Quickie: Datenträger formatieren - welches Dateisystem?

altmetaller
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Huhu,

ich möchte einen ganzen Berg an USB-Sticks und Festplatten formatieren. Grundsätzlich habe ich drei Kategorien:
  • USB-Medien, Kapazität deutlich unter 64GB
  • Festplatten zwischen 320GB und 2TB
  • Festplatten über 2TB

Ich schrubbe die Datenträger mit einem Linux-PC. Welches Partitionsschema, welchen Partitionstyp und welches Dateisystem nehme ich da am Besten, um zu möglichst vielen Systemen (Windows XP, Windows 11, MacOS) kompatibel zu sein?

Bei den Platten über 2TB geht ja z.B. nur GPT, WindowsXP wird vermutlich nur die Laufwerke < 2TB mit MBR sauber verwursten können usw. usf...??!

Gruß,
Jörg

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Ausgedruckt am: 06.07.2022 um 11:07 Uhr

Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 26.03.2022 aktualisiert um 13:06:16 Uhr
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Moin,

VFAT/FAT32 oder NTFS

lks

OS: XP kann mit GPT umgehen, auch wenn es nicht davon booten kann.

https://docs.microsoft.com/de-de/windows-hardware/manufacture/desktop/wi ...
Mitglied: altmetaller
altmetaller 26.03.2022 um 13:05:24 Uhr
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Hallo,

O.K. - das sind jetzt drei Vorschläge... face-smile

Gruß,
Jörg
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 26.03.2022 aktualisiert um 13:12:22 Uhr
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Zitat von @altmetaller:

Hallo,

O.K. - das sind jetzt drei Vorschläge... face-smile


VFAT und FAT32 sind Bezeichnungen für dasselbe Format. Das können alles Systeme Lesen und Schreiben.

NTFS kann MacOS nur lesen, nicht schreiben iirc. Aber manchmal reicht das ja.

GPT können alle oben genannten Betriebssysteme.

Also einfach mit GPT und FAT32 Formattieren, wenn MacOS auch schreiben soll, ansonsten GPT mit NTFS. face-smile

lks

PS: wenn Du irgendwelche Live-Systeme von diesen Medien booten willst, kann es notwendig sein, U.U. doch das legaxy-Fornat statt gpt zu nutzen.
Mitglied: 2196421564
2196421564 26.03.2022 um 13:17:52 Uhr
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Halo,

USB-Medien, Kapazität deutlich unter 64GB
Sind das USB Sticks? Dann eine Software, ansonsten würde ich auch DBAN verwenden.

Festplatten zwischen 320GB und 2TB
Festplatten über 2TB
DBAN

BlueKobold
Mitglied: Visucius
Visucius 26.03.2022 um 13:47:03 Uhr
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Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 26.03.2022 um 14:09:09 Uhr
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Zitat von @Visucius:

exfat ... nehme ich zumindest gerne:


Mit exfat kommt nicht jede Linux-installation zurecht, zumindest nicht schreibend.

lks
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 26.03.2022 um 14:11:06 Uhr
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Zitat von @2196421564:

DBAN

Wenn er eh auf einen linux-System ist, ist das tippen von ddrecue /dev/zero /dev/sdX deutlich schnelle rund einfacher als DBAN extra anzuwerfen. Insbesondere kann er im gegensatz zu dban mehrere ddrescues gleichzeitig anwerfen.

lks
Mitglied: altmetaller
altmetaller 26.03.2022 um 14:32:04 Uhr
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Hallo,

ganz so einfach ist das nicht.

Z.B. habe ich gerade die Erfahrung gemacht, dass nicht alles Systeme FAT32 in Verbindung mit GPT vertragen...

Aktuell bin ich bei FAT32 in Verbindung mit MBR, allerdings widme ich mich erst einmal nur den kleineren Platten...

Gruß,
Jörg
Mitglied: fritzo
Lösung fritzo 26.03.2022 um 16:56:42 Uhr
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Hallo,

meiner Meinung nach
- für Sticks <4GB: FAT32
- für Sticks und Datenplatten >4GB: exFAT
- für Datenplatten für max. Kompatibilität: exFAT oder NTFS3

Eine Frage bzgl. der Festplatten: möchtest Du die Disks nur schrubben (aka alle vorhandenen Daten löschen) oder wirklich neu formatieren? Bei ersterem würde ich mir die Formatierung sparen, das kann man bei Weiterverwendung in einem anderen System auch schnell zielgerichtet machen und sich da die Disk jeweils passend einrichten (ntfs quick o.ä,).

Tipps zum Löschen: http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/FestplattenLoeschen

Gruß, Fritz
Mitglied: altmetaller
altmetaller 26.03.2022 um 17:17:09 Uhr
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Hallo,

ich möchte mir die „weglegen“ und möglichst flexibel nutzen, wenn ich mal „irgendwo schnell etwas wegspeichern möchte“.

Gruß,
Jörg
Mitglied: fritzo
fritzo 26.03.2022 um 17:29:09 Uhr
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Die meisten Filesysteme wie NTFS bieten auch Quick-Formatierung, die eine Platte binnen Sekunden passend formatiert. Da Du schnell wegspeichern willst - ich würde sie wie o.a. formatieren.
Mitglied: altmetaller
altmetaller 27.03.2022 um 17:51:34 Uhr
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Hallo,

Zitat von @Lochkartenstanzer:

Wenn er eh auf einen linux-System ist, ist das tippen von ddrecue /dev/zero /dev/sdX deutlich schnelle rund einfacher als DBAN extra anzuwerfen.

Wennschon, dennschon /dev/random face-smile

Gruß,
Jörg
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 27.03.2022 um 18:21:43 Uhr
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Zitat von @altmetaller:

Wennschon, dennschon /dev/random face-smile

/dev/random ist relativ langsam, weil da die Entropie ziemlich schnell aufgebraucht ist. Wenn, dann sollte man /dev/urandom nehmen, auch wenn da kein echter Zufall dahinter steckt, weil weniger Entropie verwendet wird. i.d.R reicht aber auch einfach /dev/zero , weil man normalerweise keine "militärische" Sicherheit braucht und das am schnellsten geht.

lks
Mitglied: ukulele-7
ukulele-7 28.03.2022 um 09:06:04 Uhr
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Willst du die Datenträger auch an Smart TVs nutzen können? Die unterstützen glaube ich meist kein exFAT und häufig sind Video-Dateien > 4GB