Western Digital My Book Live: Trennen Sie Ihre Festplatten vom Internet

Mitglied: em-pie
Wer Festplatten aus Western Digital Serie My Book Live beziehungsweise My Book Live Duo einsetzt, sollte diese schnellstmöglich vom Internet trennen. Die Netzwerk-HDDs weisen einen Ethernet-Anschluss auf, um Cloud-Funktionen bereitzustellen. Unbekannte nutzen die Schnittstelle jedoch aus, um die Festplatten auf den Auslieferungszustand zurückzusetzen.
...


Quelle/ Weiteres:
https://www.heise.de/news/Western-Digital-My-Book-Live-Trennen-Sie-Ihre- ...
https://community.wd.com/t/action-required-on-my-book-live-and-my-book-l ...

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Ausgedruckt am: 25.07.2021 um 00:07 Uhr

Mitglied: mayho33
mayho33 25.06.2021 um 20:21:21 Uhr
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Tolles Security-Konzept! ;-) face-wink
Mitglied: dertowa
dertowa 25.06.2021 um 22:04:13 Uhr
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Zitat von @mayho33:

Tolles Security-Konzept! ;-) face-wink
Gar keins, immerhin ist die Entwicklung 2015 eingestellt worden. ;)
Die Frage ist also welcher Aufschrei ist größer, der in 2015 wenn die Platten ihren Cloud-Funktionen beraubt und damit abgeriegelt worden wären, oder der 6 Jahre später in denen vermutlich der Großteil der Platten schon im Elektroschrott weilen?
...natürlich hätte es auch viel früher zu solchen Problemen kommen können.
Mitglied: Visucius
Visucius 25.06.2021 um 23:47:58 Uhr
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Privat-NAS aus 2013, welches seit 2015 aus dem Support ist wird 2021 erfolgreich angegriffen weil es schutzlos im Netz hängt!

Finde den Fehler 😂

Na, ein Glück, dass mit sowas jetzt Schluss ist! Unser weiser Bundestag hat ja Heute beschlossen, dass ein Hersteller Updates zur Verfügung stellen muss - für die übliche Nutzungszeit! Da haben wir ja jetzt ein Beispiel auf was sich Hersteller da einstellen dürfen 😉
Mitglied: mayho33
mayho33 26.06.2021 um 00:20:03 Uhr
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Zitat von @Visucius:

Na, ein Glück, dass mit sowas jetzt Schluss ist! Unser weiser Bundestag hat ja Heute beschlossen, dass ein Hersteller Updates zur Verfügung stellen muss - für die übliche Nutzungszeit! Da haben wir ja jetzt ein Beispiel auf was sich Hersteller da einstellen dürfen 😉

Um so mehr muss man dann schauen ob die Nutzungszeit nicht gleich mal auf 1 oder 2 Jahre runter geschraubt worden ist.
Mitglied: maretz
maretz 26.06.2021 um 07:32:18 Uhr
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Ja - und die "übliche Nutzungszeit" wird dann halt als Garantiezeit definiert... Nehmen wir einfach mal ne Playstation 4 -> Sony hat ja die 5er schon aufm Markt und somit würden die einfach nen Firmware-Update rausbringen was alle Online-Funktionen deaktiviert (schon ist das Gerät sicher -> kille alle aussenfunktionen). Schade nur das dann natürlich der PS-Store usw. auch nich mehr hinhaut. Aber das is ja nich Sony, das müssten dann die Spielehersteller lösen das die Online-Prüfung nich mehr geht... Hast du Spiele nur "online" gekauft - ja, blöd gelaufen halt... Is WIRKLICH noch nen kritischer Bug drin -> Firmware-Update per USB. Was meinst, wieviele würden nach kurzer Zeit das funktionierende Gerät in die Tonne kloppen und sich doch die 5er kaufen? (Bringt ja nix dann zu sagen "nehm ich halt ne XBox" - als wenn die Hersteller sich bei sowas unterscheiden würden). Spätestens mit Kiddys im Haus die plötzlich nich mehr mit den Kumpels spielen können dürfte das keine 4 Wochen dauern...

Oder nimm nen Handy - was speziell bei älteren Leuten ja oft wirklich nur genutzt wird um zu telefonieren oder mal ne SMS zu schicken.. Tja, leider ist die "lifetime" abgelaufen (-> am besten Lifetime 2 Jahre - weils dann in DE zumindest gut mit den Verträgen passt). Da der Hersteller dies als übliche Lebenszeit festgelegt hat kurz das Gerät deaktiviert und fertig (ODER sagen "weitere Nutzung auf eigene Gefahr" - was dem Stand heute ja auch entspricht).

Also ausser das sich die Hersteller über neue Absatzmöglichkeiten freuen sehe ich eigentlich nur den Punkt das in Afrika + Co. nen paar mehr Kiddys sich auf den Müllhalden damit beschäftigen können den Kram zu verbrennen und Edelmetalle aus dem Schrott zu holen. So kann man ja auch was gegen Überbevölkerung tun - denn nen paar Wochen/Monate in den giftigen Dämpfen und man braucht sich zumindest keine Sorgen mehr über Ausbildung oder Familienplanung machen, die Chance das man das 18te Lebensjahr erreicht schwindet da recht schnell. Aber ich bin mir jetzt nicht wirklich sicher ob das so der "politisch korrekte" Weg ist die Ernährungsprobleme usw. anzugehen...
Mitglied: Visucius
Visucius 26.06.2021 um 07:49:47 Uhr
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Zitat von @mayho33:

Um so mehr muss man dann schauen ob die Nutzungszeit nicht gleich mal auf 1 oder 2 Jahre runter geschraubt worden ist.

Naja, es wird wohl schwer sein, die Unterstützungszeit unter die Üblichen Afa-Fristen zu ziehen. Und damit müssten selbst Smartphones oberhalb der GWG-Regelung 5 Jahre Updates erhalten. So kritisch ich der Regierung sonst gegenüberstehe, ist das ein Fortschritt!
Mitglied: maretz
maretz 26.06.2021 um 08:22:56 Uhr
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Warum soll das schwer sein? Diese Regeln gelten ja nur in DE - hier muss der Hersteller also nur schauen das er sagt "Aber EU-Regel" und schon wird das ganze viel interessanter...

Und das nächste ist halt - klar gibt es Updates... nach 2 Jahren halt dann eines was dir so viele Funktionen wegschaltet das du zwar die Grundfunktion z.B. beim Telefon noch hast (Telefonieren) aber der Rest geht halt nich mehr. Das kann der Hersteller ja begründen z.B. indem er sagt "sorry, das Gerät braucht ne Aktivierung und der Aktivierungsserver ist jetzt nicht mehr einsatzbereit" (Siehe iirc. z.B. Sonos).

Das is halt das Problem mit solchen Gesetzen -> ich glaube nicht das die Hersteller da wirklich immer im Sinne des Kunden handeln. Der hat gar kein Interesse daran das du ein 5 Jahre altes Smartphone noch verwendest, du sollst ja neu kaufen... Entsprechend wird der sich Wege suchen. Und wenns SW-Mässig nicht klappt dann halt notfalls über die Hardware (z.B. Elkos nehmen bei denen man über die Alterung relativ einfach die Geräte zerlegen kann)... Oder man nervt die Kunden einfach solange bis die eh aufgeben (siehe z.B. was dank der Cookie-Regeln passiert ist - jede Seite poppt heute mit irgendwelchen Bestätigungsfenstern auf... somit wird der grossteil der Internet-Nutzer doch eh spätestens nach der 5ten Seite nur noch auf "mir egal, allen zustimmen" klicken -> was am Ende genau das ist was der Hersteller will dem Nutzer aber gläsern macht -> was also verhindert werden sollte). Und wenn selbst das nich geht - ok, dann is das neue "Security-Update" halt leider so gross das die CPU... im Smartphone (oder wo auch immer, Smartphone wäre nur am besten dafür geeignet) permanent auf Anschlag läuft. Das Gerät is träge ohne Ende, Batterielaufzeit 2-3 h - aber der Hersteller hat seine Pflicht ja erfüllt...

Es gibt also mehr als genug Wege das Gesetz zu erfüllen und dafür zu sorgen das der Kunde am Ende das Gerät trotzdem wegwerfen wird...
Mitglied: Visucius
Visucius 26.06.2021 aktualisiert um 09:06:17 Uhr
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Zitat von @maretz:

Warum soll das schwer sein? Diese Regeln gelten ja nur in DE - hier muss der Hersteller also nur schauen das er sagt "Aber EU-Regel" und schon wird das ganze viel interessanter...

Das man das Thema torpedieren kann sollte jedem klar sein, der mal nen iPhone über mehrere Jahre nutzte. Penetrante Updateforderung, anschließend geringe(re) Akkulaufzeiten, bis es so zäh wird, dass man es kaum nutzen kann und Downgrades werden grundsätzlich versperrt.

Nur find ich selbst das z.B. gegenüber einem Android-Phone ohne Updates schon als Fortschritt.

Aber das Gesetz betrifft ja auch andere Produkte und wir zerschießen diese Thread mit diesen Abschweifungen 😉
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