Riesen Datenwachstum bewältigen

Mitglied: Marabunta

Marabunta (Level 2) - Jetzt verbinden

19.12.2020 um 11:31 Uhr, 1956 Aufrufe, 47 Kommentare, 1 Danke

Hi,

ich habe die Herausforderung, eine Lösung zu finden mit der ca. 50 TB/Jährlich an Datenwachstum gesichert und bereitgestellt werden können.
Es ist mehrheitlich eine Archivierung, also wird keine sehr hohe geschwindkeit benötigt, aber natürlich jederzeit Zugriff auf alle Daten (~20 Benutzer).
Aktuell wird eine Synology NAS 1819+ eingesetzt, ohne Sicherung etc..
Ansonsten grüne Wiese.

Welche Speicherlösung ist hierfür sinnvoll und kann mitwachsen?

Danke für Ratschläge.

Gruß
47 Antworten
Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
19.12.2020, aktualisiert um 11:46 Uhr
Ein SAN/DAS/NAS Storage mit Deduplikation und Komprimierung?
Bevorzugt auf das Lizenzmodell achten, wenn Drives lizenziert werden müssen oder Enterprise Cap kaufen/verhandeln.

Wir setzen im größeren Umfang auf Dell SC Storage 4000er und 7000er und es ist ein Luxus. Besonders, wenn die Hardware nach ein paar Jahren gewechselt werden muss ist alles sehr entspannt und durchgängig online.
Das Kartons kleinmachen und entsorgen ist für uns die größte Arbeit.
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Mitglied: wiesi200
19.12.2020 um 11:42 Uhr
Hallo,

Dell, HP, EMC, NetApp bauen alle solche Systeme. Du kannst auch selbst was bauen.

Aber alles kommt ein wenig auf deine Gegebenheiten an. Ein Rack währ sinnvoll. Dedublizierung je nach Daten Sinnvoll.

Und an die Sicherung denken.
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Mitglied: certifiedit.net
19.12.2020 um 11:53 Uhr
Moin,

50Tb sind ja noch überschaubar.

Klingt aber so, als wäre da noch kein Ansatz da wie und wo und ein klares Konzept? Das dürfte - wenn Kapital da - das größte Problem sein.

Grüße
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Mitglied: em-pie
19.12.2020 um 11:57 Uhr
Moin,

Zitat von wiesi200:

Hallo,

Dell, HP, EMC, NetApp bauen alle solche Systeme. Du kannst auch selbst was bauen.
Korrekt, wobei ich ersteres wegen der Wartung und des Supports bevorzugen würde.
Und du hättest redundante Controller und Netzteile.

Würde auch etwas nehmen, was sich problemfrei erweitern lässt, z.B. via SAS-Expansion Units.
Dann könnte man jährlich 60TB nachkaufen (ich muss in den ersten zwei Jahren ja keine 100-120TB brach liegen lassen)

Aber alles kommt ein wenig auf deine Gegebenheiten an. Ein Rack währ sinnvoll. Dedublizierung je nach Daten Sinnvoll.
Sehe ich auch so

Und an die Sicherung denken.
Einer der wichtigsten Punkte. Hier reichen ja dann ebenfalls klassische Nearline-Discs bzw. Tapes

Gruß
em-pie
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Mitglied: wiesi200
19.12.2020 um 12:25 Uhr
Ob man da jetzt unbedingt redundante Controller braucht ist die Frage.

Ein Standard Server mit SAS Karte die einen externen Anschluss hat für Erweiterung Schelf's.
Dazu noch ein Tape Library.

So währ jetzt mein Gedanke.

Das da noch kein Konzept da ist glaub ich auch. Hört sich eher mal nach grundsätzlich Möglichkeiten zu erfahren um sich ne Meinung bilden zu können.
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Mitglied: em-pie
19.12.2020 um 12:33 Uhr
Zitat von wiesi200:

Ob man da jetzt unbedingt redundante Controller braucht ist die Frage.
Joa, kenne ja die Bedeutsamkeit und Verfügbarkeit der Daten nicht...

Ein Standard Server mit SAS Karte die einen externen Anschluss hat für Erweiterung Schelf's.
Ach stimmt. Das geht ja auch. Hatte nicht an solche „DIY-Lösungen“ gedacht.
Dazu noch ein Tape Library.

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Mitglied: ZeroTrust
19.12.2020 um 12:54 Uhr
Ich empfehle Pure Storage, das lässt sich ohne Probleme In-Place im laufenden Betrieb updaten und erweitern. Habe nur gsehr ute Erfahrungen damit gemacht im Vergleich zu NetApp, Nible, Hitachi und Co.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
19.12.2020 um 13:36 Uhr
Moin,

Die Frage ist doch: Wenn ihr bishe nur ein "billiges" NAS ohne Backup dafür eingesetzt habt, lga das daran, daß dr Chef "sparsam" ist oder Ihr bisher Euch keine Gedanken darum gemacht habt, d.h. fehlendes Konzept.

Wenn es am Budget lag, wird es das "billigste" sein, jedes Jahr zwei weitere NAS mit der benötigen Datenkapazität hinzustellen. :-) face-smile

Ansonsten gibt es genug Storageanbieter am Markt, die auch schon genannt wurden.

Welcher Art sind denn die Daten, die da auflaufen? Je nachdem ist es sinnvoll, ggf. auch über Deduplizierung und Komprimierung nachzudenken.

Aber sowas solltet Ihr am besten mit einem passenden Dienstleister durchplanen, wenn Ihr selbst keinen Plan habt. Der kann auch gleich Euren Workflow durchschauen und das ggf anpassen.

lks

PS: Bandroboter finde ich cool. :-) face-smile
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Mitglied: Marabunta
19.12.2020 um 14:14 Uhr
Ist ein neuer Standort der von der bisherigen Geschäftsstelle eigenständig agieren soll und befindet sich daher erst im Aufbau.
Dafür soll eben die für die Zukunft sinnvollste Lösung (für mind. die nächsten 5Jahre) geschaffen werden, die mitwächst.
Der Plan des Kunden ist eine NAS weiterhin als einzigen Server einzusetzen.
Ich würde gerne etwas besseres präsentieren, weil eine NAS die Menge nicht lange mitmacht.

Es ist eine Art Museum mit Forschungsanteil, daher viel was im Archiv lagern wird.
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Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
19.12.2020 um 14:16 Uhr
Fünf Jahre zu je 50TB?
Keine Einschätzung über Kompressions- und Deduperfolg möglich?

Wie kritisch wäre ein tagelanger oder wochenlager RAID-Rebuilt?
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Mitglied: Marabunta
19.12.2020 um 14:21 Uhr
Ich habe vorab keine Informationen und kann die Fragen nicht sicher beantworten, die werden ggf. kurzfristig einfließen und weitere Entscheidungen beeinflussen.
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Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
19.12.2020 um 14:26 Uhr
Dass es nicht unbedingt gut ist mit Platten und größer 6 TB zu arbeiten, das weißt du? Bzw deren Konsequenz ist dir klar?
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Mitglied: em-pie
19.12.2020 um 14:34 Uhr
Zitat von Marabunta:

Ist ein neuer Standort der von der bisherigen Geschäftsstelle eigenständig agieren soll und befindet sich daher erst im Aufbau.
Dafür soll eben die für die Zukunft sinnvollste Lösung (für mind. die nächsten 5Jahre) geschaffen werden, die mitwächst.
Der Plan des Kunden ist eine NAS weiterhin als einzigen Server einzusetzen.
Ich würde gerne etwas besseres präsentieren, weil eine NAS die Menge nicht lange mitmacht.
Ein NAS kann hierfür geeignet sein, muss es aber nicht.
Es ist eine Art Museum mit Forschungsanteil, daher viel was im Archiv lagern wird.
Spannend ist es ja dann, ab wann Daten nur noch selten benötigt werden.
In Anlehnung an LKS' Link:
Für die Daten der letzten 12 Monate ein Hot-Storage und alle Daten, die älter sind, werden in das ColdStorage (Tape) geschoben (Zeiträume als Beispiel)
Mit einer TS4300 von IBM kann man die TapeLibrary auch sorgenfrei um bis zu 7 Expansion-Units erweitern. In jede Einheit passen bis zu 40 Tapes und bei LTO8 wären das 480TB unkomprimiert.
Ein Tape (LTO8, 12TB unkomprimiert) kostet aktuell 85-90€
Will man auf die Daten zugreifen, kann das dann aber wiederum etwas dauern, bis dass die Robotik das Band zum Drive befördert und der Kopf an der richtigen Stelle auf dem Band ist. Wobei ersteres binnen weniger Sekunden geschieht.
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Mitglied: Marabunta
19.12.2020 um 14:55 Uhr
Klär mich bitte auf.
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Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
19.12.2020 um 15:00 Uhr
Zitat von Marabunta:

Klär mich bitte auf.

Erfahrungsgemäß greift man, wenn das Know how begrenzt ist, gerne zu SATA Platten mit 10+ TB und erstellt dann gerne mal Laufwerke aus 6, 8 oder deutlich mehr Platten.
Später muss Mal eine Platte gewechselt werden oder das Laufwerke verändert, dann kommen schon Mal wochenlange Rebuilts zu Stande, die krasse Auswirkungen haben können.

Ein Enterprise Storage mit hunderten Platten nimmt ein neues Laufwerk ohne Impact auf. Was nur ein Vorteil ist.
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Mitglied: SeaStorm
19.12.2020 um 15:29 Uhr
Hi

frag deinen freundlichen nach NetApp, Pure storage und wie sie alle heißen. Das ist deren täglich Brot.
50tb sind überschaubar und mit zusätzlichen Shelfs erweiterbare Systeme machen das im laufenden Betrieb
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Mitglied: certifiedit.net
19.12.2020 um 16:03 Uhr
so wie ich das sehe ist er der freundliche...
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Mitglied: SeaStorm
19.12.2020 um 16:06 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

so wie ich das sehe ist er der freundliche...

Ah :) face-smile
Ja ... dann halt an einen der Hersteller wenden und darin schulen lassen. Das sind dann keine einfachen Plug&Play Geräte mehr.
Eine Netapp einzurichten ist nicht ganz ohne.
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Mitglied: altmetaller
19.12.2020 um 16:21 Uhr
Hallo,

Zitat von Marabunta:

Hi,

ich habe die Herausforderung, eine Lösung zu finden mit der ca. 50 TB/Jährlich an Datenwachstum gesichert und bereitgestellt werden können.

Klingt nach Bundesnachrichtendienst / ZITIS. Meint Ihr wirklich, dass Ihr die Vorratsdatenspeicherung durchkriegt? :-) face-smile

Tipp: Versucht's doch mal mit Ausdrucken. Eure Führungskräfte lieben euch, wenn sie das gedanklich nachvollziehen können^^

Gruß,
Jörg

Übrigens: Bitte nicht zu ernst nehmen. Du solltest in deine Überlegungspflicht einbeziehen, dass die gesetzliche Archivierungsfrist i.d.R. bei 10 Jahren liegt. "Eigentlich" geht es also "nur" um ein halbes Petabyte. Und selbst wenn, stellst Du in 10 Jahren halt da nächste Petabyte daneben - das bekommst Du dann für 99 Euro im 2,5" Kärtchen im Media-Markt.
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Mitglied: Marabunta
19.12.2020 um 18:58 Uhr
Wir haben einige die mit Storage etc. Erfahrung haben, ich kenne es auch im aufgebauten Zustand, allerdings in Konzerngröße und keine 15 Mann-Bude.
Mir gehts deshalb darum zu Wissen, was die Empfehlungen für so eine Umgebung bei diesem Wachstum wären was bei der Firmengröße untypisch ist. Auch mit Blick auf die Kosten für Enterpriselösungen.
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Mitglied: tech-flare
19.12.2020 um 21:05 Uhr
Zitat von 142583:

Zitat von Marabunta:

Klär mich bitte auf.

Erfahrungsgemäß greift man, wenn das Know how begrenzt ist, gerne zu SATA Platten mit 10+ TB und erstellt dann gerne mal Laufwerke aus 6, 8 oder deutlich mehr Platten.
Später muss Mal eine Platte gewechselt werden oder das Laufwerke verändert, dann kommen schon Mal wochenlange Rebuilts zu Stande, die krasse Auswirkungen haben können.
Das kommt dann aber auch auf das zugrundeliegende RAID an.

Ich habe hier ein QNAP aus der Enterprise Klasse mit 24x14TB Iron Wolf Platten für das Backup im Raid 50 mit je 6 Sub Arrays und der Rebuild ging relativ flott
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Mitglied: certifiedit.net
20.12.2020 um 00:29 Uhr
definiere relativ?
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Mitglied: tech-flare
20.12.2020, aktualisiert um 16:30 Uhr
Der Rebuild war nach knapp 1 Tag durch bin ich der Meinung. Will mich jetzt aber nicht zu 100% festlegen.

Jedoch schreiben die Platten mit ca 250MB/s und der Rebuild lief mit ca 160MB/s.

Aber selbst wenn der 2 Tage dauert habe ich bei eine RAID 50 mit 4 Subarrays keine Kopfschmerzen bei einem Backup Repo - nicht umsonst hat man mehrere Kopien.
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Mitglied: StefanKittel
20.12.2020, aktualisiert um 09:58 Uhr
Hallo,

das meiste wurde ja gesagt.

Ich nehme mal 2 Dinge vorraus.
1. Das System wird für 5 Jahre eingetzt und danach abgelöst.
2. 5 Jahre * 50 TB = 250 TB

Es gibt zwei übliche Lösungen.
A) Enterprise Storage
B) NAS mit SATA HDDs
C) Eigen-NAS mit Unraid

Bei Enterprise Storage musst Du Dir keine Sorgen um gar nichts machen.
Sowohl die Performance als auch Erweiterungen sind kein Problem.
Einziger Nachteil: Kosten


Beim EInsatz eines NAS geht es um geringere Kosten und weniger Komplexität.
QNAP NAS 24 x 14TB im RAID6 = 308 TB - Das reicht für die erforderlichen 250 TB und hat noch 20% Reserve.

Davon brauchst Du 2 Stück.
Eines für die Live-Daten und eines für Backup in einem anderen Brandabschnitt.

Rebuildzeiten sind in diesem Beispiel ein echtes Problem.
Ein Hardwaredefekt im NAS auch.
Ein 3. NAS was das Live-NAS spiegelt und mit wenig Handarbeit (IP ändern) ersetzten kann hilft hier.


Eine Alternative könnte ein Server auf Basis von Unraid sein.
Hierbei sind die Parity Bits nicht über alle HDDs verteilt sondern liegen auf 2 spezifischen HDDs.
Auch ist ein Defekt von mehr als den beiden Parity-HDDs kein Totalverlust.
Hier kann man dann z.B. einen Marken-Server mit 4h Wiederherstellungszeit einsetzten.

Wie sich das Kostentechnisch rechnet gegenüber einem Enterprise Storage ist eine 2. Frage.

Stefan
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Mitglied: maretz
20.12.2020 um 07:36 Uhr
Das Hauptproblem ist doch das es DEIN Kunde ist und wir den logischerweise nicht kennen (sonst würde der ein oder andere hier ggf. selbst was anbieten). Wie wichtig sind die Daten? Können die einfach wiederbeschafft werden bzw. müssen die "Tagesaktuell" oder ggf. sogar sekundenaktuell sein... Du kannst ja selbst div. Synologys mit nen paar Erweiterungsblechen ausstatten, da einfach riesige Disks reinwerfen und gut. Dann hast halt nen paar 100 TB zur Verfügung. Nen zweites davon als Backup was sich täglich spiegelt und die Sache wäre durch. NUR wenn der Kunde dann sagt da is aber ne DB drauf und die Daten werden in Sekunden geändert wäre das ganze hinfällig. Bei nem Ausfall genauso - wenn der damit leben kann und will das ggf. mal was für nen Tag nich geht (bis du da bist) - ok. Wenn der sagt das sowas gar nich geht muss halt nen entsprechender Support-Vertrag gemacht werden (ob mit dir oder z.B. Dell direkt is ja dann egal). DAS kann man aber nur sagen wenn man die Bude kennt. Jetzt kannst du natürlich hier sagen wer das genau ist - aber dann wirst du vermutlich auch rausfinden das andere sowas anbieten. ODER du musst selbst einschätzen was für den Kunden Sinnvoll und Nötig ist -> und das Risiko tragen das du dich ggf. auch irrst.
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Mitglied: Th0mKa
20.12.2020 um 16:04 Uhr
Zitat von tech-flare:
Ich habe hier ein QNAP aus der Enterprise Klasse mit 24x14TB Iron Wolf Platten für das Backup im Raid 50 mit je 6 Sub Arrays und der Rebuild ging relativ flott

Du hast dann ja effektiv auch nur 4 Platten in einem RAID.

/Thomas
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Mitglied: wiesi200
20.12.2020 um 16:09 Uhr
Zitat von Th0mKa:

Zitat von tech-flare:
Ich habe hier ein QNAP aus der Enterprise Klasse mit 24x14TB Iron Wolf Platten für das Backup im Raid 50 mit je 6 Sub Arrays und der Rebuild ging relativ flott

Du hast dann ja effektiv auch nur 4 Platten in einem RAID.

Ich schätz mal er hat ein großes Raid und mit Sub Arrays meint er LUN's. Somit währ's über die 24 Platten.

Aber grad bei den großen Platten muss man aufpassen was man verwendet. Kann bei falscher Auswahl richtig in die Hose gehen.
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Mitglied: StefanKittel
20.12.2020 um 16:20 Uhr
Zitat von Th0mKa:
Zitat von tech-flare:
Ich habe hier ein QNAP aus der Enterprise Klasse mit 24x14TB Iron Wolf Platten für das Backup im Raid 50 mit je 6 Sub Arrays und der Rebuild ging relativ flott
Du hast dann ja effektiv auch nur 4 Platten in einem RAID.
Wie kommst Du darauf?
Raid 5 heisst nicht immer 4+1.
Ein RAID 50 mit 24 HDDs wird vermutlich ein 2x (11+1) sein. Also 154 TB Nutzkapazität.
Stefan
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Mitglied: tech-flare
20.12.2020, aktualisiert um 16:35 Uhr
Zitat von wiesi200:

Zitat von Th0mKa:

Zitat von tech-flare:
Ich habe hier ein QNAP aus der Enterprise Klasse mit 24x14TB Iron Wolf Platten für das Backup im Raid 50 mit je 6 Sub Arrays und der Rebuild ging relativ flott

Du hast dann ja effektiv auch nur 4 Platten in einem RAID.

Ich schätz mal er hat ein großes Raid und mit Sub Arrays meint er LUN's. Somit währ's über die 24 Platten.

Wie das ganze bei QNAP abläuft kann hier nachgelesen werden

Sorry meinte aber 4 Sub Array / LUN.

Es sind somit 4 RAID5 mit je 6 Platten zu einem RAID 50 verbunden.

Ein Laufwerk von jedem der RAID 5-Sets kann ohne Datenverlust ausfallen. Beispielsweise kann eine RAID 50-Konfiguration mit 4 x RAID 5-Sätzen 4 maximal mögliche gleichzeitige Laufwerksfehler tolerieren (jedoch nur einen pro RAID 5-Satz)

Raid50/60 bei QNAP
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Mitglied: wiesi200
20.12.2020 um 16:35 Uhr
Dann ist das aber wieder was anderes. Bei LUN's Splitte ich mir ja das Array wieder auf.

Aber hier sieht man wie viele Möglichkeiten es beim Raid gibt.
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Mitglied: Th0mKa
20.12.2020 um 16:44 Uhr
Zitat von StefanKittel:
Wie kommst Du darauf?

Ich habe bei QNAP nachgelesen was ein Subarray sein soll, der Begriff ist mir bei anderen Storageherstellern noch nicht untergekommen.

/Thomas
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Mitglied: tech-flare
20.12.2020, aktualisiert um 17:32 Uhr
Schau dir mal den Link an, bzw bei Wikipedia ist ein Raid 50 auch erklärt

Ich schreibe später mal noch ein paar Details dazu und stelle ein paar Screenshots rein
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Mitglied: tech-flare
20.12.2020, aktualisiert um 21:44 Uhr
So....ich habe zwar Remote kein Zugriff auf das 24bay Modell, aber ich habe ein weiteres 16 Bay Model mit 14 TB Platten im Einsatz.

Das ganze läuft wie gesagt im RAID50 mit 4 SubArrays. Jedes SubArray ist ein einges RAID5 mit 4 x14 TB Festplatten.

Einzelnes SubArray
1 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Aufbau RAID50
2 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Der verfügbare Speicher beträgt knapp 152 TB.

Auslastung beim Speedtest
3 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Speedtest von Server 2019 mit 10Gbit, Jumbo Frames:
4_speedtest - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
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Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
20.12.2020 um 21:59 Uhr
Zitat von tech-flare:

So....ich habe zwar Remote kein Zugriff auf das 24bay Modell, aber ich habe ein weiteres 16 Bay Model mit 14 TB Platten im Einsatz.

Das ganze läuft wie gesagt im RAID50 mit 4 SubArrays. Jedes SubArray ist ein einges RAID5 mit 4 x14 TB Festplatten.

Einzelnes SubArray


Aufbau RAID50


Der verfügbare Speicher beträgt knapp 152 TB.

Auslastung beim Speedtest


Speedtest von Server 2019 mit 10Gbit, Jumbo Frames:


Das ist irgendwie entweder alles 1997 oder dem Budget geschuldet.
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Mitglied: tech-flare
20.12.2020, aktualisiert um 22:58 Uhr
Zitat von 142583:

Zitat von tech-flare:

So....ich habe zwar Remote kein Zugriff auf das 24bay Modell, aber ich habe ein weiteres 16 Bay Model mit 14 TB Platten im Einsatz.

Das ganze läuft wie gesagt im RAID50 mit 4 SubArrays. Jedes SubArray ist ein einges RAID5 mit 4 x14 TB Festplatten.

Einzelnes SubArray


Aufbau RAID50


Der verfügbare Speicher beträgt knapp 152 TB.

Auslastung beim Speedtest


Speedtest von Server 2019 mit 10Gbit, Jumbo Frames:


Das ist irgendwie entweder alles 1997 oder dem Budget geschuldet.

Du scheinst ja der Überflieger zu sein....
warum mehr Geld ausgeben, wenn das BackupRepo nicht mehr benötigt.

Ich rede hier nicht von einem Storage für VM. Da habe ich 2 FullFlash SSD.

Aber so kennt man dich ja... nie irgendwelche Fakten nennen.... warum wieso weshalb

Cheers
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Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
20.12.2020 um 23:01 Uhr
Das ändert nichts an Gehalt meiner Aussage.

Raid50 ist ein Worst-Case Szenario, was wegen der vielen Kompromisse bei keinem ernstzunehmenden Hersteller zu finden ist. Und ganz besonders die großen Laufwerke sind doppelt kritisch und werden in der Regel nur in besonderen Konfigs verkauft von jemanden der das verantworten kann.
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Mitglied: certifiedit.net
20.12.2020, aktualisiert um 23:08 Uhr
Zitat von 142583:

Das ändert nichts an Gehalt meiner Aussage.

Raid50 ist ein Worst-Case Szenario, was wegen der vielen Kompromisse bei keinem ernstzunehmenden Hersteller zu finden ist. Und ganz besonders die großen Laufwerke sind doppelt kritisch und werden in der Regel nur in besonderen Konfigs verkauft von jemanden der das verantworten kann.

mh, jetzt einfach mal dahingestellt, aber worauf gehst du, wenn es - wie er schreibt nur um das (ggf. 2nd Backup) geht? Sicherlich sollte man die Zeit für ein FullRestore im Blick behalten, aber ein funktionales Backup ist afaik immer höher zu gewichten als gar keines - zum Drumherum sagt er ja nichts (üblich hier, hilft natürlich nicht bei der Bewertung)

Im weiteren 1997? RAID50? Wäre mir nicht bekannt, dass es 1997 schon 14TB Platten gab, auch die Schreibraten dürften nicht so easy erreichbar gewesen sein - auch wenn die natürlich nicht mehr überragend sind.

Im weiteren wundert mich immer wieder das du auf der einen Seiten eine anscheinend funktional und angemessene Lösung schlecht machst, aber dich dann der Sync eines Webhostcontents auf einen Server überfordert? Das ist so, als würdest du mit einem 500T Schwerlasttransporter (sowas, mit dem Mann Brückenteile transportiert bspw) blind fahren kannst, aber ein Bobby Car überfordert dich? Oder hast du da etwas Bipolares?
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Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
20.12.2020, aktualisiert um 23:15 Uhr
Rufe Mal deinen Hardware-Lieferanten deiner Wahl an und sage, du möchtest 12 oder mehr 14TB Laufwerke als NAS angeboten bekommen. Was meinst Du, was der dir erzählt? Kauf ein Synology?

Wenn du eine Lösung kennst, von all-inkl in einen Cloud Server zu schreiben, dann lass es mich wissen. Oder hast Du das Problem nicht verstanden?
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Mitglied: altmetaller
20.12.2020 um 23:15 Uhr
Hallo,

ich kenne diverse Softwareanbieter, die in ihren Whitepapers RAID50 vorschreiben. Gerade im medizinischen Bereich oder bei Archiven.

Wenn Du das Risiko eingehen willst, die Verträge nicht einzuhalten: Bitte, deine Entscheidung. Bei Vorsatz latzt übrigens keine Versicherung.

Im Zweifelsfall sollte man da noch 1-2 Hotspare pro RAID5 einplanen. Dann ist der Rebuild meistens schon durch wenn die Ersatzplatte da ist :-) face-smile

Gruß,
Jörg
Bitte warten ..
Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
20.12.2020, aktualisiert um 23:19 Uhr
Zitat von altmetaller:

Hallo,

ich kenne diverse Softwareanbieter, die in ihren Whitepapers RAID50 vorschreiben. Gerade im medizinischen Bereich oder bei Archiven.

Wenn Du das Risiko eingehen willst, die Verträge nicht einzuhalten: Bitte, deine Entscheidung. Bei Vorsatz latzt übrigens keine Versicherung.

Im Zweifelsfall sollte man da noch 1-2 Hotspare pro RAID5 einplanen. Dann ist der Rebuild meistens schon durch wenn die Ersatzplatte da ist :-) face-smile

Gruß,
Jörg

Ja? Bist Du dir das sicher?
Sind das nicht zufällig Systeme die z. B. zwei Controller haben? Oder andere Optimierungen, die den hohen Preise und Pflichten kennzeichnen?
Kannste du dir vorstellen, warum Datenverlustversicherungen oder Audits sich die gerne diesem Thema widmen?
Bitte warten ..
Mitglied: tech-flare
20.12.2020, aktualisiert um 23:22 Uhr
Zitat von 142583:

Das ändert nichts an Gehalt meiner Aussage.

Raid50 ist ein Worst-Case Szenario, was wegen der vielen Kompromisse bei keinem ernstzunehmenden Hersteller zu finden ist.
Ach nein? Fujitsu und Huawei haben dies ebenfalls in ihren Storages zur Auswahl.
Du glänzt ja immer mehr mit "Fachwissen".

Und ganz besonders die großen Laufwerke sind doppelt kritisch und werden in der Regel nur in besonderen Konfigs verkauft von jemanden der das verantworten kann.
Da man nicht nur 1 Backup hat, spielt wie bereits angesprochen, die Rebuild Zeit keine Rolle.
Bitte warten ..
Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
20.12.2020, aktualisiert um 23:25 Uhr
Fujitsu und Huawei haben Software-Fake-Raids im Angebot?
Bitte warten ..
Mitglied: tech-flare
20.12.2020, aktualisiert um 23:27 Uhr
Zitat von 142583:

Fujitsu und Huawei haben Software-Fake-Raids im Angebot?
Ach hör doch auf....es war die Rede von RAID50...und nicht davon, ob dies mit Hardware Raid oder Software Raid realisiert worden ist.
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
20.12.2020 um 23:27 Uhr
Zitat von 142583:

Rufe Mal deinen Hardware-Lieferanten deiner Wahl an und sage, du möchtest 12 oder mehr 14TB Laufwerke als NAS angeboten bekommen. Was meinst Du, was der dir erzählt? Kauf ein Synology?

Wenn es eine Grundlage dafür gibt...gibt ja nicht nur syno oder QNAP

Wenn du eine Lösung kennst, von all-inkl in einen Cloud Server zu schreiben, dann lass es mich wissen. Oder hast Du das Problem nicht verstanden?

Da liesse sich sicher etwas finden, wie gesagt, es wundert mich diese Diskrepanz aus vorgeblicher Fachnähe und dann sowas? Sorry...Wenn du eine konkrete Lösung willst, kann ich mich da gerne schlau machen, sicher würde das dieses Jahr noch laufen, aber ich hab mich bewusst aus dieser Frage zurückgehalten...
Bitte warten ..
Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
20.12.2020 um 23:30 Uhr
Zitat von tech-flare:

Zitat von 142583:

Fujitsu und Huawei haben Software-Fake-Raids im Angebot?
Ach hör doch auf....es war die Rede von RAID50...und nicht davon, ob dies mit Hardware Raid oder Software Raid realisiert worden ist.

Kann es sein dass du absolut keine Ahnung hast, was die Strategien der Storagehersteller sind um Laufwerke mit so vielen Stripes zu organisieren?
Bitte warten ..
Mitglied: 142583
142583 (Level 2)
20.12.2020 um 23:32 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Zitat von 142583:

Rufe Mal deinen Hardware-Lieferanten deiner Wahl an und sage, du möchtest 12 oder mehr 14TB Laufwerke als NAS angeboten bekommen. Was meinst Du, was der dir erzählt? Kauf ein Synology?

Wenn es eine Grundlage dafür gibt...gibt ja nicht nur syno oder QNAP

Wenn du eine Lösung kennst, von all-inkl in einen Cloud Server zu schreiben, dann lass es mich wissen. Oder hast Du das Problem nicht verstanden?

Da liesse sich sicher etwas finden, wie gesagt, es wundert mich diese Diskrepanz aus vorgeblicher Fachnähe und dann sowas? Sorry...Wenn du eine konkrete Lösung willst, kann ich mich da gerne schlau machen, sicher würde das dieses Jahr noch laufen, aber ich hab mich bewusst aus dieser Frage zurückgehalten...

Das man bei all-inkl einen Managed Server hat und das SSH kein root ermöglicht, ist dir klar?
Es ist nicht so, dass ich eine Software meiner Wahl fort installieren könnte. Dann hätte ich keine Ideen gesucht, die habe ich genug.
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
21.12.2020 um 00:15 Uhr
Es ist nicht so, dass ich eine Software meiner Wahl fort installieren könnte. Dann hätte ich keine Ideen gesucht, die habe ich genug.
?
versteh nicht, was du damit sagen willst. aber gut, anderes Thema. Wenn du willst, dass ne Lösung gefunden wird, komm gerne per PN auf mich zu, wenn mans nicht hinbekommt, was mich wundern würde, dann kann man über ein entsprechendes Reglement sprechen.
Bitte warten ..
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Hallo, kann mir jemand weiterhelfen im Bezug auf Mobilfunktarife für Unternehmen? Ich suche nämlich günstige Angebote im Telekom oder Vodafone Netz, ähnlich wie Lidl ...

Microsoft
Wie verteilt Ihr Software im AD auf die Clients? GPO?
Der-PhilVor 1 TagFrageMicrosoft14 Kommentare

Hallo! Die Kernfrage steht eigentlich schon im Titel: Wie verteilt ihr Software und haltet sie aktuell auf den Clients? Bislang mache ich das alles ...

Hardware
Homelab - Gebrauchte Server Hardware?
gelöst kernl33Vor 17 StundenFrageHardware16 Kommentare

Hallo zusammen, ich plane mir für mein Homelab einen 19 Zoll Server (2-4HE) anzulegen, es soll ein Hypervisor mit diversen VMs laufen. Hier zu ...

Cloud-Dienste
Server über zwei WAN Leitungen mit Load Balancing verfügbar machen
tobitobsnVor 1 TagFrageCloud-Dienste13 Kommentare

Moin zusammen, ich plane, einen Server im WAN über zwei Leitungen (Kabel und DSL) zwecks Ausfallsicherheit und Load Balancing verfügbar zu machen. Es sind ...

Festplatten, SSD, Raid
SATA Treiber für HP
ben1300Vor 10 StundenFrageFestplatten, SSD, Raid15 Kommentare

Hallo zusammen, ich habe einen PC von HP (Seriennummer: CZC3475D5D) Wollte hier Windows 7 Prof. installieren - es fehlt der SATA Treiber Leider kann ...