Kleines Büro mit 3 Arbeitsplätzen neu ausstatten

fritzb
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Vor 9 Jahren wählte ich für das Büro mit 3 Arbeitsplätzen 3 gleichwertige (untereinander austauschbare) Workstations (Windows 8.1. pro), von denen 1 auch die Aufgabe des Servers übernahm. Hardware: intel i7-4770, 16 GB RAM, 1 SSD 512 GB für OS und Anwendungsprogramme, 1 HDD 2 TB für Arbeitsdaten.
Alle 3 haben bis heute ohne Ausfall zur vollen Zufriedenheit gearbeitet - und waren bzw. sind unter allen Bedingungen auch flott genug.

Leider lassen sich die Teile nicht auf Windows 11 upgraden (Schade, schade!). Schon Windows 10 verweigert das Upgrade. Wenn aber schon neu gekauft werden muss, dann: Gleiche Leistung und Zuverlässigkeit, aber schön klein (gehen da Mini-PCs ?), lautlos oder unhörbar und preislich überschaubar.

Wie würden Profis heute dieses Büro mit 3 Arbeitsplätzen mit Windows 11 pro und (davon) 1 Server, der auch als zentraler Speicher fungiert, ausstatten?

Danke für Eure Tipps und beste Grüße
fritzB

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Ausgedruckt am: 15.08.2022 um 16:08 Uhr

Mitglied: 148523
148523 04.07.2022 aktualisiert um 14:45:14 Uhr
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Leider lassen sich die Teile nicht auf Windows 11 upgraden
Doch, das klappt problemlos wenn man die Prüfungen deaktiviert:
https://www.heise.de/ratgeber/Ohne-TPM-und-Secure-Boot-Windows-11-Instal ...
Microsoft hat das sogar offiziell dokumentiert und funktioniert fehlerlos:
https://support.microsoft.com/en-us/windows/ways-to-install-windows-11-e ...
Mitglied: radiogugu
radiogugu 04.07.2022 um 14:51:51 Uhr
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Hi.

Gibt von den gängigen Herstellern die Tiny oder Micro Form Factor Serien.

Die sind aber dann, je nach Ausstattung auch gerne mal ab 800 € netto zu haben.

Ich würde die Datenhaltung nicht auf einen PC stützen.

Als zentralen Speicher würde ich ein kleines NAS beispielsweise die Synology DS220+ oder DS420+ einsetzen.

Dann zwei / drei externe Festplatten als externe Sicherung dazu.

Gruß
Marc
Mitglied: pasu69
pasu69 04.07.2022 um 14:56:10 Uhr
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Zitat von @148523:

Leider lassen sich die Teile nicht auf Windows 11 upgraden
Doch, das klappt problemlos wenn man die Prüfungen deaktiviert:
https://www.heise.de/ratgeber/Ohne-TPM-und-Secure-Boot-Windows-11-Instal ...
Microsoft hat das sogar offiziell dokumentiert und funktioniert fehlerlos:
https://support.microsoft.com/en-us/windows/ways-to-install-windows-11-e ...

Technisch machbar ist es, aber ernsthaft, wer investiert noch Zeit in 9 Jahre alte Geräte? Das Ausfallrisiko steigt exponentiell an und wenn auf einmal gar nichts mehr läuft, ist das Gejammer groß.

Als Server würde ich tatsächlich keinen kleinen Server nehmen, vielleicht ein Dell T40, den man für rund 500€ bekommt (dazu kommen noch SSDs/HDDs und sinnvollerweise Speicher und natürlich ein Betriebssystem (Server 2019 Essentials?).
Bei den Arbeitsplätzen hat man eine große Auswahl an sehr kompakten, leisen PCs bieten alle "Großen" wie DELL, HP und Lenovo. Ich verkaufe gerne die Shuttle DH470C Barebones und statte die selber aus, da habe ich hunderte im Einsatz (von DH310 angefangen), die bisher noch nie irgendwelche Probleme gemacht haben.
Mitglied: FritzB
FritzB 04.07.2022 aktualisiert um 15:04:57 Uhr
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@ LeReseau

Hm, ich habe vor einem halben Jahr einen Test mit dem Upgrade* auf lediglich Windows 10 pro gemacht. In drei Anläufen lief das Setup bis um die 80% durch und brach dann jedes Mal ohne irgendeine Fehlermeldung einfach ab.
*) Das Win 8.1 mit Win 10 überspielen und dabei alle Anwendungsprogramme und Arbeitsdaten behalten.

Deshalb befürchte ich, dass wenn schon Win 10 nicht durchläuft, dies wohl auch bei Win 11 nicht problemloser sein wird - auch wenn ich TPM und Secure Boot umgehe.

Aber wenn ich sicher sein kann, dass sich Win 11 mit diesem Kniff aufspielen lässt, würde ich den Rechnern jeweils eine jungfräuliche SSD C:\ spendieren und und Win 11 komplett frisch aufspielen - die Anwendungsprogramme natürlich auch. Wahrscheinlich werde ich aber einige davon wohl erneuern müssen, z. B. Office 2010 ...
Mitglied: pasu69
pasu69 04.07.2022 um 15:09:27 Uhr
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Zitat von @FritzB:

@ LeReseau

Hm, ich habe vor einem halben Jahr einen Test mit dem Upgrade* auf lediglich Windows 10 pro gemacht. In drei Anläufen lief das Setup bis um die 80% durch und brach dann jedes Mal ohne irgendeine Fehlermeldung einfach ab.
*) Das Win 8.1 mit Win 10 überspielen und dabei alle Anwendungsprogramme und Arbeitsdaten behalten.

Deshalb befürchte ich, dass wenn schon Win 10 nicht durchläuft, dies wohl auch bei Win 11 nicht problemloser sein wird - auch wenn ich TPM und Secure Boot umgehe.

Aber wenn ich sicher sein kann, dass sich Win 11 mit diesem Kniff aufspielen lässt, würde ich den Rechnern jeweils eine jungfräuliche SSD C:\ spendieren und und Win 11 komplett frisch aufspielen - die Anwendungsprogramme natürlich auch. Wahrscheinlich werde ich aber einige davon wohl erneuern müssen, z. B. Office 2010 ...

Bitte, steck kein Geld mehr in so alte Hardware. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Kondensator den Geist aufgibt oder sonst Hardware versagt.
Mitglied: FritzB
FritzB 04.07.2022 aktualisiert um 15:19:03 Uhr
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Zitat von @pasu69:
...
Technisch machbar ist es, aber ernsthaft, wer investiert noch Zeit in 9 Jahre alte Geräte? Das Ausfallrisiko steigt exponentiell an und wenn auf einmal gar nichts mehr läuft, ist das Gejammer groß.
...

Ich habe die PCs damals selbst gebaut und dabei darauf geachtet, die Komponenten möglichst überzudimensionieren. Sehr gute Wärmeabfuhr in großem Fractal-Design-Gehäuse.

Meine Erfahrung aus meiner früheren Zeit als Prototypenbauer: Wenn alle elektronischen Komponenten richtig kühl gehalten werden und sie gleichzeitig 30 bis 50% überdimensioniert sind, so dass sie nie an Leistungsgrenzen kommen, können sie nahezu "ewig" halten - auch Elkos.

Gestaute Wärme/Hitze ist der Killer Nr. 1 für Mikroelektronik.
Mitglied: Visucius
Visucius 04.07.2022 aktualisiert um 15:55:57 Uhr
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Hi, ja das geht.

Ich habe das letztes Jahr im einem ähnlichen Umfeld ebenso aufgezogen. Bei der HW bin ich auf x300 Mini-PCs gegangen (https://store.minisforum.de). Auch bewusst AMD-HW mit Dual-LAN und ext. Netzteil. Allerdings leider ohne USB-C. Sie bieten zwar (auch) die Möglichkeit der Monitor-Montage, hier sollte man aber im Hinterkopf haben, dass der VESA-Mount üblicher Weise vom Ständer belegt ist und man das Gerät ja auch ohne Verrenkung einschalten möchte.

Beim "Servermodell" solltest Du - je nach Modellwahl - etwas auf die Temperatur achten. Bei mir steckt neben der NVME noch eine SSD drin und das ist eher "grenzwertig". Bei mir läuft dieser aber auch als RAID (Unraid). Max.-Temperatur beim Raid-Test ca. 65 Grad.

Das Backup läuft dann extern über ne Synology.
Mitglied: ukulele-7
ukulele-7 04.07.2022 um 15:35:55 Uhr
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Zitat von @pasu69:
Das Ausfallrisiko steigt exponentiell an und wenn auf einmal gar nichts mehr läuft, ist das Gejammer groß.
Das halte ich aber für eine gewagte These, warum exponentiell und nicht linear? Warum überhaupt? Hast du Statistiken oder ähnliches? Ich würde sagen was 9 Jahre gelaufen ist läuft tendenziell auch 11 Jahre, basierend auf Erfahrungswerten. Bei mir habe ich noch 23 von 24 Desktop PCs laufen die älter als 10 Jahre sind, also die sterben nicht grade wie die Fliegen.

Es gibt sicherlich Gründe auf neue Hardware zu setzen, z.B. Stromverbrauch. Aber auch alte Hardware kann mit Windows 10 (oder wenn es unbedingt 11 sein muss siehe #2) sinnvolle Dinge tun und rein rechnerisch ist der gesparte Strom kein alleiniges Kriterium. Überleg dir welchen Aufwand es darstellt die Dinger auf 10 oder 11 eventuell mal frisch zu installieren, das kann man ja leicht mal mit einem Testen.

Neue Hardware würde ich dafür auch nicht kaufen, das lohnt fast nie. SSDs haben sie ja schon, alles andere wäre Verschwendung.
Mitglied: SirEistee
SirEistee 04.07.2022 aktualisiert um 15:54:04 Uhr
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Hey,

Lenovo bietet auch Mini-PCs an und bieten auch direkt die Möglichkeit, den Mini-PC hinten am Bildschirm zu integrieren. So hast du letztlich nur den Bildschirm auf dem Tisch inkl. Maus und Tastatur, während der PC selber aufgeräumt im Gehäuse des Bildschirmes sitzt. Die Leistung geht mit dem Preis von unten nach oben. Viel Variation.

Als zentraler Speicher würde ich, wie meine Vorredner auch gesagt haben, eine Synology aufziehen. Die Synology kann per extra Features weit mehr als nur ein Datenspeicher sein.
Mitglied: chaot1coz
chaot1coz 04.07.2022 um 15:45:40 Uhr
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Zitat von @ukulele-7:

Zitat von @pasu69:
Das Ausfallrisiko steigt exponentiell an und wenn auf einmal gar nichts mehr läuft, ist das Gejammer groß.
Das halte ich aber für eine gewagte These, warum exponentiell und nicht linear? Warum überhaupt? Hast du Statistiken oder ähnliches? Ich würde sagen was 9 Jahre gelaufen ist läuft tendenziell auch 11 Jahre, basierend auf Erfahrungswerten. Bei mir habe ich noch 23 von 24 Desktop PCs laufen die älter als 10 Jahre sind, also die sterben nicht grade wie die Fliegen.

Es gibt sicherlich Gründe auf neue Hardware zu setzen, z.B. Stromverbrauch. Aber auch alte Hardware kann mit Windows 10 (oder wenn es unbedingt 11 sein muss siehe #2) sinnvolle Dinge tun und rein rechnerisch ist der gesparte Strom kein alleiniges Kriterium. Überleg dir welchen Aufwand es darstellt die Dinger auf 10 oder 11 eventuell mal frisch zu installieren, das kann man ja leicht mal mit einem Testen.

Neue Hardware würde ich dafür auch nicht kaufen, das lohnt fast nie. SSDs haben sie ja schon, alles andere wäre Verschwendung.

Zum Ende der Lebensdauer steigt die Ausfallrate stark an, das ist kein Geheimnis. Statistiken dazu gibt es zuhauf.
Es sind immer Grafiken die wie eine Badewanne aussehen:

hardware-failure
failure-rate-bath-curve

Die Frage ist nicht ob Hardware ausfällt, sondern wann, und nach 10 Jahren ist man da wohl näher an der wieder steigenden Kurve, und dann geht es meistens ganz schnell.
Mitglied: pasu69
pasu69 04.07.2022 aktualisiert um 15:53:23 Uhr
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Zitat von @chaot1coz:


Zum Ende der Lebensdauer steigt die Ausfallrate stark an, das ist kein Geheimnis. Statistiken dazu gibt es zuhauf.
Es sind immer Grafiken die wie eine Badewanne aussehen:

Die Frage ist nicht ob Hardware ausfällt, sondern wann, und nach 10 Jahren ist man da wohl näher an der wieder steigenden Kurve, und dann geht es meistens ganz schnell.

Danke Dir, ich suchte gerade die Grafiken, da bist Du mir zuvor gekommen.
9 Jahre sind toll, die Hardware hat sich sicher 4x amortisiert - da steckt man kein Geld und keine Arbeit mehr rein - nicht, wenn man die PCs gewerblich nutzt.
Mitglied: ukulele-7
ukulele-7 04.07.2022 um 16:11:11 Uhr
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Ob man da noch was rein steckt muss jeder für sich entscheiden, bei mir sind es halt nur Terminal Server Clients. Da habe ich selbe Arbeit mit alten wie mit neuen Clients. Wenn du da Daten drauf hast und für eine Neuinstallation 2 Tage drauf gehen dann kauf dir was robustes Neues.

Die Grafiken sind leider wertlos wenn man die Achsen nicht beschriftet, ich weiß ja nicht wo ich mich auf der Zeitachse befinde. Und was die Failure Rate angeht: Wenn ich z.B. ganz einfach davon ausgehe das am Anfang genauso viel Hardware ausfällt wie am Ende dann kann das ja nicht 100% am Ende der Grafik sein, dann reden wir über die selbe Ausfallrate für neue Hardware wie für "veraltete Hardware".
Mitglied: TomTomBon
TomTomBon 04.07.2022 um 16:15:14 Uhr
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Moin

Ich habe einfach in mein System mit i5 2320m die Win 11 ISO gemountet, setup.exe gestartet, und (WICHTIG) OHNE Updates und Treiber Updates neu instalation ausgewählt.
Mit Herunterladen der aktuellen Version über WLAN waren es ca 30min fürs upgrade.
Allerdings waren die Programme teilweise nicht mehr zu gebrauchen, brauchten eine Neu Inst.

Und Ich würde definitiv alle Daten sichern auf der zweiten HDD !
face-smile
Mitglied: pasu69
pasu69 04.07.2022 um 16:19:17 Uhr
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Zitat von @ukulele-7:

Ob man da noch was rein steckt muss jeder für sich entscheiden, bei mir sind es halt nur Terminal Server Clients. Da habe ich selbe Arbeit mit alten wie mit neuen Clients. Wenn du da Daten drauf hast und für eine Neuinstallation 2 Tage drauf gehen dann kauf dir was robustes Neues.

Die Grafiken sind leider wertlos wenn man die Achsen nicht beschriftet, ich weiß ja nicht wo ich mich auf der Zeitachse befinde. Und was die Failure Rate angeht: Wenn ich z.B. ganz einfach davon ausgehe das am Anfang genauso viel Hardware ausfällt wie am Ende dann kann das ja nicht 100% am Ende der Grafik sein, dann reden wir über die selbe Ausfallrate für neue Hardware wie für "veraltete Hardware".

Niemand kann Dir die exakte Lebensdauer von Elektronik vorhersagen, ernsthaft, wenn Du die Grafiken nicht verstehst oder nicht verstehen willst, ist das ja ok. Und natürlich kann jeder machen, was er will - aber wenn man hier im Forum die Frage nach Hilfe stellt, muss man damit rechnen, auch eine Antwort zu bekommen.
Mitglied: TomTomBon
TomTomBon 04.07.2022 um 16:23:43 Uhr
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Die Punkte die hier angesprochen wurden, LOHNT sich das Upgrade, sind sehr wichtig.

Es kommt darauf an würde Ich sagen.
Wie ist der Plan bei Ausfall.

Denn DAS ist der Punkt.
Alte HW hat irgendwann den Punkt erreicht das sie ausfällt.
Aber das kann morgen sein, wie auch in 5 Jahren.

Aber das Problem besteht auch bei neuer. Nur das das Ende dann vielleicht erst in 10 Jahren oder 15 Jahren ist face-smile


Vor diesem Hintergrund würde ICH mir über 2 themen Gedanken machen.
(Win 11 ist NICHT empfehleswert aus meiner Sicht. Aber auch NICHT von abzuraten. Es ist die nächste Win 10 Version.)

1. Was benötige Ich für die Arbeit an Software. Wie gesagt, noch ist Win 11 ewine aufgehübschte win 10 Variante.

2. Wie ist der ausfallplan.
Wie steht es um die Backups.
Wie schnell MUSS ein System wieder am laufen sein. Wie schnell bekomme Ich Ersatz Hardware im Worst Case. (...) Aber wie schnell brauche Ich Teile davon.

Ich würde mindestens 1 System neu anschaffen.

Und die 1 Liter Systeme (Ich habe selbst ein paar face-wink ) Sind ausreichend für vieles.
Es ist Notebook Technik durch und durch.
Ohne Akku, Tastatur und Monitor, mit guter Durchlüftung.

Und es gibt sie vom Celereon (face-sad ) bis zum i11.
Bei entsprechenden Preisen.
Mitglied: Visucius
Visucius 04.07.2022 aktualisiert um 16:39:48 Uhr
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Seien wir ehrlich: Wenn Du das Setup - jetzt bzw. in einigen Monaten - komplett erneuerst, wäre es Unsinn auf Win10 "zurück"-zugehen.

Ich habe das im Dez/2021 noch vereinzelt gemacht. Aber nur, damit ich im gesamten Umfeld das gleiche BS einsetze.
Mitglied: jstar5588
jstar5588 04.07.2022 um 18:40:57 Uhr
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Was sind denn die Anwendungen welche auf den Clients genutzt werden sollen?
Mailserver extern?
Mitglied: 148523
148523 04.07.2022 aktualisiert um 19:12:11 Uhr
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würde ich den Rechnern jeweils eine jungfräuliche SSD C:\ spendieren und und Win 11 komplett frisch aufspiele
Versuch macht klug und ein Media Creation Boot Stick ist in 10 Minuten erstellt und eine kleine SSD zum Testen kostet fast nix mehr! face-wink
Mitglied: FritzB
FritzB 04.07.2022 um 19:27:06 Uhr
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Zitat von @TomTomBon
Win 11 ist NICHT empfehleswert aus meiner Sicht. Aber auch NICHT von abzuraten. Es ist die nächste Win 10 Version.

Ja, das denke ich auch, aber wenn WIN 8.1 ab dem 10. Januar 2023 keine Sicherheitsupdates mehr erhält, muss bis zu diesem Zeitpunkt eine Lösung her. Und da ich nicht in 2 Jahren wenn Windows 10 nicht mehr unterstützt wird, schon wieder alles neu aufsetzen will, bleibt mir ja nichts anderes, als auf WIN 11 zu gehen - einfach um den Zeitpunkt des nächsten EOL so weit wie möglich hinauszuschieben.

Zitat von @148523:

würde ich den Rechnern jeweils eine jungfräuliche SSD C:\ spendieren und und Win 11 komplett frisch aufspiele
Versuch macht klug und ein Media Creation Boot Stick ist in 10 Minuten erstellt und eine kleine SSD zum Testen kostet fast nix mehr! face-wink

Ja, mittlerweile habe ich davon immer ein paar auf Lager.
Den Gedanken finde ich sinnvoll und werde bei Gelegenheit an einem der kommenden Wochenenden diesen Versuch machen. Dann weiß ich zumindest, ob es geht oder nicht. Und dann kann ich immer noch überlegen, wie es weitergehen soll.
Mitglied: FritzB
FritzB 04.07.2022 um 19:37:08 Uhr
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Zitat von @jstar5588:

Was sind denn die Anwendungen welche auf den Clients genutzt werden sollen?
Mailserver extern?

Die Hauptanwendung ist ein Patientenverwaltungssystem ) PVS "Medical Office" mit Telematikanbindung und KMI. Daneben im Wesentlichen nur MS Office und die Fujitsu-Scansoftware (ScanSnap-Manager für Fi 7140) für einen Dokumentenscanner, der direkt dem PVS zuarbeitet.
Ich befürchte aber, dass letztere nicht mit WIN 11 kooperieren wird, denn sie tut es schon mit WIN 10 nicht. Und Fujitsu will wohl nicht mehr updaten, sondern lieber neue Scanner mit anderer Software verkaufen. Seufz!
Mitglied: pasu69
pasu69 04.07.2022 um 20:59:40 Uhr
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Neu kaufen - nicht basteln

Preise sinken gerade, PCs und Notebooks können komplett und direkt steuerlich geltend gemacht werden.
Man hat für die nächsten 5-7 Jahre wieder Ruhe und kann sich auf seine Arbeit konzentrieren.

Und den Scanner kann man sicher auch unter Windows 10 oder 11 betreiben, man nimmt dann halt die Windows 7 x64 Treiber und schaltet temporär die Treibersignierung ab. So funktioniert das jedenfalls bei meinem steinalten Kodak Scanner immer noch.
Mitglied: FritzB
FritzB 04.07.2022 um 23:07:09 Uhr
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Ganz herzlichen Dank für die vielen Beiträge und Tipps.

Wie ich heute Abend erfuhr, haben sich die Betreiber zwischenzeitlich dazu entschieden, doch solange wie möglich noch mit Windows 8.1 weiterzumachen - auch nach dem EOL*. Im letzten halben Jahr hatten sie einen Umzug mit Neueinrichtung zu stemmen. Das hat ihre wirtschaftlichen Ressourcen komplett ausgezehrt. Erst muss sich die Kasse wieder etwas füllen, dann wollen sie an IT-Neuanschaffungen denken.
*) Es soll ja auch heute noch PC-Nutzer mit Windows 7 geben, die offenbar auch nicht massiveren Hackerattacken ausgesetzt waren als Win 8 und Win 10.

Die Kosten für die Hardware sind da wahrscheinlich noch das Geringste. Die Softwarekonfiguration dürfte teurer werden. Ich erinnere mich: Vor 9 Jahren haben 2 Mann insgesamt 5 Tage zur Einrichtung des PVS bis zur richtigen Funktion gebraucht - allerdings hatten sie da zum ersten Mal mit Windows 8 zu tun ...

>@pasu69
Neu kaufen - nicht basteln
Das ist sicher für die Allermeisten die richtige Strategie.
Aber wenn ich beauftragt werde, dann habe ich den Ehrgeiz, Systeme zu implementieren, die ich in- und auswendig kenne, eben weil ich sie selbst konzipiert und gebaut habe, die schön kühl bleiben und die exakt so gestrickt sind, wie ich es geplant habe.
Das ist 'ne Macke von mir: Ich komme ursprünglich aus dem Elektrohandwerk, später Mikroelektronik-Entwicklung. Gegenüber fertiger Industrieware bin ich ziemlich kritisch und misstrauisch drauf - eben weil ich weiß, das dort i. d. R. keine großen Leistungsreserven eingebaut werden. Stichwort: "Geplante Obsoleszenz" bzw. "Sollbruchstellen".
Auch die Grundeinstellung "Schmeiß weg, kauf neu!" geht mir gegen den Strich der Nachhaltigkeit. Ich versuche lieber zu reparieren und möglichst lange am Laufen zu halten - egal was es ist.

So is jeden Jeck eben anders ...
Mitglied: pasu69
Lösung pasu69 05.07.2022 um 07:15:28 Uhr
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Zitat von @FritzB:

Ganz herzlichen Dank für die vielen Beiträge und Tipps.

Wie ich heute Abend erfuhr, haben sich die Betreiber zwischenzeitlich dazu entschieden, doch solange wie möglich noch mit Windows 8.1 weiterzumachen - auch nach dem EOL*. Im letzten halben Jahr hatten sie einen Umzug mit Neueinrichtung zu stemmen. Das hat ihre wirtschaftlichen Ressourcen komplett ausgezehrt. Erst muss sich die Kasse wieder etwas füllen, dann wollen sie an IT-Neuanschaffungen denken.
*) Es soll ja auch heute noch PC-Nutzer mit Windows 7 geben, die offenbar auch nicht massiveren Hackerattacken ausgesetzt waren als Win 8 und Win 10.

Die Kosten für die Hardware sind da wahrscheinlich noch das Geringste. Die Softwarekonfiguration dürfte teurer werden. Ich erinnere mich: Vor 9 Jahren haben 2 Mann insgesamt 5 Tage zur Einrichtung des PVS bis zur richtigen Funktion gebraucht - allerdings hatten sie da zum ersten Mal mit Windows 8 zu tun ...

>>@pasu69
Neu kaufen - nicht basteln
Das ist sicher für die Allermeisten die richtige Strategie.
Aber wenn ich beauftragt werde, dann habe ich den Ehrgeiz, Systeme zu implementieren, die ich in- und auswendig kenne, eben weil ich sie selbst konzipiert und gebaut habe, die schön kühl bleiben und die exakt so gestrickt sind, wie ich es geplant habe.
Das ist 'ne Macke von mir: Ich komme ursprünglich aus dem Elektrohandwerk, später Mikroelektronik-Entwicklung. Gegenüber fertiger Industrieware bin ich ziemlich kritisch und misstrauisch drauf - eben weil ich weiß, das dort i. d. R. keine großen Leistungsreserven eingebaut werden. Stichwort: "Geplante Obsoleszenz" bzw. "Sollbruchstellen".
Auch die Grundeinstellung "Schmeiß weg, kauf neu!" geht mir gegen den Strich der Nachhaltigkeit. Ich versuche lieber zu reparieren und möglichst lange am Laufen zu halten - egal was es ist.

So is jeden Jeck eben anders ...

Zu 1.

Einfach weitermachen ist unverantwortlich, die DSGVO gibt beim Umgang mit Patientendaten gewisse Dinge vor was Software und Hardware angeht (...Stand der Technik etc.).

Der Umzug von Medical Office ist einfach und dauert nicht lange, die Anleitung dazu findet sich in der Hilfe Datei (nutzt nur Firebird, in erster Linie Daten kopieren und gut ist).

2. Dein Anspruch an Dich selbst in aller Ehren, hier geht es aber nicht um einen Wettbewerb, sondern darum sicherzustellen, dass die Praxis/das Büro unterbrechungsfrei arbeiten kann.

Genug geredet - setz den Beitrag bitte auf gelöst.
Mitglied: Visucius
Visucius 05.07.2022 aktualisiert um 10:46:37 Uhr
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Naja, Du wirst schon wissen, was Du tust. Und der extended Support läuft ja noch 6 Monate
https://docs.microsoft.com/en-us/lifecycle/products/windows-81
(soviel zum Thema: Stand der Technik/DSGVO!)

Persönlich wundere ich mich allerdings schon, warum bei damals 2 Jahre alter HW kein Win10Pro installiert werden konnte. Noch dazu, wo die HW (i7, 16 GB Ram, SSD) doch persönlich "handgedängelt" und auf Langlebigkeit ausgelegt wurde? face-wink
Mitglied: FritzB
FritzB 05.07.2022 um 12:34:53 Uhr
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Zitat von @Visucius:

Naja, Du wirst schon wissen, was Du tust. Und der extended Support läuft ja noch 6 Monate
https://docs.microsoft.com/en-us/lifecycle/products/windows-81
(soviel zum Thema: Stand der Technik/DSGVO!)

Persönlich wundere ich mich allerdings schon, warum bei damals 2 Jahre alter HW kein Win10Pro installiert werden konnte. Noch dazu, wo die HW (i7, 16 GB Ram, SSD) doch persönlich "handgedängelt" und auf Langlebigkeit ausgelegt wurde? face-wink

Da stimme ich Dir zu: Auch ich wundere mich und vermute, dass es eher ein verstecktes Softwareproblem ist. Bei Hardware hätte Windows schon zu Beginn gemeckert und sich geweigert.
Mitglied: Visucius
Visucius 05.07.2022 um 12:54:11 Uhr
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Auch ich wundere mich und vermute, dass es eher ein verstecktes Softwareproblem ist.

Ich würde das evtl. nochmal probieren. Vielleicht hat sich dieses Problem ja mit irgendwelchen Updates der letzten Jahre verflüchtigt? Und ansonsten könnte man da mal auf Ursachenforschung gehen. Dann haste - wenn ich das richtig erinnere - mind. mal bis 2025 Zeit fürs HW-Upgrade.
Mitglied: FritzB
FritzB 05.07.2022 aktualisiert um 13:04:18 Uhr
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Zitat von @pasu69:

Zu 1.

Einfach weitermachen ist unverantwortlich, die DSGVO gibt beim Umgang mit Patientendaten gewisse Dinge vor was Software und Hardware angeht (...Stand der Technik etc.).

Eine Verständnisfrage: Heißt "Stand der Technik" wirklich, dass man immer die neueste Hard- und Software kaufen muss? Hat der Begriff "Stand der Technik" nicht eine gewisse Bandbreite der Auslegung?

Der Umzug von Medical Office ist einfach und dauert nicht lange, die Anleitung dazu findet sich in der Hilfe Datei (nutzt nur Firebird, in erster Linie Daten kopieren und gut ist).

Ja, und darum muss ich mich auch gar nicht kümmern. Das machen die Indamed-Profis, die Medical Office und das telematische Drum und Dran inklusive Konnektor pflegen. Dafür bin ich nicht zuständig. Ich muss nur den technischen Unterbau am Laufen halten.
Diese Indamed-Profis geben den Betreiber*innen letztlich auch die Hard- und Softwareanforderungen vor.

2. Dein Anspruch an Dich selbst in aller Ehren, hier geht es aber nicht um einen Wettbewerb, sondern darum sicherzustellen, dass die Praxis/das Büro unterbrechungsfrei arbeiten kann.

Genau das hat das Gesamtsystem in den letzten 9 Jahren getan.

Mit dazu beigetragen haben vermutlich auch meine regelmäßigen eindringlichen Ermahnungen gegenüber allem und jedem, was digital reinkommt, maximal misstrauisch und diszipliniert zu sein - und ein ganz kleines bisschen auch die Firewall in Tateinheit mit dem AV-Programm.

Genug geredet - setz den Beitrag bitte auf gelöst.
Ja, gerade gemacht!

Herzlichen Dank an alle, die Ihren Rat beigesteuert haben.
Mitglied: ukulele-7
ukulele-7 05.07.2022 aktualisiert um 13:45:53 Uhr
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"Stand der Technik" ist in diesem Zusammenhang nie wirklich definiert worden durch den Gesetzgeber. Natürlich bedeutet das nicht das du einen alten / langsamen Rechner gegen einen neuen / schnelleren tauschen müsstest solange der noch zuverlässig und sicher arbeiten kann. Und bei der Zuverlässigkeit ist das so eine Sache, darauf wurde hier ja besonders abgestellt: Die Frage ist, was vom Betrieb des Gerätes abhängt. Wenn der Rechner ausfällt tritt ja nicht unmittelbar ein Schaden im Sinne der DSGVO ein. Klar müssen die Daten gegen Verlust gesichert sein aber wenn das gegeben ist und deine Kunden / Patienten dadurch keinen Schaden nehmen kannst du ja einfach mit einem anderen Rechner weiter arbeiten.
Mitglied: Visucius
Visucius 05.07.2022 aktualisiert um 13:59:06 Uhr
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Naja, dass das BS noch vom Hersteller mit Sicherheits-Updates versorgt wird, fände ich jetzt nicht irrelevant.

Gerade und im Besonderen bei MS.
Mitglied: ukulele-7
ukulele-7 05.07.2022 um 14:18:47 Uhr
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Zitat von @Visucius:

Naja, dass das BS noch vom Hersteller mit Sicherheits-Updates versorgt wird, fände ich jetzt nicht irrelevant.
Dem stimme ich zu, extended support ist ein Muss, zumindest mit Internet-Konnektivität. Das OS kann ja gewechselt werden, unabhängig von der Hardwareentscheidung.
Mitglied: Visucius
Visucius 05.07.2022 aktualisiert um 14:29:06 Uhr
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Naja, das ist aber doch hier genau der Punkt:

Kaufe ich neue HW - dann gleich mit Win11 oder gucke ich erstmal (weil angeblich kein Geld), warum das Update auf Win10 seit 7 Jahren nicht funktioniert. Da muss man sich halt entscheiden.

Ich sehne z.B. auch den Okt/2023 herbei, weil nen Kunde mich einfach keinen Ersatz für den - mehr recht als schlecht laufenden - 2012R2-Server kaufen lässt.
Mitglied: FritzB
FritzB 05.07.2022 um 14:40:51 Uhr
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Zitat von @Visucius:

Naja, das ist aber doch hier genau der Punkt:

Kaufe ich neue HW - dann gleich mit Win11 oder gucke ich erstmal (weil angeblich kein Geld), warum das Update auf Win10 seit 7 Jahren nicht funktioniert. Da muss man sich halt entscheiden. ...

Dass das Update auf Win 10 nicht funktioniert, habe ich aber erst vor ½ Jahr festgestellt - nicht schon vor 7 Jahren.
Grundsätzlich würde ich nie ein neues OS installieren, wenn es gerade frisch auf dem Markt ist, weil ich keine Zeit habe, den Tester für MS zu spielen.

Um auf der sicheren Seite zu liegen, warte ich immer solange, bis der Vorgänger sein EOL bzw. das Ende des erweiterten Supports erreicht hat - sofern ich die Kaufentscheidung treffe - was aber nicht immer der Fall ist.
Mitglied: Visucius
Visucius 05.07.2022 aktualisiert um 14:45:01 Uhr
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Um auf der sicheren Seite zu liegen, warte ich immer solange, bis der Vorgänger sein EOL bzw. das Ende des erweiterten Supports erreicht hat

Also, Du updatest auf Win10, wenn Win11 auf den Markt kommt um kein "Tester" zu sein?

Nur nicht hudeln, vielleicht findest Du ja noch irgendwo nen gut abgehängtes Windows XP 😂
Mitglied: markaurel
markaurel 08.07.2022 um 18:06:01 Uhr
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Hello!
Ich mag so kleine Umgebungen irgendwie total gerne! Hab solche Projekte auch schon ab und an gemacht und dabei fast immer auf Intel NUCs in Kombination mit einem NAS (vorzugsweise QNAP, den damit hab ich einfach gute Erfahrungen gesammelt) gesetzt.

Jede Umgebung ist aber individuell zu betrachten und was für X gut passt, muss nicht unbedingt für Y auch das Richtige sein.

Die Sache mit den alten aber gut performanten Rechnern, welche Winn11 offiziell nicht unterstützen finde ich ja spannend, da ich aller Voraussicht nach bald in einer ähnlichen Situation sein werde. Umgeungslösungen bin ich auch nicht wirklich ein Fan von. Ich tendiere dazu die alte Hardware anzustoßen, auch wenn mir jetzt unmittelbar kein Nutzungsszenario einfällt. Ev. werden diese gespendet. Aber ein schöner Schmarn ist das schon. Die laufen durchaus performant und zufriedenstellend und irgendwer braucht dann, warum auch immer Win11. Das Thema wurde aber jetzt zu weit führen.

MfG

M.A.
Mitglied: 148523
148523 09.07.2022 um 12:23:07 Uhr
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Ich tendiere dazu die alte Hardware anzustoßen
Nur vom Anstoßen installiert sich aber kein Win 11 drauf. Das geht nur wie oben beschrieben. face-wink
Damit kann man diese HW sinnvoll und problemlos weiternutzen.
Mitglied: Visucius
Visucius 09.07.2022 um 13:11:07 Uhr
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Es geht doch gar nicht darum, auf den alten Maschinen Win11 zu installieren!

Auf denen - fehlt - seit Jahren Win10. Was aber bis vor nem halben Jahr offenbar auch vom TE gewünscht war. Und jetzt lässt sich halt Win10 komischer Weise nicht installieren.
Mitglied: markaurel
markaurel 09.07.2022 um 23:08:24 Uhr
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Guten Abend!

Tut mir leid, dass war ein Tippfehler und sollte „abstoßen“ heißen!
🤔😀

Grüße

M.A.
Mitglied: 148523
148523 10.07.2022 aktualisiert um 11:52:07 Uhr
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Ist ja auch alles gesagt zu dem Thema.
Zeit das der TO seinen Thread nun auch als erledigt schliesst.
https://administrator.de/faq/32
Mitglied: mikeann99
mikeann99 11.07.2022 um 10:51:40 Uhr
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Die Situation, dass im Produktivbereich - wohl aus Kostengründen - eine WS gleichszeitig als Dateiserver für weitere Arbeitsplätze verwendet wird, kenne ich zur genüge. Aber was ist, wenn der Dateiserver einen Defekt hat. Dann steht die ganze Produktion still und es ist "Feuer" am Dach. Deshalb meine dringende Empfehlung alle Produktivdaten auf ein externes Gerät auslagern. Dazu eignet sich bestens eine NAS (z.B. v. QNAP oder Synology) mit RAID 1 (2 Platten) oder RAID5 (3 oder mehr Platten). Dabei darauf auchten, dass die NAS sowohl über eine schnelle CPU verfügt, wie genügend RAM (mind. 4 GB) hat um einen schnellen Zugriff zu gewährleisten. Wenn diese Aufgabe erledigt ist, könnte in einem zweiten Schritt an die Erneuerung der WS gedacht und umgesetzt werden. Bei den heutigen Hardwarekosten besteht natürlich gegenüber den Preisen vor 11 Jahren ein größerer Handlungsspielraum. Übrigens, es gibt mit der Fa. GSD Remarking (www.GSD.eu) eine Spezialfirma für wiederaufbereitete gebrauchte IT-Hardware (mit Grantie) und einer Riesenauswahl an WS, Laptops u.a.. Es lohnt sich, von dort zumindest ein Angebot einzuholen. Eine "Runderneuerung" incl. neuer NAS zu erschwinglichen Kosten sollte damit keine Problem sein.
Mitglied: FritzB
FritzB 11.07.2022 aktualisiert um 14:22:06 Uhr
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Zitat von @148523:

Ist ja auch alles gesagt zu dem Thema.
Zeit das der TO seinen Thread nun auch als erledigt schliesst.
https://administrator.de/faq/32

Ja, ich dachte, mit "Gelöst" sei alles erledigt, bin aber offenbar zu blöd, den "Erledigt"-Button zu finden. In den https://administrator.de/faq/32 wird auch nur das "Gelöst" beschrieben, nicht das "Erledigt" - oder ich bin blind.

Also: Wenn mir jemand auf die Sprünge hilft, erledige/beende ich den Thread umgehend.
**

Nach der Diskussion hier, plane ich, bei nächster Gelegenheit einen Win 11-Test mit einer neuen Festplatte C (SSD) zu machen. Dabei spiele ich Win 11 frisch und unbelastet auf. Das bedeutet, dass - im Funktionsfall - auch die Anwendungsprogramme neu installiert und so konfiguriert werden müssen, dass sie miteinander kooperieren. Das gilt dann für alle drei Rechner. Medical Office muss dann anschließend vom Indamed-Service migriert werden.
Das alles geht aber nur, wenn der Laden Betriebsferien macht.

Sollte auch ein frisches Win 11 nicht auf der Hardware laufen, steige ich (hauptsächlich aus Altersgründen*) aus dem Geschäft aus. Dann soll sich eine andere Firma um neue Hard- und Software kümmern.

*) aber auch, weil ich mich bisher einfach nicht mit den kleinen NAS-Teilen anfreunden konnte, nachdem ich in anderem Zusammenhang mit Qnap und Synology herumexperimentiert habe. Schon dass das Netzteil nicht im NAS-Gehäuse integriert, sondern über eine einfache gesteckte Strippe damit verbunden ist, lässt mich Unbehagen empfinden. Sorry - ich bin halt oldfashioned. Bedeutet: Hardware muss groß und schwer und am besten auch fest mit der Unterverteilung verbunden sein. Zur Not gehen auch Verbindungen über Schuko-Steckdosen, aber bloß keine Leitungen mit weniger als 0,75 mm² ...

Ganz herzlichen Dank noch einmal an alle, die sich an der Diskussion beteiligt haben.
FritzB