Access-Point-Empfehlung für Haus +Garten? (WiFi 6, POE)
Halllo,
mit meinem aktuellen WLAN-Access-Points bin ich nicht ganz zufrieden.
Ich möchte daher neue Access-Points beschaffen und würde mich über Empfehlungen freuen!
Wichtig ist mir Reichweite (auch 2.4GHz).
Einsatzort: Haus mit drei Etagen, in jeder Etage gibt es ziemlich zentral an der Decke einen Ethernet-Anschluss mit POE 802.3at. Aktuell habe ich 1x Zyxel NWA1123-ACv2, 1x NWA1123-AC und 2x NWA1100-NH.
Es soll auch der Gartenbereich abgedeckt werden -- bevorzugt durch Installation eines Access-Points mit hoher Reichweite auf dem Dachboden.
Ziel ist:
- möglichst hohe Reichweite auch für 2.4 Ghz
- Nutzung von POE
- kein Cloud-Management. Ich bevorzuge direkte Konfiguration über Web-Interfaces. Wenn es sein muss, kann ich mich aber auch mit zentralen (lokalen) Software-Lösungen wie z.B. bei Ubiqiti "anfreunden".
- MESH-Features optional (aktuell habe ich einfach die gleiche SSID auf meinen vier Access Points, also kein Mesh)
Wenn ich neu beschaffe, würde ich gleich WiFi 6 nehmen -- aber der Durchsatz ist mir nicht so wichtig (es gibt Gigabit-LAN in jedem Raum).
Die meisten Gedanken mache ich mir über die Reichweite in den Garten. Aktuell ist die mit ca. 20m zu gering (2.4 GHz + 5 Ghz Wifi 5). Am Dachboden-Access-Point (NWA1100-NH) habe ich schon mit alternativen Antennen und Antennen-Ausrichtung experimentiert -- ohne Erfolg.
Aktuell denke ich darüber nach, mir Ubiquiti UniFi 6 Long-Range für den Dachboden zu holen und dann noch 3 von diesem oder ähnlichen Typ für jede Etage des Hauses. Oder alternativ so etwas wie TP-Link EAP610.
Hat jemand Access-Points dieser Kategorie laufen und kann etwas empfehlen?
mit meinem aktuellen WLAN-Access-Points bin ich nicht ganz zufrieden.
Ich möchte daher neue Access-Points beschaffen und würde mich über Empfehlungen freuen!
Wichtig ist mir Reichweite (auch 2.4GHz).
Einsatzort: Haus mit drei Etagen, in jeder Etage gibt es ziemlich zentral an der Decke einen Ethernet-Anschluss mit POE 802.3at. Aktuell habe ich 1x Zyxel NWA1123-ACv2, 1x NWA1123-AC und 2x NWA1100-NH.
Es soll auch der Gartenbereich abgedeckt werden -- bevorzugt durch Installation eines Access-Points mit hoher Reichweite auf dem Dachboden.
Ziel ist:
- möglichst hohe Reichweite auch für 2.4 Ghz
- Nutzung von POE
- kein Cloud-Management. Ich bevorzuge direkte Konfiguration über Web-Interfaces. Wenn es sein muss, kann ich mich aber auch mit zentralen (lokalen) Software-Lösungen wie z.B. bei Ubiqiti "anfreunden".
- MESH-Features optional (aktuell habe ich einfach die gleiche SSID auf meinen vier Access Points, also kein Mesh)
Wenn ich neu beschaffe, würde ich gleich WiFi 6 nehmen -- aber der Durchsatz ist mir nicht so wichtig (es gibt Gigabit-LAN in jedem Raum).
Die meisten Gedanken mache ich mir über die Reichweite in den Garten. Aktuell ist die mit ca. 20m zu gering (2.4 GHz + 5 Ghz Wifi 5). Am Dachboden-Access-Point (NWA1100-NH) habe ich schon mit alternativen Antennen und Antennen-Ausrichtung experimentiert -- ohne Erfolg.
Aktuell denke ich darüber nach, mir Ubiquiti UniFi 6 Long-Range für den Dachboden zu holen und dann noch 3 von diesem oder ähnlichen Typ für jede Etage des Hauses. Oder alternativ so etwas wie TP-Link EAP610.
Hat jemand Access-Points dieser Kategorie laufen und kann etwas empfehlen?
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13 Kommentare
Neuester Kommentar
Tu dir selbst einen gefallen und überschätze die Reichweite von Long Range APs nicht!
Die Leistung ist gedeckelt und das Endgerät muss auch den AP erreichen, den Punkt vergessen viele.
Hast Du mal einen Scan über das dir so wichtige 2,4 Ghz Band laufen lassen?
Wieviel WLans strahlen da rein? Ich würde eher auf eine Antenne mit passender Richtcharakteristik setzen, damit hast Du sowohl senderseitig als auch empfangsseitig Vorteile. Aber erst mal scannen!
Was nützt dir der beste AP wenn Dir 20 Wlans da reinknallen? Dann kann es nicht funktionieren.
Die Leistung ist gedeckelt und das Endgerät muss auch den AP erreichen, den Punkt vergessen viele.
Hast Du mal einen Scan über das dir so wichtige 2,4 Ghz Band laufen lassen?
Wieviel WLans strahlen da rein? Ich würde eher auf eine Antenne mit passender Richtcharakteristik setzen, damit hast Du sowohl senderseitig als auch empfangsseitig Vorteile. Aber erst mal scannen!
Was nützt dir der beste AP wenn Dir 20 Wlans da reinknallen? Dann kann es nicht funktionieren.
Insbesondere kann über den von Kollege @magicteddy dringend empfohlenen Umgebungsscan erkannt werden, auf welchen Kanälen welche Belegungen von welchen AP's mit welchen Amplituden vorhanden sind. Und das ist überhaupt der erste Schritt für (irgend)eine Einrichtung/Konfiguration/Optimierung eines WLAN. Höchstwahrscheinlich genügt Dir bereits ein Kanalwechsel und dann wohl auch die gezielte Reduktion der AP's. Letzteres wohl schon deshalb, weil im 2,4-GHz-Bereich der erforderliche Kanalabstand sinnvoll wohl nur maximal drei AP's im selben Überschneidungsbereich zulässt (z.B. Kanäle 3, 6 und 9).
Übrigens verstehen viele Home-Nutzer nicht, dass sie, wenn sie mehrere sich mit ihrem Abdeckungsbereich überschneidende AP's für ein und dasselbe WLAN einsetzen, unterschiedliche Kanalnummern nach Maßgabe der dafür geltenden Konfigurationsregeln wählen müssen - das gilt auch im Fall von Mesh. Dann wird allem Anschein nach dem Motto "Viel hilft viel!" gefrönt und das Haus / die Wohnung verständnislos mit AP's zugeknallt, weil ja irgendwann bei dieser Masse die Funkwellen doch bis in die letzte Ecke gelangen müssten. Nur dem ist nicht so, wenn sich alle überschneidenden AP's auf ein und demselben Kanal tummeln. Das kann und wird nicht funktionieren - allenfalls mehr schlecht als recht.
Viele Grüße
HansDampf06
Übrigens verstehen viele Home-Nutzer nicht, dass sie, wenn sie mehrere sich mit ihrem Abdeckungsbereich überschneidende AP's für ein und dasselbe WLAN einsetzen, unterschiedliche Kanalnummern nach Maßgabe der dafür geltenden Konfigurationsregeln wählen müssen - das gilt auch im Fall von Mesh. Dann wird allem Anschein nach dem Motto "Viel hilft viel!" gefrönt und das Haus / die Wohnung verständnislos mit AP's zugeknallt, weil ja irgendwann bei dieser Masse die Funkwellen doch bis in die letzte Ecke gelangen müssten. Nur dem ist nicht so, wenn sich alle überschneidenden AP's auf ein und demselben Kanal tummeln. Das kann und wird nicht funktionieren - allenfalls mehr schlecht als recht.
Viele Grüße
HansDampf06
Moin HansDampf06,
Insbesondere kann über den von Kollege @magicteddy dringend empfohlenen Umgebungsscan erkannt werden, auf welchen Kanälen welche Belegungen von welchen AP's mit welchen Amplituden vorhanden sind. Und das ist überhaupt der erste Schritt für (irgend)eine Einrichtung/Konfiguration/Optimierung eines WLAN. Höchstwahrscheinlich genügt Dir bereits ein Kanalwechsel und dann wohl auch die gezielte Reduktion der AP's. Letzteres wohl schon deshalb, weil im 2,4-GHz-Bereich der erforderliche Kanalabstand sinnvoll wohl nur maximal drei AP's im selben Überschneidungsbereich zulässt (z.B. Kanäle 3, 6 und 9).
Übrigens verstehen viele Home-Nutzer nicht, dass sie, wenn sie mehrere sich mit ihrem Abdeckungsbereich überschneidende AP's für ein und dasselbe WLAN einsetzen, unterschiedliche Kanalnummern nach Maßgabe der dafür geltenden Konfigurationsregeln wählen müssen - das gilt auch im Fall von Mesh. Dann wird allem Anschein nach dem Motto "Viel hilft viel!" gefrönt und das Haus / die Wohnung verständnislos mit AP's zugeknallt, weil ja irgendwann bei dieser Masse die Funkwellen doch bis in die letzte Ecke gelangen müssten. Nur dem ist nicht so, wenn sich alle überschneidenden AP's auf ein und demselben Kanal tummeln. Das kann und wird nicht funktionieren - allenfalls mehr schlecht als recht.
ähm, die korrekte Kanalwahl beim W-LAN hat zwar Auswirkungen auf dessen Durchsatzfähigkeit aber dass das auch dessen Reichweite (nicht Störfestigkeit) erhöht, wäre mir jetzt absolut neu.
Für die Reichweite eines W-LAN's sind zum einen die Antennen des AP's massgebend, als auch dessen Sendeleistung.
Beim letzteren gilt übrigens nicht mehr ist besser, im Gegenteil, die AP's sollten incl. Antenne nie mit mehr als 100mW bei 2,4GHz und 200mW bei 5 GHz rumfunken (ausgenommen Richtfunk).
Und selbst die 200mW im 5 GHz Bereich würde ich niemals ausreizen, weil mir bisher noch kein Client über den Weg gelaufen ist, der dieselbe Sendeleistung aufbringen kann.
Beste Grüsse aus BaWü
Alex
Insbesondere kann über den von Kollege @magicteddy dringend empfohlenen Umgebungsscan erkannt werden, auf welchen Kanälen welche Belegungen von welchen AP's mit welchen Amplituden vorhanden sind. Und das ist überhaupt der erste Schritt für (irgend)eine Einrichtung/Konfiguration/Optimierung eines WLAN. Höchstwahrscheinlich genügt Dir bereits ein Kanalwechsel und dann wohl auch die gezielte Reduktion der AP's. Letzteres wohl schon deshalb, weil im 2,4-GHz-Bereich der erforderliche Kanalabstand sinnvoll wohl nur maximal drei AP's im selben Überschneidungsbereich zulässt (z.B. Kanäle 3, 6 und 9).
Übrigens verstehen viele Home-Nutzer nicht, dass sie, wenn sie mehrere sich mit ihrem Abdeckungsbereich überschneidende AP's für ein und dasselbe WLAN einsetzen, unterschiedliche Kanalnummern nach Maßgabe der dafür geltenden Konfigurationsregeln wählen müssen - das gilt auch im Fall von Mesh. Dann wird allem Anschein nach dem Motto "Viel hilft viel!" gefrönt und das Haus / die Wohnung verständnislos mit AP's zugeknallt, weil ja irgendwann bei dieser Masse die Funkwellen doch bis in die letzte Ecke gelangen müssten. Nur dem ist nicht so, wenn sich alle überschneidenden AP's auf ein und demselben Kanal tummeln. Das kann und wird nicht funktionieren - allenfalls mehr schlecht als recht.
ähm, die korrekte Kanalwahl beim W-LAN hat zwar Auswirkungen auf dessen Durchsatzfähigkeit aber dass das auch dessen Reichweite (nicht Störfestigkeit) erhöht, wäre mir jetzt absolut neu.
Für die Reichweite eines W-LAN's sind zum einen die Antennen des AP's massgebend, als auch dessen Sendeleistung.
Beim letzteren gilt übrigens nicht mehr ist besser, im Gegenteil, die AP's sollten incl. Antenne nie mit mehr als 100mW bei 2,4GHz und 200mW bei 5 GHz rumfunken (ausgenommen Richtfunk).
Und selbst die 200mW im 5 GHz Bereich würde ich niemals ausreizen, weil mir bisher noch kein Client über den Weg gelaufen ist, der dieselbe Sendeleistung aufbringen kann.
Beste Grüsse aus BaWü
Alex
Tipp zur Messung der Übertragungsrate. FritzAPP WLAN unter Android. geht recht gut auch bei fremder Hardware. Allerdings solle man aktuelle Hardware nutzten. Der Unterschied ist gewaltig. Beispiel Samsung S7 5 GHZ K100 150-180Mbit Netto an einer FB7490. Samsung S20FE 300-400Mbit.
Wenn Du einen AP mit mehr Reichweite suchst, CPE210 von TP-Link. Der hat einen Keulen Beam, reicht ca. 1 KM macht aber keine hohe Datenrate.
Aufstell Ort Dachboden ist recht gut. Habe selbst beim Bruder einen AP auf Dachboden stehen. Das klappt recht gut, weil keine Hindernisse vorhanden, außer Dachpfannen aus Ton. Beim Satteldach sind dann die Giebel da, in die Richtung wird es dann unbrauchbar. Aber hohe Datenraten sollte man nicht erwarten. Bei meinem DGN 3500B kommen so ca. 3-10Mbit/s ca, 30m um das Haus herum. Am Haus selbst dann nix mehr, weil die Wände und Betondecken im Weg sind. Aber immerhin bekomme ich so 100Mbit im Dachgeschosss verteilt.
Wenn Du einen AP mit mehr Reichweite suchst, CPE210 von TP-Link. Der hat einen Keulen Beam, reicht ca. 1 KM macht aber keine hohe Datenrate.
Aufstell Ort Dachboden ist recht gut. Habe selbst beim Bruder einen AP auf Dachboden stehen. Das klappt recht gut, weil keine Hindernisse vorhanden, außer Dachpfannen aus Ton. Beim Satteldach sind dann die Giebel da, in die Richtung wird es dann unbrauchbar. Aber hohe Datenraten sollte man nicht erwarten. Bei meinem DGN 3500B kommen so ca. 3-10Mbit/s ca, 30m um das Haus herum. Am Haus selbst dann nix mehr, weil die Wände und Betondecken im Weg sind. Aber immerhin bekomme ich so 100Mbit im Dachgeschosss verteilt.
Ich habe auch gelesen, dass es Apps für WLAN-Messung gibt
3 Sek. bei Dr. Google...https://www.nirsoft.net/utils/wifi_information_view.html
https://www.netspotapp.com/de/wifi-analyzer/wifi-analyzer-apps-android.h ...
Apple WLAN Scanner
Zitat von @aqui:
3 Sek. bei Dr. Google...
https://www.netspotapp.com/de/wifi-analyzer/wifi-analyzer-apps-android.h ...
Den kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen. Funktioniert unter Android auf Tablets und Smartphones sehr gut. Die verschiedenen Darstellungen sind leicht nachvollziehbar und einleuchtend.3 Sek. bei Dr. Google...
https://www.netspotapp.com/de/wifi-analyzer/wifi-analyzer-apps-android.h ...
Zitat von @MysticFoxDE:
Moin HansDampf06,
... dringend empfohlenen Umgebungsscan erkannt werden, auf welchen Kanälen welche Belegungen von welchen AP's mit welchen Amplituden vorhanden sind ...
Übrigens verstehen ... mit ihrem Abdeckungsbereich überschneidende AP's ... unterschiedliche Kanalnummern ...
ähm, die korrekte Kanalwahl beim W-LAN hat zwar Auswirkungen auf dessen Durchsatzfähigkeit aber dass das auch dessen Reichweite (nicht Störfestigkeit) erhöht, wäre mir jetzt absolut neu.
In REIN funktechnischer Hinsicht mag das zutreffend sein.Moin HansDampf06,
... dringend empfohlenen Umgebungsscan erkannt werden, auf welchen Kanälen welche Belegungen von welchen AP's mit welchen Amplituden vorhanden sind ...
Übrigens verstehen ... mit ihrem Abdeckungsbereich überschneidende AP's ... unterschiedliche Kanalnummern ...
ABER:
ERSTENS wissen wir nicht wirklich, wie die Örtlichkeit konkret aussieht.
ZWEITENS steht der rein funktechnische Aspekt nicht für sich allein. Denn was nutzt mir die Erfüllung aller funktechnischen Anforderungen, wenn es dann auf der "praktischen" Ebene (Konfiguration etc.) scheitert, z.B. die Kommunikation mit den AP's wegen identischer Kanalnummern im Überschneidungsbereich gestört / behindert etc. wird. Denn es ist nicht auszuschließen, dass es beim Fragesteller gar nicht so sehr an der Reichweite / Sendeleistung, sondern an einer solchen Kanalfehlbelegung oder sonstigen Fehlkonfiguration liegen kann. Beseitigt er eine etwaige Fehlbelegung, könnte sich plötzlich alles andere als ausreichend darstellen.
DRITTENS kann nur bei einem ordnungsgemäß konfigurierten WLAN eine mangelnde Sendeleistung als DIE Fehlerquelle adressiert werden. Und zwar deshalb, weil dann andere Fehlerursachen wie eine etwaige Kanalfehlbelegung als mögliche Fehlerursache ausgeschlossen werden können.
Was ich damit sagen will: Bei jeder Fehlersuche und -bewertung bedarf es immer einer ganzheitlichen Betrachtung und einer sinnvollen Herangehensweise.
ÜBRIGENS: In einer höheren (Fremd)WLAN-Dichte gibt es noch weitere Aspekte der richtigen Kanalwahl, deren Nichtbeachtung eine Nutzung des WLAN's erheblich behindern kann.
Für die Reichweite eines W-LAN's sind zum einen die Antennen des AP's massgebend, als auch dessen Sendeleistung.
Wie gesagt betrifft das nur den rein funktechnischen Aspekt. Bei einer fehlerhaften WLAN-Konfiguration lässt sich dort keine Fehlerursache finden oder eine Fehlerbeseitigung realisieren. Der Fragesteller hat zudem bisher noch keinen Umgebungsscan gemacht. Wie will er dann wissen, dass es an der Sendeleistung liegt. Wir wissen es noch viel weniger und eine Bibi-Glaskugel habe ich jedenfalls nicht.Und somit schließt sich wie von selbst der Kreis: Sowohl in funktechnischer Hinsicht als auch in Bezug auf die WLAN-Konfiguration ist ein solcher Umgebungsscan unerlässlich. Alles weitere ist aus dessen Ergebnis ableitbar.
Viele Grüße
HansDampf06
... ist doch der ... OK, heute ist Freitag...
Ja, heute ist wohl Freitag und am späten Abend ist vielleicht nicht mehr bei jedem die Konzentration die beste.Wer sich ausgeruht am helllichten Tag die Mühe macht und noch einmal ganz genau liest, wird unschwer erkennen können, dass ich fein differenziere: nämlich zwischen
1. den "rein funktechnischen Aspekten" = rein physikalisch!!! Das heißt ganz offenkundig, dass der betreffende AP gemäß seiner physikalisch-technischen Spezifikation seine Umgebung beglückt. Hierbei ist natürlich für eine ausreichende räumliche Abdeckung eine gescheite Sendeleistung und die passende Abstrahlungscharakteristik unumgänglich, womit @MysticFoxDE absolut Recht hat. Sicherlich muss dafür auch die Antenne zutreffend gewählt sein - Funktechnik hat gerade hier so ihre (physikalischen) Tücken. Darin stimmen wir vollkommen überein. Ohne jede Frage!
UND
2. den "organisatorischen" Maßnahmen wie der Kanaleinstellung und der sonstigen Konfiguration
SOWIE
3. der Wechselwirkung zwischen 1. und 2.
Du darfst das natürlich alles völlig indifferent in einen Topf werfen - das ist Dir unbenommen, erst recht am späten Freitagabend.
Viele Grüße und eine gute Nacht
HansDampf06
PS: Dem AP ist es funktechnisch / physikalisch letztlich völlig egal, welcher Kanal eingestellt ist. Er beglückt genau mit der ihm vorgegebenen Konfiguration seine Umwelt. Ihm ist auch egal, ob bei "organisatorisch falscher" Kanalwahl ein Verbindungsaufbau mühselig wird oder nicht. Er funktioniert dennoch funktechnisch / physikalisch genau so, wie sein Hersteller es ihm bautechnisch vorgegeben hat. Das Erkennen und die Behebung einer falschen Konfiguration ist - abgesehen von etwaigen Automatik-Modi - seine Sache wohl nicht. Das obliegt wohl nach wie vor der "8. Schicht".
PPS: Ich habe im Übrigen, was @MysticFoxDE völlig missverstanden hat, in keinerlei Hinsicht die Behauptung aufgestellt, dass die Kanalwahl die Reichweite steuert [Um Unsinn gleich vorzubeugen: Es geht hier nicht darum, dass physikalisch bei ansonsten gleichen Bedingungen mit zunehmender Frequenz die effektive / brauchbare Ausbreitungsreichweite der Funkwellen abnimmt. Immerhin liegen die 2,4-GHz-Kanäle auf unterschiedlichen Frequenzbändern innerhalb des 2,4-GHz-Bereichs. Messtechnisch mögen durchaus unterschiedliche Ausbreitungscharakteristika der Kanäle feststellbar sein, wenn auch praktisch wohl eher unbedeutend.]. Ich habe vielmehr darauf aufmerksam gemacht, dass eine falsche Kanalwahl die Ursache dafür sein kann, dass die WLAN-Verbindung empfindlich beeinträchtigt sein könnte. Im Nahbereich des jeweilige AP's mag das aus vielerlei Gründen noch nicht so auffallen. Aber mit zunehmender Entfernung, bei der es dann umso mehr auf eine stabile Verbindung ankommt, können bei falscher Kanalwahl sich überschneidende AP's ohne weiteres zu einer Reduzierung der effektiv nutzbaren Reichweite führen. Der überraschte Fragesteller glaubt dann - insbesondere mangels der Erkenntnisse aus einem Umgebungsscan -, seine AP's seien zu "schwach" für die gewünschte Reichweite, obwohl sie sich wegen der falschen Konfiguration eigentlich nur gehörig behindern - bei ordnungsgemäßer Konfiguration könnten sie möglicherweise - rein physikalisch - für die konkrete Entfernung eine stabile Verbindung locker bereitstellen ...
Wenn Du also "funktechnische Aspekte" nicht in einem - wie von mir ausdrücklich formuliert - engeren Sinne, sondern in einem weiteren Sinne (1. bis 3. undifferenziert in einem Topf) verstehen möchtest, sind wir abermals nicht auseinander. Das kleine Wort "rein" bestimmt lediglich das Differenzierungsmaß bei ansonsten Deckungsgleichheit in der Sache. Am Ende muss der Fragesteller ungeachtet einer solchen (Nicht)Differenzierung in den gebotenen Schritten vorgehen. Abermals stimmen wir darin ganz gewiss überein. Und das alles wohl unabhängig von einem Freitag!
Moin HansDampf06,
ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass eine "gestreute" Kanalwahl keine Auswirkung auf die Signalstärke eines W-LAN's hat, sondern lediglich etwas mit seiner besseren Durchsatzfähigkeit zu tun hat.
Es ist durchaus möglich 3 AP's im selben Zimmer auf demselben Kanal zu betreiben.
Wenn diese drei AP's nun mit 2x2 802.11n (40 MHz) auf demselben Kanälen betrieben werden, dann stehen allen Clients in Summe eben maximal nur 300 MBit/s zur Verfügung und zwar über aller drei AP's hinweg.
Sprich, Client A am AP A, Client B am AP B und Client C am AP C, müssten sich in diesem Fall die theoretischen 300MBit/s, die der entsprechende Kanal hergibt, gemeinsam teilen.
Konfiguriert man die drei AP's auf unterschiedliche und ausreichend von einender entfernte Kanäle, dann bedeutet das, dass den Clients nun in Summe eine Bandbreite von 3 x 300 MBit/s zur Verfügung steht.
Sprich, Client A am AP A stehen 300 MBit/s zur Verfügung, dem Client B am AP B stehen dann ebenfalls und unabhängig der anderen beiden Client 300 MBit/s zur Verfügung und Client C am AP C hat dann auch 300 MBit/s für sich zur Verfügung.
Zusammenfassung:
Eine gute WLAN-Kanalwahl bringt im besten Fall einen viel höheren Gesamtdurchsatz mit sich und eine schlechte versaut diesen etwas. 🤪
Beste Grüsse aus BaWü
Alex
PPS: Ich habe im Übrigen, was @MysticFoxDE völlig missverstanden hat, in keinerlei Hinsicht die Behauptung aufgestellt, dass die Kanalwahl die Reichweite steuert
ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass eine "gestreute" Kanalwahl keine Auswirkung auf die Signalstärke eines W-LAN's hat, sondern lediglich etwas mit seiner besseren Durchsatzfähigkeit zu tun hat.
Es ist durchaus möglich 3 AP's im selben Zimmer auf demselben Kanal zu betreiben.
Wenn diese drei AP's nun mit 2x2 802.11n (40 MHz) auf demselben Kanälen betrieben werden, dann stehen allen Clients in Summe eben maximal nur 300 MBit/s zur Verfügung und zwar über aller drei AP's hinweg.
Sprich, Client A am AP A, Client B am AP B und Client C am AP C, müssten sich in diesem Fall die theoretischen 300MBit/s, die der entsprechende Kanal hergibt, gemeinsam teilen.
Konfiguriert man die drei AP's auf unterschiedliche und ausreichend von einender entfernte Kanäle, dann bedeutet das, dass den Clients nun in Summe eine Bandbreite von 3 x 300 MBit/s zur Verfügung steht.
Sprich, Client A am AP A stehen 300 MBit/s zur Verfügung, dem Client B am AP B stehen dann ebenfalls und unabhängig der anderen beiden Client 300 MBit/s zur Verfügung und Client C am AP C hat dann auch 300 MBit/s für sich zur Verfügung.
Zusammenfassung:
Eine gute WLAN-Kanalwahl bringt im besten Fall einen viel höheren Gesamtdurchsatz mit sich und eine schlechte versaut diesen etwas. 🤪
Beste Grüsse aus BaWü
Alex