Server -VS- NAS ?
Hallo zusammen,
ich habe einige Seite durchgelesen (viel altes Zeug von 2011 etc. gefunden) und frage mich immer noch, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann.
Meine Frage:
Was ist besser in meinem Fall als Backupserver-Lösung für unser File-Server? NAS oder Windows Server?
Meine Auswahl:
Budget: 5.000€ - System wird rein für ein tägliches Backup mit Acronis genutzt. Nicht mehr.
1. Dell PowerEdge R7515Rack-Server = 5.000€ (7 Jahre Garantie vor Ort Support)
2. Qnap TS-1277XU-RP = 4.000€ (3+2 Jahre Garantie Austauschservice)
Ich habe beide gleichgültig zusammengestellt. Also z.B. 8GB RAM. 2x Netzteile, Quadcore etc. Beim Server ist auch die Win-Lizenz dabei. Bein NAS habe ich die Kosten der Garantieerweiterung etc. auch schon mitberechnet.
Was benötige ich?
- Min. 12-Bay
- Quadcore
- 8GB RAM EEC
- Redundantes Netzteil
- 10G steht zu Verfügung im Netz
Pro für NAS:
- Günstiger
- Softwareraid (Raid-Controller Ausfall fällt weg)
- Ggf. ein wenig komfortabler wegen dem Softwareraid
Pro Server:
- Vor Ort Service am nächsten Tag + 2 Jahre mehr
- Raid-Controller = ggf. ein wenig mehr Leistung
Was meint ihr? Ich sehe als einzigen Unterschied die +2 Jahre und den Service vor Ort für 1000€ mehr...
Ich brauche mal eure Meinungen bitte bei Pros und Cons um hier weiter zu kommen
Danke an alle im Voraus!
Liebe Grüße
ich habe einige Seite durchgelesen (viel altes Zeug von 2011 etc. gefunden) und frage mich immer noch, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann.
Meine Frage:
Was ist besser in meinem Fall als Backupserver-Lösung für unser File-Server? NAS oder Windows Server?
Meine Auswahl:
Budget: 5.000€ - System wird rein für ein tägliches Backup mit Acronis genutzt. Nicht mehr.
1. Dell PowerEdge R7515Rack-Server = 5.000€ (7 Jahre Garantie vor Ort Support)
2. Qnap TS-1277XU-RP = 4.000€ (3+2 Jahre Garantie Austauschservice)
Ich habe beide gleichgültig zusammengestellt. Also z.B. 8GB RAM. 2x Netzteile, Quadcore etc. Beim Server ist auch die Win-Lizenz dabei. Bein NAS habe ich die Kosten der Garantieerweiterung etc. auch schon mitberechnet.
Was benötige ich?
- Min. 12-Bay
- Quadcore
- 8GB RAM EEC
- Redundantes Netzteil
- 10G steht zu Verfügung im Netz
Pro für NAS:
- Günstiger
- Softwareraid (Raid-Controller Ausfall fällt weg)
- Ggf. ein wenig komfortabler wegen dem Softwareraid
Pro Server:
- Vor Ort Service am nächsten Tag + 2 Jahre mehr
- Raid-Controller = ggf. ein wenig mehr Leistung
Was meint ihr? Ich sehe als einzigen Unterschied die +2 Jahre und den Service vor Ort für 1000€ mehr...
Ich brauche mal eure Meinungen bitte bei Pros und Cons um hier weiter zu kommen
Danke an alle im Voraus!
Liebe Grüße
Bitte markiere auch die Kommentare, die zur Lösung des Beitrags beigetragen haben
Content-ID: 583596
Url: https://administrator.de/forum/server-vs-nas-583596.html
Ausgedruckt am: 18.01.2025 um 10:01 Uhr
29 Kommentare
Neuester Kommentar
Hallo,
Hier die erste Frage, geht das Backup von deinem Server aus zum Backup-Server oder umgekehrt?
Meine Auswahl:
1. Dell PowerEdge R7515 Rack-Server = 5.000€ (7 Jahre Garantie vor Ort Support)
2. Qnap TS-1277XU-RP = 4.000€ (3+2 Jahre Garantie Austauschservice)
Weiter Vorteil bei echten Servern, einfacherer Hardware tauch pei Problemen und leichter aufzurüsten allerding würde ich (persöhliche Meinung) mal ein Auge auf Supermicro Server werfen.
Ebenfalls ein Vorteil bei echten Servern ist das man das OS und das Backup Volume auf getrennten Laufwewrken Installieren kann.
Ich habe beide gleichgültig zusammengestellt. Also z.B. 8GB RAM. 2x Netzteile, Quadcore etc. Beim Server ist auch die Win-Lizenz dabei. Bein NAS habe ich die Kosten der Garantieerweiterung etc. auch schon mitberechnet.
Das ist gut
Warum 12-Bay, warum Quadcore und warum 8GB Ram (bei Nas Geräten wie eine Synology, Qnap glaub ich auch, benötigst du bei größeren Volumes 32Gb RAM, schau hier nochmal nach)
Pro für NAS:
- Günstiger
- Softwareraid (Raid-Controller Ausfall fällt weg)
- Ggf. ein wenig komfortabler wegen dem Softwareraid
Eigentlich sollte es auch hier ein Hardware RAID sein nur das der Controller hierfür auf dem Board verlötet und beim Server als seperate Karte verbaut ist.
Pro Server:
- Vor Ort Service am nächsten Tag + 2 Jahre mehr
- Raid-Controller = ggf. ein wenig mehr Leistung
Was meint ihr? Ich sehe als einzigen Unterschied die +2 Jahre und den Service vor Ort für 1000€ mehr...
Ich brauche mal eure Meinungen bitte bei Pros und Cons um hier weiter zu kommen
Interessanter wären hier Infos wie:
Wieviel Fileserver sind es (parralele Backups usw.)?
Zu sichernde Datenmenge?
Netzwerk ist auch immer wieder ein Problem?
Auf welchen Systemen laufen die Fileserver?
Beste Grüße
jschneppe
Zitat von @Mann-000:
Hallo zusammen,
ich habe einige Seite durchgelesen (viel altes Zeug von 2011 etc. gefunden) und frage mich immer noch, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann.
Meine Frage:
Was ist besser in meinem Fall als Backupserver-Lösung für unser File-Server? NAS oder Windows Server?
Hallo zusammen,
ich habe einige Seite durchgelesen (viel altes Zeug von 2011 etc. gefunden) und frage mich immer noch, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann.
Meine Frage:
Was ist besser in meinem Fall als Backupserver-Lösung für unser File-Server? NAS oder Windows Server?
Hier die erste Frage, geht das Backup von deinem Server aus zum Backup-Server oder umgekehrt?
Meine Auswahl:
1. Dell PowerEdge R7515 Rack-Server = 5.000€ (7 Jahre Garantie vor Ort Support)
2. Qnap TS-1277XU-RP = 4.000€ (3+2 Jahre Garantie Austauschservice)
Weiter Vorteil bei echten Servern, einfacherer Hardware tauch pei Problemen und leichter aufzurüsten allerding würde ich (persöhliche Meinung) mal ein Auge auf Supermicro Server werfen.
Ebenfalls ein Vorteil bei echten Servern ist das man das OS und das Backup Volume auf getrennten Laufwewrken Installieren kann.
Ich habe beide gleichgültig zusammengestellt. Also z.B. 8GB RAM. 2x Netzteile, Quadcore etc. Beim Server ist auch die Win-Lizenz dabei. Bein NAS habe ich die Kosten der Garantieerweiterung etc. auch schon mitberechnet.
Das ist gut
Was benötige ich?
- Min. 12-Bay
- Quadcore
- 8GB RAM EEC
- Redundantes Netzteil
- Min. 12-Bay
- Quadcore
- 8GB RAM EEC
- Redundantes Netzteil
Warum 12-Bay, warum Quadcore und warum 8GB Ram (bei Nas Geräten wie eine Synology, Qnap glaub ich auch, benötigst du bei größeren Volumes 32Gb RAM, schau hier nochmal nach)
Pro für NAS:
- Günstiger
- Softwareraid (Raid-Controller Ausfall fällt weg)
- Ggf. ein wenig komfortabler wegen dem Softwareraid
Eigentlich sollte es auch hier ein Hardware RAID sein nur das der Controller hierfür auf dem Board verlötet und beim Server als seperate Karte verbaut ist.
Pro Server:
- Vor Ort Service am nächsten Tag + 2 Jahre mehr
- Raid-Controller = ggf. ein wenig mehr Leistung
Was meint ihr? Ich sehe als einzigen Unterschied die +2 Jahre und den Service vor Ort für 1000€ mehr...
Ich brauche mal eure Meinungen bitte bei Pros und Cons um hier weiter zu kommen
Interessanter wären hier Infos wie:
Wieviel Fileserver sind es (parralele Backups usw.)?
Zu sichernde Datenmenge?
Netzwerk ist auch immer wieder ein Problem?
Auf welchen Systemen laufen die Fileserver?
Beste Grüße
jschneppe
Als reiner Backupserver wirds wohl genügen, ich würde da aber eher die NAS nehmen.
Hallo,
Sollte man aber
Ich habe ein Budget von 5.000€. Der einzige Unterschied den es grob gibt, war in meinem Fall nur der Preis der sich einfach durch die Zusammenstellung ergibt.
da die Anschaffung oft günstiger ist als die folge Kosten über 5 bzw. 7 Jahre. (Stom, evtl. Kühlung, Wartung usw.)
Beste Grüße
Sollte man aber
Ich habe ein Budget von 5.000€. Der einzige Unterschied den es grob gibt, war in meinem Fall nur der Preis der sich einfach durch die Zusammenstellung ergibt.
da die Anschaffung oft günstiger ist als die folge Kosten über 5 bzw. 7 Jahre. (Stom, evtl. Kühlung, Wartung usw.)
Beste Grüße
Zitat von @Franz-Josef-II:
Als reiner Backupserver wirds wohl genügen, ich würde da aber eher die NAS nehmen.
Als reiner Backupserver wirds wohl genügen, ich würde da aber eher die NAS nehmen.
auch da steht das in keinem Verhältnis zur vermuteten CPU Power. Aber essentielle Details - Gesamtmenge der Daten, Backupfenster, Daten je Sicherung, Sicherungstool etc sind offen. Wie gesagt, ich würds nicht. Wenn ich im System nur 8GB brauch, dann kannst da mittlerweile eher auf nen NUC setzen
Selbst meine Backup-NAS hat 4x so viel.
Daher zumindest aufgrund der Angaben:´
Zitat von @Mann-000:
- 1x Filserver
- 5TB Gesamtvolumen (möchten 6 Monaten zurück halten, also min. 35TB auf dem NAS zu Verfügung stehend haben)
- Netzwerk haben wir 10G vom Switcht, bis zum Server und NAS.
- Alles Windows 2016er
Mahlzeit,- 1x Filserver
- 5TB Gesamtvolumen (möchten 6 Monaten zurück halten, also min. 35TB auf dem NAS zu Verfügung stehend haben)
- Netzwerk haben wir 10G vom Switcht, bis zum Server und NAS.
- Alles Windows 2016er
was macht ihr wenn binnen dieser 6 Monate plötzlich alle Daten innerhalb der NAS mit *.locky enden?
Zitat von @Mann-000:
Das ist zwar nicht das Thema, aber da sind wir natürlich nicht nur mit dem Backup aufgestellt
Wenn das so ist...Das ist zwar nicht das Thema, aber da sind wir natürlich nicht nur mit dem Backup aufgestellt
Zitat von @Mann-000:
Was ist besser in meinem Fall als Backupserver-Lösung für unser File-Server? NAS oder Windows Server?
... dann nehme das was am besten in deine Infrastruktur passt.Was ist besser in meinem Fall als Backupserver-Lösung für unser File-Server? NAS oder Windows Server?
Mit QNAP Systemen hatte ich meine Erfahrungen:
Ständige Firmware-Updates...
... welche einen Neustart erfordern
... der teilweise unzuverlässig nur mit einem Kaltstart vor Ort zu lösen ist.
Ich weiß nicht ob es bei Synology auch so ist.
Vielleicht noch ein Gedankengang:
Die NAS kostet "nackert" ca 3.200er, dann brauchst ein paar Platten dazu, wennst mit 10GBit fahren willst eventuell einen SSD-Cache, Gesamtsumme sicher schon über die 5.000er, außer Du hast eine sehr gute Quelle. Somit ist der Server schon etwas darüber.
Aber, wie bereits gesagt, wenn die NAS genügt (ein Server "langweilt" sich nur) würde ich auf diese zurückgreifen.
- einfacher
- stromsparender
wären meine Hauptargumente.
Server nur dann, wenn er auch andere Aufgaben bekommt.
Die NAS kostet "nackert" ca 3.200er, dann brauchst ein paar Platten dazu, wennst mit 10GBit fahren willst eventuell einen SSD-Cache, Gesamtsumme sicher schon über die 5.000er, außer Du hast eine sehr gute Quelle. Somit ist der Server schon etwas darüber.
Aber, wie bereits gesagt, wenn die NAS genügt (ein Server "langweilt" sich nur) würde ich auf diese zurückgreifen.
- einfacher
- stromsparender
wären meine Hauptargumente.
Server nur dann, wenn er auch andere Aufgaben bekommt.
Moin,
du bist der/die Erste der/die ein Softwareraid als Vorteil sieht
Wenn du 44 TB willst, weil du 7x 5TB = 35TB Backupvolumen sichern willst, dann machst du was falsch.
Was für Backup Software setzt ihr denn ein? Mit Veeam z.b. langt da (nat. abhängig von eurem % an Änderungen) locker mit dem halben, wenn nicht sogar weniger, Plattenplatz aus - aber da brauchts dann auch mehr RAM
lg,
Slainte
du bist der/die Erste der/die ein Softwareraid als Vorteil sieht
Wenn du 44 TB willst, weil du 7x 5TB = 35TB Backupvolumen sichern willst, dann machst du was falsch.
Was für Backup Software setzt ihr denn ein? Mit Veeam z.b. langt da (nat. abhängig von eurem % an Änderungen) locker mit dem halben, wenn nicht sogar weniger, Plattenplatz aus - aber da brauchts dann auch mehr RAM
lg,
Slainte
Welche Software zum Backup wird genutzt? Wenn veeam, wegen ReFS etwas mit Server 2016 / 2019. Letztlich ist beides Blech mit einem OS, der Vorteil vom "klassischen" Server ist, dass man unten drunter einen Hypervisor packen kann, was einen späteren Umzug ziemlich charmant macht.
Thema Hardware-RAID - macht bei deinen NL-SAS Platten noch Sinn. Bei SSDs kann es kontraproduktiv werden.
Thema RAID Level - ich würde bei mehr als 8 Einschüben immer RAID-6 nutzen oder die Sets splitten.
Es hängt zuletzt auch an deiner RPO/RTO.
Thema Hardware-RAID - macht bei deinen NL-SAS Platten noch Sinn. Bei SSDs kann es kontraproduktiv werden.
Thema RAID Level - ich würde bei mehr als 8 Einschüben immer RAID-6 nutzen oder die Sets splitten.
Es hängt zuletzt auch an deiner RPO/RTO.
Hallo,
zäumst du nicht gerade das Pferd von hinten auf?
Die Frage lautet doch nicht, verwaltet Windows als BS das Backup-Storage (Festplatten-RAID) oder ein angepasstes Linux als Firmware in einem NAS.
Die Frage lautet doch welche Backup-Lösung setzt du ein! Wenn du zB Veeam einsetzt brauchst du sowohl mindestens einen (Windows-) Server als Applikations-Server und mindestens ein Storage. Das kann ein internes RAID sein (ungünstig) oder ein SAN bzw NAS. Und nach der 3-2-1-Regel brauchst du noch ein weiteres Storage (oder Cloud) außerhalb des primären Gebäudes/Brandabschnitt. Und dann Stellt sich noch die Frage nach dem OFFLINE-Backup.
Für ein Storage ist ein NAS oder SAN völlig ausreichend.
Weiterhin stellt sich die Frage, welche HW-Lösung unterstützt denn deine Backup-Software überhaupt und welche Funktionalität willst du nutzen? Nur ein Bsp. Dedublizierung Willst du dies Funktion nutzen? Wird sie von der Backup-Software angeboten? Oder macht das das Storage?
Mein Backupsystem besteht aus einem Veeam-Server an dem über FC ein SAN angeschlossen ist (--> Backup to Disk). Dort laufen im nächtlichen Zeitfenster die Backups. Über LWL ist ein weiteres NAS in einem anderen Brandabschnitt angebunden (--> Backup to Disk --> to Disk (Hierhin werden tagsüber die Backups vom SAN hinkopiert). Zu guter letzt gibt es für das Offline-Backup bzw. die Archivierung ausgewälter Daten noch Blueray- und rdx-Laufwerke.
Professionellen Support gibt es sowohl für Server-Hardware, als auch für NAS und SAN. Natürlich darf man dann nicht im SoHo-Bereich schauen.
Die simple Frage, liegen meine Backup-Daten auf einem RAID-Storage, das von Windows verwaltet wird oder von einer Firmware auf Linux-Basis ist wohl etwas zu kurz gedacht.
Jürgen
zäumst du nicht gerade das Pferd von hinten auf?
Die Frage lautet doch nicht, verwaltet Windows als BS das Backup-Storage (Festplatten-RAID) oder ein angepasstes Linux als Firmware in einem NAS.
Die Frage lautet doch welche Backup-Lösung setzt du ein! Wenn du zB Veeam einsetzt brauchst du sowohl mindestens einen (Windows-) Server als Applikations-Server und mindestens ein Storage. Das kann ein internes RAID sein (ungünstig) oder ein SAN bzw NAS. Und nach der 3-2-1-Regel brauchst du noch ein weiteres Storage (oder Cloud) außerhalb des primären Gebäudes/Brandabschnitt. Und dann Stellt sich noch die Frage nach dem OFFLINE-Backup.
Für ein Storage ist ein NAS oder SAN völlig ausreichend.
Weiterhin stellt sich die Frage, welche HW-Lösung unterstützt denn deine Backup-Software überhaupt und welche Funktionalität willst du nutzen? Nur ein Bsp. Dedublizierung Willst du dies Funktion nutzen? Wird sie von der Backup-Software angeboten? Oder macht das das Storage?
Mein Backupsystem besteht aus einem Veeam-Server an dem über FC ein SAN angeschlossen ist (--> Backup to Disk). Dort laufen im nächtlichen Zeitfenster die Backups. Über LWL ist ein weiteres NAS in einem anderen Brandabschnitt angebunden (--> Backup to Disk --> to Disk (Hierhin werden tagsüber die Backups vom SAN hinkopiert). Zu guter letzt gibt es für das Offline-Backup bzw. die Archivierung ausgewälter Daten noch Blueray- und rdx-Laufwerke.
Professionellen Support gibt es sowohl für Server-Hardware, als auch für NAS und SAN. Natürlich darf man dann nicht im SoHo-Bereich schauen.
Die simple Frage, liegen meine Backup-Daten auf einem RAID-Storage, das von Windows verwaltet wird oder von einer Firmware auf Linux-Basis ist wohl etwas zu kurz gedacht.
Jürgen
Huhu,
wenn man mal alles zusammen fasst, würde ich dir folgendes Empfehlen:
NAS mit 8-Bays und dickere Platten (unterm Strich nicht teurer aber sparen strom)
Gescheites Backupkonzept
”Voll - Diff-Monat - Diff Woche - Ink Tag”, dann brauchst du auch deutlich weniger Speicher aber wenn du so
”Zitat von Mann-000:
- 1x Filserver
- 5TB Gesamtvolumen (möchten 6 Monaten zurück halten, also min. 35TB auf dem NAS zu Verfügung stehend haben)”
Rechnest, dann schnapp dir 6 Externe Platten á 6-8Tb, Kosten unter 1000EUR
Beste Grüße
jschneppe
wenn man mal alles zusammen fasst, würde ich dir folgendes Empfehlen:
NAS mit 8-Bays und dickere Platten (unterm Strich nicht teurer aber sparen strom)
Gescheites Backupkonzept
”Voll - Diff-Monat - Diff Woche - Ink Tag”, dann brauchst du auch deutlich weniger Speicher aber wenn du so
”Zitat von Mann-000:
- 1x Filserver
- 5TB Gesamtvolumen (möchten 6 Monaten zurück halten, also min. 35TB auf dem NAS zu Verfügung stehend haben)”
Rechnest, dann schnapp dir 6 Externe Platten á 6-8Tb, Kosten unter 1000EUR
Beste Grüße
jschneppe
Hallo,
ein Blech kannst Du z.B. als Depot inkl. Deduplizierung nutzen.
Von NAS halte ich absolut nichts. Alleine schon, weil Meisten „nach Hause telefonieren“ und exorbitant zugemüllt sind.
Gruß,
Jörg
ein Blech kannst Du z.B. als Depot inkl. Deduplizierung nutzen.
Von NAS halte ich absolut nichts. Alleine schon, weil Meisten „nach Hause telefonieren“ und exorbitant zugemüllt sind.
Gruß,
Jörg
Hallo,
bei RAID5 darf eine Platte ausfallen, bei RAID6 zwei Platten.
Wenn eine Platte ausgefallen ist und getauscht wurde, ist das Rebuild des RAID ein absoluter Stresstest für die restlichen Platten (die meist genauso alt sind, wie die ausgefallene Platte). Es kommt häufig vor, dass dann bei diesem Rebuid eine weitere Platte ausfällt. Dann sind alle Daten verloren (es sei denn, man hat noch ein Backup )
Insofern ist ein RAID6 immer einem RAID5 vorzuziehen.
Jürgen
bei RAID5 darf eine Platte ausfallen, bei RAID6 zwei Platten.
Wenn eine Platte ausgefallen ist und getauscht wurde, ist das Rebuild des RAID ein absoluter Stresstest für die restlichen Platten (die meist genauso alt sind, wie die ausgefallene Platte). Es kommt häufig vor, dass dann bei diesem Rebuid eine weitere Platte ausfällt. Dann sind alle Daten verloren (es sei denn, man hat noch ein Backup )
Insofern ist ein RAID6 immer einem RAID5 vorzuziehen.
Jürgen
Hi mann-00,
Zuerst würde ich bei einem Backup im Business Umfeld sowieso immer auf eine 3-stufen datenhaltung gehen.
Also 1. Den produktiven Fileserver an sich, 2. Den lokalen backupserver und 3. Einen backupserver welcher die backups an einem anderen Standort sichert.
Dadurch ändert sich schon mal schnell dein Budget.
Auf der anderen Seite zählst du die Raid-Controller als Pro und contra auf. Ein Raid ist kein Backup des servers sondern lediglich eine ausfallsicherung. Meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig bei einem Backupserver
Zuerst würde ich bei einem Backup im Business Umfeld sowieso immer auf eine 3-stufen datenhaltung gehen.
Also 1. Den produktiven Fileserver an sich, 2. Den lokalen backupserver und 3. Einen backupserver welcher die backups an einem anderen Standort sichert.
Dadurch ändert sich schon mal schnell dein Budget.
Auf der anderen Seite zählst du die Raid-Controller als Pro und contra auf. Ein Raid ist kein Backup des servers sondern lediglich eine ausfallsicherung. Meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig bei einem Backupserver
Um mal einen weiteren Ball ins Spiel zu bringen:
Aus Deinen Anforderungen lese ich:
-Reines Backup
-35 TB Speicher im Raid5 notwendig
-bis 5000 Euro Budget
-10Gbit möglich
Was hälst Du dann von der folgenden Idee:
1 x Synology rs820rp+ (4 bay, 4x GBIC, ca. 1100 Euro)
4x WD RED 14TB (ca. 4x 410 Euro)
1x Synology DS ds118 oder besser (ca. 130 Euro)
1x WD Red 14 TB (1x 410 Euro)
Summe ca 3300 Euro
oder Alternativ
1 x Synology rs1219+ (8bay, 4x GBIC, 1x PCIe x8 Slot, ca. 1100 Euro)
1x Synology 10Gbit/s SFP+ Erweiterungskarte (E10G17-F2) [2 SFP+ Ports, PCIe 3.0] ca. 250 Euro
1x Synology 8gb Speichererweiterung ca. 280 Euro
4x WD RED 14TB (ca. 4x 410 Euro)
4x Bay Frei
1x Synology DS ds118 oder besser (ca. 130 Euro)
1x WD Red 14 TB (1x 410 Euro)
Summe ca 3800 Euro
Die Synology RS818RP+ hat
- 2x redundante Netzteile und
- 4x GBIC und wird mit 3x Bond/Trunk in das Domänen Netzwerk und Domäne integriert - 1x GBIC wird für separates VLAN genutzt um ein Backup des Backups auf die DS118 zu ermöglichen
- die 4x 14 TB liefern in SHR 42 TB + 1x Ausfallsicherheit (RAID5)
Die RS1219+ hat
- 10GBIC oder 3x GBIC Bond/Trunk Connection an das Domänen-Netzwerk
- 1x GBIC wird für separates VLAN genutzt um ein Backup des Backups auf die DS118 zu ermöglichen
- die 4x 14 TB liefern in SHR 42 TB + 1x Ausfallsicherheit (RAID5)
- Über Synology Active Business Backup (kostenlos) werden die Backups von allen Windows 2016 Fileservern und Hyper-V VMs gezogen. Active Backup kann gibt auch Warnungen aus wenn sich zu viele Daten verändert haben (Locky)
- Der Admin der Synology RS ist unabhängig vom Domänen Admin und Active Business Backup zieht die Daten über Zugriffsrechte auf den VM / Hyper-V Hosts.
Die zweite Synology (DS118 mit 1x 14TB) hängt in einem separatem VLAN und macht einmal die Woche oder einmal im Monat oder einmal im Quartal ein Hyper-Backup der Synology Active Backup Dateien - hierzu schaltet sich die DS118 auch automatisch an und nach dem erfolgtem Backup wieder aus (separates Backup um vor Locky vorzubeugen).
Wenn gewünscht könnte dies auch noch mit weiteren DS118 erweitert werden.
Neben der Nutzung als Backuk NAS für FS / VM und Clients könnte die Synology noch als Cloud / Drive und Media (SSD Cache nicht vergessen) dienen und man könnte noch Surveillance usw. integrieren. Über ISCSI könnte man noch Luns erstellen auf welche sich die Windows 2016 Server weitere Backups über wbadmin /Windows Sicherung erstellen können. Diese LUNs kann man auch wiederum von der RS auf eine weitere DS sichern um die Daten nochmalig vorhalten zu können.
Aus Deinen Anforderungen lese ich:
-Reines Backup
-35 TB Speicher im Raid5 notwendig
-bis 5000 Euro Budget
-10Gbit möglich
Was hälst Du dann von der folgenden Idee:
1 x Synology rs820rp+ (4 bay, 4x GBIC, ca. 1100 Euro)
4x WD RED 14TB (ca. 4x 410 Euro)
1x Synology DS ds118 oder besser (ca. 130 Euro)
1x WD Red 14 TB (1x 410 Euro)
Summe ca 3300 Euro
oder Alternativ
1 x Synology rs1219+ (8bay, 4x GBIC, 1x PCIe x8 Slot, ca. 1100 Euro)
1x Synology 10Gbit/s SFP+ Erweiterungskarte (E10G17-F2) [2 SFP+ Ports, PCIe 3.0] ca. 250 Euro
1x Synology 8gb Speichererweiterung ca. 280 Euro
4x WD RED 14TB (ca. 4x 410 Euro)
4x Bay Frei
1x Synology DS ds118 oder besser (ca. 130 Euro)
1x WD Red 14 TB (1x 410 Euro)
Summe ca 3800 Euro
Die Synology RS818RP+ hat
- 2x redundante Netzteile und
- 4x GBIC und wird mit 3x Bond/Trunk in das Domänen Netzwerk und Domäne integriert - 1x GBIC wird für separates VLAN genutzt um ein Backup des Backups auf die DS118 zu ermöglichen
- die 4x 14 TB liefern in SHR 42 TB + 1x Ausfallsicherheit (RAID5)
Die RS1219+ hat
- 10GBIC oder 3x GBIC Bond/Trunk Connection an das Domänen-Netzwerk
- 1x GBIC wird für separates VLAN genutzt um ein Backup des Backups auf die DS118 zu ermöglichen
- die 4x 14 TB liefern in SHR 42 TB + 1x Ausfallsicherheit (RAID5)
- Über Synology Active Business Backup (kostenlos) werden die Backups von allen Windows 2016 Fileservern und Hyper-V VMs gezogen. Active Backup kann gibt auch Warnungen aus wenn sich zu viele Daten verändert haben (Locky)
- Der Admin der Synology RS ist unabhängig vom Domänen Admin und Active Business Backup zieht die Daten über Zugriffsrechte auf den VM / Hyper-V Hosts.
Die zweite Synology (DS118 mit 1x 14TB) hängt in einem separatem VLAN und macht einmal die Woche oder einmal im Monat oder einmal im Quartal ein Hyper-Backup der Synology Active Backup Dateien - hierzu schaltet sich die DS118 auch automatisch an und nach dem erfolgtem Backup wieder aus (separates Backup um vor Locky vorzubeugen).
Wenn gewünscht könnte dies auch noch mit weiteren DS118 erweitert werden.
Neben der Nutzung als Backuk NAS für FS / VM und Clients könnte die Synology noch als Cloud / Drive und Media (SSD Cache nicht vergessen) dienen und man könnte noch Surveillance usw. integrieren. Über ISCSI könnte man noch Luns erstellen auf welche sich die Windows 2016 Server weitere Backups über wbadmin /Windows Sicherung erstellen können. Diese LUNs kann man auch wiederum von der RS auf eine weitere DS sichern um die Daten nochmalig vorhalten zu können.