2U Home-Server Frage zur Hardware

Mitglied: mossox
Hallo zusammen,

ich habe in den letzten Jahren auf die Systeme von Synology gesetzt.
Im Wesentlichen ging es immer nur um simple CIFS Dienste, nichts wildes.

Derzeit kommt hier ein 1817+ mit Intel Atom Prozessor zum Einsatz.

In den letzten Monaten kamen jedoch immer neue Ideen hinzu... Linux virtualisieren, openHAB fürs SmartHome, MariaDB, Perl/PHP usw.
Zwar bietet Synology über den Paketmanager nahezu alles an was das Herz begehrt.
ABER - und das ist der große große Haken... die Hardware ist dermaßen schwach auf der Brust, dass es mir die Tränen in die Augen treibt.
Eine simple Ubuntu-Installation mit KDE/Gnome virtualisiert treibt die CPU-Auslastung bei einfachen Operationen bereits auf 70-80%.

Gerne möchte ich mich deshalb nach 2U Systemen von HP, Supermirco und wie sie alle heißen umschauen.
Und hierzu benötige ich Hilfe bei der Auswahl der Hardware.

Wichtig ist mir

- Flexibilität
- Virtualisierungsmöglichkeit
- passable Leistungsreserven

In Sachen RAID habe ich bisher auf simple JBOD (4x 3,5 Zoll NAS Platten von WD und Seagate) gesetzt, da Redundanz keine Rolle spielt hier zu Hause.
Backups werden über externe USB-Platten gemacht.

Die kurze Recherche ergab einen Vorschlag für einen konfigurierbaren HP ProLiant DL380.
Was ich aber nicht bedacht hatte war, dass die Einbautiefe in den Rack bei mir nur max. 450 mm betragen darf.
Das schränkt die Auswahl fertiger Systeme massiv ein und der DL 380 ist m.E. deshalb raus.
Thomas Krenn bietet zwei Systeme zur weitere Konfiguration und mit einer Einbautiefe von 450 mm an.
Hierbei komme ich nicht weiter:

- CPU
- Main Storage Adapter - SAS SATA NVMe Controller
- Servererweiterungen - Management und Controller
- Controller Erweiterung - PCIe Full Profile
- Solid State Disk Datenträger - SSD inklusive Einbaurahmen
- Wird eine separate Grafikkarte benötigt?
- Was ist sonst noch wichtig?

Auf dem Host soll nach Möglichkeit Ubuntu eingesetzt werden.

Danke für Eure Tipps und Ratschläge.

Content-Key: 1083633106

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Ausgedruckt am: 22.09.2021 um 13:09 Uhr

Mitglied: C.Caveman
C.Caveman 24.07.2021 um 13:36:14 Uhr
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Moin,

Mein Tipp. Schau dir lieber ein paar Workstations an. Server besitzen einen relativ hohen Geräuschpegel und Stromverbrauch.

Gruß
C.C.
Mitglied: em-pie
em-pie 24.07.2021 um 13:49:25 Uhr
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Moin,

Zitat von @C.Caveman:
Mein Tipp. Schau dir lieber ein paar Workstations an. Server besitzen einen relativ hohen Geräuschpegel und Stromverbrauch.

Würde ich auch empfehlen.

Wenn Massenspeicher und flüchtiger Speicher nicht in rauen Mengen benötigt wird:
ein Intel NUC 11 mit 32 oder 64GB RAM und 2x 1TB m2 und man hat erst einmal Ruhe...
und leiser und Energiesparender ist das alles auch noch...

Gruß
em-pie
Mitglied: mossox
mossox 24.07.2021 um 13:53:43 Uhr
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Lautstärke und Stromverbrauch spielen absolut keine Rolle.
Rackeinbau ist wichtig, weil das Ding nicht irgendwo in der Ecke oder im Weg stehen soll.
Massenspeicher... naja also derzeit sind 4 Platten verbaut und in der Zukunft sollen noch 2 hinzu kommen.
Wo bringe ich die unter bzw. wie soll das funktionieren mit dem NUC?
Mitglied: Stefan007
Stefan007 24.07.2021 um 14:27:22 Uhr
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Grüß dich,


Intel Nuc mit 19 Zoll Einbaublende und ab die Post! Habe ich so als Esxi laufen mit 4 virtuellen Maschinen. Ich habe sogar noch einen Nuc mit der 7. Generation und als i5 wohlgemerkt. Mit der i7 Variante kannste definitiv alles abdecken, was du oben angesprochen hast.

Die Blende findest du z.B. über Amazon, ist etwas teurer aber definitiv passend für deinen geplanten Einsatz und nimmt dann auch nur 1 HE ein.


Gruß,
Stefan
Mitglied: lcer00
lcer00 24.07.2021 um 14:35:16 Uhr
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Zitat von @mossox:

Was ich aber nicht bedacht hatte war, dass die Einbautiefe in den Rack bei mir nur max. 450 mm betragen darf.
Einbautiefe ist das eine, davor und dahinter brauchst Du Platz für Kabel. Und dann noch Raum zum Lüften. An Deiner Stelle würde ich das Rack für Switch, Router und Patchpaneel nutzen, und einen Tower-Server daneben stellen. Das ist auch besser für die Festplatten, die billigen kleinen Racks sind meist etwas schwingungsanfällig.

Grüße

lcer
Mitglied: mossox
mossox 24.07.2021 um 14:38:18 Uhr
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In Ordnung. Aber wie habt Ihr das mit den 3,5 Platten gelöst?
Ich habe hier wie gesagt 4 an der Zahl und komme damit auf rund 20 TB.
Oder gibt es etwas in der Art eines externen Arrays, das mit dem NUC verbunden werden könnte?
Mitglied: wellknown
wellknown 24.07.2021 um 15:05:08 Uhr
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Dell T20, T30 oder T40. Kannst Du per Fachboden ins 19"-Gestell packen. Habe selbst 2 (unverkäufliche) Dell T30 am laufen.
Mitglied: C.R.S.
C.R.S. 24.07.2021 um 18:29:02 Uhr
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Hi,

bei kurzen Gehäusen ist die Ausbaufähigkeit des internen Storage zwangsläufig begrenzt. Ich würde daher in Betracht ziehen, die Synology für iSCSI zu verwenden und nur das Host-OS und OS-Platten der VMs intern auf SSDs zu packen. Dann lässt sich das selbst auf 1U, z.B. mit den gängigen kurzen Supermicro-Barebones umsetzen.
NUC finde ich in dem Szenario fehl am Platz. Wenn ein Rack zur Verfügung steht, braucht man nicht monetär und in Sachen Ausstattung und Flexibilität für die höchst kompakte NUC-Hardware zu bezahlen.

Grüße
Richard
Mitglied: GBP1983
GBP1983 24.07.2021 aktualisiert um 21:57:30 Uhr
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Hallo @mossox

das mit den 450 mm Tiefe macht die Sache komplizierter, aber ok.

NUC würde ich definitiv die Finger von lassen - weil diese nicht gedacht sind für den Dauerbetrieb und die damit verbundene Hitzeentwicklung, auch wenn diese nicht "enorm" wird. Ebenfalls sind Erweiterungen mit NUC begrenzt - wie @C.R.S. schon angemerkt hat.

Vorher hätte ich da noch ein paar Fragen ... du schreibst "Virtualisierungsmöglichkeit" und weiter unten, dass du als Host Betriebssystem Ubuntu verwenden willst.

Versteh ich das richtig, dass du für die Virtualisierung dann im Hostbetriebssystem "Ubuntu" eine Software installierst - sagen wir VirtualBox ( ... sorry bin kein Linux Spezi ) - und dann dort die Virtual Machines betreibst ?

Daher nehme ich an du willst mit dem Host "Ubuntu" die CIFS Funktionalitäten zur Verfügung stellen.
Was bedeutet, dass die Hardware 24/7/365 laufen wird ?


Wie viele VM´s willst du denn betrieben ?
Und willst du, dass die VM´s performant sind oder ist das Zweitrangig ?


hat Einfluss auf den CPU bzw. die Kerne

Ist ein Backup der VMs für dich relevant oder nur der Daten ?
bzw. hast du die Daten dann "eh nur" im Ubuntu liegen ?

Hast du ein Netzwerk oder mehrere Netzwerke ?


wegen NIC Erweiterungskarte

Planst du die 3,5" NAS Platten weiterhin zu verwenden ?
Bei den 2 neuen tendierst du mehr zu SSD oder 1 SSD und 1 weitere 3,5" NAS Platte ?


persönlich würde ich das OS, egal ob Ubuntu oder ein Hyper Visor Typ1 OS,
definitiv auf einer SSD laufen lassen, wobei ich auf SATA gehen würde
weil NVMe in dem Anwendungsgebiet im Privatgebrauch ist als würdest du mit Kanonen auf Spatzen schießen

... versteh mich da nicht falsch - ich hab in meinem Laptop auch eine NVMe SSD,
... aber in meinem "Server" - also eigentlich überdimensionierte Workstation ( Dell T610 )
... verwende ich "nur" SATA SSD : 1x 250 GB für Hyper Visor Typ1 OS und 1x 2 TB für Daten ( VM HDD und ISOs )
... wobei ich meine sensiblen Daten auf einem 4-Bay QNAP im Raid5 habe ( mit USB Backup )
... hab aber auch keine 20 TB sondern nur 2 ;-) face-wink


wenn du jetzt alles als JBOD laufen hast - planst du das zu ändern ?
weil du nach einem Main Storage Adapter fragst ? willst du auf ein RAID wechseln ?



eine dedizierte Grafikkarte ist nur notwendig, wenn du mit dem Host oder den VMs grafisch anspruchsvolle Dinge tun willst
Spielen, Photobearbeitung, Videobearbeitung.... ... danke aber eher dass du das nicht vor hast


Ich weiß, jetzt hast du mehr Fragen zurück bekommen als Antworten .... will halt verstehen, was du dir hier vorstellst bzw. was du vorhast ;-) face-wink dann kann ich dich auch beraten !

Liebe Grüße
Georg


PS :
wie oben schon geschrieben - ich habe seit ca. 2 Monten einen Dell T7610 im Einsatz (vorher HP Z400 Workstation)
darin sind 2x Xeon E5-2620 v2 drinnen mit 64 GB RAM, 1x 250 GB SATA SSD, 1x 2 TB SATA SSD
darauf läuft mein HomeLab mit zur Zeit 6 VMs ( 2x Win Server 2019 und 4x Win 10 Pro )

nach den 2 Monaten kann ich dir sagen - 1 CPU reicht und bei den RAM hätte ich ruhig auf 128 GB aufstocken können
aber gut - ich möchte noch ein paar mehr VMs einrichten können - für Lernzwecke

Mitglied: tech-flare
tech-flare 25.07.2021 aktualisiert um 00:32:49 Uhr
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Auch wenn es kein 19 Zoll ist.....aber Intel NUC i7 10. Gen (6 Core + HT) mit 2 x 4 TB SSD ( 1 x SATA, 1 x NVME) und 64GB RAM. Habe ich selbst hier im Einsatz (mit 2 x 2 TB SSD) und darauf laufen 9 VM völlig problemlos ( darunter 1 vCenter)

Alternativ der HP Microserver Gen 10 Plus mit ILO Kart. Dort passt sogar noch eine HW Raid Karte mit rein.

Alles stromsparender, als die HP Kisten für einen Homeserver
Mitglied: mossox
mossox 25.07.2021 um 15:31:29 Uhr
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Zitat von @GBP1983:

Hallo @mossox

das mit den 450 mm Tiefe macht die Sache komplizierter, aber ok.

NUC würde ich definitiv die Finger von lassen - weil diese nicht gedacht sind für den Dauerbetrieb und die damit verbundene Hitzeentwicklung, auch wenn diese nicht "enorm" wird. Ebenfalls sind Erweiterungen mit NUC begrenzt - wie @C.R.S. schon angemerkt hat.

Das System soll genauso wie die Synology derzeit 24/7 laufen.


Vorher hätte ich da noch ein paar Fragen ... du schreibst "Virtualisierungsmöglichkeit" und weiter unten, dass du als Host Betriebssystem Ubuntu verwenden willst.

Versteh ich das richtig, dass du für die Virtualisierung dann im Hostbetriebssystem "Ubuntu" eine Software installierst - sagen wir VirtualBox ( ... sorry bin kein Linux Spezi ) - und dann dort die Virtual Machines betreibst ?

Richtig, KVM, ESX(i) oder sonst was.


Daher nehme ich an du willst mit dem Host "Ubuntu" die CIFS Funktionalitäten zur Verfügung stellen.

CIFS/NFS/SMB jedenfalls etwas, um simple Dateifreigaben im Netzwerk bereitzustellen.

Was bedeutet, dass die Hardware 24/7/365 laufen wird ?

Korrekt.



Wie viele VM´s willst du denn betrieben ?

1x Linux für IoT/Smarthome
1x Linux zur Bereitstellung des Storage (CIFS/NFS/SMB)
1x Linux für Backup/Monitoring (z.B. Veeam)

Und willst du, dass die VM´s performant sind oder ist das Zweitrangig ?

Der Storage sollte performant sein.
Der Rest ist von untergeordneter Bedeutung.


hat Einfluss auf den CPU bzw. die Kerne

Ist ein Backup der VMs für dich relevant oder nur der Daten ?
bzw. hast du die Daten dann "eh nur" im Ubuntu liegen ?

Hast du ein Netzwerk oder mehrere Netzwerke ?


L3/L2 Kaskade mit Transfernetz zum Router und dortiger FW mit VLAN sind bereits jetzt vorhanden und sollen entsprechend angepasst werden.


wegen NIC Erweiterungskarte

Planst du die 3,5" NAS Platten weiterhin zu verwenden ?

Ja.

Bei den 2 neuen tendierst du mehr zu SSD oder 1 SSD und 1 weitere 3,5" NAS Platte ?

Für das Host-OS und die VM soll eine SSD eingesetzt werden.
Der Rest (nur Storage) soll auf den 3,5'' Platten weiter genutzt werden.


persönlich würde ich das OS, egal ob Ubuntu oder ein Hyper Visor Typ1 OS,
definitiv auf einer SSD laufen lassen, wobei ich auf SATA gehen würde
weil NVMe in dem Anwendungsgebiet im Privatgebrauch ist als würdest du mit Kanonen auf Spatzen schießen

... versteh mich da nicht falsch - ich hab in meinem Laptop auch eine NVMe SSD,
... aber in meinem "Server" - also eigentlich überdimensionierte Workstation ( Dell T610 )
... verwende ich "nur" SATA SSD : 1x 250 GB für Hyper Visor Typ1 OS und 1x 2 TB für Daten ( VM HDD und ISOs )
... wobei ich meine sensiblen Daten auf einem 4-Bay QNAP im Raid5 habe ( mit USB Backup )
... hab aber auch keine 20 TB sondern nur 2 ;-) face-wink


Geschmacksache und bei den Preisen nicht wirklich eine große Entscheidung.
Denn für das Host-OS und die VM eine 500 GB SSD ausreicht.


wenn du jetzt alles als JBOD laufen hast - planst du das zu ändern ?
weil du nach einem Main Storage Adapter fragst ? willst du auf ein RAID wechseln ?


JBOD ist für mich ausreichend.



eine dedizierte Grafikkarte ist nur notwendig, wenn du mit dem Host oder den VMs grafisch anspruchsvolle Dinge tun willst
Spielen, Photobearbeitung, Videobearbeitung.... ... danke aber eher dass du das nicht vor hast


Ich weiß, jetzt hast du mehr Fragen zurück bekommen als Antworten .... will halt verstehen, was du dir hier vorstellst bzw. was du vorhast ;-) face-wink dann kann ich dich auch beraten !

Vielen Dank. Ich habe deine Fragen bestmöglich beantwortet.


Liebe Grüße
Georg


PS :
wie oben schon geschrieben - ich habe seit ca. 2 Monten einen Dell T7610 im Einsatz (vorher HP Z400 Workstation)
darin sind 2x Xeon E5-2620 v2 drinnen mit 64 GB RAM, 1x 250 GB SATA SSD, 1x 2 TB SATA SSD
darauf läuft mein HomeLab mit zur Zeit 6 VMs ( 2x Win Server 2019 und 4x Win 10 Pro )

Das Ms.Setup ist mir in Sachen korrekter Lizenzierung ehrlich gesagt zu teuer für das was ich hier zu Hause beabsichtige.


nach den 2 Monaten kann ich dir sagen - 1 CPU reicht und bei den RAM hätte ich ruhig auf 128 GB aufstocken können

Das Xeon-Doppel sollte nun wirklich nicht schwach auf der Brust sein.

aber gut - ich möchte noch ein paar mehr VMs einrichten können - für Lernzwecke

Mitglied: mossox
mossox 25.07.2021 um 15:35:21 Uhr
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Zitat von @tech-flare:

Auch wenn es kein 19 Zoll ist.....aber Intel NUC i7 10. Gen (6 Core + HT) mit 2 x 4 TB SSD ( 1 x SATA, 1 x NVME) und 64GB RAM. Habe ich selbst hier im Einsatz (mit 2 x 2 TB SSD) und darauf laufen 9 VM völlig problemlos ( darunter 1 vCenter)

Hast du denn da ECC-Support.
Wenn nein, wie wichtig ist das im Heimgebrauch?


Alternativ der HP Microserver Gen 10 Plus mit ILO Kart. Dort passt sogar noch eine HW Raid Karte mit rein.

Hier wird mir ein Pentium Gold mit 2C/4T angezeigt.
Wäre der nicht etwa ein wenig zu schwach dimensioniert?


Alles stromsparender, als die HP Kisten für einen Homeserver

Ineffizienz fände ich zwar schlecht (Kopfsache) aber ein KO-Kriterium ist es per se nicht.
Mitglied: Toby-ch
Toby-ch 25.07.2021 um 20:36:25 Uhr
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Gerne möchte ich mich deshalb nach 2U Systemen von HP, Supermirco und wie sie alle heißen umschauen.
1He und 2H sind so die Lautesten Kisten die du bekommen kannst, wenn der Server im Keller in einem Sack steht ist das eigentlich egal, steht er jedoch in deinem Arbeitszimmer empfehle ich dir nach Tower oder Micro Server zu schauen die sind "nicht" so laut.

Der neue Microserver G10+ finde ich für meinen nutzen leise..
Oder halt einen NUC, die Sync würde ich jetzt nicht weggeben, für CIFS macht die sicherlich eine guten dienst. Einfach zum Virtualsieren taugen sie nichts.
Mitglied: tech-flare
tech-flare 26.07.2021 um 00:01:43 Uhr
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Zitat von @mossox:

Zitat von @tech-flare:

Auch wenn es kein 19 Zoll ist.....aber Intel NUC i7 10. Gen (6 Core + HT) mit 2 x 4 TB SSD ( 1 x SATA, 1 x NVME) und 64GB RAM. Habe ich selbst hier im Einsatz (mit 2 x 2 TB SSD) und darauf laufen 9 VM völlig problemlos ( darunter 1 vCenter)

Hast du denn da ECC-Support.
Wenn nein, wie wichtig ist das im Heimgebrauch?
Nein, beim Intel NUC habe ich kein ECC. Ist für mich im Homelab auch nicht notwendig.


Alternativ der HP Microserver Gen 10 Plus mit ILO Kart. Dort passt sogar noch eine HW Raid Karte mit rein.

Hier wird mir ein Pentium Gold mit 2C/4T angezeigt.
Wäre der nicht etwa ein wenig zu schwach dimensioniert?
Den HP Microserver gibt es auch mit einer XEON CPU. JEdoch hat die dennoch weniger Kerne, als der NUC 10 i7
Mitglied: xamras
xamras 26.07.2021 aktualisiert um 12:55:24 Uhr
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Hi,
ich kann dir nur empfehlen nimm das was zur Funktion am besten passt:
eine NAS -> Datenspeicher (Archiv, selten für I/O Operationen)
ein Desktop -> Entwicklungsumgebung, Testwiese, temp Projekte
ein Server -> Dauerbetrieb der Services die du benötigst

meine erste Budget Variante war:
NAS: PC von HP ~i3-3220 8GB RAM 2xSSD und 2xHDD
Desktop: Core i7-3770K 32 GB RAM und via Windows 10 und Storage Spaces knapp 2TB mit Fehlertoleranz („Resilienz“)
Server: das war ein neu gekaufter i5 eines deutschen Hardwareherstellers mit 32GB RAM und 20TB+ Tiered Storage

das war die Hardware ja ist alles keine Serverhardware aber ich habe mich beim Hersteller erkundigt das Gerät wurde mit dem Begriff Marathon beschrieben und eignete sich laut Hersteller für 24/7.

Für mich ist aber neben der Hardware die verwendete Software entscheidend ...
So verwende ich die kostenlose truenas Software für NAS Systeme oder UNRAID wenn ich ein paar € übrig habe, alternative tut das auch eine ältere QNAP oder Synology
Windows 10 oder OSx für den Dev und Bastelprozess und später dann proxmox für den Betrieb. Also auch hier wieder genau das System was zur Anwendung passt.

Hoffe ich konnte dir weiterhelfen

ps. ich habe bis heute kein System für mich gefunden alla "EierlegenderWollMichSau", wobei ich weg bin im Home Umfeld auf HP, IBM, Fuji oder DELL zusetzen. Dieses Systeme sind zu wenig flexiebel für den Home Bereich da du an die Hersteller und deren freigegeben Hardware gebunden bist. Im KMU und Enterprise Umfeld ist das wichtig, aber nicht im HomeLab Umgebungen
Mitglied: mossox
mossox 26.07.2021 um 16:18:56 Uhr
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Ich werde meinen Storage bis auf Weiteres so belassen.
Derzeit habe ich kein Platzproblem - im physischen und im technischen Sinn.
Erst wenn das 1817+ von den Bays her nicht mehr ausreichen sollte, werde ich gezwungen sein hier zu handeln.

Ich war mehr motiviert von der Frage nach einem always-on server im Hinblick auf Dienste, smarthome.
Aber ich verstehe es inzwischen so, dass man das halt nicht alles auf eine physische Kiste packen sollte.

Von daher geht meine Überlegung nun nur noch in Richtung Virtualisierung für Dienste und das smarthome.
Das NUC erscheint wie eine kleine Kraftbombe.
Wie ist es denn um die Wärmeentwicklung bestellt?
Mein Kopf sagt mir, eher auf einen Desktop/Cube mit konventioneller Hardware, Kühlung und Lüftung zu setzen.

Wie ist Eure Meinung hierzu?
Mitglied: GBP1983
GBP1983 26.07.2021 um 19:45:28 Uhr
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erstmal danke für die Antworten !

wie du schon bei meinem ersten Thread bemerkt hast, bin ich - persönlich - kein großer Freund von NUC PCs
... Erweiterbarkeit , Komponententausch (bei defekt) , Hitzeentwicklung bei Dauerbetrieb ( Last ) ...
ich tendiere hier mehr zu Desktop PC´s bzw. Power Workstations auf denen ich virtualisiere

privat hatte ich noch keinen NUC im Einsatz - nur
im Job haben wir diese Geräte für Benutzer mit Win 10
hier hatte ich nie ein Hitzeproblem - auch wenn diese Tagelang durchgelaufen sind
wobei auf diesen Geräten nur Office Anwendungen genutzt wurden
Probleme bzw. Herausforderungen hatte ich hier nur bei Hardwareproblemen
weil man hier nicht "einfach mal" eine Netzwerkkarte tauschen kann

das Storage weiterhin mit dem Synology zu betreiben, ist meiner Meinung nach eine gute Entscheidung

für die 2 VM´s die du darauf laufen lassen willst ( IoT und Backup ) , kannst du - meiner Meinung nach - ohne Bedenken einen NUC verwenden, denn auch bei einem 24/7/365 Betrieb sind die Systeme nicht ganztägig unter Last und somit ist die Hitzeentwicklung der Hardware auch dementsprechend begrenzt

Liebe Grüße
Georg

PS:

Das Xeon-Doppel sollte nun wirklich nicht schwach auf der Brust sein.
die 2 Xeon sind definitiv nicht Schwach ... eher etwas überdimensioniert auch für meine Umgebung ... aber somit hab ich noch Reserven, falls mir noch was einfällt für die Zukunft

Das Ms.Setup ist mir in Sachen korrekter Lizenzierung ehrlich gesagt zu teuer für das was ich hier zu Hause beabsichtige.
versteh ich voll und ganz ;) ;)
Mitglied: C.R.S.
C.R.S. 26.07.2021 um 21:05:53 Uhr
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Zitat von @mossox:
Von daher geht meine Überlegung nun nur noch in Richtung Virtualisierung für Dienste und das smarthome.
Das NUC erscheint wie eine kleine Kraftbombe.
Wie ist es denn um die Wärmeentwicklung bestellt?
Mein Kopf sagt mir, eher auf einen Desktop/Cube mit konventioneller Hardware, Kühlung und Lüftung zu setzen.

Wie ist Eure Meinung hierzu?

Das NUC hat nur einen Netzwerkadapter, das wäre schon das Ausschlusskriterium. Storage auf dem NAS würde ich dediziert, ggf. noch über 10GbE machen wollen.
Ansonsten ist es halt ein Laptop ohne Display. Brauchbar, aber wozu, wenn es nicht auf dem Schreibtisch oder unter dem Fernseher stehen muss?
Mitglied: Toby-ch
Toby-ch 26.07.2021 um 21:40:42 Uhr
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Storage auf dem NAS würde ich dediziert, ggf. noch über 10GbE machen wollen.
Der 10 GB Port bringt aus meiner Sicht bei der Synode nur was wenn sie mit SSD's Betrieben wird oder mit einem Cach wobei naja
10 GB ist so etwas was mann zuhause nicht braucht, also reiner Luxus ( Persönliche Meinung).
Mitglied: mossox
mossox 28.07.2021 um 12:59:50 Uhr
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Hallo nochmal.

Ich habe mich nun doch dazu entschlossen, ein 1HE System zusammen zustellen.

https://geizhals.de/?cat=WL-2155163

Ich bin dankbar für Eure Hinweise und Kommentare.

Und was ich gerne noch hätte sind 2,5 Zoll Caddys mit LED/Indikatoren für die Aktivität der einzelnen Platte.
Hier weiß ich aber schlicht nicht, wonach man da suchen muss.
Die im Case inbegriffenen Caddy können das wohl nicht:

https://store.supermicro.com/mcp-220-00047-0b.html

LG
Mitglied: C.R.S.
C.R.S. 28.07.2021 um 13:20:05 Uhr
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Die LEDs sitzen auf der inkludierten Backplane, deshalb hat der Trägereinschub nur einen Lichtleiter nach vorne.

Mit 8 Platten im RAID 5, 6 oder 10 (je nachdem, ob die CPU-Last den Gewinn an netto genutzten Platten bei kleinen RAID-Modi kompensiert oder nicht) sollte man der Synology schon etwas mehr entlocken könnte als 1Gbit/s.
Mitglied: mossox
mossox 28.07.2021 um 13:27:46 Uhr
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Entschuldige bitte, ich habe leider etwas wichtiges vergessen:

Die Synology wird für den Storage weiterbenutzt.

Das 1HE Setup ist einzig zur Virtualisierung gedacht.
Hier sollen dann 2x SSD im RAID 1 zum Einsatz kommen.
Mitglied: C.R.S.
C.R.S. 28.07.2021 um 13:58:11 Uhr
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Dachte ich schon. Die LEDs sind im Supermicro-Gehäuse wie gesagt vorhanden.

Ich bezog mich bei der Synology nur auf den Einwand, dass das mögliche 10 GbE ohne SSDs nichts nutze. Kann ich mir nicht ganz vorstellen. Ich habe mal eine mit fünf Platten von dem proprietären "flexiblen RAID" auf RAID6 und 4x1 Gbit LACP umgestellt, und schon das hat was gebracht (bei mehreren SMB-Clients parallel natürlich).
Mitglied: mossox
mossox 28.07.2021 um 14:11:10 Uhr
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Verstehe.
Also die Synology dient hier tatsächlich nur als Datengrab.
Von daher spielt Performance beim Storage keine Rolle.

Sollte ich beim 1HE Setup ggf. einen separaten SAS-Controller einplanen?
Wenn ja, hättest du eine Empfehlung? Müsste natürlich low-profile sein und eine Riser Karte bräuchte ich dann auch noch.
Die Frage liegt noch vor mir.
Mitglied: C.R.S.
C.R.S. 28.07.2021 um 15:54:17 Uhr
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Würde ich nicht. Du hast einfache SATA SSDs, die schon vom Board unterstützt werden. Ein Controller für RAID1 gibt dir kaum Vorteile ggü. Intel RST oder anderem SoftRAID.
Also ein Controller mit 4 internen Ports lässt zwei ungenutzt und bringt wenig. Natürlich könnte man immer noch einen Controller nehmen, der z.B. 4 interne und 4-8 externe Ports hat, der intern immer noch überdimensioniert ist, aber eben extern eine Erweiterung bietet. Oder ausschließlich externe Ports. Dann brauchst Du aber noch ein externes Storage-Gehäuse und das würde gewissermaßen das NAS ersetzen.
Mitglied: mossox
mossox 28.07.2021 um 16:07:57 Uhr
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Danke für deine ehrliche Meinung!
Die zusätzlichen Kosten würde ich mir gerne sparen.

Eine Frage habe ich aber noch.
2x SATA SSD... Consumer oder Professional?

Oder übergeordnet gefragt:
Macht es überhaupt Sinn, mehr Geld bei gleicher Kapazität auszugeben?

Danke
Mitglied: C.R.S.
Lösung C.R.S. 28.07.2021 um 19:37:11 Uhr
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Ob das Sinn macht, hängt genau genommen von den konkreten Modellen ab.

Pi mal Daumen würde ich es von der Verdichtung abhängig machen. Privat setze ich Samsung Consumer-SSDs seit Jahren ein, ohne negative Vorfälle (in der Regel 4 im RAID 10). Ich gebe den VM-Hosts recht viel Platz, d.h. arbeite unter Hyper-V mit festen VHD-Größen und ohne Deduplizierung. Also der gesamte freie Speicherplatz, den man in einer VM lässt, überträgt sich zu denselben Anteilen auf den Host. Wenn ich variable VHDs überprovisioniert oder durch Deduplizierung auf den Storage quetschen würde, oder besonders schreibintensive Lasten hätte, würde ich mir das nochmal überlegen.
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