Rundmail an 400 Adressen
Hallo,
wie sind aktuell Eure Erfahrungen mit Rundmails?
Gehen 400 Stück über das BCC Feld, oder landet man da schnell auf einer Blackliste?
Jemand ggf. Erfahrungen damit?
Wir versenden direkt über die Firewall ohne Provider.
Gruß, Fred
wie sind aktuell Eure Erfahrungen mit Rundmails?
Gehen 400 Stück über das BCC Feld, oder landet man da schnell auf einer Blackliste?
Jemand ggf. Erfahrungen damit?
Wir versenden direkt über die Firewall ohne Provider.
Gruß, Fred
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18 Kommentare
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wie sind aktuell Eure Erfahrungen mit Rundmails?
Ich hasse die Dinger.Gehen 400 Stück über das BCC Feld, oder landet man da schnell auf einer Blackliste?
BCC macht man schon mal gar nicht. Wenn dann schickt man jede Mail einzeln.Wenn euch mehrere Empfänger wegen unerlaubter Werbung melden -> Blacklist oder schlechte Reputation !
Und von der Blacklist runterzukommen ist manchmal schwierig.
Zitat von @Inf1d3l:
Es muss ja nicht immer nur Werbung sein. Es gibt auch externe Anbieter für sowas. Jedoch läuft das dann über deren SMTP-Server, denke ich.
Ja, gibt es. Und es läuft dann über deren SMTP ServerEs muss ja nicht immer nur Werbung sein. Es gibt auch externe Anbieter für sowas. Jedoch läuft das dann über deren SMTP-Server, denke ich.
Wobei jetzt einmalig 400 E-Mails nicht grad viele sind.
Mich würde mal interessieren warum BCC nichts ist?
Wobei ich aber auch einzelne bevorzuge.

Hallo,
meine Erfahrung ist, dass Du deinen E-Mail-Anbieter fragen solltest, um Sperren und Schadensersatzforderungen zu vermeiden.
Ferner solltest Du vorab für jede Adresse dokumentieren, wann und in welcher Form dich der Inhaber zum Versand aufgefordert hat.
Gruß,
Jörg
meine Erfahrung ist, dass Du deinen E-Mail-Anbieter fragen solltest, um Sperren und Schadensersatzforderungen zu vermeiden.
Ferner solltest Du vorab für jede Adresse dokumentieren, wann und in welcher Form dich der Inhaber zum Versand aufgefordert hat.
Gruß,
Jörg
Zitat von @r2d2r3po:
Es geht um eine einmalige Rundmail an Mitglieder.
Wir versenden nicht über einen Provider, sondern direkt über unseren Mailserver
Es geht um eine einmalige Rundmail an Mitglieder.
Wir versenden nicht über einen Provider, sondern direkt über unseren Mailserver
Beachte, dass einige Anbieter nur 100 Mails pro Stunde ausgehend erlauben.
Daher nicht bcc (da gehen die mit einmal raus), sondern wenigstens ein Tool verwenden (gibt es bereits günstig), welches den versand nacheinander abarbeitet und die Grenzen einhält, welche du vorher definiert hast.
Es gibt bei Mails mit SMTP zwei Empfangsfelder.
Bei der SMTP Übertragen (envelope) steht der Empfänger "name@firma.de".
In der eigentlichen Mail (Mime) stehen nur die Felder To und CC, aber nicht BCC.
Ein Antispam-System könnte diese Mail nun filtern weil der Empfänger nicht in der Mail steht.
Und wenn so eine Mail bei sagen wir mal 20 Empfängern von United Interner (Aktuell glaube ich 1&1, gmx, web.de) ankommt landest Du auf einer schwarzen Liste. Weshalb viele Provider solch einen Versand einschränken.
Stefan
Bei der SMTP Übertragen (envelope) steht der Empfänger "name@firma.de".
In der eigentlichen Mail (Mime) stehen nur die Felder To und CC, aber nicht BCC.
Ein Antispam-System könnte diese Mail nun filtern weil der Empfänger nicht in der Mail steht.
Und wenn so eine Mail bei sagen wir mal 20 Empfängern von United Interner (Aktuell glaube ich 1&1, gmx, web.de) ankommt landest Du auf einer schwarzen Liste. Weshalb viele Provider solch einen Versand einschränken.
Stefan
Mailchimp
Also, zuallerst: BCC würde ich dir tatsächlich nicht empfehlen, da rennst du mit hoher Wahrscheinlichkeit in Limits deines Providers.
Aber bevor du jetzt deine ganzen Daten einem US-Anbieter wie Mailchimp gibst: Welche Software verwendest du für den Mailversand? Die meisten können Serienmails entweder von Haus aus oder es ist per Addon nachrüstbar. Dann werden tatsächlich 400 einzelne Mails generiert, die dann zumindest nicht die Empfängerlimits pro Mail überschreiten.
400 E-Mails sind für keinen Mailprovider eine unbewältigbare Menge. Wir als vergleichsweise kleiner Provider haben auf unseren Kundenmailservern im Durchschnitt mindestens 6.000 Mails pro Tag ausgehend. 400 Mails mehr gehören zur Standardabweichung.
Frag aber vorher mal bei deinem Provider nach, was bei denen so das Limit an Mails/Empfänger pro Stunde ist - dann kannst du deinen Versand drauf abstimmen. Und musst dann notfalls über ein paar Stunden verteilt senden. Oder der Provider dreht dir kurzfristig das Limit auf
Aber bevor du jetzt deine ganzen Daten einem US-Anbieter wie Mailchimp gibst: Welche Software verwendest du für den Mailversand? Die meisten können Serienmails entweder von Haus aus oder es ist per Addon nachrüstbar. Dann werden tatsächlich 400 einzelne Mails generiert, die dann zumindest nicht die Empfängerlimits pro Mail überschreiten.
400 E-Mails sind für keinen Mailprovider eine unbewältigbare Menge. Wir als vergleichsweise kleiner Provider haben auf unseren Kundenmailservern im Durchschnitt mindestens 6.000 Mails pro Tag ausgehend. 400 Mails mehr gehören zur Standardabweichung.
Frag aber vorher mal bei deinem Provider nach, was bei denen so das Limit an Mails/Empfänger pro Stunde ist - dann kannst du deinen Versand drauf abstimmen. Und musst dann notfalls über ein paar Stunden verteilt senden. Oder der Provider dreht dir kurzfristig das Limit auf
Dann sehe ich da erst Recht kein Problem. Falls eure Domain SPF und/oder DKIM einsetzt, sehe ich da auch keine Probleme, dass alles im Spam-Ordner beim Empfänger landet.
Wenn es sich einrichten lässt, sage dem Mailserver, er soll Mails an identische Domains (die meisten haben ja irgendwelche Freemail-Adressen) nicht zu sehr stapeln und besser verteilen. Dann bekommen GMX, GMail u.s.w. nicht auf einmal hunderte Mails sondern zeitlich etwas verteilt. Das verhindert, dass dort irgendwelche Rate-Limits greifen.
Wenn es sich einrichten lässt, sage dem Mailserver, er soll Mails an identische Domains (die meisten haben ja irgendwelche Freemail-Adressen) nicht zu sehr stapeln und besser verteilen. Dann bekommen GMX, GMail u.s.w. nicht auf einmal hunderte Mails sondern zeitlich etwas verteilt. Das verhindert, dass dort irgendwelche Rate-Limits greifen.
Dann sehe ich da keine Probleme.
Wie gesagt, als Tipp, sollte der Mailserver eher nicht für maximalen Durchsatz sondern eher auf gute Verteilung optimiert sein.
Wenn der Mailserver das nicht kann (oder Umkonfigurieren jetzt extrem aufwendig wird), kann das eventuell auch über die Serienbrief-Funktion geregelt werden. Man kann ja klein Anfangen und erstmal nur 50-60 Empfänger im ersten Rutsch anschreiben und sehen, ob das Probleme gibt.
Wie gesagt, als Tipp, sollte der Mailserver eher nicht für maximalen Durchsatz sondern eher auf gute Verteilung optimiert sein.
Wenn der Mailserver das nicht kann (oder Umkonfigurieren jetzt extrem aufwendig wird), kann das eventuell auch über die Serienbrief-Funktion geregelt werden. Man kann ja klein Anfangen und erstmal nur 50-60 Empfänger im ersten Rutsch anschreiben und sehen, ob das Probleme gibt.

Hallo,
In dem Fall solltest Du die Hinweise der Blacklistbetreiber berücksichtigen. Hier z.B. die Empfehlungen vom Spamhaus Project:
Falls in der Empfängerliste E-Mail-Adressen stehen, die bei Microsoft gehostet werden (gilt auch für Office 365 Konten, outlook.de usw. usf.!), unbedingt Anti-Spam-Schutz in EoP berücksichtigen.
Gerade die hohe Verbreitung von Microsoft und die extrem restriktive Politik in Bezug auf Massen-E-Mails ist eine todsichere Methode, den eigenen Server dauerhaft auszuschließen.
Wir machen es i.d.R. so, dass wir bei so kleinen Mengen großzügige Zeitfenster setzen (z.B. eine E-Mail pro Minute) und möglichst viele Inhalte (Anrede usw.) personalisieren. Perfekte DKIM- und SFP-Records vorausgesetzt. Einige Anbieter gucken auch auf die reverse Namensauflösung eures SMTP-Servers.
Wie gesagt: Ein Blacklisting ist unbedingt zu vermeiden. Erfahrungsgemäß kommt man da nur sehr schwer wieder runter, wird u.U. mit Schadenersatz konfrontiert (z.B., wenn ganze Netze geblockt werden) und bei einigen Anbietern ist das Austragen aus der Liste eine kostenpflichtige Dienstleistung.
Gruß,
Jörg
In dem Fall solltest Du die Hinweise der Blacklistbetreiber berücksichtigen. Hier z.B. die Empfehlungen vom Spamhaus Project:
- All emails should be correctly authenticated with DKIM & SPF at a minimum
- The SPF record should be as narrow and specific as possible. If the entire internet is designated as "permitted sender", that is not useful and opens the domain to abuse by spammers.
- Do not use anonymized or unidentifiable whois records. Legitimate businesses should have no reason to hide their online identity using whois privacy or proxy services.
- Limit domain usage. The more unique domains are used to send the same emails, the more red flags are raised; use the primary business domain whenever possible.
- Use clear and consistent naming schemes in DNS - keep it simple.
- The best option is delegating a subdomain of the brand's primary domain to the ESP: email.customerbrand.com
- Next best would be: "customerbrand.espdomain.com"
- Last (and to be avoided if at all possible) resort: customerbrand-email.com - if this is necessary, it is crucial to use a cousin domain that has a clear relationship to the primary brand name. Phishing has made people very wary of look-alikes.
- This allows receivers to easily distinguish the ESP and customer and reduces the chances of blocks or reputation damage due to unclear identification
- Use properly registered domains with working mail AND web addresses. There should be a website for every domain/brand that is being sent. Not having one looks shady and is something that spammers do all the time.
- Every domain that sends email should have functional abuse@ & postmaster@ addresses
- Use contiguous IPs if possible. Use the same network.
- If not possible, do not use more IPs than needed.
- Most brands do not need 100s of IPs scattered across multiple networks - this is in fact the definition of snowshoeing.
- For more information on snowshoeing please see the Spamhaus FAQ
- For ESPs: have a published AUP/TOS that is easy to find and read...enforce it.
Falls in der Empfängerliste E-Mail-Adressen stehen, die bei Microsoft gehostet werden (gilt auch für Office 365 Konten, outlook.de usw. usf.!), unbedingt Anti-Spam-Schutz in EoP berücksichtigen.
Gerade die hohe Verbreitung von Microsoft und die extrem restriktive Politik in Bezug auf Massen-E-Mails ist eine todsichere Methode, den eigenen Server dauerhaft auszuschließen.
Wir machen es i.d.R. so, dass wir bei so kleinen Mengen großzügige Zeitfenster setzen (z.B. eine E-Mail pro Minute) und möglichst viele Inhalte (Anrede usw.) personalisieren. Perfekte DKIM- und SFP-Records vorausgesetzt. Einige Anbieter gucken auch auf die reverse Namensauflösung eures SMTP-Servers.
Wie gesagt: Ein Blacklisting ist unbedingt zu vermeiden. Erfahrungsgemäß kommt man da nur sehr schwer wieder runter, wird u.U. mit Schadenersatz konfrontiert (z.B., wenn ganze Netze geblockt werden) und bei einigen Anbietern ist das Austragen aus der Liste eine kostenpflichtige Dienstleistung.
Gruß,
Jörg