DisplayPort unter Windows 10
Hallo,
ich habe derzeit ein kleines Problem. Ich habe vor kurzem in einem Büro zwei MSI Cubi 3 Silent S (schicke NUCs mit zwei Grafikausgängen) installiert, jeweils mit zwei Monitoren und natürlich Windows 10 Pro.
Nach ca. einem Monat problemlosen Betriebes fiel auf einmal an einem der beiden Rechner der zweite Monitor aus. Ich habe etwas rumprobiert, nahm aber an, dass es schlichtweg ein Hardwaredefekt wäre. Als dann zwei Tage später der zweite Rechner exakt dasselbe Phänomen zeigte, habe ich angefangen, nach der Ursache zu suchen. Wohlgemerkt sind an dem System keine großartigen Änderungen vorgenommen worden, mal abgesehen von der Installation von ein oder zwei Anwenderprogrammen (GIMP, VS Code...).
Nach etlichen Rumprobieren ist schon mal klar, dass bei beiden Rechnern lediglich der DisplayPort-Anschluss betroffen ist. HDMI geht einwandfrei. Auch wenn nur DisplayPort angeschlossen ist, habe ich kein Signal am Monitor. An Grafiktreibern habe ich eigentlich schon alles ausprobiert, sowohl per Windows Update als auch direkt von Intel und MSI (Uralt-Version von 2017). Beim Googlen bin ich dann auf den Hinweis gestoßen, dass es an den Energieoptionen liegen könnte. Die Intel-Einstellungen stehen allerdings bei beiden Rechnern schon auf Höchstleistung.
Ich bin ehrlich gesagt etwas ratlos. Der aktuelle Windows 10 Build ist 17134, Updates werden bei uns über WSUS verteilt. Die Grafikeinheit ist mit in der CPU (i3-7100U) integriert. Einfach auf Verdacht Windows 10 neuzuinstallieren halte ich nicht wirklich für den richtigen Weg. Dann stehe ich in einem Monat wieder hier. BIOS-/UEFI-Updates von MSI gibt es auch keine aktuellen, nur ein altes Update der Intel ME.
Kennt jemand das Phänomen? Oder hat noch eine Idee, was funktionieren könnte?
Danke!
Sebastian
ich habe derzeit ein kleines Problem. Ich habe vor kurzem in einem Büro zwei MSI Cubi 3 Silent S (schicke NUCs mit zwei Grafikausgängen) installiert, jeweils mit zwei Monitoren und natürlich Windows 10 Pro.
Nach ca. einem Monat problemlosen Betriebes fiel auf einmal an einem der beiden Rechner der zweite Monitor aus. Ich habe etwas rumprobiert, nahm aber an, dass es schlichtweg ein Hardwaredefekt wäre. Als dann zwei Tage später der zweite Rechner exakt dasselbe Phänomen zeigte, habe ich angefangen, nach der Ursache zu suchen. Wohlgemerkt sind an dem System keine großartigen Änderungen vorgenommen worden, mal abgesehen von der Installation von ein oder zwei Anwenderprogrammen (GIMP, VS Code...).
Nach etlichen Rumprobieren ist schon mal klar, dass bei beiden Rechnern lediglich der DisplayPort-Anschluss betroffen ist. HDMI geht einwandfrei. Auch wenn nur DisplayPort angeschlossen ist, habe ich kein Signal am Monitor. An Grafiktreibern habe ich eigentlich schon alles ausprobiert, sowohl per Windows Update als auch direkt von Intel und MSI (Uralt-Version von 2017). Beim Googlen bin ich dann auf den Hinweis gestoßen, dass es an den Energieoptionen liegen könnte. Die Intel-Einstellungen stehen allerdings bei beiden Rechnern schon auf Höchstleistung.
Ich bin ehrlich gesagt etwas ratlos. Der aktuelle Windows 10 Build ist 17134, Updates werden bei uns über WSUS verteilt. Die Grafikeinheit ist mit in der CPU (i3-7100U) integriert. Einfach auf Verdacht Windows 10 neuzuinstallieren halte ich nicht wirklich für den richtigen Weg. Dann stehe ich in einem Monat wieder hier. BIOS-/UEFI-Updates von MSI gibt es auch keine aktuellen, nur ein altes Update der Intel ME.
Kennt jemand das Phänomen? Oder hat noch eine Idee, was funktionieren könnte?
Danke!
Sebastian
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7 Kommentare
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Mal ganz blöd gefragt, auch wenn es unwahrscheinlich ist, hast du auch die Kabel schon geprüft und zum testen durch andere ersetzt?
Waren die Rechner zwischendurch auch mal komplett aus oder hast du bei Treiber Neuinstallationen immer nur Neustart gemacht?
Ich frage weil anders als früher mit BIOS das UEFI beim Neustart teile der Treiber im System aktiv lässt.
Hatte selbst schon mal ein Treiberproblem, dass sich weder mit einem Neustart und auch nicht mit einer Treiber Neuinstallation beheben lies.
Ein kompletter Shutdown mit einem anschließenden frischen Start dagegen hat wahre Wunder gezeigt.
Statt einer Windows Neuinstallation würde ich als nächstes erst mal ein Live Linux probieren.
Und wenn auch das nicht geht dann schaue doch mal ob er dir denn über DP das UEFI anzeigt.
Zumindest das sollte auch bei Treiberproblemen gehen.
Wenn weder ein Live Linux noch das UEFI etwas anzeigt kannst du von dem Hardwaredefekt ausgehen.
Waren die Rechner zwischendurch auch mal komplett aus oder hast du bei Treiber Neuinstallationen immer nur Neustart gemacht?
Ich frage weil anders als früher mit BIOS das UEFI beim Neustart teile der Treiber im System aktiv lässt.
Hatte selbst schon mal ein Treiberproblem, dass sich weder mit einem Neustart und auch nicht mit einer Treiber Neuinstallation beheben lies.
Ein kompletter Shutdown mit einem anschließenden frischen Start dagegen hat wahre Wunder gezeigt.
Statt einer Windows Neuinstallation würde ich als nächstes erst mal ein Live Linux probieren.
Und wenn auch das nicht geht dann schaue doch mal ob er dir denn über DP das UEFI anzeigt.
Zumindest das sollte auch bei Treiberproblemen gehen.
Wenn weder ein Live Linux noch das UEFI etwas anzeigt kannst du von dem Hardwaredefekt ausgehen.
Zitat von @chesstiger:
Das klingt tatsächlich nach einem Hardware-Defekt, stimme ich euch zu. Aber dann direkt bei zwei neuen Geräten in so kurzen Abständen? Das kommt mir doch etwas spanisch vor...
Das klingt tatsächlich nach einem Hardware-Defekt, stimme ich euch zu. Aber dann direkt bei zwei neuen Geräten in so kurzen Abständen? Das kommt mir doch etwas spanisch vor...
Naja, gerade wenn die Geräte aus der gleichen Serie stammen kann das bei einem Produktionsfehler durchaus mal passieren.
So ungewöhnlich ist das also nicht.
Deshalb sollte man z.B. auch bei einem Raid am besten Festplatten aus verschiedenen Chargen nehmen.
Wenn da ein Serienfehler besteht können sonst in kurzer Zeit mehrere Platten ausfallen und wenn das während des Rebuild läuft dann hat man die Arschkarte gezogen.