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Mehrere Access Points in Reihe schalten/Welche Firma, Typ wie gehst

Hallo, hat da jemand Ahnung davon? Habe schon mit Dlink gesprochen, aber die sind da nicht gerade kompetent.

Ich will ein 4 stöckiges Gebäude mit Wlan versorgen , der User soll von der obersten in die unterste mit dme Laptop gehen können, ohne das er sich an einem anderen AP manuell anmelden muss.

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Member: stpe
stpe Apr 29, 2006 at 18:36:08 (UTC)
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Die Router müssen "Roaming" unterstützen. Dann übernimmt jeweils der AP die Verbindung, dem der Client am "nähesten" ist.

Gruss
Stefan
Member: creetz
creetz Apr 29, 2006 at 20:57:23 (UTC)
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Lancom, Orinocco ... gibt viele gute AP´s
Member: Nimanic
Nimanic Apr 30, 2006 at 10:09:40 (UTC)
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Zyxel G-3000H:

Roaming und Repeating einschalten und es geht. Die Konfiguration kannst du dir auch hier angucken:

http://www.zyxeltech.de/previews/g3000h350aac1/rpSys.html

du solltest aber darauf achten nicht mehr als 6 Geräte hintereinadenr zu schalten sonst wird die laufzeit zu lang und du bekommst keine Daten mehr durch.

Gruß Sebastian
Member: Pinguin2k
Pinguin2k Apr 30, 2006 at 10:14:23 (UTC)
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Am besten nimmst du Linksys.

das ganze heißt auch Repeaten.

Gruß
Pinguin

P.s. wie das funktioniert, such mal im Forum, da hab ich die Frage schonmal beantwortet udn beschrieben wie es funktioniert.
Mitglied: 7893
7893 Apr 30, 2006 at 14:32:29 (UTC)
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und noch ein Kommentar:
grundsätzlich geht das mit allen AccessPoints, die WDS, Repeater oder Point to Point unterstützen. Wichtig dabei ist: jeder in Kaskade angehängte AP halbiert die verfügbare Bandbreite der Funkzelle um etwa 50%. Daher wird diese Anwendung auch nicht ampfohlen (nicht mehr wie 3 Systeme in Reihe). Auch zu beachten ist, dass bei einigen Herstellern, dieses in Reihe schalten nur in der eigenen Produktpalette geht.
WDS geht bei Proxim/AGERE; Cisco, Lancom; Repeater bei Planet und 1stWave z.B. Der Name für diese Funktionalität ist unterschiedlich, nur WDS ist halbwegs standadisiert und funktioniert herstellerübergreifend.

Ich nutze dieses Verfahren nur in Hotspots mit geringer Auslastung. Macht sonst keinen Sinn.
Falls es preiswert sein soll, nehmen Sie Planet APs, Modell 4060. Quelle auf Anfrage.

Viel Erfolg
H.-Joa. Richter
Member: diskformat
diskformat Apr 30, 2006 at 15:02:47 (UTC)
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Aber wie sollte ich es sonst ermöglichen, dass unsere User im ganzen Haus wlan empfang haben?
Mitglied: 7893
7893 Apr 30, 2006 at 16:12:09 (UTC)
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grundsätzlich muss jeder AccessPoint mit einem Datenkabel angeschlossen werden, über dieses kann auch die Spannungsversorgung für den AP erfolgen.
Wenn das nicht geht, oder zu teuer ist, wird oft die Repeaterfunktion, bzw., WDS (Wireless Distribution) verwendet. Aber zu beachten ist immer, jeder AP braucht Spannung. Ein Kabel muss folglich gelegt werden (entweder 240Volt oder Datenkabel). Und oft ist das Datenkabel, inklusive PoE (Power over Ethernet) die preiswertere Variante. Auch ein Mischbetrieb mit drahtloser Verbindung und drahtgebundener Verbindung der APs untereinander ist okay.
Und jetzt noch eine wichtige Frage: ist das Gebäude ein Wohnhaus für "private" Zwecke oder ein Firmengebäude? Welcher Durchsatz ist mindestens notwendig? Danach richtet sich die Planung und Installation.
Im Prinzip eine einfache Angelegenheit.
mfg
HJR
Mitglied: 7893
7893 Apr 30, 2006 at 16:13:44 (UTC)
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wenn es schnell gehen soll: --> Info@RineCo.de

mfg
HJR
Member: diskformat
diskformat Apr 30, 2006 at 16:41:17 (UTC)
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Es handelt sich um ein vierstöckiges Firmengebäude mit einer daran angeschlossenen Halle.

Denke auch das entweder Linksys , Netgear oder Dlink in Frage kommt.

Jedes der Stockwerke hat ca. 120qm. Gibt es eine bestimmte Position in jeder Etage, damit der Ap am Besten Kontakt zu dme AP in der Etage darunter aufnimmt?

Danke für eure Hilfe
Member: Nimanic
Nimanic Apr 30, 2006 at 18:20:30 (UTC)
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zu beachten ist auch das WDS KEIN Standart ist und hier jeder hersetller sein eigenes Süppchen kocht und daher bei weitem nicht alle GEräten mit allen können.
Member: Pinguin2k
Pinguin2k Apr 30, 2006 at 22:37:13 (UTC)
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hier, noch ein kleiner Tip von meiner Seite.

Nimm auf keinen Fall Netgear, das ist einfach der größte ###!! Dlink ist auch so ein spezial Fall.

Ich kann dir nur Linksys empfehlen. Du hast auch noch die Vorteil, dass Linksys sehr offen für andere Firmware ist und noch vieles anderes mitbringt.

Ich würd dir echt zu Linksys raten.

Pinguin
Mitglied: 7893
7893 May 01, 2006 at 10:15:44 (UTC)
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sieh mal hier rein, da steht einiges drin.
http://www.techwriter.de/thema/wlan-rei.htm

Sie können Linksys nehmen, aber um einen Test kommen Sie nicht herum.
Bei der Fläche von 120 qm ist die Aufteilung von Länge x Breite ein Ansatz. Sie werden 2 APs je Etage als erstes planen müssen und fangen bitte mit zwei Etagen an. Sie sehen dann, wie die tatsächliche Ausbreitung ist, danach können Sie die Erweiterungen vornehmen. Sie können auch die mitgelieferten Rundstrahlantennen durch Sektorantennen, z.B. mit 60 Grad Öffnungswinkel, ersetzen. Somit haben Sie die Möglichkeit, die APs an die "Seite" zu setzen und in den Raum zu strahlen/funken.
mfg
HJR
Member: diskformat
diskformat May 01, 2006 at 11:48:31 (UTC)
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Hallo Herr Richter,

gibt es in den jweiligen Etaen bestimmte Positionen für die Aps?

Ich habe mal ein Video zu diesem Thema gesehen, da wurden die Aps an die Decke gehängt.

In den Etagen darunter immer an die gleiche Position, so dass wenn man theroretisch eine Loch durch alle Decken bohren würde alle Aps übereinander sehen würde.

Da unsere Switches kein Power over Ethernet können, werde ich dann einen Netzwerkanschluss und einen Stromanschluß an die Decken machen
Mitglied: 7893
7893 May 01, 2006 at 12:30:38 (UTC)
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wenn Ihre Switche PoE nicht unterstützen, können Sie auch externe PoE Systeme nehmen, Z.B. Powerdsign.

Die APs als solche können an die Wand, Decke (eigentlich lageunabhängig ) montiert werden, je nach Bedarf.

mfg
HJR
Member: aqui
aqui May 01, 2006 at 13:13:31 (UTC)
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Die HF Ausleuchtung muss aber immer, wie "elko" richtig bemerkt, mit Monitoring Tools ausgemessen werden. Für eine optimale homogene Versorgung kommt man da nicht drumrum. Die HF Reflexionen und Ausleuchtungen sind bei 2,4 Ghz (oder 5 Ghz bei Dualmode APs) in sehr starkem Maße abhängig von der baulichen Struktur. Also sowas wie alle APs untereinander oder in festem bemaßtem Abstand ist unsinnig.
Ferner sollte man darauf achten wenn einem die Ausbreitung wichtig ist, nicht gerade Consumer APs zu nehmen mit integrierten Antennen auf Platinensubstrat. Die schlechten Eigenschaften von Epoxyd verbraten bis zu 30% der ohnehin niedrigen Sende- bzw. Empfangsenergie in Wärme. Viele Billigheimer integrieren die Antenne mit auf der Platine um auch noch die letzten Kosten zu sparen ala "Geiz ist geil..." mit den entsprechenden negativen Auswirkungen ! Auch Systeme mit einzelnen Antennen sollte man meiden. Am geeignetsten sind immer Systeme mit 2 Antennen die Diversity Empfang zulassen bzw. inkl. externer Antennebuchse um ggf. Sektorantennen zu benutzen.
Dieses Ausbreitungs Monitoring können manche Treiber Utilities einiger Hersteller bewerkstelligen bei den so etwas integriert ist oder im SW Package enthalten ist. Rudimentär leisten das auch Tools wie z.B. Netstumbler (www.netstumbler.com)
Member: diskformat
diskformat May 04, 2006 at 06:22:29 (UTC)
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LInksys hat mir folgendes empfohlen

1) Ap an Switch hängen

2) dieselbe ssid

3) wlan verschl. gleich

4) unterschiedliche kanäle 1,4,7,11,

5) Produkt: wap54g

6) Im AP müsse man nichts einstellen, da die Aps das untereinander erkennen

Frage 7) Ich habe ihn gefragt(Support) wie das mit den Schwellenwerten ist, soll heißen wie nah muss ein Laptop am nächsten AP sein, damit er sich diesen krallt

Hatte mal das Problem bei einem Kunden, dass wir im Büro einen Router mit eingebautem AP hatten und noch einen im Whz montiert habe. Obwohl wir mit dme Laptop im Whz standen.
, hat er die sehr schwache Verbindung zum Büro Router aufrechterhalten

Frage 8) Ob ich jetzt ohne Lan Kabel das Signal von Ap zu AP weiterreiche oder ob an jedem Ap ein Kabel hängt macht doch nur den Unterschied, das die Lösung ohne Kabel eher ein Kompromiss ist(Bandbreite geht von Ap zu Ap verloren) und ich mit Kabel eine höhere Bandbreite erreiche oder? Handelt sich dann um WDs, wenn ich das richtig verstanden habe.

Ist denn die o.g Lösung, die Richtige für uns?


Vielen Danl für eure Tips
Member: diskformat
diskformat May 05, 2006 at 16:25:24 (UTC)
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schieb
Member: aqui
aqui May 05, 2006 at 18:36:34 (UTC)
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ad 7.)
Diese Frage wird dir realistisch niemand beantworten können. Wie oben bemerkt ist das abhängig von der baulichen Struktur, Anordung der Antennen, Anordnung des AP. Das ist in jedem WLAN Netz komplett anders. Das musst du immer ausmessen !
Consumer APs supporten meist kein Layer 2 Roaming. Der WiFi Standard hat dafür keine Prozedur standardisiert und alle Hersteller machen da was Proprietäres...wenn überhaupt. Wie gesagt Consumer APs ala D-Link machen sowas aus Kostenersparnis meist nie. Deren normale Wohnzimmeruser haben auch meist nie mehrere APs.

ad 8)
Ja das ist WDS. Jeder Hop halbiert deine Bandbreite. Ausserdem rennst du immer in das "hidden station" Problem, das der Zielrechner den Ursprungsrechner nicht hört und Kollisionen überhand nehmen. Keine gute und professionelle Lösung.
Es wird einen neuen Standard im WLAN geben 802.11s der meshed Networks im WLAN supported. Guckst du hier:

http://www.heise.de/mobil/artikel/68923

Es wird aber noch dauern bis alle Hersteller das implementiert haben. Hier wieder das Problem Consumer APs. Ob die das dann CPU seitig schaffen steht wieder in den Sternen.