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Switch-Empfehlung 5-6 Arbeitsplätze + Remote-Arbeitsplätze

Hallo zusammen,

wir suchen für unser kleines Firmen-Netzwerk mit 5-6 Arbeitsplätzen einen neuen Switch, der als Verteiler hinter eine Fritzbox 6591 gehängt wird.

Unsere Kriterien:

- 24 x 100/1000 Ports
- kein POE
- möglichst lüfterlos
- einfach zu konfigurieren

Anwendungen:

- VOIP
- Zugriff auf File-Server, Inhouse-Datenübertragung größerer Datenmengen von 6 Mac-Arbeitsstationen
- Screensharing über Teamviewer und Co. (intern und extern)
- VPN-Verbindungen von HomeOffice-Mitarbeitern
- Video-Streaming (Netflix & Co., aber nur abends, wenn das Büro leer ist)

Zurzeit habe ich den D-Link DGS-1210 im Auge, kenne D-Link aber noch nicht und bin offen für Alternativen. Der Anschaffungspreis spielt eine eher untergeordnete Rolle.

Ich habe die Empfehlung der Mikrotik-Geräte von @aqui gesehen, aber ich suche etwas mehr vorkonfiguriertes, in das ich mich nicht lange reinarbeiten muss - will sagen die Priorisierung von VOIP sollte per Default schon dabei sein, damit ich das Forum dann nicht um Konfigurations-Empfehlungen anflehen muss.

Habt Ihr eine Empfehlung?

Content-Key: 591133

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Ausgedruckt am: 05.10.2022 um 21:10 Uhr

Mitglied: falscher-sperrstatus
falscher-sperrstatus 26.07.2020 um 17:53:47 Uhr
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Du musst jeden Switch auf Coup trimmen, wenn du das möchtest. Aber ggf. Wäre hier ein IT Partner besser als Empfehlung als denn einen Switch an sich?
Mitglied: tikayevent
tikayevent 26.07.2020 um 18:51:28 Uhr
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Bei 5-6 Arbeitsplätzen und einer Fritzbox kannst du jeden x-beliebigen Switch nehmen, wobei ich mich frage, wie man für 5-6 Arbeitsplätze 24 Ports benötigt.

Einzig VoIP könnte hier spezielle Anforderungen liefern, es bei einem Switch und einem Router ist es nicht großartig notwendig, regelnd einzugreifen. Ein einfacher unverwalteter Switch reicht meiner Meinung und Erfahrung nach vollkommen aus.
Mitglied: aqui
Lösung aqui 27.07.2020 aktualisiert um 08:36:49 Uhr
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Bei den wirklich mickrigen Anforderungen kannst du in der Tat jeden beliebigen Switch von der Stange nehmen.
Mit deinem D-Link oder z.B. einem Cisco SG220 Modell
https://www.cisco.com/c/en/us/products/switches/small-business-220-serie ...
machst du nichts falsch. Cisco wäre erste Wahl.
Mitglied: Visucius
Lösung Visucius 27.07.2020 aktualisiert um 09:00:13 Uhr
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Guten Morgen HanDoku,

Deine "Needs" sind ja eigentlich überschaubar.

a) Bei den Mikrotiks gibt es - neben dem RouterOS auch das SwitchOS - und die Geräte haben im Setup auswählbare "Anwendungs-Pattern", die Dir die Konfiguration für Standardanwendungen wie Deine abnehmen.

b) Gerne wird hier aber auch auf die Cisco SG250-Serie verwiesen ... wenn "Geld" eher eine untergeordnete Rolle spielt. In der Serie sind mW. aber nicht alle lüfterlos - deshalb prüfen. Funktionsmäßig hast Du dann aber ein sehr leistungsfähiges Gerät (L3), gerade auch um der Fritze als Router (langfristig) etwas unter die Arme zu greifen. Vergesse aber nicht, das Cisco-eigene "Heimelefonieren" zu deakivieren.

c) Solltest Du die VPN-Verbindung über die Fritze aufbauen wollen, beachte, dass diese bisher eine sehr maue VPN-Leistung (d.h. < 5 Mbit/s) mitbringt. Das ändert sich (angeblich) mit OS7.2 aber je nach Anspruch solltest Du im Hinterkopf haben, dass das ne externe/andere Appliance (zweiter/anderer Router oder kleiner PC) übernehmen muss/kann/sollte.

d) Und im Kontext zu c) könnte es Sinn machen, statt eines Switches gleich einen Mikrotik-Router mit ensprechend Ports zu nehmen. Nur bei 24-Ports ist das Angebot mW. dünne.
Mitglied: aqui
Lösung aqui 27.07.2020 um 08:53:10 Uhr
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auf die Cisco SG250-Serie verwiesen ... wenn "Geld" eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Genau deshalb wurde auch auf die SG220 Serie verwiesen !! face-wink
Es ist aber Unsinn, denn die Ciscos sind preislich auch genau da wo die Mitbewunderer sind !
Mitglied: Visucius
Lösung Visucius 27.07.2020 aktualisiert um 09:01:32 Uhr
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... warst halt schneller (mal wieder) face-wink

Mit dem "DESHALB" beziehst Du Dich auf POE-frei und dafür "lüfterlos"?
Mitglied: HanDoku
HanDoku 27.07.2020 um 12:25:57 Uhr
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Es ist der Cisco SG220-26 geworden. Danke an alle, insbesondere auch an @Visucius für den Fritzbox-Hinweis!

Wer hat den Thread eigentlich auf "gelöst" gestellt? Ich wollte es gerade machen, war aber schon erledigt ... aber egal.
Mitglied: HanDoku
HanDoku 27.07.2020 um 13:17:22 Uhr
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c) Solltest Du die VPN-Verbindung über die Fritze aufbauen wollen, beachte, dass diese bisher eine sehr maue VPN-Leistung (d.h. < 5 Mbit/s) mitbringt. Das ändert sich (angeblich) mit OS7.2 aber je nach Anspruch solltest Du im Hinterkopf haben, dass das ne externe/andere Appliance (zweiter/anderer Router oder kleiner PC) übernehmen muss/kann/sollte.

Die VPN-Performance ist ein wichtiger Hinweis, denn die 5 Mbit reichen nicht. Hältst Du es für sinnvoll einen mikrotik hEX S an den Switch oder direkt an die Fritzbox zu hängen, um performantes VPN hinzubekommen?

https://mikrotik.com/product/hex_s#fndtn-testresults
Mitglied: Visucius
Lösung Visucius 27.07.2020 aktualisiert um 14:41:04 Uhr
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Vorab:
Grundsätzlich gibts für das Thema kompetentere Ansprechpartner als mich hier im Forum (... nicht nur @aqui face-wink )

Inhalt:
Das hängt auch ein wenig vom VPN ab. Ich mache sowas mit Wireguard auf Raspberry4, Hyper-V-Linux oder nem Synology-NAS, Windows, MacOS, iOS. Da ist aber dann kein IPSec im Spiel. Und dafür muss überall ein "WG-Client" installiert werden.

Wenn IPSec-verschlüsseltes VPN, dann ist es von Vorteil, wenn die HW das unterstützt – so wie beim von Dir verlinkten Mikrotik. Das sind doch auch ganz ordentliche Werte, für die kleine Kiste.

Häufig wird aber hier auch auf OpenVPN verwiesen, die ziemlcih flexibel auf diverser HW läuft.

Guck Dir evtl. an, was Deine Clients systemintegriert unterstützen. So, dass Du Dir einen eigenen VPN-Client dort ersparst. Und vorab das 7.2 der Fritze testen – hier wurde ein Kommentar veröffentlicht, dass damit bis zu 40 Mbit/s möglich wären.
https://administrator.de/wissen/fritzos-7-20-kommt-fritze-wahrscheinlich ...

So ein Mikrotik-Router hätte allerdings noch nen weiteren Vorteil:
Du willst ja VOIP einsetzen. Je nachdem, wie Du das umsetzt (in der Fritze zum Provider; in den Clients direkt zum Provider; mit "Asterisk" und Konsorten, ...) musst Du ja VOIP-Pakete priorisieren. Es kann durchaus empfehlenswert sein, die VOIP-Geräte gleich in ein eigenes VLan zu packen ... sowas kann die Fritzbox (alleine) nicht leisten, bzw. nur über so Krücken wie "Gästenetzwerk" ...!
Mitglied: aqui
Lösung aqui 27.07.2020 aktualisiert um 15:54:42 Uhr
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Wer hat den Thread eigentlich auf "gelöst" gestellt? Ich wollte es gerade machen, war aber schon erledigt
Das kannst aus guten Grund nur DU selber als Thread Owner machen ! Hast du also gemacht !
Hältst Du es für sinnvoll einen mikrotik hEX S an den Switch oder direkt an die Fritzbox zu hängen, um performantes VPN hinzubekommen?
Wenn man mehr als 5Mbit Durchsatz haben will dann ja. Das kann aber auch eine Firewall sein wie pfSense und Co.
https://administrator.de/wissen/ipsec-vpn-mobile-benutzer-pfsense-opnsen ...
https://administrator.de/wissen/pfsense-vpn-l2tp-ipsec-protokoll-mobile- ...
Mit dem SG220 hast du alles richtig gemacht.