Sage 100 - Lizenzierung SQL
Tach zusammen!
Ich wurde gerade darüber informiert, dass mitte April Sage 100 bei uns laufen soll. Und ich bin jetzt am stöbern, was ich denn so alles brauche.
Hauptsächlich gehts mir um die SQL-Lizenz. Benötigt wird ein SQL 2019 Standard. Kein Problem, wird gekauft.
Aber wie siehts da mit den Usern aus? Reicht da eine CAL, weil die User über den Application-Server (Sage 100) drauf zugreifen oder braucht jeder Sage-User auch eine eigene User-CAL für SQL?
Ich konnte bisher SQL-frei, bzw. nur mit SQL Express leben.
k.
Ich wurde gerade darüber informiert, dass mitte April Sage 100 bei uns laufen soll. Und ich bin jetzt am stöbern, was ich denn so alles brauche.
Hauptsächlich gehts mir um die SQL-Lizenz. Benötigt wird ein SQL 2019 Standard. Kein Problem, wird gekauft.
Aber wie siehts da mit den Usern aus? Reicht da eine CAL, weil die User über den Application-Server (Sage 100) drauf zugreifen oder braucht jeder Sage-User auch eine eigene User-CAL für SQL?
Ich konnte bisher SQL-frei, bzw. nur mit SQL Express leben.
k.
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17 Kommentare
Neuester Kommentar
Zitat von @kpunkt:
Hab sowas schon befürchtet.
Ich sehe gerade, dass das mitgelieferte DMS auch einen SQL-Server vorraussetzt. Und wahrscheinlich wird das auch mindestens Standard sein müssen.
Das heißt also für jeden User dann zwei CALs. Einmal für den Sage-SQL und einmal für den DMS-SQL.
Lieg ich da richtig?
Ah, jetzt wirds spannend. Hab den vorhin erst mal angeschrieben.
k.
Hab sowas schon befürchtet.
Ich sehe gerade, dass das mitgelieferte DMS auch einen SQL-Server vorraussetzt. Und wahrscheinlich wird das auch mindestens Standard sein müssen.
Das heißt also für jeden User dann zwei CALs. Einmal für den Sage-SQL und einmal für den DMS-SQL.
Lieg ich da richtig?
Zitat von @GhostDogDE:
Moin,
Sage liefert einen SQL Server mit, der die entsprechenden Lizenzen hat.
Müsste dir dein Sage-Partner aber auch mitteilen können.
Moin,
Sage liefert einen SQL Server mit, der die entsprechenden Lizenzen hat.
Müsste dir dein Sage-Partner aber auch mitteilen können.
Ah, jetzt wirds spannend. Hab den vorhin erst mal angeschrieben.
k.
Hallo, nennt sich übrigens ISV Lizenz.
Du musst die Sage Bedingungen diesbezüglich lesen.
Einige Hersteller haben Verträge mit Microsoft und bieten eine SQL Lizenz mit ihrem Produkt an (Runtime Licence oder ISV). Diese Server Lizenz und zugehörige CALs dürfen dann aber definitiv nur für das Produkt selbst genutzt werden, andere Software muss eine andere Lizenz nutzen.
Bei einem "normalen" SQL Server Lizenzmodel gilt: Du kannst auch beide Datenbanken auf einem SQL Server Standard betreiben, dann braucht jeder User auf jeden Fall nur eine User CAL. Solltest du zwei getrennte SQL Server betreiben bin ich nicht ganz sicher ob SQL CALs genauso wie Windows Server CALs für mehrere Server gelten, also pro named user eine CAL für alle Server Instanzen berechtigt. Aber häufig ist es auch gar nicht so sinnvoll die Server zu trennen.
Bei gekauften SQL Lizenzen noch drauf achten ob die virtualisiert betrieben werden dürfen, da hat MS bei SQL 2022 tolle neue Einschränkungen in die Lizenzbedingungen geschrieben... (zumindest bei Core Lizenzierung)
Bei einem "normalen" SQL Server Lizenzmodel gilt: Du kannst auch beide Datenbanken auf einem SQL Server Standard betreiben, dann braucht jeder User auf jeden Fall nur eine User CAL. Solltest du zwei getrennte SQL Server betreiben bin ich nicht ganz sicher ob SQL CALs genauso wie Windows Server CALs für mehrere Server gelten, also pro named user eine CAL für alle Server Instanzen berechtigt. Aber häufig ist es auch gar nicht so sinnvoll die Server zu trennen.
Bei gekauften SQL Lizenzen noch drauf achten ob die virtualisiert betrieben werden dürfen, da hat MS bei SQL 2022 tolle neue Einschränkungen in die Lizenzbedingungen geschrieben... (zumindest bei Core Lizenzierung)
Euer Chef hat Ahnung von MS SQL Kosten und was seit Ende 2022 aufm Papier steht für alle die nicht verhandeln können?
Ich finde das so unverschämt, dass ich MSSQL aufgeben würde für neue Projekte.
Ich finde das so unverschämt, dass ich MSSQL aufgeben würde für neue Projekte.
Nein, kann ich nicht.
Es wird aber unverschämt teuer ab sofort.
Es wird aber unverschämt teuer ab sofort.
nachschauen.... das ist ne ziemlich komplizierte Angelegenheit. Es gibt User CAL (die kauft man einmal pro User), Device CAL (einmal pro Endgerät), Internet CAL bzw die WEB Variante , dann auch noch Core-Lizenzen (die Core Lizenzen entbinden einen von der CAL Lizensierung) und dann muß man erstmal nachzählen wieviele Cores die CPU hat und wie die bei MS gezählt werden, das ist bei jedem CPU-Typ etwas anders. Bei Intel Xeon CPUs zählen nur die physikalsichen Cores, nicht die Threads.
https://www.microsoft.com/en-us/sql-server/sql-server-2022-pricing
https://www.microsoft.com/en-us/sql-server/sql-server-2022-pricing
Kommt immer auf die Umgebung, Konfig, Lizenz usw an.
Enterprise mit Features im Cluster mit ein paar Cores und CALs und SLAs wird sehr teuer.
Für neue Softwareprojekte ist das eine gründliche Prüfung wert.
Enterprise mit Features im Cluster mit ein paar Cores und CALs und SLAs wird sehr teuer.
Für neue Softwareprojekte ist das eine gründliche Prüfung wert.
Es gibt die Lizenzen ja auch noch in verschiedenen Programmen, als OEM, als CSP (mit und ohne Subscription) und als Open Value mit und ohne SA). Mit 2019 konntest du eine Core Standard als OEM kaufen und auf eine VM mit entsprechend vielen/wenigen Kernen betreiben. Mit 2022 muss dafür eine aktive Subscription oder SA gekauft werden, OEM fällt lizenzrechtlich raus (als VM). Damit steigt der Anschaffungspreis weil CSP und Open Value natürlich teurer sind und es fallen laufende Kosten an.
Ich ärger mich da derzeit sehr drüber weil ich fest mit einer Core OEM (zu den bereits angehobenen Preisen) kalkuliert habe und jetzt nochmal mehr bezahlen muss, eine alte Version kaufen muss, eine teure Subscription kaufen muss, oder CALs einsetzen muss.
PS: ...oder auf eigene Hardware aufsetze.
Ich ärger mich da derzeit sehr drüber weil ich fest mit einer Core OEM (zu den bereits angehobenen Preisen) kalkuliert habe und jetzt nochmal mehr bezahlen muss, eine alte Version kaufen muss, eine teure Subscription kaufen muss, oder CALs einsetzen muss.
PS: ...oder auf eigene Hardware aufsetze.
Moin,
Gruß,
Dani
Aber bei Server/CAL bleibts eher übersichtlich.
findest du? Im heutigen Zeitalter, wo auch Datenbank-Server virtualisiert werden, spielen auch die Funktion des Hypervisors eine Rolle. Wenn du z.B. vSphere DRS nutzt, ist evtl. sogar Software Assurance für den SQL-Server erforderlich. Da gibt es je nach Hypervisor noch ein paar Funktionen, wo man genauer nachlesen muss.nteressant wirds bei den Core-Geschichten. Da brauchts immer mindestens 2x3.945 USD. Plus halt bei Virtualisierung die ganzen Kerne/Threads, die da sind. Das kanns heftig werden.
Du darfst dafür aber auch so viele SQL-Server auf den lizenzierten Hosts aufsetzen, wie du brauchst.Gruß,
Dani