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Kommentar vom Moderator tomolpi am 08.01.2020 um 15:20:08 Uhr
Hier ist zu, bevor es ausartet.

gelöst Kann man die Rufnummernmitnahme bzw. Portierung beschleunigen?

Mitglied: itebob

itebob (Level 1) - Jetzt verbinden

21.12.2019, aktualisiert 08.01.2020, 2281 Aufrufe, 72 Kommentare, 2 Danke

Diese Tage wurde ich im Zusammenhang mit dem Wechsel des Mobilfunk-Providers mit dem Thema Rufnummernmitnahme / Portierung konfrontiert. Auf der Website der Bundesnetzagentur ist zu lesen:
Die Portierung einer Rufnummer ist ein administrativ und technisch komplexer Prozess mit vielen Verfahrensbeteiligten, der in einem festgelegten, teilweise automatisierten Verfahren abläuft. Der Prozess soll sicherstellen, dass eine Rufnummer quasi unterbrechungsfrei auch nach einer Portierung aus allen Netzen erreichbar ist. Von daher nimmt der Prozess der Portierung einer Mobilfunkrufnummer (auch bei einer vorzeitigen Portierung) Zeit in Anspruch (bis zu 10 Arbeitstage).
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbra ...

Meine Laienmeinung ist, dass in der heutigen Kommunikationsinfrastruktur, wo Telefondienste VoIP-basiert sind, könnte entsprechende technische Umsetzung einer Rufnummernmitnahme in ähnlichen Zeiträumen ablaufen, wie die Änderungen an Domaindaten und Neuregistrierungen in der DENIC Domaindatenbank. Dazu die aktuelle DENIC-Pressemitteilung
Um eine schnellere Nutzbarkeit von .de-Domains im Internet zu ermöglichen, hat DENIC, die Betreiberorganisation und zentrale Registrierungsstelle für alle Domains unterhalb der Länderkennung .de, ein optimiertes technisches Verfahren eingeführt. Dieses sorgt dafür, dass Änderungen an Domaindaten und Neuregistrierungen von .de-Domains, die in DENICs Domaindatenbank einfließen, zeitnah – innerhalb weniger Minuten – im Internet bereitgestellt werden.
https://list.denic.de/arc/public-l/2019-11/msg00004.html

Die organisatorischen und technischen Abläufe sind doch in beiden Fällen ziemlich ähnlich - meine Laienmeinung. Im ersten Schritt wird geprüft, ob der Auftraggeber für die Domainänderung bzw. Portierung einer Rufnummer für diese Änderung/ Portierung autorisiert ist.

Da ich keine Ahnung auf diesem Gebiet habe, würde ich mich auf Anregungen freuen, mit welchen Suchbegriffen ich recherchieren kann, um nachzuvollziehen, welche konkrete Sachverhalte dazu führen, dass die Differenz hinsichtlich Zeitaufwand zwischen den Änderungen an Domaindaten und bei einer Rufnummernmitnahme so groß ist. Ist diese Differenz durch organisatorische oder technische Ursachen bedingt? Verweise auf einschlägige Quellen im Internet wären perfekt .

In meinem Fall habe ich beim bisherigen Anbieter am 16.12.2019 die Rufnummernmitnahme eingeleitet und beim zukünftigen am 17.12.2019. Der Termin ist jetzt 07.01.2019 ;-|.
72 Antworten
Mitglied: maretz
21.12.2019 um 10:44 Uhr
Was möchtest du hören? Das es schneller gehen KANN? Klar, das kann in nen paar Sekunden gehen. Nur: Auch wenn es dich kurz vor Weihnachten tief deprimieren wird - da sitzen auch Menschen die sowas bearbeiten. Und die sitzen da nicht den ganzen Tag und warten nur darauf das du kommst und was beantragst, die haben sogar noch andere Aufgaben...

Weiterhin: Auch der Vergleich mit der DENIC hängt - denn klar kann ich ne Domain in ner Sekunde registrieren. Dann ist die aber immer noch nicht im DNS... Und du setzt an der Stelle vorraus das es den IP-Bereich schon gibt. Was glaubst du - nehmen wir nur mal an ich würde es heute schaffen IPv4 zu erweitern und ich habe die IP 256.256.256.1 geschaffen. Meine Domain ist ggf. in ner Sekunde da. Das Routing muss aber auch noch erfolgen, DNS-Einträge müssen gemacht werden,... -> glaubst du das ist auch in ner Sekunde durch?

Bei Telefonnummern sieht es aber nicht soviel anders aus. Momentan wird deine Nummer zu einem provider geroutet. So - der kann jetzt natürlich einfach die Nummer abschalten und dem neuen Anbieter geben - technisch ne Sache von Sekunden. Blöd nur das davon div. Vermittlungsstellen nichts wissen und du dann halt auch erst mal gar nicht mehr erreichbar bist. Besonders blöd wenn du dein Telefon brauchst um nen Notruf zu wählen und die Vermittlungsstellen dich abweisen weil du aus nem falschen Provider-Netz kommst.

Von daher wirst du wohl einfach die Zeit abwarten müssen. Klar KANN es schneller gehen - nur wäre jeder Provider blöd wenn der dir das zusagt und du dich dann beschwerst. Dann also lieber eine etwas grosszügigere Zeit in der das auch wirklich eingehalten werden kann...
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Mitglied: 142232
21.12.2019, aktualisiert um 10:51 Uhr
In meinem Fall habe ich beim bisherigen Anbieter am 16.12.2019 die Rufnummernmitnahme eingeleitet und beim zukünftigen am 17.12.2019. Der Termin ist jetzt 07.01.2019 ;-|.
Tja da hat dein Provider wohl Urlaub. Verständlich über Weihnachten ...
Wenn man den Zeitpunkt so blöd wählt kann man nur sagen, selbst schuld .
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Mitglied: certifiedit.net
LÖSUNG 21.12.2019 um 11:10 Uhr
Hallo,

nein, das wird manuell erledigt. Du kannst Glück haben, i.d.R aber nicht.

VG
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Mitglied: em-pie
LÖSUNG 21.12.2019 um 11:33 Uhr
Moin,

Das wäre sicherlich schneller, wenn es einen zentrale Kommunikationsstelle gäbe - ähnlich der DENIC, die alles koordiniert.
Da wir an dieser Stelle aber in der freien Marktwirtschaft sind (oder man es zumindest versucht ), müssen hier verschiedene Unternehmen/ Konzerne interagieren. Mit der Portierung der Rufnummer ist es ja nicht getan. ABrechnungssysteme, etwaige Routingeinträge etc. müssen ja alle geplant/ eingeleitet werden.


Und normalerweise stimmt man sich mit dem neuen Provider ab, fragt, was alles für die Übernahme zu tun ist und die Provider kaspern das dann "unter sich" aus und stimmen selbst den Umstellungstermin ab eben damit das Loch der "toten Phase" so klein wie möglich ist.

Gruß
em-pie
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Mitglied: certifiedit.net
LÖSUNG 21.12.2019 um 11:47 Uhr
Moin em-pie,

es geht hier glaub ich nicht um die "tote Phase", sondern um das Datum. Afaik gibt es seltenst eine tote Phase bei der Nummernmitnahme, da der alte Anbieter so lange liefern muss, bis der neue sagt, dass alles OK ist.

Wenn man davor natürlich anbindungstechnisch switched...
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Mitglied: em-pie
21.12.2019, aktualisiert um 12:00 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Moin em-pie,
Moin,

es geht hier glaub ich nicht um die "tote Phase", sondern um das Datum. Afaik gibt es seltenst eine tote Phase bei der Nummernmitnahme, da der alte Anbieter so lange liefern muss, bis der neue sagt, dass alles OK ist.

Wenn man davor natürlich anbindungstechnisch switched...

OK. Unter diesem Gesichtspunkt habe ich die Aussage der letzten beiden Sätze des TOs nicht verstanden. Hier scheint es dann wohl einen gewissen Interpretationsspielraum zu geben...


Aber wie dem auch sei.
Eine Portierung ist prozessbedingt (nicht technischbedingt) halt nicht mal eben gemacht - zumal es ja nicht nur zwei Menschen in DE gibt, die eine Rufnummer oder Anschluss portieren lassen wollen/ müssen....
Genausowenig wie Handwerker schon seit Tagen auf meinen tropfenden Wasserhahn warten täten und daher sofort Gewehr bei Fuss stünden...
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Mitglied: certifiedit.net
21.12.2019 um 12:04 Uhr
Absolut korrekt.

Vielleicht ist da ein gewisser Schlag einfach zu sehr verwöhnt.
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Mitglied: itebob
21.12.2019 um 12:44 Uhr
Zitat von em-pie:
Da wir an dieser Stelle aber in der freien Marktwirtschaft sind (oder man es zumindest versucht ), müssen hier verschiedene Unternehmen/ Konzerne interagieren. Mit der Portierung der Rufnummer ist es ja nicht getan. ABrechnungssysteme, etwaige Routingeinträge etc. müssen ja alle geplant/ eingeleitet werden.

Aber das alles gilt doch auch für die Domainänderungen. Dort migriert eine Domain aus der Infrastruktur eines privaten oder staatlichen Providers in eine andere Infrastruktur. Und - meine Laienmeinung - dies ist doch administrativ wie technisch die gleiche Infrastruktur, in der die Domainänderungen umgesetzt werden. Die technische Prozesse sind vermutlich auch in beiden Fällen ähnlich. Dies ist doch die Treibkraft und die Begründung bspw. der Telekom "Man bietet alle Dienstleistungen in einer Infrastruktur und spart man dadurch die Kosten", um die analoge Telefonnetze abzuschaffen.

In beiden Fällen sind dazu auch administrative Regelungen und Menschen im Spiel, klar. Wie gesagt ich versuche nachzuvollziehen, womit dieser Unterschied:
wenige Minuten ~ Wochen

zu erklären ist. Es leuchtet mir immer noch nicht ein, welche qualitative Faktoren so einen krassen Unterschied begründen.
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Mitglied: certifiedit.net
LÖSUNG 21.12.2019 um 12:51 Uhr
Zitat von itebob:

Zitat von em-pie:
Da wir an dieser Stelle aber in der freien Marktwirtschaft sind (oder man es zumindest versucht ), müssen hier verschiedene Unternehmen/ Konzerne interagieren. Mit der Portierung der Rufnummer ist es ja nicht getan. ABrechnungssysteme, etwaige Routingeinträge etc. müssen ja alle geplant/ eingeleitet werden.

Aber das alles gilt doch auch für die Domainänderungen. Dort migriert eine Domain aus der Infrastruktur eines privaten oder staatlichen Providers in eine andere Infrastruktur.

Nein, da ist es nur die Denic, die das Authorisiert, alles andere ist - alt löschen, neu ns hinterlegen.

Und - meine Laienmeinung - dies ist doch administrativ wie technisch die gleiche Infrastruktur, in der die Domainänderungen umgesetzt werden.

theoretisch könnte man das so sehen, aber auf abc.de folgt eben nicht zwangsläufig bcd.de - bei Nummern ist das was anderes, um auch von überall angerufen zu werden.

Die technische Prozesse sind vermutlich auch in beiden Fällen ähnlich.

Je nach dem, wie weit man es abstrahiert .Aber selbst beim einfachen Task Domain aufbauen kannst du alles haben von sinnvoll bis total für die Sau.

Zur Rufnummer gehört aber mehr als nur eine einfache nummer 123.

Dies ist doch die Treibkraft und die Begründung bspw. der Telekom "Man bietet alle Dienstleistungen in einer Infrastruktur und spart man dadurch die Kosten", um die analoge Telefonnetze abzuschaffen.

Die Telefonvermittlung bleibt aber bestehen. Dazu kommt die Bundesnetzagentur.


In beiden Fällen sind dazu auch administrative Regelungen und Menschen im Spiel, klar. Wie gesagt ich versuche nachzuvollziehen, womit dieser Unterschied:

Nein, bei der denic spielen i.d.R keine Menschen mehr eine Rolle.

wenige Minuten ~ Wochen

zu erklären ist. Es leuchtet mir immer noch nicht ein, welche qualitative Faktoren so einen krassen Unterschied begründen.

Telefonie: Wesentlich mehr Stellen, nicht durch eine zentrale Instanz geregelt, Routing.
Domain: Umzug von a nach b, automatisch durch Denic, ggf. Anpassung der NS. Je nach dem kann das aber auch mal etwas dauern.
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Mitglied: itebob
21.12.2019 um 12:52 Uhr
@certifiedit.net
nein, das wird manuell erledigt. Du kannst Glück haben, i.d.R aber nicht.

Kannst du in ein Paar Sätzen skizzieren, welche Tätigkeiten werden manuell erledigt? Manuelle Übertragung (Deaktivierung) einer neuen Telefonnummer in die Datenbank eines neues Providers? Manuelle Zuordnung (Entfernung) des neuen Kunden XY (aus) einem Tarif? Manuell den Zeitpunkt definieren, ab wann der Provider für die Tel.-Nr. YX des Kunden XY (nicht mehr) zuständig ist?
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Mitglied: 142232
LÖSUNG 21.12.2019, aktualisiert um 12:56 Uhr
In beiden Fällen sind dazu auch administrative Regelungen und Menschen im Spiel, klar. Wie gesagt ich versuche nachzuvollziehen, womit dieser Unterschied: wenige Minuten ~ Wochen
Solange noch Menschen mit im Spiel sind und Firmen ihnen und der Firma Urlaub gewähren der nicht überall gleich ist wirst du wohl oder übel damit leben müssen.
Genieße die Feiertage und mach kein so großes Fass deswegen auf.
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Mitglied: certifiedit.net
LÖSUNG 21.12.2019 um 13:01 Uhr
Absprache, ob der alte Vertragspartner die Nummer freigibt, bzw ob noch vertragl. Verpflichtungen bestehen, Vorbereitung des Umzugs (passt auf unserer Seite alles vertraglich). Vorraussetzungen gegeben? Routing passt, wann ginge es auf Seite a und b (es darf quasi keinen Ausfall geben!), und dann muss das noch an die Netzagentur gemeldet werden. On Topp kommt natürlich das eigentlich technische.

VG
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Mitglied: itebob
21.12.2019, aktualisiert um 16:25 Uhr
Telefonie: Wesentlich mehr Stellen, nicht durch eine zentrale Instanz geregelt, Routing.
Domain: Umzug von a nach b, automatisch durch Denic, ..

Aber außer Denic gibt es auch andere (unabhängige) TLD-Verwalter. Im Vergleich zu Telefonie ist die TLD-Infrastruktur auch eine dezentrale Infrastruktur. Ist meine Annahme richtig, dass ein qualitativer Unterschied sein könnte, dass in den Denic-Prozessen bei der Berechnung von Kosten eine Rolle spielt, wieviele Datenpakete zwischen den Domains übermittelt werden? In der (virtuellen) Telefoninfrastruktur spielt - meine Vermutung - die Packetgröße keine Rolle, dafür enstehen Verbindunskosten beim Wechsel in die Infrastruktur eines anderes Providers? Und die Dauer der Verbindung in der Telefoninfrastruktur spielt in vielen Fällen für die Ermittlung von Kosten eine Rolle und verursacht deswegen einen zusätzlichen Aufwand für die Einrichtung einer neuen Telefonnumer.

Korrigiert. Danke @aqui für den Hinweis
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Mitglied: itebob
21.12.2019, aktualisiert um 13:16 Uhr
@certified.net
dann muss das noch an die Netzagentur gemeldet werden.
Was wird an die Bundesnetzagentur gemeldet?

@142232
Genieße die Feiertage und mach kein so großes Fass deswegen auf.
Ist wahrscheinlich ein Mißverständnis - es ist keine Kritik meinerseits, ich versuche einfach für mich zu klären, welche Prozesse durch eine Portierung verursacht werden.
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Mitglied: certifiedit.net
21.12.2019, aktualisiert um 13:13 Uhr
Machst du es kompliziert....

https://www.bundesnetzagentur.de/

lies dich bitte ein und bündel bitte deine Posts.
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Mitglied: 142232
LÖSUNG 21.12.2019, aktualisiert um 13:20 Uhr
Lies hier, das ist eine vom Arbeitskreis AKNN verabschiedete Spezifikation zwischen den Providern für die Rufnummernportierung

https://www.aknn.de/oeffentliche-dokumente/uak-rufnummernportabilitaet/
Ist zwar schon älter, bietet aber einen groben Überblick.
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Mitglied: tikayevent
LÖSUNG 21.12.2019 um 13:40 Uhr
Bei einer Domain werden in der Registry nur Werte ausgetauscht, also Nameserver und Kontaktdaten. Für alles weitere ist der neue Hoster zuständig. Beim alten Hoster muss nichts passieren, der kann, wenn er will, die Daten ein lebenslang liegen lassen, ohne dass es den Betrieb stört. Dennoch kann es hier mehrere Tage dauern, bis es weltweit bekannt ist, dass die Domain bei einem neuen Hoster liegt.

Bei der Rufnummernportierung muss dieses so mehr oder weniger weltweit bekannt gemacht werden, dass die Rufnummer bei einem anderen Provider liegt. Wenn es einer nicht macht, kann dass lustige Sachen verursachen. Der alte Provider schaltet für eine gewisse Zeit noch eine Umleitung auf den neuen Provider.

Das wäre so, als wenn es mehrere DeNICs geben würde, die sich um de-Domains kümmern. Dann müsste man nochmal ein weiteres zentrales Register darüber liegen haben, welche DeNIC jetzt für welche de-Domain zuständig ist.

Früher lief die Entscheidung über die Vorwahl, jeder Provider hatte seine eigene, was heute ja nicht mehr so ist. de liegt bei der DeNIC und nur bei der DeNIC.

Wenn du persönlich umziehst, musst du ja auch alle Kontakte informieren, dass du umgezogen bist, was Wochen dauert. Einen Kontakt vergessen und schon kann was unvorhergesehenes passieren.
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Mitglied: aqui
LÖSUNG 21.12.2019, aktualisiert um 15:19 Uhr
dass in den Denic-Prozessen bei der Berechnung von Kosten eine Rolle spielt, welche Größe die Datenpackete, die zwischen den zwischen den Domains übermittelt werden?
Nein, das ist völliger Quatsch ! Das wäre so als wenn du eine Straßenmaut nach der Schuhgröße der Fahrer tarifierst. Das sowas ziemlicher Blödsinn wäre muss man sicher nicht noch weiter beleuchten.
Alles Wichtige zur Rufnummernportierung predigt das Fachmagazin ct' übrigens schon seit Jahrzehnten mit einer monatlichen Regelmäßigkeit
https://www.heise.de/ct/entdecken/?keywords=Portierung
so das auch zu dem Thema schon alles gesagt ist...eigentlich !?!
https://www.heise.de/ct/artikel/Wechselspiele-1900642.html
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Mitglied: itebob
21.12.2019, aktualisiert 23.12.2019
@aqui
Nein, das ist völliger Quatsch ! Das wäre so als wenn du eine Straßenmaut nach der Schuhgröße der Fahrer tarifierst.

War ein Formulierungfehler meinerseits. Ich habe die Formulierung in
Ist meine Annahme richtig, dass ein qualitativer Unterschied sein könnte, dass in den Denic-Prozessen bei der Berechnung von Kosten eine Rolle spielt, wieviele Datenpakete zwischen den Domains übermittelt werden?

geändert.
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Mitglied: LordGurke
LÖSUNG 21.12.2019, aktualisiert um 18:39 Uhr
Ich habe jahrelang für einen Provider die Portierungen prozessiert und technisch umgesetzt. Allerdings nur im Festnetz, im Mobilfunk ist das alles technisch etwas anders gelöst (wenngleich nur mit wenig Unterschieden).

Zuallererst kommt es darauf an, WIE du die Portierung anwirfst. Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten:
Entweder willst du die Rufnummer mitnehmen und gleichzeitig den Vertrag kündigen ("Kündigung mit Rufnummernmitnahme, KUE-MRN") oder du willst eine "Reine Rufnummernportierung, RRNP" wobei der aktuelle Vertrag bestehen bleibt und lediglich eine neue Rufnummer bekommt.

Im Fall der Kündigung orientiert sich das Portierungsdatum normalerweise schlicht am Ende des Vertragszyklus, bei der RRNP ginge das theoretisch sofort - mehr aber weiter unten.
Für Mobilfunk gibt es noch den Spezialfall bei der RRNP ohne Kündigung: Hier soll innerhalb von sieben Werktagen eine Portierung stattfinden.
Jetzt aktuell Ende Dezember wimmelt es natürlich von Feiertagen, da zieht sich das halt etwas.

Bei der Portierung muss ja zumindest auf Seite des neuen Anbieters etwas Logistik geschehen. Entweder muss ein Anschluss geschaltet werden, eine SIM-Karte verschickt werden, Geräte aktiviert werden...
Auch der alte Anbieter muss möglicherweise Leute in Bewegung setzen (z.B. einen Anschluss abschalten, damit der neue Anbieter drauf kann).
Diese 7-Tage-Regel ist nicht ganz unsinnig, denn für den Fall dass eine SIM-Karte versandt und ggf. noch aktiviert werden muss, läufst du sonst Gefahr, dass die Rufnummer portiert wird, der Kunde aber schlicht noch nicht telefonieren kann - weil er halt eben seine SIM-Karte nicht hat.


Für technisch interessierte hier einmal, wie eine Rufnummernportierung im Festnetz prozessiert und technisch abläuft:

Der Kunde geht zu seinem neuen Anbieter und teilt ihm mit, dass er seine Rufnummer von Provider $alterAnbieter mitnehmen will.
Der neue Anbieter schickt nun ein Portierungsformular an $alterAnbieter mit den Stammdaten des Kunden und den Rufnummern die er portieren will - zusammen mit der Info, was der Kunde will (KUE-MRN oder RRNP) und wann der frühestmögliche Portierungstermin sein soll.
Denn der neue Anbieter muss ja vielleicht noch irgendwo eine Leitung schalten und braucht dafür ein paar Tage Vorlaufzeit.
Wir gehen jetzt mal davon aus, dass der Kunde eine Portierung mit gleichzeitiger Kündigung will, denn da kann tendenziell mehr schiefgehen

Der alte Anbieter prüft jetzt die Daten auf dem Portierungsformular auf Gültigkeit und wenn alles passt stimmt er der Portierung zu.
Dabei legt er auch einen Portierungstermin fest (z.B. basierend auf dem Vertragsende) und teilt das alles dem neuen Anbieter mit.
Der neue Anbieter muss dann die Logistik anwerfen und ggf. Leitungen zu diesem Termin bestellen u.s.w.


Kommen wir nun zum technischen Teil:
Auf den Portierungsformularen geben beide Anbieter ihre jeweilige Portierungskennung an. Das ist eine dreistellige Zahl, welche im Telefonnetz eindeutig diesem Anbieter zugeordnet ist und verwendet wird, um Anrufe an die jeweiligen Provider zu routen.
Die Telekom hat bspw. die Portierungskennungen "D001" und "D150", 1&1 hat die "D201" und Vodafone die "D009".
Quasi sowas wie eine AS-Nummer für's Telefonnetz.

Am Tag der Portierung wird im vereinbarten Zeitfenster dann beim alten Provider eine sogenannte Rufumsteuerung ("RUS") eingerichtet.
Alle Anrufe an die portierte Rufnummer werden dann an den neuen Provider geroutet - dafür muss man dessen Portierungskennung natürlich wissen.
Wird die Rufnummer "02021234" z.B. an Vodafone portiert, steuert der alte Provider die Anrufe also um nach "+49D0092021234" und schickt den Anruf so ins Telefonnetz. Da der Anruf explizit an Vodafone geroutet wird, greifen keine anderen Routingmechanismen, die den Anruf wieder an den alten Anbieter routen würden.
Trivia dazu: Jeder Provider in Deutschland ist verpflichtet, einen Interconnect mit der Deutschen Telekom zu haben. Umgekehrt muss die DTAG auch jeden Provider anschließen. Aber nur darüber ist gewährleistet, dass alle Provider alle anderen erreichen können und auch portierte Rufnummern ordentlich umgesteuert werden können - notfalls über die Telekom als Transit ("OLO").

Der neue Anbieter muss dann auf seiner Technik aber natürlich ebenfalls die Rufnummer einrichten, damit Anrufe an die portierte Rufnummer auch auf dem Anschluss seines neuen Kunden landet.
Das darf er aber natürlich auch erst am Portierungstag im vereinbarten Fenster machen, weil Anrufe aus dem eigenen Netz sonst versanden würden, bevor der Anschluss aktiv ist.


Leute mit schwachen Nerven, die irgendwann in absehbarer Zukunft ihre Telefonnummern portieren wollen, sollten jetzt aufhören zu lesen - denn jetzt geht es darum, wie die erfolgreiche Rufnummernportierung im Telefonnetz bekanntgemacht wird

Der alte Anbieter will natürlich nicht ewig die portierten Rufnummern durch seine Technik leiten müssen, also müssen die anderen Provider informiert werden, dass sie die Anrufe bitte direkt an den neuen Provider routen.
Hierzu veröffentlichen der alte Provider ("TNBab") und der neue Provider ("TNBauf") jeweils eine Portierungsmeldung.
Das ist im wesentlichen eine Textdatei in DOS-Codepage 850 und enthält die Informationen:

  • Portierungskennung des Absenders dieser Meldung
  • Meldungstyp (z.B. "L", "P" oder "K" - "Portierung abgebend", "Portierung aufnehmend" oder "Korrektur/Widerspruch")
  • Veröffentlichungs- bzw. Erstelldatum
  • Wirkdatum
  • Rufnummer
  • Portierungskennung TNBab
  • Portierungskennung TNBauf

Sowohl der alte Provider als auch der neue Provider müssen je eine Meldung veröffentlichen, in welcher Wirkdatum, Rufnummer, TNBab und TNBauf exakt identisch sind. Der Meldungstyp hängt natürlich davon ab, ob ich abgebender Provider oder aufnehmender Provider bin.
Der alte Provider veröffentlicht eine Meldung vom Typ "L", der neue eine vom Typ "P".
Andere Provider sammeln diese Meldungen auf und versuchen Pärchen aus P- und L-Meldungen zu bilden. Entsteht ein solches Pärchen, wird ein entsprechender Routingeintrag vorgenommen.
Das bietet einen ganz guten Schutz vor Tippfehlern, da in dem Fall ja kein gültiges Pärchen entsteht und die Meldung ignoriert wird.

Diese Meldung wird aber gemäß Standard auch erst einen Tag nach der Portierung veröffentlicht. Denn am Portierungstag könnte sich z.B. unvorhergesehen herausstellen, dass der Kunde nicht angeschlossen werden kann, weil eine Leitung defekt ist.
In dem Fall schickt der neue Provider einen Weiterversorgungsauftrag an den alten Provider, der seinen Kunden dann erstmal weiter am Netz halten muss bis ein neuer Termin ausgehandelt ist. In einem solchen Fall würden dann auch die Portierungsmeldungen nicht veröffentlicht und damit das Routing nicht verändert.


Wie werden denn nun diese Meldungen "veröffentlicht"?
Jeder Provider muss mit allen anderen Providern einen Portierungsdatenaustausch ("PDA") vornehmen.
Dazu stellt man heutzutage einen SFTP-Server mit Public-Key-Authentifizierung und IP-Whitelist bereit und lässt sich dann von allen anderen Providern ein Tupel aus Key und IP-Adresse geben.
Hier kann man übrigens (für Sie getestet) bei manchen Providern Flächenbrände auslösen, wenn man IPv6-Präfixe mitteilt :-P
Jedenfalls geht nun in der Theorie jeder Provider her und ruft von jedem anderen Provider per SFTP die Portierungsmeldungen in Form loser Textdateien ab. "Theoretisch" deshalb, weil es da draußen Anbieter gibt, die das für einen erledigen und das ganze direkt aggregiert zur Verfügung stellen.
Umgekehrt kommt natürlich auf dem eigenen SFTP-Server regelmäßig jeder andere Provider vorbei und ruft ebenfalls alle dort liegenden Textdateien ab. SFTP über IP ist in diesem Fall eine moderne Errungenschaft: Bis vor ein paar Jahren wurde das noch mit V.150-Modemeinwahl per ISDN gemacht! Die DOS-Codepage 850 bleibt indes bestehen (noja, Umlaute kommen tatsächlich in den Dateien nicht vor).

Aus der Zeit mit den V.150-Modems kommt übrigens, dass Provider gar nicht täglich oder gar stündlich die ganzen SFTP-Server abklappern müssen - sondern nur einmal alle 14 Tage.
Wenn es also schlecht läuft, ändert ein Provider frühestens nach 28 Tagen sein Routing, weil sich erst beim zweiten Durchlauf ein Pärchen gebildet hat.
Und genau deshalb muss diese Rufumsteuerung auch mindestens 60 Tage bestehen bleiben - denn wenn einmal Portierungsmeldungen fehlerhaft veröffentlicht wurden kann es schlechtestenfalls bis zu vier Durchläufe á 14 Tage dauern, bis diese korrigiert sind - also 56 Tage.
Nach den 60 Tagen schalten die Provider tatsächlich die Rufumsteuerung ab. Wenn eine Portierung bis dahin keine gültigen Meldungen hat, ist die Rufnummer dann nicht mehr von überall erreichbar.

Diese 14 Tage reizt aber kein mir bekannter Provider aus, das funktioniert normalerweise alles innerhalb von 48 Stunden.


Es gibt natürlich Rufe, dass das System dringend modernisiert werden müsste - auch von mir.
Allerdings hat es neben der wahnsinnigen Komplexität auch durchaus Vorteile - eben weil es keine zentralen Datenbanken gibt und jeder Provider sich seine Kopieen selbst zusammenbauen muss, funktioniert das System ohne zentralen Point of Failure.

Mit WITA / WBCI gibt es ein System zur einfacheren Abstimmung zwischen den Providern - nur sitzen da irgendwelche Consulting-Firmen und T-Systems drauf und wollen nur Leute mitmachen lassen, die mehrere Tausend Euro teure Zertifikate pro Jahr kaufen. So wird das auch nichts in der breiten Masse, denn finanziell lohnt sich das langsam erst ab mehreren Hundert Portierungen pro Jahr.
Außerdem modernisiert das nur die Vorabstimmung der Portierung an sich, nicht die technische Umsetzung.
Die Vorabstimmung läuft aktuell größtenteils noch per Fax oder loser E-Mail. Funktioniert aber trotzdem, das mal so am Rande.
Der Grund für die meisten Beschwerden wegen Portierungen ist nicht, dass die Vorabstimmung irgendwo verloren geht oder dass es technisch nicht klappt - sondern vielmehr, weil irgendein Anbieter die Nummer nicht freigeben will oder zu doof für Rufumsteuerungen ist.
Die RUS, die eigentlich ein fester Bestandteil der Portierungen ist, wird z.B. von einem Anbieter, mit einem Ampersand im Namen, nur auf expliziten Wunsch und nur durch viel Druck eingerichtet. Das haben die von dem Provider, dessen Name mit einem "V" beginnt und den sie gekauft haben, 1:1 übernommen - bei denen musste man auch immer erst rumschimpfen.



Um zu deiner Frage zurückzukommen:
Technisch wäre eine Portierung innerhalb eines Tages möglich, aber für die meisten Kunden wäre das nichts - weil ja wie gesagt die Logistik der Anschluss-Schaltung oder des Versands der SIM-Karte da dran hängt.

In dem oben beschriebenen Verfahren ist zwar bereits viel automatisiert (z.B. Anlegen der RUS und Erstellung der Portierungsmeldungen), aber letztlich müssen Menschen darüber entscheiden, zu welchem Zeitpunkt eine Portierung im Sinne des Kunden stressfrei und technisch möglich ist.
Die DENIC muss einfach nur andere Nameserver beim Domainumzug eintragen - bei der Rufnummernportierung hängt da einfach deutlich mehr dran. Und nicht zuletzt sind Telefonanbieter nach TKG verpflichtet, die Nichterreichbarkeitszeit unter 24 Stunden zu halten (was die DENIC nicht ist).

P.S.: Wenn du z.B. von einem Webspace-Anbieter zu einem anderen umziehst hast du ein Zeifenster von mindestens 24 Stunden, in dem Besucher deiner Webseite entweder beim alten oder beim neuen Webspace landen.
Hintergrund ist, dass die Nameservereinträge für die Domain in der Regel 24 Stunden von anderen DNS-Servern im Cache behalten werden und dadurch erst nach Ablauf des Caches nochmal bei der DENIC angefragt werden.
Von daher dauert ein Domainumzug bei der DENIC realistisch betrachtet auch 24 Stunden und ist nicht innerhalb weniger Minuten erledigt!



Zitat von certifiedit.net:
und dann muss das noch an die Netzagentur gemeldet werden. On Topp kommt natürlich das eigentlich technische.

Naja, alle 6 Monate werden die Halbjahresmeldungen an die BNetzA geschickt. Hauptsächlich nur, weil die prüfen, ob es Inkonsistenzen gibt (wenn z.B. zwei Provider melden, sie wären der aktuelle Anbieter für diese Rufnummer).
Bitte warten ..
Mitglied: certifiedit.net
21.12.2019 um 19:07 Uhr
Moin,

Damit hast du mehr oder weniger Recht, aber

RRNP machen die meisten erst, wenn das vertragliche geklärt ist - neue Nummer, Umzug o.ä. Denn ein 08/15 Telefonanschluss ohne Nummer ist halt doch irgendwie witzlos. Ist wie autofahren ohne bewegungstransmitter (reifen, steine, whatever) und Motor (egal auf welche art und weise).
Bitte warten ..
Mitglied: StefanKittel
21.12.2019 um 20:21 Uhr
Hallo,

der alte Anbieter gibt die Nummer zum Kündigungstermin frei und der neue bindet sie zu diesem Termin ein.

Ich habe einen Kunden der seine Nummer erst am 30.06.20 übernehmen kann und bis dahin mit einer temporären Rufnummer arbeitet (mit Rufweiterleitung beim alten Anbieter).

Ein anderer hat mit dem Anbieter eine Vereinbarung getroffen und zahlt nun alle Grundgebühren, die typischen Umsätze, und 20% Extra und bekommt seine Nummer "schon" nach 4 Wochen statt 12 Monaten....

Alles wenig optimal.

Eine Denic wäre hier schön, da die Bundesnetzagentur auch das hier nicht hinbekommt.

Stefan
Bitte warten ..
Mitglied: LordGurke
21.12.2019 um 20:27 Uhr
Zitat von StefanKittel:
Eine Denic wäre hier schön, da die Bundesnetzagentur auch das hier nicht hinbekommt.

Stimmt, es gibt ja bekanntlich keine Probleme, dass der aktuelle Provider die Domain nicht umziehen lassen will und keinen Authcode rausrückt...
Bitte warten ..
Mitglied: maretz
21.12.2019 um 20:45 Uhr
Zumal man mal überlegen sollte das es eben hier Verträge gibt. Wenn ich nen Vertrag über 2, 3 oder 5 Jahre abschliesse dann sollte man doch annehmen das ich lesen kann. Und genauso wie man nicht will das der Anbieter (grundlos) nach 6 Wochen den Vertrag einfach mal eben "von jetzt auf gleich" kündigt so muss sich der Anbieter doch auch drauf verlassen dürfen das die Laufzeit eingehalten wird.

Ich verstehe da nicht warum man glaubt das irgendeine Netzagentur da einen Grund hat was zu tun - wenn der Anbieter lediglich auf Vertragseinhaltung besteht.. Klar kann der Anbieter kulant sein - aber es besteht eben kein Anspruch darauf.
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Mitglied: certifiedit.net
21.12.2019 um 21:03 Uhr
Zitat von maretz:

Zumal man mal überlegen sollte das es eben hier Verträge gibt. Wenn ich nen Vertrag über 2, 3 oder 5 Jahre abschliesse dann sollte man doch annehmen das ich lesen kann. Und genauso wie man nicht will das der Anbieter (grundlos) nach 6 Wochen den Vertrag einfach mal eben "von jetzt auf gleich" kündigt so muss sich der Anbieter doch auch drauf verlassen dürfen das die Laufzeit eingehalten wird.

Gilt doch heute nicht mehr.

Ich verstehe da nicht warum man glaubt das irgendeine Netzagentur da einen Grund hat was zu tun - wenn der Anbieter lediglich auf Vertragseinhaltung besteht.. Klar kann der Anbieter kulant sein - aber es besteht eben kein Anspruch darauf.

Eben, korrekt.
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Mitglied: StefanKittel
21.12.2019 um 21:19 Uhr
Zitat von LordGurke:
Zitat von StefanKittel:
Eine Denic wäre hier schön, da die Bundesnetzagentur auch das hier nicht hinbekommt.
Stimmt, es gibt ja bekanntlich keine Probleme, dass der aktuelle Provider die Domain nicht umziehen lassen will und keinen Authcode rausrückt...
Aber dann kann man sich direkt an die Denic wenden, die Inhaberschaft nachweisen und hat nach 5 Werktagen seine Domäne.
Aktuell sagt die Bundesnetzagentur: "Das müssen Sie mit Ihrem Vertragspartner klären" und der sagt "Die Vertragsrestlaufzeit betägt noch 35 Monate. Schönen Tag noch".
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Mitglied: certifiedit.net
21.12.2019 um 21:25 Uhr
Zitat von StefanKittel:

Zitat von LordGurke:
Zitat von StefanKittel:
Eine Denic wäre hier schön, da die Bundesnetzagentur auch das hier nicht hinbekommt.
Stimmt, es gibt ja bekanntlich keine Probleme, dass der aktuelle Provider die Domain nicht umziehen lassen will und keinen Authcode rausrückt...
Aber dann kann man sich direkt an die Denic wenden, die Inhaberschaft nachweisen und hat nach 5 Werktagen seine Domäne.
Aktuell sagt die Bundesnetzagentur: "Das müssen Sie mit Ihrem Vertragspartner klären" und der sagt "Die Vertragsrestlaufzeit betägt noch 35 Monate. Schönen Tag noch".

Hast du das mit der Denic schonmal gemacht?
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Mitglied: StefanKittel
21.12.2019 um 21:40 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Zitat von StefanKittel:

Zitat von LordGurke:
Zitat von StefanKittel:
Eine Denic wäre hier schön, da die Bundesnetzagentur auch das hier nicht hinbekommt.
Stimmt, es gibt ja bekanntlich keine Probleme, dass der aktuelle Provider die Domain nicht umziehen lassen will und keinen Authcode rausrückt...
Aber dann kann man sich direkt an die Denic wenden, die Inhaberschaft nachweisen und hat nach 5 Werktagen seine Domäne.
Aktuell sagt die Bundesnetzagentur: "Das müssen Sie mit Ihrem Vertragspartner klären" und der sagt "Die Vertragsrestlaufzeit betägt noch 35 Monate. Schönen Tag noch".

Hast du das mit der Denic schonmal gemacht?
Ja, und es war recht unproblematisch.
1 Telefonat, Handelsregisterauszug, Kopie Perso GF, kurzes Schreiben und 3 Tage später war Post mit Zugangsdaten für einen Denic-Account da wo man einen AUTH-Code erzeugen konnte.
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Mitglied: LordGurke
21.12.2019, aktualisiert um 21:58 Uhr
Zitat von StefanKittel:
Aktuell sagt die Bundesnetzagentur: "Das müssen Sie mit Ihrem Vertragspartner klären" und der sagt "Die Vertragsrestlaufzeit betägt noch 35 Monate. Schönen Tag noch".

Portieren muss ein Anbieter basierend auf dem TKG erst, wenn die "vertraglichen und technischen Vorassetzungen" erfüllt sind.

Und auf der Infoseite der BNetzA steht es doch sogar sehr deutlich:
Ein "Wechsel des Anbieters" liegt vor, wenn der Endnutzer einen Vertrag mit einem neuen Anbieter des Telefondienstes abgeschlossen hat und die Vertragsbeziehung bezüglich des Telefondienstes mit dem bisherigen Anbieter beendet ist.

Wer also derartig langfristige Verträge schließt (und bei mehr als 24 Monaten kann das ja dann nur B2B gewesen sein) sollte sich im Klaren über die damit verbundenen Implikationen sein oder notfalls jemanden haben, der sich damit auskennt und notfalls abrät.
Sorry, aber wer unternehmerisch tätig ist sollte wissen was er tut bevor er was unterschreibt. Da empfinde ich kein Mitleid.

Du musst bedenken, dass der Anbieter, welcher dir die Leistung da bereitstellt, möglicherweise selbst Ressourcen (z.B. Leitungen, Ports u.s.w.) bei einem Vorleister einkauft und entsprechend langfristige Verträge dort hat, weil der Kunde es so wollte.
Es gibt z.B. bei DSL-Ports nicht selten Nichtnutzungs-Klauseln, die dir relativ hohe Kosten verursachen wenn ein Port zwar gebucht wird, aber nicht bis zur Dose angeschlossen ist.
Damit wäre das dann für deinen Anbieter also auch keine Lösung, den Kunden vorher aus dem Vertrag zu lassen - denn dann fallen diese Nichtnutzungs-Kosten für ihn an.


P.S.: Der einzige Grund, warum die DENIC an ihren Mitgliedern vorbei über die Domains bestimmen kann ist, dass jeder, der eine .de-Domain bucht, zwei Verträge abschließt: Einen mit seinem Registrar und einen mit der DENIC - auch wenn das so gut wie niemandem wirklich klar ist. Das ist auch der einzige legale Weg, wie die DENIC direkt für Registranten irgendwas machen darf.
Ein Dienstleister wie z.B. die Telekom dürfte den auf ihrer Leitung gebuchten 1&1-Kunden z.B. nicht die Leitung reparieren, bis sie den Auftrag von 1&1 haben.
Mit wie vielen Unternehmen willst du also Verträge abschließen, nur um einen Telefonanschluss zu haben? Das skaliert da einfach nicht...


Zitat von StefanKittel:
Zitat von certifiedit.net:
Hast du das mit der Denic schonmal gemacht?
Ja, und es war recht unproblematisch.
1 Telefonat, Handelsregisterauszug, Kopie Perso GF, kurzes Schreiben und 3 Tage später war Post mit Zugangsdaten für einen Denic-Account da wo man einen AUTH-Code erzeugen konnte.

OK, man hätte beim zukünftigen Registrar auch einfach eine AuthInfo2 für 20,00 € bestellen können. Aber wenn das, was du da getrieben hast, aus deiner Sicht unproblematisch ist...
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Mitglied: StefanKittel
LÖSUNG 21.12.2019 um 23:04 Uhr
Zitat von LordGurke:
Wer also derartig langfristige Verträge schließt (und bei mehr als 24 Monaten kann das ja dann nur B2B gewesen sein) sollte sich im Klaren über die damit verbundenen Implikationen sein oder notfalls jemanden haben, der sich damit auskennt und notfalls abrät.
Sorry, aber wer unternehmerisch tätig ist sollte wissen was er tut bevor er was unterschreibt. Da empfinde ich kein Mitleid.
Ja und Nein. In bestimmten Bereichen wo es nur einen Anbieter überhaupt gibt, hat man manchmal nicht die Wahl.


Du musst bedenken, dass der Anbieter, welcher dir die Leistung da bereitstellt, möglicherweise selbst Ressourcen (z.B. Leitungen, Ports u.s.w.) bei einem Vorleister einkauft und entsprechend langfristige Verträge dort hat, weil der Kunde es so wollte.
Es gibt z.B. bei DSL-Ports nicht selten Nichtnutzungs-Klauseln, die dir relativ hohe Kosten verursachen wenn ein Port zwar gebucht wird, aber nicht bis zur Dose angeschlossen ist.
Damit wäre das dann für deinen Anbieter also auch keine Lösung, den Kunden vorher aus dem Vertrag zu lassen - denn dann fallen diese Nichtnutzungs-Kosten für ihn an.
Ja und Nein. Man hat hier einen Vertrag getroffen und natürlich soll der andere Vertragspartner durch eine einseitige Kündigung nicht im Nachteil sein.
Aber, es geht ja nicht primär darum den Vertrag vorzeitig zu kündigen. Ich möchte nur die Rufnummer rauslösen. Soll der Anbieter den Vertrag doch leer laufen lassen oder mir eine neue Rufnummer zuweisen damit er seinen Vertrag erfüllen kann. Oder er akzeptiert die vorzeitige Kündigung und sagt mir was es kosten soll.

Im aktuellen Fall bei einem Kunden war die Antwort aber schlicht "Nein".
Nichtmal eine Zahlung für die vorzeitige Kündigung wurde akzeptiert. Und das finde ich unfair.

Der Kunde hat eine alte Telefonanlage die langsam den Geist aufgibt.
Er möchte gerne den Standort auf NFON umstellen da er auch andere Unternehmensteile dort hat.
Jetzt müssen wir hoffen, dass die alte TK noch 6 Monate durchhält und notfalls sogar eine neue TK für wenige Monate kaufen.
Oder schlicht eine neue Rufnummer und Weiterleitung von der Alten was auch nicht optimal ist.

Ich finde man sollte Rufnummer und Anschluss genauso trennen wie Domäne und Web-Server.

Stefan
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Mitglied: certifiedit.net
21.12.2019 um 23:28 Uhr
Nichtmal eine Zahlung für die vorzeitige Kündigung wurde akzeptiert. Und das finde ich unfair.

Findest du ein Scheidungsjahr auch unfair?

Darum prüfe....
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Mitglied: the-buccaneer
22.12.2019 um 02:15 Uhr
Ich habe grade den Fall, dass ein Kunde offenbar gerne seine alte Hauptnummer aus einem Anlagenanschluss umziehen würde und sich nicht rechtzeitig gekümmert hat.
Weiss jemand ob sowas überhaupt geht? Evtl. ganzen Rufnummernblock auf IP umziehen und dann das Telefon connecten?

Hatte noch keinen Nerv, die T-Kom anzurufen. Ist aktuell nicht mein Auftrag.

Danke an den Herr der Gurke! Das war mal aufklärerisch!
Buc
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Mitglied: certifiedit.net
22.12.2019 um 02:20 Uhr
AnlAns = ISDN? Ist i.d.R absolut kein Problem.

Danke auch an dich, bzgl. der Philosophiestunde

Allerdings sehe ich das etwas anderes, wenn es um Nummernmitnahme ohne Kündigung geht
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Mitglied: the-buccaneer
22.12.2019 um 02:46 Uhr
Dein Wort in Gottes Ohr...
Philosophiestunde? Das war im anderen Thread...

na ja, er würde ja bezahlen, aber es sollte günstiger sein, als die 2k € die er jetzt hat... Es geht ja nur noch um eine Nummer...

Buc
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Mitglied: certifiedit.net
22.12.2019 um 02:56 Uhr
Zitat von the-buccaneer:

Dein Wort in Gottes Ohr...
Philosophiestunde? Das war im anderen Thread...

na ja, er würde ja bezahlen, aber es sollte günstiger sein, als die 2k € die er jetzt hat... Es geht ja nur noch um eine Nummer...

Buc

Fliessender Übergang hier - BeitragI, BeitragII, PM ...

Wenn es damit ein Problem gibt, klopf mal an.

2k in welchem Zeitraum? :D
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Mitglied: the-buccaneer
22.12.2019 um 03:01 Uhr
Monatlich, sagt er...
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Mitglied: certifiedit.net
22.12.2019 um 03:03 Uhr
das glaub ich erst, wenn ich es seh :D Bei mir schimpfen die Kunden schon, wenn Sie mit 400 Leuten wild 300€ vertelefonieren (wird nun vmtl. noch reduziert.)
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Mitglied: the-buccaneer
22.12.2019 um 03:36 Uhr
Ich glaub das. Da haben alle zugeschlagen. Auch meine Vorgänger haben ordentlich kasiert für wenig Wartung.... Kunde sagte offenbar überall: "Hauptsache es ist sicher und funktioniert"
Will aber nicht allzusehr motzen. Das ist eine Installation, die ausgetüftelt und funktional ist. Tut mir in der Seele weh, das abzuschalten.

400 Leute mit 300 Euro? Das sind 1,3333 Euro pro Mitarbeiter im Monat. Haben die irgendwo nen Taschenrechner?

Da wir hier über Portierungen reden: Werde versuchen, die Kundennummer zu bekommen und mal aus Spas die Telekom anzurufen. Mal sehen.

Buc
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Mitglied: certifiedit.net
22.12.2019 um 03:45 Uhr
Jap. Schaust Mal, sonst klopfst halt auch Mal deswegen an.
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Mitglied: the-buccaneer
22.12.2019 um 03:50 Uhr
o.k.
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Mitglied: itebob
23.12.2019, aktualisiert 02.01.2020
@142232
Lies hier, das ist eine vom Arbeitskreis AKNN verabschiedete Spezifikation zwischen den Providern für die Rufnummernportierung

https://www.aknn.de/oeffentliche-dokumente/uak-rufnummernportabilitaet/
Ist zwar schon älter, bietet aber einen groben Überblick.

danke für die Links und danke an die Kommentatoren, die zur Aufklärung beigetragen haben .

@LordGurke
Für technisch interessierte hier einmal, wie eine Rufnummernportierung im Festnetz prozessiert und technisch abläuft:
[...]
Bei der Portierung muss ja zumindest auf Seite des neuen Anbieters etwas Logistik geschehen. Entweder muss ein Anschluss geschaltet werden, eine SIM-Karte verschickt werden, Geräte aktiviert werden...

Huhh - dein Kommentar kann man gleich als ein HowTo für Wissensbegierige online stellen. Jetzt bin ich im Bilde, was für Lawine mit einer Portierung ausgelöst wird.

@maretz
Zumal man mal überlegen sollte das es eben hier Verträge gibt. Wenn ich nen Vertrag über 2, 3 oder 5 Jahre abschliesse dann sollte man doch annehmen das ich lesen kann. Und genauso wie man nicht will das der Anbieter (grundlos) nach 6 Wochen den Vertrag einfach mal eben "von jetzt auf gleich" kündigt so muss sich der Anbieter doch auch drauf verlassen dürfen das die Laufzeit eingehalten wird.

Ich verstehe da nicht warum man glaubt das irgendeine Netzagentur da einen Grund hat was zu tun - wenn der Anbieter lediglich auf Vertragseinhaltung besteht.. Klar kann der Anbieter kulant sein - aber es besteht eben kein Anspruch darauf.

Tja - in meinem Fall (ich bin im vorliegenden Fall als privater Vertragspartner unterwegs) wie auch grundsätzlich - es kommt darauf an, wie die Vertragspartner den Vertrag auslegen. Mein Beispiel: Ich habe in einem Online-Shop, der mit dem Logo "Ich bin doch nicht blöd!"-Konzerns wirbt, ein Smartphone mit Vertrag gekauft. Ich habe noch keine Bestätigung bekommen, dass die Zahlung beim Verkäufer angekommen ist, als der Mobilfunkanbieter mir mitgeteilt hat, dass der Tarif aktiviert ist. Das Smartphone mit der SIM-Karte habe ich erst nach vier Tagen bekommen. Also die Uhr hat angefangen zu ticken, ich war dran mit den Zahlungen für den Mobilfunkvertrag.

Letztendlich ist es in meinem Fall glimpflich ausgegangen - ich habe am 15.12.2019 bestellt, am 21.12.2019 lieferte DHL das Smartphone und die SIM-Karte. In der Zeit zwischen der Bestellung und der Lieferung habe ich im Internet zahlreiche Erfahrungsberichte gelesen, wo die Käufer Wochen und Monaten auf die Erfüllung von vertraglichen Vereinbarungen bei diesem Verkäufer warten. Vlt. hat es eine Rolle gespielt, dass ich ein treuer Kunde bin und es ist mein drittes hochwertiges Smartphone, das ich bei diesem Verkäufer in den letzten 14 Jahren gekauft habe.
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Mitglied: maretz
23.12.2019 um 10:50 Uhr
Das was du unter "Vertragsauslegung" siehst ist eben die Kulanz. Ein Händler KANN natürlich sagen das er die Nummer früher freigibt - ob gegen Endgeld oder nicht... Mein Moppedhändler kann ja auch den ganzen Motor auf seine Kosten wechseln wenn die Kiste nach 5 Jahren aufgibt. ABER es besteht eben kein Anspruch drauf. Wenn der das macht - schön, wenn nicht ist es aber auch korrekt.

Wo du das kaufst ist dabei erst mal unerheblich... Klar hast du bei nem billig-händler eher Probleme was zu bekommen (wenns denn überhaupt nen nennenswerten Support gibt) als bei nem guten Fachhändler. Aber nen Anspruch auf sowas hast du in beiden Fällen nicht...
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Mitglied: itebob
04.01.2020, aktualisiert 05.01.2020
Moin,

Zitat von LordGurke:
Es gibt natürlich Rufe, dass das System dringend modernisiert werden müsste - auch von mir. Allerdings hat es neben der wahnsinnigen Komplexität auch durchaus Vorteile - eben weil es keine zentralen Datenbanken gibt und jeder Provider sich seine Kopieen selbst zusammenbauen muss, funktioniert das System ohne zentralen Point of Failure.
Was ich dazu einwenden kann - die Struktur des IP-Protokolls, über dessen Vorteile bei der Umstellung auf VoIP den Endkunden immer wieder erzählt wird, trägt dazu bei, dass in der dezentralen Struktur des Internets keinen zentralen Point of Failure gibt .

Zitat von LordGurke:
Die Vorabstimmung läuft aktuell größtenteils noch per Fax oder loser E-Mail. Funktioniert aber trotzdem, das mal so am Rande.
Was mich wundert, dass die Telekom und ein Paar andere größere Anbieter, mit den ich in den letzten Monaten im Kontakt gewesen bin, keine Fax-Nummer als Kontaktmöglichkeit im Impressum anbieten. Was für Grund gibt es dafür? Gibt es einen Grund? Eine Möglichkeit, die Anbieter per Fax zu kontaktieren könnte ja die Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Anbieter genauso vereinfachen und beschleunigen wie dies aktuell bei der Kommunikation zwischen den Teilnehmern des AKNN-Kreises (Arbeitskreis der Telekommunikationsnetzbetreiber) bei der Rufnummernportierung der Fall ist?

Zitat von LordGurke:
Der Grund für die meisten Beschwerden wegen Portierungen ist nicht, dass die Vorabstimmung irgendwo verloren geht oder dass es technisch nicht klappt - sondern vielmehr, weil irgendein Anbieter die Nummer nicht freigeben will oder zu doof für Rufumsteuerungen ist.
[..]
Um zu deiner Frage zurückzukommen:
Technisch wäre eine Portierung innerhalb eines Tages möglich, aber für die meisten Kunden wäre das nichts - weil ja wie gesagt die Logistik der Anschluss-Schaltung oder des Versands der SIM-Karte da dran häng
G'rade deswegen bin ich persönlich als Teilnehmer in den dezentralen Telefonnetzen, als Endkunde daran interessiert, dass die Möglichkeiten der bewährten Protokolle genutzt werden, damit ich bei Bedarf unter Einhaltung von vertraglichen Verpflichtungen gegenüber meinen Vertragspartnern und mit Rücksicht auf die logistische Gegebenheiten (die dank der ESIM https://de.wikipedia.org/wiki/ESIM in der Zukunft vermutlich gar keine Rolle spielen werden) bei Bedarf die Portierung so schnell durchgeführt wird, wie es die Technik hergibt.

Zitat von LordGurke:
Von daher dauert ein Domainumzug bei der DENIC realistisch betrachtet auch 24 Stunden und ist nicht innerhalb weniger Minuten erledigt!
Diese technische Details spielen für mich wie für andere Teilnehmer / Domaininhaber oder Telefonnutzer gar keine Rolle - wichtig ist, wer mein Vertragspartner zum Zeitpunkt X ist.

In den zahlreichen Anleitungen zum Thema Rufnummernportierung wird stets darauf hingewiesen, dass (hier ein Auszug aus einem Schreiben der Bundesnetzagentur):
Die Portierung ist nur möglich, wenn folgende Kundendaten beim alten und neuen Anbieter identisch verzeichnet sind:

Privatkundenvertrag
Rufnummer
Name
Geburtsdatum
Kundennummer beim abgebenden Anbieter

Kunden, die den Anbieter wechseln wollen, sollten deshalb vor der Portierung der Mobilfunkrufnummer beim alten Anbieter ggf. ihre Daten aktualisieren lassen. Kunden sind selber verantwortlich dafür zu sorgen, dass die Anschlussinhaberdaten beim alten und neuen Anbieter identisch hinterlegt sind.

Dieser letzter Satz
Kunden sind selber verantwortlich dafür zu sorgen, dass die Anschlussinhaberdaten beim alten und neuen Anbieter identisch hinterlegt sind.
erinnert mich an das Prozedere bei der Beantragung eines Reisepasses, wo der Mitarbeiter der Meldebhörde mich darauf hingewiesen hat, dass ich bitte die persönliche Angaben zu meiner Person wie
  • Größe
  • Augenfarbe
überprüfe, ob diese stimmen, sonst bekäme ich evtl. Schwierigkeiten bei einer Passkontrolle, bspw. im Flughaven. Ob bei der Rufnummernportierung oder bei der Ausfertigung eines Reisepasses ist für mich als Person von Vorteil, wenn die Daten zum Zeitpunkt X (Portierung oder Passkontrolle) valide sind.

Aber zurück zu der Frage
Kann man die Rufnummernmitnahme bzw. Portierung beschleunigen?

Was wäre die Voraussetzung, dass im Prozedere der Portierung, das LordGurke dankenswerterweise so detailliert beschrieben hat, für die so wichtigen Daten wie:

  • Rufnummer
  • Name
  • Geburtsdatum
  • Kundennummer beim abgebenden Anbieter

vom AKNN-Kreis (Arbeitskreis für technische und betriebliche Fragen der Nummerierung und der Netzzusammenschaltung) folgende oder ähnliche Validierungsroutine eingeführt wird. Meine Idee ist, dass:
1) der Kunde bekommt vom alten Anbieter sein Datensatz elektronisch oder auf totem Holz im XML-Format zugeschickt.
2) der Kunde prüft diese Daten und übermittelt als Kunde elektronisch oder auf totem Holz im XML-Format die Portierungsdaten an den neuen Anbieter.

Und jetzt der springende Punkt:

3) In einem angemessenen Zeitraum _vor_ der Portierung
3.1) bilden der alte und der neue Anbieter aus den übermittelten Daten entsprechend einem festgelegtem Algorithmus ein Hashwert aus dem Portierungsdatensatz mit Kundendaten
3.2) es wird geprüft, ob der Hashwert gleich ist
3.3) falls das Testergebnis negativ ausfällt, wird der Kunde unverzüglich informiert. Bei der Portierung einer Handy-Nummer per SMS.
3.4) der Kunde prüft die Datensätze 1) und 2) und sorgt für die notwendigen Korrekturen

Dieses Prozedere mit dem Hashwert scheint in den meisten Fällen nach einer unnötigen Verkomplizierung an sich einer einfachen Sache zu sein. Für die Menschen mit komplzierten Namen, Nachnamen bietet dieses Prozedere eine echte Chance die Portierungsvorgänge reibungslos und schnell durchzuführen.

Und ich bilde mir ein, dass durch die Validierung des Datensatzes _vor_ dem Portierungstermin können die Portierungen spürbar beschleunigt werden. Mich interessieren die Meinungen in der Runde zu meinem Vorschlag.

Gruss, itebob
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Mitglied: StefanKittel
LÖSUNG 04.01.2020 um 21:31 Uhr
Zitat von itebob:
Und ich bilde mir ein, dass durch die Validierung des Datensatzes _Vor_ dem Portierungstermin können die Portierungen spürbar beschleunigt werden. Mich interessieren die Meinungen in der Runde zu meinem Vorschlag.
Nö, in den mir bekannten Fällen war es nie ein technisches sonder vertragliches Problem.
Der bisherige Anbieter hat die Portierung vor Vertragsende schlicht abgelehnt.

Das führte zu 2 Fällen:
a) der Kunde kann warten und tut dies auch
b) der Kunde kann/will nicht warten. Er bekommt eine neue Rufnummer beim neuem Anbieter und leitet die alte Rufnummer auf die Neue weiter.

Mein Vorschlag wäre eine Technik wie bei einer Homepage wo DNS und Webserver unabhängig funktionieren.
Ich registriere meine Rufnummer bei der denicTel und lege dort in meinem Kundeninterface fest mit dem ich vorher einen Vertrag geschlossen habe.

Stichwort Planbarkeit für den Anbieter. Wenn ich den Vertrag vorzeitig kündigen möchte soll er ja nicht freudig jubeln. Ich entschädige ihn auch dafür. Aber das grundsätlich abzulehnen ist wie sabotage.

Stefan
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Mitglied: certifiedit.net
04.01.2020 um 21:36 Uhr
Stichwort Planbarkeit für den Anbieter. Wenn ich den Vertrag vorzeitig kündigen möchte soll er ja nicht freudig jubeln. Ich entschädige ihn auch dafür. Aber das grundsätlich abzulehnen ist wie sabotage.

Wie oft noch, nein. Es ist B2B und wenn du einen Vertrag eingehst, dann musst du als Kunde Ihn auch so lange halten, wie der Anbieter liefert. Meine Herrn, das ist doch pur euer Versagen, wenn Ihr die Kündigungstermine nicht einhalten könnt (das ist nämlich in 99% der Fall).
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Mitglied: LordGurke
04.01.2020 um 22:15 Uhr
Zitat von itebob:

Zitat von LordGurke:
Es gibt natürlich Rufe, dass das System dringend modernisiert werden müsste - auch von mir. Allerdings hat es neben der wahnsinnigen Komplexität auch durchaus Vorteile - eben weil es keine zentralen Datenbanken gibt und jeder Provider sich seine Kopieen selbst zusammenbauen muss, funktioniert das System ohne zentralen Point of Failure.
Was ich dazu einwenden kann - die Struktur das IP-Protokoll, über dessen Vorteile bei der VoIP-Umstellung den Endkunden immer wieder erzählt wird, funktioniert auch in der dezentralen Struktur des Internets - ohne einen zentralen Point of Failure .


Ich preise das aktuelle Vorgehen doch explizit als Vorteil an, weil es eben nicht diesen SPOF hat


Zitat von LordGurke:
Die Vorabstimmung läuft aktuell größtenteils noch per Fax oder loser E-Mail. Funktioniert aber trotzdem, das mal so am Rande.
Was mich wundert, dass die Telekom und ein Paar andere größere Anbieter, mit den ich habe in den letzten Monaten im Kontakt gewesen bin, keine Fax-Nummer als Kontaktmöglichkeit im Impressum anbieten. Was für Grund gibt es dafür? Gibt es einen Grund? Eine Möglichkeit, die Anbieter per Fax zu kontaktieren könnte ja die Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Anbieter genauso vereinfachen und beschleunigen wie dies aktuell bei der Kommunikation zwischen den Teilnehmern des AKNN-Kreises (Arbeitskreis der Telekommunikationsnetzbetreiber) bei der Rufnummernportierung der Fall ist?

Für Provider gibt es bereits seit einiger Zeit das "EKP-Portal", bei dem jeder Provider registriert ist und was im großen und ganzen ein zugangsbeschränktes Telefonbuch darstellt, in dem sich Faxnummern, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Eskalationskontakte u.s.w. befinden, die du für die Portierung kontaktieren willst.
Natürlich mit CSV-Exportfunktion, damit du das mehr oder weniger automatisiert in deinem eigenen System benutzen kannst.

Man sucht auch ausschließlich dort nach Kontaktdaten, man betreibt keine tagelange Recherche...


Aber zurück zu der Frage
Kann man die Rufnummernmitnahme bzw. Portierung beschleunigen?

Was wäre die Voraussetzung, dass im Prozedere der Portierung, das LordGurke dankenswerterweise so detailliert beschrieben hat, für die so wichtigen Daten wie:

  • Rufnummer
  • Name
  • Geburtsdatum
  • Kundennummer beim abgebenden Anbieter

Kundennummer oder Geburtsdatum spielen keine Rolle - nur das Tupel aus Rufnummer, Name und Anschrift ist für eine Portierungs kriegsentscheidend.
Und das kannst du simplifizieren: Du teilst deinem bisherigen Anbieter schlicht mit, dass er eine Portierung erwarten soll und teilst ihm dabei deine aktuelle Anschrift mit. Dadurch ist sichergestellt, dass alter wie neuer Anbieter identische Stammdaten haben.


Dieses Prozeder mit dem Hashwert scheint in den meisten Fällen nach einer unnötigen Verkomplizierung an sich einer einfachen Sache zu sein. Für die Menschen mit komplzierten Namen, Nachnamen bringt bietet dieses Prozedere eine echte Chancen die Portierungsvorgänge reibungslos und schnell durchzuführen.

Und ich bilde mir ein, dass durch die Validierung des Datensatzes _Vor_ dem Portierungstermin können die Portierungen spürbar beschleunigt werden. Mich interessieren die Meinungen in der Runde zu meinem Vorschlag.

Das gesamte Prozedere, ob mit oder ohne Hashwert, scheint mir eine unnötige Verkomplizierung zu sein
Die meisten Portierungen, die ich abgelehnt habe waren nicht wegen falscher Stammdaten.
So grob geschätzt betraf das vielleicht maximal 5-6% aller abgelehnten Portierungen. Abgelehnt wurden Portierungen in Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit wegen:
  • Wir waren überhaupt nicht der aktuelle Provider der angefragten Rufnummer (Vodafone bekommt es z.B. Inhärent nicht auf die Kette, Portierungen an den richtigen Provider zu adressieren. Zumindest dann nicht, wenn es mehr als einen Provider mit identischem Anfangsbuchstaben gibt)
  • Die Rufnummer war bereits seit mehr als drei Monaten gekündigt und in den Rufnummernpool zurückgegeben worden.
  • Eine oder mehrere Rufnummern waren falsch angegeben.
  • Vertragspartner bei uns ist war Firma, der Firmenname aber auf dem Portierungsauftrag nicht angegeben (da sind uns die Hände gebunden, das sind die Vorgaben des AKNN) oder der Vertragspartner war eine vollkommen andere Person.
  • Der Name stimmte, aber die Anschrift war falsch.
  • Es lag bereits ein Portierungsauftrag eines anderen Anbieters vor, dem bereits zugestimmt wurde.

Dass die relevanten Stammdaten bei der Portierung nicht übereinstimmen ist zwar durchaus ein auftretendes Problem, aber beileibe nicht das größte.
Und um das auch mal in Relation zu rücken: Die Vorabstimmung der Portierung selbst nimmt aktuell selbst mit dem alten Faxverfahren in der Regel nur 1-2 Werktage in Anspruch. In Ferienzeiten mag das ein bisschen länger sein.

Und um mal den hinkenden Vergleich mit der DENIC zurechtzurücken:
Bei einer Rufnummer hängt einfach in den meisten Fällen viel mehr Infrastruktur als an einer Domain, deshalb kann man das nur schlecht vergleichen. Bei der Domain stehen bei der DENIC in der Datenbank die Inhaberdaten und die Nameserver - und fertig.
Bei der Rufnummer an sich geht es aber nicht um Delegationen wie bei DNS (wo man einfach nur angibt, wer gerade dafür zuständig ist) sondern um Routing wie bei IP.
Daher fände ich als Beispiel den Umzug eines PI-Netzes besser, welches von deinem Provider advertised wird:
Hier muss nämlich auch eine Vorabstimmung zwischen Kunden, dem alten und dem neuen Provider erfolgen.
Dann müssen am besten eine Woche vorher Route-Objects und RPKI-Autorisierungen beim RIPE angelegt werden, damit das PI-Netz auch von der AS-Nummer des neuen Providers advertised werden darf (denn sonst ist es im Internet so gut wie unsichtbar, weil die BGP-Advertisements dann von nahezu allen Carriern gefiltert werden).
Am Tag der Umstellung muss der neue Provider anfangen das Netz zu advertisen und zum Router des Kunden routen, der alte Provider muss die IP-Routen bei sich löschen und das Advertisement abstellen.
Geht irgendwas dabei schief, hast du komplette oder partielle Unerreichbarkeiten deines Netzes. Das gilt natürlich auch, wenn die Provider dies zu jeweils unterschiedlichen Zeiten umsetzen.
Wenn du hingegen bei der DENIC die Domain umziehst, werden einfach nur ein paar Infos in der Verwaltungsdatenbank geändert und vielleicht die DNS-Einträge bei der DENIC getauscht. Ob da jetzt beim neuen Ziel aber schon irgendwas funktioniert oder ob vielleicht jetzt alle E-Mails versanden interessiert die DENIC überhaupt nicht. Muss sie auch nicht.
Selbst wenn du das IP-Routing jetzt ebenfalls in die Hände der DENIC übergeben würdest, bliebe weiterhin die Notwendigkeit, dass mit ausreichend Vorbereitungszeit (Route-Objects!) zwei Provider quasi synchron aktiv werden und Änderungen an ihrem Netz vornehmen.
Und die Provider sind per TKG verpflichtet sicherzustellen, dass das dann auch funktioniert - was wieder den Einsatz von Menschen erfordert und daher geplant werden muss.
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Mitglied: itebob
05.01.2020, aktualisiert um 12:58 Uhr
Guten Morgen,

Zitat von certifiedit.net:

Stichwort Planbarkeit für den Anbieter. Wenn ich den Vertrag vorzeitig kündigen möchte soll er ja nicht freudig jubeln. Ich entschädige ihn auch dafür. Aber das grundsätlich abzulehnen ist wie sabotage.

Wie oft noch, nein. Es ist B2B und wenn du einen Vertrag eingehst, dann musst du als Kunde Ihn auch so lange halten, wie der Anbieter liefert. Meine Herrn, das ist doch pur euer Versagen, wenn Ihr die Kündigungstermine nicht einhalten könnt (das ist nämlich in 99% der Fall).

Ich habe in einem der Kommentare Klartext gesagt, dass ich im aktuellen Fall als Privatkunde betroffen bin. Mir ist klar, dass die Rechtslage hinsichtlich Einhaltung der Verträge für die Geschäftskunden und Privatpersonen sich wesentlich unterscheiden kann. Und die rechtliche Aspekte sind auch nicht mein Schwerpunkt hier.

Meine persönliche Meinung ist aber, dass beide - die Geschäftskunden und Privatpersonen - davon profitieren, wenn die AKNN-Teilnehmer, die Telekommunikationsnetzbetreiber die technische Möglichkeiten ausschöpfen, um die Geschäftsprozesse für die Kunden so effizient wie möglich zu gestalten.

Ich als Laie bilde mir ein, dass man dies u.a. dadurch erreichen kann, das möglichst viele Prozesse optimiert - nicht zuletzt aus Kundensicht - und standardisiert werden, damit möglichst viele Arbeitsschritte für die Geschäftskunden und Privatpersonen gleich sind. Eigentlich müssten die Telekommunikationsnetzbetreiber als Unternehmer auch an der Optimierung der o.g. Prozesse interessiert sein - korrekt?

Zitat von LordGurke:

Zitat von LordGurke:
Die Vorabstimmung läuft aktuell größtenteils noch per Fax oder loser E-Mail. Funktioniert aber trotzdem, das mal so am Rande.
Was mich wundert, dass die Telekom und ein Paar andere größere Anbieter, mit den ich habe in den letzten Monaten im Kontakt gewesen bin, keine Fax-Nummer als Kontaktmöglichkeit im Impressum anbieten. Was für Grund gibt es dafür? Gibt es einen Grund? Eine Möglichkeit, die Anbieter per Fax zu kontaktieren könnte ja die Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Anbieter genauso vereinfachen und beschleunigen wie dies aktuell bei der Kommunikation zwischen den Teilnehmern des AKNN-Kreises (Arbeitskreis der Telekommunikationsnetzbetreiber) bei der Rufnummernportierung der Fall ist?

Für Provider gibt es bereits seit einiger Zeit das "EKP-Portal", bei dem jeder Provider registriert ist und was im großen und ganzen ein zugangsbeschränktes Telefonbuch darstellt, in dem sich Faxnummern, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Eskalationskontakte u.s.w. befinden, die du für die Portierung kontaktieren willst.
Natürlich mit CSV-Exportfunktion, damit du das mehr oder weniger automatisiert in deinem eigenen System benutzen kannst.

Man sucht auch ausschließlich dort nach Kontaktdaten, man betreibt keine tagelange Recherche...

Gut, habe ich soweit verstanden. Im "EKP-Portal" haben die AKNN-Teilnehmer einen Zugriff auf ein zugangsbeschränktes Telefonbuch, in dem diese AKNN-Teilnehmer auch per Fax erreichbar sind. Dies eine Beschreibung des Ist-Zustandes, das ist aber keine Antwort auf meine Fragen. Diese Fragen sind:
Warum haben die Kunden (egal Privat- oder Geschäftskunden) als Vertragspartner keine Möglichkeit, die Anbieter (AKNN-Teilnehmer) per Fax zu kontaktieren, damit die Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Anbieter genauso einfach und effizient abgewickelt werden kann, wie die Kommunikation zwischen den Teilnehmern des AKNN-Kreises (Arbeitskreis der Telekommunikationsnetzbetreiber) bei der Rufnummernportierung der Fall ist? Was für Grund gibt es dafür? Gibt es einen Grund? Ich verweise hier explizit auf die Notwendigkeit, die Geschäftsprozesse zu optimieren, damit bspw. die Rufnummernportierung zeitsparend und damit wirtschaftlich für alle Beteiligten abgewickelt wird.

Zitat von LordGurke:
Die meisten Portierungen, die ich abgelehnt habe waren nicht wegen falscher Stammdaten.
So grob geschätzt betraf das vielleicht maximal 5-6% aller abgelehnten Portierungen.

Ich gehe davon aus, dass für die betroffene Kunden jede gescheiterte Portierung eine zuviel ist.

Zitat von LordGurke:
  • Eine oder mehrere Rufnummern waren falsch angegeben.
  • Vertragspartner bei uns ist war Firma, der Firmenname aber auf dem Portierungsauftrag nicht angegeben (da sind uns die Hände gebunden, das sind die Vorgaben des AKNN) oder der Vertragspartner war eine vollkommen andere Person.
  • Der Name stimmte, aber die Anschrift war falsch.

Ich bilde mir ein, dass die oben genannten Fehler durch die Hashwert-Validierung identifiziert und rechtzeitig korrigiert werden können.

Unabhängig davon und bezogen auf alle denkbare Fehler - gibt es im AKNN transparente Workflows, in den die Fehler regelmäßig analysiert und geeighnete Korrektiven eingeleitet werden?

Zitat von LordGurke:
Daher fände ich als Beispiel den Umzug eines PI-Netzes besser, welches von deinem Provider advertised wird:

Kann sein LordGurke , dass du hier einen Umzug des IP-Netzes meintest?

Und um mal den hinkenden Vergleich mit der DENIC zurechtzurücken:
[...]
Selbst wenn du das IP-Routing jetzt ebenfalls in die Hände der DENIC übergeben würdest,

Mein Anliegen ist nicht, festzunageln, welche administrative (AKNN, DENIC; ...) oder technische (herkömmliches Telefonnetz, VoIP) Infrastruktur für die Verwaltung inkl. Portierung der Tel.-Nr. eingesetzt wird. Mir geht es darum, zu klären:

Sind in der aktuellen administrativen Infrastruktur AKNN+Bundesnetzagentur für mich als Kunde transparente nachvollziehbare Prozesse vorgesehen, die routinemäßig auftretende Fehler erfassen, die Fehlerursachen analysieren und beseitigen bzw. minimieren? Wenn "Ja", wo sind die aktuelle Ergebnbisse zu finden?

Im Abschnitt Qualitätskennwerte -> Messung und Darstellung https://www.aknn.de/fileadmin/uploads/oeffentlich/Kommentierung_Qualitae ... [1] dokumentiert der AKNN-Unterarbeitskreis Qualitätskennwerte am 14.11.2001 diese Sachverhalte:

6) Anmerkung:„Erstmalige Bereitstellung“ bedeutet, dass ein Netzzugang einem Nutzer an dem Ort der Bereitstellung zum ersten Mal bereitgestellt wird, der Nutzer also vorher an diesem Ort nicht über einen entsprechenden Netzzugang verfügt hat. Dies schließt Fälle ein, bei denen der Nutzer bereits über einen Netzzugang verfügt und einen zusätzlichen Netzzugang bereitbestellt bekommt; schließt aber Fälle aus, bei denen der Nutzer den Anbieter wechselt.

7) Wie werden die Fälle in der Praxis unterschieden? z.B.Identifizierung in den Datenbanken, Portierung mit/ohne TAL,Feststellung des Erstbezugs? Der Netzbetreiber entscheidet über den Fall anhand der Rufnummer.Beauftragt der Kunde eine neue Rufnummer, so wird der Fall eingeschlossen. Dabei werden fälschlicherweise Kundenberücksichtigt, die ihren bestehenden Anschluss zu einem anderen Netzbetreiber portieren UND eine neue Rufnummer beantragen. DieserFehler wird aber gering sein.

Ebenfalls fälschlicherweise werden umziehende UND portierenden Kunden, die ihre Nummer behalten, aus der Statistik herausfallen. Der Anteil dieser Kunden wird ebenfalls gering sein, da die Rufnummer nur innerhalb des Anschlussbereiches mitgenommen werden kann. Das Kriterium hat den Vorteil, dass es in den Anwendungen der Netzbetreiber einfach zu analysieren ist. Mittelfristig sollte eine Überprüfung der Annahmen erfolgen.

Also sieht es für mich mit "schließt aber Fälle aus, bei denen der Nutzer den Anbieter wechselt." danach aus, dass die Telekommunikationsnetzbetreiber die Portierungsfehler gar nicht auf dem Radar haben. Die Annahme "Der Anteil dieser Kunden wird ebenfalls gering sein, da die Rufnummer nur innerhalb des Anschlussbereiches mitgenommen werden kann." ist vermutlich falsch. Mit die Rufnummer nur innerhalb des Anschlussbereiches mitgenommen werden kann sind offenbar die Mobilfunknummer gar nicht berücksichtigt, korrekt?

In [1] beabsichtigt der AKNN: Mittelfristig sollte eine Überprüfung der Annahmen erfolgen. Kann ich irgendwo nachschlagen, ob diese Überprüfung stattgefunden und was diese Überprüfung ggf. ergeben hat?

Angesichts der aktuellen Statistiken
Die Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland wächst weiter und beläuft sich im Jahr 2018 auf rund 57 Millionen, das sind drei Millionen mehr als im Vorjahr.
weiterlesen ... 05.11.019

In Deutschland haben mehr Haushalte ein Mobiltelefon als einen Festnetzanschluss: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts liegen die Handys erstmals knapp vorne.
weiterlesen ... 12.11.2013

wäre eine Überprüfung wünschenswert - meine Meinung.

Gruss, itebob
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Mitglied: certifiedit.net
05.01.2020 um 10:35 Uhr
Das kann sein aber bei Stefan verhielt es sich nicht so. Und auch ein privater muss sich an die Vertragsabsprachen vorab halten.
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Mitglied: LordGurke
LÖSUNG 05.01.2020 um 12:07 Uhr
Nein, ich meinte "PI-Netz". Das ist Provider Independent IPv4, bzw. "portable" wie es bei IPv6 heißt.
Das sind spezielle IP-Netze die nicht Providern sondern direkt Kunden zugeteilt sind und die deshalb überhaupt mal eben zwischen Providern umgezogen werden können.
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Mitglied: maretz
LÖSUNG 05.01.2020 um 13:25 Uhr
Es ist doch eigentlich einfach. Klar wäre es ab und zu schön wenn Dienstleister sich so verhalten das es für den Kunden einfach ist. Und es wäre auch schön wenn alle Menschen nett zueinander sind, der Winter nicht zu kalt wäre und immer wenn man möchte schönes Wetter ist. IST ES ABER NICHT - fertig.

Klar sind einige Dienstleister nett und übergeben Nummern schneller oder lassen einfach mal aus Verträgen raus. Andere sagen sich halt das es umso besser ist wenn die Kündigung maximal-kompliziert ist weil die Kunden dann allein durch Faulheit und Trägheit bleiben. Und grad beim Massenmarkt wie Telefon nicht sooo ungewöhnlich ...

Das nächste ist das es natürlich unfair ist das Endkunden nicht an die Provider direkt gehen können sondern eben über den normalen "Service-Desk" gehen müssen. Auch das ist blöd aber nicht ungewöhnlich und auch nachvollziehbar. Wenn man damit nicht einverstanden ist dann kann man idR. auch einfach Verträge wählen die gross genug sind das man beim Anbieter seine direkten Ansprechpartner hat die dann das sehr schnell klären. Nur ist das dann keine Frage von ner Handvoll Nummern.

Was ich allerdings interessant finde ist die Ansicht des TO wie hier:
"Sind in der aktuellen administrativen Infrastruktur AKNN+Bundesnetzagentur für mich als Kunde transparente nachvollziehbare Prozesse vorgesehen, die routinemäßig auftretende Fehler erfassen, die Fehlerursachen analysieren und beseitigen bzw. minimieren? Wenn "Ja", wo sind die aktuelle Ergebnbisse zu finden?"
Warum sollte irgendeine Firma solche Informationen publizieren wollen? Es sind ja idR. interne Prüfungen die aus gutem Grund "intern" heissen. Die Ergebnisse findest du üblicherweise auf dem Schreibtisch der entsprechend beteiligten Personen.
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Mitglied: itebob
05.01.2020, aktualisiert um 15:28 Uhr
Hallo,

Zitat von maretz:
Warum sollte irgendeine Firma solche Informationen publizieren wollen? Es sind ja idR. interne Prüfungen die aus gutem Grund "intern" heissen. Die Ergebnisse findest du üblicherweise auf dem Schreibtisch der entsprechend beteiligten Personen.

Es ist ein Mißverständnis. Ich erwarte keine vertrauliche interne Informationen. Ich habe mich explizit auf die öffentlich zugängliche Regularien des AKNN-Kreises (Arbeitskreis der Telekommunikationsnetzbetreiber) bezogen. Es sind die AKNN-Teilnehmer selbst, die sich diese Geschäftsordnung
"§ 2 Zweck des Arbeitskreises

1. Zweck des AKNN ist es, technische Schnittstellen, betriebliche und organisatorische Abläufe im Multicarrier-Umfeld sowie Lösungen zu allgemeinen Fragestellungen der Nummerierung und der Netzzusammenschaltung unter Beachtung der wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen zu erarbeiten. Der hohe Qualitätsstandard im nationalen Telekommunikationsmarkt soll erhalten bleiben, die Kosten minimiert und die Innovation unter Beachtung europäischer und weltweiter Standards gefördert werden.
2. Der AKNN hat insbesondere folgende Aufgaben:
  • konkrete Fragestellungen zu definieren und gemeinsame Empfehlungen – in Form von Spezifikationen und Vorschlägen – mit dem Ziel bestmöglicher Lösungen auszuarbeiten;
  • die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern zu pflegen
3. Die Empfehlungen können u.a. als Grundlage für Vereinbarungen zwischen den Netzbetreibern dienen.

§ 3 Organe und Arbeitsweise
[..]
8. Allgemeine Informationen über den AKNN gemäß § 11 werden auf dem öffentlichen Teil der AKNN- Homepage veröffentlicht.
[...]
§ 11 Veröffentlichungen

Der öffentliche Teil des Webauftritts umfasst den Zweck des AKNN gemäß § 2 dieser GO, die Geschäftsordnung, die Mitgliedsunternehmen, den Ansprechpartner für Neumitglieder, die Informationen zur AKNN-Mitgliedschaft und andere einstimmig vom AKNN freigegebene Dokumente."
https://www.aknn.de/geschaeftsordnung/

gegeben haben. Ich erwarte keine Informationen, die über die in den §§ 2, 3 und 11 vereinbarten AKNN-Bekanntmachungen hinausgehen. Besonders interessiere ich mich für die öffentlich zugängliche Informationen zu den im §2 vereinbarten Maßnahmen, die das Ziel verfolgen:
Der hohe Qualitätsstandard im nationalen Telekommunikationsmarkt soll erhalten bleiben, die Kosten minimiert und die Innovation unter Beachtung europäischer und weltweiter Standards gefördert werden.

Diese Einstellung
Es ist doch eigentlich einfach. Klar wäre es ab und zu schön wenn Dienstleister sich so verhalten das es für den Kunden einfach ist. Und es wäre auch schön wenn alle Menschen nett zueinander sind, der Winter nicht zu kalt wäre und immer wenn man möchte schönes Wetter ist. IST ES ABER NICHT - fertig.

ist für mich zwar nachvollziehbar, ich nehme aber an, dass das Verhalten der Telekommunikationsnetzbetreiber von der Bundesnetzagentur nicht danach, ob ein Betreiber zu den Kunden "nett" ist, sondern nach klar geregelten Qualitätskriterien bewertet und ggf. geahndet wird.
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Mitglied: certifiedit.net
05.01.2020 um 15:20 Uhr
ist für mich zwar nachvollziehbar, ich nehme aber an, dass das Verhalten der Telekommunikationsnetzbetreiber von der Bundesnetzagentur
nich danach, ob ein Betreiber zu den Kunden "nett" ist, sondern nach klar geregelten Qualitätskriterien bewertet und ggf. geahndet wird.

Richtig und die beinhaltet eben die Vertragslaufzeit.
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Mitglied: itebob
06.01.2020, aktualisiert um 06:51 Uhr
Hallo maretz,

Zitat von maretz:

Es ist doch eigentlich einfach. Klar wäre es ab und zu schön wenn Dienstleister sich so verhalten das es für den Kunden einfach ist.
[...]
Das nächste ist das es natürlich unfair ist das Endkunden nicht an die Provider direkt gehen können sondern eben über den normalen "Service-Desk" gehen müssen. Auch das ist blöd aber nicht ungewöhnlich und auch nachvollziehbar. Wenn man damit nicht einverstanden ist dann kann man idR. auch einfach Verträge wählen die gross genug sind das man beim Anbieter seine direkten Ansprechpartner hat die dann das sehr schnell klären. Nur ist das dann keine Frage von ner Handvoll Nummern.

Ich ging bis jetzt davon aus, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass ich als Endkunde eine Möglichkeit habe, meinen Vertragspartner - hier Telekommunikationsanbieter - per eMail oder per Fax zu kontaktieren und in einem angemessenen Zeitraum auch eine Antwort zu bekommen.

Die Idee hinter der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes war doch - soweit ich mich richtig erinnern kann - die Wettbewerbsfähigkeit der Telekommunikationsbranche in der Bundesrepublik / der EU wiederherzustellen bzw. zu erhalten. Und ich frage mich, ob die Gängelung der wechselfreudigen Kunden ein geeignetes Mittel ist sich dem Ziel der AKNN-Teilnehmer:
Der hohe Qualitätsstandard im nationalen Telekommunikationsmarkt soll erhalten bleiben, die Kosten minimiert und die Innovation unter Beachtung europäischer und weltweiter Standards gefördert werden.
https://www.aknn.de/geschaeftsordnung/

zu nähern. Wie wäre es sich von der Konkurrenz mit Kundefreundlichkeit statt mit " ;Kündigung maximal-kompliziert" zu machen abzuheben ?

Aber unabhähgig davon - was menst du, maretz im Kontext dieser Diskussion mit "normalen "Service-Desk""? Kannst du vlt. irgendeine Merkmale nennen, wie ich so einen ""Premium"-Vertrag erkenne, wenn ich einen Telekommunikationsanbieter suche? Hast du evtl. für mich ein Link zu einem Tarif mit so einem "großen" Vertrag?
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Mitglied: maretz
06.01.2020 um 07:58 Uhr
Ok - ich versuche es mal anders. Hast du nen Auto? Nehmen wir mal an nen VW (kann auch Audi, Daimler oder sonstwas sein - spielt keine Rolle). Du kaufst dir das bei deinem Autohaus. So - wenn du jetzt ein Problem hast - wen kannst du Anrufen? Dein Autohaus, eine Werkstatt - oder glaubst du das du direkt bei VW in der Neuwagen-Abteilung für Firmenkunden ankommen kannst? Selbst wenn du eine Frage zur Technik hast - glaubst du das du beim Werk anrufen kannst und dort mal kurz jemand von der Konstruktion ans Telefon bekommst?

Du KANNST deinen Vertragspartner ja kontaktieren. Das ist dein Anbieter - T-Mobile, Vodafone oder z.B. einer der Reseller (oder wie die auch alle heissen, soll keine Werbung für irgendein Unternehmen sein). Die bieten dir idR. Kontakt-Formulare, Telefonnummern usw. an. DA kannst du als Endkunde hingehen und die schauen was die machen können. Ob dir der Support was hilft steht auf nem anderem Blatt... Aber was du willst ist ja in den Betreiberkreis zu kommen um ne telefonnummer zu wechseln. Und DAS klappt eben nicht - genausowenig wie du beim Autohersteller in der Konstruktion anrufen kannst weil du die Maße für nen Ersatzblinker brauchst...
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Mitglied: itebob
06.01.2020, aktualisiert 07.01.2020
Zitat von maretz:

Aber was du willst ist ja in den Betreiberkreis zu kommen um ne telefonnummer zu wechseln.

Das ist eine falsche Annahme von dir. Ich habe niergendwo erwähnt, dass ich die Fax-Nr. aus dem zugangsbeschränkten Telefonbuch im EKP-Portal haben möchte. Mir geht es darum, dass ich meine Kündigung, Einwände zu einer Rechnung, Tarifänderungwunsch, Support-Anfrage usw. an den Vertragspartner per Fax schicken kann.

Gruss, itebob
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Mitglied: maretz
06.01.2020 um 21:47 Uhr
Dann ruf halt deinen Provider an und frage den um eine Fax-Nummer.... Wo ist das Problem? Wenn die keine haben - ok, dann entweder schicke es per mail, post, brieftaube oder atombombe - oder frage die Bundesnetzagentur ob die eine Beschwerde aufnehmen wollen... Es kann ja sein das die keine Fax-Nummer mehr haben - und genauso die Annahme per Brieftaube verweigern weil der Kantinenchef die Tiere immer zuerst in den Ofen haut bevor er die Nachrichten durchgibt..
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Mitglied: itebob
07.01.2020, aktualisiert 08.01.2020
Guten Morgen,


Zitat von maretz:

Dann ruf halt deinen Provider an und frage den um eine Fax-Nummer ...

Das habe ich vor drei Wochen mal im Zusammenhang mit der Rufnummernportierung gemacht:
  • erst in echt - im Shop des Anbieters, wo mir auf einer Visitenkarte eine Nummer notiert wurde
  • diese Nummer habe ich angerufen und nach 1 Std 18 Min in der Warteschlange aufgegeben

Zitat von maretz:
Es kann ja sein das die keine Fax-Nummer mehr haben

Kann sein, und wenn dem so ist, bin ich daran interessiert, was die Ursache dafür ist, weil es zum Allgemeinwissen gehört


noch eine Quelle "Warum das Faxgerät einfach nicht ausstirbt" -> https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/kommunikation-in-deutschen ...
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Mitglied: certifiedit.net
07.01.2020 um 09:33 Uhr
Stimmt nicht mehr. Dank ISDN Abschaffung kannst du VoIP Ströme genau so manipulieren, wie alles andere auch. Ist Mal wieder nur sehr oberflächlich. Aber gut das ist das hier ja auch.

Ich Frage mich wenn dich das alles so interessiert, warum baust du dann keinen eigenen Wissensgrundsstock auf? (Bücher).
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Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 07.01.2020, aktualisiert um 09:45 Uhr
Zitat von itebob:

noch eine Quelle "Warum das Faxgerät einfach nicht ausstirbt" -> https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/kommunikation-in-deutschen ...

Das Ding ist voller Fehler, um nur mal zwei herauszugreifen:

  • Auch für Fax gibt es SPAMfilter so daß Faxe genauso im SPAMfilter landen können.
  • Fax können genauso manipuliert und verändert werden wie Emails. Teilweise sogar noch einfacher, da man im Gegensatz zu Emails beim Fax überhaupt keine optionalen Sicherheitsmerkmale hat. Sogar ISDN ist heutztage kein "Schutz" mehr, weil das soätestens im nöchsten Knoten wieder über IP transportiert wird. Und selbst für ISDN gab es einfache Abhör- und und Manipulationsmöglichkeiten.

Der einzige Grund, warum bei Datenübertragungen noch ein Faxgerät als Frontend und manchmal sogar auch als Backend benutzt wird, ist die "idiotensichere" Bedienung der Datenübertragung:

  • Blatt einlegen
  • Nummer wählen
  • Senden drücken.

lks
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Mitglied: itebob
08.01.2020, aktualisiert um 07:18 Uhr
Guten Morgen,

Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von itebob:

noch eine Quelle "Warum das Faxgerät einfach nicht ausstirbt" -> https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/kommunikation-in-deutschen ...

Das Ding ist voller Fehler, um nur mal zwei herauszugreifen:

Nichts, was von Menschenhand gemacht wurde, ist fehlerfrei. Die Technik sowieso. Hinzu kommen Fehler bei der Bedienung. Dies hält uns aber nicht davon ab, die technische Geräte dort einzusetzen, wo dies Vorteile bringt. Bspw.:
Im September 2019 sind in Deutschland 277 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. - https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/11/PD19_449_46 ...
und trotzdem
87,6 Prozent der Deutschen über 18 haben einen Führerschein, 16.06.2010 - http://www.techfieber.de/motor/2010/06/16/statistik-876-prozent-der-deu ...

Zitat von Lochkartenstanzer:
  • Fax können genauso manipuliert und verändert werden wie Emails.

Mag sein, dies hindert aber die Bundesnetzagentur und die Anbieter von Telekommunikationsdiensten das Medium Fax zu einem sicheren und schnellen Kommunikationskanal zu erklären und dort einzusetzen, wo Sicherheit und kurze Reaktionszeiten gefragt sind:


Einrichtung einer Kontaktstelle Anbieterwechsel
[...]
Die Daten der jeweiligen unternehmenseinheitlichen Kontaktstelle Anbieterwechsel (Name eines Ansprechpartners inklusive Vertretungsregelung; E-Mail-Postfach; Telefon- und Faxnummer) sind der Bundesnetzagentur erstmalig spätestens eine Woche nach Bekanntgabe dieser Festlegung elektronisch unter stellungnahme-anbieterwechsel@bnetza.de mitzuteilen.
Festlegung in dem Verwaltungsverfahren wegen der Festlegung von Verfahrenseinzelheiten zur Bearbeitung von Teilnehmerbeschwerden beim Anbieterwechsel im Rahmen eines Eskalationsprozesses, 18.05.2012

Die Erreichbarkeit per Telefax is notwendig, da somit ein sicherer, aber gleichzeitig schneller Kommunikationskanal eröffnet wird, ...
Voraussetzungen für die Kontaktstelle Anbieterwechsel

Ich würde es nur als logisch und verbraucherfreundlich betrachten, wenn die Telekomminikationsanbieter den sicheren, aber gleichzeitig schnellen Kommunikationskanal Fax auch für die Verbraucher öffnen.

Zitat von Lochkartenstanzer:
Der einzige Grund, warum bei Datenübertragungen noch ein Faxgerät als Frontend und manchmal sogar auch als Backend benutzt wird, ist die "idiotensichere" Bedienung der Datenübertragung:

Man kann diese Eigenschaft des Medium Fax als idiotensicher bezeichnen, damit das Wort Idiot nicht in gefährliche Nähe zum Kunden gerät, würde ich diese Eigenschaft lieber als "Bedienfreundlichkeit" sehen .

gruss, itebob
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Mitglied: certifiedit.net
08.01.2020 um 05:52 Uhr
Mag sein, dies hält aber die Bundesnetzagentur und die Anbieter von Telekommunikationsdiensten das Medium Fax zu einem sicheren und
schnellen Kommunikationskanal zu erklären und dort einzusetzen, wo Sicherheit und kurze Reaktionszeiten gefragt sind:

und die Bundesregierung erklärt das Internet zu Neuland. Ich weiss nicht, wie weit du da warst.

Aber im Jahr 2020 brauchst du keine (Internet/Technik) Quellen mehr aus 2012 zitieren. Das ist einfach nur passé, solange es nicht um Netzwerkbasics (RFCs) geht. Genau das ist aber das Problem, was wir heute in der IT generell haben, da kommt nicht aufgefrischtes ("geupdatetes) Wissen aus irgendwann um 200x, und versucht damit heutige Sicherheitstechnische Themen (ggf. auch Infrastrukturelle) zu lösen. Dann versagt man und dann wird es die public Cloud. (²).

Well.

VG

PS: Was willst du hiermit eigentlich erreichen?
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Mitglied: itebob
08.01.2020, aktualisiert um 06:33 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Mag sein, dies hält aber die Bundesnetzagentur und die Anbieter von Telekommunikationsdiensten das Medium Fax zu einem sicheren und
schnellen Kommunikationskanal zu erklären und dort einzusetzen, wo Sicherheit und kurze Reaktionszeiten gefragt sind:

und die Bundesregierung erklärt das Internet zu Neuland. Ich weiss nicht, wie weit du da warst.

Also ich habe nicht vor hier eine Diskussion zur IT-Kompetenz in den Behörden zu eröffnen.
Update 08.01.2020: Übrigens auch die Anbieter von Telekommunikationsdiensten setzen das Medium Fax ein, wenn es schnell und sicher gehen muss. S. Zitat in der ausführlichen Prozessbeschreibung von LordGurke oben:
Zitat von LordGurke:
Die Vorabstimmung läuft aktuell größtenteils noch per Fax oder loser E-Mail.

Zitat von certifiedit.net:
Aber im Jahr 2020 brauchst du keine (Internet/Technik) Quellen mehr aus 2012 zitieren.

Willst du damit sagen, dass die Festlegung in dem Verwaltungsverfahren wegen der Festlegung von Verfahrenseinzelheiten zur Bearbeitung von Teilnehmerbeschwerden beim Anbieterwechsel im Rahmen eines Eskalationsprozesses vom 18.05.2012 nicht mehr gilt? Eine Sache ist der Stand der Technik, was machbar ist. Und was anderes ist die gelebte Praxis - in den Behörden, beim Endkunden, bei den Anbietern von Telekommunikationsdiensten.

Zitat von certifiedit.net:
PS: Was willst du hiermit eigentlich erreichen?

Also ich habe die Frage bereits ein Paar mal im Verlauf der Diskussion gestellt - ich bin an einer Antwort, an einer sachlichen Begründung interessiert, warum die Anbieter von Telekommunikationsdiensten für mich als Endkunde per Fax nicht erreichbar sind? Ich kann mir vorstellen, dass dank so einer Erreichbarkeit per Fax viele Endkunden mit den Anbietern schneller und sicherer kommunizieren könnten.

Gruss, itebob
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Mitglied: certifiedit.net
08.01.2020, aktualisiert um 06:30 Uhr
Also ich habe die Frage bereits ein Paar mal im Verlauf der Diskussion gestellt - ich bin an einer Antwort, an einer sachlichen Begründung
interessiert, warum die Anbieter von Telekommunikationsdiensten für mich als Endkunde per Fax nicht erreichbar sind? Ich kann mir vorstellen, > dass dank so einer Erreichbarkeit per Fax viele Endkunden mit den Anbietern schneller und sicherer kommunizieren könnten.

Warum fragst du dann uns? Das hat was mit Orga zu tun und ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber immer weniger Endkunden haben Faxe - Gott Sei Dank.

Final: es lohnt sich einfach nicht, genau wie dein herumreiten auf altem.

Übrigens durch Fax würde deine Rufnummernübernahme nicht schneller gehen, im Gegenteil.
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Mitglied: itebob
08.01.2020 um 06:36 Uhr
Zitat von certifiedit.net:

Übrigens durch Fax würde deine Rufnummernübernahme nicht schneller gehen, im Gegenteil.

Kannst du das konkretisieren, diese Aussage begründen?
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Mitglied: maretz
08.01.2020 um 06:40 Uhr
Zitat von itebob:

Zitat von certifiedit.net:

Mag sein, dies hält aber die Bundesnetzagentur und die Anbieter von Telekommunikationsdiensten das Medium Fax zu einem sicheren und
schnellen Kommunikationskanal zu erklären und dort einzusetzen, wo Sicherheit und kurze Reaktionszeiten gefragt sind:

und die Bundesregierung erklärt das Internet zu Neuland. Ich weiss nicht, wie weit du da warst.

Also ich habe nicht vor hier eine Diskussion zur IT-Kompetenz in den Behörden zu eröffnen.

Ich frage mich ehrlich gesagt was du genau vor hast....


Zitat von certifiedit.net:
Aber im Jahr 2020 brauchst du keine (Internet/Technik) Quellen mehr aus 2012 zitieren.

Willst du damit sagen, dass die Festlegung in dem Verwaltungsverfahren wegen der Festlegung von Verfahrenseinzelheiten zur Bearbeitung von Teilnehmerbeschwerden beim Anbieterwechsel im Rahmen eines Eskalationsprozesses vom 18.05.2012 nicht mehr gilt? Eine Sache ist der Stand der Technik, was machbar ist. Und was anderes ist die gelebte Praxis - in den Behörden, beim Endkunden, bei den Anbietern von Telekommunikationsdiensten.


Was damit gemeint ist das es sicher noch Richtlinien gibt die zwar existieren aber keine reale Relevanz mehr haben. Nen Fax ist eben heute genauso wie ein Bild nicht mehr manipulations-sicher -> mit Photoshop kann dir nen geübter Grafiker das World-Trade-Center wieder auferstehen lassen oder das Empire-State-Building mitten in Berlin platzieren. Trotzdem werden heute idR. immer noch Bilder als Beweis genutzt - auch wenns praktisch sinnlos ist.

Zitat von certifiedit.net:
PS: Was willst du hiermit eigentlich erreichen?

Also ich habe die Frage bereits ein Paar mal im Verlauf der Diskussion gestellt - ich bin an einer Antwort, an einer sachlichen Begründung interessiert, warum die Anbieter von Telekommunikationsdiensten für mich als Endkunde per Fax nicht erreichbar sind? Ich kann mir vorstellen, dass dank so einer Erreichbarkeit per Fax viele Endkunden mit den Anbietern schneller und sicherer kommunizieren könnten.

Gruss, itebob

Wenn dein Anbieter dir ne Nummer auf ne Visitenkarte schreibt dann hört sich das so an wie der Handy-Dealer an der Ecke... Dann ist die Lösung zu deiner Frage ja einfach: Du hast dir den falschen Händler gesucht. Dumm gelaufen -> pech.
Wenn dich das so sehr interessiert - warum rufst du nicht einfach die Netz-Agentur an und fragst - oder rufst bei deinem Anbieter an und fragst? Ach, du musst ne Stunde in der Warteschleife warten? Tja - nochmal: Billig gekauft, dumm gelaufen, falscher Anbieter -> pech! Musst halt länger warten. Es war auch noch nie so das die dir eine Fax-Nummer anbieten MÜSSEN, die Schriftform ist nunmal idR. ein BRIEF, ggf. per Einschreiben. Das Fax war lediglich ein Service damit es schneller geht (und du eben auf beiden Seiten eine Kopie hast - bei dir den Sendebericht, beim Empfänger die Kopie). Frag doch in dem Zuge auch mal warum die dir keinen Versand per Brieftaube anbieten oder warum die nicht z.B. für Endkunden einen Service-Schalter in der Zentrale haben bei dem du ggf. einfach hingehen kannst. Weil die es nicht müssen - das ist eine SERVICELEISTUNG für den Kunden. Gib dein Auto heute zur Werkstatt - die MÜSSEN es auch nicht sauber machen, wenn die es machen (und nicht extra berechnen) ist es eine Service-Leistung. Wenn du zum Reifenwechsel fährst dann muss der dich nich mal drauf hinweisen das nach 2 Minuten unterm Auto schon ne Ölpfütze war - das is nen Service wenn der das macht bevor dein Auto den Motor zerlegt aber wenn nicht ist das auch ok... Ggf. solltest du eben mal bei deinen ganzen Nachforschungen schauen wo der Unterschied zwischen einer Pflicht und einem Service liegt. Oder du sparst dir einfach die Zeit und schreibst nen Brief - in dieser Zeit hättest du den sogar mitm Fahrrad Greta-Freundlich selbst quer durch Deutschland gefahren....
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Mitglied: maretz
08.01.2020 um 06:43 Uhr
Wie oft gehst du zu deinem Fax-Gerät? 2x pro Stunde (so wie du auf Fax rumreitest muss das ja bei dir wichtig sein).
Wie oft siehst du deine Mails? Vermutlich öfters - selbst aufm Telefon ggf.... Oh, vermutlich hast du auch noch nen Mobil-Telefon mit Papierrolle - mobile Fax....

Dein Antrag wird also VERMUTLICH beim Anbieter allein deshalb nich schneller gehen weil es länger dauert bis überhaupt mal jemand das papierstück in die Hand bekommt...
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Mitglied: certifiedit.net
08.01.2020 um 06:49 Uhr
ich frag mich, ob es dir nicht so langsam peinlich ist, itebob, ich mein, ok, man kann ja mal fragen, aber du drehst dich hier ja komplett im Kreis, was das angeht (und hohl). wozu führt das?
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Mitglied: itebob
08.01.2020 um 06:59 Uhr
Zitat von maretz:

Dein Antrag wird also VERMUTLICH beim Anbieter allein deshalb nich schneller gehen weil es länger dauert bis überhaupt mal jemand das papierstück in die Hand bekommt...

Keine Ahnung, ob du hier bewusst übertreibst oder es dir tatsächlich nicht eingefallen ist, dass es keinen Zwang gibt das Fax auszudrucken. Du kannst doch per Fax eingehende Nachrichten mit wenig Aufwand an deine EMail umleiten. Ich bin mir so ziemlich sicher, dass alle Anbieter von Telekommunikationsdiensten dies so praktizieren. Auch für kleine Unternehmen und für Privatpersonen ist diese Funktion verfügbar - das Merkmal gibt es seit eine Weile bspw. bei der Fritz!Box.
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Mitglied: certifiedit.net
08.01.2020 um 07:05 Uhr
trotzdem ein Bild, kein Text.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
08.01.2020, aktualisiert um 07:41 Uhr
Zitat von itebob:

Guten Morgen,

Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von itebob:

noch eine Quelle "Warum das Faxgerät einfach nicht ausstirbt" -> https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/kommunikation-in-deutschen ...

Das Ding ist voller Fehler, um nur mal zwei herauszugreifen:

Nichts, was von Menschenhand gemacht wurde, ist fehlerfrei. Die Technik sowieso. Hinzu kommen Fehler bei der Bedienung. Dies hält uns aber nicht davon ab, die technische Geräte dort einzusetzen, wo dies Vorteile bringt. Bspw.:

Moin,

Du verwechselst da was. Ich bezog mich auf den fehlerhaften Artikel, den Du verlinkt hast, nicht auf die "Fehler" des Faxens.

...
irrelevanten Unsinn gelöscht.
...

Zitat von Lochkartenstanzer:
Der einzige Grund, warum bei Datenübertragungen noch ein Faxgerät als Frontend und manchmal sogar auch als Backend benutzt wird, ist die "idiotensichere" Bedienung der Datenübertragung:

Man kann diese Eigenschaft des Medium Fax als idiotensicher bezeichnen, damit das Wort Idiot nicht in gefährliche Nähe zum Kunden gerät, würde ich diese Eigenschaft lieber als "Bedienfreundlichkeit" sehen .


Das Ding ist war idiotensicher, bis POTS abgeschaltet wurde und Multifunktionsdrucker aufkamen..

lks
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 08.01.2020, aktualisiert um 07:57 Uhr
Zitat von itebob:

Zitat von certifiedit.net:
PS: Was willst du hiermit eigentlich erreichen?

Also ich habe die Frage bereits ein Paar mal im Verlauf der Diskussion gestellt - ich bin an einer Antwort, an einer sachlichen Begründung interessiert, warum die Anbieter von Telekommunikationsdiensten für mich als Endkunde per Fax nicht erreichbar sind? Ich kann mir vorstellen, dass dank so einer Erreichbarkeit per Fax viele Endkunden mit den Anbietern schneller und sicherer kommunizieren könnten.


Ganz einfach: Damit man für Trolle wie Dich nicht noch einen extra Spamfilter einrichten muß. Es reicht einer für Emails.

Bei Telefonie kann man einfach die Wartezeit für den Anrufer und Warteschlänge in die man den Anrufer steckt über die Caller-ID des Anrufers regeln. "Unbekannt" (und itbob) kommt dann gleich in die Endlosschleife.

Wenn Dich das so brennend interessiert, warum die das nicht anbieten, fahr zu der im Impressum angegebenen Postanschrift und frag das betreffende Unternehmen statt hier rumzutrollen.

lks

PS: Ich kann zwar Deinen Frust nachvollziehen, wenn Du Deine bevorzugte Kommunikationsmethode nicht verwenden darfst, aber hier im Forum ist die falsche Stelle sich darüber aufzuregen. Wir helfen gerne bei konkreten Problemen, aber wir sind keine Frustabladestelle. Davon haben wir selber genug.
Bitte warten ..
Mitglied: StefanKittel
LÖSUNG 08.01.2020, aktualisiert um 07:52 Uhr
Moin

Zitat von itebob:
Ich kann mir vorstellen, dass dank so einer Erreichbarkeit per Fax viele Endkunden mit den Anbietern schneller und sicherer kommunizieren könnten.

Ja, das kann gut sein. Die Antwort dafür liegt auf der Hand.
Der Anbieter hat schlicht kein Interesse daran mit Dir zu kommunizieren.

Stefan
Bitte warten ..
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