Wo ensteht der Verlust der Bandbreite von 12 Prozent im Download bzw. 24 Prozent im Upload bei Vigor 130 + PFsense im Vergleich zu einem Speedport Hybrid (ohne LTE)?
Guten Tag,
ich habe einen VDSL2-Anschluß der Deutschen Telekom. Daran angeschlossen ist ein Vigor 130 im Bridge Modus und dahinter PFsense auf einem Intel Celeron J1900 @ 1.99GHz.
Der Monitor des Vigor zeigt:
Actual Rate 104152 Kbps Down / 33329 Kbps Up
Attainable Rate 105096 Kbps Down / 33330 Kbps Up
Speedtest (Ookla) von Windows und der CLI der PFsense zeigt 93,23 Mbps down und 31,11 Mbps an.
Ein testweise angeschlossener Speedport Hybrid (ohne LTE) hat im Download 104,90 Mbps down und 40,91 Mbps up. Eine Fritzbox 7412 hat in etwa die gleichen Werte wie die PFsense (s.o.).
Die Veränderung des SNR (Absenkung von 6 dB auf 5 dB über Telnet an Vigor 130) bringt eine Verbesserung von 1 Mbps im Download und die Veränderung der Einstellung der Modulation des DSL-Modems (MPoA) von standard Multimode auf ADSL2+ (G.992.5) bringt etwa 2-3 Mbps im Download.
Es bleibt zu klären, wohin die restlichen 12% im Download und 24% im Upload verbleiben.
Manche Benutzer berichten, daß Vigor und Fritzbox den Lantiq-Chip haben und Speedport den Broadcom-Chip. Der angeblich langsamere Lantiq-Chip sei für die schlechtere Performance verantwortich. Andere Benutzer wiederum erklären das für ein Mythos und argumentieren mit diversen Einstellungsmöglichkeiten.
Bislang konnte ich durch die Veränderung der Einstellungen höchstens 3% herauskitzeln, keinesfalls aber die schmerzenden 24% im Upload. Die von mir beschriebenen Änderungen haben nur Auswirkung auf den Download und nicht auf den Upload.
Derzeit kann ich sagen, daß es entweder am Chipsatz oder Einstellungen oder beidem Liegt. Definitiv ausschließen kann ich Leitungsprobleme irgendwelcher Art, denn die Performance des Speedport Hybrid kann ich jederzeit durch Umstecken belegen. D.h. es liegt auch nicht an der Auslastung der Leitung oder an Luftfeuchtigkeit (Kupferkabel, letzte Meile)
Wenn es am Ende des Tages heißen sollte, daß das so ist, dann ist es so. Verbleibt die Frage, welches "reine" Modem sich eignet, um die Bandbreite meiner Leitung voll auszuschöpfen.
ich habe einen VDSL2-Anschluß der Deutschen Telekom. Daran angeschlossen ist ein Vigor 130 im Bridge Modus und dahinter PFsense auf einem Intel Celeron J1900 @ 1.99GHz.
Der Monitor des Vigor zeigt:
Actual Rate 104152 Kbps Down / 33329 Kbps Up
Attainable Rate 105096 Kbps Down / 33330 Kbps Up
Speedtest (Ookla) von Windows und der CLI der PFsense zeigt 93,23 Mbps down und 31,11 Mbps an.
Ein testweise angeschlossener Speedport Hybrid (ohne LTE) hat im Download 104,90 Mbps down und 40,91 Mbps up. Eine Fritzbox 7412 hat in etwa die gleichen Werte wie die PFsense (s.o.).
Die Veränderung des SNR (Absenkung von 6 dB auf 5 dB über Telnet an Vigor 130) bringt eine Verbesserung von 1 Mbps im Download und die Veränderung der Einstellung der Modulation des DSL-Modems (MPoA) von standard Multimode auf ADSL2+ (G.992.5) bringt etwa 2-3 Mbps im Download.
Es bleibt zu klären, wohin die restlichen 12% im Download und 24% im Upload verbleiben.
Manche Benutzer berichten, daß Vigor und Fritzbox den Lantiq-Chip haben und Speedport den Broadcom-Chip. Der angeblich langsamere Lantiq-Chip sei für die schlechtere Performance verantwortich. Andere Benutzer wiederum erklären das für ein Mythos und argumentieren mit diversen Einstellungsmöglichkeiten.
Bislang konnte ich durch die Veränderung der Einstellungen höchstens 3% herauskitzeln, keinesfalls aber die schmerzenden 24% im Upload. Die von mir beschriebenen Änderungen haben nur Auswirkung auf den Download und nicht auf den Upload.
Derzeit kann ich sagen, daß es entweder am Chipsatz oder Einstellungen oder beidem Liegt. Definitiv ausschließen kann ich Leitungsprobleme irgendwelcher Art, denn die Performance des Speedport Hybrid kann ich jederzeit durch Umstecken belegen. D.h. es liegt auch nicht an der Auslastung der Leitung oder an Luftfeuchtigkeit (Kupferkabel, letzte Meile)
Wenn es am Ende des Tages heißen sollte, daß das so ist, dann ist es so. Verbleibt die Frage, welches "reine" Modem sich eignet, um die Bandbreite meiner Leitung voll auszuschöpfen.
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36 Kommentare
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Nabend,
die Nettowerte des Syncs wirst Du nie vollständig erreichen. Hast Du mit dem Speedport auch mal einen Speedtest laufen lassen?
Grundsätzlich geht natürlich einiges an Overhead für PPPoE usw. drauf.
Bei mir ist es noch etwas krasser, habe einen Telekom VVDSL50 mit einem Vigor 2860 und folgende Werte im Sync:
Das war natürlich nur ein Scherz, hänge an einer Broadcom SVVDSL Linecard, Leitungslänge ca. 230m.
Insgesamt würde mir nur Dein Upload Grund für eine Beschwerde geben, das ist einfach von zu vielen Faktoren abhängig, u.a. auch davon, dass der Draytek intern nur einen 100 MBit LAN-Port hat. Du könntest eine Gegenprobe mit einem Zyxel VMG1312-B30A VDSL Modem machen, das hat einen Broadcom Chipsatz. Die Lantiq Chisätze haben manchmal Kompatibilitätsprobleme, hängt aber auch von der Firmware der Linecard ab. Manchmal sind sie auch etwas störungsempfindlicher. Setzt Du vielleicht noch PowerLAN ein, das kann auch Störungseinflüsse auf den Anschluss erzeugen.
Gruß
cykes
die Nettowerte des Syncs wirst Du nie vollständig erreichen. Hast Du mit dem Speedport auch mal einen Speedtest laufen lassen?
Grundsätzlich geht natürlich einiges an Overhead für PPPoE usw. drauf.
Bei mir ist es noch etwas krasser, habe einen Telekom VVDSL50 mit einem Vigor 2860 und folgende Werte im Sync:
Downstream Upstream
Actual Rate 63680 Kbps 12734 Kbps
Attainable Rate 3823130 Kbps 40131 Kbps
Insgesamt würde mir nur Dein Upload Grund für eine Beschwerde geben, das ist einfach von zu vielen Faktoren abhängig, u.a. auch davon, dass der Draytek intern nur einen 100 MBit LAN-Port hat. Du könntest eine Gegenprobe mit einem Zyxel VMG1312-B30A VDSL Modem machen, das hat einen Broadcom Chipsatz. Die Lantiq Chisätze haben manchmal Kompatibilitätsprobleme, hängt aber auch von der Firmware der Linecard ab. Manchmal sind sie auch etwas störungsempfindlicher. Setzt Du vielleicht noch PowerLAN ein, das kann auch Störungseinflüsse auf den Anschluss erzeugen.
Gruß
cykes
Du darfst auch nicht vergessen das du an einem shared Medium misst. Am DSLAM hängen x Leute. Die Provider sagen dir aus gutem Grund nie wieviel diese Geräte überbucht sind. Du teilst die letzte Meile immer mit vielen Usern.
Deshalb wirst du nie ein verlässliches Ergebnis bekommen, das bekommst du nur wenn du z.B. mit iPerf seler den Durchsatz Punkt zu Punkt misst.
Das Messergebnis von oben ist also immer nur ein sekündlicher Snapshot der gerade für den Moment gilt. Startet in der Sekunde danach nur 2 Leute einen Film Stream ist es sofort wieder anders.
Der Rest ist sicher die Streuung der Chipsätze. Je nachdem welchen HW Liueferanten der Provider für seine DSLAMs hat kann das mal optimal passen oder nicht.
Grundsätzlich ist das aber generell ein guter Wert den du da bekommst.
Deshalb wirst du nie ein verlässliches Ergebnis bekommen, das bekommst du nur wenn du z.B. mit iPerf seler den Durchsatz Punkt zu Punkt misst.
Das Messergebnis von oben ist also immer nur ein sekündlicher Snapshot der gerade für den Moment gilt. Startet in der Sekunde danach nur 2 Leute einen Film Stream ist es sofort wieder anders.
Der Rest ist sicher die Streuung der Chipsätze. Je nachdem welchen HW Liueferanten der Provider für seine DSLAMs hat kann das mal optimal passen oder nicht.
Grundsätzlich ist das aber generell ein guter Wert den du da bekommst.
Zitat von @vafk18:
Es ist wie ich geschrieben habe und ich verstehe, daß das angesichts der großer Unterschiede eine kleine Tragödie ist.
Ich habe dennoch, auch wenn ich damit meine Familie gegen mich gebracht habe, vor 10 Minuten erneut den Test gemacht:
... aber das oben geschriebene hast Du nicht oder nicht vollständig gelesen und/oder verstanden? Also das eine "Tragödie" zu nennen ist schon "ein wenig" übertrieben, findest Du nicht? Viele würden sich über solche Traumwerte freuen. Vielleicht solltest Du Dich ein wenig mehr um deine Familie kümmern, das vetreibt solche Gedanken Es ist wie ich geschrieben habe und ich verstehe, daß das angesichts der großer Unterschiede eine kleine Tragödie ist.
Ich habe dennoch, auch wenn ich damit meine Familie gegen mich gebracht habe, vor 10 Minuten erneut den Test gemacht:
Alternativ: Glasfaser verlegen lassen, dann hat man eher selten Verluste.
Zitat von @vafk18:
Ich habe das Modem 8 (siehe Bild). Mit dem allgemein empfohlenen Modem 7 hatte ich etwas schlechtere Werte.
Laut Deinem obigen Screenshot mit den DSL-Werten hast Du Modemcode 4 aktiv gehabt. Modemcode 8 wäre nur für Annex A - also eher für das Ausland. In den FW-Releasenotes besser für einen australischen Provider.Ich habe das Modem 8 (siehe Bild). Mit dem allgemein empfohlenen Modem 7 hatte ich etwas schlechtere Werte.
Aber das dürfte eben auch an Deiner Leitung(slänge) und weiteren Faktoren liegen.
Alternative: Hol Dir ein Zyxel - vor ner halben Stunde ist bei der Bucht ein für 2€+Versand rausgegangen.
Steht oben, doch nich gelesen? 
[EDIT] Vielleicht auch mal die TAE überprüfen (Stichleitung o.ä.) und ein anderes Kabel TAE<->Modem testen.
[EDIT] Vielleicht auch mal die TAE überprüfen (Stichleitung o.ä.) und ein anderes Kabel TAE<->Modem testen.
Die Unterschiede können einfach von der Hardware kommen.
Die Telekom setzt Broadcom-Technik ein, sowohl im MSAN als auch in den Routern. Die ist halt absolut aufeinander eingespielt und kann halt möglicherweise vorhandene, nicht ganz standardkonforme, Anpassungen nutzen. Draytek nutzt, wie z.B. eine Fritzbox auch, Technik von Lantiq, die halt nicht optimiert ist.
Da Broadcom nur mit den Größten der Großen spricht, wird man in Routernmit kleineren Absatzmengen keine Broadcom-Technik finden.
Beim Zyxel kann ich es nicht genau sagen, aber eine Idee wäre ein Speedport Entry 2, den man ebenfalls als Modem nutzen kann und definitiv Broadcom-Technik beinhaltet.
PS: Geschrieben über einen Gigabitanschluss, der aufgrund eines zu schlappen Routers nur mit 650Mbit genutzt werden kann. Ersatzgerät ist da, Elan nicht.
Die Telekom setzt Broadcom-Technik ein, sowohl im MSAN als auch in den Routern. Die ist halt absolut aufeinander eingespielt und kann halt möglicherweise vorhandene, nicht ganz standardkonforme, Anpassungen nutzen. Draytek nutzt, wie z.B. eine Fritzbox auch, Technik von Lantiq, die halt nicht optimiert ist.
Da Broadcom nur mit den Größten der Großen spricht, wird man in Routernmit kleineren Absatzmengen keine Broadcom-Technik finden.
Beim Zyxel kann ich es nicht genau sagen, aber eine Idee wäre ein Speedport Entry 2, den man ebenfalls als Modem nutzen kann und definitiv Broadcom-Technik beinhaltet.
PS: Geschrieben über einen Gigabitanschluss, der aufgrund eines zu schlappen Routers nur mit 650Mbit genutzt werden kann. Ersatzgerät ist da, Elan nicht.
Zitat von @tikayevent:
Die Telekom setzt Broadcom-Technik ein, sowohl im MSAN als auch in den Routern.
Das stimmt so pauschal aber nicht. Fakt ist, dass man die Modems/Router mit Broadcom DSL SoC suchen muss, da gibt es verhältnismäßig wenig Modelle auf dem Markt. Noch schwieriger wird es bei supervectoringfähigen Modems/Routern. Das liegt u.a. an einer sehr restriktiven Firmwarepolitik, die Broadcom betreibt, die den ISPs nur wenig Spielraum für Anpassungen lässt.Die Telekom setzt Broadcom-Technik ein, sowohl im MSAN als auch in den Routern.
Ein Beispiel wäre der Speedport W724v - Hardware Typ A und C Broadcom Modem, Typ B Lantiq und so zieht sich das durch die gesamte Produktpalette.
Die ist halt absolut aufeinander eingespielt und kann halt möglicherweise vorhandene, nicht ganz standardkonforme, Anpassungen nutzen. Draytek nutzt, wie z.B. eine Fritzbox auch, Technik von Lantiq, die halt nicht optimiert ist.
Auch das ist so pauschal nicht korrekt, siehe mein Anschluss, auch eine anfangs betriebene FritzBox hat problemlos funktioniert. Testweise hatte ich mal für 3 Monate auch ein Zyxel VMG1312 am Anschluss in Betrieb, auch da keine Probleme.Das ist - wie oben bereits mehrfach gesagt - von zu vielen Faktoren abhängig und lässt sich nicht nur auf den Modemchip reduzieren. Leitungslänge (gerade die kann manchmal abenteuerlich sein), tw. Oberleitung oder nur Erdkabel, Adernquerschnitt, Übersprechen, Störeinflüsse von außen, Hausverkabelung, Alter/Qualität des Kabels/APLs/Muffen usw. usf. spielen alle eine Rolle - da kommt manchmal der eine Chipsatz besser klar und manchmal der andere, manchmal auch keiner von beiden, kurzzeitig mal einen anderen Router/Modem anzuklemmen sagt auch noch nicht viel aus, da muss man schon ein wenig länger testen.
Da Broadcom nur mit den Größten der Großen spricht, wird man in Routernmit kleineren Absatzmengen keine Broadcom-Technik finden.
Hier geht es einzig und allein darum, wer schneller liefern kann und um den Preis bei Abnahme von Stückzahl x.Beim Zyxel kann ich es nicht genau sagen, aber eine Idee wäre ein Speedport Entry 2, den man ebenfalls als Modem nutzen kann und definitiv Broadcom-Technik beinhaltet.
Das VMG1312-B30A hat auf jeden Fall einen Broadcom Modemchip. Es gibt auch da haufenweise Berichte im Netz, dass sich damit die Stabiltät verbessert hat, aber auch genausoviele wo das nicht der Fall war.
Aber schau dir mal die Produktpalette bei der Telekom an. Deutlich mehr Speedport-Geräte verfügen über einen Broadcom-Chipsatz. Wenn da mal Lantiq zwischen ist, wird es wohl an Lieferschwierigkeiten liegen.
Ich hab einen guten Draht zu LANCOM. Die würden gerne Broadcom einsetzen, aber die Antworten denen noch nicht mal auf Anfragen. Abnahmemenge zu gering.
Ich sag ja nicht, dass Lantiq an Broadcom-MSANs schlecht läuft, sondern es läuft nicht optimal. Ich hab nen ganzen Haufen LANCOM-Router mit Lantiq-Chipsatz in der Verwaltung und Überwachung. Mit irgendeinem Firmwareupdate, welches auch eine neue Firmware für das VDSL-Modem beinhaltete, ging die Syncrate mal eben um 4 Mbit hoch. Und das liest man ja auch immer mal wieder im Netz, dass Broadcom-Speedports eine höhere Syncrate als Fritzboxen haben.
Ich hab einen guten Draht zu LANCOM. Die würden gerne Broadcom einsetzen, aber die Antworten denen noch nicht mal auf Anfragen. Abnahmemenge zu gering.
Ich sag ja nicht, dass Lantiq an Broadcom-MSANs schlecht läuft, sondern es läuft nicht optimal. Ich hab nen ganzen Haufen LANCOM-Router mit Lantiq-Chipsatz in der Verwaltung und Überwachung. Mit irgendeinem Firmwareupdate, welches auch eine neue Firmware für das VDSL-Modem beinhaltete, ging die Syncrate mal eben um 4 Mbit hoch. Und das liest man ja auch immer mal wieder im Netz, dass Broadcom-Speedports eine höhere Syncrate als Fritzboxen haben.
Zitat von @vafk18:
Mit diesem Beitrag wollte ich die Frage beantwortet wissen, weshalb Modems, die auf Broadcom-Chip basieren schneller als Lantiq's sind. Das ist aus technischer Sicht noch nicht ganz gelungen.
Weil weder der eine noch der andere Chipsatz generell schneller ist. Auch das ist wieder eine pauschalisierende Aussage, die einfach nicht zutreffend ist. An Deinem Anschluss, mit Deinem Kabel, Deiner Hardware und Deiner Linecard ist das der Fall. Wie oben gesagt, Probleme sind immer anschluss-individuell und lassen sich allerhöchstens teilweise generalisieren. Du kannst Dein Equipment mal zu einem Nachbarn 100m weiter schleppen und dort anschließen und wirst mit ziemlicher Sicheheit ein (viellicht nur gerinfügig oder auch nicht) anderes Ergebnis bekommt.Mit diesem Beitrag wollte ich die Frage beantwortet wissen, weshalb Modems, die auf Broadcom-Chip basieren schneller als Lantiq's sind. Das ist aus technischer Sicht noch nicht ganz gelungen.
Das kann man in allen möglichen Foren auch nachlesen, da hat irgendwer irgendwann mal gesagt, dass der und der Router nicht mit dem und dem Linecard-Chipsatz harmoniert. Jetzt hat plötzlich jemand Monate oder Jahre später ein nur ansatzweise ähnliches Fehlerbild, also muss er das gleiche Problem auch haben. Dann wird auf den Provider geschimpft oder der Routerhersteller ist Schuld oder die Welt will nur böses von ihm. Man kann ja jederzeit eine Störung melden, wenn einen das so sehr stört, muss dann aber auch damit leben können, wenn der Techniker-Vor-Ort-Termin abgelehnt wird oder kostenpflichtig ist, da keine Störung vorliegt.
[...]
Die Story kommentiere ich mal lieber nicht.Im Endeffekt würdest Du wahrscheinlich genauso protestieren, wenn die ISPs Zwangsrouter wieder einführen würden. Da nun mal die Wahl des Routers dem Kunden überlassen wurde, kann er ja entscheiden, was er einsetzen will, muss dann aber damit leben, wenn der Provider seine Anschlüsse nicht mit jedem auf dem Markt erhältlichen Gerät abgleichen kann.
Warum hält ein Router aus Charge X von Hersteller Y ewig und warum geht der gleiche Router aus der selben Charge, vom selben Hersteller, nur mit einer um 1 erhöhten Seriennummer beim ersten Einschalten kaputt? Es sind doch die gleichen Geräte, die das selbe machen.
Manche Sachen sind einfach so und zum Teil einfach nicht beeinflussbar. Und damit musst du leben.
Du weißt, dass es Unterschiede gibt und leb damit. Kannst dich ja an die Telekom wenden und ein Ticket aufmachen. Die einzige Rückmeldung, die du erhalten willst "alles in Ordnung, Vertrag wird ohne Einschränkungen erfüllt". Du zahlst nämlich nicht für einen Internetanschluss mit 100Mbit sondern für einen Internetanschluss mit "bis zu 100Mbit". Wenn du das "bis zu" streichen lassen willst, zahlst du mal eben das zehnfache im Monat und das gilt auch nur für das Netzwerk des Providers.
Wenn du es verstehen willst, empfehle ich sechs Semester Elektrotechnik mit Spezialisierung Hochfrequenztechnik, weil sämtliche Arten von DSL sind nämlich kein einfacher Stromkreis sondern leitungsgeführter Funk. Und bei Hochfrequenzfunk muss zum Teil einfach nur das Anschlusskabel einen leichten Bogen haben, um komplett anders zu reagieren.
Wenn du schonmal dabei bist, unnötige Erklärungen zu suchen, versuch doch mal eine Erklärung zu finden, warum Globalspan ADSL-Modems auf Siemens16-Linecards schlecht bis gar nicht synchronisieren, während die auf ECI64-Linecards rennen, wie Weltmeister.
Manche Sachen sind einfach so und zum Teil einfach nicht beeinflussbar. Und damit musst du leben.
Du weißt, dass es Unterschiede gibt und leb damit. Kannst dich ja an die Telekom wenden und ein Ticket aufmachen. Die einzige Rückmeldung, die du erhalten willst "alles in Ordnung, Vertrag wird ohne Einschränkungen erfüllt". Du zahlst nämlich nicht für einen Internetanschluss mit 100Mbit sondern für einen Internetanschluss mit "bis zu 100Mbit". Wenn du das "bis zu" streichen lassen willst, zahlst du mal eben das zehnfache im Monat und das gilt auch nur für das Netzwerk des Providers.
Wenn du es verstehen willst, empfehle ich sechs Semester Elektrotechnik mit Spezialisierung Hochfrequenztechnik, weil sämtliche Arten von DSL sind nämlich kein einfacher Stromkreis sondern leitungsgeführter Funk. Und bei Hochfrequenzfunk muss zum Teil einfach nur das Anschlusskabel einen leichten Bogen haben, um komplett anders zu reagieren.
Wenn du schonmal dabei bist, unnötige Erklärungen zu suchen, versuch doch mal eine Erklärung zu finden, warum Globalspan ADSL-Modems auf Siemens16-Linecards schlecht bis gar nicht synchronisieren, während die auf ECI64-Linecards rennen, wie Weltmeister.
Zitat von @vafk18:
Die Suche nach der Antwort nach 12% und 24% Geschwindigkeitsunterschied ist doch kein Protest.
Die Suche nach der Antwort nach 12% und 24% Geschwindigkeitsunterschied ist doch kein Protest.
Das klingt aber sehr danach, als ob Du wie ein kleines Kind darauf bestehst, daß es gleich sein muß - so nach dem Motto.
Tatsache ist, daß Konzentratoren und Modems sehr komplexe Technik sind, die auch zusätzlich Exemplarstreuungen unterliegen. Da ist es nunmal so, daß es mit dem einen gerät manchaml besser funktioniert als mit dem anderen. Ich wette mit Dir, daß es sicher auch Anschlüsse gibt, bei denen die Vorgänge genau andersherum liegen.
Wenn Du das jetzt wirklich wissen willst, besorg Dir passende Meßgeräte, wie z.B. Logikanalysatoren o.ä., häng sie an Deine Leitung, zeichne die Daten auf und analysiere sie 8oder bezahle jemanden dafür). Dann kommst Du vielleicht drauf, warum das in Deinem speziellen Fall so ist.
Wie ich schon sagte Wenn Dein Maserati Levante "nur" 300 km/h schafft, der Deines Nachbarn aber 320 km/h, so ist es müßig sich darüber zu beschweren, weil Du die "schlechtere" Exemplarstreuung bekommen hast.
Für Deine beiden Geräte weißt Du nun die Zahlen und kannst Dich entscheiden, welches Du verwenden willst. Wenn Du generelle Aussagen haben willst, besorg Dir 1000 Drayteks und 1000 Speedports, miß die an 1000 veschiedenen Konzentratoren durch und dann weißt Du, ob es da generelle Probleme gibt oder ob da es da tatsächlich Chipsatzprobleme gibt.
lks
Wenn du es geklärt haben willst, bleibt dir nur eins übrig. Du nimmst Kontakt mit Lantiq und Broadcom auf und fragst die. Nur die wissen, was die da in Silizium gepresst haben und was in deren Firmware drinsteht. Du kannst hier noch so rumquängeln wie du willst, du wirst hier keine Antwort finden.
Achso, von Lantiq und Broadcom wirst du keine Antwort bekommen, weil es hier um Betriebsgeheimnisse geht (Chipdesign und Quelltexte).
Also dann setz dich mal an deinen Ikea Micke und mal dir deinen eigenen DSL-Chipsatz.
Mir persönlich ist es scheiß egal, ob ich jetzt 92 oder 104 Mbit bekomme, mir ist eine stabile Leitung wichtiger. Wenn du willst, kannst du gerne meine alte DSL-Leitung haben, die wird mit keinem Chipsatz stabil synchron, 1400 Sync-Abrisse am Tag und 4 Mbit von gebuchten 6. Und du heulst hier wegen ein paar Mbit rum, die vertraglich noch nicht mal geliefert werden müssen.
Für solche Jammerlappen wie dich gibt es von der Telekom ein Programm "Mehr Breitband für mich". Da bekommst du deine persönliche Glasfaser gelegt, zahlst aber auch den kompletten Tiefbau. Alleine der Gf-NVt kostet 5000€, aber da hast du dann solche Probleme nicht mit.
Das was du hier betreibst ist in etwa so, dass du den Metzger anrufst, wenn deine Heizung ausgefallen ist.
Achso, von Lantiq und Broadcom wirst du keine Antwort bekommen, weil es hier um Betriebsgeheimnisse geht (Chipdesign und Quelltexte).
Also dann setz dich mal an deinen Ikea Micke und mal dir deinen eigenen DSL-Chipsatz.
Mir persönlich ist es scheiß egal, ob ich jetzt 92 oder 104 Mbit bekomme, mir ist eine stabile Leitung wichtiger. Wenn du willst, kannst du gerne meine alte DSL-Leitung haben, die wird mit keinem Chipsatz stabil synchron, 1400 Sync-Abrisse am Tag und 4 Mbit von gebuchten 6. Und du heulst hier wegen ein paar Mbit rum, die vertraglich noch nicht mal geliefert werden müssen.
Für solche Jammerlappen wie dich gibt es von der Telekom ein Programm "Mehr Breitband für mich". Da bekommst du deine persönliche Glasfaser gelegt, zahlst aber auch den kompletten Tiefbau. Alleine der Gf-NVt kostet 5000€, aber da hast du dann solche Probleme nicht mit.
Das was du hier betreibst ist in etwa so, dass du den Metzger anrufst, wenn deine Heizung ausgefallen ist.
Das was du hier betreibst, ist kein "Frage stellen" sondern stänkern. Du willst unbedingt die Frage auf eine Antwort haben, die dir hier keiner geben kann, weil die einzigen, die dir eine Antwort geben können, die Hersteller selbst sind, die dir dieses aber nie beantworten werden.
Und anstatt damit klar zu kommen, nervst du hier rum.
Und du musst nicht mit einem 100/30-Anschluss leben, weil dein Anschluss kann mehr, sondern deine Hardwareauswahl lässt es einfach nicht zu. Es hindert dich ja niemand daran, ein Modem zu erwerben, was dir das ermöglicht, was du eigentlich willst.
Und anstatt damit klar zu kommen, nervst du hier rum.
Und du musst nicht mit einem 100/30-Anschluss leben, weil dein Anschluss kann mehr, sondern deine Hardwareauswahl lässt es einfach nicht zu. Es hindert dich ja niemand daran, ein Modem zu erwerben, was dir das ermöglicht, was du eigentlich willst.
Zitat von @tikayevent:
Und du musst nicht mit einem 100/30-Anschluss leben, weil dein Anschluss kann mehr, sondern deine Hardwareauswahl lässt es einfach nicht zu. Es hindert dich ja niemand daran, ein Modem zu erwerben, was dir das ermöglicht, was du eigentlich willst.
Vielleicht auch besser nicht, mit Modems/Routern hat er auch kein besonders gutes Händchen.Und du musst nicht mit einem 100/30-Anschluss leben, weil dein Anschluss kann mehr, sondern deine Hardwareauswahl lässt es einfach nicht zu. Es hindert dich ja niemand daran, ein Modem zu erwerben, was dir das ermöglicht, was du eigentlich willst.