Server-Ersteinrichtung für Dummies
Grüßt euch,
als kleines Unternehmen (12 Mitarbeiter zählen wir derzeit) haben wir uns dazu entschlossen aus diversen Gründen einen Server an zu schaffen. Hierzu haben wir uns bei dem Händler unseres Vertrauens beraten lassen und auch schon passende Hardware erworben.
Nach den Recherchen der Chef-Etage (1-Mann-Etage) zu folge sollte es auch als "Laie" möglich sein einen Server 2016 Essentiells Grund zu installieren. Dieser Vermutung unseres Chefs mussten wir uns beugen und haben demnach das Vergnügen in wenigen Tagen uns ans installieren zu machen.
Bisher haben wir herausgefunden, dass wir den Server als Domänen Controller, Fileserver und Printserver nutzen wollen. Die E-Mails sollten weiter über unseren Anbieter laufen.
Gibt es den brauchbare Leitfäden an denen wir uns orientieren können?
Mit freundlichen Grüßen
Olf
als kleines Unternehmen (12 Mitarbeiter zählen wir derzeit) haben wir uns dazu entschlossen aus diversen Gründen einen Server an zu schaffen. Hierzu haben wir uns bei dem Händler unseres Vertrauens beraten lassen und auch schon passende Hardware erworben.
Nach den Recherchen der Chef-Etage (1-Mann-Etage) zu folge sollte es auch als "Laie" möglich sein einen Server 2016 Essentiells Grund zu installieren. Dieser Vermutung unseres Chefs mussten wir uns beugen und haben demnach das Vergnügen in wenigen Tagen uns ans installieren zu machen.
Bisher haben wir herausgefunden, dass wir den Server als Domänen Controller, Fileserver und Printserver nutzen wollen. Die E-Mails sollten weiter über unseren Anbieter laufen.
Gibt es den brauchbare Leitfäden an denen wir uns orientieren können?
Mit freundlichen Grüßen
Olf
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20 Kommentare
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Moin,
Laie kann viel bedeuten. Wenn man bisschen Ahnung hat, gehts, wenn man nicht mehr kann, als den Powerknopf zu betätigen, dann wirds wohl schwierig.
Alles jetzt kein allzugroßer Akt. Kann auch ein "Laie" schaffen. Backup aber nicht vergessen ;)
Unzählige. Google ist ja sicher ein Begriff. Es ist nicht böse gemeint, aber wir sollen dir doch jetzt nicht hier unzählige tolle Seiten posten, oder?
Such die eine Anleitung raus, solltest du spezifische Fragen haben, stelle sie hier und du wirst sicher Hilfe finden.
Gruß und viel Erfolg
Nach den Recherchen der Chef-Etage (1-Mann-Etage) zu folge sollte es auch als "Laie" möglich sein einen Server 2016 Essentiells Grund zu installieren.
Laie kann viel bedeuten. Wenn man bisschen Ahnung hat, gehts, wenn man nicht mehr kann, als den Powerknopf zu betätigen, dann wirds wohl schwierig.
Bisher haben wir herausgefunden, dass wir den Server als Domänen Controller, Fileserver und Printserver nutzen wollen.
Alles jetzt kein allzugroßer Akt. Kann auch ein "Laie" schaffen. Backup aber nicht vergessen ;)
Gibt es den brauchbare Leitfäden an denen wir uns orientieren können?
Unzählige. Google ist ja sicher ein Begriff. Es ist nicht böse gemeint, aber wir sollen dir doch jetzt nicht hier unzählige tolle Seiten posten, oder?
Such die eine Anleitung raus, solltest du spezifische Fragen haben, stelle sie hier und du wirst sicher Hilfe finden.
Gruß und viel Erfolg
Wenn ihr das wirklich selber machen wollt, dann holt euch einen Account bei Video2Brain, sonst ist das, meiner Meinung nach, zum Scheitern verurteilt.
Siehe "Server 2016 Essentials". Da packst du, wie beim SBS2011 damals, einiges, auch wenn zu viel auf eine Installation.
Zitat von @wuurian:
Naja, Fileserver mit auf dem Domänencontroller halte ich für eine nicht so gute Idee.
Bisher haben wir herausgefunden, dass wir den Server als Domänen Controller, Fileserver und Printserver nutzen wollen.
Alles jetzt kein allzugroßer Akt. Kann auch ein "Laie" schaffen.
Naja, Fileserver mit auf dem Domänencontroller halte ich für eine nicht so gute Idee.
Siehe "Server 2016 Essentials". Da packst du, wie beim SBS2011 damals, einiges, auch wenn zu viel auf eine Installation.
Das das ziemlich Harakiri ist ohne Vorkenntnisse oder Schulung brauch ich jetzt nicht nochmal extra erwähnen, aber mit einer simplen Google Anfrage nach Essentials 2016 Grundkonfiguration wärst du schonmal hier gelandet, was so ungefähr die Einrichtung beschreibt.
https://schaemicon.de/grundkonfiguration-dc1-windows-server-2016-essenti ...
Das damit allerdings noch nichts gewonnen ist, sollte klar sein, ein Server allein ohne Strategie fürs Backup oder Ausfallszenarien hilft euch nicht wirklich weiter.
Wenn du dann für den kompletten Datenverlust die Verantwortung übernehmen darfst bist du angeschmiert.
https://schaemicon.de/grundkonfiguration-dc1-windows-server-2016-essenti ...
Das damit allerdings noch nichts gewonnen ist, sollte klar sein, ein Server allein ohne Strategie fürs Backup oder Ausfallszenarien hilft euch nicht wirklich weiter.
Wenn du dann für den kompletten Datenverlust die Verantwortung übernehmen darfst bist du angeschmiert.
Zitat von @wuurian:
Naja, Fileserver mit auf dem Domänencontroller halte ich für eine nicht so gute Idee.
Bisher haben wir herausgefunden, dass wir den Server als Domänen Controller, Fileserver und Printserver nutzen wollen.
Alles jetzt kein allzugroßer Akt. Kann auch ein "Laie" schaffen.
Naja, Fileserver mit auf dem Domänencontroller halte ich für eine nicht so gute Idee.
Und wieso nicht? Beim SBS in kleinen Umgebungen ist das so ziemlich Standard.
Zitat von @ArnoNymous:
Und wieso nicht? Beim SBS in kleinen Umgebungen ist das so ziemlich Standard.
Zitat von @wuurian:
Naja, Fileserver mit auf dem Domänencontroller halte ich für eine nicht so gute Idee.
Naja, Fileserver mit auf dem Domänencontroller halte ich für eine nicht so gute Idee.
Und wieso nicht? Beim SBS in kleinen Umgebungen ist das so ziemlich Standard.
Das ist halt der Unterschied zwischen der "reinen Lehre" und der Praxis.
"Theoretisch" ist ein Server mit dem Domänencontrolling so ausgelastet, daß er nichts anderes machen sollte. Außerdem gibt es auf einem Domänencontroller keine lokalen Gruppen, was machmal bei der Rechtevergabe dazu führen kann, daß ein User zuviele Rechte bekommt.
*Praktisch* fallen diese Gründe kaum auf, weil die meisten Installation so klein snd, daß die Domainfunktionen nicht allzuviel Kapazität schlucken und die Rechtevergabe überschaubar bleibt - der SBS ist sogar extra dafür designt worden.
Gruß
Apophis
ist das so? Lange Zeit wurde der SBS als guter Einstieg ins in-house Mailing gesehen. Auch und insbesondere durch Systemhäuser, denn meist war wirkliche Arbeitserleichterung mit einem SBS durch klicki-bunti Administration nicht drin. Kommt halt drauf an, ob mit Server "IT" schon erledigt ist, oder ob IT wirklich unterstützen soll.
Ich würde ebenfalls das örtliche Systemhaus mal anfragen - aber eher schon weil damit ein Support gesichert ist.
Den Server aufsetzen - ganz ehrlich, das is nu kein Hexenwerk. In der kleinen Umgebung mit den 2 Services -> dafür hast du genug Assistenten an der Hand die dir das dann in Windows zusammenbraten.
Ich denke mal das es eben eine sehr einfache Umgebung ist - ohne Richtlinien o.ä.
Den Server aufsetzen - ganz ehrlich, das is nu kein Hexenwerk. In der kleinen Umgebung mit den 2 Services -> dafür hast du genug Assistenten an der Hand die dir das dann in Windows zusammenbraten.
Ich denke mal das es eben eine sehr einfache Umgebung ist - ohne Richtlinien o.ä.
Hi
Also ich finde den Text da oben einfach Göttlich! Daumen hoch für euren Chef
!
Zuminest ich hab was zu lachen
!
Woduch ist den Euer Chef Qualifiziert das zu beurteilen? Was macht den eure Firma so und warum beugst du dich einfach ?
Ich würde mich nicht beugen ? Wenns so einfach ist solls der Chef doch selbst machen dann ist auch er für den datenverlust verantworlich für die Backup strategie usw.
Ransomware lässt grüßen !
LG Andy
Also ich finde den Text da oben einfach Göttlich! Daumen hoch für euren Chef
Zuminest ich hab was zu lachen
Woduch ist den Euer Chef Qualifiziert das zu beurteilen? Was macht den eure Firma so und warum beugst du dich einfach ?
Ich würde mich nicht beugen ? Wenns so einfach ist solls der Chef doch selbst machen dann ist auch er für den datenverlust verantworlich für die Backup strategie usw.
Ransomware lässt grüßen !
LG Andy
hallo..
Das ist halt der Unterschied zwischen der "reinen Lehre" und der Praxis.
und wo bist du, Lehre oder Praxis????
"Theoretisch" ist ein Server mit dem Domänencontrolling so ausgelastet, daß er nichts anderes machen sollte.
sagt wer? und Wo steht das genau?
das war sicher 1980 noch so... mit damaliger Hardware!
Sorry, ich glaube du bist weder in Lehre oder Praxis, sondern in der Theorie...
Gruß
Apophis
Frank
Das ist halt der Unterschied zwischen der "reinen Lehre" und der Praxis.
"Theoretisch" ist ein Server mit dem Domänencontrolling so ausgelastet, daß er nichts anderes machen sollte.
das war sicher 1980 noch so... mit damaliger Hardware!
Außerdem gibt es auf einem Domänencontroller keine lokalen Gruppen, was machmal bei der Rechtevergabe dazu führen kann, daß ein User zuviele Rechte bekommt.
wiso sollte es auch auf einen DC bzw. in einem domänennetzwerk, lokalen Gruppen geben?Sorry, ich glaube du bist weder in Lehre oder Praxis, sondern in der Theorie...
Gruß
Apophis
Moin,
die Installation wird kein Kunststück sein ... die Konfiguration dann schon eher. Wenn Ihr mit Euern 12 Mann Bratwürste produziert wird das schwieriger, als wenn Ihr Webseiten designt.
Und wie immer hilft auch hier Herr Joos durchs Leben ...
LG, Thomas
die Installation wird kein Kunststück sein ... die Konfiguration dann schon eher. Wenn Ihr mit Euern 12 Mann Bratwürste produziert wird das schwieriger, als wenn Ihr Webseiten designt.
Und wie immer hilft auch hier Herr Joos durchs Leben ...
LG, Thomas
Hallo,
wenn ich mich richtig erinnere, ist der Grund, warum ein DC nur ein DC sein sollte ein anderer.
Für den DC sollte ich eine System-Partition, eine Partition für die Domänen-DB und eine für die Log-Files einrichten. Aus sicherheitsgründen (Schutz vor Datenverlust bei Stromausfall beim Schreiben in die Dömänen-DB) wird bei den beteiligten Festplatten der Schreib-Cache standardmäßig deaktiviert.
Für andere Dienste (zB. File-Server, Druck-Server usw.) ist das natürlich aus Performanz-Gründen äußerst kontraproduktiv!
Jürgen
wenn ich mich richtig erinnere, ist der Grund, warum ein DC nur ein DC sein sollte ein anderer.
Für den DC sollte ich eine System-Partition, eine Partition für die Domänen-DB und eine für die Log-Files einrichten. Aus sicherheitsgründen (Schutz vor Datenverlust bei Stromausfall beim Schreiben in die Dömänen-DB) wird bei den beteiligten Festplatten der Schreib-Cache standardmäßig deaktiviert.
Für andere Dienste (zB. File-Server, Druck-Server usw.) ist das natürlich aus Performanz-Gründen äußerst kontraproduktiv!
Jürgen
Zitat von @chiefteddy:
Hallo,
wenn ich mich richtig erinnere, ist der Grund, warum ein DC nur ein DC sein sollte ein anderer.
Für den DC sollte ich eine System-Partition, eine Partition für die Domänen-DB und eine für die Log-Files einrichten. Aus sicherheitsgründen (Schutz vor Datenverlust bei Stromausfall beim Schreiben in die Dömänen-DB) wird bei den beteiligten Festplatten der Schreib-Cache standardmäßig deaktiviert.
Für andere Dienste (zB. File-Server, Druck-Server usw.) ist das natürlich aus Performanz-Gründen äußerst kontraproduktiv!
genau so ist das... Hallo,
wenn ich mich richtig erinnere, ist der Grund, warum ein DC nur ein DC sein sollte ein anderer.
Für den DC sollte ich eine System-Partition, eine Partition für die Domänen-DB und eine für die Log-Files einrichten. Aus sicherheitsgründen (Schutz vor Datenverlust bei Stromausfall beim Schreiben in die Dömänen-DB) wird bei den beteiligten Festplatten der Schreib-Cache standardmäßig deaktiviert.
Für andere Dienste (zB. File-Server, Druck-Server usw.) ist das natürlich aus Performanz-Gründen äußerst kontraproduktiv!
du hast Ahnung, du magst VMware...
Jürgen
Moin,
problemlos rum. Und für den Datenschutz bei Stromausfällen gibt es seit der CeBIT 2017 solch neumodisches Gedöhns wie USV und 'ne BBU am Festplattencontroller.
LG, Thomas
Aus sicherheitsgründen (Schutz vor Datenverlust bei Stromausfall beim Schreiben in die Dömänen-DB) wird bei den beteiligten Festplatten der Schreib-Cache standardmäßig deaktiviert.
jetzt macht es mal nicht ganz so wissenschaftlich ... bei mir tuckern jetzt seit mehr als 10 Jahren 3 Generationen an SB-Essen LG, Thomas
Hallo,
Naja, dein Chef hat recht... das aufsetzen ist relativ einfach... .das kann einer alleine nebenbei machen.
ABER, wenn es um ein sicheres performantes umd funktionales Design geht das auf eure Bedürfnisse ausgelegt ist.... umd auch noch mit wachsen kann wenn ihr nicht mehr 12 sondern 20 oder 30 Leute seit... dann nehmt jemanden, oder ein Systemhaus das damit Erfahrung hat...
Es geht ja auch um so was wie Aufbewahrungsfristen... fragt mal euren Steuerberater was er von euch als Pflichten verlangt oder die zuständige Berufsgenossenschaft. Oder das Finanzamt oder eure Betriebshaftpflicht. Oder. Oder....
Brammer
Naja, dein Chef hat recht... das aufsetzen ist relativ einfach... .das kann einer alleine nebenbei machen.
ABER, wenn es um ein sicheres performantes umd funktionales Design geht das auf eure Bedürfnisse ausgelegt ist.... umd auch noch mit wachsen kann wenn ihr nicht mehr 12 sondern 20 oder 30 Leute seit... dann nehmt jemanden, oder ein Systemhaus das damit Erfahrung hat...
Es geht ja auch um so was wie Aufbewahrungsfristen... fragt mal euren Steuerberater was er von euch als Pflichten verlangt oder die zuständige Berufsgenossenschaft. Oder das Finanzamt oder eure Betriebshaftpflicht. Oder. Oder....
Brammer
Hi,
ich kann die Openbooks von Rheinwerk empfehlen.
An deiner Stelle würde ich mir das Buch zum Server 2012 R2 mal durcharbeiten.
Sind fachlich und qualitativ gut geschrieben und sehr verständlich.
Und nein, ich bin nicht der Reklame Mann
Hab das Buch selber durchgearbeitet.
Viele Grüße
pelzfrucht
ich kann die Openbooks von Rheinwerk empfehlen.
An deiner Stelle würde ich mir das Buch zum Server 2012 R2 mal durcharbeiten.
Sind fachlich und qualitativ gut geschrieben und sehr verständlich.
Und nein, ich bin nicht der Reklame Mann
Hab das Buch selber durchgearbeitet.
Viele Grüße
pelzfrucht
Hallo Olf1980
Ich wünsche dir viel Spass beim Einrichten. Wenn's so einfach ist, soll sich doch gleiche die 1-Mann-Chef-Etage an die Arbeit machen und den Server aufsetzen. Dann ist am Ende auch klar, wer die Verantwortung trägt wenn's nicht läuft.
Ohne vertiefte Kenntnisse würde ich davon abraten, einen Server aufzusetzen. Immerhin reden wir von einem Gerät, das äusserts zuverlässig laufen soll. Wenn nicht, warten 12 Nasen darauf, dass der Laie den Server wieder zum Laufen bringt.
Grüsse
Marc
Ich wünsche dir viel Spass beim Einrichten. Wenn's so einfach ist, soll sich doch gleiche die 1-Mann-Chef-Etage an die Arbeit machen und den Server aufsetzen. Dann ist am Ende auch klar, wer die Verantwortung trägt wenn's nicht läuft.
Ohne vertiefte Kenntnisse würde ich davon abraten, einen Server aufzusetzen. Immerhin reden wir von einem Gerät, das äusserts zuverlässig laufen soll. Wenn nicht, warten 12 Nasen darauf, dass der Laie den Server wieder zum Laufen bringt.
Grüsse
Marc