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gelöst Backupkonzept Veeam 9.5

Mitglied: gagagu

gagagu (Level 1) - Jetzt verbinden

13.03.2017 um 09:22 Uhr, 6695 Aufrufe, 10 Kommentare

Hallo,
ich teste seit ein paar Tagen mit Veeam Backup&Replication 9.5 herum und denke das ich die Funktionen soweit verstanden habe. Für mich stellt sich nun die Frage welches Backupkonzept ist für mich das Richtige? Ich habe mit ein paar Best Practices von Veeam angesehen, diese sind aber mehr auf große Unternehmen zugeschnitten und für mich als Mittelstand schwer zu Übertragen.

Unser Backup Server ist per iSCSI mit einem großen NAS System verbunden und verfügt noch über eine Tape Library (8 Bänder) LTO-5.
Wahlweise kommt noch ein zweiter NAS oder ein Cloud Store hinzu um die Daten noch über einen zweiten Brandabschnitt zu sichern.

Wir setzen VMWare vSphere 5.5 ein und ich möchte einige VMWare's täglich und einige Wöchentlich sichern. Hier stellt sich für mich die Frage welche Einstellungen ich nehmen soll?
Incremental?
Create synthetic full (täglich, wöchentlich, monatlich)?
Create active full backus periodically?

Ich weiß was alle Funktionen bedeuten, aber was ist denn sinnvoll bzw. best practice?

Die Server die täglich gesichert werden möchte ich auch täglich aufs Band haben (SQL Server, Fileserver, Exchange), gerne als Full Backup.
Wenn ich den Tape Job so einstelle das der tägliche VMWARE Sicherungsjob aufs Tape soll, kann ich es leider nicht so einstellen das er ein Full Backup täglich aufs Band schreibt. Er nimmt halt die vorhandenen Backup Files und die sind Incremental. Wenn ich den Hauptjob auf "Create synthetic full" stelle habe ich immer einen Full Job fürs Tape, abder das dauert auch lange.
Hier stellt sich wieder für mich die Frage was ist denn Best Practice?

Auf jedem Tape ein Full? Aber wie?
Full und dann incremental? Bis das Tape voll ist und dann das nächste?

Wie schon erwähnt sind mir die einzelnen Funktionen schon klar nur fehlt mir die Erfahrung welches denn das sicherste und beste Konzeot ist um die Daten auf NAS und Tape mit VEEAM zu sichern.
Es wäre schön wenn ich da von Eurer Erfahrung profitieren könnte.

Vielen lieben Dank im Voraus!
Mitglied: Coreknabe
13.03.2017 um 09:37 Uhr
Moin,

einen wichtigen Punkt hast Du nicht erwähnt. Von welchen zu sichernden Datenmengen reden wir hier?

Gruß
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Mitglied: gagagu
13.03.2017 um 09:40 Uhr
Hi, so ca. 1.3 TB

Danke und Gruß
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Mitglied: em-pie
13.03.2017 um 10:00 Uhr
Moin,


Zitat von gagagu:

Hi, so ca. 1.3 TB
ist das die Menge eines Full oder Incremental-Backups?

Mal vom strategischen Ansatz:
Warum macht ihr nicht unter der Woche einfach täglich ein inkrementelles Backup und am WE (z.B. von Sa auf So) dann von jeder VM ein FullBackup?
Der Vorteil: Statt jede Nacht in einem begrenzten Zeitfenster (welches Zeitfenster eigentlich?) die 1,3TB wegzuschreiben (sofern es sich bei deiner Angabe um die Gesamte Datenmenge handelt), bist du mit einem inkrementellem Backup in der Woche deutlich schneller. Und die Zeit am WE (sofern am WE die IT nicht genutzt wird) kannst du dann nutzen um alles in Ruhe als FullBackup wegzusichern...
Zudem stresst das die Bänder und Drives dann auch nicht übermäßig (kein ausschlaggebendes Kriterium, aber kann ja auch mal erwähnt werden)

Operativ kann ich dir leider nicht viel helfen, da wir VEEAM nicht im Einsatz haben...

Gruß
em-pie
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Mitglied: Voiper
13.03.2017 um 10:04 Uhr
Hi,

der Plan von em-pie klingt gut. Möchtest du auch Replicas einsetzen oder nur "einfache" Daily Backups?

Gruß, V
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Mitglied: rudeboy
13.03.2017 um 10:12 Uhr
Zitat von gagagu:

Hi, so ca. 1.3 TB

Danke und Gruß
Moin!

Haben auch vSphere 5.5 im Einsatz und sichern mit Veeam knapp 1TB auf NAS.
Wir verwenden die Reverse Incremental Sicherung und fahren seit ca. 1,5 Jahren ganz gut damit.
Zur Sicherung auf Band mit Veeam habe ich leider keine Erfahrung, da wir aus historischen Gründen noch BackupExec zur Bandsicherung benutzen.

Gruß, rudeboy
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Mitglied: chgorges
13.03.2017, aktualisiert um 10:19 Uhr
Zitat von gagagu:
Wie schon erwähnt sind mir die einzelnen Funktionen schon klar nur fehlt mir die Erfahrung welches denn das sicherste und beste Konzeot ist um die Daten auf NAS und Tape mit VEEAM zu sichern.
Es wäre schön wenn ich da von Eurer Erfahrung profitieren könnte.

Von Erfahrung profitieren ist schön und recht, allerdings wenig hilfreich.

Bei der Backup-Konzeptionierung spielt es eine essentielle Rolle, was man für Server und Dienste im Einsatz hat. Wenn man diese vorab in Kritisch und Unkritisch unterteilt, hat man schon die halbe Miete.

Habt ihr z.B. einen Exchange-, SQL- oder Fileserver, auf denen andauernd gearbeitet und Dateien abgeändert werden, brauchst du zwingend nächtlich eine inkrementelle Sicherung, wenn nicht sogar (gibt es auch) alle zwei Stunden ein Backup (nicht ideal bei Bändern) in Verbindung mit einer Vollsicherung am Wochenende.

Habt ihr noch andere Systeme, wie z.B. einen Druckserver, FSRM, virtuelle Firewall etc. wo man (übertrieben) ein Mal im Quartal eine Änderung macht, reicht subjektiv auch ein wöchentliches oder gar monatliches Vollbackup, ohne inkrementelle Sicherung zwischen durch.

Letztendlich kannst du danach deine Backups planen (auch, was auf die NAS und was auf die Bänder geht).
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Mitglied: itisnapanto
LÖSUNG 13.03.2017 um 10:18 Uhr
Wir machen das ähnlich .

Täglich ein Reverse-incremental auf NAS 1
Taglich ein Backup-Copy auf NAS2 (steht in einem anderen Gebäude )
Am Freitag Abend gibts dann ein extra Full und anschließend ab aufs Tape .

Unsere Datenmenge ist allerdings mindestens 10 x so hoch wie bei euch

Was du machen kannst, hängt wie oben geschrieben auch von der Hardware ab .



Gruss Michael
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Mitglied: gagagu
13.03.2017 um 10:44 Uhr
Hallo,
ich danke allen für die Infos!
Ich konnte mir jetzt ein Bild machen und wede das Backup ähnlich wie bei itisnapanto einrichten.

Danke!
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Mitglied: Deepsys
13.03.2017 um 12:42 Uhr
Hi,

noch eine Anmerkung:
Ich würde noch einen täglichen Backup to Tape Job einsetzen.
Der sichert dir dann deinen Backup-Job entweder dann nur die incremental oder eben die Full.

Ach ja, wenn du noch einen anderen VMware ESX-Host hast, dann sind die Replicationen super.
Damit hast du im Fehlerfall eine direkt startbare VM

VG,
Deepsys
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Mitglied: monstermania
14.03.2017 um 09:35 Uhr
Moin,
die "Best-Practice" sollte sich immer am Recovery der Umgebung orientieren! Also, wie kommt man im Falle des Falles am schnellsten vom Backup zu einem wieder laufenden System!

Wir sichern mit Veeam Mo-Fr unsere VM. Das macht täglich ~ 3 TB
Am WE umfasst unser Job ~ 4 TB (wöchentlich), da dann u.a. die Daten eines NAS dazukommen (Software Archiv).

Als Backupmethode unter Veeam nutzen wir für alle VM Reverse Incremental. Einfach weil dann das jeweils letzte Backup ein 'Vollbackup' ist und wir im Falle eines DR vom Band nur die jeweils letzte Backupdatei für ein Recovery benötigen (-> schnellstes Recovery)!
Wir sichern täglich (nachts) zunächst B2D. Ein B2T job sichert dann das nächtliche B2D tagsüber auf Band (16 x LTO5 Wechsler). Leider ist für das Backup kein 2 Brandabschnitt vorhanden, so dass die B2T-Medien täglich in einem brandsicheren Tresor in einem 2. Brandabschnitt gelagert werden müssen.
Am Ende des Monats geht ein Tapesatz als Monatssicherung in ein externes Bankschließfach. Dort lagen jeweils 6 Monats-Tapesätze.

Regelmäßig machen wir Testwiederherstellungen ausgewählter VM auf unser Testsystem (2-3 VM jeden Monat). Dabei werden die Backupdaten zunächst von Tape wieder hergestellt und anschließend dann die ausgewählten VM auf dem Testsystem wieder gestartet.

Gruß
Dirk
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