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Festplatten Datenvernichtung Server

Mitglied: survial555

survial555 (Level 1) - Jetzt verbinden

09.04.2020 um 08:38 Uhr, 1775 Aufrufe, 30 Kommentare, 2 Danke

Hallo,
ich habe noch ein paar alte Server, wo ich die verbauten Festplatten gerne datentechnisch "sicher" löschen möchte.
Leider konnten bisland alle Programme die ich getestet habe, nicht auf die Platten zugreifen bzw diese nicht finden.
Auf PCs lösche ich immer über die Boot CD von Acronis und wähle dann "sicher entsorgen".
Dieses Tool erkennt leider die Controller nicht.
Dann hab ich gesucht und DBAN gefunden. Auch ausprobiert, aber auch dieses Tool kann warum auch immer keine Platten finden.
Es handelt sich bei den Server um ältere Modelle. Proliant Gen4 und 6 sowie Dell PowerEdge 2850.
Hat jemand noch eine Idee was ich für Tools testen kann?
30 Antworten
Mitglied: Windows10Gegner
09.04.2020 um 08:44 Uhr
Sind die Platten denn technisch noch ok?
Oftmals haben die Server einen RAID-Controller, der die verwaltet. Prüfe, ob der die erkennt.
Ich würde auch dazu raten, die ohne RAID löschen zu lassen, mit dd kann man dann alle Sektoren überschreiben.
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Mitglied: itisnapanto
09.04.2020 um 08:55 Uhr
Zitat von survial555:

Hallo,

Hi

ich habe noch ein paar alte Server, wo ich die verbauten Festplatten gerne datentechnisch "sicher" löschen möchte.
Leider konnten bisland alle Programme die ich getestet habe, nicht auf die Platten zugreifen bzw diese nicht finden.
Auf PCs lösche ich immer über die Boot CD von Acronis und wähle dann "sicher entsorgen".
Dieses Tool erkennt leider die Controller nicht.
Dann hab ich gesucht und DBAN gefunden. Auch ausprobiert, aber auch dieses Tool kann warum auch immer keine Platten finden.
Es handelt sich bei den Server um ältere Modelle. Proliant Gen4 und 6 sowie Dell PowerEdge 2850.
Hat jemand noch eine Idee was ich für Tools testen kann?

Presse oder Schredder . Und nein . Das ist kein Scherz :D

Gruss
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Mitglied: survial555
09.04.2020 um 08:59 Uhr
Ja die Platten sich technisch OK.
Den Raid Verbund habe ich schon aufgelöst. Die Platten sind Standalone ...
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Mitglied: chiefteddy
09.04.2020 um 09:05 Uhr
Hallo,

dann bau sie doch in einen "normalen" PC mit Standard-Schnittstellen ein und lösche die Platten dort einzeln. Mit Standardschnittstellen müßten alle Löschprogramme umgehen können (passende Treiber mitliefern).

Jürgen
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Mitglied: godlie
09.04.2020, aktualisiert um 09:06 Uhr
Hallo,

Standbohrmaschine und einen 12er Bohrer direkt durch den Scheibensatz, alles andere dauert zu lang
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Mitglied: BernhardMeierrose
09.04.2020 um 09:11 Uhr
Moin,

der einfache Weg wird vermutlich sein, die Festplatten einem professionellen Entsorgungsdienst zu überreichen. Die werfen das in ihren Schredder und Du bekommst ein Zertifikat zum Nachweis der Zerstörung. ( Bestehe auf den Schredder, lass Dich nicht auf "sichere Löschung" ein)
Wenn Du basteln willst kannst Du die Platten an einen nicht-RAID-Controller hängen, der von deiner Lieblings-Boot-CD unterstützt wird. Es wird sicherlich deutlich einfacher sein, einen Adaptec-Support zu bekommen als Support für irgendeinen DELL-RAID-Controller.

Aber professionelle Entsorgung ist halt professioneller

Gruß
Bernhard
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.04.2020 um 09:14 Uhr
Zitat von survial555:

Ja die Platten sich technisch OK.
Den Raid Verbund habe ich schon aufgelöst. Die Platten sind Standalone ...


Sind die aber als JBOD o.ä als Volume wieder eingerichtet? Sonst sieht keiner die Platten!

Ansonsten: Sollten die HDD nciht mehr benötigt werden, kann man die einem professionellen datenschredder geben. Oder mal den Bello oder das Thermit auspacken.

Wenn man die weitererwenden will bietet sich knoppix oder ein ähniches livelnux an, daß so ziemlich jeden treiber mit an board hat. Dann mit dd oder ddrescue die Platten überschreiben.

lks
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Mitglied: ChriBo
09.04.2020 um 09:14 Uhr
Hi,
eine Chance die du hast:
Erstelle ein RAID, boote ein Live linux z.B. Ubuntu und überschreibe die Festplatten mit dd oder shred
dd if=/dev/zero of=/dev/sdx bs=1M
bzw. shred -n 1 /dev/sdx.
-
Problemetisch sind immer die Platten hinter einem RAID controller. Die Software muß den Raid Controller und dann die logischen bzw. physikalischen Platten erkennen und löschen.

DBAN kann dies nicht, dafür sollst du dann Blancco Disk Eraser (BDE) kaufen.
damit geht es problemlos, die Kosten übersteigen aber den Wert der Platten bei weitem.

ggf. kann auch ein Zerstören nach Stufe 1 ausreichen sein: SAS/SATA und Stromkontakte abbrechen, mit Hammer auf Platine und Spindelarea schlagen und dann ab zum Wertstoffhof.

CH
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Mitglied: NordicMike
09.04.2020 um 09:52 Uhr
Es gab ja schon genug Tips. Es hängt also witklich von der Situation ab:

Platte wird nicht mehr benötigt: Bohrmaschine
Platte wird benötigt und Rechner funktioniert noch: Diverse Betriebssysteme und Programme
Platte wird benötigt und Rechner läuft nicht mehr: Deckel auf, vom Notebook ein USB2SATA Kabel rüber, die Platte also eingebaut lassen, mit dem Notebook löschen...

... oder Platte ausbauen und in eine USB Docking Station stecken, die eine Löschtaste hat.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.04.2020 um 09:56 Uhr
Zitat von NordicMike:

Platte wird benötigt und Rechner läuft nicht mehr: Deckel auf, vom Notebook ein USB2SATA Kabel rüber, die Platte also eingebaut lassen, mit dem Notebook löschen...

Wenn das alte Server sind, wird das nichts mit "SATA". Da hat man Glück, wenn das SAS-Platten sind und nicht noch SCSI.

lks
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Mitglied: ChriBo
09.04.2020 um 10:06 Uhr
FYI
@survial555 schreibt von Proliant Gen4 und 6 sowie Dell PowerEdge 2850.
Meistens sind SAS Festplatten verbaut, dafür gibt es idR keine Adapter oä. um sie mal eben an einen anderen PC anzuschließen.

Bohrmaschine, speziell für Serverplatten ist eine Sch.. Idee, frage mal euren Sichherheitsbeauftragten dazu.

Die Platten und Server sind schon sehr alt, da lohnt sich imho keinerlei Weiterverwendung mehr.

CH
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Mitglied: NordicMike
09.04.2020 um 10:08 Uhr
Bohrmaschine, speziell für Serverplatten ist eine Sch.. Idee, frage mal euren Sichherheitsbeauftragten dazu.

Unser Sicherheitsbeauftragter sagt: Schutzbrille aufsetzen. Er hat schwerzweise noch nachgefragt ob sie sich noch drehen.

Und natürlich nehmen wir eine Standbohrmaschine dafür her.
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Mitglied: LKD1981
09.04.2020 um 13:08 Uhr
Hi,

ich habe hier auch noch einige Festplatten die ich nicht per Software sondern "mechanisch", sprich: Mit dem großen Hammer zerstören wollte. Mein Schwiegervater hat so einen großen Vorschlaghammer deswegen wartet es momentan darauf dass wir uns wieder sehen können, das mit der Bohrmaschine ist mir allerdings neu. Was nehmt ihr da für einen Bohrer? Für Metall und durch die Metalldecke Löcher gebohrt? So einfach habe ich noch garnicht gedacht... Ich habe so einen mittelgroßen Akkubohrer mit verschiedenen Bohraufsätzen und den Makita-Bohrhammer. Im Zweifelsfall kommt letzteres zum Einsatz :D

Würde mich freuen einiges an Erfahrung von Euch dazu zu hören.

Ich wünsche Euch schöne Ostern und bleibt gesund!
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.04.2020 um 13:13 Uhr
Zitat von LKD1981:

Mein Schwiegervater hat so einen großen Vorschlaghammer deswegen wartet es momentan darauf dass wir uns wieder sehen können, ...

Odentliches Werkzeug kauft man sich selber und leiht es sich nicht aus.

Dann muß man auch nicht warten.

lks

PS: Baumärkte haben momentan immer noch offen.
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Mitglied: KleinProfi
09.04.2020 um 13:24 Uhr
Ich habe sowas immer mit einem Hammer gelöst!!!
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Mitglied: GrueneSosseMitSpeck
09.04.2020 um 13:44 Uhr
und die Naivität breitet sich schneller wie das Coronavirus aus. Ein Loch in den Scheiben soll die Daten zerstören? Ein Hammer?
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Mitglied: ChriBo
09.04.2020 um 13:45 Uhr
Hi,
wenn du keinen Nachweis bzw. Zertifikat der Zerstörung benötigst:
meine Empfehlung:
für magnetische Platten SAS/SATA -Kontakte und Stromkontakte mit Zange abbrechen, Platine und Gebiet der Spindeln mit Hammer ein bißchen zerstören, bzw. für SSDs SAS/SATA -Kontakte und Stromkontakte mit Zange abbrechen und dan direkt hinter den Kontakten ein Hammerschlag.
Dann damit zum Wertstoffhof, oder je nach Gegend: In die gelbe Tonne.
Ist wirklich ausreichend !
-
zum Bohren: Ja funktioniert auch: 3 Löcher mit nem 8er Bohrer in die Spindeln und gut ist, aber nur mit Handschuhen, Schutzbrille und die Festplatte in einem (Maschinen)Schraubstock fixieren.
-
In kommerziellen Prozessen werden Crusher zur (Vor)zerstörung verwendet, danach ggf. geschreddert.

CH
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Mitglied: ChriBo
09.04.2020 um 13:48 Uhr
Hi,
nein !
Damit werden die Daten nicht zerstört, nur der mögliche Zugriff auf die noch vorhanden Daten erheblich erschwert und verteuert bis sogar umöglich gemacht.
Ist für ganz viele Szenarien ausreichend.

CH
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.04.2020, aktualisiert um 14:06 Uhr
Zitat von GrueneSosseMitSpeck:

und die Naivität breitet sich schneller wie das Coronavirus aus. Ein Loch in den Scheiben soll die Daten zerstören? Ein Hammer?

Du mußt immer dabei bachten, gegen welche Angreifer Du die Daten "sichern" willst. Natürlich zertört das Loch nur die Daten die durchlöchert werden. Oder ein Hammer, der die Scheiben zertrümmert (bei Glas z.B.) oder verbiegt, läßt auch die Daten nicht einfach verschwinden.

Allerdings erschwert das selbst den regulären Datenrettern das Auslesen der Daten und schraubt die Kosten für die Wiederherstellung stark nach oben. Da kommt keiner mehr an die Daten ohne einen sehr großen finanziellen Aufwand. Landläufig kann man daher die Platten/Daten als "zerstört" betrachten.

Sollte man so wichtige Daten drauf haben, daß die entsprechenden finanziellen Mittel für einen Angreifer gerechtfertigt wären, gehören die Platte sowieso in einen Hochofen und der TO würde nicht hier fragen.

lks

PS: Hammerschläge entmagnetisieren übrigen magnetische Gegenstände. Allerdings nicht immer zuverlässig und gleichmäßig. Da wäre eher ein Löschmagnet angebracht.

Edit: Typo
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Mitglied: Henere
09.04.2020 um 14:09 Uhr
Ein gemütliches ausglühen im Lagerfeuer reicht auch um die Curietemperatur einer Festplatte zu erreichen.
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.04.2020, aktualisiert um 14:16 Uhr
Zitat von Henere:

Ein gemütliches ausglühen im Lagerfeuer reicht auch um die Curietemperatur einer Festplatte zu erreichen.


Allerdings hast Du da zusätzlich zum den normalen Emissionen eines Holzfeuers einige weitere sehr ungesunde Emissionswerte, wegen denen Du nicht im Lee des Feuers sitzen willst.

lks
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Mitglied: Henere
09.04.2020 um 14:46 Uhr
Ob nun Corona oder brennender Kunststoff ....
Wobei man die Platine vorher entfernen kann, dann sind es "nur noch" die Plastikumhüllungen der Adern zu den Schreib- Leseköpfen.
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Mitglied: lcer00
09.04.2020 um 17:05 Uhr
Hallo,
Zitat von GrueneSosseMitSpeck:

und die Naivität breitet sich schneller wie das Coronavirus aus. Ein Loch in den Scheiben soll die Daten zerstören? Ein Hammer?

Ich würde erst die Ständerbohrmaschine nutzen, dann aber den Schreddern-Entsorger buchen.

noch besser wäre allerdings die Platten selbst in dem Ofen einer MüllVerbrennungsanlage zu versenken.

Grüße

lcer
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Mitglied: Lochkartenstanzer
09.04.2020 um 17:10 Uhr
Zitat von lcer00:

noch besser wäre allerdings die Platten selbst in dem Ofen einer MüllVerbrennungsanlage zu versenken.

Ceterum censeo: Thermit ist das einzig wahre!

lks
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Mitglied: Henere
09.04.2020 um 17:12 Uhr
Zitat von Lochkartenstanzer:

Zitat von lcer00:

noch besser wäre allerdings die Platten selbst in dem Ofen einer MüllVerbrennungsanlage zu versenken.

Ceterum censeo: Thermit ist das einzig wahre!

lks

Sich aber dann wegen Emmissionen eines Lagerfeuers beschweren ?
Die besten Anleitungen zur Nutzung von Thermit war in der ZDF-Serie "Nicht nachmachen" zu finden.
Bitte warten ..
Mitglied: Lochkartenstanzer
09.04.2020 um 17:27 Uhr
Zitat von Henere:

Sich aber dann wegen Emmissionen eines Lagerfeuers beschweren ?

Ich meinte da nur, daß man sich nicht nach luv setzen sollte.

Die besten Anleitungen zur Nutzung von Thermit war in der ZDF-Serie "Nicht nachmachen" zu finden.

Du meinst das da: https://www.youtube.com/watch?v=PsNtJDwnckY

lks
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Mitglied: Henere
09.04.2020 um 17:36 Uhr
U.a. das gab es noch mit Auto zum Cabrio.
Die ganze Serie war sehr amüsant und hat einige Experimente zum Nachmachen serviert.
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Mitglied: magicteddy
09.04.2020, aktualisiert um 17:53 Uhr
Moin,

meine letzte Datenlöschung habe ich in unserer Schlosserei durchgeführt, das Ergebnis sah so aus:hd2 - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

-teddy
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Mitglied: Franz-Josef-II
10.04.2020 um 14:19 Uhr
Servas

Nimm die "AGA-Schere", wenn dann noch jemand zu Daten kommt ...... ist er gut und hat sie sich verdient

https://www.google.com/search?q=Aga+schneidbrenner&newwindow=1&c ...
Bitte warten ..
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