Migration Windows 7 Pro auf Windows 10 Pro

cloudy
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Lohnt sich eine Migration von Windows 7 Pro auf Windows 10 Pro unter irgendwelchen Aspekten?
Mir fallen hierzu nur folgende ein:
- Kürzere Startzeiten
- Längerer Supportzeitraum

Kennt jemand noch weitere vorteile, bzw. Sollte man das kostenlose Upgrade nutzen?


Edit: Ich meinte eigentlich nicht für Privat sondern als Firma (Kurz vor Feierabend sollte man einfach keine Fragen mehr posten).

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Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.01.2016 um 17:00:48 Uhr
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Zitat von @Cloudy:

Lohnt sich eine Migration von Windows 7 Pro auf Windows 10 Pro unter irgendwelchen Aspekten?

Software die nur unter windows 10 läuft? :-) face-smile

Momentan gibtes für den normaluser keine triftigen Grund zu migrieren, eher viele dagegen, wie z.B. fehlende Treiber u.a.

Mir fallen hierzu nur folgende ein:
- Kürzere Startzeiten

Das ist nur eine Ikllusion. Die Hardware wird ncith schneller.udn Entmüllen bringt mehr als ein Upgrade.

- Längerer Supportzeitraum

Das kann man auch zu einem späteren zeitpunkt nutzen.

Kennt jemand noch weitere vorteile, bzw. Sollte man das kostenlose Upgrade nutzen?

Echte Vorteile sind nicht vorhanden. Wenn man sich das Upgrade sichern will, machst Du ein backlup Deines Systems, führst das Upgrade durch, aktivierst Windows 10 udn gesht wieder zurück zu windows 7. Dann kannst du zu jedem belibiegen zeitpunkt au Windows 10 wechseln, auch nach dem Upgrade-Zeitraum.

lks
Mitglied: ypstech
ypstech 14.01.2016 um 17:10:56 Uhr
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Hi Cloudy

Ob sichs lohnt kannst Du nur selbst entscheiden, hast Du alle Treiber, laufen alle Programme unter 10...
Das Gerücht mit dem "schneller hochfahren" konnte ich bis jetzt nicht nachvollziehen, auf meiner "Testkiste" startet W10 noch langsamer als W7, langsamer als Jessie sowieso..
Ich würd sagen... einfach mal testen wenns geht und dann entscheiden, der längere Supportzeitraum wäre mE der einzige Pro- Punkt derzeit

ypstech
Mitglied: DerWoWusste
Lösung DerWoWusste 14.01.2016, aktualisiert am 15.01.2016 um 09:21:33 Uhr
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Hi.

Für die Diskussion kommst Du reichlich spät, die wurde bei Erscheinen von 10 zur Genüge geführt :-) face-smile
Ganz einfach: Du wirst nicht ewig Windows 7 verwenden. Irgendwann sind Hard- und Software nicht mehr kompatibel, spätestens dann. Die bessere Frage wäre also: welche Nachteile hat es, das kostenlose Upgrade JETZT mitzunehmen, und das ist schnell beantwortet:
-Aufwand JETZT (wirst Du irgendwann eh haben)
-Umgewöhnung JETZT (kommt auch irgendwann zwangsläufig)
-ggf. Inkompatibilitäten mit verwendeten Programmen und verwendeter Hardware (immer möglich, wenn gleich auch erfahrungsgemäß geringes Auftreten) - auch das wird mit dem Nachfolgeprodukt von 10 (falls es das geben wird) nicht anders werden.

Ich sehe somit keine Nachteile. Die Frage nach den Vorteilen stellt sich mir nicht.
Bei unserer Migration (von 8.1) hatten wir bislang nicht eine einzige Software die nicht lief und auch nicht ein einziges Stück Hardware.

Neue Features, die gegenüber 7 ins Auge fallen (die Liste ist nicht komplett)
-eingebaute Verschlüsselung
-eingebauter Virenscanner
-eingebauter PDF-reader
-eingebauter Flashplayer
-Sprachpaketnutzung pro Benutzer möglich
-besserer Support für 4k-Geräte
-verbessertes RDP/RemoteApp
-Zugang zum Appstore
-PhoneCompanion
-ISO mounting
-eingebauter Hypervisor
-Unterstützung für Biometrie-Logon
-besserer Fenstermanager+virtuelle Desktops
-kernel hibernation für schnelleren Start
-Installation auf USB möglich
-Clouddrive eingebaut (wer's braucht)
-verändertes Updating (das OS braucht stets und zu jedem Zeitpunkt nur ein einziges Update für sich) durch kumulative Updates. Resultat: geht schon schneller von statten
-Synchronisation von Dateien und Einstellungen weltweit (über die Cloud)

Klarer Kritikpunkt ist der Datenschutz, der allenthalben beargwöhnt wird, siehe zum Beispiel mal diese Aufstellung von Spekulationen und Fakten: http://www.onecitizenspeaking.com/2015/11/congratulations-new-windows-1 ...
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.01.2016 um 18:13:29 Uhr
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Zitat von @DerWoWusste:


Neue Features, die gegenüber 7 ins Auge fallen (die Liste ist nicht komplett)
... (Liste gekürzt)


Wobei man aber sagen muß, daß der Otto-Normaluser davon meist nichts merkt oder eher verwirrt ist. :-) face-smile

lks
Mitglied: DerWoWusste
DerWoWusste 14.01.2016 um 18:15:12 Uhr
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Der ONV ist nicht in der Lage zu verstehen, was ein OS ist und wo die Grenze zwischen OS und Anwendungen ist. Dem ONV empfehle ich zu seiner eigenen Sicherheit die Schreibmaschine.
Mitglied: 122573
122573 14.01.2016 um 18:40:55 Uhr
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vor allem bei Windows 10 wird einem doch nur so richtig klar gemacht, wie sicher man mit Edge surfen kann und was der Defender so alles drauf hat. Nun, den Eicar erkennt er, bei "bösen" Skripten ist da der PC "sicher". Windows 10 wird auch nicht als Spyware erkannt.
Migriere besser nicht, macht nur sinn, wenn du W10 wirklich brauchst. Die Startzeiten sind eigentlich bei einer SSD und Windows XP am besten.
Mitglied: DerWoWusste
DerWoWusste 14.01.2016 um 18:54:55 Uhr
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Ob ich was? Brötchen habe?
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lochkartenstanzer 14.01.2016 aktualisiert um 19:38:47 Uhr
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Zitat von @122573:

Die Startzeiten sind eigentlich bei einer SSD und Windows XP am besten.

marco, dann nimm einen C64. der ist sofort nach dem Einschalten betiebsbereit, Kein Warten, "Kein disk not found", keine Gefahr duch moderne Malware. Und Internet kann der auch.

lks
Mitglied: jsysde
jsysde 14.01.2016 um 19:28:23 Uhr
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N'Abend.

Für Privat?
Machen, wenn du technik-affin bist und grad Zeit und Lust dazu hast - Windows 10 macht nichts schlechter, aber einiges besser und vieles anders als Windows 7. Vorher ein komplettes Backup machen und wenn's schiefgeht, einfach Backup zurückspielen und mit Windows 7 weiter machen. Kostet aktuell nur Zeit und Hirnschmalz.

Im beruflichen Umfeld würd' ich die Migration noch ne Weile hinauszögern und vorher sicherstellen, dass (funktionierende!) Treiber für alle Geräte (in- und extern) zur Verfügung stehen und vor allem auch alle benötigten Programme fehlerfrei laufen. Der Aufwand ist hier deutlich höher wie im privaten Umfeld.

Cheers,
jsysde
Mitglied: 122573
122573 14.01.2016 um 19:34:06 Uhr
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Windows 10 ist ein Resourcenfresser. Ich habe ein W10 in ner VM mit 2GB RAM installiert. Es ist dort langsamer als W7. Windows 10 sendet zu viele Daten an MS
Mitglied: Cloudy
Cloudy 15.01.2016 um 08:51:25 Uhr
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Ich meinte eigentlich nicht für Privat sondern als Firma (Kurz vor Feierabend sollte man einfach keine Fragen mehr posten)
Mitglied: Kuemmel
Lösung Kuemmel 15.01.2016 aktualisiert um 09:21:29 Uhr
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Hi,
dann würde ich auch bis ca. April mit dem Upgrade warten. So hast du noch genug Zeit eure Software auf Win10-Kompatibilität zu testen und trotzdem kostenlos an das Upgrade zu kommen. Außerdem sollten bis dahin die meisten Kinderkrankheiten behoben sein! :-) face-smile

Gruß
Kümmel
Mitglied: Lochkartenstanzer
Lösung Lochkartenstanzer 15.01.2016 aktualisiert um 13:37:50 Uhr
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Zitat von @Cloudy:

Ich meinte eigentlich nicht für Privat sondern als Firma

Dann nimmst Du Dir eine Testkiste vor, prüfst nach dem Upgrade, ob alles was Ihr in der Firma bentzt weiterhine einwandfrei läuft, Treiber, Spezialsoftware, Warenwirtschaft, etc. Frag insbesodnere die hersteller, ob die schpon windows 10 freigegeben haben. Das ist z.B. nicht bei jedem CRM/ERP der Fall. Und wenn das funktionieren sollte, kannst Du das Upgrade zu einem Dir genehmen Zeitpunkt beginnen.

Ansonsten solltest Du Dir das kostenlose ZUpgrade sichern, indem Du auf jede Kiste eine leere Platte reinsteckts udn da drauf Windows 10 mit der Win7-Lizenz installierst (geht mit 1511 inzwischen) udn aktivierst. danach kannst Du mit dem ursprünglichen System weiterarbeiten. Sofern MS da nichts gravierendes umstellt, kannst Du die jeweilige Kiste dann zu jedem zeitpunkt der Dir genehm ist, auf windows 10 aktualisieren, ohne das Du in Zeitnot kommst, daß Du bis zum Sommer schon aktualisieren mußt.

lks
Mitglied: altmetaller
altmetaller 16.01.2016 um 15:45:41 Uhr
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Also, beim Testen sind mir durchaus Geräte (auch Lenovo-Notebooks!) aufgefallen, die unter Windows 10 "einfach nur beschissen" laufen. Im Zweifelsfall testen :-) face-smile

Anzumerken wäre übrigens auch, dass es beim Upgrade durchaus auch juristische Fallstricke gibt.

Gerade, wenn Ihr z.B. für Behörden arbeitet, unterliegt Ihr eventuell der ISO27001. Ebenso sensibel wären Strukturen mit medizinschen Daten, Daten zur Parteizugehörigkeit und zu "erotischen" oder religiösen Präferenzen, Informationen bezüglich einer Gewerkschaftszugehörigkeit usw. usf.

In dem Fall sollte man zumindestens einmal darüber nachgedacht haben, welche Daten u.U. unbeabsichtigt übertragen werden und wie man der Übertragung Einhalt gebietet.

Just my 2C.
Mitglied: DerWoWusste
DerWoWusste 16.01.2016 aktualisiert um 16:02:08 Uhr
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Interessehalber:
Also, beim Testen sind mir durchaus Geräte (auch Lenovo-Notebooks!) aufgefallen, die unter Windows 10 "einfach nur beschissen" laufen
Was lief denn wie und welche Lenovomodelle waren das?
Mitglied: altmetaller
altmetaller 17.01.2016 aktualisiert um 22:50:22 Uhr
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Ein Beispiel wären z.B. die Audiotreiber auf einem R61i.

Wobei ich das Ding dann sofort plattgemacht habe, da das Upgrade sowieso eher versehentlich angestoßen wurde und ich mal gucken wollte, in welcher Qualität ich das rückgängig machen kann.

Mit dem Fingerabdrucksensor hatte ich auch Probleme, zumindest auf meinem T420 und dem T430. Auf einem SL500 sind mir z.B. die USB-Buchsen ausgefallen usw. usf.

Wie gesagt, jetzt noch großartig drüber rätseln bringt eh nix. Ich habe die Teile bereits für neue Tests plattgemacht und meine Kunden kaufen mir eh' keine Windows 10 Geräte ab. Im Gegenteil - im Moment verkaufe ich ganz gut, weil ich "noch" legal an Windows 7 Geräte drankomme.