Nas im Eigenbau

Mitglied: axel123321

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29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015, 3691 Aufrufe, 16 Kommentare, 1 Danke

Hallo zusammen,

nach langem Überlegen bau ich mir nun mein NAS selber. Jedoch habe ich nochmals andere Hardware dafür raus gesucht.
Nun wollt ich nochmals sicher gehen ob diese Komponenten alle zusammen passen und sich optimal miteinander "vertragen".

Hardware:
8f1cffba7a9c799dca02046ded1c0b7c - Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern

Als OS kommt FreeNAS zu Einsatz (kommt auf die SSD). Außerdem werden 2x4TB WD Red Platten eingebaut, welche später in einem Raid 1 Verbund laufen werden. Der Server wird dann 24/7 im Keller laufen.

Viele Grüße und einen guten Rutsch :) face-smile
Axel
Mitglied: kontext
LÖSUNG 29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015
Hallo @axel123321,

sind das Netto-Preise oder Brutto-Preise?
Warum hast du dich für ein selbstzusammengebautes System entschieden, wenn ich fragen darf?

Wenn ich alles zusammenrechne komme ich auf knapp 220,- ...
... dort bist du bei den gängigsten NAS-Herstellern locker dabei
... ein QNAP TS-231+ Turbo NAS gibt es zum Beispiel schon in diesem Preissegment ...
... von daher würde ich eher zu einem "richtigen" NAS greifen - aber du wirst deine Gründe haben :-) face-smile

Zu deinen Komponenten - ich würde zum Beispiel einen riesen Bogen um AsRock Boards machen ...
... Gerade im 24/7 Bereich würde ich auf Qualitativ-Höherwertige Produkte achten
... Ich weiß es gibt welche die schwören auf AsRock - aber für mich ist das einfach nur ein stylischer Briefbeschwerer

Bei der SSD ebenfalls - hier würde ich zu Samsung, Intel oder Kingston raten ...
... Mit anderen Herstellern gab es bereits das eine oder andere böse Erwachen ...

Wie gesagt - ist nur mein persönliches Empfinden und ich will dich keineswegs beeinflussen ...

Gruß
@kontext
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Mitglied: axel123321
29.12.2015 um 10:18 Uhr
Hallo kontext,

also die Preise auf dem Bild sind alle Brutto.
Ursprünglich sollte es ein fertig Nas von Synology werden. Dieses Nas könnt ich dann jedoch nur als Netzwerkspeicher verwenden. Evtl werd ich auf dem Server aber noch andere Dienste laufen lassen...
Also in meinem GamingPC steckt auch ein asRock Board drin, damit hatte ich eigentlich noch nie Probleme..Welches Board würdest du mir dann empfehlen?
Und bei der ssd bin ich noch am überlegen, weil ne samsung ist mir dann doch zu teuer..

Viele Grüße
Axel
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Mitglied: killtec
LÖSUNG 29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015
HI,
ich kann nur die QNAP NAS empfehlen. Wir haben hier auch ein großes stehen. Läuft super, gibt immer Updates, und bietet mehr als nur NAS.

Gruß
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Mitglied: 117643
117643 (Level 2)
29.12.2015 um 10:25 Uhr
An was für Diense denkst du den? Synology kann sehr sehr viele Anwendungen https://www.synology.com/de-de/dsm/app_packages/all_app
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Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015
Moin,

Also wenn es ein "SelbstbauNAS" werden soll, würde ich einfach zu einem HP Microserver greifen. Die kosten auch zwischen 150 und 300 Euro, haben echte Serverhardware und haben zueinander passende Komponenten verbaut. Nur etwas ECC-RAM und Platten/SSDs rein und fertig ist das NAS.

lks

Nachtrag: das Forum hat eine edit-Funktion. Ich lese in der Überschrift immer Abbau. :-) face-smile
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Mitglied: maretz
LÖSUNG 29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015
Moin,

bei FreeNAS wird auch nen BSD/Linux zum Einsatz kommen, daher würde ich da schauen was so andere Leute damit für Erfahrungen haben. Zum Teil kannst du da mit der aktuellsten Hardware mal Probleme haben wenn ein Treiber nicht als Open Source vorliegt.

Falls du sowas also baust würde ich überlegen ob ich da dann nen Standard-Linux drauf packe (es sei denn du hast spezielle Anwendungsfälle). Ne Datei-/Druckerfreigabe is da auch kein Hexenwerk und du bist noch etwas freier bei der Software. Beim Speicher würde ich ruhig "soviel wie geht" nehmen da ein Linux den freien Speicher eh als Filecache einsetzt. Dies beschleunigt natürlich noch einiges.

Je nachdem würde ich beim Board gucken was da an Steckplätzen drauf ist. Selbst wenn man heute sagt "nen gBit ist genug" bedeutet das nicht das dies in 1-2 Jahren auch so ist. Ich habe grad (beruflich) die ersten Systeme verbaut bei denen pro Blade 40 GBit am Netzwerk hängen. Es lohnt m.E. noch nicht heute die 10 GBit wirklich zu kaufen aber zumindest zu schauen das mal ein freier Erweiterungsslot vorhanden ist kann nicht schaden (und sei es nur um ggf. per Bond schon mal auf 2 GBit zu gehen wenns mal wieder eng wird)

Schönen Gruß,

Mike
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Mitglied: gansa28
LÖSUNG 29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015
Hi axel123321,

ich würde an deiner stelle wie bereits hier erwähnt auf die HP Microserver Reihe setzen, ich hatte bereits mehrere Modelle im Einsatz, (N36L,N40L,Gen8) Als NAS, ESX Server, usw.

Für knapp 500€ (ohne Platten) bekommst du sogar einen vSphere 6.0 U1 fähigen aus der VMWare Compability Liste, das ist der mit dem E3-1200-v2 CPU

https://www.vmware.com/resources/compatibility/detail.php?deviceCategory ....

Mit passendem Hardware Raid Controller meiner Meinung nach ein TOP SOHO Server für wenig Geld.


Das Hardwareluxx Forum hat einen großen Sammelthread zu diesem Thema:

http://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-g8-g1610t-g2020t- ...

Grüße

Gansa28
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Mitglied: Dobby
LÖSUNG 29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015
Hallo,

wenn es FreeNAS werden soll, dann würde ich auch zu einer CPU greifen wollen die dann ECC Speicher unterstützt,
so gut das Protokollieren auch ist, wenn etwas falsch auf die HDD kommt wird es auch falsch protokolliert und
dann kehrt sich die Protokollierung und Journalisierung ins Gegenteil um! Also ein Intel Xeon E3 mit zwei oder
vier CPU Kernen sollte man auch schon gut und günstig bekommen. Dann noch das 300 Watt "Strommonster"
was dort zu sehen ist, also da würde ich mal schnell nachrechnen was denn dort alles an Geld zusammen
kommt bzw. gespart werden kann. und "last but not least" sollte das FreeNAS einfach auf einem großen
und schnellen USB Stick installiert werden, ist auch so von FreeNAS selber empfohlen worden.

Ich würde mal zu folgenden Varianten tendieren wollen, wenn es denn ein Eigenbau werden soll.

Small:
Supermicro Intel Atom (Avoton) 2350, 2550 & 2750 als Board mit zwei, vier und acht CPU Kernen.
A1SAi-2750F / A1SAi-2550F / A1SRi-2758F / A1SRi-2558F
64 GB ECC RAM, AES-NI, TurboBoost

Medium:
Supermicro Intel Xeon D-1500 Series Boards mit 4C/8T, 6C/12T, 8C/16T, 12C/24T & 16C/32T CPU Kernen.
Supermicro Intel Xeon D-1500 Plattform (verlinkt)
128 GB ECC RAM, AES-NI, Intel QuickAssist und DPDK enabled Software, M.2 SSD, 10 GbE

Large:
Supermicro Intel Xeon E3-1200 v2/v3/v5 Plattform mit ECC RAM
Supermicro E3 Serie
Gigabyte GA-6 GA-6LISL (alternativ)
32/64 GB ECC RAM, AES-NI

Gehäuse: (für alle oben genannten Boards)
Supermicro SC721 TQ-250B / CSE-721TQ-250B
Mini-ITX Tower mit 250 Watt Flex-Netzteil
4 Einbauschächte für 3,5"/2,5" HDD/SSD
1 Einbauschacht für Slim DVD/BlueRay Player/Brenner

Des weiteren würde ich auch einmal an ein internes oder externes USB 3.0 RDX Laufwerk nachdenken
denn die Daten sollen ja auch gesichert (Backup) werden, oder? Denn ein RAID1 ist kein Backup!

Alternativ kann man sich hier auch noch ein paar Anregungen holen;
NAS selber bauen

Gruß und einen guten Rutsch
Dobby

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Mitglied: ypstech
LÖSUNG 29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015
Hallo Axel

bei Deiner Hardwarezusammenstellung kommts darauf an ob Du das NAS nur zum "Privatvergnügen" einsetzt oder ob da wichtige Daten drauf rumliegen..
Wenn Du s nur für Krimskrams nimmst würde es funktionieren, allerdings würde ich dann nicht FreeNAS sondern NAS4Free nehmen. Ist ein Fork von FreeNAS, allerdings etwas genügsamer bei den Hardwareanforderungen, FreeNAS hat mittlerweile den Staus "Industrial grade" erreicht, ist also wesentlich mehr auf Zuverlässigkeit etc getrimmt.
Um das auszunutzen solltest Du dann die passende Hardware drunterlegen (ECC- fähig z.B.) Wenn Du ZFS als Dateisystem nimmst ist es (glaub ich) sogar Pflicht
Die SSD kannst Du auch kleiner nehmen, bei mir liegt das OS auf einer 32GB von Intel (NAS4Free)
ASRock.. hmmm...naja...sie waren mal wesentlich schlechter. Hab sie in letzter Zeit öfters verbaut und eigentlich keine Probleme gehabt, Serverhardware ists aber definitv nicht!

das war mein Gelaber dazu... guten Rutsch
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Mitglied: axel123321
29.12.2015 um 20:20 Uhr
Hallo zusammen,

erst mal vielen Dank für die ganzen Kommentare zu meiner Frage :) face-smile
Also das Nas ist ausschließlich für private Zwecke gedacht. Ich habe mir das so gedacht, dass dort zentral alle Daten gespeichert werden und ich dann mit jedem Gerät darauf zugreifen kann.
Nun bin ich soweit, dass es entweder ein HP Microserver wird oder ichs selber bau aber ein fertig Nas fällt raus..
Wenn das OS auf einem USB Stick ist läuft das ganze dann auch stabil?

Gruß und nen schönen Abend :) face-smile
Axel
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Mitglied: Lochkartenstanzer
LÖSUNG 29.12.2015, aktualisiert 30.12.2015
Zitat von @axel123321:

Wenn das OS auf einem USB Stick ist läuft das ganze dann auch stabil?

Kommt auf das OS an. Und wenn es kein Billig-Stick ist. :-) face-smile

lks

PS: Selbst Windows 10 läuft inzwischen vernünftig von Stick runter.
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Mitglied: axel123321
29.12.2015 um 21:46 Uhr
Ja, also ich hab mich jetzt entschieden.. Ich nehm den HP Microserver, da kann ich mir sicher sein, dass er auch 24/7 ohne große Probleme läuft und das OS wird Nas4Free auf nem Stick sein. Zusätzlich kommen noch 8gb ECC Ram zum Einsatz.

Jetzt bin ich mir hier noch unsicher.. Welchen der beiden soll ich nehmen?

1. http://www.amazon.de/dp/B013UBCHVU?smid=A3JWKAKR8XB7XF&tag=geizhals ...
2. http://www.amazon.de/Microserver-712317-421-Intel-Celeron-G1610T/dp/B00 ...

Gruß
Axel
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Mitglied: ente
LÖSUNG 30.12.2015, aktualisiert um 19:53 Uhr
Hallo Axel,

na dann guck die mal das Projekt xpenology an ... da kannste Dir selbst eine Synology zusammenbauen ...

Herzliche Grüße

Heiko
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Mitglied: axel123321
30.12.2015 um 17:44 Uhr
Hallo

also wie gesagt, ich hab mich für den Microserver entschieden :) face-smile
Könntest du mir noch sagen, welchen von denen ich nehmen soll?

Viele Grüße
Axel
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Mitglied: ente
30.12.2015 um 19:42 Uhr
Mit dem Microserver kann man schön XPENOLOGY betreiben ... dazu gibt's ne umfangreiche Community.
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Mitglied: axel123321
30.12.2015 um 19:50 Uhr
okay vielen Dank ich habe gerade bestellt :) face-smile

Viele Grüße und nen guten Rutsch!
Axel
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