber nicht jammern wenn mal ein Kabel defekt sein sollte. Kommt selten vor.

Stefan
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Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
05.01.2021 um 02:10 Uhr
Es gibt Vergussbeton, mit dem kann man die Nute sehr gut vergießen. Quickmix VB25 ist ein für Consumer umgelabelter Pro-Beton, der in Sackware erhältlich ist und sonst in der Industrie Anwendung findet. Er ist selbstnivellierend und sehr gut fließend.

Diesen Beton habe ich benutzt um eine filigranen Fußboden über sogenannte Hourdis Tonziegel zu gießen, als Estrichersatz. Entsprechend nachbehandelt wird er doppelt so hart wie Estrich.
Hauchdünne Konstruktion für eine Decke und massiver als Granit. Der Hilti schlägt in allen Farben Funken beim Bearbeiten.

Alternativ kannst du die Nuten auch mit Epoxidharz vergießen.

Wenn der Untergrund unter dem Estrich entsprechend ist und die Verarbeitung entsprechend ausgeführt musst du dir keine Sorgen um Rissbildung oder Brüche machen machen.
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Mitglied: beidermachtvongreyscull
05.01.2021 um 08:35 Uhr
Zitat von Visucius:

Kommt aufs Umfeld an. ;-) face-wink
Das will ich nicht abstreiten.

Zitat von Visucius:

Bestimmt keine Lösung wenn ich eh schon schlitzen möchte ...
Weiß ich nicht. Das ist Deine Sache. Ich weiß nur, wo und wann ich auf diesen Stecker- und Buchsentyp zurückgreifen kann und wann nicht.
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Mitglied: errorist
05.01.2021, aktualisiert um 08:44 Uhr
Guten Morgen,

danke für eure Unterstützung und Antworten.
Ich habe vom Fliesenleger die Aussage erhalten, er darf nur bis 20mm in den Boden fräsen.
Ich werde dies aber nochmal besprechen bzw hinterfragen.
Welche LWL kann man empfehlen?
Passen die denn mit dem Stecker in 20mm Rohr (Innendurchmesser 14 mm)?
Wie sind hier die Biegeradien?
Muss es ein Switch sein? Kann ich nicht eine Aufputzdose verlegen (sowas in der Art https://www.amazon.de/deleyCON-Netzwerkdose-geschirmt-Ethernet-Netzwerk/ ... )

Grüße

errorist
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Mitglied: aqui
05.01.2021, aktualisiert um 08:53 Uhr
https://www.duden.de/rechtschreibung/Estrich
Muss es ein Switch sein?
Nicht zwingend wäre aber sinnvoll
Kann ich nicht eine Aufputzdose verlegen
Ja, solltest du so oder so immer machen auch mit Switch.
Passen die denn mit dem Stecker in 20mm Rohr
Könnte bei 11x7 mm etwas eng werden sollte aber gerade noch eben so passen...
https://www.itwissen.info/RJ45-Stecker-RJ45-male-connector-RJ45.html
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Mitglied: mayho33
05.01.2021 um 10:09 Uhr
Zitat von Visucius:

Naja, schlitzen könnte man ja evtl. auch am Rand. Da ist - zumindest bei Neubauten - meine ich nen Schaumstoffrand. Vermutlich als Dehnfuge?! Dann aber wohl ohne Verlegerohr

Der Rand dient zum Entkoppeln wegen des Schalls und weil sich der Estrich auch ein wenig bewegt.
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Mitglied: tom1stein
05.01.2021 um 11:26 Uhr
Da hier so viele unfachmännische Antworten kommen (hinter der, die ich gerade beantworte): Ja, Estrich ist ca. 6 cm dick. Darum darf man ihn max.(!) 2 cm öffnen, sonst bricht er an der geschaffenen Sollbruchstelle sehr schnell, z. B. wenn eine 80 kg schwere Person hochspringt und beim Landen auch mal das Äquivalent von 400 kg Last erzeugt! Und über dem Leerrohr wieder zugipsen macht den Boden nur schöner, nicht stabiler - Estrich/Beton/etc. funktionieren nicht als Kleber der Bruchstelle, während Epoxydharz zwar klebt, aber zu weich ist und daher auch nicht stabil genug, um die Sollbruchstelle zu stabilisieren!
In eine 2 cm Nut kann man aber kein 20 mm Leerrohr legen, weil man das oben weder schön noch trittsicher schließen ("verputzen") kann!

Daher empfehle ich, die Leerrohre eher in die Wand zu legen, weil dort die Belastung geringer ist. Oder nur 10-15 mm Leerrohre zu verwenden. Oder ovale Leerrohre (keine Ahnung, ob es die gibt) mit nur 15 mm Höhe. Jedenfalls: max. 2 cm Frästiefe und mind. 5 mm faserverstärkten Estrich/Beton o.ä. zum optischen und trittsicheren Verschließen der Naht, sonst bröselt die nach einigen Jahren wieder weg und wird z. B. unter Teppich sichtbar.
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Mitglied: mayho33
05.01.2021 um 11:34 Uhr
Zitat von tom1stein:

Da hier so viele unfachmännische Antworten kommen (hinter der, die ich gerade beantworte):

Und welche genau beantwortest du?
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Mitglied: Dr.Bit
05.01.2021 um 12:37 Uhr
Mal ein ganz anderer Vorschlag. Wie wäre es mit Brüstungskanal? Der ist nicht unbeding häßlich und läßt sich eigentlich ganz gut in diverse Räumlichkeiten und Raumausstattungen integrieren. Charmant ist dann auch noch, daß Du hier dann noch zusätzlich Steckdosen usw. einbauen kannst. Mache ich fast nur noch, auch bei Neubauten scheint dies das Mittel der Wahl zu sein.

🖖
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Mitglied: Visucius
05.01.2021, aktualisiert um 12:47 Uhr
Um Gottes willen - diese häßlichen Plastikteile?!

Wer tut sich das denn freiwillig an? Noch dazu im Wohnbereich? Da frickelst Du doch eher noch mit entsprechenden Fußleisten rum.

Ein Kunde von mir hats andersder gemacht. Der hat im Altbau einfach für die Kabel "nach unten durchgebrochen". Jetzt hat er sozusagen einen begehbaren Doppelboden (vulgo Keller) und die Kabel hängen unter der Decke ;-) face-wink
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Mitglied: errorist
05.01.2021 um 13:22 Uhr
Habe jetzt den Vormittag nochmla mit Grübeön verbracht.

LWL fällt raus.
Der letze Einfall von aqui kam mir auch in den Sinn.
VOrteil hier wäre, dass ich im Keller schon Kabelkanäle liegen habe, die ich benutzen kann (Auch Duplexkabel würde reinpassen, habe ich eben gemessen). Müsste dann nur an beiden Stellen die Decke durchbohren. Das könnte ich jetzt sogar schon machen und Dosen an die Wand legen. Später, wenn alles fertig ist, dann anschließen.
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Mitglied: Dr.Bit
05.01.2021 um 13:24 Uhr
Watt? Wieso häßlich? Hab ich bei mir in jedem Raum, stehn doch eh Möbel davor. Und die Bereiche, wo man den Kanal sieht, sind entsprechend gestaltet. Ich benutze den auch noch zusätzlich als Fußleiste. Mehr Freiheit, was Kabel verlegen und Erweiterungen angeht, geht gar nicht. Und wenn dir das Weiß zu monoton ist, kannst du ja deine Kinder oder Enkel mal ranlassen. :-) face-smile

🖖
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Mitglied: Visucius
05.01.2021, aktualisiert um 13:55 Uhr
@errorist:

OmG ... Du hast mich doch hoffentlich nicht mit @aqui verwechselt?!
Ich meine ... ich streiche mir den Tag - ach was sage ich - den Jahresanfang dick und rot im Kalender an! Aber aqui tust Du damit wirklich keine Gefallen ;-) face-wink

PS: Ich kann Dir nächste Woche sagen wie gut das dort funktioniert. Wir müssen die 20 Jahre alten Kabel gegen CAT7 Duplex tauschen. Ein Vorteil hat es dort aber jetzt schon: Weil die Kabel eh schon da unten zusammenlaufen (inkl. DSL-Anschluss), bietet es sich an eben dort auch Switch, Server, USV, usw. relativ temperaturstabil und WAF-freundlich aufzubauen.


@Dr.Bit:

... wenn Möbel davor, warum dann diesen Plaste-Müll für "teuer Geld" an die Wand schrauben? Ich habe die Dinger hier (leider) im Büro. Aber über "Geschmack" lässt sich bekanntlich (nicht) streiten ;-) face-wink
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Mitglied: Dr.Bit
05.01.2021 um 13:54 Uhr
Zitat von Visucius:

... wenn Möbel davor, warum dann diesen Plaste-Müll für "teuer Geld" an die Wand schrauben?

Weils sicherer und schicker ist als eine "fliegende" Verkabelung. Spätestens wenn die Kinder oder Enkel hinters Sofa krabbeln wird man das zu schätzen wissen.

🖖
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Mitglied: Visucius
05.01.2021 um 13:56 Uhr
Na, dann aber doch gleich Kupferrohre! Wat mutt, dat mutt ;-) face-wink
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Mitglied: killadackl
05.01.2021 um 14:00 Uhr
Auch bei bestehendem Estrich würde ich mich fragen, ob da keine Rohre für Wasser etc. drin liegen. Oder sind die unten in der Dämmung? Minimum Anhydrid-Fließestrich ist übrigens 3,5 cm Überdeckung. Da mal 6 cm mit der Felx rein kann man fein Rohre und Leitungen trennen :-) face-smile
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Mitglied: Franz-Josef-II
05.01.2021, aktualisiert um 16:12 Uhr
Servas

Mir würden hier zwei andere Möglichkeiten einfallen ;-) face-wink Ein (rundes) Leerrohr hätte mir zuviel Luft.

1) Wenn es später austauschbar sein soll, einen (viereckigen) möglichst knapp passenden Kabelkanal. Da mußt wesentlich weniger tief hinein oder

2) einen noch kleineren Schlitz und das Kabel ohne Kanal oder Rohr "einputzen". Hat man früher auch bei Stromleitungen gemacht ;-) face-wink

Edith:
Dein Leerrohr hat 3mm Wandstärke? Ist das der "flexible Schlauch"? Die starren Rohre sind max 1mm stark, wenn nicht schwächer. Außer die "Panzerrohre". Aber wenn eh was drüber ist (was eigentlich? Du mußt schon damit rechnen, daß eine schwerere Personen mit Stöckelschuhen draufsteigt. Teppich wird zuwenig sein, Fliesen ..... da ist es egal)


Eine kurze andere Frage so in die Runde:
Gibts eigentlich ein rundes "Doppelkabel", als 16-polig? Hätte ja weniger Durchmesser als 2x8-polig, sofern man das mit den Anschlüßen hinkriegt.
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Mitglied: aqui
05.01.2021 um 16:27 Uhr
Gibts eigentlich ein rundes "Doppelkabel", als 16-polig?
Rund nicht aber flach: https://www.reichelt.de/de/de/cat-7-twin-verlegekabel-1000-mhz-100m-4x2x ...
Ist das klassische Verlegekabel für Doppeldosen.
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Mitglied: Franz-Josef-II
05.01.2021 um 17:38 Uhr
Zitat von aqui:
Ist das klassische Verlegekabel für Doppeldosen.


Naja, das sind zwei runde, die kenne ich. Die bringe ich nicht durchs Rohr, daher die Frage. Ich meinte so richtig rund 16-polig ;-) face-wink
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Mitglied: farddwalling
05.01.2021 um 21:22 Uhr
Naja gibt halt 8x2 in 0,6 oder 0,8... Nennt sich I-ST(Y).
Ist halt nicht so toll geschirmt, also eigentlich so eher gar nicht, außer der eine Metallschirm außen. :-) face-smile
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Mitglied: errorist
05.01.2021, aktualisiert um 23:10 Uhr
@Visucius
Asche über mein Haupt. Habe euch da verwechselt.

Ich habe mir eben nochmal die Gegebenheiten vor Ort angeguckt.
Der Weg über den Keller durch die Decken scheint mir der sinnvollste Weg.
Die Decke im ganzen Keller besteht aus Holzpanele, die geschraubt sind. Darunter sind dann ca 3 cm Luft bis zur Decke. Hier kann ich einfach die Duplex Kabel verlegen und es fällt optisch nicht auf.
Zwischen einigen Kellerzimmern bestehen schon Durchbrüche für Verkabelung und Rohre, die könnte ich nutzen. Nur nach Oben ins EG müsste ich dann entsprechend bohren. In einem Zimmer ist dies sogar schon gemacht worden in der Vergangenheit.
Wenn ich das vor den Renovierungsarbeiten mache, kann ich einfach mit roher Gewalt zur Not dran, ohne Rücksicht auf die vorhanden Fliesen. Einfach in einer Ecke des Zimmers ein ausreichend großes Loch machen, Rohr rein und Kabel verlegen.
Bei den Fliesenarbeiten später sehen die Handwerker, ja dass da was liegt und werde dies dann in entsprechend berücksichtigen. Das ganze kommt dann bis zur Dose unter die Fliesen (an den Rändern bzw. Ecken sollte die Beanspruchung nicht allzu groß sein durch Personen. Muss man halt mit den Möbeln aufpassen). An der Wand verlege ich es dann unter Putz bis zur Doppeldose. Das würde dann für 4 räume passieren, also 8 Anschlüsse im Haus

Weiterer Vorteil. Ich habe einen zentralen Punk in einem Kellerraum, wo dann ein Rack mit Switch, DEC Basisstation etc steht). Oben in den Räumen habe ich dann jeweils 2 Anschlüsse (die ausreichend sind), wobei je nach Bedarf noch AP installiert werden, um das WLAN Netz aufzubauen, um die Mobilgeräte zu verbinden.

Somit hätte ich dann unten im Raum

Connect Box (Modem/Router)-> Switch -> Patchpanel
Vom Patchpanel dann die Leitungen zu den Netzwerkdosen

Emfpehlungen für Switch und Patchpanel? Minimum 8 Ports.
Wäre ein Serverschrank sinnvoll, wo Switch und Panel reinpassen?
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Mitglied: Visucius
05.01.2021, aktualisiert um 23:35 Uhr
Ich halte Serverschränke im Privathaus – alleine schon wegen Bautiefe, Preis und fehlender Flexibilität – (meist) für affig. Solltest Du (wirklich) mal ein 19 Zoll Modell irgendwo ergattern, würde ich das zwischen zwei Winkel an die Wand dübeln.

Zudem wirst Du in Deinem Fall Probleme haben in so nem Schrank 8 Ports zu verteilen. ;-) face-wink D.h. Du baust am Ende doch wieder Regalplatten in den Serverschrank für Deinen Tischswitch.

Mach Dir ne (feuerfeste) Platte an die Wand und montiere die Geräte darauf. Alternativ tuts natürlich auch ein 08/15-Regal vom Baumarkt.
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Mitglied: errorist
06.01.2021 um 06:55 Uhr
19 Zoll sind in der Tat etwas oversized.
Es gibt ja auch kleine 10 Zoll Racks für schmales Geld.
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Mitglied: Visucius
06.01.2021 um 09:37 Uhr
Jeder wie er will und kommt bestimmt auf Deine pers. Situation an.

Die Kabel werden von Wand, Decke kommend erstmal um 90/180 Grad gebogen, das Ding braucht Stell/Hängfläche. Entweder passt nix drüber oder drunter im Keller. Auf Dauer passt eh nicht alles rein. Dann steht der Rest (z.B. NAS) und das IT-Zubehör daneben. Jede Art von Gehäuse ist zunächst mal hitze- und resonanzfördernd.
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