Dieser Beitrag ist schon älter. Bitte vergewissern Sie sich, dass die Rahmenbedingungen oder der enthaltene Lösungsvorschlag noch dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Netzwerkweit Festplatten zu zentralem Speicher zusammenfassen

Mitglied: 71837
Hallo liebe Experten,

ich habe das Problem, dass in unserem Netzwerk mehrere Rechner mit einigem an
Festplattenspeicher ausgestattet sind, dieser brach liegt und unser Server vor'
Datenvolumen am liebsten platzen würde.

Gibt es eine Möglichkeit, wie ich den freien Speicherplatz auf den Client-Festplatte
zu einem weiterem Laufwerk zusammenfassen und im Netzwerk zur Nutzung
freigeben kann?

Unsere Umgebung:
Windows Server 2003 Small Business
Windows XP Proessional - Clients
(teilweise mit bis zu 50GB freiem Platz!)

Liebe Grüße und danke im Voraus
Sebastian aus Berlin

Content-Key: 101644

Url: https://administrator.de/contentid/101644

Ausgedruckt am: 28.07.2021 um 22:07 Uhr

Mitglied: mnbesc
mnbesc 12.11.2008 um 15:07:24 Uhr
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Gibt es eine Möglichkeit, wie ich den freien Speicherplatz auf
den Client-Festplatte
zu einem weiterem Laufwerk zusammenfassen und im Netzwerk zur
Nutzung
freigeben kann?

Das ist aber nicht dein Ernst, oder? Ich halte von der Idee garnichts.... und wüsste auch nicht wie das gehen sollte.

Wollt ihr nicht einfach euren Server erweitern? Das ist in Sachen Verfügbarkeit, Sicherheit usw. deutlich sinnvoller.

Gruß
mnbesc
Mitglied: Combattent
Combattent 12.11.2008 um 15:24:00 Uhr
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Hi,

also ich kann meinem Vorredner nur zustimmen! Hallo? Du kannst doch nicht hergehen und von den Clients den freien platz nehmen und dann einem Server die Verwaltung überlassen? Was passiert wenn der CLient ausgeschaltet ist oder ausfällt? Nee, da würde ich aber mal sowas von die Finger von lassen...

Dann doch lieber für schmales Geld ein kleines NAS geholt... da bekommt man wenn man es günstig will 2x 1 TB incl Gehäuse (GBLAN, USB, RAID 0, 1 ) für unter 600 Euro...

Also nee, Sachen gibts... ;-) face-wink
Mitglied: Lousek
Lousek 12.11.2008 um 15:26:33 Uhr
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Japs, dass würde ich auch eher empfehlen.

Wenn ich dich richtige verstehe soll der freie Speicherplatz der Clients zu einer "virtuellen" Festplatte zusammengenommen werden können und dann freigeben werden können ... gibt irgendwas mit DFS (Distributed File System) oder so, aber keine Ahnung was das genau ist.

Auf jeden Fall ist das Schwachsinn ... was ist wenn einer der Clients offline ist? Daten auch offline ...

Wenn ihr 10 Clients habt (wieviele habt ihr?) und da durchschnittlich 50Gb Frei sind ... schafft ihr euch eine externe 500GB-SATA-Platte an und schon habt ihr eine bessere Lösung, wenn auch nicht gerade eine seeehr gute.

Nehmt besser mal etwas Geld in die Hand und schafft euch einen richtigen NAS or something like this an ...

Greetz, Lousek

Edit: Wenn es WIRKLICH nicht anderst gehen sollte ... schau dir mal DFS an: http://de.wikipedia.org/wiki/Distributed_File_System_(Microsoft)

Edit2: Wuups, da haben ja ein paar andere schneller wie ich ^^

P.S: Übrigens willkommen im Forum ;)
Mitglied: keksdieb
keksdieb 12.11.2008 um 15:29:54 Uhr
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hehe...

Da bleiben die Clients einfach an...!
Bei diesen Strompreisen ein lukratives Geschäft für die Energiezulieferer und das ganze hat auch noch einen ökonomischen Grundgedanken (Ironie)


Also meine 1 TB MyBook Platte, die ich als NAS nutze, hat mal gerade 140 € gekostet.
Wenn ich mir vorstellen, ich lasse 10 Rechner 24h mit den heutigen Netzteilen laufen..!

Da habe ich die Kosten für die Platte ja schnell wieder drinn.

Also ernsthafter Rat:
Lass die Platten wie sie sind, kauf dir für schmales Geld ne netzwerkfähige Festplatte.

Gruß Cookie
Mitglied: 71837
71837 12.11.2008 um 16:03:33 Uhr
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Herzlichen Dank für eure schnellen Antworten.

Ich weiß, dass es eine nicht ganz intelligente Lösung ist.
War eigentlich auch nur eine erste Idee, ob so etwas überhaupt
geht.

Und was den Datenverlust angeht: Ich hätte da an
eine RAID-ähnliche Lösung gedacht.

Aber ich werd mal einfach die ganzen Dubletten
von unserem Server löschen und bin mir
sicher, dass wir dann auch wieder eine Menge
Platz haben werden.


PS: Danke, schau mir schon eine Weile die Beiträge hier an;
haben mir auch schon einige Male weiter geholfen.
Mitglied: Rafiki
Rafiki 12.11.2008 um 21:17:51 Uhr
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Es gab da mal ein Projekt in der Unix/Linux welt ( http://en.wikipedia.org/wiki/Ceph und http://de.wikipedia.org/wiki/Coda_(Dateisystem) )
Microsoft forscht auch seit Jahren in diese Richtung. http://research.microsoft.com/sn/Farsite/
Das GoogleFileSystem kommt mir noch in den Sinn, ist aber wohl nicht frei Verfügbar. http://de.wikipedia.org/wiki/Google_File_System
Von Sun gibt es das ZFS für Solaris und Linux. Weiß hier jemand ob das nach Windows portiert wurde oder wird?
IBM hatte DCE/DFS http://en.wikipedia.org/wiki/DCE_Distributed_File_System

Von der Idee her soll ein freigegebenes Verzeichnis mit den darin enthaltenen Dateien auf viele Computer im Büro mehrfach redundant verteilt gespeichert werden. Jeder aktive Teilnehmer, nennen wir ihn mal mini-Server, gibt einige GB seiner Festplatte ab. Die Häufigkeit der der Verteilung einzelner Dateien richtet sich auch nach der Popularität der Dateien an dem Standort.

Wenn ein Benutzer eine bestimmte Datei öffnen möchte werden unterschiedliche mini-Server diese wie bei einem Torrent Netzwerk zu dem Benutzer übertragen.
Ähnliche Techniken kenn wir von eMule, BitTorrent oder Wula. http://www.golem.de/0711/55928.html

Probleme die sich in einen Firmennetzwerk ergeben, oder warum es dieses Produkt noch nicht so richtig fertig ist:
Die Daten die auf den unterschiedlichen Computern abgelegt werden müssen dort verschlüsselt werden um auch weiterhin die Vertraulichkeit bzw. Zugriffsberechtigungen zu gewährleisten.
Es muss auch weiterhin echte Server die Verwalten welche Teile woe liegen.
Die Performance ist sehr unterschiedlich.
Wenn ein Benutzer eine geänderte Datei speichert muss die Information über die Änderung verteilt werden damit nicht ein anderer Benutzer noch eine alte Version bekommt. Dafür ist eine n-fach verteilte Datenbank erforderlich.
In dem Moment wenn der Benutzer die Datei speichert wird diese nur auf einen der mini-Server übertragen. Das ist ein möglicher "single point of failure" bis die Datei verteilt wird.
Das im Netzwerk übertragene Datenvolumen steigt im ein vielfaches an.


Deshalb rate ich dir lieber den Server aufzurüsten. Notfalls sogar mit einfachen USB-Festplatten.
Besser wäre natürlich ein einfaches NAS wie bereist viele Vorredner gesagt haben.
Mitglied: Torsten73
Torsten73 13.11.2008 um 00:02:24 Uhr
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Je nach Raid Kontroller gibt es auch noch die Möglichkeit einer Online Kapazitäts Vergrößerung, indem man weitere Platten in den Server am Raidkontroller einhängt. Das habe ich bei meinem Adaptec bereits gemacht. Dieses Feature ist aber nicht bei den Onboard (passiven) Raid Contollern möglich.

Torsten
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