AMD, openSuSe und VMware 1.x Timerproblem
VMs rtc sind nach wenigen Stunden async
Hallo zusammen,
ein Bekannter von mir hat folgende HW:
KVR800D2N5K2/4G
Mainboard Asrock K10N78
HD Hitachi 2.5" HTS723216L9A360
CPU AMD AMD Athlon X2 4850e AM2+
CPU-Kühler Scythe Orochi
Folgende Software läuft: OpenSuSE 11.1/x86_64
Vmware 1.06 (V2.0 wurde auch schon mit selben Ergebnis probiert)
Problem:
Die darin laufende VM (=W2k3 SBE) läuft nach einigen Stunden sehr zeitlich unsynchron trotz der Vmware tools und ntp Abgleich; via ntp Updates kann man das einigermassen hinbiegen, ABER eines der dort benutzten Messprogramme holt sich nur einmal die Zeit und inkrementiert dann auf, sprich interessiert sich dann nicht mehr für die ntp synce Systemzeit und läuft nach einem Tag bereits um Stunden falsch; das ist wiederrum nicht akzeptabel. Nach Umstellen auf andere Zeitgeber (acpi_pm, hpet, jiffies oder tsc) wurde es leider nicht besser; ich nutze auf einer andere AMD Maschine tsc und da sind die Zeiten im unteren Minutenbereich pro Tag aber unter RHEL5U2 (womit ich mich besser auskenne).
Zahlreiche Foren haben dazu schon was geschrieben, der Konsenz war mehr oder minder: "schmeiß den AMD weg und nimm Intel". Da ich auch Intel mit VM habe (und auch die Async Probleme im Min/d Bereich) sehe ich da wenig Vorteile.
Da ich mich aber mit SuSe nicht auskennen will (xntp geht scheinbar bei V11 nicht mehr und pit als Zeitgeber wird einfach nicht vom kernel (=cat /sys/devices/system/clocksource/clocksource0/*) angeboten wird) kann ich nicht mehr weiterhelfen. Ich habe mich kurz in die Zeitgeberinfo von VM eingearbeitet, habe aber keine Ahnung wie ich das unter Suse umsetzen sollte. Um nicht unnötig Energie zu verblasen wäre es auch noch praktisch die PowerNow Funktionen zu nutzen (damit scheiden die CPU Timer schon mal aus wie HPET und acpi_pm).
Gruß
Sam
Hallo zusammen,
ein Bekannter von mir hat folgende HW:
KVR800D2N5K2/4G
Mainboard Asrock K10N78
HD Hitachi 2.5" HTS723216L9A360
CPU AMD AMD Athlon X2 4850e AM2+
CPU-Kühler Scythe Orochi
Folgende Software läuft: OpenSuSE 11.1/x86_64
Vmware 1.06 (V2.0 wurde auch schon mit selben Ergebnis probiert)
Problem:
Die darin laufende VM (=W2k3 SBE) läuft nach einigen Stunden sehr zeitlich unsynchron trotz der Vmware tools und ntp Abgleich; via ntp Updates kann man das einigermassen hinbiegen, ABER eines der dort benutzten Messprogramme holt sich nur einmal die Zeit und inkrementiert dann auf, sprich interessiert sich dann nicht mehr für die ntp synce Systemzeit und läuft nach einem Tag bereits um Stunden falsch; das ist wiederrum nicht akzeptabel. Nach Umstellen auf andere Zeitgeber (acpi_pm, hpet, jiffies oder tsc) wurde es leider nicht besser; ich nutze auf einer andere AMD Maschine tsc und da sind die Zeiten im unteren Minutenbereich pro Tag aber unter RHEL5U2 (womit ich mich besser auskenne).
Zahlreiche Foren haben dazu schon was geschrieben, der Konsenz war mehr oder minder: "schmeiß den AMD weg und nimm Intel". Da ich auch Intel mit VM habe (und auch die Async Probleme im Min/d Bereich) sehe ich da wenig Vorteile.
Da ich mich aber mit SuSe nicht auskennen will (xntp geht scheinbar bei V11 nicht mehr und pit als Zeitgeber wird einfach nicht vom kernel (=cat /sys/devices/system/clocksource/clocksource0/*) angeboten wird) kann ich nicht mehr weiterhelfen. Ich habe mich kurz in die Zeitgeberinfo von VM eingearbeitet, habe aber keine Ahnung wie ich das unter Suse umsetzen sollte. Um nicht unnötig Energie zu verblasen wäre es auch noch praktisch die PowerNow Funktionen zu nutzen (damit scheiden die CPU Timer schon mal aus wie HPET und acpi_pm).
Gruß
Sam
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Ausgedruckt am: 03.04.2025 um 14:04 Uhr
3 Kommentare
Neuester Kommentar

morgen,
ein was lese ich jetzt noch nicht raus, hast du das problem nur in der vm oder ebenfalls auf dem host (scheint ja das suse zu sein)?
hast du ntp und abgleich über host via vmware-tools gleichzeitig aktiv (in der vm)? wenn ja solltest du eins von beiden deaktivieren. wenn der host sich die zeit korrekt via ntp holt, reicht es den sync über die vmware-tools zu machen (im client auf die vm klicken, optionen und dann erweiterte optionen oder direkt in die .vmx datei der vm 'tools.syncTime = "true"' eintragen und neustarten).
hoffe das hilft
mfg
ein was lese ich jetzt noch nicht raus, hast du das problem nur in der vm oder ebenfalls auf dem host (scheint ja das suse zu sein)?
hast du ntp und abgleich über host via vmware-tools gleichzeitig aktiv (in der vm)? wenn ja solltest du eins von beiden deaktivieren. wenn der host sich die zeit korrekt via ntp holt, reicht es den sync über die vmware-tools zu machen (im client auf die vm klicken, optionen und dann erweiterte optionen oder direkt in die .vmx datei der vm 'tools.syncTime = "true"' eintragen und neustarten).
hoffe das hilft
mfg
Hallo,
ich bin der oben genannte Bekannte. Habe mich jetzt selbst angemeldet.
Folgendes Problem tritt auf:
eine Sekunde auf dem virtuellen System (SBS2003) dauert unterschiedlich lange.
Dies kann so zwischen 1-2 Sekunden sein.
Die Zeitsynchronisation über vmware-tools ist ein.
Problem ist, dass ein Datenlogger läuft, der alle Minute aufzeichnet. Dieser hat eine Art Timer, der sozusagen von 60 herunterzählt. Der Takt wird von der Systemuhr genommen. Somit kann es sein, dass es halt mal zwei Minuten dauert, bis die 60 Sekunden durch sind.
Bei VMware wird als Tip ein clocksource=pit genannt. Diese Einstellung ist aber bei SuSE 11.1 nicht vorhanden.
Vielen Dank
mac666
ich bin der oben genannte Bekannte. Habe mich jetzt selbst angemeldet.
Folgendes Problem tritt auf:
eine Sekunde auf dem virtuellen System (SBS2003) dauert unterschiedlich lange.
Dies kann so zwischen 1-2 Sekunden sein.
Die Zeitsynchronisation über vmware-tools ist ein.
Problem ist, dass ein Datenlogger läuft, der alle Minute aufzeichnet. Dieser hat eine Art Timer, der sozusagen von 60 herunterzählt. Der Takt wird von der Systemuhr genommen. Somit kann es sein, dass es halt mal zwei Minuten dauert, bis die 60 Sekunden durch sind.
Bei VMware wird als Tip ein clocksource=pit genannt. Diese Einstellung ist aber bei SuSE 11.1 nicht vorhanden.
Vielen Dank
mac666